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Zitate (3465)

Die Empfänglichkeit für Kultur wird künftig den Ausschlag geben und nicht die Gewalt.

Jakob Boßhart (#5)Detailansicht

Schweizer Erzähler


Die gesamte Welt wird eine einzige Kultur: Wir schauen das gleiche an, leiden ähnlich, reden dieselben Phrasen und langweilen uns auch gegenseitig zu Tode.

Herbert A. Allen (#6)Detailansicht


Ein Wunder ist leichter zu wiederholen, als zu erklären.

Christian Friedrich Hebbel (#9)Detailansicht

deutscher Dramatiker


Die Kultur muß ein erschwingliches Lebensmittel bleiben.

Theo Adam (#12)Detailansicht


Ein Wunder ist leichter zu wiederholen, als zu erklären.

Christian Friedrich Hebbel (#15)Detailansicht


Die Kultur eine Volkes richtet sich nach dem Verbrauch von Seife.

Justus Freiherr von Liebig (#16)Detailansicht

deutscher Chemiker


Eine Kultur ist gleichzeitig ein Treibhaus, das es den menschlichen Fähigkeiten erlaubte, sich zu entwickeln, aber auch das Gefängnis, das sie einengt.

Aldous Leonard Huxley (#17)Detailansicht

englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier


Kultur ist ein sehr dünner Firnis, der sich leicht in Alkohol auflöst.

Aldous Leonard Huxley (#18)Detailansicht

englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier


Im gesellschaftlichen Leben gibt es keine kahlen Stellen. Wo keine Kultur ist, wächst Unkraut.

Albert Wendt (#19)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Erotik verhält sich zur Sexualität wie Gewinn zu Verlust.

Karl Kraus (#22)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Kultur erwirbt man nicht, indem man viel liest, sondern indem man klug liest. Gesundheit wird ja auch nicht dadurch bewahrt, daß man viel ißt, sondern daß man klug ißt.

André Malraux, eigentlich André Berger (#26)Detailansicht

ranzösischer Kulturminister, Kunstwissenschaftler und Romancier


Angst kann man immer in sich finden. Man muß nur tief genug suchen.

André Malraux, eigentlich André Berger (#27)Detailansicht

ranzösischer Kulturminister, Kunstwissenschaftler und Romancier


Eine Kultur ist gleichzeitig ein Treibhaus, das es den menschlichen Fähigkeiten erlaubte, sich zu entwickeln, aber auch das Gefängnis, das sie einengt.

Aldous Leonard Huxley (#28)Detailansicht


Kultur ist ein sehr dünner Firnis, der sich leicht in Alkohol auflöst.

Aldous Leonard Huxley (#29)Detailansicht


Kultur ist, grob gesprochen, alles, was wir tun und die Affen nicht.

Lord R. Raglan (#30)Detailansicht

englischer Anthropologe und Feldmarschall


Auch jene wissen nicht alles, die alles besser wissen.

Lutz Schönmeyer (#32)Detailansicht

deutscher Aphoristiker


Den meisten Wissenschaften fehlt der Mut, sich zum Dilettantismus zu bekennen.

Bernd-Olaf Kuppers (#33)Detailansicht


Der Endzweck aller Kultur ist es, das, was wir ›Politik‹ nennen, überflüssig, jedoch Wissenschaft und Kunst der Menschheit unentbehrlich zu machen.

Arthur Schnitzler (#34)Detailansicht

österreichischer Dramatiker und Erzähler


Der Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange auf ihn freut.

Arthur Schnitzler (#35)Detailansicht

österreichischer Dramatiker und Erzähler


Die durchschnittliche Dissertation zum Erlangen des Dr. phil. ist nichts anderes als eine Umbettung toter Gebeine von einem Friedhof auf einen anderen.

J. Frank Dobie (#37)Detailansicht


Die Wissenschaft - richtig verstanden - heilt Menschen von ihrem unangebrachten Stolz, denn sie zeigt ihnen ihre Grenzen.

Albert Schweitzer (#40)Detailansicht

deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph


Die Wissenschaft wäre heute schon viel weiter, würde man sie nicht immer wieder als Altersheim für die Irrtümer großer Leute mißbrauchen.

Jörg Mosch (#42)Detailansicht


Bevor einem Flügel wachsen können, muß man sich ganz schön rupfen lassen.

Jörg Mosch (#43)Detailansicht


Die Wissenschaft wäre heute schon viel weiter, würde man sie nicht immer wieder als Altersheim für die Irrtümer großer Leute mißbrauchen.

Jörg Mosch (#45)Detailansicht

deutscher Publizist


Schmerz und Trauer setzt dort Grenzen, wo man es selbst manchesmal nicht mehr kann.

Björn Petermann (#1327)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Die Wissenschafts-Feindlichkeit der Bevölkerung stammt von der Bevölkerungs-Feindlichkeit der Wissenschaft.

Dr. rer. pol. Gerhard Kocher (#47)Detailansicht

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom in ›Vorsicht Medizin‹ Ott Verlag, Thun, Schweiz


Ordentliche Professoren sind fast immer ordentlich, aber außerordentliche Professoren sind selten außerordentlich.

Dr. rer. pol. Gerhard Kocher (#48)Detailansicht

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom in ›Vorsicht Medizin‹ Ott Verlag, Thun, Schweiz


Ein Mensch ist so alt wie seine Ansichten.

Dr. rer. pol. Gerhard Kocher (#49)Detailansicht

Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom in ›Vorsicht Medizin‹ Ott Verlag, Thun, Schweiz


Es ist in der heutigen Welt nicht möglich, gleichzeitig ein guter Wissenschaftler und ein erfolgreicher Politiker zu sein.

Hans Mommsen (#51)Detailansicht

deutscher Historiker


Ich halte dafür, daß das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die Mühseligkeiten der menschlichen Existenz zu erleichtern.

Bertolt Brecht (#52)Detailansicht

deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Regisseur


Wissenschaftlich arbeiten ist von anderen abschreiben und sich dessen auch noch in Fußnoten rühmen.

Manfred Rommel (#56)Detailansicht

deutscher CDU-Politiker


Besser von vielem nichts wissen, als alles besser wissen.

Sprichwörter (#58)Detailansicht

-


In der Wissenschaft gleichen wir alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hier und da einen Kiesel aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt.

Sir Isaac Newton (#60)Detailansicht

englischer Mathematiker, Physiker und Astronom


Humor ist, mit einer Träne im Auge lächelnd dem Leben beipflichten.

Friedl Beutelrock (#63)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Adel ist auch in der sittlichen Welt. Gemeine Naturen zahlen mit dem, was sie tun, edle mit dem, was sie sind.

[Johann Christoph] Friedrich von Schiller (#66)Detailansicht

deutscher Dichter und Dramatiker


Ordentliche Professoren sind fast immer ordentlich, aber außerordentliche Professoren sind selten außerordentlich.

Unbekannt (#68)Detailansicht


Verwicklungen zu vereinfachen ist in allen Wissenszweigen der erste wesentliche Erfolg.

Henry Thomas Buckle (#69)Detailansicht

englischer Historiker


Das Wiederfinden dessen, was der Mensch in die Dinge gesteckt hat, heißt sich Wissenschaft.

Friedrich Nietzsche (#70)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Alltag ist nur durch Wunder erträglich.

Max Frisch (#75)Detailansicht

Schweizer Dramatiker und Erzähler


Wir wohnen nicht, um zu wohnen, sondern wir wohnen, um zu leben.

Paul Johannes Tillich (#78)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph


Das Phantastischste sind immer die fremden Alltäglichkeiten.

Heinz Knobloch (#81)Detailansicht

deutscher Autor


Ein Wunder: ein Ereignis, beschrieben von Leuten, die es erzählt bekommen haben von jenen, die es nicht gesehen haben.

Elbert G. Hubbard (#82)Detailansicht

US-amerikanischer Essayist


Ein Wunder ist leichter zu wiederholen, als zu erklären.

Unbekannt (#83)Detailansicht


Der Alltag ist die graue Decke, unter der sich die Jungfräulichkeit der Welt verbirgt.

Eugène Ionescu (#86)Detailansicht

französischer Roman- und Theaterschriftsteller rumänischer Herkunft


Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#87)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Kostet es nichts, dann ist es ein Rat. Zahlt man dafür, dann nennt man es Beratung. Erweist sich irgendetwas davon als brauchbar, dann ist es ein Wunder.

Unbekannt (#88)Detailansicht


Man sollte sich darüber wundern, daß man sich überhaupt noch wundern kann.

François VI. Duc de La Rochefoucauld (#90)Detailansicht

französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller


Im Alltag siegt das Dringende über das Wichtige.

Jean Remy von Matt (#91)Detailansicht

deutscher Werbefachmann


Was plötzlich kommt, hat stets des Wunders Kraft.

Ernst Raupach (#95)Detailansicht

deutscher Dramatiker


Man wird des Guten und auch des Besten, wenn es alltäglich zu werden beginnt, bald satt.

Gotthold Ephraim Lessing (#96)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung


Wer nicht an Wunder glaubt, ist im Grunde kein Realist.

Werner Hansch (#97)Detailansicht

deutscher Fußballreporter


Wenn der Alltag dir arm erscheint, klage ihn nicht an - klage dich an, daß du nicht stark genug bist, seine Reichtümer zu rufen, denn für den Schaffenden gibt es keine Armut.

Rainer Maria Rilke (#98)Detailansicht

österreichischer Erzähler und Lyriker


Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot.

Albert Einstein (#99)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Wir könnten uns nichts unter einem Wunder vorstellen, wenn noch nie eines geschehen wäre.

Unbekannt (#100)Detailansicht


Wer sich zu sicher ist, gerät leicht in einen alltäglichen Trott.

H. und S. Schumacher (#101)Detailansicht


Kann ich Armeen aus der Erde stampfen?

Unbekannt (#102)Detailansicht


Stehen bleiben, ein wenig warten, die Tür offen halten - kleine Zeichen können Wunder wirken.

Petrus Ceelen (#105)Detailansicht

Theologe und Gesprächstherapeut


Der Mittwoch müßte so heilig gesprochen werden, daß man zwei Tage davor und zwei Tage danach nicht arbeiten darf.

Unbekannt (#106)Detailansicht


Eigentlich ist das Leben ein Wunder, über das man sich nicht genug wundern kann. Warum eigentlich nur eigentlich?

Unbekannt (#107)Detailansicht


Alltag ist lediglich ein Durchschnitt von Geschehnissen.

Daniel Goral (#109)Detailansicht

deutscher Student und Literateur


Normal ist lediglich das was die Gesellschaft gewöhnlich gewohnt ist.

Björn Petermann (#110)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Der Montag ist in christlichen Ländern der Tag nach dem Fußballspiel.

Ambrose Gwinnet Bierce (#111)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Im Alltag passiert überall nichts, aber das mit Höchstgeschwindigkeit….

Elmar Kupke (#113)Detailansicht

deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph


Das sogenannte beschauliche Leben ist in der Wirklichkeit des alltäglichen Lebens verwurzelt und läßt sich nicht davon abkoppeln.

Maire Hickey (#114)Detailansicht


Smog, Großstadtlärm, die gleichen Gesichter, der gleiche Trott... ich hätte nie gedacht, daß ich das alles so sehr vermissen würde.

Damaris Wieser (#115)Detailansicht

deutsche Lyrikerin und Dichterin


Man sagt immer, das Leben sei farblos... alles grau in grau. Aber... ist grau nicht auch eine Farbe?

Unbekannt (#116)Detailansicht


Die einfachste Möglichkeit, den Alltag von seiner Alltäglichkeit zu befreien, ist, ein sonntägliches Gemüt an den Tag zu legen.

Unbekannt (#117)Detailansicht


Die Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen bedarf der Fähigkeit, mit den Augen des Herzens sehen zu können.

Unbekannt (#118)Detailansicht


Eine Tasse nützt einem nur, wenn sie leer ist; und ein Kopf, der voller Überzeugungen, Dogmen, Behauptungen und Zitate steckt, ist in Wirklichkeit unschöpferisch

Unbekannt (#122)Detailansicht


Meinung und Überzeugung sind zwei verschiedene Dinge. Meine Meinung ist das, was ich persönlich für richtig halte, meine Überzeugung dagegen, was allgemein als richtig gilt - in meinen Augen.

Unbekannt (#125)Detailansicht


Nur die Überzeugung überzeugt. Glaube an das Argument, das du vertrittst. Wenn du das nicht tust, bist du so gut wie tot. Dein Gegenüber wird es merken, daß nichts dahinter steckt, und keine noch so logische, elegante und brillante Beweisführung wird die Angelegenheit noch zu deinen Gunsten entscheiden.

Lyndon B. Johnson (#126)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker, 36. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika


Wer nicht nach seiner Überzeugung lebt, hat keine.

Sprichwörter (#129)Detailansicht

-


Der Sieg genügt nicht, man muß auch überzeugen können.

Victor Hugo (#130)Detailansicht

französischer Lyriker, Romantiker und Maler


Nicht deine Argumente überzeugen, du überzeugst.

Charles Tschopp (#134)Detailansicht

Schweizer Schriftsteller


Wenn man gemütlich zu Hause sitzt, sinnt man auf Abenteuer. Hat man ein Abenteuer zu bestehen, wünscht man sich, man säße gemütlich zu Hause.

Thornton Wilder (#138)Detailansicht

US-amerikanischer Erzähler und Dramatiker


Bringen Hufeisen wirklich Glück? Ich bezweifle es - ich habe schon viele unglückliche Pferde gesehen.

Pearl Sydensticker Buck (#140)Detailansicht

US-amerikanische Schriftstellerin, Nobelpreisträger


Der Aberglaube, in dem wir aufgewachsen, verliert, auch wenn wir ihn erkennen, darum doch seine Macht nicht über uns.

Gotthold Ephraim Lessing (#141)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung


Der Aberglaube ist das ungeheure, fast hilflose Gefühl, womit der stille Geist gleichsam in der wilden Riesenmühle des Weltalls betäubt steht und einsam.

Jean Paul (#142)Detailansicht

eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter


Eigentlich ergreift der Aberglaube nur falsche Mittel, um ein wahres Bedürfnis zu befriedigen.

Johann Wolfgang von Goethe (#144)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Im Prinzip bin ich ja nicht abergläubisch, aber wenn wir heute Freitag den 13. hätten, käme ich doch lieber ein andermal wieder.

Alexander Segejewitsch Puschkin (#145)Detailansicht

russischer Erzähler, Dramatiker und Romanautor


Ich bin sehr vielen Menschen begegnet, die nicht abergläubisch sein wollen, aber nur ganz wenigen, die es nicht sind.

Johannes Müller (#149)Detailansicht

deutscher religiöser Schriftsteller


Bis wir uns wiedersehen, berge dich Gott in der Tiefe seiner Hand.

Irischer Segensspruch (#156)Detailansicht


Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit.

Friedrich Nietzsche (#1336)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Diejenigen, die gehen, fühlen nicht den Schmerz des Abschieds. Der Zurückbleibende leidet.

Henry Wadsford Longfellow (#159)Detailansicht

US-amerikanischer Dichter von Verserzählungen und Übersetzer


Ein abgefallenes Blatt kehrt nicht zum Baum zurück

Rhodesisches Sprichwort (#160)Detailansicht


Ängste soll man nicht verdrängen. Man muß mit ihnen gedanklich so lange Schach spielen, bis man sie mattgesetzt hat.

Robert Pfützner (#164)Detailansicht

deutscher Publizist


Ängste werden uns anerzogen und lassen sich, wenn wir nur wollen, auch wieder aberziehen.

Dr. Karl A. Menninger (#165)Detailansicht

amerikan. Psychiater


Alles mag man fürchten, nur nicht, was man bekämpft.

Bettina von Arnim (#166)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Als erstes mußte ich lernen, meine Angst zu besiegen, nachdem ich eingesehen hatte, wie sehr sie mich lähmte. Angst macht hilflos und das erzeugt wiederum Angst.

Byron Janis (#167)Detailansicht

US-amerikanischer Pianist und Komponist


Angst ist lebenswichtig, denn sie mahnt zur Vorsicht

Unbekannt (#170)Detailansicht


Vorsicht aber ist ein Zeichen von Klugheit.

Unbekannt (#171)Detailansicht


Angst ist für das Überleben unverzichtbar.

Hannah Arendt (#173)Detailansicht

deutsch-US-amerikanische Philosophin, Soziologin, Politologin und Schriftstellerin


Alle Taxis sind wasserlöslich und verschwinden im Regen.

Rod Taylor (#177)Detailansicht

australischer Filmschauspieler


Autos sind in gewisser Hinsicht Zirkusfahrzeuge, Vehikel der Aussichtslosigkeit.

Peter Sloterdijk (#178)Detailansicht

deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Essayist.


Das Auto ist erfunden worden, um den Freiheitsspielraum des Menschen zu vergrößen, aber nicht, um den Menschen zum Wahnsinn zu treiben.

Enzo Ferrari (#179)Detailansicht

erfolgreicher Rennfahrer und Gründer des Rennwagenherstellers Ferrari.


Das stehende Auto hält die Industrie am Leben und schont die Luft. Die Leere bleibt, aber die Eile erledigt sich von selbst.

Verena Auffermann (#180)Detailansicht

freischaffende Publizistin, Kritikerin, Dozentin und Herausgeberin mit den Publikationsschwerpunkten Literatur und Kunst


Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt.

Unbekannt (#181)Detailansicht


Es gibt zweierlei Menschen. Die einen haben sich noch ihren natürlichen Jagdinstinkt bewahrt, die anderen zahlen Parkgebühren.

Unbekannt (#183)Detailansicht


Es muß sich unter den jungen Ehepaaren noch viel mehr herumsprechen, dass auch der teuerste Wagen niemals ”Vater“ oder ”Mutter“ zu ihnen sagen wird.

Ignaz Kiechle (#184)Detailansicht

deutscher CSU-Politiker, ehemaliger Landwirtschaftsminister


Fahr vorsichtig! Du wirst doch nicht kerngesund sterben wollen?

Unbekannt (#185)Detailansicht


Fahre nicht, als gehöre dir die Straße, sondern so, als gehöre dir der Wagen.

Unbekannt (#186)Detailansicht


Für das Markenimage ist es mitunter besser, wenn ein Auto unverkauft bleibt, als das jemand hinter dem Steuer Platz nimmt, der dort nicht hingehört.

Bernd Pischetsrieder (#187)Detailansicht

deutscher Manager


Gerade ichschwache Menschen neigen dazu, das Automobil zu ihrem Ausdrucksmittel zu machen.

Peter Sloterdijk (#188)Detailansicht

deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Essayist.


Das Auto hat keine Zukunft, ich setze aufs Pferd.

Wilhelm II. (#189)Detailansicht

Enkel Wilhelms I., deutscher Kaiser und König von Preußen


Im Auto werden eben Stadien von der allmählichen Rückführung des erwachsenen Ego bis zur intrauterinen Molluske durchlaufen.

Peter Sloterdijk (#190)Detailansicht

deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Essayist.


Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, daß man im Straßenverkehr immer einen vor sich hat, der spazierenfährt, und hinter sich einen verhinderten Rennfahrer?

Unbekannt (#192)Detailansicht


Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe schützt manchmal vor Alter.

Jeanne Moreau (#196)Detailansicht

französische Schauspielerin und Regisseurin


An einer unglücklichen Liebe scheitert man zuweilen weniger als an einer glücklichen.

Friedl Beutelrock (#198)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Anfang und Ende einer Liebe kündigen sich dadurch an, daß man sich scheut, mit dem anderen alleine zu sein.

Jean de La Bruyère (#204)Detailansicht

französischer Moralist


Auch die Liebe, sie ist vergänglich, wie die Jugend vergänglich ist, wie alles auf der Welt.

Helmut Sakowski (#205)Detailansicht

deutscher Autor


Auf der Welt gibt es nur deshalb Liebe, weil die Menschen an die Unsterblichkeit glauben. Mit dem Aufhören des Glaubens würde die Liebe vernichtet werden.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#207)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Alle Dichter wollen weniger gelobt und fleißiger gelesen sein.

Gotthold Ephraim Lessing (#212)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung


Autoren, die bestohlen werden, sollten sich darüber nicht beklagen, sondern freuen. In einer Gegend, in der Waldfrevel nicht vorkommt, hat er Wald keinen Wert.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#218)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Bei manchem Werk eines berühmten Mannes möchte ich lieber lesen, was er weggestrichen hat, als was er hat stehen lassen.

Georg Christoph Lichtenberg (#219)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht kommen sie nicht zurück.

Heinrich Theodor Fontane (#221)Detailansicht

deutscher Journalist, Erzähler und Theaterkritiker


Ein Akademiker ist einer, der seinen Titel für sich arbeiten läßt.

Peter E. Schumacher (#222)Detailansicht

deutscher Publizist und Aphoristiker


Alkohol ist der einzig Feind, den der Mensch wirklich lieben gelernt hat.

Robert Lembke (#223)Detailansicht

deutscher Journalist, Fernsehmoderator, Quizmaster und 1972 Geschäftsführer des Deutschen Olympia-Zentrums


Alkohol ist nicht die Antwort. Hilft aber, die Frage nicht so ernst zu nehmen.

Klaus Klages (#227)Detailansicht

deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalenderverleger


Alkohol - Der Ursprung und die Lösung sämtlicher Lebensprobleme.

Homer Simpson (#228)Detailansicht

Zeichtrickfigur


Die innigste Weise menschlichen Zusammenseins.

Hans Kudszus (#229)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Aphoristiker


Wenn du stirbst,wirst du zu 1000 Sternen und jeder wird sich in die Nacht verlieben!

Flirtspruch (#232)Detailansicht


Wenn Gott etwas schöneres erschaffen hat als dich,dann hat er es bestimmt für sich behalten.

Flirtspruch (#233)Detailansicht


Du bist nicht wirklich weit weg. Du bist gleich hier...In meinem Herzen.

Björn Petermann (#235)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Die wenigen Minuten der Zweisamkeit lassen mich die vielen Stunden der Einsamkeit vergessen!!!

Flirtspruch (#236)Detailansicht


Ich schließe meine Augen,öffne mein Herz,denk an dich und es vergeht jeder Schmerz!

Flirtspruch (#237)Detailansicht


Je tiefer ich in Deine Augen schaue, umso mehr bemerke ich, wie schön das Leben wirklich ist!!!!

Unbekannt (#238)Detailansicht


Die Art wie Du mich küsst...Jetzt gib doch endlich zu,daß du ein Engel bist.

Flirtspruch (#239)Detailansicht


Bärchen grüss dich aus der Ferne und will dir sagen ich hab dich gerne!

Flirtspruch (#240)Detailansicht


Die Augen voll Traenen, in Gedanken bei dir, so leg ich mich schlafen und traeum von dir.

Flirtspruch (#242)Detailansicht


Wir müssen uns nicht verabschieden...wir sehen uns wieder in unseren Träumen

Björn Petermann (#243)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.

Unbekannt (#244)Detailansicht


Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem man uns nicht vertreiben kann.

Unbekannt (#246)Detailansicht


Wenn Hochschullehrer reden, reden sie vor allem über sich und ihre akademische Karriere.

Hans Apel (#247)Detailansicht

dt. Politiker (SPD)


Kann nicht schlafen, kann nicht essen, kann deine Augen nicht vergessen. Die Zeit steht still, du bist so fern! Du fehlst mir so, mein kleiner Stern!

Flirtspruch (#248)Detailansicht


Wenn du heut nacht in den Himmel schaust und dir dort ein Sternchen klaust, dann küss es lieb und denk an mich, denn dieses Sternchen das bin ich!

Flirtspruch (#249)Detailansicht


Ich wünscht ich wär dein Teddybär, dann wär ich jede Nacht bei dir. Deine warme Haut berühren und das Klopfen deines Herzens spüren.

Flirtspruch (#250)Detailansicht


Die Weisheit eines Menschen mißt man nicht nach seiner Erfahrung, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen.

George Bernard Shaw (#252)Detailansicht

irischer Dramatiker und Satiriker


Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

Friedrich Oetinger (#255)Detailansicht

dt. luth. Theologe


Nichts bereuen, ist aller Weisheit Anfang.

Ludwig Börne (#256)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Wenn du meinst, daß im Alter die Weisheit dich nähren soll, dann eigne sie dir in deiner Jugend an, so daß dir im Alter die Nahrung nicht fehle.

Leonardo da Vinci (#257)Detailansicht

Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph und Erfinder in der Renaissance


Ich bin nicht geboren worden, um so zu sein, wie andere es wollen!

Unbekannt (#259)Detailansicht


Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben.

Bertrand Arthur William Russell (#260)Detailansicht

brit. Philosoph u. Mathematiker, 1950 Nobelpreisträger für Literatur


Gedanken und Vorstellungen quälen die Menschen oftmals mehr als die tatsächlichen Schicksalsschläge.

Unbekannt (#262)Detailansicht


Wer kämpft kann verlieren,wer nicht kämpft hat schon verloren!

Unbekannt (#265)Detailansicht


Wissen kann man mitteilen, Weisheit aber nicht.

Hermann Hesse (#272)Detailansicht

deutsch-schweizerischer Lyriker, Essayist, Erzähler und Kritiker


Der Weise benutzt sein Herz wie einen Spiegel. Er sucht die Dinge nicht und geht ihnen auch nicht entgegen. Was auf ihn zukommt, nimmt er in seinem Spiegel auf, tut aber nichts dazu, es dort zu halten. Das aber ist es eben, was ihn fähig macht, über alles zu siegen und selbst nie verletzt zu werden.

Dschuang Dsi (#273)Detailansicht

daoistischer Philosoph und Schriftsteller


Der zivilisierte Mensch hat sich Wagen gebaut, aber darüber die Fähigkeit verloren, seine Füße zu gebrauchen.

Ralph Waldo Emerson (#274)Detailansicht

US-amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist


Als Wegzehrung von der Jugend bis zum Alter laß dir die Weisheit dienen, denn diese ist sicherer als aller andere Besitz.

Bias von Priene (#275)Detailansicht

einer der Sieben Weisen Griechenlands


Bevor einem Flügel wachsen können, muß man sich ganz schön rupfen lassen.

Jörg Mosch (#277)Detailansicht


Die Engel sehen sich alle ähnlich.

Heinrich Heine (#279)Detailansicht

deutscher Dichter, Erzähler und Romancier


Engel sind geschlechtslos. Das macht sie so friedlich.

Gerlind Fischer-Diehl (#281)Detailansicht

Schriftstellerin


Im Himmel ist ein Engel nichts Besonderes.

George Bernard Shaw (#282)Detailansicht

irischer Dramatiker und Satiriker


Selbst Engel weinen - Engel leiden
Engel fühlen sich mal alleine
Sie verzweifeln wie jeder andere
Fallen tief und haben Feinde.

Ben (#284)Detailansicht

Sänger


Engel können nicht sehen oder hören... sie können nur fühlen.

Damaris Wieser (#285)Detailansicht

deutsche Lyrikerin und Dichterin


Wenn kleine Engel schlafen gehn
dann kann man das am Himmel sehn,
für jeden leuchtet dann ein Stern
und deinen sehe ich besonders gern.

Flirtspruch (#288)Detailansicht


Ich weiß, daß das Aufknöpfen einer Bluse einer jener furchtbaren Augenblicke ist, der der Einbildungskraft freies Spiel läßt,dann aber das Erwartete mit dem Gesehenen konfrontiert.

Gotthold Ephraim Lessing (#290)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung


In einer Kette erotischer Geschichten ist stärkste Geschichte das stärkste Glied.

Hellmuth Karasek (#291)Detailansicht

deutscher Journalist, Buchautor, Literaturkritiker und Professor für Theaterwissenschaft


Erotik und Intelligenz müssen nicht unbedingt Feinde sein.

Hildegard Knef (#297)Detailansicht

deutsche Schauspielerin, Autorin und Chansonette


Das gefährlichste aller Rauschgifte ist der Erfolg.

William Franklin Graham (#301)Detailansicht

US-amerikanischer Baptistenpastor, Prediger, Erweckungsprediger und einer der Begründer der evangelikalen Bewegung


Ich sehe es nicht gern, wenn ein Mann zu erfolgreich ist, denn dann ist er wahrscheinlich nicht menschlich genug.

Felix Frankfurter (#305)Detailansicht

War ein amerikanischer Jurist und Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten.


Je weniger ein Mensch vom Erfolg abhängt, desto unwahrscheinlicher wird sein Sturz.

Reinhold Messner (#306)Detailansicht

deutschsprachiger Südtiroler, Extrembergsteiger, Abenteurer, Buch- und Filmautor


Erfolg steigt den Menschen zu Kopf, aber am schlimmsten wirkt er sich gewöhnlich auf die Bauchpartien aus.

Orson Welles (#309)Detailansicht

US-amerikanischer Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent


Erfolg steigt nur zu Kopf, wenn dort der erforderliche Hohlraum vorhanden ist.

Dr.phil Manfred Hinrich (#310)Detailansicht

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller


Erfolg verändert den Menschen nicht, er entlarvt ihn.

Max Frisch (#311)Detailansicht

Schweizer Dramatiker und Erzähler


Erfolg zwingt nicht zum nachdenken.

Margarethe Schreinemakers (#313)Detailansicht

deutsche TV-Moderatorin


Die erfolgreichen Menschen sind jene, die sich Dinge ausdenken, die auszuführen der Rest der Welt beschäftigt ist.

Donald Robert Perry Marquis (#315)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Journalist


Die Strafe für den Erfolg liegt darin, daß man sich seine Gesellschaft nicht mehr aussuchen kann.

Norman Mailer (#316)Detailansicht

US-amerikanischer Journalist, Autor, Filmemacher und Schauspieler


Der Erfolg fragt nicht, wer sein Vater war.

Henry Ford (#318)Detailansicht

US-amerikanischer Automobilindustrieller, Gründer der Ford Motor Company


Erfolg kommt mit „ich kann“ und nicht durch „ich kann nicht“.

Henry Brooks Adams (#320)Detailansicht

US-amerikanischer Historiker und Kulturphilosoph


Man muß nicht unbedingt der Erste sein, es reicht, wenn man Besseres zu bieten hat.

Hasso Plattner (#322)Detailansicht

deutscher Unternehmer, Mitbegründer von SAP


Mancher verdankt seinen Erfolg den guten Ratschlägen, die er nicht angenommen hat.

Ferenc Molnár (#323)Detailansicht

ungarischer Schriftsteller, Gesellschaftskomödien


Natürlich gibt es kein Rezept für den Erfolg. Außer vielleicht die bedingungslose Akzeptanz des Lebens und all dessen, was es bringt.

Arthur Rubinstein (#324)Detailansicht

US-amerikanischer Pianist polnischer Herkunft


Wer im Leben keinen Erfolg hat, braucht sich deshalb nicht für einen Idealisten zu halten.

Henry Miller (#326)Detailansicht

US-amerikanischer Dramatiker und Maler


Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle.

William Sloane Coffin (#327)Detailansicht

liberaler protestantischer Pfarrer und langjähriger Friedensaktivist


Wer sich im Gestern sonnt, versäumt das Heute.

William Sloane Coffin (#331)Detailansicht

liberaler protestantischer Pfarrer und langjähriger Friedensaktivist


Hast du anfangs keinen Erfolg, so bemühe dich immer wieder.

Sprichwörter (#334)Detailansicht

-


Hat man endlich einen Platz an der Sonne, sucht man den Schatten.

Klaus Klages (#336)Detailansicht

deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalenderverleger


Das Beste, was Eltern ihren Kindern mit auf den Lebensweg geben können, ist, ihnen täglich ein paar Minuten ihrer Zeit zu widmen.

O. A. Battista (#338)Detailansicht


Die Mütter geben unserem Geiste Wärme und die Väter Licht.

Jean Paul (#342)Detailansicht

eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter


Meine Hoffnung soll mich leiten durch die Tage ohne dich, und die Liebe soll mich tragen bis der Schmerz die Hoffung bricht.

Unbekannt (#343)Detailansicht


Derjenige der es schafft mich Zeit und Raum vergessen zu lassen hat vielleicht den Schlüssel zu meinem Herzen gefunden.

Björn Petermann (#344)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Daß die Vögel des Kummers und der Sorge über Deinem Kopf fliegen, kannst
Du nicht verhindern. Aber Du kannst verhindern, daß sie Nester in Deinem
Haar bauen.

Unbekannt (#350)Detailansicht


Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.

Unbekannt (#351)Detailansicht


Wer nicht träumt, der kann nicht wach sein. Wer nicht zweifelt, nicht verstehn, Wer nicht fragt, nicht überrascht sein, wer nicht liebt, der kann es nicht sehn.

Unbekannt (#354)Detailansicht


Der Glaube an Wissenschaft hat viel von magischen und fetischistischen Zügen an sich.

Alexander Mitscherlich (#359)Detailansicht

deutscher Arzt und Psychologe


Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.

Mahatma Gandhi (#363)Detailansicht

indischer Rechtsanwalt,Pazifist, Menschenrechtler und politischer sowie geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung


Vielleicht existiert die Hoffnung nur auf der Reise

aus dem Film 1492 - die Eroberung (#364)Detailansicht


Unseren Kindern geben wir die Nötige Vorsicht mit auf den Weg, denken wir aber selber dran ?

Björn Petermann (#365)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Um Kritik wirklich zum Schweigen zu bringen, muß man sterben

Französisches Sprichwort (#366)Detailansicht


Nichts Ärgerlicheres als jene Kritiker, die beweisen wollen, daß das, was man geschrieben hat, nicht das ist, was man schreiben wollte

André Gide (#370)Detailansicht

französischer Schriftsteller, Nobelpreisträger


Kritik sollte man nur dann für bahre Münze nehmen, wenn sie einen als den Besten bezeichnet.

Bob Hope (#372)Detailansicht

amerikanischer bekannter Komiker, Schauspieler und Entertainer


Wenn die Kritiker verschiedener Meinung sind, ist der Künstler mit sich im Einklang.

Oscar Wilde (#373)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Frauen ziehen sich überall auf der Welt gleich an: um andere Frauen zu ärgern.

Elsa Schiaparelli (#376)Detailansicht

italienische Designerin


Menschen sind wie Autos; man sollte den unerläßlichen Sicherheitsabstand von einander einhalten.

Martin Held (#380)Detailansicht

deutscher Theater- und Filmschauspieler


Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.

Mark Twain (#383)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller


Das gute an Windows ist - es stürzt nicht nur ab, es zeigt zuerst ein Dialogfeld an und läßt Dich mit OK bestätigen...

Unbekannt (#384)Detailansicht


Die Gefahr, dass der Computer so wird wie der Mensch, ist nicht so groß wie die Gefahr, dass der Mensch so wird wie der Computer.

Konrad Zuse (#385)Detailansicht

deutscher Bauingenieur, Erfinder des ersten funktionstüchtigen Computers und Unternehmer (Zuse KG).


Nichts ist mächtiger als eine Idee zur richtigen Zeit.

Victor Hugo (#386)Detailansicht

französischer Lyriker, Romantiker und Maler


Der Computer kann alles, aber sonst nichts.

Unbekannt (#387)Detailansicht


Fröhlicher Gehorsam gegenüber dem Computer führt zu schlechteren Leistungen der Gesellschaft. Er macht es den Diktatoren leichter, ihre Ziele zu erreichen. Er bringt eine Schmälerung der Freiheit mit sich. Treue Ergebenheit gegenüber dem Computer ist gleichbedeutend mit Verrat…. Der Computer ist nur dazu da, dem Menschen zu dienen - nicht, um von ihm bedient zu werden.

H. Matusow (#389)Detailansicht


Ich könnte diese Firma notfalls ohne Licht, Klimaanlage oder Heizung führen, aber nicht ohne E-Mail.

Andrew Grove (#392)Detailansicht

Mitbegründer der Firma Intel


Assembler ist eine Methode, Programme, die zu langsam laufen, so umzuschreiben, daß sie überhaupt nicht mehr laufen.

Programmierweisheit (#393)Detailansicht


Die Zukunft hat viele Namen.
Für die Schwachen ist sie die Unerreichbare,
für die Furchtsamen ist sie die Unbekannte,
für die Tapferen ist sie die Chance.

Victor Hugo (#396)Detailansicht

französischer Lyriker, Romantiker und Maler


Chancen präsentieren sich uns mit Vorliebe
in der Maske von Unannehmlichkeiten.

Unbekannt (#397)Detailansicht


Man sagt "in jungen Jahren"
und "in alten Tagen".
Weil die Jugend, Jahre,
und das Alter nur noch Tage vor sich hat.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#398)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Für den Optimisten ist das Glas halb voll,
für den Pessimisten halb leer.
Der Realist verdrückt sich beizeiten,
damit er nicht abwaschen muß.

Unbekannt (#400)Detailansicht


Man sollte sich Geld nur von einem Pessimisten leihen - er erwartet es nicht zurück.

Unbekannt (#401)Detailansicht


Unpünktliche Menschen vergeuden anderer Leute Zeit, als wäre es ihre eigene.

Unbekannt (#404)Detailansicht


Die meisten Menschen können zwar vergeben und vergessen,
legen aber Wert darauf, daß die Vergebung nicht vergessen wird.

Unbekannt (#405)Detailansicht


Wo wir sind klappt nichts, doch wir können nicht überall sein.

Unbekannt (#408)Detailansicht


An manchen Tagen geht alles schief,
aber dafür klappt an anderen gar nichts.

Sprichwörter (#409)Detailansicht

-


Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt.

Adlai Ewing Stevenson (#6541)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois


Keine zwei Menschen gleichen einander, und beide sind froh darüber.

Unbekannt (#413)Detailansicht


Arbeitswut: Eine schwer erklärbare psychische Störung, die mit einer Tasse Kaffee und einer gemütlichen Plauderei überwunden werden kann.

Sprichwörter (#417)Detailansicht

-


Macht ist die Fähigkeit nicht zuhören zu müssen, weil man das Sagen hat.

Unbekannt (#418)Detailansicht


Da wir wissen, daß Gott nichts Böses tun kann,
läßt sich leicht erraten, woher die Frau kommt.

Emile Zola (#421)Detailansicht

französischer Schriftsteller und Journalist


Ich arbeite nach dem Prinzip,
daß man niemals etwas selbst tun soll,
das jemand anderer für einen erledigen kann.

John D. Rockefeller I. (#424)Detailansicht

US-amerikanischer Unternehmer


Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.

Unbekannt (#425)Detailansicht


Es gibt zwei Wege, um glücklich zu sein:
Wir verringern unsere Wünsche oder vergrößern unsere Mittel.
Wenn du weise bist, wirst Du beides gleichzeitig tun.

Benjamin Franklin (#426)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Die Grenzen des Möglichen lassen sich nur dadurch bestimmen,
daß man sich ein wenig über sie hinaus
ins Unmögliche wagt.

Arthur Clarke (#427)Detailansicht

englischer Science-Fiction-Schriftsteller


Ein Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:
Erstens: Durch Nachdenken - das ist der edelste.
Zweitens: Durch Nachahmen - das ist der leichteste.
Drittens: Durch Erfahrung - das ist der bitterste.

Konfuzius (#428)Detailansicht

chinesischer Philosoph und Begründer des Konfuzianismus


Baumblüte spät im Jahr, nie ein gutes Zeichen war.

Bauernregel (#440)Detailansicht


Bei rotem Mond und hellem Sterne, sind Gewitter gar nicht ferne.

Bauernregel (#442)Detailansicht


Blitze können nicht zielen.

Bauernregel (#445)Detailansicht


Das Frühjahr ist uns Vater und Mutter, wer nicht sät, hat dann kein Futter.

Bauernregel (#447)Detailansicht


Der Nebel, wenn er steigend sich erhält, bringt Regen, doch klar Wetter wenn er fällt.

Bauernregel (#450)Detailansicht


Die Frösche quaken wohl, aber das Wetter machen sie nicht.

Bauernregel (#454)Detailansicht


Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den Frühling bringen.

Bauernregel (#459)Detailansicht


Je mehr Kohl, je weniger Heu diese Regel ist nicht neu.

Bauernregel (#470)Detailansicht


Kommen die Bienen nicht heraus, ist's mit schönem Wetter aus.

Bauernregel (#473)Detailansicht


Geld macht nicht glücklich. Aber es gestattet uns, auf verhältnismäßig angenehme Weise unglücklich zu sein.

Sprichwörter (#475)Detailansicht

-


Schließe Freundschaft, wenn du sie nicht brauchst.

Sprichwörter (#476)Detailansicht

-


Du weißt nicht, wie schwer die Last ist, die du nicht trägst.

afrikanisches Sprichwort (#478)Detailansicht


Niemand kann einem anderen die Tränen trocknen, ohne sich selbst die Hände nass zu machen.

afrikanisches Sprichwort (#479)Detailansicht


Viele kleine Leute an vielen kleinen Orte, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.

afrikanisches Sprichwort (#480)Detailansicht


Der Frieden kommt durch Verständigung, nicht durch Vereinbarung.

arabisches Sprichwort (#482)Detailansicht


Fälle nicht den Baum, der dir Schatten spendet.

Unbekannt (#486)Detailansicht


Jeder Wissende irrt sich, und jedes edle Pferd stolpert.

Unbekannt (#488)Detailansicht


Mit wem du gelacht hast, kannst du vielleicht vergessen, mit wem du geweint hast, nie.

Unbekannt (#489)Detailansicht


Wer nach allen Seiten immer nur lächelt, bekommt nichts als Falten im Gesicht.

Unbekannt (#493)Detailansicht


Bei ruhigem Wetter kann jeder leicht Steuermann sein.

asiatisches Sprichwort (#495)Detailansicht


Bevor du dich daran machst, die Welt zu verbessern, geh dreimal durch dein eigenes Haus.

asiatisches Sprichwort (#496)Detailansicht


Es ist leicht geboren zu werden, aber schwer ein Mensch zu werden.

Unbekannt (#500)Detailansicht


Wer ruhig leben will, darf nicht sagen, was er weiß, und nicht glauben, was er hört.

asiatisches Sprichwort (#503)Detailansicht


Als du auf die Welt kamst, hast du geweint, und um dich herum freuten sich alle. Lebe so, dass wenn du die Welt verlässt, alle weinen und du allein lächelst.

chinesisches Sprichwort (#506)Detailansicht


Die Chinesen sagen, jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

chinesisches Sprichwort (#508)Detailansicht


Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge.

chinesisches Sprichwort (#509)Detailansicht


Es ist leichter ein Land zu regieren, als eine Familie zu führen.

chinesisches Sprichwort (#512)Detailansicht


In einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber.

chinesisches Sprichwort (#515)Detailansicht


Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist ein Laster. Wissen, aber sich dem Nichtwissenden gleich verhalten, ist Weisheit.

chinesisches Sprichwort (#518)Detailansicht


Solange du Anderssein nicht verzeichnen kannst, bist du noch weit ab vom Wege zur Weisheit.

chinesisches Sprichwort (#519)Detailansicht


Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst, schlafe. Wenn du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit.

chinesisches Sprichwort (#522)Detailansicht


Wer Geld und keine Kinder hat, der ist nicht wirklich reich, wer Kinder und kein Geld hat, der ist nicht wirklich arm.

chinesisches Sprichwort (#523)Detailansicht


Wer mit seinem Geld Gutes tut, hat es nicht umsonst verbraucht.

chinesisches Sprichwort (#524)Detailansicht


Zukunft: Jene Zeit, in der unsere Geschäfte gut gehen, unsere Freunde treu sind und unser Glück gesichert ist.

Ambrose Gwinnet Bierce (#527)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Ich sorge mich nie um die Zukunft. Sie kommt früh genug.

Albert Einstein (#528)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Die Zukunft der Literatur liegt im Aphorismus. Den kann man nicht verfilmen.

Gabriel Laub (#530)Detailansicht

tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker polnischer Herkunft


Manche Taten werden schon in diesem Leben vergolten, andere erst im nächsten, wieder andere auch nicht in fernster Zukunft.

Unbekannt (#533)Detailansicht


"Charakter" nennt man einen Mann, der einige eigene Ansichten und Ahnungen hat, aber nicht nach ihnen lebt. Er läßt nur ganz fein so je und je durchblicken, daß er anders denkt, daß er Meinungen hat.

Hermann Hesse (#536)Detailansicht

deutsch-schweizerischer Lyriker, Essayist, Erzähler und Kritiker


Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.

Winston Churchill (#537)Detailansicht

britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts


Gründe deine Meinung nicht auf den Ansichten anderer. Unabhängig für sich selbst zu denken ist ein Zeichen von Furchtlosigkeit.

Mahatma Gandhi (#538)Detailansicht

indischer Rechtsanwalt,Pazifist, Menschenrechtler und politischer sowie geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung


Ansichten ändern sich durch Einsichten.

Waltraud Puzicha (#539)Detailansicht

deutsche Aphoristikerin


Ansichten sind wie Nägel, je häufiger man darauf klopft, desto tiefer dringen sie ein.

chinesisches Sprichwort (#540)Detailansicht


Es gibt kein besseres Mittel, sich über die eigenen Ansichten klarzuwerden, als den Versuch, sie einem wißbegierigen Kind zu erklären.

Peter E. Schumacher (#541)Detailansicht

deutscher Publizist und Aphoristiker


Wenn zwei Menschen immer wieder die gleichen Ansichten haben, ist einer von ihnen überflüssig.

Winston Churchill (#542)Detailansicht

britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts


Die Hälfte des Lebens verbringt der Mensch damit, die falschen Vorstellungen seiner Vorfahren loszuwerden; die andere damit, seinen Kindern falsche Ansichten beizubringen.

Winston Churchill (#543)Detailansicht

britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts


Ist es nicht paradox, wenn bestäubte Ansichten Früchte tragen und verstaubte Ansichten die Ernte einfahren.

Oliver Tietze (#544)Detailansicht

deutscher Aphoristiker


Er brauchte seine Ansichten nicht zu ändern – seine Ansichten änderten ihn.

Wieslaw Brudzinski (#545)Detailansicht

polnischer Aphoristiker


Auch wenn du sie nicht hast – sei würdig der Ansichten, derer man dich verdächtigt.

Wieslaw Brudzinski (#546)Detailansicht

polnischer Aphoristiker


Sei tolerant zu fremden Ansichten, selbst wenn sie früher einmal deine waren.

Wieslaw Brudzinski (#547)Detailansicht

polnischer Aphoristiker


Der Weise teilt seine Ansichten mit, wie ein leichter Wind, der die Pflanzensamen verteilt und die Erde befruchtet...
Die meisten Menschen wollen überzeugen und produzieren Sturm, der zerstört...

Roland Voß (#548)Detailansicht

deutscher Systemprogrammierer, EDV-Dozent und Hobbyaphoristiker


Gute Ansichten sind wertlos. Es kommt darauf an, wer sie hat.

Unbekannt (#549)Detailansicht


Erstaunlich, mit welcher Regelmäßigkeit bei Katholiken schon die erste Kommunion eine heilige ist.

Gregor Brand (#551)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger


Ich trete jetzt eine Reise an, die mich in das Abendrot meines Lebens führen wird.

Ronald W. Reagan (#552)Detailansicht

US-amerikanischer Schauspieler, republikanischer Politiker, 40. Präsident der Vereinigten Staaten


Wenn man gemütlich zu Hause sitzt, sinnt man auf Abenteuer. Hat man ein Abenteuer zu bestehen, wünscht man sich, man säße gemütlich zu Hause.

Thornton Wilder (#557)Detailansicht

US-amerikanischer Erzähler und Dramatiker


Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens.

Armin Müller-Stahl (#558)Detailansicht

deutscher Schauspieler, Musiker, Maler und Schriftsteller.


Der sicherste Weg zur Ausgeglichenheit führt über das Abenteuer.

Elfriede Hablé (#559)Detailansicht

österreichische Aphoristikerin und Musikerin


Suche nicht das Abenteuer, aber gehe ihm nicht aus dem Weg.

Fernöstliche Weisheit (#563)Detailansicht


Besser schreiben aber heißt zugleich auch besser denken; immer Mitteilenswerteres erfinden und es wirklich mitteilen können; übersetzbar werden für die Sprachen der Nachbarn; zugänglich sich dem Verständnisse jener Ausländer machen, welche unsere Sprache lernen; dahin wirken, dass alles Gute Gemeingut werde und den Freien alles frei stehe.

Friedrich Nietzsche (#1324)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Der Aberglaube, in dem wir aufgewachsen, verliert, auch wenn wir ihn erkennen, darum doch seine Macht nicht über uns.

Gotthold Ephraim Lessing (#568)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung


Der Aberglaube ist das ungeheure, fast hilflose Gefühl, womit der stille Geist gleichsam in der wilden Riesenmühle des Weltalls betäubt steht und einsam.

Jean Paul (#569)Detailansicht

eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter


Eigentlich ergreift der Aberglaube nur falsche Mittel, um ein wahres Bedürfnis zu befriedigen.

Johann Wolfgang von Goethe (#571)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


»Dumm wie ein Mann« sagen die Frauen: »feige wie ein Weib« sagen die Männer. Die Dummheit ist am Weibe das Unweibliche.

Friedrich Nietzsche (#1339)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wirklich abergläubisch ist, wer auf sein 13. Monatsgehalt verzichtet.

Unbekannt (#574)Detailansicht


Aberglaube ist das Kennzeichen eines schwachen Geistes.

Honoré de Balzac (#584)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Laß mich den Aberglauben eines Volkes schaffen, und mir ist es gleich, wer ihm seine Gesetze oder seine Lieder gibt.

Mark Twain (#586)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller


Kein Alkohol am Steuer! Ein Hügel auf der Straße reicht und sie verschütten alles.

Unbekannt (#590)Detailansicht


Arbeit dehnt sich so weit aus, daß die für ihre Fertigstellung zur Verfügung stehende Zeit ausgefüllt wird.

Cyril Northcote Parkinson (#591)Detailansicht

englischer Historiker, Publizist und Journalist, Entdecker der Parkinsonschen Gesetze


Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«

Friedrich Nietzsche (#1320)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Man kann nicht alles auf einmal tun, aber lassen.

Ministerial Erlaß (#598)Detailansicht


Man kann viel Arbeit erledigen, wenn man sonst nichts zu tun hat.

Unbekannt (#599)Detailansicht


Nicht die Arbeit macht das Lebens süß, sondern die Freude an der Arbeit.

Paul Theodor Hoffmann (#601)Detailansicht


Alles auf der Welt hat seine Schattenseiten. Wenn die meisten Ehen funktionieren würden, kämen die Geschirrhändler nicht auf ihre Rechnung.

Jean-Claude Patou (#604)Detailansicht


Auch die Ehe hat ihre Epochen, da die alte Liebe zu neuem Leben erwacht. Was bisher etwas Gewohntes war, wird mit einemmal etwas Ungewöhnliches wie die Sünde.

Dezsö Kosztolányi (#605)Detailansicht

ungarischer Übersetzer


Eine glückliche Ehe ist wie eine lange Unterhaltung, die einem trotzdem zu kurz vorkommt.

André Maurois (#607)Detailansicht

ranzösischer Romancier und Biograph


Es gibt ein sehr einfaches Merkmal für eine gute Ehe: Man ist glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt, als fortgeht.

Heinz Rühman (#614)Detailansicht

deutscher Schauspieler


Es gibt zwei Gründe, an denen so oft anfangs glückliche Ehen zugrunde gehen. Der erste: Zuwenig Geld. Der zweite: Zuviel Geld.

Unbekannt (#615)Detailansicht


Es sind nicht die schlechtesten Ehen, wenn ein Blitz mit einem Blitzableiter verheiratet ist.

Tilla Durieux (#617)Detailansicht

deutsche Schauspielerin französisch-kroatischer Herkunft


Alle Eltern neigen dazu, an ihren Kindern Vorzüge zu sehen, die nicht sind.

Volker Keßling (#618)Detailansicht

deutscher Autor


Das Beste, was Eltern ihren Kindern mit auf den Lebensweg geben können, ist, ihnen täglich ein paar Minuten ihrer Zeit zu widmen.

O. A. Battista (#619)Detailansicht


Das sollen die Eltern bedenken, daß sie in ihren Kindern Bürger des Himmelreichs vor sich haben.

Johannes Evangelista Goßner (#620)Detailansicht

deutscher katholischer, später evangelischer Missionar


Der erste Teil unseres Lebens findet sich in den Herzen derer wieder, die uns geliebt haben.

Unbekannt (#621)Detailansicht


Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang.

Martin Luther (#623)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Am Rausch ist nicht der Wein schuld, sondern der Trinker.

Unbekannt (#626)Detailansicht


Die Frauen haben einen wunderbaren Instinkt für die Dinge. Sie bemerken alles - mit Ausnahme des Selbstverständlichen.

Oscar Wilde (#631)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun.

Oscar Wilde (#632)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Ich wähle meine Freunde nach ihrem guten Aussehen, meine Bekannten nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand.

Oscar Wilde (#633)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln - Leute, die alles wissen, und Leute, die überhaupt nichts wissen.

Oscar Wilde (#634)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: es stimmt.

Oscar Wilde (#635)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.

Oscar Wilde (#636)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


In der Wahl seiner Feinde kann der Mensch nicht vorsichtig genug sein.

Oscar Wilde (#637)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Die Weltgeschichte ist die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre.

Oscar Wilde (#638)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.

Oscar Wilde (#639)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen.

Oscar Wilde (#640)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Der Kultiverte bedauert nie einen Genuß. Der Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuß ist.

Oscar Wilde (#641)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Die Wissenschaft ist außer Reichweite der Moral, denn ihre Augen sind auf ewige Wahrheiten geheftet.

Oscar Wilde (#642)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Demokratie ist nichts anderes, als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk.

Oscar Wilde (#646)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Man umgebe mich mit Luxus. Auf das Notwendige kann ich verzichten.

Oscar Wilde (#647)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, nichts sonst.

Oscar Wilde (#651)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Mode ist eine so unerträgliche Form der Hässlichkeit, dass wir sie alle sechs Monate ändern müssen.

Oscar Wilde (#653)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Ich gebe Ratschläge immer weiter. Es ist das einzige, was man damit anfangen kann.

Oscar Wilde (#654)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Fortschritt ist eine Verwirklichung von Utopien.

Oscar Wilde (#655)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Es ist wichtiger, daß sich jemand über eine Rosenblüte freut, als daß er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.

Oscar Wilde (#657)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist.

Oscar Wilde (#658)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Das Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn eine Mittelmäßigkeit zu ihm redet.

Oscar Wilde (#660)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Wer nicht die Frauen hinter sich hat, bringt es in der Welt zu keinem Erfolg.

Oscar Wilde (#664)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Ich bin offen gesagt, kein Freund langer Verlöbnisse. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit, ihren Charakter schon vor der Hochzeit zu entdecken, was wie ich meine, niemals ratsam ist.

Oscar Wilde (#665)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

Oscar Wilde (#666)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


In Prüfungen stellen Narren Fragen, die Weise nicht beantworten können.

Oscar Wilde (#667)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Der Gebildete widerspricht den anderen, der wahre Weise sich selbst.

Oscar Wilde (#668)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt.

Oscar Wilde (#669)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Nur Leute, die ihre Rechnungen bezahlen, brauchen Geld, und ich bezahle meine nie.

Oscar Wilde (#670)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Wenn wir Männer die Frau bekämen, die wir verdienen, könnte uns nichts Schlimmeres passieren.

Oscar Wilde (#671)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer.

Oscar Wilde (#672)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Der Fleiß ist die Wurzel aller Häßlichkeit.

Oscar Wilde (#673)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Moral ist die Haltung, die wir Leuten gegenüber einnehmen, gegen die wir eine persönliche Abneigung haben.

Oscar Wilde (#675)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Ein Experte ist ein gewöhnlicher Mann, der - wenn er nicht daheim ist - Ratschläge erteilt.

Oscar Wilde (#676)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.

Oscar Wilde (#679)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Die Zigarette ist das vollendete Urbild des Genusses: Sie ist köstlich und läßt uns unbefriedigt.

Oscar Wilde (#680)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Der Unterschied zwischen Literatur und Journalismus besteht darin, daß der Journalismus unlesbar ist und die Literatur nicht gelesen wird.

Oscar Wilde (#681)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Zum Glück ist das Denken, in England wenigstens, nicht ansteckend.

Oscar Wilde (#682)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Wenn man mir zustimmt, habe ich immer das Gefühl, im Unrecht zu sein.

Oscar Wilde (#683)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei.

Oscar Wilde (#686)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Zeichnen ist die Kunst, Striche spazieren zu führen.

Paul Klee (#695)Detailansicht

deutscher Maler und Graphiker Schweizer Herkunft


Wahrhaftig, die Kunst ist s, was man verehren muß, nicht den Künstler; der ist nichts mehr als ein schwaches Werkzeug.

Wilhelm Heinrich Wackenroder (#696)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Mitbegründer der deutschen Romantik


Ein Maler ist verloren, wenn er sich findet.

Max Ernst (#697)Detailansicht

französischer Maler deutscher Herkunft


Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.

Paul Klee (#701)Detailansicht

deutscher Maler und Graphiker Schweizer Herkunft


Kunst hat mit der Realität nichts zu tun. Sie fügt nur zur Realität etwas hinzu.

Alfred Döblin (#702)Detailansicht

deutscher Nervenarzt, Psychoanalytiker, Erzähler und Essayist


Das Vollkommene soll nicht geworden sein. - Wir sind gewöhnt, bei allem Vollkommenen die Frage nach dem Werden zu unterlassen: sondern uns des Gegenwärtigen zu freuen, wie als ob es auf einen Zauberschlag aus dem Boden aufgestiegen sei.

Friedrich Nietzsche (#1326)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wahre Kunst bleibt unvergänglich.

Ludwig van Beethoven (#707)Detailansicht

deutscher Komponist und Musiker


Wenn es die Hörer mitreißt, ist es Unterhaltung, wenn nicht, ist es Kunst.

Louis Daniel „Satchmo“ Armstrong (#708)Detailansicht

US-amerikanischer Jazztrompeter und Sänger


Wenn ich wüßte, was Kunst ist, würde ich es für mich behalten.

Pablo Picasso (#709)Detailansicht

spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer


Wer die Kunst weiß, der verrate den Meister nicht.

Deutsches Sprichwort (#710)Detailansicht


Wer sich mit der Kunst verheiratet, bekommt die Kritik zur Schwiegermutter.

Hildegard Knef (#711)Detailansicht

deutsche Schauspielerin, Autorin und Chansonette


Wichtiger als ein Kunstwerk selbst ist seine Wirkung. Kunst kann vergehen, ein Bild zerstört werden. Was zählt, ist die Saat.

Joan Miró (#712)Detailansicht

spanischer surrealistischer Maler


Das, was den großen Künstler ausmacht, ist ein großer Wille, aber ein Wille, der gewollt wird, nicht der will.

Hugo von Hofmannsthal (#714)Detailansicht

österreichischer Lyriker, Dramatiker, Erzähler und Essayist


Der Intellektuelle geht an den Kern der Sache heran - der Künstler begnügt sich mit dem saftigen Fruchtfleisch.

Unbekannt (#715)Detailansicht


Der Künstler, der Vollkommenheit in allem sucht, wird sie nirgends erreichen.

Ferdinand-Victor-Eugène Delacroix (#716)Detailansicht

französischer Maler der Romantik und Grafiker


Des Künstlers Beruf: Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens.

Robert Schumann (#718)Detailansicht

deutscher Komponist der Romantik


Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.

Johann Wolfgang von Goethe (#720)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Eigentlich bin ich ganz anders - ich komme nur nicht dazu.

Ödön von Horváth (#721)Detailansicht

österreichisch-ungarischer Schriftsteller


Glückliche Menschen haben nicht den Leidensdruck, der nötig ist, um Kunst zu produzieren.

Elfriede Jelinek (#722)Detailansicht

österreichische tabulose Schriftstellerin, Romane, Theaterstücke


Ich glaube nicht, daß die moderne Kunst Gaukelei ist - ich weiß es.

Ephraim Kishon (#725)Detailansicht

sraelischer Journalist, satirischer Erzähler, Bühnenautor und Romancier


Ich liebe Bilder, die in mir den Wunsch erwecken, in ihnen herumzuspazieren, wenn es Landschaften sind, oder sie zu liebkosen, wenn es Frauen sind.

Auguste Renoir (#726)Detailansicht

französischer Maler des Impressionismus


Ich male die Dinge, wie ich sie denke, nicht wie ich sie sehe.

Pablo Picasso (#727)Detailansicht

spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer


Jeder Künstler soll es der Vogelmutter nachmachen, die sich um ihre Brut nicht mehr kümmert, sobald sie flügge geworden ist.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#729)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Kunst will das, was noch nicht war, aber alles, was sie ist, war schon.

Theodor Ludwig Wiesengrund-Adorno (#733)Detailansicht

deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist


Maler sind Überzeugungstäter, die keinen sehnlicheren Wunsch haben als gehängt zu werden.

Werner Finck (#736)Detailansicht

deutscher Kabarettist, Schauspieler und Schriftsteller


Die Kunst ist im Niedergang begriffen, die sich von der Darstellung der Leidenschaft zu der des Lasters wendet.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#738)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Kunst ist nur Kunst, wo sie sich Selbstzweck, wo sie absolut frei, sich selbst überlassen ist, wo sie keine höheren Gesetze kennt als ihre eigenen, die Gesetze der Wahrheit und Schönheit.

Ludwig Feuerbach (#739)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Ein Künstler geht nicht mit der Zeit.

Woody Allen (#744)Detailansicht

US-amerikanischer Schauspieler, Schriftsteller, Regisseur und Stadtneurotiker


Mit Kunst kann man sich nicht die Zähne putzen.

Theo van Doesburg (#745)Detailansicht

niederländischer Maler und Kunsttheoretiker


Nichts ist so armselig und melancholisch wie die Kunst, die nur an sich selbst und nicht an ihrem Thema interessiert ist.

George Santayana (#747)Detailansicht

panisch-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller


Den Beweis, um die Existenz unendlicher Dinge, stellt man am Effektivsten mit der Liebe einer Frau zu Ihrem Schuhwerk, in Verbindung mit Geld dar.

Julian Scharnau (#749)Detailansicht

Dipl. Betriebswirt, Autor und Aphoristiker


Nur die Kunst gibt uns die Möglichkeit etwas zu sagen, was wir nicht wissen.

Gabriel Laub (#752)Detailansicht

tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker polnischer Herkunft


Nur die Kunst veröffentlicht den wirklichen Zustand unseres Bewußtseins.

Martin Walser (#753)Detailansicht

eutscher Dramatiker, Erzähler, Essayist, Theaterschriftsteller und Hörspielautor


Nur tote Maler sind unsterblich.

Johanna Adorja (#754)Detailansicht

deutsche Publizistin


Ob ein Kunstwerk gut ist, hat nichts damit zu tun, wie es aussieht. Das Entscheidende ist, was es beim Betrachter bewirkt.

Unbekannt (#755)Detailansicht


Sensibilität ist das Warten auf das Leben im Nichts. Wer nicht mehr warten kann, wird zum Künstler.

Gisela Böttcher (#756)Detailansicht


Das Geheimnis der Kunst liegt darin, daß man nicht sucht, sondern findet.

Pablo Picasso (#759)Detailansicht

spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer


Es gibt Dinge, die den meisten Menschen unglaublich erscheinen, die nicht Mathematik studiert haben.

Archimedes (#761)Detailansicht

antiker griechischer Mathematiker, Physiker und Ingenieur


Die Mathematik ist doch die angenehmste Wissenschaft; sie und die Astronomie vertreten bei mir Tanzgesellschaften, Konzerte und andere derartige Belustigungen, die ich nur dem Namen nach kenne.

Karl Friedrich Bessel (#763)Detailansicht


Nicht etwa, daß bei größerer Verbreitung des Einblickes in die Methode der Mathematik notwendigerweise viel mehr Kluges gesagt würde als heute, aber es würde sicher viel weniger Unkluges gesagt.

Karl Menger (#764)Detailansicht

österreichischer Mathematiker


Religion und Mathematik sind nur verschiedene Ausdrucksformen derselben göttlichen Exaktheit.

Kardinal Michael von Faulhaber (#765)Detailansicht

35 Jahre lang Erzbischof des Erzbistums München und Freising


Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt.

David Hilbert (#767)Detailansicht

bedeutender Mathematiker


Die Furcht vor der Mathematik steht der Angst erheblich näher als der Ehrfurcht.

Felix Auerbach (#768)Detailansicht

deutscher Physiker


An Archimedes wird man sich erinnern, wenn Aischylos vergessen ist - weil zwar die Sprachen sterben, nicht aber die mathematischen Ideen.

Godfrey Harold Hardy (#769)Detailansicht

britischer Mathematiker


Die Mathematik ist wie die Gottseligkeit zu allen Dingen nütze, aber wie diese nicht jedermanns Sache.

Christian Jakob Kraus (#770)Detailansicht

deutscher Philosoph und Ökonom


Ich wenigstens kenne keine vollbefriedigende Erklärung dafür, warum jede ungerade Zahl (von 3 ab), mit sich selbst multipliziert, stets ein Vielfaches von 8 mit 1 als Rest ergibt.

Erich Bischoff (#771)Detailansicht

Erforscher der Kabbalah, 1920


Ich glaube, daß es, im strengsten Verstand, für den Menschen nur eine einzige Wissenschaft gibt, und diese ist reine Mathematik. Hierzu bedürfen wir nichts weiter als unseren Geist.

Georg Christoph Lichtenberg (#772)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Alles was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.

Rene Descartes (#774)Detailansicht

französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler


Von allen, die bis jetzt nach Wahrheit forschten, haben die Mathematiker allein eine Anzahl Beweise finden können, woraus folgt, daß ihr Gegenstand der allerleichteste gewesen sein müsse.

Rene Descartes (#775)Detailansicht

französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler


Die Mathematiker, die nur Mathematiker sind, denken also richtig, aber nur unter der Voraussetzung, daß man ihnen alle Dinge durch Definitionen und Prinzipien erklärt; sonst sind sie beschränkt und unerträglich, denn sie denken nur dann richtig, wenn es um sehr klare Prinzipien geht.

Blaise Pascal (#776)Detailansicht

französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker, Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung


Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit.

Albert Einstein (#777)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Alle Pädagogen sind sich darin einig: man muß vor allem tüchtig Mathematik treiben, weil ihre Kenntnis fürs Leben größten direkten Nutzen gewährt.

Felix Christian Klein (#778)Detailansicht

deutscher Mathematiker


Wir Mathematiker und Physiker dürfen das stolze Bewußtsein hegen, daß wir ein Wissensgebiet unser eigen nennen, welches der Menschheit fortschreitend immer neuen äußeren Erfolg und innere Einsicht bietet, und diese Freude an unserem Besitz, die müssen wir und wollen wir, wenn sie uns je verloren gegangen sein sollte, wiedergewinnen!

Felix Christian Klein (#779)Detailansicht

deutscher Mathematiker


Nun so wäre denn endlich die Untersuchung in die Geheimnisse der Mathematik gehüllt, damit doch ja niemand so leicht wage, sich diesem Heiligtum zu nähern.

Johann Wolfgang von Goethe (#782)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Gott existiert, weil die Mathematik widerspruchsfrei ist, und der Teufel existiert, weil wir das nicht beweisen können.

Andre Weil (#783)Detailansicht

französischer Mathematiker


Das Einmaleins ist mir bis auf diese Stunde nicht geläufig.

Franz Grillparzer (#787)Detailansicht

österreichischer Dramatiker


Ich habe die Unart, ein lebhaftes Interesse bei mathematischen Gegenständen nur da zu nehmen, wo ich sinnreiche Ideenverbindungen und durch Eleganz oder Allgemeinheit sich empfehlende Resultate ahnen darf.

Carl Friedrich Gauß (#788)Detailansicht

deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker


Eine mathematische Wahrheit ist an sich weder einfach noch kompliziert, sie ist.

Émile Lemoine (#789)Detailansicht

französischer Mathematiker


Ein Mathematiker, der nicht irgendwie ein Dichter ist, wird nie ein vollkommener Mathematiker sein.

Karl Weierstraß (#791)Detailansicht

deutscher Mathematiker


Nos mathematici sumus isti veri poetae sed quod fingimus nos et probare decet. (Wir Mathematiker sind die wahren Dichter, nur müssen wir das, was unsere Phantasie schafft, noch beweisen.)

Leopold Kronecker (#792)Detailansicht

deutscher Mathematiker


Die beste von allen Sprachen der Welt ist eine künstliche Sprache, eine ziemlich gedrängte Sprache, die Sprache der Mathematik.

Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski (#797)Detailansicht

russischer Mathematiker


Man spricht von blutiger Ironie; das ist die echte Tragödie.

Gerhart Hauptmann (#801)Detailansicht

deutscher Dramatiker, Erzähler, Epiker und Autobiograph


Wer keine ironischen Frauen mag, sollte denen aus dem Weg gehen, die freundlich über andere Frauen sprechen.

Robert Lembke (#803)Detailansicht

deutscher Journalist, Fernsehmoderator, Quizmaster und 1972 Geschäftsführer des Deutschen Olympia-Zentrums


Die Gewöhnung an Ironie ebenso wie die an Sarkasmus verdirbt übrigens den Charakter. Sie verleiht allmählich die Eigenschaft einer schadenfrohen Überlegenheit: Man ist zuletzt einem bissigen Hunde gleich, der noch das Lachen gelernt hat außer dem Bellen.

Friedrich Nietzsche (#808)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Mit zunehmendem Alter wird man nicht klug - man weiß nur genauer, daß es andere auch nicht sind.

Gabriel Laub (#809)Detailansicht

tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker polnischer Herkunft


Bevor ich ein alter Mann wurde, war ich darauf bedacht, würdig zu leben. Jetzt, im Alter, richtet sich mein ganzes Streben darauf, in Würde zu sterben.

Lucius Annaeus Seneca (#811)Detailansicht

römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann


Alter schützt vor Torheit nicht.

Unbekannt (#812)Detailansicht


Das sicherste Zeichen für beginnendes Alter ist, daß man schnell noch ein paar Jugendsünden begeht.

Maurice Chevalier (#813)Detailansicht

französischer Schauspieler und Chansonsänger


Der Alte verliert eines der größten Menschenrechte: er wird nicht mehr von seinesgleichen beurteilt.

Johann Wolfgang von Goethe (#814)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben.

Heinrich Theodor Fontane (#815)Detailansicht

deutscher Journalist, Erzähler und Theaterkritiker


Unser Körper erinnert uns täglich daran, daß er älter wird; unser Geist spiegelt uns vor, daß er ewig jung bleibe.

Johannes Gross (#816)Detailansicht

deutscher Journalist und Publizist


Die Insekten stechen, nicht aus Bosheit, sondern weil sie auch leben wollen: ebenso unsere Kritiker; sie wollen unser Blut, nicht unsern Schmerz.

Friedrich Nietzsche (#1335)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Nichts zeigt das Alter eines Menschen so sehr, wie wenn er die junge Generation schlecht macht.

Hermann Hesse (#820)Detailansicht

deutsch-schweizerischer Lyriker, Essayist, Erzähler und Kritiker


Altern ist eine schlechte Gewohnheit, die ein beschäftigter Mensch gar nicht erst aufkommen läßt.

André Maurois (#821)Detailansicht

ranzösischer Romancier und Biograph


Alter macht weiß, nicht weise.

Dänisches Sprichwort (#823)Detailansicht


Lange leben wollen alle
und sich freuen hier auf Erden.
Keiner will in seinem Falle
aber dabei älter werden.

Wolfgang Salpeter (#826)Detailansicht

deutscher Publizist


Fängst du dir zu beweisen an,
daß du noch jung geblieben bist,
dann, lieber Freund, denk stets daran,
daß dies ein Alterszeichen ist.

Wolfgang Salpeter (#828)Detailansicht

deutscher Publizist


Man kann nichts dagegen tun, daß man altert, aber man kann sich dagegen wehren, daß man veraltet.

Unbekannt (#831)Detailansicht


Niemand wird so alt, daß er nicht glaubt, noch etwas länger leben zu können.

Schwedisches Sprichwort (#833)Detailansicht


Von einem bestimmten Alter an bereut man nur noch, was man nicht getan hat.

Alfred Polgar (#834)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller und Kritiker


Man braucht immer rund zehn Jahre, um sich an sein Alter zu gewöhnen.

Unbekannt (#835)Detailansicht


Nicht die Alten sterben, sondern die Müßigen.

Ukrainisches Sprichwort (#837)Detailansicht


Man muß sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man im Alter daran gehen kann.

Konfuzius (#838)Detailansicht

chinesischer Philosoph und Begründer des Konfuzianismus


Über ein altes Weib geht nichts als ein alter Mann, der ein altes Weib ist.

Johann Nepomuk Nestroy (#841)Detailansicht

österreichischer Schauspieler, Sänger, Dramatiker und Satiriker


Alter gibt nicht Verstand, es macht nur langsam gehen.

Finnisches Sprichwort (#842)Detailansicht


Je älter die Fregatte, desto wichtiger die Takelage.

Siegfried Schmidt (#844)Detailansicht


Die die dich arrogant nennen sind selten als Freunde für dich da.

Björn Petermann (#846)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Sind die Alten nicht aufrichtig, so lehren sie die Jungen Schurken zu werden.

chinesisches Sprichwort (#849)Detailansicht


Das Alter ist wie eine Bergbesteigung. Je höher man kommt, desto müder und kurzatmiger wird man, aber dafür weitet sich der Blick immer mehr.

Ingrid Bergmann (#850)Detailansicht

schwedische Schauspielerin


Ich hör es gern, wenn auch die Jugend plappert,
das Neue klingt, das Alte klappert.

Johann Wolfgang von Goethe (#852)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Was soll das Jammern übers Altwerden? Wenn alte Leute innerlich jung sind, wirken sie gleich um zehn bis zwanzig Jahre jünger.

Dolly Parton (#853)Detailansicht

amerikanische Country-Sängerin


Das Alter läßt sich leichter ertragen, wenn man den Faltenwurf im Gesicht als künstlerische Drapierung betrachtet.

Vivien Leigh (#854)Detailansicht

britische Film- und Theaterschauspielerin


Alt werden ist natürlich kein reines Vergnügen. Aber denken wir an die einzige Alternative.

Robert Lembke (#856)Detailansicht

deutscher Journalist, Fernsehmoderator, Quizmaster und 1972 Geschäftsführer des Deutschen Olympia-Zentrums


Alternde Menschen sind wie Museen: Nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Inneren.

Jeanne Moreau (#857)Detailansicht

französische Schauspielerin und Regisseurin


Je älter man wird, desto wichtiger ist es, sein Alter nicht hervorzuheben.

Peter E. Schumacher (#859)Detailansicht

deutscher Publizist und Aphoristiker


Frag den Alten nicht "Wie geht es dir?", sondern "Was schmerzt dich heute"?

Polnisches Sprichwort (#860)Detailansicht


Alt fühlt man sich nur dann, wenn man Dinge bereut, die man falsch gemacht hat.

Sophia Loren (#861)Detailansicht

italienische Schauspielerin


Wer nur darauf baut, schön und begehrenswert zu sein, der hat es freilich schwer beim Älterwerden.

Witta Pohl (#862)Detailansicht

deutsche Schauspielerin


Junge Leute wissen nicht, was Alter ist, und alte vergessen, was Jugend war.

Irisches Sprichwort (#863)Detailansicht


Alte Leute sind gefährlich; es ist ihnen völlig egal, was aus der Welt wird.

George Bernard Shaw (#867)Detailansicht

irischer Dramatiker und Satiriker


Das Alter hat auch gesundheitliche Vorteile: Zum Beispiel verschüttet man ziemlich viel Alkohol, den man sonst getrunken hätte.

André Gide (#868)Detailansicht

französischer Schriftsteller, Nobelpreisträger


Altsein ist ein herrlich Ding, wenn man nicht verlernt hat, was Anfangen heißt.

Martin Buber (#872)Detailansicht

österreichisch-israelischer Philosoph


Ich werde nicht älter, nur besser.

Peter E. Schumacher (#873)Detailansicht

deutscher Publizist und Aphoristiker


Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt auch das Alter ganz allein.

Jeanne Moreau (#877)Detailansicht

französische Schauspielerin und Regisseurin


Das Greisenalter, das wir alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben.

Marcus Tullius Cicero (#878)Detailansicht

römischer Politiker, Anwalt und Philosoph


Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.

Lord Philip Dormer Stanhope Chesterfield (#881)Detailansicht

englischer Staatsmann und Schriftsteller


Alter verbessert den Wein und den Kapitalertrag, aber ich wüßte nicht, was sonst.

Unbekannt (#882)Detailansicht


Wenn man sich zu alt für eine Sache dünkt, sollte man sie erst recht probieren.

Pablo Picasso (#883)Detailansicht

spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer


Humor, Zärtlichkeit und Aufmüpfigkeit sind die besten Mittel gegen das Altern.

Yves Montand (#884)Detailansicht

französischer Chansonnier und Schauspieler italienischer Herkunft


Warum soll ich nicht altern? Ich habe es durch meine Jahre verdient.

Sigismund von Radecki (#888)Detailansicht

estnischer Schriftsteller


Die Menschen werden alt, weil sie ihre Ideale im Stich lassen.

Kenneth B. Haas (#889)Detailansicht


Noch gerne der Zeit gedenk ich,
als alle meine Glieder noch gelenkig,
bis auf eins.
Die Zeit ist längst vorüber,
steif sind alle meine Glieder,
bis auf eins.

Unbekannt (#891)Detailansicht


Wer nicht alt werden will, der muß sich jung hängen.

Unbekannt (#893)Detailansicht


Fürchte das Alter, denn es kommt nicht allein.

Griechisches Sprichwort (#895)Detailansicht


Jahre sollte man nicht zählen, sondern erleben.

Oskar Stock (#898)Detailansicht


Es ist nicht schwierig zu altern, wenn man seit Jahren nichts anderes tut.

Willy Millowitsch (#901)Detailansicht

deutscher Schauspieler


Das Alter ist ein höflicher Mann:
Einmal übers andre klopft er an,
aber nun sagt niemand: Herein!
Und vor der Türe will er nicht sein.
Da klinkt er auf, tritt ein so schnell,
und nun heißt´s, er sei ein grober Gesell.

Johann Wolfgang von Goethe (#902)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Das Seltenste, was ich gesehen habe: ein alter Tyrann.

Thales von Milet (#903)Detailansicht

griechischer Naturphilosoph, Staatsmann, Mathematiker, Astronom und Ingenieur


Eine Überalterung liegt sicher dann vor, wenn die Verlesung der Liste der seit der letzten Sitzung Verstorbenen Vereinsmitglieder länger als fünf Minuten dauert.

Manfred Rommel (#904)Detailansicht

deutscher CDU-Politiker


Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach Jahren der Last hat man die Last der Jahre.

Alfred Polgar (#905)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller und Kritiker


Das Alter ist die Zeit, wo man das nicht mehr tun soll, wofür man früher zu jung war.

William Somerset Maugham (#908)Detailansicht

englischer Dramatiker, Schriftsteller, Arzt und Agent


Wir müssen uns mit dem Altern abfinden, denn es ist bis heute die einzige Möglichkeit, alt zu werden.

Unbekannt (#913)Detailansicht


Den Stil verbessern - das heißt den Gedanken verbessern, und gar nichts weiter! - Wer dies nicht sofort zugibt, ist auch nie davon zu überzeugen!

Friedrich Nietzsche (#1328)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Über jede neue Falte sollte man sich freuen, weil sie die Glätte nimmt.

Sky du Mont (#915)Detailansicht

deutscher Schauspieler und Autor


Der Vorteil des Alters ist,
daß man die Dinge nicht mehr begehrt,
die man sich früher nicht leisten konnte.

Walter Matthau (#917)Detailansicht

US-amerikanischer Filmschauspieler


Geburtstage sind Tage, an denen man sich entscheidet,
endlich alles zu machen, was man schon lange machen wollte - um schließlich dann alles wieder auf das kommende Jahr zu verschieben.

Unbekannt (#922)Detailansicht


Feiere jeden Geburtstag als ob es der letzte wäre und bedenke
das Liebe das einzige Geschenk ist, das wirklich die Mühe wert
ist, zu geben.

Unbekannt (#923)Detailansicht


Ein neues Jahr des Lebens heißt: neue Gnade, neues Licht, neue Gedanken, neue Wege zum Ziel der Wege.

Otto Riethmüller (#924)Detailansicht

Pfarrer und geistlicher Dichter


Die Frauen verlangen Unmögliches: Man soll ihr Alter vergessen, aber sich immer an ihren Geburtstag erinnern.

Karl Farkas (#925)Detailansicht

österreichischer Schauspieler und Kabarettist


An seinem Geburtstag hat man zwei Möglichkeiten: jammern und trauern über das Älterwerden, oder feiern, was man bisher aus seinem Leben gemacht hat . Wenn es irgendetwas zu feiern gibt, dann den wunderbaren Umstand, daß man lebt.

Paul Wilson (#927)Detailansicht

US-amerikanischer Erzähler, Essayist und Aphoristiker


Kleine Kinder sind noch immer das Symbol einer ewigen Vereinigung von Liebe und Pflicht.

George Eliot (#928)Detailansicht

Erzählerin und Schrifstellerin


Wenn wir sicher zu Hause sitzen, wünschen wir uns, wir hätten ein Abenteuer zu bestehen.

Thornton Wilder (#931)Detailansicht

US-amerikanischer Erzähler und Dramatiker


Wein ist ein Getränk das nur im Fass, nicht aber im Kopf still ist.

Bulgarisches Sprichwort (#932)Detailansicht


Ich verstehe nicht, weshalb man so viel Wesens um die Technik des Komödien-Schreibens macht. Man braucht doch nur die Feder in ein Whisky-Glas zu tauchen.

Oscar Wilde (#933)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Manche Menschen reisen hauptsächlich in den Urlaub, um Ansichtskarten zu kaufen, obwohl es doch vernünftiger wäre, sich diese Karten kommen zu lassen.

Robert Musil (#934)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller


Wenn ich Mediziner wäre, würde ich jedem Patienten Urlaub verschreiben, der seine Arbeit für wichtig hält.

Bertrand Arthur William Russell (#938)Detailansicht

brit. Philosoph u. Mathematiker, 1950 Nobelpreisträger für Literatur


Urlaub ist, nichts zu tun und den ganzen Tag dafür zur Verfügung zu haben.

Unbekannt (#940)Detailansicht


Seltsam: Alle wollen in Urlaub fahren, möglichst ganz, ganz weit weg. Aber dort bleiben wollen sie dann doch auch wieder nicht.

Wolfgang Reus (#943)Detailansicht

deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker


Es soll ja schon Länder geben, die eine Tourismussteuer planen, damit sich die deutschen Urlauber bei ihnen wie zu Hause fühlen.

Unbekannt (#946)Detailansicht


In einem kleinen kalifornischen Unternehmen gilt die Regel, daß jeder Mitarbeiter, der im Urlaub dienstlich am Telefon verlangt wird, eine Extrawoche freibekommt.

Aus ›Das Beste‹ Juli 1982 (#947)Detailansicht


Das Praktische am Urlaub ist, daß er einem nicht nur die Kraft gibt, die Arbeit wieder aufzunehmen, sondern einen auch derart pleite macht, daß einem gar nichts anderes übrig bleibt.

Unbekannt (#948)Detailansicht


Urlaub ist nicht ganz ungefährlich. Vielleicht kommt dabei heraus, daß man gar nicht mehr gebraucht wird.

Jacques Tati (#950)Detailansicht

französischer Filmschauspieler und Regisseur


Für Urlaub habe ich keine Zeit. Zwischendurch fahre ich zum Ausspannen auf mein Schloß in die Bretagne oder nach Monte Carlo.

Karl Lagerfeld (#951)Detailansicht

deutscher Modeschöpfer


Dein größter Gegner wird immer jemand sein der nichts mehr zu verlieren hat

Björn Petermann (#954)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Mit den Waffen der Technik kann man Gegner vernichten - überwinden kann man sie nur mit den Waffen des Geistes.

Erich Limpach (#956)Detailansicht

deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker


Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf unsere nicht achten.

Johann Wolfgang von Goethe (#961)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Derjenige kämpft gut, der den Gegner steuert und ihm keine Möglichkeit gibt, sich selbst zu steuern.

Unbekannt (#964)Detailansicht


Eine politische Karriere hängt nicht nur von den richtigen Freunden, sondern auch von den richtigen Gegnern ab.

Bernard Bosson (#967)Detailansicht


Nicht der Sieg über den Gegner ist das höchste Ziel, sondern der Sieg über sich selbst.

Fernöstliche Weisheit (#968)Detailansicht


Einen Gegner, den man nicht besiegen kann,
muß man als Vebündeten gewinnen.

Unbekannt (#971)Detailansicht


Gegner sind Lehrer, die uns nichts kosten.

Ferdinand Vicomte de Less’eps (#972)Detailansicht

französischer Diplomat


Man soll den Gegner nicht schlechter machen, als er ohnehin ist.

Mark Twain (#973)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller


Ohne deinen Gegner kommst du nicht gegen dich an.

Manfred Hinrich (#974)Detailansicht

Dr. phil., deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller


Wir legen nicht eher besonderen Wert auf den Besitz einer Tugend, bis wir deren völlige Abwesenheit an unserem Gegner wahrnehmen.

Friedrich Nietzsche (#977)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich gebe kein Rätsel auf.

Manfred Hinrich (#980)Detailansicht

Dr. phil., deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller


Je dicker der Schleier, desto weniger lohnt es ich, ihn zu heben.

Türkisches Sprichwort (#985)Detailansicht


Geheimnisse sind unseren Mitmenschen entweder zu unbedeutend oder zu wichtig, um sie geheim zu halten.

Unbekannt (#986)Detailansicht


Die schlichte Wahrheit wird in einer Nation oder in einem Zeitalter höchstens zehn Menschen beeinflussen, während von einem Geheimnis Millionen an der Nase herumgeführt werden.

Viscount Henry St. John Bolingbroke (#990)Detailansicht

Politiker und Philosoph


Der Sonnenschein verdeckt irdische Geheimnisse, der Geldschein menschliche Möglichkeiten.

Manfred Hinrich (#993)Detailansicht

Dr. phil., deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller


Dein Geheimnis ist dein Sklave, wenn du es für dich behältst - dein Henker, wenn du es aussprichst.

chinesisches Sprichwort (#996)Detailansicht


Das wahre und interessante Leben eines menschlichen Wesens spielt sich im Verborgenen wie unter dem Schleier der Nacht ab… Jede persönliche Existenz ist ein Geheimnis.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#997)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Wenn Geheimnisse nicht gelüftet werden, fangen sie an zu stinken.

Alfred Oder (#1001)Detailansicht

deutscher Publizist


Wer den kleinsten Teil eines Geheimnisses hingibt, hat den anderen nicht mehr in seiner Gewalt.

Jean Paul (#1004)Detailansicht

eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter


Wer ein Geheimnis wirklich für sich behalten will, schafft das auch ohne fremde Hilfe.

Unbekannt (#1005)Detailansicht


Ein Geheimnis ist wie ein verspieltes Kind, das sich auf der Achterbahn unserer Zunge amüsiert und immer wieder fahren möchte.

Unbekannt (#1007)Detailansicht


Einer Frau ein Geheimnis anzuvertrauen und sie gleichzeitig zum Schweigen zu verpflichten, ist genauso, als gäbe man ihr drei Löffel Rizinusöl und sperrte danach die Toilettentür zu.

Claude Chabrol (#1011)Detailansicht

französischer Filmregisseur


Es gehört zu den vielen Geheimnissen des Lebens, daß unter all den Schlüsseln, die man bei sich hat, immer einer ist, der nirgends paßt.

Unbekannt (#1012)Detailansicht


Es genügt nicht, das Geheimnis zu offenbaren; man darf die anderen gar nicht ahnen lassen, daß man ein Geheimnis hat.

Seami Motokiyo (#1013)Detailansicht

japanischer Dramatiker


Wer seine Geheimnisse dem Wind anvertraut, darf sich nicht wundern, wenn die Bäume sie ausplaudern.

Unbekannt (#1014)Detailansicht


Wo ein Geheimnis ist, da ist etwas nicht in Ordnung.

Englisches Sprichwort (#1015)Detailansicht


Wer verrät, er verwahre ein Geheimnis, hat schon dessen erste Hälfte ausgeliefert. Und die zweite wird er nicht lange behalten.

Jean Paul (#1018)Detailansicht

eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter


Das beste Mittel, ein Geheimnis zu hüten, ist der Verzicht auf fremde Hilfe.

Unbekannt (#1021)Detailansicht


Das einfachste Mittel, ein Geheimnis zu hüten, ist, es sich erst gar nicht anvertrauen zu lassen.

Unbekannt (#1022)Detailansicht


Das Herz hat kein Geheimnis, das unser Verhalten nicht offenbart.

Französisches Sprichwort (#1026)Detailansicht


Es ist sicherer auf das Meer mit einem löcherigen Boot zu fahren, als ein Geheimnis einer Frau anzuvertrauen.

Russisches Sprichwort (#1030)Detailansicht


Geheimnisse sind etwas Furchtbares. Sie nicht zu kennen ist genauso schlimm, wie sie nicht preisgeben zu dürfen.

Robert Maly (#1034)Detailansicht

deutscher Aphoristiker


Ich habe einen ganz einfachen Geschmack. Ich bin stets mit dem Besten zufrieden.

Oscar Wilde (#1036)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Du kannst soviel hoffen wie du willst, doch verändern wirst du damit nichts!

Sebastian Thömmes (#1038)Detailansicht


Sieh auf in den Himmel zu den Sternen. Wenn du dort den Einen findest der nur dir zu blinkt, dann kannst du dir sicher sein das du niemals allein sein wirst!

Sebastian Thömmes (#1039)Detailansicht


Wenn die Sonne scheint kann selbst der blasseste Mondschein schöner wirken als der Strahl der Sonne im Gesicht!

Sebastian Thömmes (#1042)Detailansicht


Der Normalmensch ist, wie es ihm sein angeborenes Wesen vorgibt. Ich bin, wie ich will.

Klaus Zankl (#1043)Detailansicht


Es ist seltsam: Gehe ich mit Unterleibschmerzen zum Urologen, und diagnostiziert er beispielsweise eine Blasenentzündung, so sagt er, meine Blase sei krank; dies werde er kurieren. Gehe ich mit Ohrenschmerzen zum Ohrenarzt, so sagt er, mein Innenohr sei krank; dies werde er kurieren. Gehe ich mit Magenschmerzen zum Internisten, so sagt er, mein Bauch sei krank; dies werde er kurieren. Gehe ich aber zum Neurologen, so sagt er, ich sei krank. Warum ist das so?

Klaus Zankl (#1044)Detailansicht


Des Dichters Seele ist und bleibt ein Ort von wenig Heiterkeit.

Klaus Zankl (#1045)Detailansicht


Der Mensch ist im Normalfall leider nicht zum Wachsen oder Werden da, sondern nur zum Sein. Gleichsam einem Tier frißt, scheißt und schläft er. Am Ende seiner Tage muß er Abschied nehmen und tut sich mit dem Nirvana schwer. Sollte er im Laufe seines Lebens seinem schlimmsten Feind begegnet sein, der einmaligen, oder was wahrscheinlicher ist, der mehrmaligen narzißtischen Kränkung, so findet er dies unerträglich. Alle körperlichen Krankheiten zusammen richten in ihm keinen annähernd so großen Schaden an wie die Herabwürdigungen, die ihn dauerhaft bis zur Persönlichkeitsstörung prägen. Nichtsdestotrotz läßt keiner den anderen in Frieden. Wozu ist das Leben da?

Adlai Ewing Stevenson (#1047)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois


Es gibt für die Entstehung des Menschen zwei bedeutsame Theorien: Die eine ist die Evolution, die andere ist die Schöpfungsgeschichte. Bei der einen fehlen wichtige Bindeglieder, die bis heute nicht gefunden worden sind. Bei der anderen stellt sich die Frage, warum ein allmächtiger Gott wissentlich zwei zunächst vollkommene Menschen schuf, die danach aber zu mutierten Sündern werden und dieses weitervererben würden, denn der Mensch handelt bei seiner Aggression oftmals nicht aus einem angeborenen oder erworbenen Zwang, den man vielleicht noch entschuldigen könnte, sondern aus einer zutiefst empfundenen Leidenschaft, die naturgemäß begrüßt und bejaht wird. Dieses wiederum impliziert die volle Schuldfähigkeit. Wer also wird der Richter sein, die Evolution, also niemand, oder Gott? Wie wird er urteilen, und was sind seine Motive, falls er welche hat?

Klaus Zankl (#1048)Detailansicht


Es waren stets der neurasthenische Zweifel und das eher subjektiv - abstrakte Denken, die mich lächerlich erschienen ließen. Und doch besitzen sie eine große Legitimität, denn die größte vernachläßigte Fehlerquelle im Denken ist und bleibt die maßlose Sicherheit darin. Zwar scheint sie makellos, nicht widerlegbar und offenkundig richtig. Aber doch zeigt die Geschichte: Was gestern galt, gilt heute nichts mehr, was gestern richtig war, ist heute falsch. Sogar: Was gestern bewiesen wurde, ist heute nichts mehr wert. Falls der konkrete Denker ausnahmsweise der subjektiven Denkweise zugänglich gemacht und somit ad absurdum geführt werden konnte, welch Zweifel sind in seinem Gesicht!

Klaus Zankl (#1049)Detailansicht


Nur wenige haben sich vor mir nicht großgetan.

Klaus Zankl (#1050)Detailansicht


Die älteste Diktatur ist die des einzelnen. Teils wird sie überschattet von staatlichen Diktaturen, aber irgendwann ist es Zeit, jede solche über Bord zu werfen und durch eine andere Regierungsform zu ersetzen. Was bleibt, ist das angeborene menschliche Verhalten, welches auf Fremdbestimmung und Zuweisung abzielt und das tägliche Zusammenleben im Kern bestimmt. Es hat sich als negativ und unabänderlich erwiesen. Es gibt also keine Möglichkeit, den Anspruch auf diese Fremdbestimmung und der damit verbundenen Diktatur zu beseitigen.

Klaus Zankl (#1052)Detailansicht


Das eine oder andere wird dir der Mensch verzeihen, aber eines nie: Wenn du ihn verläßt, und das, obwohl er selbst nicht anders handeln würde!

Klaus Zankl (#1053)Detailansicht


Es gibt etwas, was in Deutschland traditionell seit jeher maßlos überbewertet wird: Die Arbeit nämlich.

Klaus Zankl (#1054)Detailansicht


Es ist immer dasselbe: Wer denken kann, schafft das Abitur nicht. *
Der typische Deutsche

Klaus Zankl (#1056)Detailansicht


Wer folgerichtig und gegen seine Erfahrung denken kann, der ist wirklich intelligent und bewundernswert

Klaus Zankl (#1057)Detailansicht


Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.

Friedrich Nietzsche (#1325)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Immer wenn ich urologisch untersucht worden bin, denke ich nachher anders als vorher.

Klaus Zankl (#1061)Detailansicht


Es heißt, ich solle menschlich sein. Also gut, wen soll ich umbringen?

Klaus Zankl (#1062)Detailansicht


Die Angst ist der unendliche Strudel, der mich hoffnungslos ohne Wiederkehr davontreibt.

Klaus Zankl (#1066)Detailansicht


Die Sensibilität ist eine sehr positive Eigenschaft. Schade aber, daß sie meistens nur gegen sich selbst Anwendung findet.

Klaus Zankl (#1067)Detailansicht


Bei einigen Menschen wird durch nichts die Verwandtschaft zum Tiere deutlicher als beim Fressen.

Klaus Zankl (#1069)Detailansicht


Der Alkohol ist nicht nur ein gefährliches Suchtmittel, er kann auch bei der Arbeit an ungefährlichen Maschinen - und dazu mag die Schreibmaschine ja gehören - inspirierend wirken und zum Beispiel die Erstellung von Aphorismen begünstigen.

Klaus Zankl (#1070)Detailansicht


Die Psychose ist der nichtzugängliche Irrglaube. Gemessen an dieser Definition gibt es sehr viele Kranke in diesem Lande, wenngleich auch nicht immer im rein medizinischen Sinne.

Klaus Zankl (#1071)Detailansicht


Der Mensch ist so beschaffen, daß sein Handeln und Wirken zukunftsorientiert zu nennen sei. Daher darfst du ihm alles nehmen, aber nicht den Glauben und die Hoffnung, daß alles besser werde.

Klaus Zankl (#1072)Detailansicht


Das Glück ist nicht nur von äußeren Faktoren abhängig. Vielmehr spielen auch biochemische Prozesse im Gehirn eine wichtige Rolle. Arbeiten sie anlagebedingt unregelmäßig oder gestört, ist kein Glück zu erreichen, so sehr man sich auch anstrengt.

Klaus Zankl (#1073)Detailansicht


Was ich dem Psychiater nicht verzeihe, ist seine Reduktion meines Seins auf einen neurologischen Zustand.

Klaus Zankl (#1074)Detailansicht


Der Freitod wird meistens als „Selbstmord“ bezeichnet. Diesen Begriff konnte ich nie teilen, da der „Mord“ stets ein niederes Motiv zur Basis hat und nicht die Verzweiflung, den Schmerz oder das Elendsein.

Klaus Zankl (#1075)Detailansicht


Sage mir, wie ein Volk seine Kinder behandelt, und ich sage dir, wie es seine Fremden behandelt.

Klaus Zankl (#1077)Detailansicht


Sollte jemandem in der Öffentlichkeit ein Mißgeschick passieren, lachen diejenigen am lautesten, die in ihrer Jugend am meisten narzistisch gekränkt worden sind.

Klaus Zankl (#1078)Detailansicht


Zum Glück nimmt der einem entgegengebrachte Respekt im Alter immer weiter zu. Man braucht dann die Leute nicht mehr so oft anzuschreien, um seinen Anspruch auf Wertschätzung zu dokumentieren.

Klaus Zankl (#1080)Detailansicht


Der Mensch kritisiert meist das, was er selbst nicht besser kann.

Klaus Zankl (#1081)Detailansicht


Gott schuf die Erde und den Menschen. Was das sollte, ist nicht klar.

Klaus Zankl (#1082)Detailansicht


Jeder will, daß ich bin wie er.

Klaus Zankl (#1083)Detailansicht


In manchen Kreisen darf man nicht erwähnen, daß man einmal studiert habe.

Klaus Zankl (#1084)Detailansicht


Ich habe noch niemanden kennengelernt, der nicht irgendwann gegen mich aggressiv geworden wäre.

Klaus Zankl (#1085)Detailansicht


Zur Anerkennung bedarf es erstaunlicher Leistungen. Zur Ablehnung bedarf es gar nichts.

Klaus Zankl (#1086)Detailansicht


Die wenigen Menschen, die tatsächlich etwas zu sagen haben, sterben meist früh.

Klaus Zankl (#1088)Detailansicht


Als Individualist bin ich Herr meiner Persönlichkeit, nicht aber meines Magens. Beim Normalmenschen ist es genau umgekehrt.

Klaus Zankl (#1089)Detailansicht


Nur wenige Menschen sind nicht bereit, im Namen ihres Feindbildes zu töten.

Klaus Zankl (#1093)Detailansicht


Haut der eine Normalmensch dem anderen Normalmenschen ordentlich aufs Maul und beobachtet dies ein dritter Normalmensch, so fragt sich dieser dritte Normalmensch nicht, was das wohl sollte. Bekommt aber auch er ein paar aufs Maul, dann fragt er sich, was das wohl sollte.

Klaus Zankl (#1094)Detailansicht


Gott hätte das selbsttragende Kabinett des Grauens namens Erde nicht schaffen dürfen.

Klaus Zankl (#1095)Detailansicht


Interessant wird es immer dort, wo einer „zurecht“ Gewalt, in welcher Form auch immer, erlitten hat, weil ich dann nämlich fassungslos vor den Rationalisierungen des Täters stehe. Oftmals sind sie „moralisch“, „ethisch“, „religiös“ oder „politisch“ motiviert, also absurd begründet.

Klaus Zankl (#1096)Detailansicht


Treffen sich zwei Menschen, halten sie einander für Ärsche. Was sie nicht wissen: Recht haben beide.

Klaus Zankl (#1097)Detailansicht


Allzu eitle Menschen studieren wohl nur fürs Ego, nicht aber aus dem Grunde der Bildung oder Wissenschaft.

Klaus Zankl (#1098)Detailansicht


Allzu eitle Menschen studieren wohl nur fürs Ego, nicht aber aus dem Grunde der Bildung oder Wissenschaft.

Klaus Zankl (#1099)Detailansicht


Es gehört wohl zum Genie, daß es Respektspersonen und solche, die sich dafür halten, selten anerkennen wird.

Klaus Zankl (#1100)Detailansicht


Viele derjenigen Frauen, die früher autoritär erzogen worden sind, finden sich später bei den Feministinnen wieder.

Klaus Zankl (#1101)Detailansicht


Wer in den Vordergrund seiner Gegenwart treten will, sollte nie vergessen, dass der Hintergrund seiner Vergangenheit in seinem Schatten gespeichert bleibt

Christa Schyboll (#1102)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Warum das Messen der Zeit, wenn nicht einmal zwei Menschen auf die gleiche Weise ticken?

Christa Schyboll (#1103)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Wenn die familiäre Atmosphäre so dicht geworden ist, dass Eisen darin schwimmen kann, ist es an der Zeit die emotionalen Zimmer zu lüften.

Christa Schyboll (#1104)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Wer bisher nur mit der kleinen dunklen Welt hinter den eigenen Augen denkt, sollte sicherheitshalber auch den hellen Himmel des Herzens mit in Erwägung ziehen.

Christa Schyboll (#1105)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Lass dich anstecken von der Menschlichkeit und infizier dann gründlich deine Umgebung,
auf dass der Virus der Nächstenliebe die Welt erobert, bevor es ein anderer Virus schafft.

Christa Schyboll (#1106)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Wer glaubt, dass durch den Trauschein die Ehe so unzerstörbar ist wie eine Wasserstoffbrückenbindung, der kennt noch nicht die Halbwertzeit von Liebesatomen.

Christa Schyboll (#1107)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Wer über alles und nichts lächelt, ist entweder sehr weise oder sehr dumm.

Christa Schyboll (#1108)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Manche Müllentsorger sind Menschen, die sich leicht damit tun, neben dem materiellen Schrott auch gleich die Seelenmüllerinnerungen der Vorbesitzer des Unrats gleich mit weg zu karren.

Christa Schyboll (#1109)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Kreative Differenzen eignen sich hervorragend dazu, im bestehenden Chaos erste zarte Ordnungsstrukturen zu erkennen.

Christa Schyboll (#1110)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Während das Eis der Gletscher mehr und mehr schmilzt, türmt sich der Eisberg der Gleichgültigkeit gegen die Naturzerstörung immer höher auf.

Christa Schyboll (#1111)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Manche Helden zeichnen sich dadurch aus, dass sie lieber ein Leben retten als viele, weil sie im Affekt eine kleine mathematische Gleichung übersahen.

Christa Schyboll (#1113)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Wenn die Zeit es nicht mehr sonderlich eilig hat, ist dies ein erstes Indiz dafür, dass sich im Raum die Trägheit ausbreitet.

Christa Schyboll (#1114)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Wenn sich Regeln und Gesetze häufen, ist anzunehmen, dass sich die Menschen aufgrund einer noch unbemerkten Massenpsychose hinter den Mauern der Angst vor der Freiheit verbarrikadiert.

Christa Schyboll (#1115)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Wem zu strahlen bestimmt ist, strahlt auch durch die dicken Schichten von Armut, Krankheit und Not.

Christa Schyboll (#1116)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Reichtum - Das ungewisse streben nach mehr.

Björn Petermann (#1117)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Computer helfen uns die Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten.

Unbekannt (#1119)Detailansicht


Wenn sich das alltägliche Chaos neuerdings in Ordnung maskiert, sollte man weniger die neue Ordnung als vielmehr den Maskenbildner hinterfragen.

Christa Schyboll (#1121)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Noch weiter westlich, ist östlich.

Charly Schneider (#1122)Detailansicht

eigentlich Karl-Heinz Schneider. Wohnt in Altenkirchen im Westerwald. E-Mail: post@charly-schneider.de


QUOD LICET BOVI. lieber missverständlich sein, als missverstanden wer- den. man kann und man darf inkohärent denken.

f.richter (#1123)Detailansicht

Concept-Künstler mit Schreiballüren.


\" Wer sich nicht versuchen lässt, versucht nichts.\"

Ekkehart Mittelberg (#1127)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Schweigen ist die unerträglichste Erwiderung.

Gilbert Keith Chesterton (#1129)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Lebenskunst besteht zu 90 Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.

Samuel Goldwyn (#1130)Detailansicht

amerikanischer Filmproduzent


„Habe alles, was du gibst, aber gib nicht alles, was du hast.“

Ekkehart Mittelberg (#1132)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


"Wer nichts beweist, beweist schon verdammt viel!"

herbert Grönemeyer (#1135)Detailansicht


Sorgen ertrinken nicht in Alkohol, sie können schwimmen.

Heinz Rühman (#1136)Detailansicht

deutscher Schauspieler


Die märchenhaftestes aller Geschichten, ist die der Geschichte.

Julian Scharnau (#1137)Detailansicht

Dipl. Betriebswirt, Autor und Aphoristiker


Der wahre Gewinner, übt sich in Muße und ist dennoch Erfolgreich.

Julian Scharnau (#1138)Detailansicht

Dipl. Betriebswirt, Autor und Aphoristiker


"Demokratie ist Legitimationstheater vor dem Vorhang. Dahinter werden die Hedgefonds abgewickelt, also maßgebliche Entscheidungen getroffen."

Ekkehart Mittelberg (#1140)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


"Kein Chirurg kann das wichtigste Merkmal der Schönheit implantieren: die Anmut."

Ekkehart Mittelberg (#1143)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


"Die Lüge ist die Schwester der Nachricht."

Ekkehart Mittelberg (#1144)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Mir ward ein Glück, das ich höher schätzte als alles Gold in Kaliforniens E´bne: Ich hatte niemals Vorgestezte und niemals Untergeb´ne.

Adlai Ewing Stevenson (#1145)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois


deine Mutter ist gleich Gottes Wille !!

Alfred Oder (#1146)Detailansicht

deutscher Publizist


Dummköpfe zu ertragen, ist sicherlich der Gipfel der Toleranz!

Voltaire (#1148)Detailansicht

französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller


Bleib so, wie ich werden wollte!

Unbekannt (#1149)Detailansicht


Die Liebe ist das Licht der Welt
und die Ehe ist die Stromrechnung.

Unbekannt (#1152)Detailansicht


Aus drei Anekdoten ist es möglich, das Bild eines Menschen zu geben

Friedrich Nietzsche (#1319)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


"Für mich sind Körper und Geist eine Einheit. Sie sind nicht voneinander zu trennen. Der Geist beherrscht unseren Körper. Das bedeutet Gehirn-Kraft-Ausdauer. Für mich beinhaltet dies Gehirntraining-Krafttraining-Ausdauertraining. Das ist meine Glücksformel um glücklich zu sein."

Autor: Peter Maurer
(*1963)

Peter Maurer (#1155)Detailansicht

Personaltrainer/Autor


"Der Mensch wird nie die Erkenntnis besitzen, dass er die somatischen und geistigen Fähigkeiten weiterentwickeln muss, damit er glücklich werden kann. Ohne an seine eigenen körperlichen und psychischen Grenzen zu gehen, wird er nie das Wissen erlangen, sich selbst zu Kennen und zu Verstehen. Er wird nie sein eigenes ICH fühlen. Er kennt und versteht nur das SEIN, ein DASEIN, dass von Manipulationen beherrscht wird und ihn unglücklich macht."

Amintore Fanfani (#1162)Detailansicht

italienischer Politiker Democracia Cristiana, Wirtschaftswissenschaftler, Außenminister und Präsident der UN-Vollversammlung


Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.

Dieter Hildebrandt (#1163)Detailansicht

deutscher Kabarettist


Was du vorhast, ist ein Kinderspiel – also gar nicht so einfach, nicht wahr!

Rolf da Galln (#1169)Detailansicht


Die Erkenntnis ist nur schielend zu finden. Sie liegt immer leicht neben dem, wo du sie suchst. Sie ist immer nicht ganz das, was du betrachtest. Sie ist der Kit zwischen deinen Ereignissen. Sie ist das Dazwischen und das Dahinter. Sie ist immer mehr das Andere als das Offensichtliche.

Rolf da Galln (#1170)Detailansicht


Nein, das Ziel der Menschheit kann nicht am Ende liegen, sondern nur in ihren höchsten Exemplaren.

Friedrich Nietzsche (#1322)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wisset ein erhabener Sinn
Legt das große in das Leben
aber sucht es nicht darin

Adlai Ewing Stevenson (#1172)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois


Gegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es auch bedaure.

Albert Einstein (#1175)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Ich bin immer gegen die Gewalt aufgetreten, aber meine Theorien haben leider der Menschheit das furchtbarste Gewaltpotential in die Hände gelegt, und dies ist eine schwere Belastung für mich.

Albert Einstein (#1176)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.

Albert Einstein (#1177)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Die Quantenmechanik ist sehr Achtung gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, dass das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, dass der Alte nicht würfelt

Albert Einstein (#1181)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Es scheint hart, dem Herrgott in die Karten zu gucken. Aber dass er würfelt und sich telepatischer Mittel bedient (wie es ihm von der gegenwärtigen Quantentheorie zugemutet wird), kann ich keinen Augenblick glauben.

Albert Einstein (#1182)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Ich habe schon wieder was verbrochen in der Gravitationstheorie, was mich ein wenig in Gefahr setzt, in einem Tollhaus interniert zu werden.

Albert Einstein (#1183)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht

Albert Einstein (#1184)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.

Albert Einstein (#1185)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Wenn ich mit meiner Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher und sie Deutschen, ich sei Jude.

Albert Einstein (#1188)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die Meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.

Albert Einstein (#1190)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rückenmark hätte gereicht.

Albert Einstein (#1191)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag?

Albert Einstein (#1192)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Mozarts Musik ist so rein und schön, daß ich sie als die innere Schönheit des Universums selbst ansehe.

Albert Einstein (#1193)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Ich bin immer gegen die Gewalt aufgetreten, aber meine Theorien haben leider der Menschheit das furchtbarste Gewaltpotential in die Hände gelegt, und dies ist eine schwere Belastung für mich.

Albert Einstein (#1194)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Das Problem kennen ist wichtiger, als die Lösung zu finden, denn die genaue Darstellung des Problems führt automatisch zur richtigen Lösung.

Albert Einstein (#1195)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

Albert Einstein (#1197)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend

Albert Einstein (#1198)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.

Albert Einstein (#1200)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.

Albert Einstein (#1202)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten.

Albert Einstein (#1203)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Manche Männer versuchen die Frauen zu verstehen, andere widmen sich leichteren Themen, z.B. der Relativitätstheorie!

Albert Einstein (#1204)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.

Albert Einstein (#1205)Detailansicht

deutsch-US-amerikanischer Physiker


Billige Gnade heißt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschöpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfertigen Händen bedenkenlos und grenzenlos ausgeschüttet wird; Gnade ohne Preis, ohne Kosten.

Dietrich Bonhoeffer (#1206)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Dankbarkeit macht das Leben erst reich.

Dietrich Bonhoeffer (#1207)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens.

Dietrich Bonhoeffer (#1208)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte - seien es theologische oder fromme Worte - sagen könnte, ist vorüber; ebenso die Zeit der Innerlichkeit und des Gewissens und das heißt eben die Zeit der Religon überhaupt.

Dietrich Bonhoeffer (#1209)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes.

Dietrich Bonhoeffer (#1210)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus Deiner guten und geliebten Hand.

Dietrich Bonhoeffer (#1212)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Das Gebet ersetzt keine Tat, aber es ist eine Tat, die durch nichts zu ersetzen ist.

Dietrich Bonhoeffer (#1213)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, dass alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher.

Dietrich Bonhoeffer (#1216)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf all unsere Fragen ist und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.

Dietrich Bonhoeffer (#1217)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Dicht neben dem Wehe der Welt, und oft auf seinem vulkanischen Boden, hat der Mensch seine kleinen Gärten des Glücks angelegt.

Friedrich Nietzsche (#1332)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Von außen muss die Hilfe kommen, und sie ist gekommen und kommt täglich neu in dem Wort von Jesus Christus, das uns Erlösung, Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit bringt.

Dietrich Bonhoeffer (#1219)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die Straßen rast, kann ich mich als Christ nicht damit zufrieden geben, die Überfahrenen zu beerdigen und die Hinterbliebenen zu trösten, sondern ich muß dazwischen springen und ihn stoppen.

Dietrich Bonhoeffer (#1220)Detailansicht

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer


Wer hofft, etwas zu werden, sollte prüfen, ob er nicht schon etwas ist.

Ekkehart Mittelberg (#1221)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Preisfrage: Was ist das Ergebnis, wenn zwei Nihilisten miteinander philosophieren: nichts oder Nihilismus?

Ekkehart Mittelberg (#1223)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Gleichgültigkeit straft mehr als Hass.

Ekkehart Mittelberg (#1224)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


In denselben Strom vermag man nicht zweimal zu steigen’ (Heraklit). Aber oft steigen dieselben zweimal in den gleichen Strom!

Ekkehart Mittelberg (#1226)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Es ist fast jedem möglich, jeden Tag jemandem ein ehrlich gemeintes Kompliment zu machen.

Ekkehart Mittelberg (#1228)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wer zuletzt lacht, ist verklemmt oder er hat nichts verstanden.

Ekkehart Mittelberg (#1230)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Es ist so leicht, als klug oder dumm zu erscheinen. Als klug gilt, wer bei einem Meinungsstreit rechtzeitig einlenkt, als dumm, wer an einer falschen These zu lange festhält.

Ekkehart Mittelberg (#1233)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Autoren, die sich nur dem Geist verpflichtet fühlen, werden selten verlegt.

Ekkehart Mittelberg (#1234)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Verlage sind dem Geist verpflichtet und dem literarischen Markt.

Ekkehart Mittelberg (#1235)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Fantasie ermöglicht die Reise in unendliche Dimensionen

Björn Petermann (#1236)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Die Lüge ist die Schwester der Nachricht.

Ekkehart Mittelberg (#1238)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Kein Chirurg kann das wichtigste Merkmal der Schönheit implantieren: die Anmut.

Ekkehart Mittelberg (#1239)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Fall ist nun klar: Es geht um Licht oder Dunkelheit, und jeder muss sich entscheiden, wo er steht.

Gilbert Keith Chesterton (#1244)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Der felsenfesten Wahrheit bringt der Mensch Verehrung nicht entgegen: wohl aber einer schönen Lüge

Gilbert Keith Chesterton (#1245)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Der heilige Franziskus hat alles vorweggenommen, was unsere moderne Denkart an äußerster Weitherzigkeit und an Mitgefühl in sich birgt: die Liebe zur Natur, die Liebe zu den Tieren, den Sinn für soziale Verpflichtung, den Blick für die geistigen Gefahren des Wohlstandes und selbst des Besitzes.

Gilbert Keith Chesterton (#1247)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Die einzige genuin gefährliche und unmoralische Form des Trinkens besteht darin, Wein als Arznei zu trinken.

Gilbert Keith Chesterton (#1248)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Ein Abenteuer passiert dem, der es am wenigsten erwartet, d.h. dem Romantischen, dem Schüchternen. Insofern blüht das Abenteuer dem Unabenteuerlichen.

Gilbert Keith Chesterton (#1249)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Ein Briefkasten heißt nur so; in Wahrheit ist er das Sanktuarium menschlichen Gedankenaustausches.

Gilbert Keith Chesterton (#1250)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Es ist unmöglich, Künstler zu sein und dabei der Schranken und Gesetze nicht zu achten. Die Kunst ist Begrenzung; zum Wesentlichen eines Bildes gehört der Rahmen.

Gilbert Keith Chesterton (#1253)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Homer ruht in sich selbst; er ist von vollkommener Einheit. Seine Kritiker sind es, die sein Werk in sinnlose Bruchstücke zerlegen wollen.

Gilbert Keith Chesterton (#1255)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Man kann diesen göttlichen Demagogen als das beschreiben, was er wahrscheinlich gewesen ist, als den einzig wirklich aufrichtigen und konsequenten Demokraten der Welt.

Gilbert Keith Chesterton (#1256)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Mit Huxley konnte man sich auseinandersetzen - gegen Darwin war kein Kraut gewachsen. Seine Überzeugungskraft verdankte sich seiner Bewusstlosigkeit, man könnte fast sagen, seiner Dumpfheit.

Gilbert Keith Chesterton (#1257)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Der Mensch ist bereit, für jede Idee zu sterben, vorausgesetzt, dass ihm die Idee nicht ganz klar ist.

Gilbert Keith Chesterton (#1258)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Der modische Irrtum ist, dass wir durch Erziehung jemand etwas geben können, das wir nicht haben.

Gilbert Keith Chesterton (#1259)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Die Architektur ist das Alphabet von Giganten: Sie ist die gewaltigste Reihe von Symbolen, die je für das menschliche Auge geschaffen wurde.

Gilbert Keith Chesterton (#1260)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Die Bibel gebietet uns, unsere Nächsten zu lieben und auch die Feinde zu lieben: Wahrscheinlich deshalb, weil es in der Regel dieselben Leute sind.

Gilbert Keith Chesterton (#1261)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können.

Gilbert Keith Chesterton (#1262)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Ein Mann, der einem Hut hinterherläuft, ist nicht halb so lächerlich wie ein Mann, der einer Frau hinterherläuft.

Gilbert Keith Chesterton (#1263)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biss einen gewissen Widerstand entgegen.

Gilbert Keith Chesterton (#1264)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Fortschritt besteht nicht darin, dass wir in einer bestimmten Richtung unendlich weiterlaufen, sondern dass wir einen Platz finden, auf dem wir wieder eine Zeit lang stehen bleiben können.

Gilbert Keith Chesterton (#1265)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Ich glaube nicht an ein Schicksal, welches die Menschen unabhängig von ihren Handlungen ereilt. Ich glaube eher an ein Schicksal, welches die Menschen ereilt, wenn sie nicht handeln.

Gilbert Keith Chesterton (#1268)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist


Wer treten will, muss sich treten lassen.

Heinrich Mann (#1274)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Der Beweis ist ein Götze, vor dem der Mathematiker sich foltert.

Arthur Stanley Eddington (#1276)Detailansicht

englischer Astrophysiker


Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen.

Arthur Stanley Eddington (#1277)Detailansicht

englischer Astrophysiker


Ereignisse treffen nicht ein, sondern sie sind bereits da. Wir finden diese dann auf unserem Weg.

Arthur Stanley Eddington (#1278)Detailansicht

englischer Astrophysiker


Alle Religionen müssen ihre Fähigkeit stärken, mit Schattenseiten in ihrer Geschichte und Aggressivität in der Gegenwart kritisch umzugehen. Ich habe aber den Eindruck, dass diese Fähigkeit bei islamischen Organisationen bisher nicht sehr ausgeprägt war.

Wolfgang Huber (#1279)Detailansicht

deutscher evangelischer Theologe und Bischof


Die Vorstellung, dass schwammiges Reden eine besonders tragfähige Brücke ergibt, dieser Vorstellung habe ich mich nie hingegeben!

Wolfgang Huber (#1282)Detailansicht

deutscher evangelischer Theologe und Bischof


Wir haben als Christen keinen Grund zu sagen, wir würden uns zum gleichen Gott wie die Muslime bekennen.

Wolfgang Huber (#1283)Detailansicht

deutscher evangelischer Theologe und Bischof


Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.

Marcus Porcius Cato (#1284)Detailansicht

römischer Feldherr, Staatsmann und Historiker


Höre nicht auf zu lernen!

Marcus Porcius Cato (#1287)Detailansicht

römischer Feldherr, Staatsmann und Historiker


Auch der Dumme hat manchmal einen gescheiten Gedanken. Er merkt es nur nicht.

Danny Kaye (#1289)Detailansicht

US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker


Ein Komiker ist ein Mensch, der nichts, aber auch gar nichts ernst nimmt - außer sich selbst.

Danny Kaye (#1290)Detailansicht

US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker


Die demokratischen Einrichtungen sind Quarantäne-Anstalten gegen die alte Pest tyrannenhafter Gelüste: als solche sehr nützlich und sehr langweilig

Friedrich Nietzsche (#1333)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Lebenskünstler sind Menschen, die schon vollkommen glücklich sind, wenn sie nicht vollkommen unglücklich sind.

Danny Kaye (#1293)Detailansicht

US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker


Sei friedlich. Sich nicht rächen kann auch eine Rache sein.

Danny Kaye (#1296)Detailansicht

US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker


Wirtschaftswissenschaft ist das einzige Fach, in dem jedes Jahr auf dieselben Fragen andere Antworten richtig sind.

Danny Kaye (#1297)Detailansicht

US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker


Lifestyle - Die Kunst zu leben und sich treu zu bleiben.

Björn Petermann (#1298)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Ich finde meinen Weg, doch sehen tue ich ihn nicht.

Björn Petermann (#1299)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wenn Menschen sich einig sind, können sie jedes System stürzen

Unbekannt (#1300)Detailansicht


Das Menschengeschlecht befindet sich im besten Zustande, wenn es möglichst frei ist.

Dante Alighieri (#1301)Detailansicht

italienischer Dichter


Es war in unsres Lebensweges Mitte,als ich mich fand in einem dunklen Walde, denn abgeirrt war ich vom rechten Wege.

Dante Alighieri (#1302)Detailansicht

italienischer Dichter


In diesem Buch, welches meine Erinnerung ist, auf der ersten Seite des Kapitels in dem der Tag beschrieben wird an dem ich dich zum ersten Mal traf, kann man die Worte lesen: »Hier beginnt ein neues Leben«.

Dante Alighieri (#1304)Detailansicht

italienischer Dichter


Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück.

Dante Alighieri (#1305)Detailansicht

italienischer Dichter


Philosophie ist nichts anderes als Freundschaft mit der Weisheit.

Dante Alighieri (#1307)Detailansicht

italienischer Dichter


Reden wir nicht über sie, schau und geh deinen Weg.

Dante Alighieri (#1308)Detailansicht

italienischer Dichter


Wer bist du, der auf solchen Sitz hinauf willst, um von tausend Meilen weither zu richten, mit nur einer handbreit kurzer Sicht?.

Dante Alighieri (#1309)Detailansicht

italienischer Dichter


Das Gesicht verrät die Stimmung des Herzens.

Dante Alighieri (#1310)Detailansicht

italienischer Dichter


Gedenkt, aus welchem Samen ihr entsprossen, geschaffen ward ihr nicht, wie Tiere hinzuleben, doch Tüchtigkeit euch zu erringen und Erkenntnis.

Dante Alighieri (#1314)Detailansicht

italienischer Dichter


Ein Beruf macht gedankenlos; darin liegt sein größter Segen. Denn er ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art Einen anfallen, erlaubtermaßen zurückziehen kann.

Friedrich Nietzsche (#1340)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Gegen die Männerkrankheit der Selbstverachtung hilft es am sichersten, von einem klugen Weibe geliebt zu werden.

Friedrich Nietzsche (#1342)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich rede von der Demokratie als von etwas Kommendem. Das, was schon jetzt so heißt, unterscheidet sich von den älteren Regierungsformen allein dadurch, dass es mit neuen Pferden fährt: Die Straßen sind noch die alten, und die Räder sind auch noch die alten.

Friedrich Nietzsche (#1343)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Man kritisiert einen Menschen, ein Buch am schärfsten, wenn man das Ideal desselben hinzeichnet.

Friedrich Nietzsche (#1347)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele

Friedrich Nietzsche (#1348)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ohne die blinden Schüler ist noch nie der Einfluss eines Mannes und seines Werkes groß geworden. Einer Erkenntnis zum Siege verhelfen heißt oft nur: sie so mit der Dummheit verschwistern, dass das Schwergewicht der letzteren auch den Sieg für die erstere erzwingt.

Friedrich Nietzsche (#1349)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Tief denkende Menschen kommen sich im Verkehr mit anderen als Komödianten vor, weil sie sich da, um verstanden zu werden, immer erst eine Oberfläche anheucheln müssen.

Friedrich Nietzsche (#1350)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.

Friedrich Nietzsche (#1351)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Von dem, was du erkennen und messen willst, musst du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit. Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du, wie hoch sich ihre Türme über die Häuser erheben.

Friedrich Nietzsche (#1353)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Von der Tragödie begehrt das Volk eigentlich nicht mehr, als recht gerührt zu werden, um sich einmal ausweinen zu können.

Friedrich Nietzsche (#1354)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Weg mit den bis zum Überdruss verbrauchten Wörtern Optimismus und Pessimismus! Denn der Anlass, sie zu gebrauchen, fehlt von Tag zu Tage mehr: nur die Schwätzer haben sie jetzt noch so unumgänglich nötig.

Friedrich Nietzsche (#1355)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wer viel Freude hat, muss ein guter Mensch sein: aber vielleicht ist er nicht der Klügste, obwohl er gerade das erreicht, was der Klügste mit all seiner Klugheit erstrebt.

Friedrich Nietzsche (#1356)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave.

Friedrich Nietzsche (#1357)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Auch große Geister haben nur ihre fünf Finger breite Erfahrung, - gleich daneben hört ihr Nachdenken auf: und es beginnt ihr unendlicher leerer Raum und ihre Dummheit.

Friedrich Nietzsche (#1360)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, dass er sie tut: Denn er gehorcht, wo er kann, wie dies einem an sich trägen Geiste wohl tut.

Friedrich Nietzsche (#1362)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Geschichte handelt fast nur von […] schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind.

Friedrich Nietzsche (#1363)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.

Friedrich Nietzsche (#1364)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.

Friedrich Nietzsche (#1365)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Blas dich nicht auf: sonst bringet dich / zum Platzen schon ein kleiner Stich.

Friedrich Nietzsche (#1366)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Die mystischen Erklärungen gelten für tief; die Wahrheit ist, dass sie noch nicht einmal oberflächlich sind.

Friedrich Nietzsche (#1368)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Mitleid ist das angenehmste Gefühl bei solchen, welche wenig stolz sind und keine Aussicht auf große Eroberungen haben: für sie ist die leichte Beute - und das ist jeder Leidende - etwas Entzückendes. Man rühmt das Mitleid als die Tugend der Freudenmädchen.

Friedrich Nietzsche (#1372)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


So lange ihr euch noch irgendwie vor euch selber schämt, gehört ihr noch nicht zu uns!

Friedrich Nietzsche (#1373)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Aber vielleicht ist dies der stärkste Zauber des Lebens: es liegt ein golddurchwirkter Schleier von schönen Möglichkeiten über ihm, verheißend, widerstrebend, schamhaft, spöttisch, mitleidig, verführerisch. Ja, das Leben ist ein Weib!

Friedrich Nietzsche (#1374)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Nichts teilen wir so gern an andere mit, als das Siegel der Verschwiegenheit - samt dem, was darunter ist.

Friedrich Nietzsche (#1375)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit.

Friedrich Nietzsche (#1376)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich fürchte, die Tiere betrachten den Menschen als ein Wesen ihresgleichen, das in höchst gefährlicher Weise den gesunden Tierverstand verloren hat, - als das wahnwitzige Tier, als das lachende Tier, als das weinende Tier, als das unglückselige Tier.

Friedrich Nietzsche (#1378)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Das ist aber meine Lehre: wer einst fliegen lernen will, der muss erst stehen und gehn und laufen und klettern und tanzen lernen: - man erfliegt das Fliegen nicht.

Friedrich Nietzsche (#1379)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Dass ihr verachtetet, ihr höheren Menschen, das macht mich hoffen. Die großen Verachtenden nämlich sind die großen Verehrenden.

Friedrich Nietzsche (#1380)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten; oft lügt der Geist über die Seele.

Friedrich Nietzsche (#1382)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Die größten Ereignisse - das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.

Friedrich Nietzsche (#1383)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Diese neue Tafel, oh meine Brüder, stelle ich über euch: werdet hart!

Friedrich Nietzsche (#1384)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Diesen Menschen von Heute will ich nicht Licht sein, nicht Licht heißen. Die - will ich blenden: Blitz meiner Weisheit! Stich ihnen die Augen aus!

Friedrich Nietzsche (#1385)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!

Friedrich Nietzsche (#1386)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ein wenig Weisheit ist schon möglich; aber diese selige Sicherheit fand ich an allen Dingen: dass sie lieber noch auf den Füßen des Zufalls - tanzen.

Friedrich Nietzsche (#1387)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Es gibt einen alten Wahn, der heißt Gut und Böse. Um Wahrsager und Sterndeuter drehte sich bisher das Rad dieses Wahns.

Friedrich Nietzsche (#1388)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Es ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern ans Lieben gewöhnt sind. Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn.

Friedrich Nietzsche (#1389)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Freiheit sich schaffen und ein heiliges Nein auch vor der Pflicht: dazu, meine Brüder bedarf es des Löwen!

Friedrich Nietzsche (#1390)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Gegen das Kleine stachlicht zu sein, dünkt mich eine Weisheit für Igel.

Friedrich Nietzsche (#1391)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Habt ihr Mut, oh meine Brüder? Seid ihr herzhaft? Nicht Mut vor Zeugen, sondern Einsiedler- und Adler-Mut, dem auch kein Gott mehr zusieht?

Friedrich Nietzsche (#1393)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden! Giftmischer sind es, ob sie es wissen oder nicht. Verächter des Lebens sind es, Absterbende und selber Vergiftete, deren die Erde müde ist: so mögen sie dahinfahren!

Friedrich Nietzsche (#1396)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich lehre euch den Übermenschen. Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll. […] Der Übermensch ist der Sinn der Erde.

Friedrich Nietzsche (#1397)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch.

Friedrich Nietzsche (#1398)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ihr habt mir zu grausame Augen und blickt lüstern nach Leidenden. Hat sich nicht nur eure Wollust verkleidet und heißt sich Mitleiden?

Friedrich Nietzsche (#1400)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ihr Schaffenden, ihr höheren Menschen! Man ist nur für das eigne Kind schwanger. / Lasst euch nichts vorreden, einreden! Wer ist denn euer Nächster? Und handelt ihr auch »für den Nächsten« - ihr schafft doch nicht für ihn!.

Friedrich Nietzsche (#1401)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Kirche? antwortete ich, das ist eine Art von Staat, und zwar die verlogenste.

Friedrich Nietzsche (#1402)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Lieber nichts wissen, als Vieles halb wissen! Lieber ein Narr sein auf eigene Faust, als ein Weiser nach fremdem Gutdünken!

Friedrich Nietzsche (#1404)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Nicht die Höhe: der Abgang ist das Furchtbare.

Friedrich Nietzsche (#1407)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.

Friedrich Nietzsche (#1408)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Nicht nur der lügt, welcher wider sein Wissen redet, sondern erst recht der, welcher wider sein Nichtwissen redet.

Friedrich Nietzsche (#1409)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe!

Friedrich Nietzsche (#1410)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


»Nichts ist wahr, alles ist erlaubt« sprach ich mir zu.

Friedrich Nietzsche (#1411)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Nicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, steigt der Erkennende ungern in ihr Wasser.

Friedrich Nietzsche (#1412)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke!

Friedrich Nietzsche (#1415)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Und alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefen: »Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es Götter, aber keinen Gott giebt?« Wer Ohren hat, der höre.

Friedrich Nietzsche (#1416)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Und besser noch Ehebrechen als Ehe-biegen, Ehelügen! - So sprach mir ein Weib: »wohl brach ich die Ehe, aber zuerst brach die Ehe - mich!«

Friedrich Nietzsche (#1417)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Und jeder, der Ruhm haben will, muß sich bei Zeiten von der Ehre verabschieden und die schwere Kunst üben - zur rechten Zeit zu gehn!

Friedrich Nietzsche (#1418)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Und wer unter Menschen nicht verschmachten will, muss lernen, aus allen Gläsern zu trinken; und wer unter Menschen rein bleiben will, muss verstehn, sich auch mit schmutzigem Wasser zu waschen.

Friedrich Nietzsche (#1419)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wagt es doch erst, euch selber zu glauben - euch und euren Eingeweiden! Wer sich selber nicht glaubt, lügt immer.

Friedrich Nietzsche (#1420)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wahrlich, der Sonne gleich liebe ich das Leben und alle tiefen Meere. Und dies heißt mir Erkenntnis: alles Tiefe soll hinauf - zu meiner Höhe!

Friedrich Nietzsche (#1421)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Weh spricht: Vergeh! Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit.

Friedrich Nietzsche (#1422)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber.

Friedrich Nietzsche (#1423)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Zu vieles missriet ihm, diesem Töpfer, der nicht ausgelernt hatte! Dass er aber Rache an seinen Töpfen und Geschöpfen nahm, dafür dass sie ihm schlecht gerieten, - das war eine Sünde wider den guten Geschmack.

Friedrich Nietzsche (#1425)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken - er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster.

Friedrich Nietzsche (#1426)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


»Die Erkenntnis um ihrer selbst willen« - das ist der letzte Fallstrick, den die Moral legt: damit verwickelt man sich noch einmal völlig in sie.

Friedrich Nietzsche (#1429)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch?« niemals ausstirbt.

Friedrich Nietzsche (#1432)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Grad und Art der Geschlechtlichkeit eines Menschen reicht bis in den letzten Gipfel seines Geistes hinauf.

Friedrich Nietzsche (#1433)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will.

Friedrich Nietzsche (#1434)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns - zu verbrennen.

Friedrich Nietzsche (#1435)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Soll das Band nicht reißen, - mußt du erst drauf beißen.

Friedrich Nietzsche (#1438)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen.

Friedrich Nietzsche (#1439)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wenn der Entschluss einmal gefasst ist, das Ohr auch für den besten Gegengrund zu schließen: Zeichen des starken Charakters. Also ein gelegentlicher Wille zur Dummheit.

Friedrich Nietzsche (#1442)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wer auf dem Scheiterhaufen noch frohlockt, triumphiert nicht über den Schmerz, sondern darüber, keinen Schmerz zu fühlen, wo er ihn erwartete. Ein Gleichnis.

Friedrich Nietzsche (#1443)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

Friedrich Nietzsche (#1444)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter.

Friedrich Nietzsche (#1445)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wer das Hohe eines Menschen nicht sehen will blickt um so schärfer nach dem, was niedrig und Vordergrund an ihm ist und verräth sich selbst damit.

Friedrich Nietzsche (#1446)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.

Friedrich Nietzsche (#1448)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Damit, dass man nach den Anfängen sucht, wird man Krebs. Der Historiker sieht rückwärts, endlich glaubt er auch rückwärts.

Friedrich Nietzsche (#1449)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Damit es Kunst giebt, damit es irgend ein ästhetisches Thun und Schauen giebt, dazu ist eine physiologische Vorbedingung unumgänglich: der Rausch.

Friedrich Nietzsche (#1450)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Der Aphorismus, die Sentenz, in denen ich als der Erste unter Deutschen Meister bin, sind die Formen der »Ewigkeit«; mein Ehrgeiz ist, in zehn Sätzen zu sagen, was jeder andre in einem Buche sagt - was jeder andre in einem Buche nicht sagt.

Friedrich Nietzsche (#1451)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden. In der Sprache der Moral: Demut.

Friedrich Nietzsche (#1452)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Hat man sein warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem wie? - Der Mensch strebt nicht nach Glück; nur der Engländer tut das.

Friedrich Nietzsche (#1453)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik glauben […].

Friedrich Nietzsche (#1454)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich misstraue allen Systematikern und gehe ihnen aus dem Weg. Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit.

Friedrich Nietzsche (#1455)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Was? du suchst? du möchtest dich verzehnfachen, verhundertfachen? du suchst Anhänger? - Suche Nullen!

Friedrich Nietzsche (#1457)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Es steht niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christentum »bekehrt«, - man muss krank genug dazu sein.

Friedrich Nietzsche (#1462)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Die Welt war selten so voller Möglichkeiten und Wissen, leer an Liebe und voller Lügen

Björn Petermann (#1463)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist.

Friedrich Nietzsche (#1464)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Unrecht liegt niemals in ungleichen Rechten, es liegt im Anspruch auf »gleiche« Rechte.

Friedrich Nietzsche (#1465)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt.

Friedrich Nietzsche (#1466)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wenn man von einem unerträglichen Druck loskommen will, so hat man Haschisch nötig

Friedrich Nietzsche (#1469)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich selbst bin immer noch Pole genug, um gegen Chopin den Rest der Musik hinzugeben.

Friedrich Nietzsche (#1470)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit

Friedrich Nietzsche (#1471)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Die Romantiker ermangeln des Instinktes: die Kunstwahngebilde reizen sie nicht zur That, sie verharren im Reizungszustande.

Friedrich Nietzsche (#1472)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Denn was ist Schönheit, wenn nicht das von uns erblickte Spiegelbild einer außerordentlichen Freude der Natur, darüber dass eine neue fruchtbare Möglichkeit des Lebens entdeckt ist? Und was ist Hässlichkeit, wenn nicht ihr Missmut über sich selbst, ihr Zweifel, ob sie die Kunst zum Leben zu verführen, wirklich noch verstehe?

Friedrich Nietzsche (#1473)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Nicht die Abwesenheit der Liebe, sondern die Abwesenheit der Freundschaft macht die unglücklichen Ehen.

Friedrich Nietzsche (#1474)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


»Gebildet sein« heißt nun: sich nicht merken lassen, wie elend und schlecht man ist, wie raubtierhaft im Streben, wie unersättlich im Sammeln, wie eigensüchtig und schamlos im Genießen.

Friedrich Nietzsche (#1475)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Der Mensch entdeckt zuletzt nicht die Welt, sondern seine Tastorgane und Fühlhörner und deren Gesetze - aber ist deren Existenz nicht schon ein genügender Beweis für die Realität? Ich denke, der Spiegel beweist die Dinge.

Friedrich Nietzsche (#1477)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Die Lehre der Wiederkehr ist der Wendepunkt der Geschichte.

Friedrich Nietzsche (#1478)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Selten denkt das Frauenzimmer, denkt es aber, taugt es nichts.

Friedrich Nietzsche (#1479)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wenn Skepsis und Sehnsucht sich begatten, entsteht die Mystik. Wessen Gedanke nur ein Mal die Brücke zur Mystik überschritten hat, kommt nicht davon ohne ein Stigma auf allen seinen Gedanken.

Friedrich Nietzsche (#1480)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Indem wir fortwährend uns üben, es mit allerlei Mitmenschen auszuhalten, üben wir uns unbewußt darin, uns selber auszuhalten: was eigentlich die unbegreiflichste Leistung des Menschen ist.

Friedrich Nietzsche (#1481)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


In der Flamme der Eifersucht wendet man gleich dem Skorpione den vergifteten Stachel gegen sich selber - doch ohne den Erfolg des Skorpions.

Friedrich Nietzsche (#1482)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Meine Brüder, die Natur ist dumm; und soweit wir Natur sind, sind wir alle dumm. Auch die Dummheit hat einen schönen Namen: sie nennt sich Notwendigkeit. Kommen wir doch der Notwendigkeit zu Hilfe!

Friedrich Nietzsche (#1484)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Nein, gerade Tatsachen gibt es nicht, nur Interpretationen. Wir können kein Faktum »an sich« feststellen: vielleicht ist es ein Unsinn, so etwas zu wollen. »Es ist alles subjektiv« sagt ihr: aber schon das ist Auslegung, das »Subjekt« ist nichts Gegebenes, sondern etwas Hinzu-Erdichtetes, Dahinter-Gestecktes.

Friedrich Nietzsche (#1485)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Die Kirche hat deutsche Kaiser auf Grund ihrer Laster in Bann getan: als ob ein Mönch oder Priester über das mitreden dürfte, was ein Friedrich der Zweite von sich fordern darf. Ein Don Juan wird in die Hölle geschickt: das ist sehr naiv. Hat man bemerkt, dass im Himmel alle interessanten Menschen fehlen?

Friedrich Nietzsche (#1486)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ich bringe den Krieg. Nicht zwischen Volk und Volk: ich habe kein Wort, um meine Verachtung für die fluchwürdige Interessen-Politik europäischer Dynastien auszudrücken, welche aus der Aufreizung zur Selbstsucht Selbst[üb]erhebung der Völker gegen einander ein Prinzip und beinahe eine Pflicht macht.

Friedrich Nietzsche (#1488)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Den letzten Philosophen nenne ich mich, denn ich bin der letzte Mensch. Niemand redet mit mir als ich selbst, und meine Stimme kommt wie die eines Sterbenden zu mir.

Friedrich Nietzsche (#1489)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Die Philosophie ist eine Art Rache an der Wirklichkeit

Friedrich Nietzsche (#1492)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen.

Friedrich Nietzsche (#1493)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Erziehung ist im Wesentlichen das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren zu Gunsten der Regel.

Friedrich Nietzsche (#1494)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Ist das Leben nicht hundertmal zu kurz für die Langeweile?

Friedrich Nietzsche (#1496)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Wenn der Teufel nicht selber kommt, schickt er ein Weib.

Friedrich Nietzsche (#1498)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Das Schicksal gewinnt immer... Zumindest dann, wenn sich die Leute an die Regeln halten.

Terry Pratchett (#1501)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Die Zeit nahm ihre Pflicht wahr und verstrich.

Terry Pratchett (#1503)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Diese Alchimisten sind immer nur damit beschäftigt,irgendwelches Zeug zu mischen und sich zu fragen,»He,was passiert, wenn wir einen Tropfen von diesem gelben Zeug hinzutun?« Und dann laufen sie zwei Wochen lang ohne Augenbrauen herum.

Terry Pratchett (#1504)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Drei Ausrufezeichen", fuhr er fort und schüttelte den Kopf. "Sicheres Zeichen für einen kranken Geist.

Terry Pratchett (#1506)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Es kommt darauf an, die Stärke der Welle richtig zu beurteilen, und dann auf ihr zu reiten.

Terry Pratchett (#1507)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Man kann sich nur für eine gewisse Zeit selbst widersprechen.

Terry Pratchett (#1508)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Nun, die Wahrheit ist ein eigenartiges und recht seltenes Phänomen. In der Badewanne der Geschichte ähnelt sie einem Stück Seife, dass man nur mit Mühe festhalten kann - vorausgesetzt, man findet es überhaupt.

Terry Pratchett (#1509)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Barbarei und Zivilisation - Vorgericht und Nachspeise der Kultur.

Emil Gött (#1512)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Bleibe jeder mir ferne, der meint, ich sei für seine Langeweile gerade gut.

Emil Gött (#1513)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Die Ansprüche, die ein Mensch an andre stellt, stehn gewöhnlich in umgekehrtem Verhätnis zu seinen Leistungen.

Emil Gött (#1515)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Die schlechte Absicht ist immer auf den Beinen.

Emil Gött (#1517)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Ein Gran Gewalt in der Güte ist die Voraussetzung, dass sie nicht nur blasser Gedanke bleibt.

Emil Gött (#1518)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Gefühl von Grenze darf nicht heißen: hier bist du zu Ende, sondern: hier hast du noch zu wachsen.

Emil Gött (#1521)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Wer mit Kosak und Pack sich schlägt, // Leicht Läuse auf dem Kopfe trägt.

Terry Pratchett (#1526)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden.

Emil Gött (#1527)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen.

Ludwig Börne (#1528)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, aber nicht ihren Wert.

Ludwig Börne (#1531)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.

Ludwig Börne (#1532)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Es ist leicht, den Hass, schwer, die Liebe, am schwersten, Gleichgültigkeit zu verbergen.

Ludwig Börne (#1534)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Man versteht die Kinder nicht, ist man nicht selbst kindlichen Herzens. Man weiß sie nicht zu behandeln, wenn man sie nicht liebt, und man liebt sie nicht, wenn man nicht liebenswürdig ist.

Ludwig Börne (#1539)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Menschen, die mit Leichtigkeit fremde Sprachen erlernen, haben gewöhnlich einen starken Charakter.

Ludwig Börne (#1540)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Seit ich fühle, […] habe ich Goethe gehasst, seit ich denke, weiß ich, warum.

Ludwig Börne (#1542)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Sinnliche Ausschweifung ist viel öfter die Folge als die Ursache einer zerrüteten Gesundheit.

Ludwig Börne (#1543)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Will man einen Menschen kennen lernen, dann sehe man nur, wie er sich benimmt, wenn er Geschenke annimmt oder gibt.

Ludwig Börne (#1545)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Der Frühling, die Nachtigall, das Morgenrot, des Mädchen holder Blick: Es ist nichts; alles Jugend!

Ludwig Börne (#1549)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.

Ludwig Börne (#1554)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen.

Ludwig Börne (#1555)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


In einem wankenden Schiff fällt um, wer stillsteht, nicht wer sich bewegt

Ludwig Börne (#1556)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Nicht wenn du liebenswürdig bist, wirst du geliebt; wenn man dich liebt, wirst du liebenswürdig.

Ludwig Börne (#1559)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Nur unterdrückte Worte sind gefährlich.

Ludwig Börne (#1560)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Ohne Witz kann man nicht auf die Menschheit wirken.

Ludwig Börne (#1561)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.

Ludwig Börne (#1563)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Was ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben? Eine schöne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer

Ludwig Börne (#1564)Detailansicht

dt. Schriftsteller u. Kritiker


Der Volksmund vergangener Jahrhunderte ist unmittelbar nicht mehr auszubeuten, wir können jetzt nur die Sprichwörter sammeln, die in die Literatur übergegangen sind.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1565)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Für den Sprichwörterbearbeiter ist die Kenntnis der Quellen das erste Erfordernis.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1566)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Ich fühle bloß, dass die Sprichwörter ein Schatz seien, der benutz werden müsse; und ich fing an, sie zur Belehrung fürs Volk zu bearbeiten.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1567)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Im deutschen Volksmunde leben noch Tausende und aber Tausende von Sprichwörtern, die noch nie gedruckt worden sind.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1568)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Man Kann einem Volke Agenden, Steuern und Verfassungen, aber, wie ich glaube, nun und nimmermehr Sprichwörter oktroyieren.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1569)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Selbst in der Bibel gebricht es nicht an Wörtern, die bei der feinen Gesellschaft verpönt sind.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1570)Detailansicht

deutscher Pädagoge


So weit meine Erinnerung zurückreicht, habe ich stets lebhaftes Interesse für Sprichwörter gehabt.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1571)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Alles Reden ist verloren, // findet man nicht offene Ohren.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1572)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Jedes Menschen Wunsch erfülle, // dann gefällst du ihm sogleich; // denn es »ist des Menschen Wille // einmal nun sein Himmelreich

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1577)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Liebe mich wenig, aber liebe mich lang.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1578)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er allerdings Verstand; da aber die wenigsten Ämter von Gott besetzt werden, so darf man sich nicht wundern, wenn man sehr häufig das Gegenteil findet.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1580)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Wer liebt, macht sich die Träume selbst.

Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1581)Detailansicht

deutscher Pädagoge


Der Böse soll nicht den Guten töten und nicht der Gute den Bösen. Ich bin nur ein Dichter, nichts weiter, aber ich sage euch, ohne jeden Zweifel: es gibt keine guten Mörder.

Pablo Casals (#1584)Detailansicht

spanischer Cellist, Komponist und Dirigent


Ich glaube an die Rache, denn mit ihr beginnt vielleicht der Sieg.

Pablo Neruda (#1586)Detailansicht

chilenischer Schriftsteller


Damit uns nichts trennt, soll uns nichts verbinden.

Pablo Neruda (#1587)Detailansicht

chilenischer Schriftsteller


Tatsächlich habe ich viel weniger Angst, seit ich mich den Ängsten stelle.

Anaïs Nin (#1590)Detailansicht

US-amerikanische Schriftstellerin


Tatsächlich habe ich viel weniger Angst, seit ich mich den Ängsten stelle.

Anaïs Nin (#1591)Detailansicht

US-amerikanische Schriftstellerin


Wir werden immer das Böse in der Welt haben, aber das ist kein Grund, sich zurückzuziehen.

Anaïs Nin (#1592)Detailansicht

US-amerikanische Schriftstellerin


Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.

Anaïs Nin (#1593)Detailansicht

US-amerikanische Schriftstellerin


Ich denke nur Musik.

Johannes Brahms (#1598)Detailansicht

deutscher Komponist, Pianist und Dirigent


Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!

Johannes Brahms (#1599)Detailansicht

deutscher Komponist, Pianist und Dirigent


Es ist freilich ein Wahn, zu glauben, daß der Krieg zwischen dem Nichtigen, Falschen und dem Echten, Wahren mit der Niederlage des Gemeinen endigen müsse: auch das Gemeine ist ewig; aber bekämpft muss es werden. Und das geschieht am besten dadurch, daß man das Echte fördert, hierin ist Lässigkeit Verbrechen.

Richard Wetz (#1601)Detailansicht

deutscher Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge und Musikschriftsteller


Ich bin in meinem Leben nie so heiter gewesen, als jetzt, da ich an der 'Totenmesse' schreibe.

Richard Wetz (#1602)Detailansicht

deutscher Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge und Musikschriftsteller


Ich glaube, der wahrhaft und echt Schaffende folgt einem inneren Gesetz, das er selber nicht kennt; absichtslos löst sich das Werk von seiner Seele.

Richard Wetz (#1603)Detailansicht

deutscher Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge und Musikschriftsteller


Über Bruckner kann ich gar nicht mehr reden, weil mir jedes Wort fehlt, um zu sagen, für wie groß und erhaben ich diese Kunst halte.

Richard Wetz (#1605)Detailansicht

deutscher Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge und Musikschriftsteller


Ich glaube wenn wir nach den Sternen greifen könnten, die wenigsten würden es tun. Nun werde ich drüber nachdenken warum....

Björn Petermann (#1606)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Die Vorsicht stellt der List sich klug entgegen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1608)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Du sprichst ein großes Wort gelassen aus.

Johann Wolfgang von Goethe (#1609)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Man spricht vergebens viel, um zu versagen; Der andre hört von allem nur das Nein.

Johann Wolfgang von Goethe (#1610)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Und am Ufer steh' ich lange Tage, das Land der Griechen mit der Seele suchend.

Johann Wolfgang von Goethe (#1612)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Aber die Sonne duldet kein Weißes, überall regt sich Bildung und Streben, alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlts im Revier, sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Johann Wolfgang von Goethe (#1614)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Ach neige, Du Schmerzenreiche, Dein Antlitz gnädig meiner Not!

Johann Wolfgang von Goethe (#1615)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis
Das Unzulängliche, Hier wirds Ereignis; Das Unbeschreibliche, Hier ist es getan; Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.

Johann Wolfgang von Goethe (#1617)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewusst.

Johann Wolfgang von Goethe (#1618)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Am meisten lieb ich mir die vollen, frischen Wangen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1619)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Auch ein gelehrter Mann studiert so fort, weil er nicht anders kann.

Johann Wolfgang von Goethe (#1620)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Auf strenges Ordnen, raschen Fleiß Erfolgt der allerschönste Preis; Dass sich das Werk vollende, genügt ein Geist für tausend Hände.

Johann Wolfgang von Goethe (#1621)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Bedenkt, Ihr habet weiches Holz zu spalten

Johann Wolfgang von Goethe (#1622)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Bescheidne Wahrheit sprech ich dir. Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt, Gewöhnlich für ein Ganzes hält.

Johann Wolfgang von Goethe (#1623)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Daran erkenn ich den gelehrten Herrn

Johann Wolfgang von Goethe (#1627)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder.

Johann Wolfgang von Goethe (#1629)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Das ist der Weisheit letzter Schluss: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.

Johann Wolfgang von Goethe (#1630)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Johann Wolfgang von Goethe (#1632)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm.

Johann Wolfgang von Goethe (#1634)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Dem Volke hier wird jeder Tag ein Fest. Mit wenig Witz und viel Behagen, dreht jeder sich im engen Zirkeltanz, wie junge Katzen mit dem Schwanz.

Johann Wolfgang von Goethe (#1635)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Den lieb ich, der Unmögliches begehrt.

Johann Wolfgang von Goethe (#1636)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Der Äpfelchen begehrt Ihr sehr, und schon vom Paradiese her. Von Freuden fühl ich mich bewegt, dass auch mein Garten solche trägt.

Johann Wolfgang von Goethe (#1640)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele, // Als festlich hoher Gruß, dem Morgen zugebracht!

Johann Wolfgang von Goethe (#1642)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Der Menschheit ganzer Jammer fasst mich an.

Johann Wolfgang von Goethe (#1643)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Der saubern Herren Pfuscherei // Ist, merk ich, schon bei Euch Maxime.

Johann Wolfgang von Goethe (#1644)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Der Worte sind genug gewechselt, // Lasst mich auch endlich Taten sehn; // Indes ihr Komplimente drechselt, // Kann etwas Nützliches geschehn.

Johann Wolfgang von Goethe (#1645)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Des Menschen Tätigkeit kann allzuleicht erschlaffen, // Er liebt sich bald die unbedingte Ruh; // Drum geb ich gern ihm den Gesellen zu, // Der reizt und wirkt und muß als Teufel schaffen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1647)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Johann Wolfgang von Goethe (#1648)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Die Hand, die samstags ihren Besen führt, // Wird sonntags dich am besten karessieren.

Johann Wolfgang von Goethe (#1649)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Die Kirche hat einen guten Magen, // Hat ganze Länder aufgefressen // Und doch noch nie sich übergessen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1650)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Die Sorge, sie schleicht sich durchs Schlüsselloch ein.

Johann Wolfgang von Goethe (#1653)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Die Tat ist alles, nichts der Ruhm.

Johann Wolfgang von Goethe (#1654)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Die Träne quillt, die Erde hat mich wieder.

Johann Wolfgang von Goethe (#1655)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Die Welle beugt sich jedem Winde gern.

Johann Wolfgang von Goethe (#1656)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Du gleichst dem Geist, den Du begreifst

Johann Wolfgang von Goethe (#1659)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Ein großer Aufwand, schmählich! ist vertan.

Johann Wolfgang von Goethe (#1663)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange // Ist sich des rechten Weges wohl bewusst.

Johann Wolfgang von Goethe (#1664)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


(Ich bin) Ein Teil von jener Kraft, // Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

Johann Wolfgang von Goethe (#1668)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Einst hatt ich einen schönen Traum; // Da sah ich einen Apfelbaum, // Zwei schöne Äpfel glänzten dran, // Sie reizten mich, ich stieg hinan.

Johann Wolfgang von Goethe (#1669)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Erquickung hast Du nicht gewonnen, // Wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt.

Johann Wolfgang von Goethe (#1671)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Es erben sich Gesetz und Rechte // Wie eine ew'ge Krankheit fort; // Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte // und rücken sacht von Ort zu Ort. // Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage; // Weh dir, dass du ein Enklel bist! // Vom Rechte, das mit uns geboren ist, // Von dem ist leider! nie die Frage.

Johann Wolfgang von Goethe (#1672)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Es lebe, wer sich tapfer hält!

Johann Wolfgang von Goethe (#1674)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Es leuchtet! seht! - Nun lässt sich wirklich hoffen, // Dass, wenn wir aus viel hundert Stoffen // Durch Mischung - denn auf Mischung kommt es an - // Den Menschenstoff gemächlich komponieren, // In einen Kolben verlutieren // Und ihn gehörig kohobieren, // So ist das Werk im Stillen abgetan.

Johann Wolfgang von Goethe (#1675)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Gatten, die sich vertragen wollen, // Lernen's von uns beiden! // Wenn sich zweie lieben sollen, // Braucht man sie nur zu scheiden.

Johann Wolfgang von Goethe (#1678)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, // Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1681)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Greift nur hinein ins volle Menschenleben! // Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt, // Und wo Ihr's packt, da ist's interessant.

Johann Wolfgang von Goethe (#1683)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Habe nun, ach! Philosophie, // Juristerei und Medizin, // Und leider auch Theologie! // Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. // Da steh ich nun, ich armer Tor! // Und bin so klug als wie zuvor.

Johann Wolfgang von Goethe (#1684)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Heinrich! Mir graut's vor dir.

Johann Wolfgang von Goethe (#1685)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

Johann Wolfgang von Goethe (#1686)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Hoch ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzig sein, und sich zugleich ergetzen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1688)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Ich bin der Geist, der stets verneint! // Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, // Ist wert, daß es zugrunde geht; // Drum besser wär's, daß nichts entstünde. // So ist denn alles, was ihr Sünde, // Zerstörung, kurz das Böse nennt, // Mein eigentliches Element.

Johann Wolfgang von Goethe (#1689)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Ich bin von je der Ordnung Freund gewesen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1690)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Ich bin zu alt, um nur zu spielen, // Zu jung, um ohne Wunsch zu sein.

Johann Wolfgang von Goethe (#1691)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Ich hab es öfters rühmen hören, // Ein Komödiant könnt einen Pfarrer lehren.

Johann Wolfgang von Goethe (#1692)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Ihr bleibt bei meinem Worte kalt, // Euch guten Kindern lass ich's gehen; // Bedenkt: der Teufel, der ist alt, // So werdet alt, ihn zu verstehen!

Johann Wolfgang von Goethe (#1693)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Ihr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön!

Johann Wolfgang von Goethe (#1694)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen. // Man darf das nicht vor keuschen Ohren nennen, // Was keusche Herzen nicht entbehren können.

Johann Wolfgang von Goethe (#1695)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.

Johann Wolfgang von Goethe (#1699)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Im weiten Meere mußt du anbeginnen! // Da fängt man erst im kleinen an // Und freut sich, Kleinste zu verschlingen, // Man wächst so nach und nach heran // Und bildet sich zu höherem Vollbringen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1700)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Krieg, Handel und Piraterie, // Dreieinig sind sie, nicht zu trennen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1701)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Mein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.

Johann Wolfgang von Goethe (#1703)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, // Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?

Johann Wolfgang von Goethe (#1704)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Mit Frauen soll man sich nie unterstehn zu scherzen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1707)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Mit Worten lässt sich trefflich streiten.

Johann Wolfgang von Goethe (#1708)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Nach einem selbstgesteckten Ziel // Mit holdem Irren hinzuschweifen, // Das, alte Herrn, ist eure Pflicht.

Johann Wolfgang von Goethe (#1709)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am Ende bravo sagt, // Da muss es was Gescheites werden.

Johann Wolfgang von Goethe (#1711)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Nur rastlos betätigt sich der Mann.

Johann Wolfgang von Goethe (#1713)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


O glücklich, wer noch hoffen kann, // Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen! // Was man nicht weiß, das eben brauchte man, // Und was man weiß, kann man nicht brauchen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1714)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


O wär ich nie geboren!

Johann Wolfgang von Goethe (#1715)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Rosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // Zweiglein beflügelte, // Knospen entsiegelte, // Eilet zu blühn!

Johann Wolfgang von Goethe (#1716)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Sie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte.

Johann Wolfgang von Goethe (#1717)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Solch ein Gewimmel möcht ich sehn, // Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.

Johann Wolfgang von Goethe (#1720)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Soll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen, Ich liebe mir den Zaubrer zum Kollegen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1721)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der Mühe wert, ein Mensch zu sein.

Johann Wolfgang von Goethe (#1722)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Uns bleibt ein Erdenrest // Zu tragen peinlich, // Und wär er von Asbest, // Er ist nicht reinlich.

Johann Wolfgang von Goethe (#1724)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Über Rosen lässt sich dichten, // In die Äpfel muss man beißen

Johann Wolfgang von Goethe (#1725)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern // Und hüte mich, mit ihm zu brechen. // Es ist gar hübsch von einem großen Herrn, // so menschlich mit dem Teufel selbst zu sprechen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1729)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Was du ererbt von deinen Vätern hast, // erwirb es, um es zu besitzen. // Was man nicht nützt, ist eine schwere Last; // Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1730)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Was ihr den Geist der Zeiten heißt, // Das ist im Grund der Herren eigner Geist, // In dem die Zeiten sich bespiegeln.

Johann Wolfgang von Goethe (#1732)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wenn ich sechs Hengste zahlen kann, // Sind ihre Kräfte nicht die meine? // Ich renne zu und bin ein rechter Mann, // Als hätt ich vierundzwanzig Beine.

Johann Wolfgang von Goethe (#1733)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wenn sich lau die Lüfte füllen // Um den grün umschränkten Plan, // Süße Düfte, Nebelhüllen // Senkt die Dämmerung heran. // Lispelt leise süßen Frieden, // Wiegt das Herz in Kindesruh; // Und den Augen dieses Müden // Schließt des Tages Pforte zu.

Johann Wolfgang von Goethe (#1735)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen? // Die wenigen, die was davon erkannt, // Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten, // Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, // Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.

Johann Wolfgang von Goethe (#1738)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen, // Ein Werdender wird immer dankbar sein.

Johann Wolfgang von Goethe (#1739)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Werd ich zum Augenblicke sagen: // Verweile doch! Du bist so schön! // Dann magst du mich in Fesseln schlagen, // dann will ich gern zugrunde gehn!

Johann Wolfgang von Goethe (#1740)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wer immer strebend sich bemüht, // Den können wir erlösen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1741)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, // Das nicht die Vorwelt schon gedacht?

Johann Wolfgang von Goethe (#1742)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wer lange lebt, hat viel erfahren, // Nichts Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn.

Johann Wolfgang von Goethe (#1743)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wer sich behaglich mitzuteilen weiß, // den wird des Volkes Laune nicht erbittern.

Johann Wolfgang von Goethe (#1744)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wie alles sich zum Ganzen webt, // Eins in dem andern wirkt und lebt!

Johann Wolfgang von Goethe (#1746)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wie glücklich würde sich der Affe schätzen, // Könnt er nur auch ins Lotto setzen!

Johann Wolfgang von Goethe (#1748)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wie sich Verdienst und Glück verketten, // Das fällt den Toren niemals ein; // Wenn sie den Stein der Weisen hätten, // Der Weise mangelte dem Stein.

Johann Wolfgang von Goethe (#1749)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens.

Johann Wolfgang von Goethe (#1750)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Wo fehlt's nicht irgendwo auf dieser Welt? // Dem dies, dem das, hier aber fehlt das Geld.

Johann Wolfgang von Goethe (#1751)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1753)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, // Die eine will sich von der andern trennen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1754)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


In der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen.

Johann Wolfgang von Goethe (#1755)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Bekanntschaften, wenn sie sich auch gleichgültig ankündigen, haben oft die wichtigsten Folgen

Johann Wolfgang von Goethe (#1757)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Zum Glück gibt es Menschen, die nicht nur für sich, sondern auch für die Dunkelheit leuchten.

Iman Gerowgan (#1758)Detailansicht


Was unterscheidet Rezensenten von rezensierten Autoren? Rezensenten haben weniger Platz für ihre Unzulänglichkeiten.

Ekkehart Mittelberg (#1760)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Man muss entweder sehr reich oder resistent gegen Macht sein, um das Axiom der Demokratie zu verwirklichen: die freie Meinungsäußerung.

Ekkehart Mittelberg (#1761)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Natur lehrt Widerstand: Unbezwingbar ist das Rohr im Wind.
Unermüdlich die aufsteigende Lerche.

Ekkehart Mittelberg (#1763)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Besser etwas Sinnvolles erfolglos betreiben als etwas Sinnloses erfolgreich.

Ekkehart Mittelberg (#1764)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Melancholie leidet an der Vergänglichkeit. Aber es bleibt der Abglanz des Schönen.

Ekkehart Mittelberg (#1765)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Man muss nur das Niveau verflachen, damit sich alle wiederfinden. Die Ausgegrenzten schweigen.

Ekkehart Mittelberg (#1766)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Neid der meisten erstreckt sich auf jene, die ein wenig mehr besitzen als sie selbst. Wer Kapital in großem Stil akkumuliert, wird zum Helden von Human Interest Stories. Er wird bestaunt wie der Kalif von Bagdad.

Ekkehart Mittelberg (#1767)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Die Klassiker fanden Trost beim Anblick von Mond und Sternen. Moderne Menschen denken dabei eher an ihre Verlorenheit in der Unendlichkeit des Universums.

Ekkehart Mittelberg (#1768)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Angst erzeugen und Angst beschwichtigen. Damit macht die Boulevardpresse ihre LeserInnen süchtig.

Ekkehart Mittelberg (#1769)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Immer wenn ein Düsenjäger die Schallmauer durchbricht, denke ich, dass der Fortschritt eine Schnecke ist.

Ekkehart Mittelberg (#1771)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Alle Süchte dauern an, wenn sie erfüllt werden. Nur die Sehnsucht nicht.

Ekkehart Mittelberg (#1773)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der größte Feind der Sittlichkeit ist die Abstumpfung.

Albert Schweitzer (#1775)Detailansicht

deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph


Nicht auf das, was geistreich sondern auf das, was wahr ist, kommt es an.

Albert Schweitzer (#1779)Detailansicht

deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph


Optimistisch ist diejenige Weltanschauung, die das Sein höher als das Nichts stellt und so die Welt und das Leben als etwas an sich Wertvolles bejaht.

Albert Schweitzer (#1780)Detailansicht

deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph


Vertrauen ist für alle Unternehmungen das große Betriebskapital, ohne welches kein nützliches Werk auskommen kann.

Albert Schweitzer (#1781)Detailansicht

deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph


Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind.

Albert Schweitzer (#1782)Detailansicht

deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph


Wer erkannt hat, dass die Idee der Liebe der geistige Lichtstrahl ist, der aus der Unendlichkeit zu uns gelangt, der hört auf, von der Religion zu verlangen, dass sie ihm ein vollständiges Wissen von dem Übersinnlichen bietet.

Albert Schweitzer (#1783)Detailansicht

deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph


Ein Mensch soll nicht in das Wesen des andern eindringen wollen. Nur wer Ehrfurcht vor dem geistigen Wesen anderer hat, kann andern wirklich etwas sein.

Albert Schweitzer (#1788)Detailansicht

deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph


Wer den Kater nicht verträgt, soll das Trinken lassen.

Aldous Leonard Huxley (#1791)Detailansicht

englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier


Es ist ein Platz im Universum, den man sicher kann verbessern: sein eigenes Ich.

Aldous Leonard Huxley (#1792)Detailansicht

englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier


Erfahrung ist nicht, was einem Menschen geschieht. Es ist, was ein Mensch damit anfängt, was ihm geschieht.

Aldous Leonard Huxley (#1793)Detailansicht

englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier


Zivilisation lässt sich definieren als eine Gewohnheit, dem einzelnen gewisse Gelegenheiten zu barbarischen Betragen vorzuenthalten.

Aldous Leonard Huxley (#1795)Detailansicht

englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier


Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert.

Aldous Leonard Huxley (#1796)Detailansicht

englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier


Je mehr sich politische und wirtschaftliche Freiheit verringern, desto mehr pflegt die sexuelle Freiheit sich kompensatorisch auszuweiten.

Aldous Leonard Huxley (#1798)Detailansicht

englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier


Die größten Triumphe der Propaganda wurden nicht durch Handeln, sondern durch Unterlassung erreicht. Groß ist die Wahrheit, größer aber, vom praktischen Gesichtspunkt, ist das Verschweigen von Wahrheit.

Aldous Leonard Huxley (#1799)Detailansicht

englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier


Wenn du dich am sicheren Ufer fühlst, kann es sein, dass der Strom sein Bett schon wieder verändert hat.

Christa Schyboll (#1800)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Persönlichkeit haben heißt, die tausend Irrtümer einzugestehen, die man im Laufe seines Lebens gemacht hat.

Alexander Mitscherlich (#1802)Detailansicht

deutscher Arzt und Psychologe


Was wäre aus dem Christentum als Religion der Liebe geworden – wir wissen es nicht. Es ist in institutionalisierter Form als die Religion des Schwertes und des Hasses alt geworden.

Alexander Mitscherlich (#1803)Detailansicht

deutscher Arzt und Psychologe


Zu viel Freizeit kann dazu führen, dass die Menschen in Zukunft dazu übergehen, das zu tun, was sie schon immer getan haben, nämlich sich gegenseitig umzubringen.

Alexander Mitscherlich (#1804)Detailansicht

deutscher Arzt und Psychologe


Ablehnung ist eine Antwort; sie ist möglicherweise oft eine ehrlichere Antwort als der Beifall, der rein ästhetisch wertet und Vogel-Strauß-Politik treibt.

Alfred Döblin (#1806)Detailansicht

deutscher Nervenarzt, Psychoanalytiker, Erzähler und Essayist


Das gefährlichste Organ am Menschen ist der Kopf.

Alfred Döblin (#1808)Detailansicht

deutscher Nervenarzt, Psychoanalytiker, Erzähler und Essayist


Der, der ich bin, grüßt wehmütig den, der ich sein möchte.

Søren Kierkegaard (#1812)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Die Erinnerung, ist das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden.

Jean Paul (#1813)Detailansicht

eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter


Krieg ist der Terror der Reichen, Terror ist der Krieg der Armen.

Sir Peter Ustinov (#1815)Detailansicht

englischer Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller, Unicef-Botschafter


Künstler haben das Recht, bescheiden, und die Pflicht, eitel zu sein.

Karl Kraus (#1817)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Klimawandel! Wir tanzen auf einem Vulkan. Was mich erschüttert, ist die Gelassenheit von beschwichtigenden Forschern, die sich die verheerenden Folgen eines möglichen Irrtums nicht vor Augen halten.

Ekkehart Mittelberg (#1820)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Weg ist das Ziel, aber nur, wenn man das Ziel nicht vergisst.

Ekkehart Mittelberg (#1821)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Jeden Tag Meldungen von Naturkatastrophen, Korruption, politischem Versagen. Würde Epikur heute seinen Wahlspruch "Lebe im Verborgenen" aufgeben? Ich denke, er würde sein Ansehen für die Nachgeborenen gezielt einsetzen, um ihnen eine Chance zu geben.

Ekkehart Mittelberg (#1822)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Justitia fällt die Waage aus der Hand. Sie reißt die Augenbinde ab und schwingt zornig das Richtschwert! Staatsanwälte machen einen Deal mit Angeklagten.

Ekkehart Mittelberg (#1823)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wir leben unter einem Himmel. Aber das bedeutet nicht Gleichheit. Selbst wenn es meteorologische Unterschiede nicht gäbe, würden dieselben Wolken unterschiedlich wahrgenommen.

Ekkehart Mittelberg (#1824)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Alle wollen sie: die Freiheit. Sie ist ein Chamäleon. Will man sie allgemeinverbindlich definieren, hat sie schon ihre Gestalt gewechselt.

Ekkehart Mittelberg (#1825)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der anwachsende Gesellschaftsklatsch in Nachrichtenmagazinen zeigt, dass Einsamkeit und Entpolitisierung zunehmen.

Ekkehart Mittelberg (#1828)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Kalif Harun al Raschid mischte sich unerkannt unter seine Untertanen, um die Meinung des Volkes zu erfahren. Heutige Politiker begeben sich in handverlesene Zirkel, um ihre eigene Meinung zu hören.

Ekkehart Mittelberg (#1830)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Traurigkeit ist nicht ungesund - sie hindert uns, abzustumpfen.

George Sand (#1832)Detailansicht

französische Schriftstellerin


Das Handwerk des Schreibens ist eine glühende, fast unzerstörbare Leidenschaft. Wenn sie sich eines armen Kopfes bemächtigt hat, kommt er davon nicht mehr los.

George Sand (#1835)Detailansicht

französische Schriftstellerin


Es wird ein großer Fortschritt in der Entwicklung unserer Rasse sein, wenn wir Früchteesser werden und die Fleischesser von der Erde verschwinden. Alles wird möglich auf unserem Planeten von dem Augenblick an, wo wir die blutigen Fleischmahle und den Krieg überwinden.

George Sand (#1837)Detailansicht

französische Schriftstellerin


Ihr könnt Taten verfolgen, nicht aber Überzeugungen, das Denken muß frei sein.

George Sand (#1839)Detailansicht

französische Schriftstellerin


Wer Liebe sucht, findet sie nicht, sie überfällt uns, wenn wir sie am wenigsten erwarten.

George Sand (#1840)Detailansicht

französische Schriftstellerin


Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.

Gustave Flaubert (#1842)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Das schenken und Austauschen von Haar ist eines der köstlichsten Liebesspiele.

Gustave Flaubert (#1843)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Die Begierde nach einer Frau, die man besessen hat, ist etwas Grauenvolles und tausendmal schlimmer als alles andere; fürchterliche Phantasiebilder verfolgen einen wie Gewissensbisse.

Gustave Flaubert (#1844)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Es gibt Menschen, deren Aufgabe lediglich darin besteht die Vermittlerrolle bei anderen zu übernehmen; man schreitet über sie hinweg, wie über Brücken und geht davon.

Gustave Flaubert (#1845)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Ich bestreite, dass die Frauen etwas von Gefühlen verstehen. Sie nehmen sie stets nur persönlich und relativ wahr. Sie sind die härtesten und grausamsten aller Lebewesen.

Gustave Flaubert (#1848)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Ich glaube, dass die Menschheit nur ein Ziel hat: das Leid.

Gustave Flaubert (#1849)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Ich scheue die Disziplin, den mathematischen Geist, den beschränkten Geist, das Herz der Händler, das so vertrocknet ist wie das Holz ihres Ladentisches.

Gustave Flaubert (#1850)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Ich will über die moralische Geschichte der Menschen meiner Generation schreiben – oder genauer über die Geschichte ihrer Gefühle. Es ist ein Buch über Liebe und Leidenschaft; aber eine Leidenschaft wie sie heute existieren kann -- nämlich eine untätige.

Gustave Flaubert (#1851)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


In den Gedanken ist mehr Wirklichkeit als in den Dingen.

Gustave Flaubert (#1852)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Vielleicht war meine Gleichgültigkeit nur ein Übermaß an Begierde.

Gustave Flaubert (#1853)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Welch tiefe Ruhe ist über alle Friedhöfe gebreitet! Wenn man dort mit über der Brust gekreuzten Armen liegt, gehüllt in das Leichentuch, dann gleiten die Jahrhunderte vorüber und stören so wenig wie der Wind, der durch das Gras fächelt.

Gustave Flaubert (#1854)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben

Gustave Flaubert (#1855)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Diplom: Amtlicher Ausweis für Studienabschluss. Beweist gar nichts.

Gustave Flaubert (#1858)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Schach(spiel): Zu ernsthaft für ein Spiel, zu seicht als Wissenschaft.

Gustave Flaubert (#1862)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Die Dummheit ist etwas Unerschütterliches; nichts vermag sie anzugreifen, ohne an ihr zu zerbrechen. Sie ist von der Natur des Granits, hart und widerstandsfähig.

Gustave Flaubert (#1865)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Egoismus: Den der anderen anklagen und den eigenen nicht zur Kenntnis nehmen.

Gustave Flaubert (#1866)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Man sieht sich von Zeit zu Zeit, dann stirbt man.

Gustave Flaubert (#1868)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Wie dem auch sei, ich scheiße auf die Rechtswissenschaften.

Gustave Flaubert (#1870)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Wenn du in meinem Herzen lesen könntest, sähest du den Platz, den ich dir gegeben habe.

Gustave Flaubert (#1871)Detailansicht

französischer Erzähler und Schriftsteller


Blödem Volke unverständlich, treiben wir das Lebens Spiel.

Christian Morgenstern (#1876)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Alle wahrhaft große Dichtungen sind Variationen zum Schicksalsliede, seien es Maestosi, Allegri oder Scherzi.

Christian Morgenstern (#1877)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Als ein wesentliches Merkmal der Menschen möchte ich ihre ethische und ästhetische Anspruchslosigkeit bezeichnen.

Christian Morgenstern (#1880)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Darum können Zeitungen so sehr schaden, weil sie den Geist so unsäglich dezentrieren, recht eigentlich zerstreuen.

Christian Morgenstern (#1881)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Das Ich ist die Spitze eines Kegels, dessen Boden das All ist.

Christian Morgenstern (#1882)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.

Christian Morgenstern (#1883)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Die Ameisen oder Emsen, sind so weit jetzt, dass sie Gemsen, sich als Sklaven halten (aus Gründen ihres Körperbaus).

Christian Morgenstern (#1885)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Die meisten wissen gar nicht, was sie für ein Tempo haben könnten, wenn sie sich nur einmal den Schlaf aus den Augen rieben.

Christian Morgenstern (#1888)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist. Nicht an den Wahrheiten liegt es daher, wenn die Menschen noch so voller Unweisheit sind.

Christian Morgenstern (#1891)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Es gibt nichts, das ich mir nicht vergeben könnte, und nichts, das ich nicht überwinden möchte.

Christian Morgenstern (#1895)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Es ist Nacht, und mein Herz kommt zu dir, hält's nicht aus, hält's nicht aus mehr bei mir.

Christian Morgenstern (#1896)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Ich liebe dich, du Seele, die da irrt, im Tal des Lebens nach dem rechten Glücke.

Christian Morgenstern (#1900)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


In Dank verschlingt sich alles Sein.

Christian Morgenstern (#1901)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


In dem Maße, wie der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik am andern.

Christian Morgenstern (#1902)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Neue Dichter seh ich kommen, nach innen den Blick gerichtet.

Christian Morgenstern (#1903)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Schönheit ist empfundener Rhythmus. Rhythmus der Wellen, durch die uns alles Außen vermittelt wird. Oder auch: Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden.

Christian Morgenstern (#1905)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Spannung ist alles und Entladung. Und höchste Lebensweisheit, seine Spannung immer richtig zu entladen.

Christian Morgenstern (#1906)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Über den Wassern deiner Seele schwebt unaufhörlich ein dunkler Vogel: Unruhe.

Christian Morgenstern (#1907)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Was ist mein Einzelschicksal, wenn ich recht die große Tragik des Lebens betrachte!

Christian Morgenstern (#1908)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Was ist Religion? Sich in alle Ewigkeit weiter und höher entwickeln zu wollen.

Christian Morgenstern (#1909)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf.

Christian Morgenstern (#1910)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: »Und er entwich vor ihnen in die Wüste«.

Christian Morgenstern (#1911)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wenn ich so die kleinen Dampfer die riesigen Kähne vorüberschleppen sehe, muss ich immer an den Dichter und das Publikum denken.

Christian Morgenstern (#1912)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wer das Wunder nicht als das Primäre erkennt, leugnet damit die Welt, wie sie ist, und supponiert ihr ein Fabrikspielzeug.

Christian Morgenstern (#1913)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wer die Welt zu sehr liebt, kommt nicht dazu, über sie nachzudenken; wer sie zu wenig liebt, kann nicht gründlich genug über sie denken.

Christian Morgenstern (#1914)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich, selbst in kleinen Dingen wie dem Niedertreten des Grases schonungsvoll zu sein.

Christian Morgenstern (#1915)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben, wird im selben Kreis all sein Leben traben.

Christian Morgenstern (#1917)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wie ist jede - aber auch jede - Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird!

Christian Morgenstern (#1918)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wer sich überhebt, verrät, dass er noch nie genug nachgedacht hat.

Christian Morgenstern (#1919)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Das Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas.

Christian Morgenstern (#1922)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht.

Christian Morgenstern (#1926)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Es ist mit der Weltenuhr wie mit der des Zimmers. Am Tage sieht man sie wohl, aber man hört sie fast gar nicht. Des Nachts aber hört man sie gehen wie ein großes Herz.

Christian Morgenstern (#1927)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Fast immer ist der richtige Weg der schwerste.

Christian Morgenstern (#1928)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Für mich gibt es nur ein Mittel, um die Achtung vor mir selbst nicht einzubüßen, fortwährende Kritik.

Christian Morgenstern (#1929)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Ich könnte mir ein künftiges Jahrtausend denken, das unser Zeitalter der Technik anstaunte, wie wir die Antike bewundern, und Maschinen ausgrüben wie wir Statuen.

Christian Morgenstern (#1930)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Im Schachspiel offenbart sich durchaus, ob jemand Phantasie und Initiative hat oder nicht.

Christian Morgenstern (#1931)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Man hat vom Schach gesagt, dass das Leben nicht lang genug dazu ist, - aber das ist ein Fehler des Lebens, nicht des Schachs.

Christian Morgenstern (#1934)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Nichts ist trostloser als ein Humor, den man aus Humorlosem kitzelt. Die Welt ward zu Tode gewitzelt und trister denn je zuvor.

Christian Morgenstern (#1935)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Vorsicht und Misstrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegenüber Vorsicht und Misstrauen nötig.

Christian Morgenstern (#1936)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müßte, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.

Christian Morgenstern (#1937)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.

Christian Morgenstern (#1938)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Im Anfang war das Licht.

Anastasius Grün (#1944)Detailansicht

österreichischer Dichter


Einstein erklärte mir seine Theorie jeden Tag und bei unserer Ankunft war ich tatsächlich überzeugt, dass er die Relativitätstheorie verstanden hat.

Chaim Weizmann (#1947)Detailansicht

israelischer Chemiker und Politiker


Der Heilige Stuhl bietet seine mächtige Hilfe überall an, wo es ihm möglich ist, das Los meiner verfolgten Religionsgenossen zu lindern.

Chaim Weizmann (#1948)Detailansicht

israelischer Chemiker und Politiker


Eher will ich den Untergang der deutschen Juden sehen als den Untergang des Landes Israel für die Juden.

Chaim Weizmann (#1949)Detailansicht

israelischer Chemiker und Politiker


Sei mir gnädig, o Herr, gemäß deiner großen Gnade. Die Vergegenwärtigung der Mängel und Fehler, die während eines so langen Pontifikates und in solch schwerer Zeit begangen wurden, hat mir meine Unzulänglichkeit klar vor Augen geführt.

Pius XII. (#1953)Detailansicht

italienischer kath. Theologe und Papst


Ich wünsche dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg der Vernunft.

Pius XII. (#1954)Detailansicht

italienischer kath. Theologe und Papst


Der Kopf ist vor allem die Kassette des Gehirns, nicht der Humus für die Haare.

Gino Cervi (#1955)Detailansicht

italienischer Schauspieler


Ich habe immer mehr den Eindruck, dass man Freiheit mit Frechheit verwechselt.

Gino Cervi (#1957)Detailansicht

italienischer Schauspieler


Wer es der Jugend so leicht macht, macht es ihr schwer.

Gino Cervi (#1959)Detailansicht

italienischer Schauspieler


Briefe: Es ist das Leben selbst, regt an, beschäftigt, nährt; bleiben sie aus, so schwindet man kraftlos dahin und kann die Umwelt nicht ertragen; kurz, ich stelle fest, dass es lebenswichtig ist, diese Mitteilungen eines so geliebten Menschen zu erhalten.

Marie de Sévigné (#1960)Detailansicht

französische Autorin


Es gibt Widerwärtigkeiten, die unerträglich sind.

Marie de Sévigné (#1962)Detailansicht

französische Autorin


Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich die kommenden Herbststürmme vorausahne. So nütze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt.

Marie de Sévigné (#1963)Detailansicht

französische Autorin


Mein Gott, wie zerbrechlich ist alles auf dieser Welt!

Marie de Sévigné (#1964)Detailansicht

französische Autorin


So leben und bewegen wir uns wie Blinde, nicht wissend, wohin wir gehen, halten Schlechtes für gut und Gutes für schlecht, schweben in völliger Ungewissheit.

Marie de Sévigné (#1965)Detailansicht

französische Autorin


Der Notar ist der weltliche Beichtvater. Er ist Puritaner von Profession, und »Ehrlichkeit«, sagt Shakespeare, »ist kein Puritaner«. Er ist zugleich der Kuppler für alle möglichen Zwecke, der Lenker der bürgerlichen Intrigen und Kabalen.

Karl Marx (#1968)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die »Idee« blamierte sich immer, soweit sie von dem »Interesse« unterschieden war.

Karl Marx (#1969)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die Bürokratie gilt sich selbst als der letzte Endzweck des Staates

Karl Marx (#1973)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Alle Emanzipation ist Zurückführung der menschlichen Welt, der Verhältnisse, auf den Menschen selbst.

Karl Marx (#1974)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen

Karl Marx (#1976)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift

Karl Marx (#1982)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.

Karl Marx (#1983)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen.

Karl Marx (#1984)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie.

Karl Marx (#1986)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Alle Mysterien, welche die Theorie zum Mystizismus verleiten, finden ihre rationelle Lösung in der menschlichen Praxis und im Begreifen dieser Praxis.

Karl Marx (#1987)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Nicht das Bewußtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewußtsein.

Karl Marx (#1988)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben [wird]. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt.

Karl Marx (#1990)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht

Karl Marx (#1991)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Philosophie und Studium der wirklichen Welt verhalten sich zueinander wie Onanie und Geschlechtsliebe.

Karl Marx (#1992)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Es gibt keine politische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine gesellschaftliche wäre.

Karl Marx (#1994)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Nur bei einer Ordnung der Dinge, wo es keine Klassen und keinen Klassengegensatz gibt, werden die gesellschaftlichen Evolutionen aufhören, politische Revolutionen zu sein.

Karl Marx (#1995)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Wie die Ökonomen die wissenschaftlichen Vertreter der Bourgeoisklasse sind, so sind die Sozialisten und Kommunisten die Theoretiker der Klasse des Proletariats.

Karl Marx (#1996)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die ökonomischen Kategorien sind nur die theoretischen Ausdrücke, die Abstraktionen der gesellschaftlichen Produktionsverhältnisse.

Karl Marx (#1997)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


In der heutigen Gesellschaft, in der auf den individuellen Austausch basierten Industrie, ist die Produktionsanarchie, die Quelle so vieles Elends, gleichzeitig die Ursache alles Fortschritts

Karl Marx (#1998)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Der Kommunismus [...] schafft die ewigen Wahrheiten ab, er schafft die Religion ab, die Moral, statt sie neu zu gestalten, er widerspricht also allen bisherigen geschichtlichen Entwicklungen.

Karl Marx (#2000)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.

Karl Marx (#2001)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.

Karl Marx (#2002)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Mit der Entwicklung der großen Industrie wird also unter den Füßen der Bourgeoisie die Grundlage selbst hinweggezogen, worauf sie produziert und die Produkte sich aneignet. Sie produziert vor allem ihren eigenen Totengräber. Ihr Untergang und der Sieg des Proletariats sind gleich unvermeidlich.

Karl Marx (#2005)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Kapitalist sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Produktion einzunehmen.

Karl Marx (#2006)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Was beweist die Geschichte der Ideen anders, als daß die geistige Produktion sich mit der materiellen umgestaltet? Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.

Karl Marx (#2008)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.

Karl Marx (#2009)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Nichts leichter, als dem christlichen Asketismus einen sozialistischen Anstrich zu geben. Hat das Christentum nicht auch gegen das Privateigentum, gegen die Ehe, gegen den Staat geeifert?

Karl Marx (#2010)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung.

Karl Marx (#2011)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Karl Marx (#2012)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.

Karl Marx (#2014)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Aller Mehrwert, in welcher besondern Gestalt von Profit, Zins, Rente usw. er sich später kristallisiere, ist seiner Substanz nach Materiatur unbezahlter Arbeitszeit.

Karl Marx (#2015)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Das Kapital ist verstorbne Arbeit, die sich nur vampirmäßig belebt durch Einsaugung lebendiger Arbeit und um so mehr lebt, je mehr sie davon einsaugt

Karl Marx (#2016)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


[Der Mehrwert] ist […] ein während des Produktionsprozesses vom Arbeiter neugeschaffner Wert - festgeronnene Arbeit. Nur kostet er dem[!] Eigner des ganzen Produkts, dem Kapitalisten, nichts.

Karl Marx (#2018)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Der ehemalige Geldbesitzer schreitet voran als Kapitalist, der Arbeitskraftbesitzer folgt ihm nach als sein Arbeiter; der eine bedeutungsvoll schmunzelnd und geschäftseifrig, der andre scheu, widerstrebsam, wie jemand, der seine eigne Haut zu Markt getragen und nun nichts andres zu erwarten hat als die - Gerberei.

Karl Marx (#2019)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Der Kapitalist weiß, daß alle Waren, wie lumpig sie immer aussehen oder wie schlecht sie immer riechen mögen, im Glauben und in der Wahrheit Geld, innerlich verschnittne Jugen sind, und zudem wundertätige Mittel, um aus Geld mehr Geld zu machen.

Karl Marx (#2020)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Der bürgerliche Ökonom, dessen beschränktes Hirn die Erscheinungsform von dem was darin erscheint nicht trennen kann, schließt die Augen vor der Tatsache, daß selbst noch heutzutage der Arbeitsfonds nur ausnahmsweis auf dem Erdenrund in der Form von Kapital auftritt.

Karl Marx (#2021)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die Zentralisation der Produktionsmittel und die Vergesellschaftung der Arbeit erreichen einen Punkt, wo sie unverträglich werden mit ihrer kapitalistischen Hülle. Sie wird gesprengt. Die Stunde des kapitalistischen Privateigentums schlägt. Die Expropriateure werden expropriiert.

Karl Marx (#2024)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Dieser absolute Bereicherungstrieb, diese leidenschaftliche Jagd auf den Tauschwert ist dem Kapitalisten mit dem Schatzbildner gemein, aber während der Schatzbildner nur der verrückte Kapitalist, ist der Kapitalist der rationelle Schatzbildner.

Karl Marx (#2025)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Es ist mit solchen Reflexionsübungen überhaupt ein eigenes Ding. Dieser Mensch ist z.B. nur König, weil sich andere Menschen als Untertanen zu ihm verhalten . Sie glauben umgekehrt Untertanen zu sein, weil er König ist.

Karl Marx (#2026)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


In Manufaktur und Handwerk bedient sich der Arbeiter des Werkzeugs, in der Fabrik dient er der Maschine.

Karl Marx (#2027)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Was könnte die kapitalistische Produktionsweise besser charakterisieren als die Notwendigkeit, ihr durch Zwangsgesetz von Staats wegen die einfachsten Reinlichkeits- und Gesundheitsvorrichtungen aufzuherrschen?

Karl Marx (#2031)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Wenn das Geld, nach [Marie] Augier, "mit natürlichen Blutflecken auf einer Backe zur Welt kommt" so das Kapital von Kopf bis Zeh, aus allen Poren, blut- und schmutztriefend

Karl Marx (#2032)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Zur Verwandlung von Geld in Kapital muss der Geldbesitzer also den freien Arbeiter auf dem Warenmarkt vorfinden, frei in dem Doppelsinn, dass er als freie Person über seine Arbeitskraft als seine Ware verfügt, dass er andrerseits andre Waren nicht zu verkaufen hat, los und ledig, frei ist von allen zur Verwirklichung seiner Arbeitskraft nötigen Sachen.

Karl Marx (#2033)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats.

Karl Marx (#2034)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Behaupten die Bourgeois nicht, dass die heutige Verteilung des Eigentums ,gerecht‘ ist? Und ist sie in der Tat nicht die einzige ,gerechte‘ Verteilung auf Grundlage der heutigen Produktions-weise?

Karl Marx (#2036)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Ich dehne diesen Band [des Kapitals] mehr aus, da die deutschen Hunde den Wert der Bücher nach dem Kubikinhalt schätzen.

Karl Marx (#2037)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Ich habe nie, besoffen oder nüchtern, Äußerungen gemacht, daß die Arbeiter nur zu Kanonenfutter gut, obgleich ich die Knoten […] kaum gut genug dafür halte.

Karl Marx (#2038)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Von meiner Alten erhielt ich gestern Antwort. Nichts als 'zärtliche' Redensarten, but no cash. Außerdem teilt sie mir mit, was ich längst wußte, daß sie 75 Jahre alt ist und manche Gebresten des Alters fühlt.

Karl Marx (#2039)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Häßlichen eingeschlossen).

Karl Marx (#2040)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die Befreiung der Arbeiterklasse muß das Werk der Arbeiterklasse selbst sein. Wir können also nicht zusammengehn mit Leuten, die es offen aussprechen, daß die Arbeiter zu ungebildet sind, sich selbst zu befreien, und erst von oben herab befreit werden müssen, durch philanthropische Groß- und Kleinbürger.

Karl Marx (#2042)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.

Karl Marx (#2043)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Es ist die Kritik, die die einzelne Existenz am Wesen, die besondere Wirklichkeit an der Idee misst.

Karl Marx (#2044)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Ein sehr tiefgründiger, doch etwas phantasiereicher Erforscher der Bewegungsgesetze der Menschheit.

Karl Marx (#2046)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Goethe war der größte Deutsche, nicht nur der größte deutsche Dichter.

Karl Marx (#2047)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Alles, was ich weiß, ist, dass ich kein Marxist bin.

Karl Marx (#2049)Detailansicht

deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph


Wenn du Lust hast, Jemanden vor den Kopf zu stoßen, suche dir für den Zeitvertreib nicht gerade Deine Freunde aus

Wilhelm Liebknecht (#2051)Detailansicht

deutscher Publizist und Politiker (SPD)


Die Lüge bewegt nichts.

Erich Fromm (#2056)Detailansicht

deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe


Nichts fördert das Kreative mehr als die Liebe, vorausgesetzt, sie ist echt.

Erich Fromm (#2060)Detailansicht

deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe


Nicht wer viel besitzt, ist reich, sondern wer viel gibt.

Erich Fromm (#2063)Detailansicht

deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe


Gesell zog die halbreligiöse Verehrung auf sich, die früher Henry George umgab, und wurde der verehrte Prophet eines Kultus mit Tausenden von Anhängern in der ganzen Welt.

John Maynard Keynes (#2065)Detailansicht

englischer Nationalökonom


Langfristig sind wir alle tot. Ökonomen machen es sich zu leicht, wenn sie uns in stürmischen Zeiten nicht mehr zu erzählen haben, als dass der Ozean wieder ruhig ist, wenn sich der Sturm gelegt hat.

John Maynard Keynes (#2066)Detailansicht

englischer Nationalökonom


Ricardo bietet uns die höchste geistige Leistung, unerreichbar für schwächere Geister, eine hypothetische Welt außerhalb der Wirklichkeit anzunehmen als ob sie die Welt der Wirklichkeit wäre, und dann beständig in ihr zu leben.

John Maynard Keynes (#2067)Detailansicht

englischer Nationalökonom


Das Geheimnis des erfolgreichen Börsengeschäftes liegt darin, zu erkennen, was der Durchschnittsbürger glaubt, dass der Durchschnittsbürger tut.

John Maynard Keynes (#2068)Detailansicht

englischer Nationalökonom


Die Ideen der Ökonomen und Philosophen, seien sie richtig oder falsch, sind mächtiger, als man im allgemeinen glaubt. Um die Wahrheit zu sagen, es gibt nichts anderes, das die Welt beherrscht.

John Maynard Keynes (#2069)Detailansicht

englischer Nationalökonom


Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

John Maynard Keynes (#2070)Detailansicht

englischer Nationalökonom


Fehler sind nützlich, aber nur, wenn man sie schnell findet.

John Maynard Keynes (#2071)Detailansicht

englischer Nationalökonom


Die Leute müssen wissen, ob ihr Präsident ein Gauner ist oder nicht. Nun, ich bin kein Gauner.

Richard Nixon (#2073)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker


Diese Woche ist die großartigste in der Geschichte der Welt seit ihrer Schöpfung, weil die Welt nach den Ereignissen dieser Woche unmessbar größer geworden ist.

Richard Nixon (#2074)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker


Ich bin mir bewusst, dass diese jetzt von mir vorgelegten Informationen meinem Fall weiter schaden werden.

Richard Nixon (#2075)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker


Mir ist's scheißegal, was geschieht. Ich will, dass ihr das Ganze blockiert. Sie sollen sich auf den fünften Paragraphen (das Schweigerecht) berufen und alles vertuschen, egal wie, wenn es diese Sache retten wird. Das ist alles. Wir schützen unsere Leute, wenn wir können.

Richard Nixon (#2076)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker


Nordvietnam kann die Vereinigten Staaten nicht demütigen. Nur Amerikaner können das.

Richard Nixon (#2077)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker


Pat hat keinen Nerzmantel. Aber sie hat einen guten republikanischen Stoffmantel. Und ich sage ihr immer, sie würde in irgendwelchen Klamotten gut aussehen.

Richard Nixon (#2078)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker


Ich weiß, daß Sie glauben, Sie verstünden, was Sie denken, was ich gesagt habe; aber ich bin mir nicht sicher, ob Sie begreifen, daß das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meine.

Richard Nixon (#2079)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker


Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.

Kurt Tucholsky (#2080)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Die alte Ordnung, die heute noch genau so besteht wie damals, nahm und gab dem Deutschen: sie nahm ihm die persönliche Freiheit, und sie gab ihm Gewalt über andere

Kurt Tucholsky (#2084)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Die Zahl der deutschen Kriegerdenkmäler zur Zahl der deutschen Heine-Denkmäler verhält sich hierzulande wie die Macht zum Geist

Kurt Tucholsky (#2087)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech

Kurt Tucholsky (#2088)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Eine Reisebeschreibung ist in erster Linie für den Beschreiber charakteristisch, nicht für die Reise.

Kurt Tucholsky (#2089)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Es is so ein beruhjendes Jefiehl. Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau: mit diese Pachtei kommt se nich.

Kurt Tucholsky (#2092)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein.

Kurt Tucholsky (#2093)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Hundebesitzer sind die rücksichtslosesten Menschen auf der Welt.

Kurt Tucholsky (#2094)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen.

Kurt Tucholsky (#2096)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Man hebt einen Stand am besten dadurch, daß man sich eine gute Konkurrenz schafft.

Kurt Tucholsky (#2097)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Musiker sind nicht eitel - sie bestehen aus Eitelkeit; die Eitelkeit ist ein lebensnotwendiger Bestandteil ihres Wesens.

Kurt Tucholsky (#2099)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben.

Kurt Tucholsky (#2100)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.

Kurt Tucholsky (#2101)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Wenn die Amerikanerin so lieben könnte, wie die Deutsche glaubt, dass die Französin es täte - dann würde sich die Engländerin schön freuen. Sie hätte einen herrlichen Anlass, sich zu entrüsten.

Kurt Tucholsky (#2104)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut.

Kurt Tucholsky (#2105)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können.

Kurt Tucholsky (#2106)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.

Kurt Tucholsky (#2107)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Jeder Mensch hat eine Leber, eine Milz, eine Lunge und eine Fahne; sämtliche vier Organe sind lebenswichtig. Es soll Menschen ohne Leber, ohne Milz und mit halber Lunge geben; Menschen ohne Fahne gibt es nicht.

Kurt Tucholsky (#2108)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden.

Kurt Tucholsky (#2109)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Alles ist richtig, auch das Gegenteil. Nur »zwar - aber«, das ist nie richtig.

Kurt Tucholsky (#2110)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Das Christentum braucht nur ein Jahrtausend in seiner Geschichte zurückzublättern: in Anfang war es wohl die Güte, die diese Religion hat gebären helfen – zur Macht gebracht hat sie die Gewalt.

Kurt Tucholsky (#2111)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Den meisten Leuten sollte man in ihr Wappen schreiben: Wann eigentlich, wenn nicht jetzt?

Kurt Tucholsky (#2114)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Der Mensch besteht aus Knochen, Fleisch, Blut, Speichel, Zellen und Eitelkeit.

Kurt Tucholsky (#2115)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.

Kurt Tucholsky (#2118)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Die menschliche Dummheit ist international.

Kurt Tucholsky (#2119)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Ein Leser hats gut: er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.

Kurt Tucholsky (#2121)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Er war eitel wie ein Chirurg, rechthaberisch wie ein Jurist und gutmütig wie ein Scharfrichter nach der Hinrichtung.

Kurt Tucholsky (#2122)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben.

Kurt Tucholsky (#2123)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen.

Kurt Tucholsky (#2125)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Satire hat eine Grenze nach oben: Buddha entzieht sich ihr. Satire hat auch eine Grenze nach unten. In Deutschland etwa die herrschenden faschistischen Mächte. Es lohnt nicht – so tief kann man nicht schießen.

Kurt Tucholsky (#2127)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Freundlichkeit kann man kaufen.

Kurt Tucholsky (#2129)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


In der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten -: das kann mitunter gut gehn.

Kurt Tucholsky (#2130)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Shaw. So ernst, wie der heiter tut, ist er gar nicht.

Kurt Tucholsky (#2134)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Übertreibt die Satire? Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten

Kurt Tucholsky (#2135)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie.

Kurt Tucholsky (#2136)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Zwischenstaatlich organisiert sind in Europa nur das Verbrechen und der Kapitalismus.

Kurt Tucholsky (#2138)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Wenn der Mensch fühlt, dass er nicht mehr hinten hoch kann, wird er fromm und weise, er verzichtet auf die sauren Trauben der Welt. Dieses nennt man innere Einkehr.

Kurt Tucholsky (#2139)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Da stehe ich auf der Brücke und bin wieder mitten in Paris, in unserer aller Heimat. Da fließt das Wasser, da liegst du, und ich werfe mein Herz in den Fluss und tauche in dich ein und liebe dich.

Kurt Tucholsky (#2140)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Was die Kirche nicht verhindern kann, das pflegt sie wenigstens zu segnen.

Kurt Tucholsky (#2141)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Ist dir noch nicht aufgefallen, wie viel Frechheit durch Unsicherheit zu erklären ist?

Kurt Tucholsky (#2142)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Der Wert eines Menschen hängt nicht von seinem Soldbuch ab.

Kurt Tucholsky (#2145)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt.

Kurt Tucholsky (#2146)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Mich haben sie falsch geboren.

Kurt Tucholsky (#2147)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Wer die Freiheit nicht im Blut hat, wer nicht fühlt, was das ist: Freiheit - der wird sie nie erringen.

Kurt Tucholsky (#2148)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Aber wenn wir nicht mehr wollen: dann gibt es nie wieder Krieg!

Kurt Tucholsky (#2149)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Den Mann gibt es gar nicht; er ist nur der Lärm, den er verursacht.

Kurt Tucholsky (#2151)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Die französischen Kriegerdenkmäler sind nicht weniger schauerlich als die unsern – aber nicht so aggressiv.

Kurt Tucholsky (#2156)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.

Kurt Tucholsky (#2157)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das den Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche dafür aber nichts zu tun.

Kurt Tucholsky (#2158)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten. […] Was darf die Satire? Alles.

Kurt Tucholsky (#2159)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Schade, dass man Wein nicht streicheln kann.

Kurt Tucholsky (#2160)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Und nichts ist schlimmer als ein Buch anzufangen und es dann nicht mehr zu Ende lesen zu können.

Kurt Tucholsky (#2162)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Was aber machte der Mann, der aus Deutschland stammte, zuallererst? Er machte sich wichtig.

Kurt Tucholsky (#2163)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Wenn dem Deutschen so recht wohl ums Herz ist, dann singt er nicht. Dann spielt er Skat.

Kurt Tucholsky (#2164)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte.

Kurt Tucholsky (#2166)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Wohltaten, Mensch, sind nichts als Dampf. // Hol dir dein Recht im Klassenkampf -!

Kurt Tucholsky (#2168)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Zu seinem Wiederaufbau braucht Deutschland vor allem einmal viele Generationen, die gar nicht wissen, was ein Dienstbefehl ist. Wir haben genug von ›gedienten Leuten‹. Das Gesetz muß – im Namen der Freiheit – verschwinden.

Kurt Tucholsky (#2169)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis.

Kurt Tucholsky (#2170)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig.

Kurt Tucholsky (#2171)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.

Kurt Tucholsky (#2172)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


In der Kunst gibt es nur ein Kriterium: die Gänsehaut. Man hat es, oder man hat es nicht.

Kurt Tucholsky (#2174)Detailansicht

deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik


Es gibt drei Hauptgründe, warum ich Feinde habe: Erstens bin ich Jude, zweitens bin ich niemandem verantwortlich und drittens habe ich Talente.

Max Liebermann (#2176)Detailansicht

deutscher Maler


Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Max Liebermann (#2177)Detailansicht

deutscher Maler


Es ist erstaunlich welche Vielfalt Aphorismen der deutschen Sprache entlocken. Der Alltag schafft dieses nicht.

Björn Petermann (#2183)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Alter gibt nicht mehr oder weniger an, als die Zeit, die ein Mensch hatte zu reifen. Der eine nutzt diese, der andere nicht.

Björn Petermann (#2184)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Das Herz hat die Eigenschaft des Wissens, die Leber des Gefühls, die Lunge des Blattes (der Veränderlichkeit, Beweglichkeit?), der Mund dient der Vernunft als Weg, ein Sprachrohr für das, was der Mensch vorträgt, und eine Aufnahme der Erfrischungen des Körpers; und er spricht, hört aber nicht, während das Ohr hört, aber nicht spricht.

Hildegard von Bingen (#2185)Detailansicht

deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin


Die Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat

Hildegard von Bingen (#2187)Detailansicht

deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin


Die Gräslein können den Acker nicht begreifen, aus dem sie sprießen.

Hildegard von Bingen (#2188)Detailansicht

deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin


Drei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die Seele, den Leib und die Sinne.

Hildegard von Bingen (#2189)Detailansicht

deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin


Feuer, Luft, Wasser, Erde sind im Menschen, aus ihnen besteht er. Vom Feuer hat er die Wärme, Atem von der Luft, vom Wasser Blut und von der Erde das Fleisch; in gleicher Weise auch vom Feuer die Sehkraft, von der Luft das Gehör, vom Wasser die Bewegung, von der Erde das Aufrechtgehen.

Hildegard von Bingen (#2190)Detailansicht

deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin


Magen und Blase des Menschen nimmt Alles auf, womit er sich nährt. Wenn diese beiden zu viel Speisen und Getränke bekommen, verursachen sie im ganzen Leibe einen Sturm der bösen Säfte, wie die Elemente nach Art des Menschen.

Hildegard von Bingen (#2193)Detailansicht

deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin


Das sind gefährliche Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen.

Georg Rollenhagen (#2195)Detailansicht

deutscher Pädagoge Schriftsteller und Prediger


Wenn die Katz' nicht ist im Haus, so hat frei Umlaufen die Maus.

Georg Rollenhagen (#2200)Detailansicht

deutscher Pädagoge Schriftsteller und Prediger


Ein Nihilist ist ein Mensch, der sich vor keiner Autorität beugt, keinen Grundsatz anerkennt, und sollte derselbe auch noch so verbreitet sein.

Iwan Sergejewitsch Turgenjew (#2456)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Wie ich von den Weisen hab' vernommen: Wer Gefahr liebt, wird darinumkommen.

Georg Rollenhagen (#2203)Detailansicht

deutscher Pädagoge Schriftsteller und Prediger


Arbeit und Sparen macht reiche Knechte.

Georg Rollenhagen (#2204)Detailansicht

deutscher Pädagoge Schriftsteller und Prediger


Ich bin immer bereit wortlos zu gehen. Manchesmal versteht jemand die Träne.

Björn Petermann (#2207)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Der Zweck hat den Zweck den Zweck zu bezwecken, und wenn der Zweck den Zweck nicht bezweckt, dann hat der Zweck keinen Zweck.

Unbekannt (#2208)Detailansicht


Wer Meinungshabend ist, wird nicht alle Konventionen erfüllen können.

Björn Petermann (#2209)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Nicht sehen trennt von den Dingen, nicht hören von den Menschen.

Immanuel Kant (#2210)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir, und das moralische Gesetz in mir.

Immanuel Kant (#2211)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Daher, wenn man schon den Dogmatiker mit zehn Beweisen auftreten sieht, da kann man sicher glauben, dass er gar keinen habe.

Immanuel Kant (#2212)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Das schlechthin Unbedingte wird in der Erfahrung gar nicht angetroffen.

Immanuel Kant (#2213)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist gar nicht abzuhelfen.

Immanuel Kant (#2214)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Die leichte Taube, indem sie im freien Fluge die Luft teilt, deren Widerstand sie fühlt, könnte die Vorstellung fassen, dass es ihr im luftleeren Raum noch viel besser gelingen werde.

Immanuel Kant (#2216)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Die Metaphysik hat um eigentlichen Zwecke ihrer Nachforschung nur drei Ideen: Gott, Freiheit und Unsterblichkeit.

Immanuel Kant (#2218)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Die Philosophie wimmelt von fehlerhaften Definitionen, vornehmlich solche, die zwar wirkliche Elemente zur Definition, aber noch nicht vollständig enthalten.

Immanuel Kant (#2219)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Es ist demütigend für die menschliche Vernunft, dass sie in ihrem reinen Gebrauch nichts ausrichtet, und sogar noch einer Disziplin bedarf, um ihre Ausschweifungen zu bändigen, und die Blendwerke, die ihr daherkommen, zu verhüten.

Immanuel Kant (#2220)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Man kann also zwar richtig sagen: daß die Sinne nicht irren, aber nicht darum, weil sie jederzeit richtig urteilen, sondern weil sie gar nicht urteilen.

Immanuel Kant (#2221)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Wir werden, so weit die praktische Vernunft uns zu führen das Recht hat, Handlungen nicht darum für verbindlich halten, weil sie Gebote Gottes sind, sondern sie darum als göttliche Gebote ansehen, weil wir dazu innerlich verbindlich sind.

Immanuel Kant (#2222)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Zufällig im reinen Sinne der Kategorie ist das, dessen kontradiktorisches Gegenteil möglich ist.

Immanuel Kant (#2223)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Darin ist jedermann einig, daß Genie dem Nachahmungsgeiste gänzlich entgegen zu setzen sei. Da nun Lernen nichts als Nachahmen ist, so kann die größte Fähigkeit, Gelehrigkeit (Kapazität), als Gelehrigkeit, doch nicht für Genie gelten.

Immanuel Kant (#2224)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


In der Religion überhaupt scheint Niederwerfen, Anbetung mit niederhängendem Haupte, mit zerknrirschten angstvollen Gebärden und Stimmen, das einzigschickliche Benehmen in Gegenwart der Gottheit zu sein, welches daher auch die meisten Völker angenommen haben und noch beobachten.

Immanuel Kant (#2226)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Ungläubisch sein heißt der Maxime nachhängen, Zeugnissen überhaupt nicht zu glauben; ungläubig aber ist der, welcher jenen Vernunftideen, weil es ihnen an theoretischer Begründung ihrer Realität fehlt, darum alle Gültigkeit abspricht. Er urteilt also dogmatisch.

Immanuel Kant (#2228)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Vernünftige Bewohner anderer Planeten anzunehmen, ist eine Sache der Meinung; denn, wenn wir diesen näher kommen könnten, welches an sich möglich ist, würden wir, ob sie sind, oder nicht sind, durch Erfahrung ausmachen; aber wir werden ihnen niemals so nahe kommen, und so bleibt es beim Meinen.

Immanuel Kant (#2230)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Was das Leben für uns für einen Wert habe, wenn dieser bloß nach dem geschätzt wird, was man genießt (dem natürlichen Zweck der Summe aller Neigungen, der Glückseligkeit), ist zu entscheiden. Er sinkt unter Null; denn wer wollte wohl das Leben unter denselben Bedingungen, oder auch nach einem neuen, selbst entworfenen (doch dem Naturlaufe gemäßen) Plane, der aber auch bloß auf Genuß gestellt wäre, aufs neue antreten?

Immanuel Kant (#2231)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Aber Liebe zu Gott als Neigung (pathologische Liebe) ist unmöglich; denn er ist kein Gegenstand der Sinne. Eben dieselbe gegen Menschen ist zwar möglich, kann aber nicht geboten werden; denn es steht in keines Menschen Vermögen, jemanden bloß auf Befehl zu lieben.

Immanuel Kant (#2232)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Also demütigt das moralische Gesetz unvermeidlich jeden Menschen, indem dieser mit demselben den sinnlichen Hang seiner Natur vergleicht.

Immanuel Kant (#2234)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest.

Immanuel Kant (#2237)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Kinder Handlungen als edele, großemütige, verdienstliche zum Muster aufzustellen, in der Meinung, sie durch Einflößung eines Enhusiasmus für dieselbe einzunehmen, ist vollends zweckwidrig.

Immanuel Kant (#2239)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Mit einem Worte, das moralische Gesetz verlangt Befolgung aus Pflicht, nicht aus Vorliebe, die man gar nicht voraussetzen kann und soll.

Immanuel Kant (#2240)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Schriftsteller würden sich manche Irrtümer, manche verlorne Mühe (weil sie auf Blendwerk gestellt war) ersparen, wenn sie sich nur entschließen könnten, mit etwas mehr Offenheit zu Werke zu gehen.

Immanuel Kant (#2241)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Zur inneren Freiheit werden zwei Stücke gefordert: seiner selbst in einem gegebenen Fall Meister und über sich selbst Herr zu sein, d.i. seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen.

Immanuel Kant (#2242)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Der Mensch ist von Natur böse. Er tut das Gute nicht aus Neigung, sondern aus Sympathie und Ehre.

Immanuel Kant (#2244)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Es ist nichts beständig als die Unbeständigkeit.

Immanuel Kant (#2245)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Die bürgerliche Verfassung in jedem Staate soll republikanisch sein.

Immanuel Kant (#2248)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Die Natur will unwiderstehlich, dass das Recht zuletzt die Obergewalt behalte.

Immanuel Kant (#2249)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Auf nichts haben wir zu mehr achten, als dass wir nicht das Vieh der Herde der Vorangehenden folgen und entlangtrotten, nicht wo man gehen soll, sondern wo man geht.

Immanuel Kant (#2251)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

Immanuel Kant (#2252)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Das Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?

Immanuel Kant (#2253)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Der größte Sinnesgenuss, der gar keine Einmischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.

Immanuel Kant (#2254)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Ein ernstlich Verliebter ist in Gegenwart seiner Geliebten verlegen, ungeschickt und wenig einnehmend.

Immanuel Kant (#2255)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie.

Immanuel Kant (#2256)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Etwas als ein Merkmal mit einem Dinge vergleichen heißt urteilen. Das Ding selber ist das Subject, das Merkmal das Prädikat.

Immanuel Kant (#2257)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.

Immanuel Kant (#2258)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Ich gestehe frei: die Erinnerung des David Hume war eben dasjenige, was mir vor vielen Jahren zuerst den dogmatischen Schlummer unterbrach, und meinen Untersuchungen im Felde der spekulativen Philosophie eine ganz andre Richtung gab.

Immanuel Kant (#2259)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Sapere Aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Immanuel Kant (#2263)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Sinnlichkeit ist das Hindernis, alle unsere Gemüthskrafte in unserer Gewalt zu haben. orientalische Völker am meisten.

Immanuel Kant (#2264)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Vom Übersinnlichen ist, was das spekulative Vermögen der Vernunft betrifft, keine Erkenntnis möglich.

Immanuel Kant (#2265)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit.

Immanuel Kant (#2267)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Demut ist eigentlich nichts anderes als eine Vergleichung seines Wertes mit der moralischen Vollkommenheit.

Immanuel Kant (#2268)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Denken ist Reden mit sich selbst

Immanuel Kant (#2269)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten (des Lebens) drei Dinge gegeben: Die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.

Immanuel Kant (#2270)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Der Mensch muss sich in die Natur schicken; aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll.

Immanuel Kant (#2271)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Die Bibel ist das Buch, dessen Inhalt selbst von seinem göttlichen Ursprung zeugt. Die Bibel ist mein edelster Schatz, ohne den ich elend wäre.

Immanuel Kant (#2272)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Die ganze Natur ist eigentlich nichts anderes als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln.

Immanuel Kant (#2275)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Die Unendlichkeit der Schöpfung ist groß genug, um eine Welt oder eine Milchstraße von Welten gegen sie anzusehen, wie man eine Blume oder ein Insekt in Vergleichung gegen die Erde ansieht.

Immanuel Kant (#2277)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein.

Immanuel Kant (#2281)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Gewissenlosigkeit ist nicht Mangel an Gewissen, sondern der Hang, sich an dessen Urteil nicht zu kehren.

Immanuel Kant (#2283)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Habe den Mut, dich deines eigenen Verstands zu bedienen!

Immanuel Kant (#2284)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Ich kann, weil ich will, was ich muss.

Immanuel Kant (#2286)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


In jeder reinen Naturlehre ist nur soviel an eigentlicher Wissenschaft enthalten, als Mathematik in ihr angewandt werden kann.

Immanuel Kant (#2288)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Man könnte vermuten, dass der menschliche Kopf eine Trommel sei, die nur darum klingt, weil sie leer ist.

Immanuel Kant (#2291)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Über Geschmack lässt sich nicht disputieren.

Immanuel Kant (#2294)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Unmittelbares Interesse an der Schönheit der Natur zu nehmen, ist jederzeit ein Kennzeichen einer guten Seele.

Immanuel Kant (#2295)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.

Immanuel Kant (#2296)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflichten zu erfüllen.

Immanuel Kant (#2297)Detailansicht

einer der bedeutendsten Philosophen


Ohne den ersten kleinen Schritt, wird sich nie etwas ändern können in dieser Welt

Björn Petermann (#2298)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte.

Paula Modersohn-Becker (#2302)Detailansicht

deutsche Malerin


Dass ich mich verheirate, soll kein Grund sein, dass ich nichts werde.

Paula Modersohn-Becker (#2303)Detailansicht

deutsche Malerin


Es ist meine Erfahrung, dass die Ehe nicht glücklicher macht. Sie nimmt die Illusion, die vorher das ganze Wesen trug, dass es eine Schwesterseele gäbe.

Paula Modersohn-Becker (#2306)Detailansicht

deutsche Malerin


Es ist merkwürdig, dass das, was man für gewöhnlich Erlebnisse nennt, in meinem Leben so wenig Rolle spielt. Ich habe, glaube ich, auch welche. Aber sie scheinen mir gar nicht das Hauptsächlichste im Leben, sondern das, was zwischen ihnen liegt, der tägliche Kreislauf der Tage, das ist für mich das Beglückende.

Paula Modersohn-Becker (#2307)Detailansicht

deutsche Malerin


Es ist vom Übel, wenn der Mensch nicht da ist, wohin er gehört. Und ich gehöre nicht in die Stadt.

Paula Modersohn-Becker (#2308)Detailansicht

deutsche Malerin


Gott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchströmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im großen Sturme fühle.

Paula Modersohn-Becker (#2311)Detailansicht

deutsche Malerin


Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist?

Paula Modersohn-Becker (#2312)Detailansicht

deutsche Malerin


In mir fühle ich es wie ein leises Gewebe, ein Vibrieren, ein Flügelschlagen, ein zitterndes Ausruhen, ein Atemanhalten: wenn ich einst malen kann, werde ich auch das malen.

Paula Modersohn-Becker (#2313)Detailansicht

deutsche Malerin


Ja, so sind die meisten Menschen. Die Unglücksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorisieren sie fleißig; aber das Glück, das viele Glück, beachten sie nicht... arme, arme Welt.

Paula Modersohn-Becker (#2314)Detailansicht

deutsche Malerin


Kirchen gibt es hier genug. Aber fromme Augen sehe ich so wenig.

Paula Modersohn-Becker (#2315)Detailansicht

deutsche Malerin


Man muss eben immer älter werden, immer stiller und endlich einmal etwas schaffen.

Paula Modersohn-Becker (#2317)Detailansicht

deutsche Malerin


Mir könnte gar nichts Lieberes passieren, als von Zeit zu Zeit sechs Wochen allein zu sein.

Paula Modersohn-Becker (#2319)Detailansicht

deutsche Malerin


Nach Kraft ringen. Das klingt alles so dramatisch. Man tut eben, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines Tages etwas geleistet hat.

Paula Modersohn-Becker (#2320)Detailansicht

deutsche Malerin


Sinnlichkeit, Sinnlichkeit bis in die Fingerspitze, gepaart mit Keuschheit, das ist das Einzige, Wahre, Rechte für den Künstler.

Paula Modersohn-Becker (#2322)Detailansicht

deutsche Malerin


Traurigsein ist wohl etwas Natürliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude, ein Vorbereiten der Seele dazu.

Paula Modersohn-Becker (#2323)Detailansicht

deutsche Malerin


Und das ist meine Demut. Lieber, dass ich mich gebe, wie ich bin, und in deine Hände lege und rufe: Hier bin ich.

Paula Modersohn-Becker (#2324)Detailansicht

deutsche Malerin


Ich bin - Ich - und hoffe, es immer mehr zu werden. Das ist wohl das Endziel von allem unserem Ringen.

Paula Modersohn-Becker (#2325)Detailansicht

deutsche Malerin


Versuche nicht, Stufen zu überspringen. Wer einen weiten Weg hat, läuft nicht.

Paula Modersohn-Becker (#2326)Detailansicht

deutsche Malerin


Da Pferde oft aus dem Zügel flüchten, Will ich doch lieber Geflügel züchten.

Erich Mühsam (#2327)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Anarchist


Der Knabe stiehlt am Baume fleissig, schon hat er eine Pflaume bei sich.

Erich Mühsam (#2328)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Anarchist


Die Seife schmolz dahin zu Schaum; jetzt wäscht man sich mit Speichel, und raucht das Laub vom Lindenbaum, mit kleingeriebener Eichel.

Erich Mühsam (#2331)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Anarchist


Drum will ich Mensch sein, um zu dichten, will wecken, die voll Sehnsucht sind, dass ich im Grab den Frieden find des Schlafes nach erfüllten Plichten.

Erich Mühsam (#2332)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Anarchist


Kunst ist immer und durchaus Ausdruck der Persönlichkeit.

Erich Mühsam (#2333)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Anarchist


Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind.

Erich Mühsam (#2335)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Anarchist


Sich fügen heißt lügen.

Erich Mühsam (#2336)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Anarchist


Und er schrie: »Ich revolüzze!« Und die Revoluzzermütze schob er auf das linke Ohr, kam sich höchst gefährlich vor.

Erich Mühsam (#2337)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Anarchist


Wer dichten will, der täte gut, er macht' es so, wie Goethe tut!

Erich Mühsam (#2338)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Anarchist


Warum ich Welt und Menschheit nicht verfluche? Weil ich den Menschen spüre, den ich suche.

Erich Mühsam (#2339)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Anarchist


Abscheuliche Mittel, für gute Zwecke eingesetzt, machen auch den Zweck abscheulich.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2340)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


An der miserablen Qualität unserer Theater ist nicht das Publikum schuld.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2341)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Arme Leute um etwas zu bitten ist leichter als Reiche.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2343)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Das Schlimme ist, dass wir die einfachsten Fragen mit Tricks zu lösen versuchen, darum machen wir sie auch so ungewöhnlich kompliziert. Man muss nach einfachen Lösungen suchen.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2344)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Es ist leicht, rein zu sein, wenn man es fertig bringt, den Teufel zu hassen, den man nicht kennt, und Gott zu lieben, an dem zu zweifeln das Hirn nicht reicht.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2348)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Gänsefüßchen benutzen zweierlei Arten von Schriftstellern: die ängstlichen und die ohne Talent. Erstere erschrecken vor der eigenen Courage und Originalität, die zweiten, die irgendein Wort in Gänsefüßchen setzen, wollen damit sagen: Sieh mal, Leser, was für ein originelles, kühnes und neues Wort ich gefunden habe!

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2349)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Ich habe so lange keinen Champagner mehr getrunken.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2350)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Ich wünschte mir, ich könnte im Jenseits von diesem Leben denken: Es waren schöne Visionen.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2351)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Je höher die Kultur, desto reicher die Sprache.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2352)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Man muß an Gott glauben, und wenn man den Glauben nicht hat, dann soll man an seiner Stelle keinen Sensationsrummel setzen, sondern suchen, suchen, einsam suchen, allein mit sich und seinem Gewissen.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2353)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Sattheit enthält, wie jede andere Kraft, immer auch ein bestimmtes Maß an Frechheit, und dies äußert sich vor allem darin, dass der Satte dem Hungrigen Lehren erteilt.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2354)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Wer mit Güte nichts erreicht, erreicht auch nichts mit Strenge.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2355)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Am liebsten erinnern sich die Frauen an die Männer, mit denen sie lachen konnten.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2356)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Das Leben stimmt nicht mit der Philosophie überein: es gibt kein Glück ohne Müßiggang, und nur das Nutzlose bereitet Vergnügen.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2358)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, der Rost Metall und die Lüge die Seele.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2360)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Die Kraft und der Zauber der Taiga liegen darin, dass vielleicht nur die Zugvögel wissen, wo sie zu Ende ist. Der Mensch ist der Herr der Natur, klingt nirgends so dumm und so falsch wie hier.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2361)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Ein wahrhaft glücklicher Mensch ist derjenige, der nicht nur an das denkt, was ist, sondern auch an das, was nicht ist.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2363)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Tugend und Reinheit unterscheiden sich wenig vom Laster, wenn sie nicht frei sind vom bösen Gefühl

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2373)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Unzufriedenheit mit sich selbst bildet ein Grundelement jedes echten Talents.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2375)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Vergiß nicht, daß es besser ist, Opfer zu sein, als Henker.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2376)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Was ist das Leben? Das ist, als fragtest du, was ist eine Mohrrübe? Eine Mohrrübe ist eine Mohrrübe, und mehr weiß man nicht davon.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2378)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Wenn du die Einsamkeit fürchtest, so heirate nicht.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2380)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Wenn eine Wahrheit liebenswürdig ist, bleibt sie deswegen nicht weniger wahr.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2381)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Wer die Befriedigung des Schaffens einmal erfahren hat, für den sind alle anderen Befriedigungen nicht mehr vorhanden.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2382)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Wer, wie die Zugvögel, durch Ortswechsel Rettung sucht, findet sie nicht.

Anton Pawlowitsch Tschechow (#2383)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Bücher, die wir zu unseren Freunden machen, werden uns nie zum Ekel. Sie nützen sich durch den Gebrauch nicht ab.

Ludwig Feuerbach (#2384)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Das Blatt, auf dem die Raupe lebt, ist für sie eine Welt, ein unendlicher Raum.

Ludwig Feuerbach (#2385)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot, zu denken.

Ludwig Feuerbach (#2386)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Das Wesen des Mannes ist die Männlichkeit, das des Weibes die Weiblichkeit. Sei der Mann auch noch so geistig und hyperphysisch - er bleibt doch immer Mann; ebenso das Weib. Die Persönlichkeit ist daher nichts ohne Geschlechtsunterschied.

Ludwig Feuerbach (#2387)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel steht, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde.

Ludwig Feuerbach (#2388)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Der Himmel erinnert den Menschen an seine Bestimmung, daran, dass er nicht bloß zum Handeln, sondern auch zur Beschauung bestimmt ist.

Ludwig Feuerbach (#2389)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem das Sinnliche geopfert wird.

Ludwig Feuerbach (#2391)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrössert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.

Ludwig Feuerbach (#2392)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Nichts sein und nichts lieben, ist identisch.

Ludwig Feuerbach (#2393)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Sein heißt, sich behaupten, sich bejahen, sich lieben; wer des Lebens überdrüssig, nimmt sich das Leben.

Ludwig Feuerbach (#2395)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Was der Mensch nicht aus sich selbst erkennt, das erkennt er gar nicht.

Ludwig Feuerbach (#2397)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Wo kein Du, ist kein Ich.

Ludwig Feuerbach (#2398)Detailansicht

deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker


Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen.

Siddhartha Gautama (#2407)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein.

Siddhartha Gautama (#2408)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Alles ist vergänglich und deshalb leidvoll.

Siddhartha Gautama (#2409)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.

Siddhartha Gautama (#2411)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Glaube nichts, selbst wenn ich es gesagt habe, es sei denn, es stimmt mit deiner Vernunft und dem gesunden Menschenverstand überein.

Siddhartha Gautama (#2413)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.

Siddhartha Gautama (#2414)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere Dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.

Siddhartha Gautama (#2415)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Lob und Tadel bringen den Weisen nicht aus dem Gleichgewicht.

Siddhartha Gautama (#2417)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Nicht durch Feindschaft kommt Feindschaft zu Ende, durch Freundschaft kommt Feindschaft zu Ende.

Siddhartha Gautama (#2418)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Spannst du eine Saite zu stark, wird sie reißen. Spannst du sie zu schwach, kannst du nicht auf ihr spielen.

Siddhartha Gautama (#2419)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.

Siddhartha Gautama (#2421)Detailansicht

Begründer des Buddhismus, erster Buddha


Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslöschen.

chinesisches Sprichwort (#2424)Detailansicht


Es ist besser, wenn jeder Mensch seiner eigenen Tradition folgt. Sie im Westen haben einen jüdisch-christlichen Hintergrund, es ist besser, wenn Sie bei Ihren Wurzeln bleiben.

Tenzin Gyatso (#2426)Detailansicht

buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama


Ich betrachte mich oft als halber Marxist und halber Buddhist.

Tenzin Gyatso (#2427)Detailansicht

buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama


Ich bin für Gewaltlosigkeit, aber wenn ein Habicht auftaucht, während ich andere Vögel füttere, kann ich mich nicht beherrschen. Dann hole ich mein Luftgewehr.

Tenzin Gyatso (#2428)Detailansicht

buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama


Mitgefühl und Liebe sind wertvolle Dinge im Leben. Sie sind nicht kompliziert. Sie sind einfach, aber sie sind schwierig zu praktizieren.

Tenzin Gyatso (#2430)Detailansicht

buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama


Was sie Sozialismus nennen, ist heute in Wahrheit Kapitalismus. Sie arbeiten völlig gegen die ursprüngliche marxistische Idee, die ich in China studiert habe. Als halber Marxist darf ich mir dieses Urteil erlauben!

Tenzin Gyatso (#2431)Detailansicht

buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama


Der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein.

Tenzin Gyatso (#2432)Detailansicht

buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama


Meine Philosophie ist wahre Freundlichkeit.

Tenzin Gyatso (#2434)Detailansicht

buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama


Teile dein Wissen. Das ist ein Weg, Unsterblichkeit zu erlangen.

Tenzin Gyatso (#2436)Detailansicht

buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama


Vergiss nicht, dass die beste Beziehung die ist, wo eure Liebe füreinander euer Bedürfnis, einander zu brauchen, übersteigt.

Tenzin Gyatso (#2438)Detailansicht

buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama


Ich bin immer wieder entsetzt, über die Tiefe, dummer Kommentare

Björn Petermann (#2439)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen.

Galileo Galilei (#2440)Detailansicht

italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom


Alles messen, was messbar ist - und messbar machen, was noch nicht messbar ist.

Galileo Galilei (#2441)Detailansicht

italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom


Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.

Galileo Galilei (#2442)Detailansicht

italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom


Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.

Galileo Galilei (#2444)Detailansicht

italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom


Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

Galileo Galilei (#2445)Detailansicht

italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom


Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher.

Galileo Galilei (#2447)Detailansicht

italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom


Die unzureichende Sinneswahrnehmung widerlegt die Unendlichkeit nicht.

Giordano Bruno (#2448)Detailansicht

italienischer Dichter und Philosoph


Es ist leicht, Vorschriften über die Theorie des Beweises aufzustellen, aber der Beweis selbst ist schwer zu führen.

Giordano Bruno (#2450)Detailansicht

italienischer Dichter und Philosoph


Gebe, o Jupiter, dass die Deutschen ihre Kräfte und ihren Fleiß auf höhere Dinge richten, dann werden sie nicht mehr Menschen, sondern Götter sein.

Giordano Bruno (#2451)Detailansicht

italienischer Dichter und Philosoph


Mit größerer Furcht wohl sprecht Ihr mir das Urteil, als ich es empfange.

Giordano Bruno (#2452)Detailansicht

italienischer Dichter und Philosoph


Siehe!, so sind wir denn über allen Neid erhaben, frei von eitler Angst und törichter Sorge, das Gute in der Ferne zu suchen, was wir so nah und unmittelbar besitzen.

Giordano Bruno (#2453)Detailansicht

italienischer Dichter und Philosoph


Wenn es nicht wahr ist, ist es doch gut erfunden.

Giordano Bruno (#2454)Detailansicht

italienischer Dichter und Philosoph


Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste.

Giordano Bruno (#2455)Detailansicht

italienischer Dichter und Philosoph


Man müsste das Leben so einrichten, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist.

Iwan Sergejewitsch Turgenjew (#2457)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts.

Iwan Sergejewitsch Turgenjew (#2459)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Willst du glücklich sein? Dann lerne erst leiden.

Iwan Sergejewitsch Turgenjew (#2460)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Der Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht.

Franz von Sales (#2463)Detailansicht

italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger


Die Liebe zerstört nicht, sie vollendet alles.

Franz von Sales (#2465)Detailansicht

italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger


Gott sieht nicht so sehr darauf, was geschieht, sondern auf die Art, wie es geschieht.

Franz von Sales (#2468)Detailansicht

italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger


Liebe ist Demut, die zur Höhe steigt, Demut ist Liebe, die sich niederneigt

Franz von Sales (#2469)Detailansicht

italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger


Eine Dummheit hört nicht auf, eine zu sein, weil sie gedruckt ist oder am Schluss irgendwelcher schöner Bücher hinzugefügt ist.

Franz von Sales (#2470)Detailansicht

italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger


In seiner unendlichen Güte wird Gott niemals jene verlassen, die ihn nicht verlassen wollen.

Franz von Sales (#2472)Detailansicht

italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger


Wie gefährlich ist die Wissenschaft, so groß sie auch sein mag, wenn sie ohne Liebe und Demut schafft.

Franz von Sales (#2476)Detailansicht

italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger


Der Realist ist ein Mann, der alle sichtbaren Faktoren einer gegebenen Situation erwogen hat und der nach der Feststellung, dass die Chancen gegen ihn sind, entscheidet, dass Kämpfen sinnlos ist.

Franz von Sales (#2477)Detailansicht

italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger


Dass das Weib sinnlicher ist als der Mann, das zeigt sogleich ihre leibliche Bildung an.

Søren Kierkegaard (#2484)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Denn wer unendlich resigniert hat, ist sich selber genug.

Søren Kierkegaard (#2485)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Die Christenheit hat, ohne es recht selber zu merken, das Christentum abgeschafft; daraus ergibt sich, daß, wenn etwas geschehen soll, versucht werden muß, das Christentum wieder in die Christenheit einzuführen.

Søren Kierkegaard (#2487)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich ist, die Idee zu entdecken, für die ich leben und sterben will

Søren Kierkegaard (#2489)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Fegt mich weg!

Søren Kierkegaard (#2492)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Heirate - und du wirst es bereuen, heirate nicht - und du wirst es auch bereuen

Søren Kierkegaard (#2493)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Nach Veränderung rufen alle, die sich langweilen.

Søren Kierkegaard (#2495)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Was aber ist denn dies mein Selbst? Wollte ich von einem ersten Augenblick sprechen, einem ersten Ausdruck dafür, so ist meine Antwort: es ist das Abstrakteste von allem, das doch in sich zugleich das Konkreteste von allem ist - es ist die Freiheit.

Søren Kierkegaard (#2496)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Was ist ein Dichter? Ein unglücklicher Mensch, dessen Lippen so geformt sind, dass sein Seufzen und Schreien sich in schöne Musik verwandelt, während sich in seiner Seele geheime Qualen verbergen.

Søren Kierkegaard (#2497)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


An sich ist Müßiggang durchaus nicht die Wurzel allen Übels, sondern ist, im Gegenteil, ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.

Søren Kierkegaard (#2499)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Bewunderung ist glückliche Selbstverlorenheit, Neid unglückliche Selbstbehauptung.

Søren Kierkegaard (#2501)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Da ist so ein Mensch - was man so einen Christen nennt: dessen Glaube darin besteht, dass er keinen hat. Er heiratet und bekommt Familienzuwachs. Ein Pastor träufelt mit Anmut ein paar Tropfen Wasser über den Kopf des süßen kleinen Kindes. Und das wagt man Gott zu bieten unter dem Titel: Heilige christliche Taufe

Søren Kierkegaard (#2502)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Das Gebet ändert nicht Gott, aber es verändert den Betenden.

Søren Kierkegaard (#2503)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein.

Søren Kierkegaard (#2504)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Das größte Examen, dem ein Mensch sich zu unterwerfen hat, wozu ihm auch das ganze Leben angewiesen ist: Christ werden und sein.

Søren Kierkegaard (#2505)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

Søren Kierkegaard (#2506)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Dass einer Christ geworden ist, erkennt man daran, dass er - wie Rebekka - handelt: Ich will nicht bloß dir zu trinken geben, sondern auch deinen Kamelen.

Søren Kierkegaard (#2507)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Denn das Traurige im echten Humor besteht darin, dass er ehrlich und ohne Täuschung rein menschlich beleuchtet, was es heißt, ein Kind zu sein.

Søren Kierkegaard (#2508)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Der Brief ist und bleibt ein unvergleichliches Mittel, auf ein junges Mädchen Eindruck zu machen; der tote Buchstabe wirkt oft stärker als das lebendige Wort.

Søren Kierkegaard (#2509)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Die Bibel ist nicht dazu da, dass wir sie kritisieren, sondern dass sie uns kritisiert.

Søren Kierkegaard (#2511)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.

Søren Kierkegaard (#2512)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Die Menschen scheinen die Sprache nicht empfangen zu haben, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, dass sie keine Gedanken haben.

Søren Kierkegaard (#2513)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Die Sonne scheint für dich - deinethalben, und wenn sie müde wird, fängt der Mond an, und dann werden die Sterne angezündet.

Søren Kierkegaard (#2514)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Die Unendlichkeit und das Ewige sind das einzig Gewisse.

Søren Kierkegaard (#2515)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Es gibt doch nichts, auf dem soviel Verführung und soviel Fluch liegt wie auf einem Geheimnis.

Søren Kierkegaard (#2517)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Es ist nicht zu glauben, wie schlau und erfinderisch die Menschen sind, um der letzten Entscheidung zu entgehen.

Søren Kierkegaard (#2518)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Herr, gewähre mir ein schwaches Auge für Dinge, die nicht zählen, und ein starkes Auge für alle deine Wahrheit.

Søren Kierkegaard (#2520)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein.

Søren Kierkegaard (#2521)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Je ursprünglicher ein Mensch, umso tiefer die Angst.

Søren Kierkegaard (#2522)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Mit der Liebe zu Gott und der Liebe zu den Menschen verhält es sich wie mit zwei Türen, die sich nur gleichzeitig öffnen und schließen lassen.

Søren Kierkegaard (#2523)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Mit jedem Schritt streift die Philosophie eine Haut von sich, und schlüpfen die schlechteren Anhänger hinein.

Søren Kierkegaard (#2524)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Sich ein Buch zu leihen, ist eine sehr leichte Art, mit einem Mädchen Verbindung zu bekommen.

Søren Kierkegaard (#2525)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Wer gelernt hat, sich recht zu ängstigen, der hat das Höchste gelernt.

Søren Kierkegaard (#2527)Detailansicht

dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller


Die Liebe im Menschen spricht das rechte Wort aus. Das rechte Wort entzündet im Menschen die Liebe.

Ferdinand Ebner (#2530)Detailansicht

österreichischer Philosoph


Gewöhnlich erlebt der Mensch am anderen Menschen nur die chinesische Mauer seines Ichs.

Ferdinand Ebner (#2534)Detailansicht

österreichischer Philosoph


Besäße ich Texas und die Hölle, würde ich Texas verpachten und in der Hölle wohnen.

Philip Henry Sheridan (#2538)Detailansicht

US-amerikanischer General


Der Tugend gleich, hat auch Verbrechen seine Stufen.

Jean Racine (#2541)Detailansicht

französischer Schrifsteller


Durch Gefahren setzt ein großes Herz sich durch.

Jean Racine (#2542)Detailansicht

französischer Schrifsteller


Ans Herz drück ich den Feind, doch um ihn zu ersticken.

Jean Racine (#2546)Detailansicht

französischer Schrifsteller


Welche Frau ist keusch? Die, über die der Skandal sich fürchtet zu lügen.

Bias von Priene (#2548)Detailansicht

einer der Sieben Weisen Griechenlands


All das Meine trage ich mit mir.

Bias von Priene (#2550)Detailansicht

einer der Sieben Weisen Griechenlands


Ich habe das Meer gepflügt. Jesus Christus, Don Quijote und ich, die drei größten Dummköpfe der Geschichte!

Simón Bolívar (#2552)Detailansicht

venezolanischer Unabhängigkeitskämpfer und Staatsmann


Helfen kann nur […] die revolutionäre Volkstat, nicht das Hoffen und Harren, nicht papierene Adressen und Petitionen, nicht Festschmause und Toaste, nicht das Singen von Heckerliedern und anderen Gesängen.

Friedrich Karl Franz Hecker (#2553)Detailansicht

deutsch US-amerikanischer Politiker und Revolutionär


Diejenigen, die grundlegende Freiheiten aufgeben, um ein wenig mehr vorrübergehende Sicherheit zu erkaufen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit

Benjamin Franklin (#2554)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.

Benjamin Franklin (#2555)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.

Benjamin Franklin (#2557)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Man kann nicht erwarten, dass ein leerer Sack aufrecht steht.

Benjamin Franklin (#2560)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Nichts in dieser Welt ist sicher außer dem Tod und den Steuern.

Benjamin Franklin (#2561)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


So es die Vorsehung will, diese Wilden auszumerzen, um Raum für die Besteller der Erde zu schaffen, ist es nicht unwahrscheinlich, daß Rum das dazu ausersehene Mittel ist.

Benjamin Franklin (#2562)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Wir müssen alle zusammenhalten, oder jeder wird sicherlich separat hängen.

Benjamin Franklin (#2563)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.

Benjamin Franklin (#2565)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Der Weg zum Reichtum hängt hauptsächlich an zwei Wörtern: Arbeit und Sparsamkeit.

Benjamin Franklin (#2567)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Tradition heißt nicht, Asche zu bewachen, sondern die Glut anzufachen.

Benjamin Franklin (#2579)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Benjamin Franklin (#2580)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten.

Gustav Mahler (#2584)Detailansicht

österreichischer Komponist und Dirigent


In Österreich wird jeder das, was er nicht ist.

Gustav Mahler (#2586)Detailansicht

österreichischer Komponist und Dirigent


Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.

Gustav Mahler (#2587)Detailansicht

österreichischer Komponist und Dirigent


Was ihr Theaterleute euere Tradition nennt, das ist nichts anderes als eure Bequemlichkeit und Schlamperei.

Gustav Mahler (#2589)Detailansicht

österreichischer Komponist und Dirigent


Wenn die Welt einmal untergehen sollte, ziehe ich nach Wien, denn dort passiert alles 50 Jahre später.

Gustav Mahler (#2590)Detailansicht

österreichischer Komponist und Dirigent


Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich; jede unglückliche Familie jedoch ist auf ihre besondere Weise unglücklich.

Leo Tolstoi (#2591)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Alles, was in die Tiefe geht, ist klar bis zur Durchsichtigkeit.

Leo Tolstoi (#2592)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Bei der Abreise und in entscheidenden Momenten ihres Lebens überkommt die Menschen, die fähig sind, über ihre Handlungen nachzudenken, gewöhnlich eine ernste Stimmung.

Leo Tolstoi (#2593)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Beim Lesen lässt sich vortrefflich denken.

Leo Tolstoi (#2594)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Das Leben kann kein anderes Ziel haben als das Glück, Freude. Nur dieses Ziel - Freude - ist des Lebens völlig würdig. Verzicht, das Kreuz, Hingabe des Lebens, alles für die Freude.

Leo Tolstoi (#2596)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Das Wichtigste ist das Eigentum an Land. Wäre festgelegt, dass es kein Eigentum an Land gibt und das Land dem gehört, der es bearbeitet, so wäre dies die dauerhafteste Garantie der Freiheit.

Leo Tolstoi (#2597)Detailansicht

russischer Schriftsteller


»Der Pöbel ist ekelhaft, scheußlich«, dachte er. »Sie sind wie die Wölfe, die man nur mit Fleisch beruhigen kann.«

Leo Tolstoi (#2600)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Der Zauberstab ist mir gegeben. Ich muss ihn nur zu gebrauchen wissen.

Leo Tolstoi (#2601)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Eines der wirksamste Mittel bei der Hypnose - der äußeren Einwirkung auf den seelischen Zustand des Menschen - ist die Kostümierung. Die Menschen wissen das sehr gut. So erklärt sich das Mönchsgewand im Kloster und die Uniform beim Militär.

Leo Tolstoi (#2606)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Gelehrte Erklärungen rufen meist den Eindruck hervor, dass alles, was klar und verständlich war, dunkel und verworren wird.

Leo Tolstoi (#2610)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Gemeinsam stirbt es sich leichter.

Leo Tolstoi (#2611)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Gut zu sein bedeutet nur, den Wunsch zu haben, häufiger gut zu sein. Und diesen Wunsch habe ich.

Leo Tolstoi (#2612)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Habe mir gestern die Haare schneiden lassen, und schon das kommt mir wie ein Zeichen meiner Wiedergeburt vor.

Leo Tolstoi (#2613)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Je mehr Verfolgung, umso offensichtlicher wird die Wahrheit.

Leo Tolstoi (#2614)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Lieber probieren und schlecht machen, als gar nichts tun.

Leo Tolstoi (#2615)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Man kann alles aussprechen, sich Luft machen, ohne jemanden zu verdammen.

Leo Tolstoi (#2616)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Man kann nicht für sich allein leben. Das ist der Tod.

Leo Tolstoi (#2617)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Nirgends ist Konservatismus so schädlich wie in der Kunst.

Leo Tolstoi (#2619)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Nur unter Bauern bin ich völlig natürlich, das heißt wirklich Mensch.

Leo Tolstoi (#2620)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Sobald man annimmt, das Leben der Menschheit könne durch Vernunft gelenkt und geleitet werden, macht man das Leben als solches unmöglich.

Leo Tolstoi (#2621)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Wenn die Vertreter der Kirche Christen sind, dann bin ich kein Christ; und umgekehrt.

Leo Tolstoi (#2624)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Wenn ihr behauptet, alle müssten arbeiten, dann sollen es mir alle diese Reichen, die nichts tun, erst einmal vormachen.

Leo Tolstoi (#2625)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Wenn man auf dem Lande lebt, weiß man, ob man will oder nicht, alles, was ringsum vor sich geht.

Leo Tolstoi (#2626)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Wie erstaunlich ist der Wahnwitz jener Missionare, die, um »Wilden« Zivilisation und Bildung zu bringen, sie ihren Kirchenglauben lehren.

Leo Tolstoi (#2627)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Wie viel Mühe kostet die Niederschlagung und Verhütung von Aufständen: Geheimpolizei, andere Polizei, Spitzel, Gefängnisse, Verbannungen, Militär! Und wie leicht sind die Ursachen für Aufstände zu beseitigen.

Leo Tolstoi (#2628)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Wo Inhalt ist, fügen sich die Formen von selbst.

Leo Tolstoi (#2629)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Zeitungen und Zeitschriften machen mich gereizt. Will sie überhaupt nicht mehr lesen.

Leo Tolstoi (#2630)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust.

Leo Tolstoi (#2633)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Denke immer daran, dass es nur eine allerwichtigste Zeit gibt, nämlich: sofort!

Leo Tolstoi (#2634)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Die allerwichtigste Sache ist: Gutes tun, weil nur dafür der Mensch lebt.

Leo Tolstoi (#2635)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

Leo Tolstoi (#2638)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Kümmere dich nicht um den Beifall von Leuten, die du nicht kennst oder die du verachtest.

Leo Tolstoi (#2640)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Niemand begeht einen größeren Fehler als jemand, der nichts tut, nur weil er wenig tun könnte.

Leo Tolstoi (#2641)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Niemand zählt diese Morde der Ärzte, wie man vorzeiten die Morde der Inquisition nicht zählte, weil man des Glaubens war, sie würden zum Heil der Menschheit begangen.

Leo Tolstoi (#2642)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Ohne Schlichtheit, Güte und Wahrheit gibt es keine Größe.

Leo Tolstoi (#2643)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Solange die Menschen nicht alle ihre Mitmenschen als Brüder und das Leben nicht als das heiligste aller Güter betrachten, werden sie immer um des persönlichen Vorteils willen das Leben anderer zerstören.

Leo Tolstoi (#2645)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Um einen Staat zu beurteilen, muss man sich seine Gefängnisse von innen ansehen.

Leo Tolstoi (#2647)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Vergangenheit und Zukunft gibt es nicht, es gibt nur eine unendlich kleine Gegenwart und die ist jetzt!

Leo Tolstoi (#2648)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich abwenden muss, die Fleischnahrung. Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit echt und ernstgemeint ist.

Leo Tolstoi (#2650)Detailansicht

russischer Schriftsteller


Am Ende ist die Wahrheit das Einzige, das wert ist, dass man es besitzt: Sie ist aufwühlender als Liebe, freudvoller und leidenschaftlicher. Sie kann einfach nicht versagen.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2651)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Ehrlichkeit ist das Einzige, was höher steht als Leben, Liebe, Tod, als alles andere. Sie allein ist beständig.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2653)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Es ist ungeheuer wertvoll und wunderbar, wenn ich allein bin - die kleinen Dinge des Lebens, das Leben des Lebens.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2655)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Es ist von größter Wichtigkeit, dass wir lernen, über uns selbst zu lachen.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2656)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Ich mache mir nichts aus Menschen: Und der Gedanke an Ruhm, an Erfolg - das ist nichts, weniger als nichts.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2658)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Ich möchte so leben, dass ich sowohl mit den Händen als auch mit dem Gefühl und dem Verstand arbeite.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2659)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Ich möchte zu Gott beten wie der alte Vater Tolstoi.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2660)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Manchmal befürchte ich, dass es keine Menschen einfachen Gemütes mehr gibt.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2661)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Nichts kommt dem Landleben gleich. Es vermittelt mehr echte Freunden als irgendeine andere Lebensweise.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2662)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Schreiben: Ein Schrei gegen das Verderben! - das ist es genau. Nicht ein Protest - ein Schrei.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2663)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Warum können wir uns nicht in Träumen treffen und uns alle unsere Fragen beantworten?

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2664)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Wenn wir anfangen, unser Versagen nicht mehr so ernst zu nehmen, so heißt das, dass wir es nicht mehr fürchten.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2665)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Wir müssen zu unseren Ansichten stehen und es riskieren, um ihretwillen zu Fall zu kommen.

Kathleen Mansfield Beauchamp (#2667)Detailansicht

neuseeländische Schriftstellerin


Nicht die Religionen sind schlecht, sondern wir Menschen, die die Lehre Gottes falsch auslegen und ausüben, sind schlecht.

Sinan Gönül (#2668)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Der Mehrwert ist nur dann mehr wert,
wenn sich der Wert vermehrt.

Sinan Gönül (#2669)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Der Mensch, Gefangener in sich selbst.
Gott, Erlöser der Menschheit.

Sinan Gönül (#2671)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Verliere deine Zeit nicht mit jemandem,
der nicht bereit ist, sie mit dir zu teilen.

Sinan Gönül (#2672)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Feindschaft beginnt dort, wo Freundschaft endet. Feindschaft endet dort, wo Nächstenliebe beginnt. Nächstenliebe endet dort, wo Selbstliebe beginnt. Kurz gesagt: Ändere dich selbst und du wirst lieben und geliebt werden.

Sinan Gönül (#2674)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Was haben Liebe und Schönheit gemeinsam? Sie sind beide vergänglich.


Sinan Gönül (#2675)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Man spricht von Mutter Erde und Vaterland. Nicht ohne Grund trägt die Mutter die größere Last.

Sinan Gönül (#2679)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Die größte Herausforderung ist die Angst vor uns selbst, nämlich zu versagen.

Sinan Gönül (#2680)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Ein Mensch, der sich der Wahrheit verschließt, bringt sich selbst um die Wahrheit.

Sinan Gönül (#2682)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Es ist leichter, mit einer Lüge zu leben, als sich mit der Wahrheit auseinanderzusetzen.

Sinan Gönül (#2685)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Einsicht ist der erste Schritt zur Vernunft.

Sinan Gönül (#2686)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Viele Menschen streben nach vielem. Nach Macht, Glück, Reichtum, Anerkennung und Liebe. Wenige aber nur nach einem. Nach Wahrheit.

Sinan Gönül (#2691)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Wo die Kraft nicht reicht, komme die Täuschung hinzu.

Pietro Metastasio (#2694)Detailansicht

italienischer Dichter und Librettist


Das Leben wird nach den Taten gemessen, nicht nach den Tagen.

Pietro Metastasio (#2695)Detailansicht

italienischer Dichter und Librettist


Menschen, die im Unglück sind, haben eines vor den andern voraus: sie lernen unterscheiden, welche Freunde ihnen wirklich gut gesinnt sind.

Pietro Metastasio (#2697)Detailansicht

italienischer Dichter und Librettist


Wer sich vor dem Sturme fürchte, der gehe nicht aufs Meer.

Pietro Metastasio (#2700)Detailansicht

italienischer Dichter und Librettist


Da das Halten wilder Tiere gesetzlich verboten ist und die Haustiere mir kein Vergnügen machen, so bleibe ich lieber unverheiratet.

Karl Kraus (#2704)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Aus Lebensüberdruss zum Denken greifen: Ein Selbstmord, durch den man sich das Leben gibt.

Karl Kraus (#2706)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Bei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der Körperfülle an. Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen.

Karl Kraus (#2707)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Besser es wird einem nichts gestohlen. Dann hat man wenigstens keine Scherereien mit der Polizei.

Karl Kraus (#2708)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Bevor man das Leben über sich ergehen lässt, sollte man sich narkotisieren lassen.

Karl Kraus (#2709)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Das Christentum hat die erotische Mahlzeit um die Vorspeise der Neugier bereichert und durch die Nachspeise der Reue verdorben.

Karl Kraus (#2711)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.

Karl Kraus (#2713)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Das sind die wahren Wunder der Technik, dass sie das, wofür sie entschädigt, auch wirklich kaputt macht.

Karl Kraus (#2714)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Das Vorurteil ist ein unentbehrlicher Hausknecht, der lästige Eindrücke von der Schwelle weist. Nur darf man sich von seinem Hausknecht nicht selber herauswerfen lassen.

Karl Kraus (#2715)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Das Weib nimmt einen für alle, der Mann alle für eine. Der Mann bildet sich ein, dass er das Weib ausfülle. Aber er ist nur ein Lückenbüßer.

Karl Kraus (#2716)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, dass man an einem Tisch allein sitzt. Es müssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspüre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben.

Karl Kraus (#2718)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Der Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit; er ist entweder eine halbe Wahrheit oder anderthalb.

Karl Kraus (#2719)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Der Ästhet verhält sich zur Schönheit wie der Pornograph zur Liebe und wie der Politiker zum Leben.

Karl Kraus (#2720)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Der Historiker ist nicht immer ein rückwärts gekehrter Prophet, aber der Journalist ist immer einer, der nachher alles vorher gewusst hat.

Karl Kraus (#2722)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Der Judaskuss, den die christliche Kultur dem menschlichen Geiste gab, war der letzte Geschlechtsakt, den sie gewährte.

Karl Kraus (#2723)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Der Scharfsinn der Polizei ist die Gabe, alle Menschen eines Diebstahls für fähig zu halten, und das Glück, dass sich die Unschuld mancher nicht erweisen lässt.

Karl Kraus (#2725)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Der Unsterbliche erlebt die Plage aller Zeiten.

Karl Kraus (#2731)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Der Zuhälter ist das Vollzugsorgan der Unsittlichkeit. Das Vollzugsorgan der Sittlichkeit ist der Erpresser.

Karl Kraus (#2732)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Aufgabe der Religion: die Menschheit zu trösten, die zum Galgen geht. Die Aufgabe der Politik: Sie lebensüberdrüssig zu machen; die Aufgabe der Humanität: ihr die Galgenfrist zu verkürzen und die Henkersmahlzeit gleich zu vergiften.

Karl Kraus (#2733)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Begierde des Mannes ist nichts, was der Betrachtung lohnt. Wenn sie aber ohne Richtung läuft und das Ziel erst sucht, so ist sie wahrlich ein Greuel vor der Natur.

Karl Kraus (#2734)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die bloße Mahnung an die Richter, nach bestem Wissen und Gewissen zu urteilen, genügt nicht. Es müssten auch Vorschriften erlassen werden, wie klein das Wissen und wie groß das Gewissen sein darf.

Karl Kraus (#2735)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die christliche Moral hat es am liebsten, dass die Trauer der Wollust vorangeht und diese ihr dann nicht folgt.

Karl Kraus (#2736)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.

Karl Kraus (#2737)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Einsamkeit wäre ein idealer Zustand, wenn man sich die Menschen aussuchen könnte, die man meidet.

Karl Kraus (#2740)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Huren auf der Straße benehmen sich so schlecht, dass man daraus auf das Benehmen der Bürger im Hause schließen kann.

Karl Kraus (#2741)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Menschheit stempelt seit Jahrhunderten die Ausübung der Weiberrechte zur Schande. Jetzt muss sie sich die Ausübung der Frauenrechte gefallen lassen.

Karl Kraus (#2744)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die österreichische Überzeugung, dass dir nix g'schehn kann, geht bis zu der Entschlossenheit eines Mannes, der auf Unfall versichert ist und sich deshalb ein Bein bricht.

Karl Kraus (#2745)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Persönlichkeit hat ein Recht zu irren. Der Philister kann irrtümlich Recht haben.

Karl Kraus (#2746)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Sprache ist die Mutter, nicht die Magd des Gedanken.

Karl Kraus (#2747)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt.

Karl Kraus (#2748)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Technik: Automobil im wahren Sinn des Wortes. Ein Ding, das sich nicht nur ohne Pferd, sondern auch ohne den Menschen fortbewegt. Nachdem der Chauffeur den Wagen angekurbelt hatte, wurde er von ihm überfahren. Nun geht es so weiter.

Karl Kraus (#2749)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Technik ist ein Dienstbote, der nebenan so geräuschvoll Ordnung macht, dass die Herrschaft nicht Musik machen kann.

Karl Kraus (#2750)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Weiber sind nie bei sich und wollen darum, dass auch die Männer nicht bei sich seien, sondern bei ihnen.

Karl Kraus (#2752)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Ein Aphorismus braucht nicht wahr zu sein, aber er soll die Wahrheit überflügeln. Er muss mit einem Satz über sie hinauskommen.

Karl Kraus (#2754)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Ein Dichter, der liest: ein Anblick, wie ein Koch, der isst.

Karl Kraus (#2755)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Ein Gedicht ist so lange gut, bis man weiß, von wem es ist.

Karl Kraus (#2759)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Ein rechter Krieg wäre erst, wenn nur die, die nicht taugen in ihn geschickt würden.

Karl Kraus (#2763)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Ein Schein von Tiefe entsteht oft dadurch, dass ein Flachkopf zugleich ein Wirrkopf ist.

Karl Kraus (#2764)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Ein Sittlichkeitsprozess ist die zielbewusste Entwicklung einer individuellen zur allgemeinen Unsittlichkeit, von deren düsterem Grunde sich die erwiesene Schuld des Angeklagten leuchtend abhebt.

Karl Kraus (#2765)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Ein Weib ist manchmal ein ganz brauchbares Surrogat für die Selbstbefriedigung. Freilich gehört ein Übermaß von Phantasie dazu.

Karl Kraus (#2766)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Eine Frau soll nicht einmal meiner Meinung sein, geschweige denn ihrer.

Karl Kraus (#2767)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Eine Frau, die nicht hässlich sein kann, ist nicht schön.

Karl Kraus (#2768)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Eine Notlüge ist immer verzeihlich. Wer aber ohne Zwang die Wahrheit sagt, verdient keine Nachsicht.

Karl Kraus (#2770)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Einen Aphorismus zu schreiben, wenn man es kann, ist oft schwer. Viel leichter ist es, einen Aphorismus zu schreiben, wenn man es nicht kann.

Karl Kraus (#2774)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Einer, der Aphorismen schreiben kann, sollte sich nicht in Aufsätzen zersplittern

Karl Kraus (#2775)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Er wollte seine Geliebte zur Freiheit verurteilen. Das lassen sie sich schon gar nicht gefallen.

Karl Kraus (#2776)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Erröten, Herzklopfen, ein schlechtes Gewissen - das kommt davon, wenn man nicht gesündigt hat.

Karl Kraus (#2778)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Es empfiehlt sich, Herren, die das Angebot einer Zigarre mit dem Satz beantworten: »Ich sage nicht nein«, sofort totzuschlagen. Es könnte nämlich sonst der Fall eintreten, dass sie auf die Frage, wie ihnen eine Frau gefalle, die Antwort geben: »Ich bin kein Kostverächter«.

Karl Kraus (#2779)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Es gibt Frauen, die nicht schön sind, sondern nur so aussehen.

Karl Kraus (#2780)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Es gibt kein unglücklicheres Wesen unter der Sonne als einen Fetischisten, der sich nach einem Frauenschuh sehnt und mit einem ganzen Weib vorlieb nehmen muss.

Karl Kraus (#2781)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Es gibt nur eine Möglichkeit, sich vor der Maschine zu retten. Das ist, sie zu benützen. Nur mit dem Auto kommt man zu sich.

Karl Kraus (#2782)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Es gibt Persönlichkeiten im Staat, von denen man nichts anderes weiß, als dass sie nicht beleidigt werden dürfen.

Karl Kraus (#2783)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Es ist nicht wahr, dass man ohne eine Frau nicht leben kann. Man kann bloß ohne eine Frau nicht gelebt haben.

Karl Kraus (#2784)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Es kommt gewiss nicht bloß auf das Äußere einer Frau an. Auch die Dessous sind wichtig.

Karl Kraus (#2785)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Gute Ansichten sind wertlos, es kommt darauf an, wer sie hat

Karl Kraus (#2791)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Hass muss produktiv machen, sonst ist es gleich gescheiter zu lieben.

Karl Kraus (#2792)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Ich kenne ein Land, wo die Automaten Sonntagsruhe haben und unter der Woche nicht funktionieren

Karl Kraus (#2794)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Ich lasse mich nicht hindern zu gestalten, was mich hindert am gestalten.

Karl Kraus (#2795)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Ich und das Leben: Die Affäre wurde ritterlich ausgetragen. Die Gegner schieden unversöhnt.

Karl Kraus (#2796)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


In der erotischen Sprache gibts auch Metaphern. Der Analphabet nennt sie Perversitäten. Er verabscheut den Dichter

Karl Kraus (#2798)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


In Wien stellen sich die Nullen vor den Einser.

Karl Kraus (#2800)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Kein Zweifel, der Hund ist treu. Aber sollen wir uns deshalb ein Beispiel an ihm nehmen? Er ist doch dem Menschen treu und nicht dem Hund.

Karl Kraus (#2801)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Künstler haben das Recht, bescheiden, und die Pflicht, eitel zu sein

Karl Kraus (#2806)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Denn: Jeder ist sich selbst der Nächste.

Karl Kraus (#2808)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Liebe und Kunst umarmen nicht was schön ist, sondern was eben dadurch schön wird

Karl Kraus (#2809)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Man kann eine Frau nicht hoch genug überschätzen.

Karl Kraus (#2810)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Man muss oft erst nachdenken, worüber man sich freut; aber man weiß immer worüber man traurig ist.

Karl Kraus (#2812)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Nach Ägypten wär's nicht so weit, aber bis man zum Südbahnhof kommt.

Karl Kraus (#2818)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Nichts ist unergründlicher als die Oberflächlichkeit des Weibes.

Karl Kraus (#2819)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Polemik soll den Gegner um seine Seelenruhe bringen, nicht ihn belästigen.

Karl Kraus (#2820)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Preußen: Freizügigkeit mit Maulkorb. Österreich: Isolierzelle in der man schreien darf

Karl Kraus (#2821)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Sexuelle Aufklärung ist insoweit berechtigt, als die Mädchen nicht früh genug erfahren können, wie die Kinder nicht zur Welt kommen.

Karl Kraus (#2824)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Sie ist mit einer Lüge in die Ehe getreten. Sie war eine Jungfrau und hat es Ihm nicht gesagt.

Karl Kraus (#2826)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Sie sagte sich: Mit ihm schlafen, ja - aber nur keine Intimität!

Karl Kraus (#2827)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Sie sagte, sie lebe so dahin. Dahin möchte ich sie begleiten!

Karl Kraus (#2828)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Sittlichkeit ist das, was ohne unzüchtig zu sein mein Schamgefühl gröblich verletzt.

Karl Kraus (#2829)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Vervielfältigung ist insofern ein Fortschritt, als sie die Verbreitung des Einfältigen ermöglicht.

Karl Kraus (#2832)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Viele Frauen möchten mit Männern träumen, ohne mit ihnen zu schlafen. Man mache sie auf das Unmögliche dieses Vorhabens nachdrücklich aufmerksam.

Karl Kraus (#2833)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Viele haben den Wunsch, mich zu erschlagen. Viele den Wunsch, mit mir ein Plauderstündchen zu verbringen. Gegen jene schützt mich das Gesetz.

Karl Kraus (#2834)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Vieles, was bei Tisch geschmacklos ist, ist im Bett eine Würze. Und umgekehrt. Die meisten Verbindungen sind darum so unglücklich, weil diese Trennung von Tisch und Bett nicht vorgenommen wird.

Karl Kraus (#2835)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Vielleicht ginge es besser, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen, wenn die Menschen an der Leine und die Hunde an der Religion geführt würden. Die Hundswut könnte in gleichem Maße abnehmen wie die Politik

Karl Kraus (#2836)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Vorschläge, um mich dieser Stadt wieder zu gewinnen: Änderung des Dialekts und Verbot der Fortpflanzung.

Karl Kraus (#2837)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Was kann durch einen Weltkrieg entschieden werden? Nicht mehr, als dass das Christentum zu schwach war, ihn zu verhindern.

Karl Kraus (#2840)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Weibeslust liegt neben der männlichen wie ein Epos neben einem Epigramm

Karl Kraus (#2841)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Wenn ich sicher wüsste, dass ich mit gewissen Leuten die Unsterblichkeit zu teilen haben werde, so möchte ich eine separierte Vergessenheit vorziehen.

Karl Kraus (#2844)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Wohltätige Frauen sind oft solche, denen es nicht mehr gegeben ist, wohlzutun.

Karl Kraus (#2850)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Der Momo ist ein unentbehrlicher pädagogischer Behelf im deutschen Familienleben. Erwachsene schreckt man damit, dass man ihnen droht, der Psychiater werde sie holen.

Karl Kraus (#2854)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Der Voyeur besteht die Kraftprobe des natürlichen Empfindens: Der Wille, das Weib mit dem Mann zu sehen, überwindet selbst den Widerwillen, den Mann mit dem Weib zu sehen.

Karl Kraus (#2856)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Sitte verlangt, dass ein Lustmörder den Mord zugebe, aber nicht die Lust.

Karl Kraus (#2858)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Sittenpolizei macht sich der Einmischung durch eine Amtshandlung schuldig.

Karl Kraus (#2859)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Die Unzucht mit Tieren ist verboten, das Schlachten von Tieren ist erlaubt. Aber hat man noch nicht bedacht, dass es ein Lustmord sein könnte?

Karl Kraus (#2860)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Enthaltsamkeit rächt sich immer. Bei dem einen erzeugt sie Wimmerln, beim anderen Sexualgesetze.

Karl Kraus (#2862)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


In Deutschland bilden zwei einen Verein. Stirbt der eine, so erhebt sich der andere zum Zeichen der Trauer von seinem Platze.

Karl Kraus (#2863)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Man glaubt gar nicht, wie schwer es oft ist, eine Tat in einen Gedanken umzusetzen!

Karl Kraus (#2864)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Was sind alle Orgien des Bacchus gegen die Räusche dessen, der sich zügellos der Enthaltsamkeit ergibt!

Karl Kraus (#2866)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Wo nehm ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen?

Karl Kraus (#2868)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Das Feigenblatt des Neides ist sittliche Entrüstung.

Karl Kraus (#2869)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Der Autor, der fremde Kostüme ausklopft, kommt dem stofflichen Interesse von der denkbar bequemsten Seite bei. Der geistige Leser hat deshalb das denkbar stärkste Misstrauen gegen jene Erzähler, die sich in exotischen Milieus herumtreiben.

Karl Kraus (#2870)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Krank sind die meisten. Aber nur wenige wissen, dass sie sich etwas darauf einbilden können. Das sind die Psychoanalytiker.

Karl Kraus (#2872)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält.

Karl Kraus (#2873)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken

Karl Kraus (#2879)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


In Zweifelsfällen entscheide man sich für das Richtige.

Karl Kraus (#2881)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Was Deutschland und Österreich trennt, ist die gemeinsame Sprache.

Karl Kraus (#2882)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Wenn die letzten Illusionen verloren sind, fangen die richtigen Probleme erst an.

Karl Kraus (#2883)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker


Eine der sonderbarsten menschlichen Schöpfungen ist die Erfindung der Langeweile, die die hoffnungsvolle wenn meist auch unbewusste Weisheit in sich trägt, dass Zeit endlos durch die Ewigkeit zur Verfügung steht.

Christa Schyboll (#2887)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Wer schon immer im Hier und Jetzt lebte, bleibt dort auch wenn er tot ist – mit dem kleinen unwesentlichen Unterschied, dass sich nur Aggregatzustand und Bewusstsein verändert haben.

Christa Schyboll (#2889)Detailansicht

Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen


Das Gute ist voller Lohn, das Böse voller Pein. O Mensch, wie soll in dir nicht Höll und Himmel sein?

Daniel Czepko von Reigersfeld (#2891)Detailansicht

deutscher Dichter und Dramatiker


Dein Leben hört nicht auf, wie tief man dich begräbt, wann du in Gott, und Gott hinwieder in dir lebt.

Daniel Czepko von Reigersfeld (#2892)Detailansicht

deutscher Dichter und Dramatiker


Ich rate, suche den Himmel nicht übermorgen. Kommst du nicht heut in ihn, er bleibt dir stets verborgen.

Daniel Czepko von Reigersfeld (#2893)Detailansicht

deutscher Dichter und Dramatiker


Nichts wird, nichts ist, nichts bleibt im Himmel und auf Erden, als diese zwei: Das ein' ist das Tun, das andre Werden.

Daniel Czepko von Reigersfeld (#2894)Detailansicht

deutscher Dichter und Dramatiker


Viel Jahre tun es nicht, die Ewigkeit zu wissen: Ein Augenblick, und nicht so viel, muss sie umschließen.

Daniel Czepko von Reigersfeld (#2895)Detailansicht

deutscher Dichter und Dramatiker


Es ist unmöglich, witzig zu sein ohne ein bißchen Bosheit; Die Malice eines guten Witzes ist der Widerhaken, den ihn haften macht.

Richard Brinsley Sheridan (#2897)Detailansicht

irischer Dramatiker und Politiker


In der Ehe ist es am sichersten, mit einer kleinen Aversion zu beginnen.

Richard Brinsley Sheridan (#2898)Detailansicht

irischer Dramatiker und Politiker


Verzweiflung tröstet hoffnungslose Liebe, doch des Rivalen Glück erträgt sie nicht.

Richard Brinsley Sheridan (#2899)Detailansicht

irischer Dramatiker und Politiker


Gewissen hat mit Galanterie nicht mehr zu tun als mit Politik.

Richard Brinsley Sheridan (#2902)Detailansicht

irischer Dramatiker und Politiker


Die Lehre, dass man kirchliche Bußstrafen in Strafen des Fegefeuers umwandeln könne, ist ein Unkraut, das augenscheinlich gesät wurde, als die Bischöfe schliefen.

Martin Luther (#2904)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Aber es ist schwierig, dass einer, der durch Gaben des Geistes ausgezeichnet ist, sich nicht überheben soll.

Martin Luther (#2905)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Denn ein Herz voll Freude sieht alles fröhlich an, eine Herz voll Trübsal alles trübe.

Martin Luther (#2908)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Die Jugend soll nicht traurig sein, sondern heiter und fröhlich. Junge Menschen sollen voll Frohsinn sein.

Martin Luther (#2912)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Die Sünde wird gefesselt durch die Taufe, und das Reich Gottes wird aufgerichtet.

Martin Luther (#2914)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Die Welt hat nicht einen solchen Ekel an mir, als mein Ekel an dieser Welt ist.

Martin Luther (#2916)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Ein Geist, der mit verschiedenen Geschäften umgeht, kann sich nicht sammeln.

Martin Luther (#2917)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Ein Rausch ist zu ertragen, die Trunkenheit aber nicht

Martin Luther (#2918)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Es ist kein leichter Dienst auf Erden, denn der rechte Gottesdienst.

Martin Luther (#2919)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Man muss Lehre und Leben unterscheiden. Das Leben ist bei uns ebenso schlimm wie bei den Päpstlichen.

Martin Luther (#2921)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Schrei flugs und wehre dich! Der Papst hatte mich auch gebunden, aber ich bin meine Bande losgeworden.

Martin Luther (#2922)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fünfzigsten nicht reich ist, der darf darauf nicht hoffen.

Martin Luther (#2925)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Wenn ich viel reisen sollt', wollt' ich nirgens lieber denn durch Schwaben und Bayernland ziehen, denn sie sind freundlich und gutwillig, geben gern Herberge, gehen Fremden und Wanderleuten entgegen und tun den Leuten gütlich und gute Ausrichtung um ihr Geld.

Martin Luther (#2927)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Wirklich übersetzen heißt: etwas, das in einer andern Sprache gesprochen ist, seiner Sprache anpassen.

Martin Luther (#2928)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Darum nämlich, weil sie geliebt werden, sind die Sünder »schön«, nicht aber werden sie geliebt, weil sie »schön« sind.

Martin Luther (#2931)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Es ist keine Tugend, edel geboren werden, sondern sich edel machen.

Martin Luther (#2934)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht.

Martin Luther (#2935)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir! Amen.

Martin Luther (#2936)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Man lasse den Leuten öffentlich predigen, wie die Messe als ein Menschentand ohne Sünde unterbleiben möge und niemand verdammt werde, der sie nicht achtet, sondern wohl ohne Messe wohl auf bessere Weise selig werden möge.

Martin Luther (#2937)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


So werde ich mich auch mit Gottes Hilfe eher zu Asche machen lassen, bevor ich einen Messeknecht mit seinem Werk meinem Herrn und Heiland Jesus Christus gleich oder höher sein lasse.

Martin Luther (#2939)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Sündige tapfer, doch tapferer glaube und freue dich in Christus, der Herr ist über Sünde, Tod und Teufel.

Martin Luther (#2940)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Wer mit dem Geist der Traurigkeit geplagt wird, der soll aufs höchste sich hüten und vorsehen, dass er nicht allein sei.

Martin Luther (#2942)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Wie käme denn ich armer stinkender Madensack dazu, dass man die Kinder Christi mit meinem heillosen Namen nennen sollte?

Martin Luther (#2943)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Wir sind allzulang genug deutsche Bestien gewesen, die nicht mehr können, denn kriegen und fressen und saufen. Lasst uns aber einmal die Vernunft brauchen, dass Gott merke die Dankbarkeit seiner Güter.

Martin Luther (#2944)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Achte dich klein, sei mit niemand arg gemein, so wirst du wohlgelitten sein.

Martin Luther (#2946)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz.

Martin Luther (#2949)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes.

Martin Luther (#2953)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Die Propheten sind die Sterne und der Mond; aber Christus ist die Sonne. Gegen die Predigt Christi ist alles Nichts. Er ist beides, die erste und die letzte Stufe an der Leiter gen Himmel. Durch ihn müssen wir anfangen, fortfahren und hindurch zum Leben kommen. Ich verstehe in der Schrift nur Christus, den gekreuzigten.

Martin Luther (#2957)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Die sich dem Abendmahl fernhalten, die sind nicht Christen.

Martin Luther (#2958)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Du kannst nicht verhindern, dass ein Vogelschwarm über deinen Kopf hinwegfliegt. Aber du kannst verhindern, dass er in deinen Haaren nistet.

Martin Luther (#2961)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Ein Christ muss ein fröhlicher Mensch sein. Wenn er es nicht ist, dann ist er vom Teufel verseucht.

Martin Luther (#2962)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Ein williges Pferd soll man nicht zuviel reiten.

Martin Luther (#2965)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Friede wenn möglich, aber Wahrheit auf jeden Fall.

Martin Luther (#2966)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Gott will uns nicht durch eigene, sondern durch fremde Gerechtigkeit und Weisheit selig machen, durch eine Gerechtigkeit, die nicht aus uns kommt und aus uns wächst, sondern von anderswoher zu uns kommt.

Martin Luther (#2967)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Ich sitze hier und trinke mein gutes Wittenbergisch Bier und das Reich Gottes kommt von ganz alleine.

Martin Luther (#2968)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Lebend war ich deine Pest, sterbend werde ich dein Tod sein, Papst.

Martin Luther (#2971)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Mein Christus lebt und herscht, und ich werde mit ihm leben und herrschen.

Martin Luther (#2973)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt in tausend Stücke zerbräche, ich würde heute noch einen Baum pflanzen.

Martin Luther (#2976)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Wenn Gott keinen Humor hat, dann möchte ich nicht in den Himmel kommen.

Martin Luther (#2977)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Wo Gottes Wort nicht mehr gepredigt wird, wird das Volk wild.

Martin Luther (#2982)Detailansicht

theologische Urheber und Lehrer der Reformation


Wer gut oder böse ist, steht nicht in unserem Ermessen, sondern nur im Ermessen Gottes.

Sinan Gönül (#2983)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Es ist nicht nur ein Verbrechen gegen die Menschheit, sondern auch gegen die Wahrheit,
wenn ein Staat für sein Hegemonialstreben versucht, eine Kriegslüge als Wahrheit zu verkaufen.

Sinan Gönül (#2984)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Man kann zwar die Wahrheit verleugnen, jedoch nicht begraben.
Es sei denn, sie ist schon tot.

Sinan Gönül (#2985)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Die Lebenslüge!
Wer könnte dieser widersprechen, der nicht selbst schon das Opfer der geistigen Brandstiftung geworden ist?

Sinan Gönül (#2986)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Es ist schon eine Etikette zu sagen: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!“

Sinan Gönül (#2988)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


In meinem Herzen musste ich Dich töten, um wieder leben zu können.

Sinan Gönül (#2992)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


So, wie sich das Gesichtsbild des Menschen langsam aber stetig ändert, so ändert sich auch das Weltbild der Erde.

Sinan Gönül (#2995)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Die Klagen vieler Menschen reichen hoch in den Himmel.
Als würden die Klagen hier unten auf der Erde schon nicht genug sein.

Sinan Gönül (#2996)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Unternehmensphilosophie - Warum den Fehler auf sich nehmen, wenn ein Anderer dafür gerade stehen kann?

Sinan Gönül (#2998)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Einen Fehler zu machen ist menschlich.
Den gleichen Fehler zu machen ist schmerzlich.
Jedoch denselben Fehler zu machen ist dämlich.

Sinan Gönül (#2999)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Manche Menschen tun unbewusst im Bewusstsein Dinge, die sie vielleicht niemals bewusst im Bewusstsein hätten tun würden.

Sinan Gönül (#3000)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Ich kenne viele, die ich nicht kenne, jedoch viele, die mich kennen.

Sinan Gönül (#3002)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Manchmal fühlt man sich nicht nur verarscht; man ist verarscht.

Sinan Gönül (#3007)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Oh, Du großes ICH. Wie groß und mächtig magst Du sein, dass Du es schaffst, zwei Herzen zu entzweien?

Sinan Gönül (#3008)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Man muss schon ziemlich abgebrüht sein, die eigenen Fehler einem Anderen unterzujubeln, um es dann anschließend so aussehen zu lassen, dass es niemals die Eigenen hätten sein können.

Sinan Gönül (#3009)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Es ist leicht Vater zu werden, jedoch schwer ein Guter zu sein.

Sinan Gönül (#3010)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Wer glaubt, dass die Verbrechen an die Menschlichkeit mit dem 11. September 2001 begonnen haben, der irrt sich historisch.

Sinan Gönül (#3011)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Achte nicht auf die Schritte, achte auf den Weg.

Sinan Gönül (#3013)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Selbst wenn das Wunder vor unseren Füssen liegen würde, selbst dann würden wir es nicht erkennen, weil der Mensch von Natur aus blind für die Natur ist.

Sinan Gönül (#3014)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Besiegt werden harte Herzen durch weiche Bitten.

Albius Tibullus (#3016)Detailansicht

römischer Dichter


Das leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen

Albius Tibullus (#3017)Detailansicht

römischer Dichter


Von wem die Musen berichten werden, der wird leben.

Albius Tibullus (#3022)Detailansicht

römischer Dichter


Wer weise ist, freue sich im schweigsamen Herzen.

Albius Tibullus (#3023)Detailansicht

römischer Dichter


Wer wollte die Waffen gegen die Götter richten?

Albius Tibullus (#3024)Detailansicht

römischer Dichter


Die Revolution, gleich Saturn, frisst ihre eigenen Kinder.

Pierre Victurnien Vergniaud (#3025)Detailansicht

französischer Rechtsanwalt und Revolutionär


Ein früherer Klassenkamerad schreibt mir aus Afrika, wenn man sich in Afrika unglücklich fühle, dann fühle man sich noch zehnmal glücklicher, als wenn man sich in München glücklich fühle.

Frank Wedekind (#3027)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Sünde ist eine mythologische Bezeichnung für schlechte Geschäfte.

Frank Wedekind (#3028)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Ein gesunder Mensch wird immer rot, wenn er ein Gedicht gemacht hat.

Frank Wedekind (#3029)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Immerhin finde ich es weniger unsittlich, von zwei Männern ein uneheliches Kind zu haben, als von einem zwei.

Frank Wedekind (#3031)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Sie hat auch schon ein Gedicht an mich gemacht, das von Liebe handelt. Sie beherrscht offenbar die Sprache nicht genug, um das Wort zu vermeiden.

Frank Wedekind (#3032)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Die Kritik hatte mir vielfach den Vorwurf gemacht, daß sich meine Dramen mit meiner eigenen Person beschäftigen. Ich wollte dartun, daß es sich der Mühe lohnt, meine Person auf die Bühne zu bringen.

Frank Wedekind (#3033)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt.

Frank Wedekind (#3035)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Jeder Mensch hat wohl etwas Absonderliches, das ihn vorwärts treibt, und wird eventuell durch das Verlangen, diese Absonderlichkeit zu begreifen, vorwärts getrieben.

Frank Wedekind (#3038)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Mit dem Alter steigt man nicht im Werte.

Frank Wedekind (#3039)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Nehmen ist seliger als Geben, wenigstens solange noch Aussicht ist, dass die Gabe nicht verweigert wird.

Frank Wedekind (#3040)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Übung ist doch schließlich die Hauptsache, wenigstens wenn man wirklich etwas zu geben hat.

Frank Wedekind (#3041)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Ich hatte die ehrliche Absicht, auf dem Gebiet der Dramatik von der Pique auf zu dienen, irregeleitet durch den naiven Aberglauben, daß geistig wertlose Kunst leichter zu schaffen sei als geistig anspruchvolle.

Frank Wedekind (#3043)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Was braucht mich Deutschlands Größe denn zu kümmern! Ist Deutschlands nicht längst schon groß genug? Was schafft die Größe mir als größre Steuern?

Frank Wedekind (#3045)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Schauspieler


Am Tage des Jüngsten Gerichts wird man uns nicht fragen, was wir gelesen, sondern was wir getan haben; nicht fragen, wie schön wir gesprochen, sondern wie fromm wir gelebt haben.

Thomas von Kempen (#3046)Detailansicht

dt. Mystiker


Das ist höchste Weisheit: sein Herz zu göttlichen Dingen erheben und durch Gleichgültigkeit der Welt gegenüber zum Himmel streben.

Thomas von Kempen (#3047)Detailansicht

dt. Mystiker


Denke immer an das Ende, da die verlorene Zeit nicht zurückkehrt

Thomas von Kempen (#3048)Detailansicht

dt. Mystiker


Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist, verwende lieber all deine Sorge darauf, dass Gott bei allem mit dir ist!

Thomas von Kempen (#3049)Detailansicht

dt. Mystiker


Freude wird jedes Mal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nützlich zugebracht hast.

Thomas von Kempen (#3051)Detailansicht

dt. Mystiker


Herr, du weißt, was besser (für mich) ist: Mache es so oder so, wie du willst. Gib mir was du willst, wieviel du willst und wann du willst. […] Stelle mich, wohin du willst und tu mit mir in allem nach deinem Wohlgefallen.

Thomas von Kempen (#3052)Detailansicht

dt. Mystiker


Wer von Gottes Gnade getragen wird, reist mit leichtem Gepäck.

Thomas von Kempen (#3057)Detailansicht

dt. Mystiker


Preise niemanden glücklich, bevor er gestorben ist.

Solon (#3060)Detailansicht

griechischer Lyriker und Politiker


Die Eheherrn sollten künftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, dass sie doch an der Nase geführt werden.

Christian Dietrich Grabbe (#3062)Detailansicht

deutscher Dramatiker


Die Muse der Tragödie ist zur Gassenhure geworden, denn jeder deutsche Schlingel notzüchtigt sie und zeugt mit ihr fünfbeinige Mondkälber, welche so abscheulich sind, daß ich den Hund bedauere, der sie anpißt.

Christian Dietrich Grabbe (#3063)Detailansicht

deutscher Dramatiker


Der Mittelweg ist oft doppelt gefährlich.

Christian Dietrich Grabbe (#3064)Detailansicht

deutscher Dramatiker


Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz und lässt uns seine Unerträglichkeit vergessen

Christian Dietrich Grabbe (#3067)Detailansicht

deutscher Dramatiker


... man wird es Terrorismus nennen. Man wird ihm einen tönenden Spitznamen geben. Nunwohl, es ist uns gleichgültig. Wir scheren uns nicht um ihre Meinung.

Michail Bakunin (#3069)Detailansicht

russischer Sozialist und Anarchist


Die Lust der Zerstörung ist gleichzeitig eine schaffende Lust.

Michail Bakunin (#3070)Detailansicht

russischer Sozialist und Anarchist


Gerade weil die Republik in demokratische Formen gehüllt ist, garantiert sie der raubgierigen und reichen Minderheit in viel stärkerem Maße eine ruhige und sichere Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung.

Michail Bakunin (#3071)Detailansicht

russischer Sozialist und Anarchist


Wenn Gott wirklich existierte, müsste man ihn beseitigen.

Michail Bakunin (#3072)Detailansicht

russischer Sozialist und Anarchist


Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: folglich existiert Gott nicht.

Michail Bakunin (#3073)Detailansicht

russischer Sozialist und Anarchist


Das Volk ist immer zur Revolution, zur Darbringung aller möglichen Opfer bereit, da es sehr wenig oder gar kein Eigentum hat und folglich durch dasselbe nicht verdorben ist.

Michail Bakunin (#3075)Detailansicht

russischer Sozialist und Anarchist


Der Staat ist eine Abstraktion, die das Leben des Volkes verschlingt - ein unermesslicher Friedhof, auf dem alle Lebenskräfte eines Landes großzügig und andächtig sich haben hinschlachten lassen.

Michail Bakunin (#3076)Detailansicht

russischer Sozialist und Anarchist


Jeder Aufruhr ist immer nützlich - so erfolglos er immer sein mag.

Michail Bakunin (#3078)Detailansicht

russischer Sozialist und Anarchist


Nur wer das Unmögliche fordert, wird das Mögliche erreichen.

Michail Bakunin (#3080)Detailansicht

russischer Sozialist und Anarchist


Das ist nun einmal nicht unser Los, dass wir (die Frauen) auch mit in des Schicksals Räder tatkräftig eingreifen sollten. Wir sind vom Sündenfall, von Madame Evas Verstoß, her zur Passivität verurteilt, unser Los ist das Warten, Hoffen, Dulden, Leiden.

Jenny Marx (#3082)Detailansicht

deutsche Sozialistin


Aller Mehrwert - wie er sich auch verteile, als Gewinn des Kapitalisten, Grundrente, Steuer etc. - ist unbezahlte Arbeit.

Friedrich Engels (#3083)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Er hatte viele Gegner, dennoch kaum einen persönlichen Feind.

Friedrich Engels (#3084)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Die Kommunisten wissen zu gut, dass alle Verschwörungen nicht nur nutzlos, sondern sogar schädlich sind.

Friedrich Engels (#3085)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen.

Friedrich Engels (#3087)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet

Friedrich Engels (#3088)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Der moderne Staat, was auch seine Form, ist eine wesentlich kapitalistische Maschine, Staat der Kapitalisten, der ideelle Gesamtkapitalist.

Friedrich Engels (#3089)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Der Staat wird nicht abgeschafft, er stirbt ab.

Friedrich Engels (#3090)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Kapitalist sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Produktion einzunehmen.

Friedrich Engels (#3093)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Nichts leichter, als dem christlichen Asketismus einen sozialistischen Anstrich zu geben. Hat das Christentum nicht auch gegen das Privateigentum, gegen die Ehe, gegen den Staat geeifert?

Friedrich Engels (#3095)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.

Friedrich Engels (#3096)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Friedrich Engels (#3097)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Der Aufstand mag endigen wie er will, ein Vernichtungskrieg der Deutschen gegen die Tschechen bleibt jetzt die einzige mögliche Lösung.

Friedrich Engels (#3099)Detailansicht

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist


Humor ist ein kodierter Beweis für menschliche Intelligenz.

Sinan Gönül (#3104)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Denken allein reicht nicht aus, um ein guter Mensch zu sein; man muss auch wie einer handeln.

Sinan Gönül (#3107)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Beschäftige dich mit Dichtung: Das spornt dir deinen Geist an. Sei es schlichte Prosa: Die labt dich ohne Mühe, oder hohe Verskunst: Sie ist der reinste Genuss

Otfrid von Weißenburg (#3108)Detailansicht

althochdeutscher Dichter


Die Reise mahnt uns, stets im Sinn zu halten und darauf bedacht zu sein, das eigene Land zu suchen. Du weißt es, glaub ich, nicht: dies Land heißt Paradies.

Otfrid von Weißenburg (#3109)Detailansicht

althochdeutscher Dichter


Dies ist der andre Weg, geh diesen Weg; sei sicher, dieser führt dich heim.

Otfrid von Weißenburg (#3110)Detailansicht

althochdeutscher Dichter


Bald - und du hast alles vergessen. Bald - und alles hat dich vergessen.

Marc Aurel (#3117)Detailansicht

römischer Kaiser


Die beste Art, sich zu rächen ist, nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten

Marc Aurel (#3120)Detailansicht

römischer Kaiser


Die Natur hat ebenso das Ende eines jeden Dinges zum Ziel wie seinen Anfang oder seine Fortsetzung, gleichsam wie der, der einen Ball aufwirft.

Marc Aurel (#3121)Detailansicht

römischer Kaiser


Mach einmal den Versuch, wie es sich als rechtschaffener Mensch lebt, der mit dem vom Weltganzen ihm erteilten Schicksal zufrieden ist und in seiner eigenen rechtschaffenen Handlungsweise und seiner wohlwollenden Gesinnung sein Glück findet.

Marc Aurel (#3124)Detailansicht

römischer Kaiser


Nichts begegnet einem, was er von Natur nicht zu ertragen vermag.

Marc Aurel (#3125)Detailansicht

römischer Kaiser


Nun ist es da nicht besser, das was in deiner Macht steht, mit Freiheit zu gebrauchen, als dich zu dem, was nicht in deiner Macht steht, mit sklavischer Erniedrigung hinreißen zu lassen?

Marc Aurel (#3126)Detailansicht

römischer Kaiser


Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt stehen, und rings um ihn legen sich die angeschwollenen Gewässer.

Marc Aurel (#3127)Detailansicht

römischer Kaiser


Tu nicht, als wenn du Tausende von Jahren zu leben hättest. Der Tod schwebt über deinem Haupte. So lange du noch lebst, so lange du noch kannst, sei ein rechtschaffener Mensch.

Marc Aurel (#3128)Detailansicht

römischer Kaiser


Übe dich auch in den Dingen, an denen du verzweifelst.

Marc Aurel (#3129)Detailansicht

römischer Kaiser


Und wirklich sind auch all unsere Begriffe veränderlich. Denn wo ist ein Mensch, der sich niemals in seinen Urteilen geändert hat?

Marc Aurel (#3130)Detailansicht

römischer Kaiser


Was außerhalb meiner Denkkraft liegt, muss sie nicht berühren. Fühle das und du stehst fest da. Von dir selbst hängt es ab, ein neues Leben zu beginnen. Betrachte nur die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher ansahst. Denn das heißt eben: ein neues Leben beginnen.

Marc Aurel (#3131)Detailansicht

römischer Kaiser


Wie könnte etwas durch Lob erst gut oder durch Tadel schlecht werden? Verlieren denn ein Smaragd etwas von seinem Werte, wenn er nicht gelobt wird? Oder Gold, Elfenbein, Purpur, ein Messer, ein Blümchen, ein Bäumchen?

Marc Aurel (#3132)Detailansicht

römischer Kaiser


Wie wichtig ist es doch, sich bei Delikatessen und ähnlichen Speisen vorzustellen, dass dieses die Leiche eines Fischs, jenes die Leiche eines Vogels oder Schweines ist, ebenso, dass der Falerner der Saft einer Traube ist und das Purpurgewand die Wolle eines Schafes mit Blut einer Muschel benetzt.

Marc Aurel (#3133)Detailansicht

römischer Kaiser


Allem stimme ich zu, was mit dir, o Kosmos, übereinstimmt. Nichts kommt mir zu früh oder zu spät, was dir zur rechten Zeit kommt. Alles, was deine Jahreszeiten bringen, ist mir reife Frucht.

Marc Aurel (#3134)Detailansicht

römischer Kaiser


Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung; sie ist Ausdruck des Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität. Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit.

Marc Aurel (#3138)Detailansicht

römischer Kaiser


Ergib dich nicht der Stimmung dessen, der dich beleidigt, und folge nicht dem Weg, auf den er dich schleppen möchte.

Marc Aurel (#3140)Detailansicht

römischer Kaiser


Es ist dumm, sich über die Welt zu ärgern. Es kümmert sie nicht.

Marc Aurel (#3141)Detailansicht

römischer Kaiser


Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.

Marc Aurel (#3143)Detailansicht

römischer Kaiser


Vergiss nicht, man benötigt nur wenig um ein glückliches Leben zu führen.

Marc Aurel (#3144)Detailansicht

römischer Kaiser


Verachtet mich jemand? Das ist seine Sache! Ich will nur kein Mensch sein, der Verachtung verdient.

Marc Aurel (#3145)Detailansicht

römischer Kaiser


Verzweiflung befällt zwangsläufig die, deren Seele aus dem Gleichgewicht ist.

Marc Aurel (#3146)Detailansicht

römischer Kaiser


Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgendetwas wundert, das im Leben vorkommt.

Marc Aurel (#3148)Detailansicht

römischer Kaiser


Weh mir, ich glaube, ich habe mich beschissen.

Tiberius Claudius Drusus Germanicus (#3151)Detailansicht

römischer Kaiser


Es macht mir nichts aus, wenn sie mich hassen, solange sie mir nur gehorchen.

Tiberius Claudius Drusus Germanicus (#3152)Detailansicht

römischer Kaiser


Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes.

Paulus von Tarsus (#3153)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen, und durch die Sünde der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben.

Paulus von Tarsus (#3154)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Denn ich bin bereit, nicht allein mich binden zu lassen, sondern auch zu sterben in Jerusalem für den Namen des Herrn Jesus.

Paulus von Tarsus (#3156)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst.

Paulus von Tarsus (#3157)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen Wesen«, und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht. Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche; danach der geistliche.

Paulus von Tarsus (#3158)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Die ungeistlichen Altweiberfabeln aber weise zurück; übe dich selbst aber in der Frömmigkeit!

Paulus von Tarsus (#3160)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen.

Paulus von Tarsus (#3162)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.

Paulus von Tarsus (#3164)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Ja, in unserer gegenwärtigen Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit, nämliche seine Treue zu sich selbst und zu den Menschen: Er verschafft selber die von den Menschen schuldig gebliebene Gerechtigkeit, und das für alle, die einzig und allein auf das vertrauen, was er durch Jesus getan hat.

Paulus von Tarsus (#3165)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Jesus Christus aber, unser Herr, und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe zugewandt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und sichere Hoffnung geschenkt hat, tröste euch und gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort.

Paulus von Tarsus (#3166)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Paulus von Tarsus (#3167)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Niemand kann sich also herausreden. Die ganze Menschheit ist vor Gott schuldig!

Paulus von Tarsus (#3168)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Nun freue ich mich in meinem Leiden, das ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was noch mangelt an Trübsalen in Christo, für seinen Leib, welcher ist die Gemeinde

Paulus von Tarsus (#3169)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus.

Paulus von Tarsus (#3170)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Paulus von Tarsus (#3171)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde.

Paulus von Tarsus (#3172)Detailansicht

jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter


Das Gesetz ist das Eigentum einer unbedeutenden Klasse von Vornehmen und Gelehrten, die sich durch ihr eignes Machwerk die Herrschaft zuspricht.

Georg Büchner (#3176)Detailansicht

deutscher Dichter


Das Volk ist ein Minotaurus, der wöchentlich seine Leichen haben muss, wenn er sie nicht auffressen soll.

Georg Büchner (#3179)Detailansicht

deutscher Dichter


Der Hass ist so gut erlaubt als die Liebe, und ich hege ihm im vollsten Maße gegen die, welche verachten.

Georg Büchner (#3180)Detailansicht

deutscher Dichter


Die Statue der Freiheit ist noch nicht gegossen, der Ofen glüht, wir alle können uns noch die Finger dabei verbrennen.

Georg Büchner (#3185)Detailansicht

deutscher Dichter


Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe, Gemüse und Fleisch zu essen hat

Georg Büchner (#3187)Detailansicht

deutscher Dichter


Es wird mir ganz angst um die Welt, wenn ich an die Ewigkeit denke

Georg Büchner (#3188)Detailansicht

deutscher Dichter


Gott mag den allerdurchlauchigsten und gesalbten Schafsköpfen gnädig sein; auf der Erde werden sie hoffentlich keine Gnade mehr finden.

Georg Büchner (#3193)Detailansicht

deutscher Dichter


Ich ärgre mich nicht; Ärger ist ungesund, ist unwissenschaftlich

Georg Büchner (#3194)Detailansicht

deutscher Dichter


Ich bin nur in Krieg gegangen, um mich in meiner Liebe zum Leben zu befestigen.

Georg Büchner (#3195)Detailansicht

deutscher Dichter


Ich bin so jung, und die Welt ist so alt.

Georg Büchner (#3196)Detailansicht

deutscher Dichter


Mein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.

Georg Büchner (#3200)Detailansicht

deutscher Dichter


O Himmel, man kommt leichter zu seiner Erzeugung, als zu seiner Erziehung

Georg Büchner (#3202)Detailansicht

deutscher Dichter


Was ist's denn, wenn ich auf eine Leiche trete, um aus dem Grab zu klettern?

Georg Büchner (#3205)Detailansicht

deutscher Dichter


Wenn man kalt ist, so friert man nicht mehr.

Georg Büchner (#3208)Detailansicht

deutscher Dichter


Wer hat euch herfahren geheißen?" - "Ich heiße nicht Herfahren, das ist ein kurioser Name!

Georg Büchner (#3209)Detailansicht

deutscher Dichter


Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab - wir sind sehr einsam.

Georg Büchner (#3211)Detailansicht

deutscher Dichter


Die Stadt ist abscheulich […] eine hohle Mittelmäßigkeit in allem.

Georg Büchner (#3213)Detailansicht

deutscher Dichter


Kräfte lassen sich nicht mitteilen, sondern nur wecken.

Georg Büchner (#3214)Detailansicht

deutscher Dichter


Selig, wer sich vor Untergebenen so demütig benimmt, wie wenn er vor seinem Obern und Herrn stünde.

Franz von Assisi (#3215)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Wo die Armut mit der Fröhlichkeit ist, da ist nicht Begierde noch Habsucht.

Franz von Assisi (#3216)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Wo die Barmherzigkeit und Klugheit ist, da ist nicht Verschwendung noch Täuschung.

Franz von Assisi (#3217)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.

Franz von Assisi (#3218)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit.

Franz von Assisi (#3219)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir, alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir. Also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers.

Franz von Assisi (#3220)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Dass mir mein Tier das Liebste ist, sagst Du, oh Mensch, sei Sünde. Mein Tier ist mir im Sturm noch treu, der Mensch nicht mal im Winde.

Franz von Assisi (#3221)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden.

Franz von Assisi (#3222)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen sollen, allemal, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiche Rechte auf Schutz.

Franz von Assisi (#3223)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.

Franz von Assisi (#3224)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Gib Acht, dich nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen, ja, lass sie dir noch nicht einmal durch den Kopf gehen; denn vielleicht bis du nicht fähig, deine eigene Aufgabe zu erfüllen.

Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3231)Detailansicht

spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater


In der Bedrängnis wende dich sofort voll Vertrauen an Gott, und du wirst gestärkt, erleuchtet und belehrt.

Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3232)Detailansicht

spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater


Und wer als Blinder fällt, wird als Blinder nicht allein aufstehen; und wenn er allein aufstehen sollte, wird er einen Weg einschlagen, der ihm nicht zuträglich ist.

Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3233)Detailansicht

spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater


Wenn du dich auch nicht fürchtest, allein zu fallen, wieso maßest du dir an, allein aufzustehen? Schau: Zwei zusammen können mehr als einer allein

Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3234)Detailansicht

spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater


Wer den rechten Augenblick verpasst, ist wie einer, der einen Vogel aus der Hand freigelassen hat; er wird ihn nicht wieder zurückbekommen.

Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3235)Detailansicht

spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater


Wer unter einer Last fällt, wird nur schwerlich mit der Last aufstehen.

Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3236)Detailansicht

spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater


Irre nicht suchend herum, denn das was Du suchst ist in Dir, wenn Du bereit bist, Dein Herz zu öffnen.

Sinan Gönül (#3237)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Der Flirt mancher Männer ist der lächerliche Versuch ein bestimmtes Ziel unter Einsatz geringstmöglicher Mittel zu erreichen.

Sinan Gönül (#3239)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Alle Eroberer sind einander irgendwo ähnlich in ihren Plänen, in ihrem Geist und Charakter.

Joseph Joubert (#3240)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Alle großen Menschen bilden sich ein, mehr oder weniger inspiriert zu sein.

Joseph Joubert (#3241)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Andacht, die Demut nicht begleitet, wird unfehlbar Stolz.

Joseph Joubert (#3243)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Die Vollendung setzt sich aus Kleinigkeiten zusammen.

Joseph Joubert (#3249)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Die Zärtlichkeit ist das Ruhen der Leidenschaft.

Joseph Joubert (#3251)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen, selbst im Reich der Schatten.

Joseph Joubert (#3252)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Es ist, als ob die Völker die Gefahren liebten, weil sie sich solche schaffen, wenn es keine gibt.

Joseph Joubert (#3255)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Es liegt in frischen Kleidern eine Art Jugend, in die das Alter sich hüllen soll.

Joseph Joubert (#3256)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Fast alles, was wir Missbrauch nennen, war ein Heilmittel in politischen Einrichtungen.

Joseph Joubert (#3258)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Frauen halten das für unschuldig, was sie sich erlauben.

Joseph Joubert (#3259)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Glücklich ist man, wenn man aus dem Zustand der Gesundheit in den der Weisheit übergeht.

Joseph Joubert (#3261)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug, ist auch nicht menschlich genug.

Joseph Joubert (#3262)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Jede Naivität läuft Gefahr, lächerlich zu werden, verdient es aber nicht, denn es liegt in jeder Naivität ein unreflektiertes Vertrauen und ein Zeichen von Unschuld.

Joseph Joubert (#3264)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Jenseits dieser Welt und dieses Lebens tastet und sucht man nicht mehr. Es gibt dort nur ein Schauen, und alles Geschaute ist Wahrheit.

Joseph Joubert (#3265)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Leichtgläubigkeit ist das Zeichen eines guten Naturells

Joseph Joubert (#3266)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Leichtgläubigkeit kommt aus dem Herzen und schadet dem Geist nicht.

Joseph Joubert (#3267)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Man durchschneide nicht, was man lösen kann.

Joseph Joubert (#3268)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Man ist meistens nur durch Nachdenken unglücklich.

Joseph Joubert (#3269)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Nachsicht möge nicht zu laut sprechen, aus Furcht, die Gerechtigkeit aufzuwecken.

Joseph Joubert (#3270)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Nichts wirkt so eintönig wie ständige Zustimmung.

Joseph Joubert (#3271)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Seine Gedanken an vorübergehende Ereignisse heften, heißt, in den Sand schreiben, in die Wogen zeichnen und auf Windesflügel bauen

Joseph Joubert (#3273)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Vertraulichkeit gefällt auch ohne Güte und bezaubert mit Güte.

Joseph Joubert (#3274)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wendet man die Strenge an, wo es nicht sein darf, so weiß man nicht mehr, wo man sie anwenden soll.

Joseph Joubert (#3275)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wie die Lerche möchte ich weit schweifen und hoch über meinem Nest.

Joseph Joubert (#3276)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Will man sehr feine Dinge sichtbar machen, so muss man sie färben.

Joseph Joubert (#3277)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Das Mittelmäßige ist vortrefflich - für den Mittelmäßigen.

Joseph Joubert (#3279)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Es gibt ein Recht des Weiseren, nicht ein Recht des Stärkeren.

Joseph Joubert (#3282)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Es gibt heute keine unversöhnlichen Feindschaften mehr, weil es keine Gefühle ohne Hintergedanken mehr gibt: das ist etwas Gutes, das von etwas Schlechtem stammt.

Joseph Joubert (#3283)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Maximen sind für den Intellekt das, was Gesetze für die Handlungen sind: Sie erleuchten nicht, aber sie leiten und führen und, obgleich selbst blind, sind sie Schutz. Sie sind der Faden im Labyrinth, der Kompass in der Nacht.

Joseph Joubert (#3287)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn.

Joseph Joubert (#3288)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wenn meine Freunde einäugig sind, betrachte ich sie im Profil.

Joseph Joubert (#3290)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit.

Joseph Joubert (#3291)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wie Dädalus schmiede ich mir Flügel; ich setze sie allmählich zusammen, indem ich täglich eine neue Feder hinzufüge.

Joseph Joubert (#3292)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Die Worte, die ein Mensch kurz vor seinem Tod spricht, sind keine geringe Sache.

Yakuo Tokuken (#3294)Detailansicht

japanischer Mönch


Aus dem Erzählen zeigt sich, ob jemand zu hören gewusst habe.

Johann Gottfried Herder (#3296)Detailansicht

deutscher Philosoph und Theologe


Das Menschengeschlecht wird nicht vergehen, bis dass alles geschehe! Bis der Genius der Erleuchtung die Erde durchzogen!

Johann Gottfried Herder (#3297)Detailansicht

deutscher Philosoph und Theologe


Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist um so gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist.

Johann Gottfried Herder (#3298)Detailansicht

deutscher Philosoph und Theologe


Die menschliche Seele hat ihre Lebensalter wie der Körper.

Johann Gottfried Herder (#3301)Detailansicht

deutscher Philosoph und Theologe


Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten.

Johann Gottfried Herder (#3303)Detailansicht

deutscher Philosoph und Theologe


Vorübergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heißt: Nichtigkeit und Verwesung.

Johann Gottfried Herder (#3306)Detailansicht

deutscher Philosoph und Theologe


Wer sich hinsetzt und eine trockene Lehre, einen dünnen Sittenspruch in eine Schale nähet, dem ist die wahre Fabelmuse nie erschienen.

Johann Gottfried Herder (#3308)Detailansicht

deutscher Philosoph und Theologe


Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte: die Tätigkeit, in die unsere Seele sich auf ihre eigne weitere Laufbahn wirft, überwindet die Empfindbarkeit über das, was man verlässt.

Johann Gottfried Herder (#3312)Detailansicht

deutscher Philosoph und Theologe


Was der Frühling nicht säte, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen.

Johann Gottfried Herder (#3313)Detailansicht

deutscher Philosoph und Theologe


Wer nicht läuft, gelangt nie ans Ziel.

Johann Gottfried Herder (#3315)Detailansicht

deutscher Philosoph und Theologe


Armee: Schicht von Nichtproduzenten; verteidigt die Nation, indem sie alles verschlingt, was einem Feind zum Überfall reizen könnte.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3319)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Begeisterung, die [Subst], ist eine Jugendkrankheit; heilbar durch Reue in kleinen Dosen, verbunden mir äußerlicher Anwendung von Erfahrung.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3320)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Bewunderung, die [Subst], Unsere höfliche Anerkennung des Anderen Ähnlichkeit mit uns selber.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3322)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Braut, die [Subst], eine Frau, die eine schöne Glückserwartung hinter sich hat

Ambrose Gwinnet Bierce (#3324)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Diagnose, die [Subst.], ist die ärztliche Vermutung darüber, was den Krankheitszustand mit dem geringsten Schaden für den Patienten am besten verlängert.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3325)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Eifersüchtig, [Adj.], Unnötig besorgt um etwas, das man nur verlieren kann, wenn es sich sowieso nicht lohnt, es zu halten.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3327)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Emanzipation, die [Subst.], ist der Übergang eines Sklaven aus der Unterdrückung durch einen anderen in die Unterdrückung durch sich selbst.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3328)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Feigling, der [Subst.], Einer, der in gefährlichen Notlagen mit den Beinen denkt.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3329)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Kadett - junger Krieger, der in zehn Jahren vielleicht die Welt erschüttert und Völker zugrunde richtet.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3333)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Kritiker: jemand, der sich damit brüstet, dass er schwer zufriedenzustellen sei, weil niemand versucht, ihn zufriedenzustellen.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3334)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Realismus, der [Subst.]: die Kunst einer Naturdarstellung aus der Krötenschau: der Zauber einer Landschaft, wie sie ein Maulwurf malt, die Geschichte, wie sie eine Spannerlarve schreibt.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3340)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Selbstsüchtig, [adj]: ohne Rücksicht auf die Selbstsucht anderer.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3342)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Telefon, das [Subst.], ist eine Erfindung des Teufels, die die erfreuliche Möglichkeit, sich einen lästigen Menschen vom Leibe halten zu können, teilweise wieder zunichte macht.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3343)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, daß es keinen Sinn hat, sich aufzuregen.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3344)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Unfall, der [Subst], Ein unvermeidliches Ereignis, das aufgrund unveränderlicher Naturgesetzen auftritt.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3345)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Ungläubiger: in New York: jemand, der nicht an die christliche Religion glaubt; in Istanbul: jemand, der an sie glaubt.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3346)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Vergeltung: der natürliche Fels, auf dem der Tempel des Rechts errichtet ist.

Ambrose Gwinnet Bierce (#3357)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler


Ich kam, sah und siegte.

Gaius Julius Caesar (#3363)Detailansicht

römischer Feldherr und Staatsmann


Morgen werde ich es lesen.

Gaius Julius Caesar (#3364)Detailansicht

römischer Feldherr und Staatsmann


Den Ahnungslosen schenkt der Herr einen leichten Schlaf.

Gaius Julius Caesar (#3366)Detailansicht

römischer Feldherr und Staatsmann


Ich liebe den Verrat, aber ich hasse Verräter.

Gaius Julius Caesar (#3368)Detailansicht

römischer Feldherr und Staatsmann


Im Krieg haben wichtige Ereignisse unscheinbare Ursachen.

Gaius Julius Caesar (#3369)Detailansicht

römischer Feldherr und Staatsmann


Teile deine Gegner, und es fällt dir leichter, sie zu beherrschen!

Gaius Julius Caesar (#3370)Detailansicht

römischer Feldherr und Staatsmann


Augenblicklich hängt das Schicksal Europas und alle Berechnung im Großen von der Frage der Lebensmittel ab. Wenn ich nur Brot habe, ist es ein Kinderspiel, die Russen zu schlagen.

Napoléon Bonaparte (#3371)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist es nur ein Schritt.

Napoléon Bonaparte (#3373)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Der Gedanke an die Niederlage ist die Niederlage an sich!

Napoléon Bonaparte (#3375)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Der Reichtum besteht nicht im Besitz von Schätzen, sondern in der Anwendung, die man von ihnen zu machen versteht.

Napoléon Bonaparte (#3377)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Der Tod ist nichts. Aber besiegt und ohne Ruhm leben heißt jeden Tag sterben.

Napoléon Bonaparte (#3378)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Die Kunst, mal verwegen und mal vorsichtig zu sein, ist die Kunst des Erfolges.

Napoléon Bonaparte (#3384)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Ein Staatsmann hat nicht das Recht, sentimental zu sein.

Napoléon Bonaparte (#3387)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Eine höhere Macht treibt mich auf ein Ziel zu, das ich nicht kenne. Solange es nicht erreicht ist, bin ich unverwundbar, unerschütterlich. Sobald ich ihr nicht mehr von Nutzen sein werde, wird eine Fliege ausreichen um mich zu Fall zu bringen.

Napoléon Bonaparte (#3388)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden und doch dem Menschen das Kostbarste stehlen: die Zeit.

Napoléon Bonaparte (#3389)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.

Napoléon Bonaparte (#3390)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Es gibt zwei Hebel um einen Mann in Bewegung zu setzen: Die Angst und die persönlichen Interessen.

Napoléon Bonaparte (#3391)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Gelehrte und Intellektuelle sind für mich wie kokette Damen. Man sollte sie besuchen, mit ihnen parlieren aber sie weder heiraten noch zu Ministern machen.

Napoléon Bonaparte (#3393)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.

Napoléon Bonaparte (#3394)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Heutzutage hat niemand mehr etwas Großes erreicht. Es liegt an mir ein Beispiel zu bringen.

Napoléon Bonaparte (#3395)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Ich bin nicht der Nachfolger Ludwigs XVI. sondern Karls des Großen.

Napoléon Bonaparte (#3396)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Ich gewinne meine Schlachten mit den Träumen meiner Soldaten

Napoléon Bonaparte (#3397)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Ich habe immer nur erobert indem ich mich verteidigt habe. Europa hat nie aufgehört Frankreich wegen ihrer Prinzipien zu bekämpfen. Ich musste töten in der Gefahr selbst getötet zu werden

Napoléon Bonaparte (#3398)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Ich habe nur eine Leidenschaft, nur eine Geliebte: Frankreich! Ich schlafe mit ihr... Wenn ich 500.000 Mann brauche, gibt sie sie mir.

Napoléon Bonaparte (#3399)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Ich möchte, dass der Sohn eines Bauern denken kann: »Eines Tages werde ich Kardinal, Reichsmarschall oder Minister sein«

Napoléon Bonaparte (#3400)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Ich verstehe es, wenn es nötig ist, die Haut des Löwen gegen die des Fuchsen zu tauschen.

Napoléon Bonaparte (#3401)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Ich wäre lieber in irgendeinem Dorf der Erste als in Paris der Zweite.

Napoléon Bonaparte (#3402)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Man muss sich immer das Recht einbehalten, am nächsten Tag über seine Ideen vom Vortag lachen zu können.

Napoléon Bonaparte (#3407)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Mit Kühnheit kann man alles wagen, aber nicht alles tun.

Napoléon Bonaparte (#3410)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.

Napoléon Bonaparte (#3413)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Warum ist es mir nicht gestattet zu weinen?

Napoléon Bonaparte (#3415)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Würde mein Hut meinen Plan kennen, würde ich ihn essen.

Napoléon Bonaparte (#3420)Detailansicht

französischer Feldherr und Kaiser


Ich war als Backpacker glücklicher...

Björn Petermann (#3421)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Das schmerzlichste an einer Trennung sind meist die Erinnerungen

Björn Petermann (#3422)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Ihre Schönheit verdunkelte die lichte Welt, und neben ihr schien alles nur ein flüchtig Schattenbild zu sein.

Percy Bysshe Shelley (#3423)Detailansicht

britischer Schriftsteller


Kein System konnte erdacht werden, das mit mehr Eifer das menschliche Glück befehdet hat, als die Ehe.

Percy Bysshe Shelley (#3424)Detailansicht

britischer Schriftsteller


Beuge dich doch lieber, um dich leichter aufzurichten!

Bernhard von Clairvaux (#3427)Detailansicht

französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer


Die Demut ist die Tugend, durch die der Mensch in der richtigen Erkenntnis seines Wesens sich selbst gering erscheint.

Bernhard von Clairvaux (#3428)Detailansicht

französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer


Durch die unnatürliche Kost wird der Hunger nur gesteigert.

Bernhard von Clairvaux (#3429)Detailansicht

französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer


Es ist ja das große Glück, den Wurm dann zu spüren, wenn er noch vernichtet werden kann.

Bernhard von Clairvaux (#3430)Detailansicht

französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer


Gewiss ist die Krankheit nützlich, die nach der Hand des Arztes verlangt.

Bernhard von Clairvaux (#3431)Detailansicht

französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer


Glaube mir, ich habe es erfahren, du wirst ein Mehreres in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hören gibt.

Bernhard von Clairvaux (#3432)Detailansicht

französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer


Gott ist Licht wegen seiner Helligkeit, Friede wegen seiner Ruhe, eine Quelle wegen seiner überfließenden Fülle und der Ewigkeit.

Bernhard von Clairvaux (#3433)Detailansicht

französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer


Nicht die Armseligkeit macht den Menschen selig, sondern die Barmherzigkeit.

Bernhard von Clairvaux (#3434)Detailansicht

französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer


Reinige das Auge, damit du das reinste Licht schauen kannst.

Bernhard von Clairvaux (#3435)Detailansicht

französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer


Weil wir nun fleischlich sind und aus fleischlicher Begierde entstanden, so muss unser Verlangen oder unsere Liebe beim Fleische anfangen.

Bernhard von Clairvaux (#3437)Detailansicht

französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer


Ich will seziert werden zum Besten meiner Mitmenschen

Johann Bernhard Basedow (#3440)Detailansicht

deutscher Pädagoge, Schriftsteller und Philanthrop


Der Weisheit erster Schritt ist: alles anzuklagen, Der letzte: sich mit allem zu vertragen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3443)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Er kann die Tinte nicht halten, und wenn es ihm ankommt, so besudelt er sich gemeiniglich am meisten.

Georg Christoph Lichtenberg (#3444)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ich habe Leute gekannt, die haben heimlich getrunken und sind öffentlich besoffen gewesen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3446)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


In Lavatern ist nichts von dem sanften Sonnenlicht des Tizian, sondern über alles dampft er einen heiligen Nebel her und blitzt mit Hexenmehl und Kolophonium und donnert auf der Baßgeige.

Georg Christoph Lichtenberg (#3447)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Manche Köpfe tragen keine Früchte, wenn sie nicht wie Hyazinthenzwiebeln über Bouteillenhälsen stehen. Der Feige holt da seinen Mut, der Schüchterne Vertrauen auf eigne Kraft und der Elende Trost hervor.

Georg Christoph Lichtenberg (#3448)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.

Georg Christoph Lichtenberg (#3449)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Unsere Empfindung ist sicherlich nicht der Maßstab für die Schönheit des unübersehbares Plans der Natur

Georg Christoph Lichtenberg (#3451)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Wo Mäßigung ein Fehler ist, da ist Gleichgültigkeit ein Verbrechen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3452)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Dass in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig.

Georg Christoph Lichtenberg (#3457)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Dass der Mensch das edelste Geschöpf sei, lässt sich auch schon daraus abnehmen, dass es ihm noch kein anderes Geschöpf widersprochen hat.

Georg Christoph Lichtenberg (#3458)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Der erste Schluss der Weisheit: Alles anzweifeln. Der letzte Schluss der Weisheit: Sich mit allem versöhnen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3461)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Der gewöhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform.

Georg Christoph Lichtenberg (#3462)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Der Mann hatte so viel Verstand, daß er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war.

Georg Christoph Lichtenberg (#3463)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Die Astronomie ist vielleicht diejenige Wissenschaft, worin das wenigste durch Zufall entdeckt worden ist, wo der menschliche Verstand in seiner ganzen Größe erscheint, und wo der Mensch am besten kennen lernen kann, wie klein er ist.

Georg Christoph Lichtenberg (#3465)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Die meisten Glaubens-Lehrer verteidigen ihre Sätze, nicht weil sie von der Wahrheit derselben überzeugt sind, sondern weil sie die Wahrheit derselben einmal behauptet haben.

Georg Christoph Lichtenberg (#3467)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat sehr viel Großes hervorgebracht.

Georg Christoph Lichtenberg (#3468)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Die Superklugheit ist eine der verächtlichsten Arten von Unklugheit.

Georg Christoph Lichtenberg (#3469)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ein sicheres Zeichen von einem guten Buch ist, wenn es einem immer besser gefällt je älter man wird.

Georg Christoph Lichtenberg (#3472)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Eine Ehe ohne Würze kleiner Mißhelligkeiten wäre fast so was, wie ein Gedicht ohne R.

Georg Christoph Lichtenberg (#3473)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Eine seltsamere Ware als Bücher gibt es wohl schwerlich in der Welt. Von Leuten gedruckt, die sie nicht verstehen; von Leuten verkauft, die sie nicht verstehen; gebunden, rezensiert und gelesen von Leuten, die sie nicht verstehen; und nun gar geschrieben von Leuten, die sie nicht verstehen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3474)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Er gehörte in der Mathematik nicht zu der produzierenden Klasse, sondern zu den retailers, die ellen- und pfundweise verkaufen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3475)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

Georg Christoph Lichtenberg (#3476)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Es gibt Leute, die können alles glauben, was sie wollen; das sind glückliche Geschöpfe.

Georg Christoph Lichtenberg (#3477)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Es gibt Schwärmer ohne Fähigkeit, und dann sind sie wirklich gefährliche Leute.

Georg Christoph Lichtenberg (#3478)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3479)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Es macht allemal einen sonderbaren Eindruck auf mich, wenn ich einen großen Gelehrten oder sonst einen wichtigen und gesetzten Mann sehe, dabei zu denken, daß doch einmal eine Zeit war, da er den Maikäfern ein Liedchen sang um sie zum Auffliegen zu ermuntern.

Georg Christoph Lichtenberg (#3480)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Es war ihm unmöglich, die Wörter nicht in dem Besitz ihrer Bedeutung zu stören.

Georg Christoph Lichtenberg (#3481)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Es waren eigentlich nur zwei Personen auf der Welt, die er mit Wärme liebte, die eine war jedes Mal sein größter Schmeichler, und die andere war er selbst.

Georg Christoph Lichtenberg (#3482)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Gesicht und Seele sind wie Silbenmaß und Gedanken.

Georg Christoph Lichtenberg (#3484)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ich bin mehrmal wegen begangener Fehler getadelt worden, die mein Tadler nicht Kraft oder Witz genug hatte, zu begehen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3486)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ich glaube, dass es, im strengsten Verstand, für den Menschen nur eine einzige Wissenschaft gibt, und diese ist reine Mathematik. Hierzu bedürfen wir nichts weiter als unseren Geist.

Georg Christoph Lichtenberg (#3487)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg (#3488)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ich vergesse das meiste, was ich gelesen habe, so wie das, was ich gegessen habe; ich weiß aber soviel, beides trägt nichtsdestoweniger zur Erhaltung meines Geistes und meines Leibes bei.

Georg Christoph Lichtenberg (#3489)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Im Deutschen reimt sich Geld auf Welt; es ist kaum möglich, daß es einen vernünftigeren Reim gäbe.

Georg Christoph Lichtenberg (#3490)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


In England wurde bei einem politischen Frauenzimmer-Club festgesetzt, dass bei wichtigen Vorfällen außer der Präsidentin nur noch zwei Personen zu gleicher Zeit reden sollen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3492)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


In jedes Menschen Charakter sitzt etwas, das sich nicht brechen lässt - das Knochengebäude des Charakters, und dieses ändern zu wollen, heißt immer, ein Schaf das Apportieren lehren.

Georg Christoph Lichtenberg (#3493)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ja die Nonnen haben nicht allein ein strenges Gelübde der Keuschheit getan, sondern haben auch noch starke Gitter vor ihren Fenstern.

Georg Christoph Lichtenberg (#3494)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Man spricht viel von Aufklärung, und wünscht mehr Licht. Mein Gott was hilft aber alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben, oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen

Georg Christoph Lichtenberg (#3496)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Nichts setzt dem Fortgang der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man noch nicht weiß.

Georg Christoph Lichtenberg (#3498)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll, ist gewiss.

Georg Christoph Lichtenberg (#3499)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Sehr viele und vielleicht die meisten Menschen müssen, um etwas zu finden, erst wissen, daß es da ist.

Georg Christoph Lichtenberg (#3500)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Unternimm nie etwas, wozu du nicht das Herz hast, dir den Segen des Himmels zu erbitten!

Georg Christoph Lichtenberg (#3503)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Vom Wahrsagen läßt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3504)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Von der Wahrheit lässt sich nicht leben. Die wenigsten wollen Sie hören.

Björn Petermann (#3506)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht.

Georg Christoph Lichtenberg (#3508)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Wir sehen in der Natur nicht Wörter, sondern immer nur Anfangsbuchstaben von Wörtern, und wenn wir alsdann lesen wollen, so finden wir, dass die neuen so genannten Wörter wiederum bloß Anfangsbuchstaben von andern sind.

Georg Christoph Lichtenberg (#3510)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ach, das waren noch schöne Zeiten, als ich noch alles glaubte, was ich hörte.

Georg Christoph Lichtenberg (#3511)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Als er eine Mücke ins Licht fliegen sah und sie nun mit dem Tode rang, so sagte er: Hinunter mit dem bitteren Kelch, du armes Tier, ein Professor sieht es und bedauert dich.

Georg Christoph Lichtenberg (#3512)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Der Mensch ist verloren, der sich früh für ein Genie hält.

Georg Christoph Lichtenberg (#3516)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Die großen Begebenheiten in der Welt werden nicht gemacht, sondern sie finden statt.

Georg Christoph Lichtenberg (#3518)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Die Klugheit eines Menschen lässt sich aus der Sorgfalt ermessen, mit der er das Künftige bedenkt.

Georg Christoph Lichtenberg (#3519)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Die Medizin sollte nicht nur dem Leben Jahre geben, sondern auch den Jahren Leben.

Georg Christoph Lichtenberg (#3520)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Er wunderte sich, daß den Katzen gerade an der Stelle zwei Löcher in den Pelz geschnitten wären, wo sie die Augen hätten.

Georg Christoph Lichtenberg (#3523)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Erfahrung, nicht lesen und hören ist die Sache.

Georg Christoph Lichtenberg (#3524)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Es ist eine Frage, ob wir nicht, wenn wir einen Mörder rädern, grade in den Fehler des Kindes verfallen, das den Stuhl schlägt, an dem es sich stößt.

Georg Christoph Lichtenberg (#3525)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Habe keine zu künstliche Idee vom Menschen, sondern urteile natürlich von ihm, halt ihn weder für zu gut noch zu böse.

Georg Büchner (#3526)Detailansicht

deutscher Dichter


Ich fürchte, unsere allzu sorgfältige Erziehung liefert uns Zwergobst.

Georg Christoph Lichtenberg (#3528)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ich glaube kaum, dass es möglich sein wird zu erweisen, dass wir das Werk eines höchsten Wesens [sind], und nicht vielmehr zum Zeitvertreib von einem sehr unvollkommenen sind zusammengesetzt worden.

Georg Christoph Lichtenberg (#3529)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ich glaube, wenn unseren Pädagogen ihre Absicht gelingt, ich meine, wenn sie es dahin bringen können, dass sich die Kinder ganz unter ihrem Einfluss bilden, so werden wir keinen einzigen recht großen Mann mehr bekommen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3530)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muß anders werden, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg (#3531)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Im Wort »Gelehrter« steckt nur der Begriff, dass man ihn vieles gelehrt, aber nicht, dass er auch etwas gelernt hat.

Georg Christoph Lichtenberg (#3532)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3533)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Kluge Leute glauben zu machen, man sei, was man nicht ist, ist in den meisten Fällen schwerer, als wirklich zu werden, was man Scheinen will.

Georg Christoph Lichtenberg (#3535)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Mäßigkeit setzt Genuss voraus, Enthaltsamkeit nicht. Es gibt daher mehr enthaltsame Menschen als solche, die mäßig sind.

Georg Christoph Lichtenberg (#3536)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Man führt gegen den Wein nur die bösen Taten an, zu denen er verleitet, allein er verleitet auch zu hundert guten, die nicht so bekannt werden.

Georg Christoph Lichtenberg (#3537)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3539)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ob ein Mann, der schreibt, gut oder schlecht schreibt, ist gleich ausgemacht, ob aber einer, der nichts schreibt und stille sitzt, aus Vernunft oder aus Unwissenheit stille sitzt, kann kein Sterblicher ausmachen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3542)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Ruhm und Ruhe sind Dinge, die nicht zusammen wohnen können

Georg Christoph Lichtenberg (#3543)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Schmucklos ist ja noch nicht geschmacklos.

Georg Christoph Lichtenberg (#3544)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben

Georg Christoph Lichtenberg (#3545)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3547)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen.

Georg Christoph Lichtenberg (#3548)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Wir fressen uns nicht, wir schlachten uns bloß.

Georg Christoph Lichtenberg (#3549)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Zweifel darf nichts weiter sein als Wachsamkeit, sonst kann er gefährlich werden.

Georg Christoph Lichtenberg (#3550)Detailansicht

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus


Den Menschen kann man nicht anders als unter Menschen und im Umgange mit ihnen kennen lernen.

Christian Garve (#3553)Detailansicht

deutscher Philosoph


Die Bildung des Menschen zerfällt in drei deutlich voneinander verschiedne Teile, in die Bildung des Verstandes, in die des Charakters und in die der äußern Sitten.

Christian Garve (#3556)Detailansicht

deutscher Philosoph


Die gewöhnlichen Gegenstände unsers Gesprächs, besonders wenn beide Geschlechter sich in Gesellschaft vereinigen, sind teils einförmig, teils geringfügig: Und der Gelegenheit zu lernen gibt es darin nur wenige.

Christian Garve (#3557)Detailansicht

deutscher Philosoph


Ich kenne viele Menschen, die in der Gesellschaft gut zu reden wissen: Aber ich kenne wenige, die gut zu hören verstehen.

Christian Garve (#3559)Detailansicht

deutscher Philosoph


Mit jedem Menschen, der geboren wird, erscheint die menschliche Natur immer wieder in einer etwas veränderten Gestalt.

Christian Garve (#3563)Detailansicht

deutscher Philosoph


Nichts beleidigt mehr als Verachtung; und es ist immer eine Art derselben, wenn wir das, was andre der Mühe wert geachtet haben, uns vorzutragen, nicht eines aufmerksamen Anhörens wert halten.

Christian Garve (#3564)Detailansicht

deutscher Philosoph


Vor tausend Jahren hatten die Pflanzen dieselben Formen und Farben wie heute. Aber die Menschen der damaligen Zeit - wie erstaunlich sind sie von den unsrigen verschieden!

Christian Garve (#3566)Detailansicht

deutscher Philosoph


Amüsiere Dich recht gut und sei lustig, denn wer lacht, kann keine Todsünd' tun.

Katharina Elisabeth Goethe (#3567)Detailansicht

Mutter von Johann Wolfgang von Goethe


Du hast mir ja schon manchmal hier auf Deinem Schemel die Unmöglichkeiten vorerzählt, denn wenn Du, mit Ehren zu melden, ins Erfinden gerätst, dann hält Dich kein Gebiß und kein Zaum!

Katharina Elisabeth Goethe (#3568)Detailansicht

Mutter von Johann Wolfgang von Goethe


Gehabte Schmerzen, die hab ich gern.

Wilhelm Busch (#3570)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Mir ist alles einerlei. Mit Verlaub, ich bin so frei.

Wilhelm Busch (#3573)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Denn gerne gibt man aus der Hand,
Den Säugling, der nicht stammverwandt.

Wilhelm Busch (#3579)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Die Schwierigkeit ist immer klein, man muss nur nicht verhindert sein.

Wilhelm Busch (#3581)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Im Durchschnitt ist man kummervoll
und weiß nicht, was man machen soll.

Wilhelm Busch (#3582)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Oh, wie beglückt ist doch der Mann,
wenn er Gedichte machen kann!

Wilhelm Busch (#3583)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wie wohl ist dem, der dann und wann
sich etwas Schönes dichten kann!

Wilhelm Busch (#3585)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Bequeme Leute, wenn sie gähnen, lassen sie meist gleich das Maul offen fürs nächste Mal.

Wilhelm Busch (#3586)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Für jede angenehme Erwartung gibt's mindestens drei unangenehme Möglichkeiten.

Wilhelm Busch (#3587)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Kinder, in ihrer Einfalt, fragen immer und immer: Warum? Der Verständige tut das nicht mehr- denn jedes Warum, das weiß er längst, ist nur der Zipfel eines Fadens, der in den dicken Knäuel der Unendlichkeit ausläuft, mit dem keiner recht fertig wird, er mag wickeln und haspeln- so viel er nur will.

Wilhelm Busch (#3588)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Musik wird oft nicht schön empfunden,
Weil sie stets mit Geräusch verbunden.

Wilhelm Busch (#3591)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Dann ist freilich jeder bange,
Selbst der Affengreis entfleucht,
Wenn die lange Brillenschlange
Zischend von der Palme kreucht.

Wilhelm Busch (#3593)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Drum soll ein Kind die weisen Lehren
Der alten Leute hochverehren!
Die haben alles hinter sich
Und sind, gottlob! recht tugendlich!

Wilhelm Busch (#3597)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Ratsam ist und bleibt es immer
Für ein junges Frauenzimmer,
Einen Mann sich zu erwählen
Und womöglich zu vermählen.

Wilhelm Busch (#3600)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Und der Jud mit krummer Ferse
Krummer Nas' und krummer Hos'
Schlängelt sich zur hohen Börse
Tiefverderbt und seelenlos!

Wilhelm Busch (#3601)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wo der Böse nächtlich praßt
und im Kreis der Liberalen man den Heilgen Vater haßt.

Wilhelm Busch (#3602)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wo kriegten wir die Kinder her,
Wenn Meister Klapperstorch nicht wär?

Wilhelm Busch (#3603)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Zwar man zeuget viele Kinder,
Doch man denket nichts dabei,
Und die Kinder werden Sünder,
Wenn's den Eltern einerlei.

Wilhelm Busch (#3604)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Allein man nimmt sich nicht in acht,
Und schlupp! ist man zur Welt gebracht.

Wilhelm Busch (#3605)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Oft findet man nicht den Genuss,
den man mit Recht erwarten muss.

Wilhelm Busch (#3607)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Alle Menschen, ausgenommen die Damen, spricht der Weise, sind mangelhaft.

Wilhelm Busch (#3609)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Die Welt ist wie ein Brei. Zieht man den Löffel heraus, und wär's der größte, gleich klappt die Geschichte wieder zusammen, als wenn gar nichts passiert wäre.

Wilhelm Busch (#3610)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Ein Buch, wenn es so zugeklappt daliegt, ist ein gebundenes, schlafendes, harmloses Tierchen, welches keinem was zuleide tut. Wer es nicht aufweckte den gähnt es nicht an- wer ihm die Nase nicht grad zwischen die Kiefern steckt, den beißt's auch nicht.

Wilhelm Busch (#3612)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Geht's uns nicht so mit allen Dingen, denen wir gründlich zu Leibe rücken, daß sie grad dann, wenn wir sie mit dem zärtlichsten Scharfsinn erfassen möchten, sich heimtückisch zurückziehen in den Schlupfwinkel der Unbegreiflichkeit?

Wilhelm Busch (#3613)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Lieber ein bissel zu gut gegessen, als wie zu erbärmlich getrunken.

Wilhelm Busch (#3615)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wer der Gerechtigkeit folgen will durch dick und dünn, muss lange Stiefel haben. Habt ihr welche? Habe ich welche? Ach, meine Lieben! Lasset uns mit den Köpfen schütteln!

Wilhelm Busch (#3616)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wer sich keinen Punkt denken kann, der ist einfach zu faul dazu!

Wilhelm Busch (#3617)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Unvorsichtigkeit ist eine hervorragende Eigenschaft derjenigen Menschen, welche morgen genau wissen, was sie heute zu tun haben.

Wilhelm Busch (#3618)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Denn der Mensch als Kreatur
hat von Rücksicht keine Spur.

Wilhelm Busch (#3619)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Liebe - sagt man schön und richtig, - ist ein Ding, was äußerst wichtig.

Wilhelm Busch (#3621)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Sein Prinzip ist überhaupt:
Was beliebt ist auch erlaubt,
denn der Mensch als Kreatur,
hat von Rücksicht keine Spur.

Wilhelm Busch (#3622)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.

Wilhelm Busch (#3623)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Es wird mit Recht ein guter Braten
gerechnet zu den guten Taten;
und dass man ihn gehörig mache,
ist weibliche Charaktersache.

Wilhelm Busch (#3625)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Ferne Berge seh ich glühen!
Unruhvoller Wandersinn!

Wilhelm Busch (#3626)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Früher, da ich unerfahren und bescheidner war als heute,
Hatten meine höchste Achtung andre Leute.
Später traf ich auf der Weide außer mir noch mehr Kälber,
und nun schätz ich, sozusagen, erst mich selber.

Wilhelm Busch (#3627)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Ach, reines Glück gedeiht doch nie,
Wer zahlen soll und weiß nicht, wie.

Wilhelm Busch (#3630)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Der Künstler fühlt sich stets gekränkt,
wenn's anders kommt, als wie er denkt.

Wilhelm Busch (#3632)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Leicht kommt man an das Bildermalen,
doch schwer an Leute, die's bezahlen.

Wilhelm Busch (#3635)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Mit scharfem Blick, nach Kennerweise,
seh' ich zunächst mal nach dem Preise.
Und bei genauerer Betrachtung,
steigt mit dem Preise auch die Achtung.

Wilhelm Busch (#3636)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Sei mir willkommen süßer Schlaf!
Ich bin zufrieden, weil ich brav.

Wilhelm Busch (#3637)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Und wahrlich! Preis und Dank gebührt
Der Kunst, die diese Welt verziert.

Wilhelm Busch (#3639)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Denn wer böse Streiche macht,
Gibt nicht auf den Lehrer acht.

Wilhelm Busch (#3641)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Eben geht mit einem Teller
Witwe Bolte in den Keller,
Daß sie von dem Sauerkohle
Eine Portion sich hole,
Wofür sie besonders schwärmt,
Wenn er wieder aufgewärmt.

Wilhelm Busch (#3642)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Er fühlt sich wie neu gestärkt,
Als er soviel Geld bemerkt.

Wilhelm Busch (#3646)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Warum soll ich nicht beim Gehen,
Spricht er, in die Ferne sehen?
Schön ist es auch anderswo,
Und hier bin ich sowieso.

Wilhelm Busch (#3648)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wenn mir aber was nicht lieb, weg damit! ist mein Prinzip.

Wilhelm Busch (#3649)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wer sich freut, wenn wer betrübt, macht sich meistens unbeliebt.

Wilhelm Busch (#3650)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Bis auf weiters das Messer blitzt, die Schweine schrein,
Man muss sie halt benutzen,
Denn jeder denkt: Wozu das Schwein,
Wenn wir es nicht verputzen?
Und jeder schmunzelt, jeder nagt
Nach Art der Kannibalen,
Bis man dereinst »Pfui Teufel!« sagt
Zum Schinken aus Westfalen.

Wilhelm Busch (#3651)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt,
Kriegt augenblicklich Junge.

Wilhelm Busch (#3652)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Grad zu den frühen Morgenzügen
Kommt man am leichtesten zu spät.

Wilhelm Busch (#3655)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Mit allen Kreaturen bin ich
In schönster Seelenharmonie.
Wir sind verwandt, ich fühl es innig,
Und eben darum lieb ich sie.

Wilhelm Busch (#3656)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wer als Wein- und Weiberhasser
Jedermann im Wege steht,
Der genieße Brot und Wasser,
Bis er endlich in sich geht.

Wilhelm Busch (#3658)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Auch das kleinste Ding hat seine Wurzel in der Unendlichkeit, ist also nicht völlig zu ergründen.

Wilhelm Busch (#3659)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Bemüh dich nur und sei hübsch froh, der Ärger kommt schon sowieso.

Wilhelm Busch (#3661)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Abwesenheit lässt ein Kind nicht gedeihen.

Afrikanisches Sprichwort (#3893)Detailansicht


Alles fürchtet sich vor der Zeit, aber die Zeit fürchtet sich vor den Pyramiden.

Adlai Ewing Stevenson (#3894)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois


Der Mensch glaubt sich selbst zu kennen, bis er eines Tages verwundert vor einem riesigem Scherbenhaufen steht, in dem auch die negativen Eigenschaften zu Tage kommen, die er nicht bei sich sehen konnte, sondern nur bei dem anderen sehen wollte.

Sinan Gönül (#3892)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Der philosophische Ballon steigt nicht über die irdische Atmosphäre hinauf.

Wilhelm Busch (#3669)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.

Wilhelm Busch (#3672)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Lästige Gedanken sind wie zudringliche Stechmücken.

Wilhelm Busch (#3675)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen, als in ungezogenen Kindern.

Wilhelm Busch (#3676)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Mancher kann nicht aus dem Fenster hinausdenken.

Wilhelm Busch (#3678)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wenn es Silvester schneit, ist Neujahr nicht weit.

Wilhelm Busch (#3682)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wenn man es nur versucht, so geht's. Das heißt mitunter, doch nicht stets.

Wilhelm Busch (#3683)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wer auf offener See fährt, richtet sich nach den Sternen.

Wilhelm Busch (#3684)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wer dir sagt, er hätte noch nie gelogen, dem traue nicht, mein Sohn!

Wilhelm Busch (#3685)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.

Wilhelm Busch (#3687)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wer rudert, sieht den Grunde nicht.

Wilhelm Busch (#3689)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wer sich auf's Gebiet des Verstandes begibt, muss sich den Gesetzen des Landes fügen.

Wilhelm Busch (#3690)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wo man am meisten drauf erpicht,
Grad das bekommt man meistens nicht.

Wilhelm Busch (#3692)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Lachen ist ein Ausdruck relativer Behaglichkeit. Der Franzel hinterm Ofen freut sich der Wärme um so mehr, wenn er sieht wie sich draußen der Hansel in die rötlichen Hände pustet.

Wilhelm Busch (#3695)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Die Welt, obgleich sie wunderlich,
ist mehr als gut genug für mich!

Wilhelm Busch (#3698)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Es saust der Stock, es schwirrt die Rute.
Du darfst nicht zeigen, was du bist.
Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute
Im Grunde so zuwider ist.

Wilhelm Busch (#3700)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Geld gehört zum Ehestande,
Hässlichkeit ist keine Schande,
Liebe ist beinah absurd.

Wilhelm Busch (#3701)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Hinter jedem neuen Hügel
dehnt sich die Unendlichkeit.

Wilhelm Busch (#3702)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Nur wenn ein kleines Missgeschick
Betrifft den Treiber und Leiter,
Dann fühlt man für den Augenblick
Sich sehr befriedigt und heiter.

Wilhelm Busch (#3703)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wenn einer, der mit Mühe kaum,
geklettert ist auf einen Baum,
schon meint, dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der.

Wilhelm Busch (#3705)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Die Welt, obgleich sie wunderlich,
ist gut genug für dich und mich!

Wilhelm Busch (#3710)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.

Wilhelm Busch (#3711)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an wie Geister mit Waffen.

Wilhelm Busch (#3712)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten.

Wilhelm Busch (#3717)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


»Vielleicht« ist ein schlauer Krebs, der vor- und rückwärts gehen kann.

Wilhelm Busch (#3718)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Die erste Pflicht der Musensöhne ist, daß man sich ans Bier gewöhne.

Wilhelm Busch (#3720)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Ehre dem Fotografen! Denn er kann nichts dafür!

Wilhelm Busch (#3723)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Ein jeder Narr tut, was er will.
Na, meinetwegen! Ich schweige still.

Wilhelm Busch (#3724)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Erquicklich ist die Mittagsruh,
Nur kommt man oftmals nicht dazu.

Wilhelm Busch (#3725)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Ich bin ein armer Schreiber nur,
Hab weder Haus noch Acker,
Doch freut mich jede Kreatur,
Sogar der Spatz, der Racker.

Wilhelm Busch (#3726)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


So ist es mit der Zeit allhie, erst trägt sie dich, dann trägst du sie, und wann's vorüber weißt du nie.

Wilhelm Busch (#3727)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wer liebt zum Beispiel auf dieser Erde,
Ich will mal sagen, die Steuerbehörde?

Wilhelm Busch (#3728)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Eigentlich hat's ja nicht viel auf sich mit dem besten Pessimismus. An dem Glücklichen gleitet er ab wie Wasser an der pomadisierten Ente, und der Unglückliche weiß ohne weiteres Bescheid

Wilhelm Busch (#3729)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Zuweilen lacht man über sich selber, sofern man sich mal bei einer mäßigen Dummheit erwischt, indem man sich nun sogar noch gescheiter vorkommt, als man ist.

Wilhelm Busch (#3731)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Auch der allergewöhnlichste Gegenstand,
In Licht und Gegenlicht,
Ist wert der Betrachtung.

Wilhelm Busch (#3732)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Darf der Gebildete nicht mehr unbefangen übers Wetter reden?

Wilhelm Busch (#3734)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Das hochfliegende Wort »Freiheit« bedeutet hienieden, fürcht' ich, immer weniger, je mehr man sich's ansieht.

Wilhelm Busch (#3735)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Das Schreiben, das Schreiben, soll man nicht übertreiben, das kostet bloß Papier.

Wilhelm Busch (#3736)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Die Tätigkeit des blumenkohlähnlichen Gehirns pflegt man Geist zu nennen.

Wilhelm Busch (#3737)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Gehör ich doch zu den Narren, die nach inwendig gucken, wo bekanntermaßen nur spärlich beleuchtet wird.

Wilhelm Busch (#3738)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung

Wilhelm Busch (#3740)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Obgleich die Welt ja, sozusagen,
wohl manchmal etwas mangelhaft,
wird sie doch in den nächsten Tagen
vermutlich noch nicht abgeschafft.

Wilhelm Busch (#3741)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.

Wilhelm Busch (#3742)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen.

Wilhelm Busch (#3743)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler


Auch das kleinste Licht hat sein Atmosphärchen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3748)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ausnahmen sind nicht immer Bestätigungen der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3749)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Dafür, daß uns am Lob nichts liegt, wollen wir besonders gelobt sein

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3750)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Das unfehlbare Mittel, Autorität über die Menschen zu gewinnen, ist, sich ihnen nützlich zu machen

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3753)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3755)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3757)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Sittlichkeit verfeinert die Sitte und die Sitte wiederum die Sittlichkeit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3758)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3760)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ein Urteil läßt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3762)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3765)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3767)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Heitere Resignation - es gibt nichts Schöneres.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3768)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Kinder und Greise fabeln. Die Ersten, weil ihr Verstand die Herrschaft über die Phantasie noch nicht gewonnen, die Zweiten, weil er sie verloren hat.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3772)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Menschen, die viel von sich sprechen, machen - so ausgezeichnet sie übrigens sein mögen - den Eindruck der Unreife.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3773)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Nichts Besseres kann der Künstler sich wünschen als grobe Freunde und höfliche Feinde.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3776)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum erstenmal, und du bist unsterblich

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3777)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Suche immer zu nützen! Suche nie, dich unentbehrlich zu machen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3780)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler eingestanden haben, brauchten sie ihn nicht mehr abzulegen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3783)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3784)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3785)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3791)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3792)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ausdauer ist eine Tochter der Kraft, Hartnäckigkeit eine Tochter der Schwäche, nämlich - der Verstandesschwäche.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3796)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Begeisterung spricht nicht immer für den, der sie erweckt, und immer für den, der sie empfindet.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3797)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Begreifen - geistiges Berühren. Erfassen - geistiges Sichaneignen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3798)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3803)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3804)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Ignorant weiß nichts, der Parteimann will nichts wissen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3805)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3807)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die größte Gewalt über einen Mann hat die Frau, die sich ihm zwar versagt, ihn aber in dem Glauben zu erhalten versteht, dass sie seine Liebe erwidere.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3809)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3810)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die meiste Nachsicht übt der, der die wenigste braucht.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3812)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Menschen, die wir am meisten verwöhnen, sind nicht immer die, die wir am meisten lieben.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3814)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die uns gespendete Liebe, die wir nicht als Segen und Glück empfinden, empfinden wir als eine Last.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3815)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Vergnügungssucht ist unersättlich und frißt am liebsten - das Glück.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3816)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ein Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3820)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3828)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es glaube doch nicht jeder, der imstande war, seine Meinung von einem Kunstwerk aufzuschreiben, er habe es kritisiert.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3829)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es hat noch niemand etwas Ordentliches geleistet, der nicht etwas Außerordentliches leisten wollte.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3830)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3834)Detailansicht

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Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, dass man nicht begreift.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3835)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Haben und nicht geben ist in manchen Fällen schlimmer als stehlen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3838)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Im Entwurf zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3840)Detailansicht

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Je kleiner ein Sandkörnlein ist, desto sicherer hält es sich für die Achse der Welt.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3843)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Lieber von einer Hand, die wir nicht drücken möchten, geschlagen, als von ihr gestreichelt werden.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3846)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Man darf anders denken als seine Zeit, aber man darf sich nicht anders kleiden.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3848)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3849)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Man wird vom Schicksal hart oder weich geklopft, es kommt auf das Material an.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3850)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3851)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3852)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden was wir erleben macht unser Schicksal aus.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3853)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3855)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Siege, aber triumphiere nicht.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3856)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Solange man selbst redet, erfährt man nichts.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3857)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Über das Kommen mancher Leute tröstet uns nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3859)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Und ich habe mich so gefreut! sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3861)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn alberne Leute sich bemühen, ein Geheimnis vor uns zu verbergen, dann erfahren wir es gewiss, so wenig uns auch danach gelüstet.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3864)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn die Großmut vollkommen sein soll, muss sie eine kleine Dosis Leichtsinn enthalten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3865)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3866)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wir Österreicher besonders müssen es durch unsere Werke bestätigen, daß wir zu Deutschland gehören. Was wir sind, sind wir durch deutschen Geist geworden, durch deutsche Bildung, und trotzen dem Versuche, den man anstellt, uns das vergessen zu machen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3871)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln, unter der Bedingung, dass niemand einstimmt.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3872)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere eigenen Fehler sich bequemer breitmachen können.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3874)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3875)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Bedenke dies und präge es deinem Geiste ein, dass, wer nicht liebenswürdig ist, in Wahrheit überhaupt niemand ist im allgemeinen geselligen Verkehr.

Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield (#3878)Detailansicht

englischer Staatsmann und Schriftsteller


Deine Aufmerksamkeit sollte so beweglich sein, dass du sie augenblicklich auf ganz unterschiedliche Gegenstände und Personen richten kannst, die dir begegnen.

Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield (#3879)Detailansicht

englischer Staatsmann und Schriftsteller


Die Spötterei ist eine höchst schädliche und gefährliche Waffe, wenn sie in ungeschickte und täppische Hände gerät.

Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield (#3880)Detailansicht

englischer Staatsmann und Schriftsteller


Du musst dich jetzt anstrengen oder nie.

Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield (#3881)Detailansicht

englischer Staatsmann und Schriftsteller


Scherze nie mit Leuten, wenn du siehst, dass sie gerade ernst und nachdenklich sind.

Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield (#3885)Detailansicht

englischer Staatsmann und Schriftsteller


Urteilskraft ist nicht bei jeder Gelegenheit erforderlich, Takt aber immer.

Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield (#3886)Detailansicht

englischer Staatsmann und Schriftsteller


Wenn im Herzen keine Bosheit ist, so sind immer Heiterkeit und Leichtigkeit in Miene und Manieren.

Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield (#3887)Detailansicht

englischer Staatsmann und Schriftsteller


Wer liebenswürdig ist, macht sich beinahe so viele Freunde, wie er Bekanntschaften macht.

Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield (#3888)Detailansicht

englischer Staatsmann und Schriftsteller


Staatsmänner und schöne Frauen haben kein Gefühl für ihren allmählichen Verfall.

Philip Dormer Stanhope 4. Earl of Chesterfield (#3890)Detailansicht

englischer Staatsmann und Schriftsteller


An der Seite von: »Ich werde das tun« stand: »Noch nicht getan«.

Afrikanisches Sprichwort (#3897)Detailansicht


Armut ist wie ein Löwe - kämpfst du nicht, wirst du gefressen.

Afrikanisches Sprichwort (#3898)Detailansicht


Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Afrikanisches Sprichwort (#3900)Detailansicht


Das Tier, das der Leopard nicht fressen konnte, verspeist auch die Katze nicht.

Afrikanisches Sprichwort (#3903)Detailansicht


Das Unglück hält sich nicht an Besuchstage.

Afrikanisches Sprichwort (#3904)Detailansicht


Das, was du tust, schreit so laut, dass ich nicht hören kann, was du sagst.

Afrikanisches Sprichwort (#3905)Detailansicht


Der Büffel prahlt nicht mit seiner Kraft, wenn der Elefant da ist.

Afrikanisches Sprichwort (#3907)Detailansicht


Der Regen ist nicht jemandes Freund - er fällt auf jeden, dem er draußen begegnet.

Afrikanisches Sprichwort (#3912)Detailansicht


Die Arbeit, die man sich selbst vorgenommen hat, ist nie unmöglich.

Afrikanisches Sprichwort (#3913)Detailansicht


Die Furcht vor der Gefahr ist schrecklicher als die Gefahr selbst.

Afrikanisches Sprichwort (#3917)Detailansicht


Die Wälder sind nicht herzlos, auch sie trösten.

Afrikanisches Sprichwort (#3924)Detailansicht


Du kannst dich nicht auf den Rücken küssen und auch nicht alle Dinge sagen.

Afrikanisches Sprichwort (#3928)Detailansicht


Ebbe folgt nicht auf Ebbe. Dazwischen ist die Flut.

Afrikanisches Sprichwort (#3929)Detailansicht


Ehre dein Kind, und es wird dich ehren.

Afrikanisches Sprichwort (#3930)Detailansicht


Ein Boot kommt nicht voran, wenn jeder auf seine Art rudert.

Afrikanisches Sprichwort (#3932)Detailansicht


Ein Herz, das seine Worte nicht sorgfältig abwägt, lässt dich etwas aussprechen, was dein Nachbar niemals vergessen wird.

Afrikanisches Sprichwort (#3936)Detailansicht


Ein Hügel, der nicht möchte, daß man auf ihm herumtritt, darf keine essbaren Pilze wachsen lassen.

Afrikanisches Sprichwort (#3937)Detailansicht


Ein Kind ist wie eine Ranke der Kalebasse. Wenn man die nicht von Zeit zu Zeit in die richtige Richtung leitet, wächst sie da wo sie nicht soll.

Afrikanisches Sprichwort (#3938)Detailansicht


Ein Mann mit Bart sollte nicht ins Feuer blasen.

Afrikanisches Sprichwort (#3939)Detailansicht


Ein vertrockneter Baum weigert sich nicht zu brennen.

Afrikanisches Sprichwort (#3942)Detailansicht


Eine Wunde, die ein Freund schlägt, heilt nicht.

Afrikanisches Sprichwort (#3946)Detailansicht


Es ist besser, mit drei Sprüngen zum Ziel zu kommen, als sich mit einem das Bein zu brechen.

Afrikanisches Sprichwort (#3955)Detailansicht


Es ist besser, das zu überschlafen, was du zu tun beabsichtigst, als dich von dem wach halten zu lassen, was du getan hast.

Afrikanisches Sprichwort (#3956)Detailansicht


Es ist nicht notwendig, die Laterne eines anderen auszublasen, damit die eigene heller scheine.

Afrikanisches Sprichwort (#3957)Detailansicht


Furcht vor der Gefahr ist schrecklicher als die Gefahr selbst.

Afrikanisches Sprichwort (#3959)Detailansicht


Fürchte dich nicht, das zu tun, wobei du dich im Recht fühlst.

Afrikanisches Sprichwort (#3960)Detailansicht


Glück widerfährt dir nicht - Glück findet der, der danach sucht.

Afrikanisches Sprichwort (#3962)Detailansicht


Sofern wir Gott ähnlich sind werden wir in Liebe für Ihn entflammen,
sofern wir Gott unähnlich sind werden wir vor Ihm erschrecken

Aurelius Augustinus (#3968)Detailansicht

Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater und Heiliger


Nicht Masse sondern Klasse hat mich verändert.

Herboth Rene (#3969)Detailansicht

deutscher Unternehmer und Publizist


Ich hatte schon lange den größten Streit,
doch habe ich gewonnen, mein schönes Weib

Carl Friedrich Gauß (#3970)Detailansicht

deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker


Fantasie ist etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können.

Unbekannt (#3971)Detailansicht


Ich zeigte dir den Mond, und du sahst nichts als meinen Finger

Afrikanisches Sprichwort (#3975)Detailansicht


Jedes Kind ist ein Zeichen der Hoffnung für diese Welt.

Afrikanisches Sprichwort (#3979)Detailansicht


Jemandem zu helfen, bedeutet nicht, sich selbst zu vernachlässigen.

Afrikanisches Sprichwort (#3980)Detailansicht


Lade den Einbrecher als ersten ein, denn er kommt sowieso, auch wenn er nicht eingeladen ist.

Afrikanisches Sprichwort (#3984)Detailansicht


Lass es nicht merken, wenn du die Zehen dessen zählst, der nur neun Zehen hat!

Afrikanisches Sprichwort (#3985)Detailansicht


Liebst du eine Frau zu schnell, liebst du sie schnell nicht mehr.

Afrikanisches Sprichwort (#3986)Detailansicht


Liebt ein Mensch den Frieden, wird er nicht zum Feigling.

Afrikanisches Sprichwort (#3987)Detailansicht


Mach dir einen Aufrichtigen und Rechtschaffenen zum Freund.

Afrikanisches Sprichwort (#3988)Detailansicht


Man diskutiert nicht mit Gott.

Afrikanisches Sprichwort (#3989)Detailansicht


Man gibt seinem Kind bei der Rückkehr keine Anweisungen, sondern wenn es aufbricht.

Afrikanisches Sprichwort (#3990)Detailansicht


Man liebt einen Menschen nicht alle Tage.

Afrikanisches Sprichwort (#3991)Detailansicht


Man wird nicht groß, wenn man die Größe für sich beansprucht.

Afrikanisches Sprichwort (#3992)Detailansicht


Menschen werden vom Bösen gefressen, weil sie seine Gesellschaft suchen, nicht weil sie es meiden.

Afrikanisches Sprichwort (#3993)Detailansicht


Nimmst du dir nicht die Zeit, dich um deine Krankheit zu kümmern, hast du genug Zeit, zu sterben.

Afrikanisches Sprichwort (#3994)Detailansicht


Nur ein Lügner ist in Eile, nimm einen Stuhl und setz dich!

Afrikanisches Sprichwort (#3996)Detailansicht


Reden ist nicht tun

Afrikanisches Sprichwort (#4001)Detailansicht


Sag einem Krokodil erst, dass es hässlich ist, wenn du den Fluss überquerst hast.

Afrikanisches Sprichwort (#4002)Detailansicht


Schnelles laufen ist keine Garantie das Ziel zu erreichen.

Afrikanisches Sprichwort (#4003)Detailansicht


Siehst du Unrecht und Böses und sprichst nicht dagegen, dann wirst du sein Opfer.

Afrikanisches Sprichwort (#4005)Detailansicht


So-haben-wir-es-immer-gemacht bringt den Fortschritt nicht voran.

Afrikanisches Sprichwort (#4006)Detailansicht


Sticht man sich aus eigenem Entschluss mit einem Dorn, schmerzt es nicht.

Afrikanisches Sprichwort (#4008)Detailansicht


Tadle Gott nicht, dass er den Tiger erschaffen hat. Aber danke Gott, dass er ihm keine Flügel gab.

Afrikanisches Sprichwort (#4009)Detailansicht


Trenne Kopf und Zunge nicht voneinander.

Afrikanisches Sprichwort (#4011)Detailansicht


Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

Afrikanisches Sprichwort (#4017)Detailansicht


Wenn der Affe zuschaut, pflanze ich keine Erdnüsse.

Afrikanisches Sprichwort (#4018)Detailansicht


Wer allein lebt, streitet nicht.

Afrikanisches Sprichwort (#4022)Detailansicht


Wer auf einen Baum klettern will, fängt unten an, nicht oben.

Afrikanisches Sprichwort (#4023)Detailansicht


Wer den ganzen Tag über ernst ist, wird nie das Leben genießen, wer den ganzen Tag über leichtsinnig ist, wird nie einen Haushalt gründen.

Afrikanisches Sprichwort (#4024)Detailansicht


Wer nicht offen mit dir spricht, ist nicht dein Freund.

Afrikanisches Sprichwort (#4030)Detailansicht


Wer Wein verdient, soll nicht Wasser bekommen.

Afrikanisches Sprichwort (#4033)Detailansicht


Wichtig ist nicht, wo du bist, sondern, was du tust, wo du bist.

Afrikanisches Sprichwort (#4035)Detailansicht


Wo alles abgebrannt ist, kommt das Feuer nicht wieder.

Afrikanisches Sprichwort (#4036)Detailansicht


Zwei Könige fahren nicht in einem Kahn.

Afrikanisches Sprichwort (#4038)Detailansicht


Die Ruinen sind auch nicht das was sie einmal waren.

Unbekannt (#4039)Detailansicht


Steinreich war der Friedhof und man setzte ihm ein Denkmal.

Unbekannt (#4040)Detailansicht


Was man nicht hat, braucht man auch nicht übersiedeln.

Hannes Rossbacher (#4041)Detailansicht

Österreichischer Maler und Grafik-Designer


Wenn man den Sternenhimmel
betrachtet, steht eine Schönheit
vor uns auf, die uns entzückt und
beseligt. und es wird ein Gefühl
in unsere Seele kommen, da alle
unsere Leiden und Bekümmernisse
majestätisch überhüllt und
verstummen macht und uns eine
Grösse und Ruhe gibt, der man
sich andächtig und dankbar
beugt.

Unbekannt (#4042)Detailansicht


Philosophie ist das, was den Menschen geistig zum Bulimiker macht; er frisst seine Umgebung in sich hinein, nur um sie später wieder auszukotzen.

Sven Bannuscher (#4043)Detailansicht


Es ist ausgeschlossen, dass alle Verhältnisse gut sind, solange nicht alle Menschen gut sind, worauf wir ja wohl noch eine hübsche Reihe von Jahren werden warten müssen.

Thomas Morus (#4048)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Gerade den besten Gesetzen der Vorfahren geben wir leichten Herzens den Abschied.

Thomas Morus (#4049)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Gott hat uns nicht nur das Recht auf das fremde, sondern sogar auf das eigene Leben genommen.

Thomas Morus (#4050)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Ruft den Ackerbau wieder ins Leben, erneuert die Wollspinnerei; das gäbe ein recht ehrsames Geschäft, in dem sich mit Nutzen jeder Schwarm von Tagesdieben betätigen könnte, die bisher die Not zu Dieben gemacht hat.

Thomas Morus (#4051)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Setzt Schranken gegen die Aufkäufe der reichen Besitzer und gegen die Freiheit gleichsam ihres Monopols!

Thomas Morus (#4052)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Sorgt, dass nicht so viele vom Müßiggang leben!

Thomas Morus (#4053)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Und gewiß ist es ganz natürlich, daß einem jeden seine eigenen Einfälle zusagen. So findet der Rabe ebenso wie der Affe am eigenen Jungen seinen Gefallen.

Thomas Morus (#4054)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Warum sollten wir denn Bedenken haben, jene alte Methode der Bestrafung von Verbrechen für nützlich zu halten, die schon im Altertum die Römer verwandt haben? Sie pflegten nämlich die Schwerverbrecher zur Arbeit in Steinbrüchen und Erzgruben zu verurteilen.

Thomas Morus (#4055)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Wer sinnt wohl eifriger auf Umsturz als der, dem seine gegenwärtigen Lebensumstände so gar nicht gefallen können?

Thomas Morus (#4056)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Wo findet sich mehr Gezänk als unter den Bettlern?

Thomas Morus (#4057)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Nie hätte ich daran gedacht, einer Sache zuzustimmen, die gegen mein Gewissen gewesen wäre.

Thomas Morus (#4058)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.

Thomas Morus (#4059)Detailansicht

englischer Staatsmann, Humanist und Autor


Damit Kampf sei, muss es einen Feind geben, der widersteht, nicht einen, der gänzlich zugrunde geht.

Petrus Abaelardus (#4061)Detailansicht

französischer Philosoph und Theologe


Denn nicht einem Menschen zu dienen, ist schimpflich, sondern dem Laster.

Petrus Abaelardus (#4062)Detailansicht

französischer Philosoph und Theologe


Laster ist also das, wodurch wir zum Sündigen bereit gemacht werden, das heißt, wir wären geneigt, in ein Tun oder Lassen einzuwilligen, das nicht recht ist.

Petrus Abaelardus (#4063)Detailansicht

französischer Philosoph und Theologe


Wir mögen die Strafe nicht, die gerecht ist, wohl aber die Handlung, die ungerecht ist.

Petrus Abaelardus (#4064)Detailansicht

französischer Philosoph und Theologe


Man muss wissen, dass Stoff und Form immer miteinander verbunden zugleich existieren, dass die Vernunft des Geistes aber die Kraft hat, bald nur den Stoff für sich, bald nur die Form, bald beide verbunden zu betrachten.

Petrus Abaelardus (#4065)Detailansicht

französischer Philosoph und Theologe


Es gibt nichts Besseres als eine gute Frau, nichts Schlimmeres als eine schlechte.

Petrus Abaelardus (#4066)Detailansicht

französischer Philosoph und Theologe


Durch Zweifeln kommen wir nämlich zur Untersuchung; in der Untersuchung erfassen wir die Wahrheit

Petrus Abaelardus (#4068)Detailansicht

französischer Philosoph und Theologe


Wer sähe nicht, wie anmaßend es auch wäre, über Sinn und Einsicht eines anderen zu urteilen? Denn allein vor Gott liegen die Herzen und Gedanken offen.

Petrus Abaelardus (#4069)Detailansicht

französischer Philosoph und Theologe


Naivität ist in ihrem besten Sinne nicht nur ein Privileg der Jugend sondern in ihrem fatalen Sinne auch Brutstätte der Liebe , des Glaubens und der letztendlich nur denkbar übelsten Sorten von Subordination

Peter Rudl (#4075)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wenn Gott etwas nicht braucht , dann ist es ein Anwalt . Weshalb es sich beim Verfasser jedweder sogenannter Theodizee ja auch immer um des Teufels Advokat handelt

Peter Rudl (#4076)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslöschen.

chinesisches Sprichwort (#4077)Detailansicht


Auch ein ehrlicher Beamter kann es kaum vermeiden, von falschen Dienern umgeben zu sein.

chinesisches Sprichwort (#4079)Detailansicht


Beamte gibt es große und kleine, doch ihre Büttel sind alle gleich.

chinesisches Sprichwort (#4080)Detailansicht


Bitterer Tee, mit Wohlwollen dargeboten, schmeckt süßer als Tee, den man mit saurer Miene reicht.

chinesisches Sprichwort (#4083)Detailansicht


Das Böse lernt sich leicht, das Gute schwer.

chinesisches Sprichwort (#4086)Detailansicht


Das Leben meistert man lächelnd, oder überhaupt nicht.

chinesisches Sprichwort (#4088)Detailansicht


Das schnellste Pferd kann ein im Zorn gesprochenes Wort nicht einholen.

chinesisches Sprichwort (#4090)Detailansicht


Dem Sparsamen fällt es leichter, sich ans Verschwenden zu gewöhnen, als dem Verschwender, sich zum Sparen aufzuraffen.

chinesisches Sprichwort (#4091)Detailansicht


Der Mensch. Nirgendwo ein Zahnrad und nirgends eine Nockenwelle. Und er bewegt sich doch.

chinesisches Sprichwort (#4096)Detailansicht


Der Narr tut, was er nicht lassen kann; der Weise läßt, was er nicht tun kann.

chinesisches Sprichwort (#4097)Detailansicht


Der reiche Mann denkt an die Zukunft, der arme an die Gegenwart.

chinesisches Sprichwort (#4098)Detailansicht


Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.

chinesisches Sprichwort (#4100)Detailansicht


Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge.

chinesisches Sprichwort (#4103)Detailansicht


Drei Fuß Eis kommen nicht von einem kalten Tag.

chinesisches Sprichwort (#4105)Detailansicht


Die einzige Ehre , die der Geist kennt , ist die der Unbestechlichkeit sei-nes Urteils .

Peter Rudl (#4107)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Humor ist die Lunge des Geistes , Freiheit sein Herz , der Sinn für Ge-rechtigkeit seine Nieren , Sensibilität seine Haut , Sinnlichkeit sein Solarplexus und eine nur seiner Natur gerecht werdende Thanatosophie seine Art zu denken . Dies sage ich , weil die Allegorie eines Gehirns oder zentralen Nervensystems hier vollständig versagen müßte .

Peter Rudl (#4109)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Die pragmatischste Theodizee besteht wohl in der Annahme , daß den
menschlichen Angelegenheiten von Gott beim besten Willen keine Bedeutung zugemessen werden kann .

Peter Rudl (#4112)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Was erdenklich ist bleibt nicht mehr als der Hinterhof , vielleicht der Abraum Gottes .

Peter Rudl (#4113)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Betrachtet man allein das allenthalben beobachtbare Gesetz der Entro-pie , so muß einem klar werden , daß alles auf maximale Unordnung , Desintegration und Selbstzerstörung angelegt ist . Kontingente Phänomene wie unsere Welt sind mikrokosmisch kleine , kaltblütige Effloreszenzen eines zutiefst bizarren und universell geltenden , freilich atemberaubenden Zerfalls.

Peter Rudl (#4115)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Beuys war wahrscheinlich als einer der letzten durch und durch Künstler . Zieht man seine peinliche soziale Attitüde ab , so hat er über Kunst gesagt, was zu sagen ist und getan , was zu tun war . Kurz : er hat dem Geist genüge getan . Mehr kann man von der Kunst nicht verlangen .

Peter Rudl (#4116)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Es liegt in der Natur der Entscheidung , daß sie falsch , aber klug und daß sie dumm , aber richtig sein kann .

Peter Rudl (#4117)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Die Verbrechen an die Menschlichkeit lassen sich nicht rückgängig machen.
Letztlich lassen nur die Erinnerungen die Geschehnisse nicht vergessen.

Sinan Gönül (#4119)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Selbst ein Außenseiter fühlt sich nicht zum Außenseiter, wenn er doch jemanden zum Freund hat.

Sinan Gönül (#4122)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Es ist unmöglich so zu tun, als wär‘ man mit jemanden befreundet; entweder man ist es oder nicht.

Sinan Gönül (#4123)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Wer denkt, dass Vertrauen und Misstrauen nicht im engen Verhältnis zueinander stehen wie Wahrheit und Lüge, der irrt sich!

Sinan Gönül (#4124)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


So manch’ ein Radikalist und Extremist trägt hochexplosiven Mist als Gedankengut in sich!

Sinan Gönül (#4125)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Es ist schon eine harte Lektion zu erkennen, wer Deine Freunde sind und wer nicht!

Sinan Gönül (#4127)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Ein ehrlicher Mandarin hat dürre Diener, ein mächtiger Gott hat fette Priester.

chinesisches Sprichwort (#4133)Detailansicht


Ein Geschäft eröffnen ist leicht; schwer ist es, es geöffnet zu halten.

chinesisches Sprichwort (#4136)Detailansicht


Ein gescheiter Arzt ist nicht so gut wie ein Arzt, der Glück hat.

chinesisches Sprichwort (#4137)Detailansicht


Ein Herr überwacht seine Diener so unmerklich, wie man den Socken im Stiefel spürt.

chinesisches Sprichwort (#4138)Detailansicht


Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen.

chinesisches Sprichwort (#4147)Detailansicht


Fließendes Wasser fault nicht, Türangeln werden nicht wurmstichig.

chinesisches Sprichwort (#4149)Detailansicht


Frauen können Not, nicht aber Wohlstand teilen.

chinesisches Sprichwort (#4150)Detailansicht


Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.

chinesisches Sprichwort (#4152)Detailansicht


Geh lieber nach Hause und mache ein Netz, als dass du im Teich nach Fischen tauchst.

chinesisches Sprichwort (#4153)Detailansicht


Gehe mit Menschen wie mit Holz um: Um eines wurmstichigen Stückchens willen würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen.

chinesisches Sprichwort (#4154)Detailansicht


Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.

chinesisches Sprichwort (#4156)Detailansicht


Gutes wird mit Gutem vergolten, Böses mit Bösem. Nichts wird vergessen, die Zeit der Vergeltung wird kommen.

chinesisches Sprichwort (#4157)Detailansicht


Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt!

chinesisches Sprichwort (#4160)Detailansicht


In der Familie sei sparsam, doch Gästen gib reichlich.

chinesisches Sprichwort (#4161)Detailansicht


Ist eine Sache geschehen, dann rede nicht darüber; es ist schwer, verschüttetes Wasser wieder zu sammeln.

chinesisches Sprichwort (#4163)Detailansicht


Kümmere dich nicht um die Zukunft und du wirst die Gegenwart betrauern.

chinesisches Sprichwort (#4167)Detailansicht


Leicht ist es, ein Reich zu regieren, aber schwer eine Familie.

chinesisches Sprichwort (#4169)Detailansicht


Löse das Problem, nicht die Schuldfrage.

chinesisches Sprichwort (#4171)Detailansicht


Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung.

chinesisches Sprichwort (#4175)Detailansicht


Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit.

chinesisches Sprichwort (#4176)Detailansicht


Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg bleibt immer der gleiche.

chinesisches Sprichwort (#4177)Detailansicht


Schnaps verfärbt das Menschengesicht, Gold verdirbt das Menschenherz.

chinesisches Sprichwort (#4180)Detailansicht


Selbst wer am Wasser lebt, verschwende nicht das Wasser.

chinesisches Sprichwort (#4182)Detailansicht


Sind die Alten nicht aufrichtig, so lehren sie die Jungen, Schurken zu werden

chinesisches Sprichwort (#4183)Detailansicht


Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit.

chinesisches Sprichwort (#4184)Detailansicht


Was muß der Künstler schlecht sein , der sich Vernunft leistet .

Peter Rudl (#4185)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Nie ist ein Mensch erträglicher als wenn er geht .

Peter Rudl (#4190)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Das sogenannte Wunder des Glaubens ist ja nichts anderes als ein Ausdruck geistiger Erschöpfung oder Überforderung .

Peter Rudl (#4192)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Sicherheit oder zumindest die Illusion von ihr ist die Zylinderkopfdichtung der Seelenmaschinerie .

Peter Rudl (#4194)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Aus dem , was gesagt wird , kann man manches erfahren , aber lernen soll man aus dem , was nicht gesagt wird .

Peter Rudl (#4196)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Worte sind verlorene Orte , sind Wüsteneien des Geistes . Sie konturieren allenfalls Denkfiguren , mehr nicht .

Peter Rudl (#4197)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Die Wahrheit ist eine Geliebte für eine Elukubration , und wenn es schön war noch für die nächste , nicht mehr .

Peter Rudl (#4200)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Das Papsttum ist wahrlich der Grabstein , das Senklot und Fallbeil am Halse des in Dummheit , Habsucht und Rechthaberei vergewaltigten Christentums .

Peter Rudl (#4201)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Die Gerechtigkeit ist ein Spiegel , den der Mensch ständig mit Füßen tritt . Vielleicht hat ihn die Schöpfung auch gerade daher blind gemacht .

Peter Rudl (#4202)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wer noch nie betrogen hat , ist ein Betrüger ex katexochen , weil er sich selbst betrügt .

Peter Rudl (#4203)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Gleichmut bilde das Firmament der Seele , durchsternt von vornehmen
Leidenschaften , die der Schönheit des Vergänglichen unerschütterlich
mit Wärme dienen .

Peter Rudl (#4204)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Talente ohne Tugend sind wie Sklaven ohne Herren: Sie können sich nicht gut benehmen und sind zu allem fähig.

chinesisches Sprichwort (#4207)Detailansicht


Tee erleuchtet den Verstand, schärft die Sinne, verleiht Leichtigkeit und Energie, und vertreibt Langeweile und Verdruss.

chinesisches Sprichwort (#4208)Detailansicht


Trage immer einen grünen Zweig im Herzen, es wird sich ein Singvogel darauf niederlassen.

chinesisches Sprichwort (#4209)Detailansicht


Über Vergangenes mache dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu.

chinesisches Sprichwort (#4210)Detailansicht


Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

chinesisches Sprichwort (#4213)Detailansicht


Verrottetes Holz kann man nicht schnitzen - eine Wand aus Kuhdung kann man nicht verputzen.

chinesisches Sprichwort (#4214)Detailansicht


Wegen einer Laus verbrennt sich mancher seinen Watterock.

chinesisches Sprichwort (#4218)Detailansicht


Wenn das, was Du sagen möchtest, nicht schöner ist als die Stille, dann schweige!

chinesisches Sprichwort (#4219)Detailansicht


Wenn der Vater nicht pflügen kann, lernt der Sohn auch nicht säen.

chinesisches Sprichwort (#4220)Detailansicht


Wenn Du einen grünen Zweig im Herzen trägst, wird sich ein Singvogel darauf niederlassen.

chinesisches Sprichwort (#4224)Detailansicht


Wer dich einen Tag unterrichtete, ist das ganze Leben lang dein Vater.

chinesisches Sprichwort (#4227)Detailansicht


Wer geduldig am Fluss wartet, wird die Leichen seiner Feinde vorbeitreiben sehen.

chinesisches Sprichwort (#4229)Detailansicht


Wer Jiayuguan verlässt, lässt das Land der Menschen hinter sich und betritt das Land der Geister.

chinesisches Sprichwort (#4230)Detailansicht


Willst du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke dich. Willst du für drei Tage glücklich sein, so heirate. Willst du für acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen. Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten.

chinesisches Sprichwort (#4235)Detailansicht


Wissen, das sich nicht täglich vermehrt, nimmt ab.

chinesisches Sprichwort (#4236)Detailansicht


Zu einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber.

chinesisches Sprichwort (#4237)Detailansicht


Nicht wertloses Wissen, sondern wertvolles Wissen sollte der Mensch sich aneignen, zum Dienste und Wohle der Menschheit!

Sinan Gönül (#4242)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Die Zeit ist das einzige Gut, das nicht mit Geld zu kaufen ist…noch nicht!

Sinan Gönül (#4243)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Den Menschen zerstört nicht , daß er immer nur zu brauchen meint , was er nicht hat , sondern vielmehr , daß er stets zu brauchen wähnt , was es gar nicht gibt.

Peter Rudl (#4245)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Existenz : ein Begriff , der tunlichst nach Kleinschreibung verlangt .

Peter Rudl (#4246)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Arbeite umsonst, aber verweile nicht umsonst.

Albanisches Sprichwort (#4247)Detailansicht


Der nicht arbeitet wie ein Mann, sitzt zu Hause und flennt wie eine Frau.

Albanisches Sprichwort (#4254)Detailansicht


Ein geflicktes Hemd und ein Magen voll Medizin können nicht lange halten.

Albanisches Sprichwort (#4261)Detailansicht


Ein leerer Magen kann nicht gut springen; ein voller überhaupt nicht.

Albanisches Sprichwort (#4262)Detailansicht


Ein Mann kommt nicht mit einem Schnurrbart auf die Welt.

Albanisches Sprichwort (#4263)Detailansicht


Ein schwanzloser Hund kann seine Freude nicht äußern.

Albanisches Sprichwort (#4265)Detailansicht


Einer der sich immer beeilt, kommt ständig zu spät.

Albanisches Sprichwort (#4266)Detailansicht


Es gibt zwei Arten von Männern, die die Gesprächsrunde unter Männern stören. Der, der gebildet ist und nicht spricht und der, der ungebildet ist und spricht.

Albanisches Sprichwort (#4268)Detailansicht


Es steht der Frau nicht gut an, den Mund zu öffnen, außer beim Essen.

Albanisches Sprichwort (#4271)Detailansicht


Gott ist keine Katze, die dich sofort kratzt!

Albanisches Sprichwort (#4275)Detailansicht


Ich zeige dir den Wolf, und du fragst, wo die Spuren sind.

Albanisches Sprichwort (#4276)Detailansicht


Sage, was du gerne hättest, aber nimm getrost auch, was du nicht magst.

Albanisches Sprichwort (#4281)Detailansicht


Sprich mit der Türe, damit das Fenster es höre.

Albanisches Sprichwort (#4283)Detailansicht


Wer am Sonntag nicht angeheitert ist, der ist's nicht wert, dass man ihm am Montag die Hände schüttelt.

Albanisches Sprichwort (#4289)Detailansicht


Wer von einer Wespe gestochen wurde, fürchtet sich vor der Motte.

Albanisches Sprichwort (#4291)Detailansicht


Nichts sollte tödlicher sein als Versprechen .

Peter Rudl (#4294)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Politik ist in der Regel nicht mehr als das Gewölle am Ende der Rhetorik .

Peter Rudl (#4298)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Gerade solche Menschen , die sich nach Macht sehnen und sie sonst nirgends erlangen können , setzen bevorzugt Kinder in die Welt .

Peter Rudl (#4299)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ein Weg verschwindet , wenn er nicht zuende gegangen wird .

Peter Rudl (#4301)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Die Freude ist auch nur eine Form , eine Facette aus dem weitläufigen Spektrum des Leides , die nur durch eine mehr oder weniger geringe Beugung und Abweichung der Zeit zunächst aus ihm verschoben erscheint .

Peter Rudl (#4302)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wenn das Böse arriviert ist , läßt es es sich nicht nehmen Segen zu spenden .

Peter Rudl (#4304)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Mag Gott selbst die Pointe der Liebe , des Lebens oder von was auch immer sein , so schwebt über allem doch ein wahnsinniger Humor , der sich immer neue Nischen sucht , wo sich jede für sich Universum nennen darf . Sicher ist bloß , daß die multiversale Anstalt keine Wärter kennt , sondern nur Insassen , Erzähler und ihre geistesgegenwärtigen Erfinder .

Peter Rudl (#4305)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Glück : eine erbärmliche Versuchung . Wenn es sich verabschiedet hat , kommt man ihm näher , wenn es sich aber nie eingefunden hat , kann man schon bei ihm wohnen ohne es auch nur zu wissen oder zu wollen .

Peter Rudl (#4306)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Gott , das Böse oder ganz unverbindlich das “ Schicksal “ : alles , was immer dafür herhalten muß , wenn Menschen versagen . Dabei liegt darin ihre eigentliche Kern(in)kompetenz .

Peter Rudl (#4307)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Der sogenannte Fortschritt : testosterongesteuerte Selbstzerstörung auf einem künstlich immer weiter erhöhten Niveau . Veitstanz der Gier nach mehr , der Geist bleibt dabei auf der Strecke . An der Börse spräche man von einer Blase .

Peter Rudl (#4308)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Der Mensch kommt als guter Mensch auf die Welt.
Mit den Jahren findet dann ein innerer Kampf zwischen einem guten und bösen Wolf statt. Letztlich wird derjenige den Kampf gewinnen, den man füttert.

Sinan Gönül (#4311)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Es sind nicht die äußeren Veränderungen, sondern die inneren Veränderungen, die bei einem Menschen wahre Veränderungen hervorbringen.

Sinan Gönül (#4312)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Viele reden nur allzu oft von ihren Rechten und vergessen leider dabei auch allzu oft ihre Pflichten.

Sinan Gönül (#4313)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Manchmal bedauert man jemanden als Freund gehabt zu haben, der die Freundschaft nicht zu schätzen wusste.

Sinan Gönül (#4316)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Der Ichmensch ist ein blutsaugender Überlebenskünstler, dessen Tage erst dann gezählt sind, wenn er keinen Nutzen mehr von seinen Mitmenschen ziehen kann.

Sinan Gönül (#4317)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


So wie unser menschlicher Körper durch unsere alltägliche Arbeit, die wir verrichten, befleckt wird, so wird auch unsere menschliche Seele durch unsere alltäglichen Sünden, die wir begehen, befleckt.

Sinan Gönül (#4318)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Wenn eine Freundschaft gestorben ist, dann nur, weil das Herz aufgehört hat dafür zu schlagen; hervorgerufen durch ständige Sticheleien ins Herz.

Sinan Gönül (#4319)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Mit den Freundschaften verhält es sich so wie mit den Verträgen. Der sog. „Freundschaftsvertrag“ wird freiwillig zwischen zwei Parteien geschlossen. Wenn jedoch eine Partei den Vertrag bricht, so kann sich die andere Partei von ihrer Verpflichtung zur Erfüllung des Vertrags entbinden. Die Konsequenz wäre dann, dass sich die Freundschaft auflöst, weil keine Vertrauensbasis mehr vorhanden ist.

Sinan Gönül (#4320)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Armut schändet nicht, aber sie drückt.

Arabisches Sprichwort (#4323)Detailansicht


Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht.

Arabisches Sprichwort (#4327)Detailansicht


Die Liebe ist wie ein Garten: Wenn man sie nicht pflegt, verkommt sie.

Arabisches Sprichwort (#4337)Detailansicht


Drei Dinge die unwiederbringlich sind: Der Pfeil, der den Bogen verlassen hat, das zu schnell gesprochene Wort und die verpasste Gelegenheit.

Arabisches Sprichwort (#4339)Detailansicht


Ein goldener Sattel macht einen Esel noch nicht zum Pferd.

Arabisches Sprichwort (#4340)Detailansicht


Fälle nicht den Baum, der dir Schatten spendet.

Arabisches Sprichwort (#4345)Detailansicht


Jeder ist mit seinem Verstand zufrieden, mit seinem Geld aber nicht.

Arabisches Sprichwort (#4350)Detailansicht


Jeder Wissende irrt sich, und jedes edle Pferd stolpert.

Arabisches Sprichwort (#4351)Detailansicht


Nicht jeder, der einen Bart trägt, ist schon ein Philosoph.

Arabisches Sprichwort (#4354)Detailansicht


Sage nicht: 'Dies ist mein Pferd' - Sage: 'Dies ist mein Sohn.

Arabisches Sprichwort (#4355)Detailansicht


»Salam aleikum« ist Tradition, »Aleikum salam« ist Pflicht.

Arabisches Sprichwort (#4356)Detailansicht


Setze dich an das Ufer des Wadi und du wirst die Leiche deines Feindes vorüberschwimmen sehen.

Arabisches Sprichwort (#4357)Detailansicht


Vertraue dein Gut nicht dem Manne mit dem längsten Bart und auch nicht dem, der in der Moschee am längsten betet.

Arabisches Sprichwort (#4358)Detailansicht


Weil Gott nicht alles allein machen und nicht überall sein konnte, schuf er die Mütter.

Arabisches Sprichwort (#4360)Detailansicht


Wenn des Richters Maulesel stirbt, geht jedermann zum Begräbnis. Wenn der Richter selber stirbt, geht niemand.

Arabisches Sprichwort (#4362)Detailansicht


Wenn dir dein Schweigen Gewohnheit ist, versuche dich nicht in besserwissender Rede.

Arabisches Sprichwort (#4363)Detailansicht


Zwei werden nicht satt: Wer Wissen und wer Reichtum sucht.

Arabisches Sprichwort (#4368)Detailansicht


Berg und Berg kommen nicht zusammen, aber Mensch und Mensch.

Armenisches Sprichwort (#4370)Detailansicht


Das Glück besucht dich nur einmal.

Armenisches Sprichwort (#4371)Detailansicht


Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Armenisches Sprichwort (#4372)Detailansicht


Ein Hand klatscht nicht.

Armenisches Sprichwort (#4374)Detailansicht


Ein Narr wirft ein Stein in den Brunnen, wo vierzig Kluge es nicht wieder herausholen können.

Armenisches Sprichwort (#4376)Detailansicht


Mit einem Schlag kommt der Frühling nicht.

Armenisches Sprichwort (#4384)Detailansicht


Weil die Braut nicht tanzen konnte, sagte sie: Der Boden ist schief.

Armenisches Sprichwort (#4389)Detailansicht


Wenn der Fuchs die Trauben nicht erreichen konnte, sagte: Die sind noch nicht reif.

Armenisches Sprichwort (#4390)Detailansicht


Es ist ein albern Schaf, das dem Wolf beichtet.

Australisches Sprichwort (#4392)Detailansicht


Die Krankheit des einen heilt nicht die des anderen.

Belgisches Sprichwort (#4396)Detailansicht


Man soll nicht den Pflug vor den Ochsen spannen.

Belgisches Sprichwort (#4405)Detailansicht


Man spricht niemals vom Wolf, ohne dass man seinen Schwanz sieht.

Belgisches Sprichwort (#4406)Detailansicht


Nicht alle Tiere fressen Heu.

Belgisches Sprichwort (#4407)Detailansicht


Streck deinen Fuß nicht weiter aus, als dein Bett lang ist.

Belgisches Sprichwort (#4408)Detailansicht


Vor leeren Trögen zanken sich die Schweine.

Belgisches Sprichwort (#4410)Detailansicht


Wirf deine alten Schuhe nicht weg, ehe du neue hast.

Belgisches Sprichwort (#4417)Detailansicht


Wölfe fressen sich nicht gegenseitig.

Belgisches Sprichwort (#4418)Detailansicht


Der Tag mag kurz sein, aber nicht das Jahr.

Bosnisches Sprichwort (#4420)Detailansicht


Wer lacht beabsichtigt nichts Böses.

Bosnisches Sprichwort (#4422)Detailansicht


Die Kunst des Kampfes liegt vor allem auch darin keine Pläne zu ma-chen , nicht zu projizieren und niemals an seinen Ausgang zu denken .

Peter Rudl (#4423)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wann , wenn nicht Jetzt ? Geist , wenn nicht Leben ?

Peter Rudl (#4424)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Freundschaft , Familie , Liebe : in der Regel nicht mehr als ein Masken-ball des Todes .

Peter Rudl (#4425)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Opferbereitschaft : Grundbedingung aufrichtigen und reinen Geistes .

Peter Rudl (#4427)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Dostojewskij schrieb " Je mehr ich mir des Göttlichen bewußt wurde , um so tiefer watete ich im Dreck . " Nicht anders verhält es sich in der Liebe .

Peter Rudl (#4428)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Auch Erfahrung nützt sich ab .

Peter Rudl (#4429)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Das sozialistische Problem ist freilich kein deutsches; es ist ein menschliches.

Moses Hess (#4430)Detailansicht

deutscher Philosoph und Schriftsteller


Der Egoismus hat seinen Kreislauf vollendet, und diese Vollendung hat er in der Konkurrenz erreicht. In ihr hat der Egoismus seine klassische Gestalt erhalten.

Moses Hess (#4431)Detailansicht

deutscher Philosoph und Schriftsteller


Die falsche Bildung aber, welche den Menschen zum gebildeten Raubtier macht, kann immer nur den Einen auf Kosten des Andern bereichern.

Moses Hess (#4432)Detailansicht

deutscher Philosoph und Schriftsteller


Ja, wir glauben, dass die Menschen noch einen höhern Beruf haben, als sich gegenseitig auszubeuten.

Moses Hess (#4433)Detailansicht

deutscher Philosoph und Schriftsteller


Klagt nicht die menschliche Natur an, wenn ihr Bosheit, Dummheit, Niederträchtigkeit, Unglück und jede Art von Elend in unserer Gesellschaft findet - klagt die unmenschlichen Verhältnisse an, die das beste, humanste, tätigste Geschöpf in Elend und Laster stürzen können.

Moses Hess (#4434)Detailansicht

deutscher Philosoph und Schriftsteller


Wer soll denn meine Stiefel wichsen, wenn alle Menschen gleiches Glück haben? - Wenn Sie ihre Stiefel durchaus gewichst haben wollen und es findet sich niemand, der es Ihnen vortun mag, dann müssen Sie es selber tun; das Unglück wäre nicht so groß wie manches andere.

Moses Hess (#4436)Detailansicht

deutscher Philosoph und Schriftsteller


Der Stichling gibt nur so lange an, wie der Hecht nicht da ist.

Bulgarisches Sprichwort (#4441)Detailansicht


Gibst du fremden Hunden Brot, werden dich bald deine eigenen fressen.

Bulgarisches Sprichwort (#4448)Detailansicht


Hat der Fuchs noch Zähne, geht er nicht ins Kloster.

Bulgarisches Sprichwort (#4451)Detailansicht


Schlimmes, mach dich auf die Socken - es kommt noch Schlimmeres!

Bulgarisches Sprichwort (#4456)Detailansicht


»Von hier aus reiche ich bequem zu deiner Frau«, sagte der Gast. »Und ich zum Feuerhaken!«, antwortete der Hausherr.

Bulgarisches Sprichwort (#4458)Detailansicht


Weit reicht das gute Wort, noch weiter das schlechte.

Bulgarisches Sprichwort (#4460)Detailansicht


Wer in den Honigtopf greift, schleckt sich auch die Finger ab.

Bulgarisches Sprichwort (#4462)Detailansicht


Wer sich zwischen zwei Stühle setzt, fällt auf den Boden.

Bulgarisches Sprichwort (#4463)Detailansicht


Wahre Liebe vergleicht nicht .

Peter Rudl (#4464)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Aber man kann zweifeln, ob es wohlgetan ist, alle Handlungen der Menschen durch eine Kette von Gesetzen zu umgrenzen, so dass sie eine Übertretung nicht mehr wagen.

Johann Amos Comenius (#4467)Detailansicht

schechischer Theologe und Pädagoge


Schulen sind Produktionsstätten der Menschlichkeit, sofern sie bewirken, dass aus Menschen wirklich Menschen werden.

Johann Amos Comenius (#4470)Detailansicht

schechischer Theologe und Pädagoge


Ich danke meinem Gott, dass er mich mein ganzes Leben hindurch einen Mann der Sehnsucht hat sein lassen.

Johann Amos Comenius (#4471)Detailansicht

schechischer Theologe und Pädagoge


Sei Herr über deinen Mund, um nicht Sklave deiner Wörter zu sein.

Brasilianisches Sprichwort (#4482)Detailansicht


Weiches Wasser auf hartem Stein, tropft solang bis er durchlöchert.

Brasilianisches Sprichwort (#4483)Detailansicht


Wer einen Paten hat, stirbt nicht als Heide.

Brasilianisches Sprichwort (#4484)Detailansicht


Alle Wasser eilen der Küste, und Geld dem reichen Manne zu.

Dänische Sprichwörter (#4487)Detailansicht


Alter macht weiß, nicht weise

Dänische Sprichwörter (#4489)Detailansicht


Bei sich zuhause ist der Hund am stolzesten.

Dänische Sprichwörter (#4491)Detailansicht


Das Pferd, das man nicht bekommen kann, hat immer Fehler.

Dänische Sprichwörter (#4495)Detailansicht


Die Hausfrau hat ihr Licht vom Manne wie der Mond von der Sonne.

Dänische Sprichwörter (#4501)Detailansicht


Die Liebe ist einäugig, aber Hass gänzlich blind!

Dänische Sprichwörter (#4502)Detailansicht


Die Tugend in der Mitte, sagte der Teufel und setzte sich zwischen zwei Juristen.

Dänische Sprichwörter (#4503)Detailansicht


Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze die eines andern anzündest.

Dänische Sprichwörter (#4505)Detailansicht


Man kann keine Kerzen ausblasen, wenn man gleichzeitig Mehl im Mund hat.

Dänische Sprichwörter (#4516)Detailansicht


Was nützt einem Menschen der Verstand, wenn geistiges Fassungsvermögen vorhanden ist, sich Wissen anzueignen, jedoch nicht die Fähigkeit besitzt, dieses mit seiner Urteilskraft zu verbinden?

Sinan Gönül (#4519)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Vorsicht ist eine Bürgermeistertugend.

Dänische Sprichwörter (#4520)Detailansicht


Wenn die Hunde hinken, die Weiber weinen und die Krämer schwören, so hat das nicht viel zu bedeuten.

Dänische Sprichwörter (#4523)Detailansicht


Wenn jeder das Seine kriegt, kriegt der Teufel nichts.

Dänische Sprichwörter (#4524)Detailansicht


Wo es Liebe regnet, wünscht sich keiner einen Schirm.

Dänische Sprichwörter (#4526)Detailansicht


Erfolg verdient nur Respekt , wenn er ohne Ellenbogen , Hinterhältigkeit oder Protektion zustande kommt . Diese Art Erfolg müßte freilich erst noch geboren werden .

Peter Rudl (#4528)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Der Selbstmord ist nichts für Ästheten . Er ist eine Schweinerei , mit der man zu leben hat .

Peter Rudl (#4529)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Vernunft : dieser Büttel des Erfolgs , der noch immer versagt hat , wenn es wesentlich wurde .

Peter Rudl (#4530)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Nichts ist verantwortungsloser als das Glück . Also zähle nicht darauf.

Peter Rudl (#4531)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ein alter Kopf nimmt nichts an.

Estnische Sprichwörter (#4544)Detailansicht


Ein guter Hintern findet selbst eine Bank für sich.

Estnische Sprichwörter (#4545)Detailansicht


Ein ihm angebotenes Kind nimmt der Tod nicht.

Estnische Sprichwörter (#4546)Detailansicht


Hol dir ein Pferd von einem reichen Gut und eine Frau von einem armen.

Estnische Sprichwörter (#4548)Detailansicht


Mach dich über den Mann lustig, aber nur nicht über seine Mütze.

Estnische Sprichwörter (#4549)Detailansicht


Man kann nicht zweifachen Todes sterben.

Estnische Sprichwörter (#4550)Detailansicht


Sowie man den Topf lobt, zerbricht er.

Estnische Sprichwörter (#4551)Detailansicht


Wenn der Tod kommt, hat der Reiche kein Geld, der Arme keine Schulden mehr.

Estnische Sprichwörter (#4553)Detailansicht


Geist : eine Wunde des Nichts .

Peter Rudl (#4554)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Welch ein Tor ich war!

Charles Churchill (#4556)Detailansicht

englischer Dichter


Stolze Menschen verirren sich lieber, als nach dem Weg zu fragen.

Charles Churchill (#4557)Detailansicht

englischer Dichter


Ich weiß nicht, was für einen Christen schwieriger ist - demütig zu leben oder demütig zu sterben.

Daniel Defoe (#4558)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Was ist Ehre ohne Verdienst? Und was kann man gerechtes Verdienst nennen, wenn nicht das, was einen Menschen sowohl gut als groß macht?

Daniel Defoe (#4559)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten.

Daniel Defoe (#4561)Detailansicht

englischer Schriftsteller


Die Einsamkeit ist wie der Duft einer Giftpflanze, süß, aber betäubend und mit der Zeit geradezu verderblich, selbst für die stärksten Konstitutionen.

Friedrich Spielhagen (#4562)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


"Der Zufall reißt alles mit sich fort.

Marcus Annaeus Lucanus (#4565)Detailansicht

römischer Dichter


Die siegreiche Sache gefiel den Göttern; aber die Besiegte Cato.

Marcus Annaeus Lucanus (#4568)Detailansicht

römischer Dichter


Dort erblicken sie das sittlich Gute, wo sofortige Belohnung lockt.

Marcus Annaeus Lucanus (#4569)Detailansicht

römischer Dichter


Nichts für erledigt ansehend, wenn noch etwas zu tun übrig wäre.

Marcus Annaeus Lucanus (#4572)Detailansicht

römischer Dichter


O bleiche Pest der Geldsucht!

Marcus Annaeus Lucanus (#4573)Detailansicht

römischer Dichter


Tugend und absolute Macht passen nicht zusammen.

Marcus Annaeus Lucanus (#4574)Detailansicht

römischer Dichter


Die letzten Stichworte in einem richtig geführten menschlichen Leben müssen Friede und Güte heißen.

Carl Hilty (#4587)Detailansicht

Schweizer Philosoph und Staatsrechtler


Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen.

Carl Hilty (#4588)Detailansicht

Schweizer Philosoph und Staatsrechtler


Der Mensch wird erst seines Geistes, seines Körpers und seiner Zeit Herr, wenn er sich an die mäßigst-mögliche Lebensart gewöhnt hat.

Carl Hilty (#4589)Detailansicht

Schweizer Philosoph und Staatsrechtler


Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

Carl Hilty (#4590)Detailansicht

Schweizer Philosoph und Staatsrechtler


Ein Quäntchen wirklicher Freundschaft ist viel mehr als eine ganze Wagenladung Verehrung.

Carl Hilty (#4591)Detailansicht

Schweizer Philosoph und Staatsrechtler


Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du.

Wilhelm Dilthey (#4593)Detailansicht

deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge


Der durch die Realität des Lebens gebundene und bestimmte Mensch wird nicht nur durch die Kunst - was öfter entwickelt ist -, sondern auch durch das Verstehen des Geschichtlichen in Freiheit versetzt.

Wilhelm Dilthey (#4594)Detailansicht

deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge


Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis.

Wilhelm Dilthey (#4596)Detailansicht

deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge


Ein Gefühl, das wir nicht erlebt haben, können wir in einem anderen nicht wiederfinden.

Wilhelm Dilthey (#4597)Detailansicht

deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge


Leben und Lebenserfahrung sind die immer frisch fließenden Quellen des Verständnisses der gesellschaftlich-geschichtlichen Welt; das Verständnis dringt vom Leben aus in immer neue Tiefen.

Wilhelm Dilthey (#4598)Detailansicht

deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge


So schön wie er können wir heute nicht mehr schreiben.

Johannes Brahms (#4600)Detailansicht

deutscher Komponist, Pianist und Dirigent


Nur wenige reiche Männer besitzen ihr Eigentum, sie sind Eigentum ihres Besitzes.

Robert Green Ingersoll (#4603)Detailansicht

US-amerikanischer Jurist und Redner


Denn ich glaube immer noch mehr an die Wahrheit der frühern Empfindung als an die der spätern Betrachtung.

Sophie Bernhardi (#4608)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Der Mensch lebt in einer ewigen Furcht vor seinem Glück. Es tritt ihm schon als Kind entgegen, und er entzieht sich der liebenden Gewalt, er möchte gerne sich selbst versuchen und durch eigene Kraft das erringen, was ihm ein freundliches Geschick früh mit auf die Welt gab.

Sophie Bernhardi (#4609)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Die höchste, ja ich möchte sagen die einzige Tugend, die der Mensch besitzen kann, ist die Wahrheit gegen sich und andere.

Sophie Bernhardi (#4611)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Die höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, dass er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, dass er wie ein Gott über allen steht und sie regiert, so dass sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten.

Sophie Bernhardi (#4612)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Ein wahrer Dichter muss mich jedes Wesen, das er mir aufstellt, ganz verstehen lassen.

Sophie Bernhardi (#4613)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Vergeblich ist es, zu wünschen, dass der Freund, den wir lieben, uns ganz in unserer eigensten Eigentümlichkeit verstehen möchte.

Sophie Bernhardi (#4615)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Einen gepackten Reisewagen und einen Dolch sollte ein jeder haben; dass, wenn er sich fühlt, er gleich abreisen kann.

Rahel Varnhagen (#4617)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Was machen Sie? Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen.

Rahel Varnhagen (#4619)Detailansicht

deutsche Schriftstellerin


Gott sei Dank, dass es Tee gibt! Was wäre die Welt ohne Tee - wie würde sie existieren können? Ich bin froh, dass ich nicht vor dem Tee geboren wurde.

Sydney Smith (#4621)Detailansicht

englischer Schriftsteller und Theologe


Anmut ist köstlicher denn Schönheit.

Johann Heinrich Daniel Zschokke (#4622)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Pädagoge


Ich glaube an keine Unfehlbarkeit des Richters.

Johann Heinrich Daniel Zschokke (#4623)Detailansicht

deutscher Schriftsteller und Pädagoge


Das Glück des Menschen ist, das zu lieben, was sie tun müssen. Auf diesem Prinzip ist die Gesellschaft nicht aufgebaut.

Claude Adrien Helvétius (#4625)Detailansicht

französischer Philosoph


Der Mensch ist ein Modell, dem Blick verschiedener Künstler ausgestellt. Jeder besieht sich einige Facetten desselben; niemand ist jedoch um es herum gegangen.

Claude Adrien Helvétius (#4626)Detailansicht

französischer Philosoph


Die Menschen verstehen einander nicht. Es gibt weniger Wahnsinnige als wir denken.

Claude Adrien Helvétius (#4627)Detailansicht

französischer Philosoph


Wer die Intoleranten duldet, macht sich an ihren Verbrechen mitschuldig.

Claude Adrien Helvétius (#4631)Detailansicht

französischer Philosoph


Wer sich selbst so viel nutzt, dass er andern nicht schadet, sondern ihr Wohl viel mehr fördert, ist der wahrhaft gute Mensch.

Claude Adrien Helvétius (#4632)Detailansicht

französischer Philosoph


In meinem Leben ist so vieles Sinnfrei, warum soll ich mir darum Sorgen machen ?

Björn Petermann (#4633)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Adel verpflichtet.

Deutsches Sprichwort (#4634)Detailansicht


Alles hat seine Zeit, nur die alten Weiber nicht.

Deutsches Sprichwort (#4644)Detailansicht


Alte Liebe rostet nicht.

Deutsches Sprichwort (#4649)Detailansicht


Alter schützt vor Torheit nicht.

Deutsches Sprichwort (#4651)Detailansicht


Altes Brot ist nicht hart, kein Brot, das ist hart.

Deutsches Sprichwort (#4652)Detailansicht


Anfangen ist leicht, beharren eine Kunst.

Deutsches Sprichwort (#4660)Detailansicht


Appetit holt man sich woanders, gegessen wird zuhause.

Deutsches Sprichwort (#4662)Detailansicht


Arbeit zieht Arbeit nach sich.

Deutsches Sprichwort (#4667)Detailansicht


Ärgere dich nicht das die Rosen Dornen haben, sondern freu' dich das die Dornen Rosen haben.

Deutsches Sprichwort (#4668)Detailansicht


Armut schändet nicht.

Deutsches Sprichwort (#4671)Detailansicht


Armut schändet nicht...aber sie drückt

Deutsches Sprichwort (#4672)Detailansicht


Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut.

Deutsches Sprichwort (#4677)Detailansicht


Auf einem Bein kann man nicht stehen

Deutsches Sprichwort (#4685)Detailansicht


Aus fremder Leute Leder ist trefflich Riemen schneiden.

Deutsches Sprichwort (#4695)Detailansicht


Erinnerung : in der Regel immer nur das gerechte Bleiwerk des
Vergessens , in das immer neue Stollen der Verbrämung , des erstickten Selbstbezichts und der schamlosesten Verklärung getrieben werden . Wer solche Lüge nicht leben will , wird krank und erlischt schnell . Aber wen schert’s . Die Wahrheit will keiner ertragen .

Peter Rudl (#4701)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Der schönste Gottesdienst bleibt seinen Geist dicht am Tod und tief im Leben vielfältigst zu schulen .

Peter Rudl (#4702)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Koalition : Kollision von etwas , das nicht zusammengehört . Das so jämmerlich Ineinandergeschobene lähmt sich gegenseitig bis sich irgendwelche Feuerwehrleute und im günstigsten Fall sogar die Wähler der Verunfallten mit der Rettungsschere erbarmen , die Scherben zusammenkehren und den Schrott abfahren .

Peter Rudl (#4703)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Gesichter ohne Namen . Damit fängt es immer an . Doch der Traum geht immer weiter . Die Vernunft kapituliert , die Seele hüllt sich in Schweigen , doch der Geist macht immer weiter . Bis es erledigt ist . Das sogenannte Leben , id est : sein Lügengewirk . Das sogenannte Lebenswerk .

Peter Rudl (#4704)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Bäume wachsen nicht in den Himmel.

Deutsches Sprichwort (#4705)Detailansicht


Begabung verpflichtet.

Deutsches Sprichwort (#4707)Detailansicht


Beinahe ist noch lange nicht halb.

Deutsches Sprichwort (#4709)Detailansicht


Beiß nicht in die Hand, die dich füttert.

Deutsches Sprichwort (#4710)Detailansicht


Bellende Hunde beißen nicht!

Deutsches Sprichwort (#4711)Detailansicht


Besser gar nicht Arzneien, als sich damit kasteien.

Deutsches Sprichwort (#4721)Detailansicht


Braune Augen sind gefährlich, aber in der Liebe ehrlich.

Deutsches Sprichwort (#4734)Detailansicht


Dankbarkeit kostet nichts und tut Gott und Menschen wohl.

Deutsches Sprichwort (#4738)Detailansicht


Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.

Deutsches Sprichwort (#4750)Detailansicht


Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Deutsches Sprichwort (#4761)Detailansicht


Der Argwohn isst mit dem Teufel aus der gleichen Schüssel.

Deutsches Sprichwort (#4763)Detailansicht


Der Arzt ist ein Wegweiser ins Himmelreich.

Deutsches Sprichwort (#4764)Detailansicht


Der Esel nennt sich immer zuerst.

Deutsches Sprichwort (#4770)Detailansicht


Der Gesunde weiß nicht, wie reich er ist.

Deutsches Sprichwort (#4775)Detailansicht


Der Knochen kommt nicht zum Hund, sondern der Hund zum Knochen.

Deutsches Sprichwort (#4780)Detailansicht


Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.

Deutsches Sprichwort (#4782)Detailansicht


Der liebe Gott hat uns die Zeit geschenkt, aber von Eile hat er nichts gesagt.

Deutsches Sprichwort (#4784)Detailansicht


Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Deutsches Sprichwort (#4787)Detailansicht


Der Neider sieht nur das Beet, aber den Spaten sieht er nicht.

Deutsches Sprichwort (#4788)Detailansicht


Der Teufel ist ein Eichhörnchen.

Deutsches Sprichwort (#4790)Detailansicht


Dicht daneben ist auch vorbei.

Deutsches Sprichwort (#4798)Detailansicht


Die Absicht ist die Seele der Tat.

Deutsches Sprichwort (#4799)Detailansicht


Die Ameise hält das Johanniswürmchen für ein großes Licht.

Deutsches Sprichwort (#4800)Detailansicht


Die Bibel lässt sich nicht auspredigen.

Deutsches Sprichwort (#4802)Detailansicht


Die Bohne fällt nicht weit vom Strauch.

Deutsches Sprichwort (#4803)Detailansicht


Die Katze läßt das Mausen nicht.

Deutsches Sprichwort (#4810)Detailansicht


Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos.

Deutsches Sprichwort (#4811)Detailansicht


Die Suppe wird nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird.

Deutsches Sprichwort (#4814)Detailansicht


Die Woche fängt gut an, sprach der Zimmermann - da hieb er sich den Daumen ab.

Deutsches Sprichwort (#4816)Detailansicht


Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht

Deutsches Sprichwort (#4823)Detailansicht


Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben.

Deutsches Sprichwort (#4824)Detailansicht


Dumm, der gibt, dümmer, der nicht nimmt.

Deutsches Sprichwort (#4825)Detailansicht


Dummheit schützt vor Strafe nicht

Deutsches Sprichwort (#4830)Detailansicht


Ehrlich währt am längsten.

Deutsches Sprichwort (#4833)Detailansicht


Ein Brand alleine brennt nicht lange.

Deutsches Sprichwort (#4842)Detailansicht


Ein freundlich Angesicht ist's halbe Zugemüse.

Deutsches Sprichwort (#4844)Detailansicht


Ein gutes Turnierpferd springt nicht höher als es muss.

Deutsches Sprichwort (#4848)Detailansicht


Ein leichter Schlag auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen.

Deutsches Sprichwort (#4856)Detailansicht


Ein Streichholz bricht, dreißig aber nicht.

Deutsches Sprichwort (#4864)Detailansicht


Ein voller Bauch studiert nicht gern.

Deutsches Sprichwort (#4866)Detailansicht


Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Deutsches Sprichwort (#4871)Detailansicht


Einem nackten Mann kann man nicht in die Taschen greifen.

Deutsches Sprichwort (#4872)Detailansicht


Einen alten Baum verpflanzt man nicht.

Deutsches Sprichwort (#4873)Detailansicht


Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

Deutsches Sprichwort (#4881)Detailansicht


Entweder regnet es in Münster, oder es läuten die Glocken. Geschieht beides gleichzeitig, ist Sonntag.

Deutsches Sprichwort (#4883)Detailansicht


Er gönnt ihm nicht das Schwarze unter den Fingernägeln.

Deutsches Sprichwort (#4884)Detailansicht


Es lässt sich gut gackern, wenn anderer Leute Hühner die Eier legen.

Deutsches Sprichwort (#4885)Detailansicht


Erst schmeicheln, dann kratzen, das schickt sich nur für Katzen.

Deutsches Sprichwort (#4889)Detailansicht


Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Deutsches Sprichwort (#4892)Detailansicht


Es gibt nichts Gutes außer man tut es.

Deutsches Sprichwort (#4894)Detailansicht


Es hat nicht sollen sein.

Deutsches Sprichwort (#4895)Detailansicht


Es ist leichter sich zu entschuldigen als vorher um Erlaubnis zu fragen.

Deutsches Sprichwort (#4899)Detailansicht


Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Deutsches Sprichwort (#4900)Detailansicht


Es ist nicht gut, wenn die Bänke auf den Tisch hüpfen wollen.

Deutsches Sprichwort (#4901)Detailansicht


Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Deutsches Sprichwort (#4906)Detailansicht


Die sogenannte Familienehre entsteht immer dann , wenn die
Familienmitglieder keine eigene Ehre haben , um dann freilich meist blutig nur umso breiter getreten zu werden . Ein Atavismus, für den sich jeder Orang Utan zurecht schämte .

Peter Rudl (#4914)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Skepsis ist richtig verstanden eine Art Unterbewußtsein des Humors .

Peter Rudl (#4915)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Das 21.Jahrhundert wird sicherlich schon sehr früh als das der
Überwindung des Buches in die Geschichte eingehen . In meinen Augen verleiht ihm das bereits einen Kommißschmiß in der ohnehin triefäugigen Visage . Es wird ganz gewiß ein Jahrhundert , dem die geheime Schönheit und die Phantasie einen hohen Blutzoll zu opfern haben werden .

Peter Rudl (#4916)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Lüge ist ein Krebs . Sie pflanzt sich irrsinnig schnell fort , geht
rückwärts und läßt sich ohne Betäubung kaum ertragen . Sie zerfrißt die Psyche und zersetzt jeden Charakter um bestenfalls tödlich zu enden . Ihre Beine sind nicht kurz sondern werden abgenommen . Sie ist das Letzte und findet selbst auf den Lippen der Sterbenden Platz . Sie drängt sich überall dazwischen , verzehrt den Geist , versehrt die Seele und verzerrt das Leben . Viele finden darin ihr wärmendes Nest , aber sie ist und bleibt die kälteste , verheerende Pest .

Peter Rudl (#4918)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Charakter : neben dem Geist wohl der einzige Luxus , den man bis heute nicht kaufen kann .

Peter Rudl (#4919)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Nichts ist die letzten Generationen mehr durch den Dreck gezogen
worden als die sogenannte Ehre . Noch die verkommenste Straßengang legt Wert auf sie . Die wohl denkbar widerlichsten Morde werden in genau ihrem Namen begangen . Die Ehre ist tot und darf zurecht Dreck gelten , weil sie zu schwach war SS , die feige Mafia , alles grauenvoll blind um sie geiferndes Pack und alle noch sonstig perversen Familien und Banden davon abzuhalten sie in ihren ekelhaft purulenten Sumpf zu ziehen und zu ersticken .

Peter Rudl (#4920)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Fast richtig ist ganz verkehrt

Deutsches Sprichwort (#4921)Detailansicht


Feigheit ist manchmal ein Zeichen von Klugheit.

Deutsches Sprichwort (#4926)Detailansicht


Frisch, fromm, fröhlich, frei!

Deutsches Sprichwort (#4930)Detailansicht


Früh krümmt sich, was ein Haken werden will.

Deutsches Sprichwort (#4933)Detailansicht


Früh übt sich, was ein Meister werden will.

Deutsches Sprichwort (#4934)Detailansicht


Fünf Minuten vor der Zeit, ist des Soldaten (Deutschen) Pünktlichkeit.

Deutsches Sprichwort (#4937)Detailansicht


Für jede Dummheit findet sich einer, der sie macht

Deutsches Sprichwort (#4939)Detailansicht


Gefährlich wird es, wenn die Dummen fleißig werden.

Deutsches Sprichwort (#4942)Detailansicht


Gegensätze ziehen sich an.

Deutsches Sprichwort (#4946)Detailansicht


Geld allein macht nicht glücklich.

Deutsches Sprichwort (#4948)Detailansicht


Geld allein macht nicht glücklich, aber es beruhigt.

Deutsches Sprichwort (#4949)Detailansicht


Geld allein macht nicht unglücklich.

Deutsches Sprichwort (#4950)Detailansicht


Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.

Deutsches Sprichwort (#4951)Detailansicht


Geld stinkt nicht.

Deutsches Sprichwort (#4953)Detailansicht


Geschmierte halten sich gern für Gesalbte.

Deutsches Sprichwort (#4959)Detailansicht


Gibst du mir, so geb' ich dir.

Deutsches Sprichwort (#4965)Detailansicht


Gleich und gleich gesellt sich gern.

Deutsches Sprichwort (#4966)Detailansicht


Gleich Vieh leckt sich gern.

Deutsches Sprichwort (#4967)Detailansicht


Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.

Deutsches Sprichwort (#4968)Detailansicht


Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein.

Deutsches Sprichwort (#4970)Detailansicht


Gottes Wege sind unergründlich.

Deutsches Sprichwort (#4971)Detailansicht


Gott sprach »Es werde Licht!« und es wurde Licht - nur in Paderborn und Münster, dort blieb es finster.

Deutsches Sprichwort (#4974)Detailansicht


Graue Köpfe und blonde Gedanken, passen nicht zusammen.

Deutsches Sprichwort (#4975)Detailansicht


Große Klappe, nichts dahinter.

Deutsches Sprichwort (#4976)Detailansicht


Harte Schale und weicher Kern.

Deutsches Sprichwort (#4983)Detailansicht


Hast Du nichts Gutes zu sagen, sage lieber gar nichts!

Deutsches Sprichwort (#4984)Detailansicht


Hätt' der Hund nicht geschissen, hätt' er den Hasen gefangen.

Deutsches Sprichwort (#4986)Detailansicht


Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

Deutsches Sprichwort (#4987)Detailansicht


Höflichkeit ist wie ein Luftkissen: nichts darin, doch es mildert die Stöße des Lebens.

Deutsches Sprichwort (#5001)Detailansicht


Hunde, die bellen, beißen nicht.

Deutsches Sprichwort (#5004)Detailansicht


Ich bin ein angesehener Mann, sagte der Dieb, da er am Schandpfahl stand.

Deutsches Sprichwort (#5007)Detailansicht


Ich tue als ein guter Christ nicht mehr, als mir befohlen ist.

Deutsches Sprichwort (#5008)Detailansicht


Im Dunkeln ist gut munkeln, aber nicht gut Flöhe fangen.

Deutsches Sprichwort (#5010)Detailansicht


In der geballten Faust sind alle Finger gleich.

Deutsches Sprichwort (#5017)Detailansicht


Irren ist menschlich.

Deutsches Sprichwort (#5026)Detailansicht


Komm ich über'n Hund, komm ich auch über'n Schwanz.

Deutsches Sprichwort (#5083)Detailansicht


Lieber arm und gesund, als reich und krank.

Deutsches Sprichwort (#5106)Detailansicht


Lieber reich und gesund, als arm und krank.

Deutsches Sprichwort (#5109)Detailansicht


Man beißt nicht die Hand, die einen füttert.

Deutsches Sprichwort (#5111)Detailansicht


Man kann einer Laus nicht mehr nehmen als das Leben.

Deutsches Sprichwort (#5115)Detailansicht


Man muss die Menschen so nehmen, wie sie sind, und nicht, wie sie sein müssten.

Deutsches Sprichwort (#5117)Detailansicht


Man muss die Suppe auslöffeln, die man sich eingebrockt hat.

Deutsches Sprichwort (#5118)Detailansicht


Man muss nicht mehr schlachten, als man salzen kann.

Deutsches Sprichwort (#5119)Detailansicht


Man muss nichts - außer sterben.

Deutsches Sprichwort (#5120)Detailansicht


Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.

Deutsches Sprichwort (#5122)Detailansicht


Man soll die Nacht nicht vor dem Morgen loben.

Deutsches Sprichwort (#5123)Detailansicht


Man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist.

Deutsches Sprichwort (#5124)Detailansicht


Messer, Gabel, Schere, Licht, sind für kleine Kinder nicht.

Deutsches Sprichwort (#5130)Detailansicht


Millionen Fliegen können sich nicht irren.

Deutsches Sprichwort (#5131)Detailansicht


Mit dir ist nicht gut Kirschenessen

Deutsches Sprichwort (#5133)Detailansicht


Mit Gewalt lupft man eine Geiß hintenrum, falls der Wedel nicht bricht.

Deutsches Sprichwort (#5136)Detailansicht


Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.

Deutsches Sprichwort (#5138)Detailansicht


Er weiß zwar immer, worauf es ankommt, aber macht sich keine Gedanken darüber, wohin es führt.

Harald Schmid (#5143)Detailansicht


Anregung genügt dem Zeitmenschen nicht mehr. Er braucht die Aufregung.

Harald Schmid (#5144)Detailansicht


In der letzten Zeit ging er nicht wie gewohnt seiner Arbeit nach. Er lief ihr hinterher.

Harald Schmid (#5145)Detailansicht


Der Clown kann lachen, weinen oder sich das Genick brechen. Der Applaus ist ihm sicher.

Harald Schmid (#5148)Detailansicht


Manche Ehepaare gehen nur ins Kino, um sich mal für zwei Stunden nicht zu sehen.

Harald Schmid (#5150)Detailansicht


Die Wahrheit kann man sich nicht aus den Ärmeln schütteln, das können nur Falschspieler.

Harald Schmid (#5151)Detailansicht


Mancher war schon aus der Bahn geworfen, eher er sich die Fahrkarte leisten konnte, einzusteigen.

Harald Schmid (#5152)Detailansicht


Feinde gehen sich aus dem Weg. Freunde sind nicht so tolerant.

Harald Schmid (#5153)Detailansicht


Wer in sich verloren ist, ist arm dran. Man muss sich in sich finden.

Harald Schmid (#5154)Detailansicht


Früher waren die Menschen heimlich frei, heute sind sie unheimlich frei.

Harald Schmid (#5156)Detailansicht


Die Geschichte verfolgt uns. Hoffentlich holt sie uns nicht wieder ein.

Harald Schmid (#5158)Detailansicht


Wer gar keinen Geschmack hat, orientiert sich am Zeitgeschmack.

Harald Schmid (#5159)Detailansicht


Den Gürtel enger schnallen ... Aber warum gleich um den Hals?

Harald Schmid (#5160)Detailansicht


Heule nicht mit den Wölfen, wenn du ein Schaf bist.

Harald Schmid (#5161)Detailansicht


Wer sich von der Hoffnung nährt, wird wenigstens nicht fett.

Harald Schmid (#5162)Detailansicht


„Klug sein, bringt nichts ein“, sagt ein Kaufmann. „Man muss klug handeln.“

Harald Schmid (#5163)Detailansicht


Dem Erreger von Unmut mit Freimut antworten und auf Weiteres mit Gleichmut reagieren.

Ekkehart Mittelberg (#5165)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wodurch leben die großen Dichter und Philosophen im Volke weiter. Durch ihre Werke? Die kennen nur wenige. Durch ihre Aphorismen? Die kennen einige.

Ekkehart Mittelberg (#5168)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Spitzenmanager sind nicht mehr tragbar, wenn die Erträge der Aktionäre nicht stimmen. Sie wechseln das Unternehmen. Die persönlichen Erträge stimmen weiterhin.

Ekkehart Mittelberg (#5170)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wer immer auf den Bildschirm blickt und nie in die Natur, verliert die Wirklichkeit. Der Umkehrschluss gilt auch.

Ekkehart Mittelberg (#5172)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Das Schlimmste ist , daß man sich zwar zugrunde , aber es nicht zuende denken kann .

Peter Rudl (#5174)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Das Schlimmste am Leben ist , daß es gar nicht mehr aufhören will , wenn man es erst einmal zuende gedacht hat .

Peter Rudl (#5175)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ich stehe nun mal auf den Irrsinn der Götter , der des Menschen läßt mich dagegen kalt .

Peter Rudl (#5177)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Diabolik : eine Spielwiese , die vornehmlich die Kirche bestellt .

Peter Rudl (#5178)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Hoffen läßt sich nur , wenn man den Geist aufgegeben hat .

Peter Rudl (#5180)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Kultur muß immer wieder gegen den Strich gebürstet werden , wenn sie nicht verkommen soll .

Peter Rudl (#5182)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Sinnlichkeit : eine der wohl schönsten und kultiviertesten Reiseformen.

Peter Rudl (#5183)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Die Tafelrunde des Geistes : Einsamkeit , Gelassenheit , Verzicht sowie die Hoheit über Hoffnung und Verzweiflung .

Peter Rudl (#5184)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Nichts beleidigt Gott mehr als die Rache , Das ganze Alte Testament ist ein Abort der Blasphemie , ein Orkus der Gewalt , in den freilich die ganze menschliche Historie hineinzustreben scheint um sich endlich von ihrem ärgsten Inkubus zu befreien . Die Vernunft stirbt immer zuerst mit den Emotionen . Am Ende bleibt nichts ungerührt . Doch wenn etwas gestählt aus diesem ganzen Irrsinn hervorgehen kann , dann der Geist . Allein .

Peter Rudl (#5185)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Schweigen ist oft noch das Ehrlichste , was man für jemanden tun kann .

Peter Rudl (#5188)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Kritik hat in der wahrhaftigen Kunst und Liebe nichts verloren . Da sie Geistes Kinder sind , bedürfen sie ihrer auch nicht . Sie vergiftet , verletzt und zerstört , wo sie das Handwerk und Beziehungen bloßer Zuneigung fördert .

Peter Rudl (#5189)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Zweifel : sicher eine der Grundkonstanten des Geistes .

Peter Rudl (#5191)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Des einen Menschen zynische Haltung ist ein Zeichen von Frustration und Resignation.

Sinan Gönül (#5193)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Vielen Menschen steigt nicht nur der Rum, sondern auch der Ruhm zu Kopf.

Sinan Gönül (#5195)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Den ersten Eindruck kann man immer am Ausdruck des Gesichts erkennen.

Sinan Gönül (#5196)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Selbst die Immunität eines Politikers, der ein Vorbild für das Volk sein sollte, darf seine Immunität nicht missbrauchen, bewusst oder unbewusst eigene feindselige Einstellungen gegenüber anderen Personen in Form einer zynischen Haltung dem Volk auf die Nase zu binden, welche die menschlichen Werte im Grundgesetz auf verletzende Weise in Frage stellt.

Sinan Gönül (#5198)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Psychologie : selten mehr als die Lehre von den Bauernregeln
menschlichen Verhaltens .

Peter Rudl (#5200)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Glaube kann unschwer statisch sein . Nicht so der Geist . Stillstand ist des einen Freund , des andern Feind . Darum wird er verfeimt , weil er taucht , wo der andere ertrinkt und immer tiefer sinkt . Schwarze Perlen holt er ans Licht , wo der Glaube längst mit sich bricht .

Peter Rudl (#5201)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Für das Glück darf man sich nie anstellen .

Peter Rudl (#5202)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Nichts ist lebendiger und zugleich tödlicher als Vertrauen .

Peter Rudl (#5203)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Egoismus und Selbstlosigkeit : absolute Arkandisziplinen der
Weiblichkeit . Kein Mann kann da mit , allenfalls der der Weiblichkeit naturgemäß zugeneigte Geist .

Peter Rudl (#5204)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Immer hart am Limit . Darunter sollte man es nicht tun , geschweige denn leben und sterben .

Peter Rudl (#5206)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


So manch‘ ein Autor im Schafspelz gibt vor, sich mit dem Inhalt seiner Werke zu identifizieren.

Sinan Gönül (#5207)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Als einem Idealbild der Religion der Toleranz, des Friedens und der Liebe auf der einen Seite, ist es nur allzuleicht ein Zerrbild der Religion der Intoleranz, der Gewalt und des Hasses auf der anderen Seite entgegenzuhalten, bei dem nur einige aus der Reihe zu tanzen brauchen.

Sinan Gönül (#5211)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Es ist für den Menschen völlig schwer sich ein objektives und differenziertes Bild zu machen, wenn man regelmäßig ein völlig verzerrtes Bild der Wirklichkeit durch die Medien geistig gebrandmarkt bekommt.

Sinan Gönül (#5212)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Nadel ohne Spitz ist nicht viel nütz.

Deutsches Sprichwort (#5218)Detailansicht


Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung.

Deutsches Sprichwort (#5220)Detailansicht


Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Deutsches Sprichwort (#5224)Detailansicht


Nicht lang schnacken, Kopf in' Nacken.

Deutsches Sprichwort (#5225)Detailansicht


Nicht wieder tun ist die beste Buße.

Deutsches Sprichwort (#5226)Detailansicht


Nichts ist gelber als gelb selber.

Deutsches Sprichwort (#5227)Detailansicht


Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern.

Deutsches Sprichwort (#5228)Detailansicht


Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Deutsches Sprichwort (#5229)Detailansicht


Noch ist Polen nicht verloren.

Deutsches Sprichwort (#5232)Detailansicht


Nur ein guter Seemann sticht auch ins rote Meer.

Deutsches Sprichwort (#5234)Detailansicht


Warum ich nicht singe ? Weil das Potenzial es falsch zu verstehen, zu verbreitet ist.

Björn Petermann (#5236)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wer nicht mehr als alles geben kann , denn nichts weniger erfordert die ganze wahre und aufopferungsvolle Liebe , hat bei ihr nichts verloren . Es erfordert schon einen gewissen Wahnsinn ihr restlos gerecht werden zu wollen . Manche nennen es vielleicht zurecht Selbstverleugnung , aber es bedarf auch einer ausgesucht kreativen Hand sie restlos zum Erblühen zu bringen und keine Frage , dann ist alles möglich , was zwischen Menschen nur möglich ist , gleichob Engel , seien sie nun ehern oder eher luziferisch Pate stünden … wie dem auch sei , der Aufwand würde sich lohnen , erwüchse sie nur , die wahre Liebe , bedient durch schwache Nerven oder eine fabulöse Empirie … quod erit demonstrandum … post mortem ...

Peter Rudl (#5238)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Eine der letzten der menschlichen Freiheiten besteht in der Wahl der Einsamkeit .

Peter Rudl (#5239)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Das Gefühl gebraucht zu werden ist eine der produktivsten , aber auch lächerlichsten Illusionen des Menschen .

Peter Rudl (#5240)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Dichtung , die den Namen verdient ist Verdichtung , die weh tut .

Peter Rudl (#5241)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ist es nicht sonderbar, wie einige Menschen moralische, religiöse oder politische Werte nach außen hin predigen, sie selbst jedoch sich nicht nach diesen Werten richten?

Sinan Gönül (#5243)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Wenn ich immer das zum Ausdruck bringen könnte, was ich meine, hätte ich vielleicht mehr Gegner.

Björn Petermann (#5244)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wenn überhaupt etwas buchstäblich zum Teufel geht, dann die Gefühle.

Peter Rudl (#5246)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Schicksal schickt sich nicht .

Peter Rudl (#5247)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Denken : Leben mit harten Strichen .

Peter Rudl (#5248)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wo der Geist laicht , stirbt Gott fast von selbst – klar ist : es bedarf nicht nur neuer Namen , Begriffe , neue Gedanken müssen her . Der ganze Kehricht gehört gegen den Strich gekehrt . Der Geist muß sich neu erfinden .

Peter Rudl (#5249)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Vorurteile blockieren den gesunden Menschenverstand,
sich eigenständig ein Urteil zu bilden.

Sinan Gönül (#5250)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Jeder Mensch kann sich ändern, wenn er nur will;
jedoch wo kein Wille ist, kann auch keine Änderung eintreten.

Sinan Gönül (#5251)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Bei allem Gutdünken einen anderen glücklich machen zu wollen , soll man doch dabei die nachgerade atemberaubende Anmaßung dieses Ansinnens nicht vergessen .

Peter Rudl (#5254)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Auffassungen soll man nicht teilen , sondern addieren , oft auch ihre Wurzeln sehen und ziehen .

Peter Rudl (#5255)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Kaum etwas wird einem heutzutage als so entbehrlich verkauft wie die Wahrheit .

Peter Rudl (#5256)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Man sollte Geist nicht mit Intelligenz verwechseln , die ohne
Herzensbildung eine ziemlich armselige , ja einfach nichts andere als kranke Figur abgibt .

Peter Rudl (#5258)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ordnung ist das halbe Leben...und die Hälfte habe ich hinter mir.

Deutsches Sprichwort (#5268)Detailansicht


Ordnung ist das halbe Leben...ich lebe in der anderen Hälfte.

Deutsches Sprichwort (#5269)Detailansicht


Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

Deutsches Sprichwort (#5272)Detailansicht


Quantität ist nicht gleich Qualität.

Deutsches Sprichwort (#5279)Detailansicht


Raubvögel singen nicht.

Deutsches Sprichwort (#5281)Detailansicht


Reichtum protzt, Armut duckt sich.

Deutsches Sprichwort (#5284)Detailansicht


Reisende soll man nicht aufhalten.

Deutsches Sprichwort (#5286)Detailansicht


Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut

Deutsches Sprichwort (#5287)Detailansicht


Rotes Haar und Erlenhecken wachsen nicht auf guten Flecken.

Deutsches Sprichwort (#5289)Detailansicht


Wenn ich Abends im Hotel mich im Sessel fallen lasse und weiß das der Drink bezahlt wird, weiß ich das ich eine Grundlage zum arbeiten habe.

Björn Petermann (#5290)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Verächtlich die Sterbenden , die keinen Trost für die haben , die sie verlassen .

Peter Rudl (#5292)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Liebe : ein bis in die Hölle hinabreichender , ein aus ihr entspringender Geysir .

Peter Rudl (#5293)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Mit Gefühlen ist es wie mit allem feuchten Element , nur was nicht in Bewegung bleibt , kann gefrieren .

Peter Rudl (#5294)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Vertrauen ist ein Danaergeschenk , das so sicher wie der Trojanische Krieg mit Enttäuschung endet .

Peter Rudl (#5296)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Gott : es sollte mich nicht wundern , wenn die Menschheit schlichtweg zu dumm oder ästhetisch gesprochen auch schlichtweg zu häßlich wäre , um von ihm überhaupt wahrgenommen zu werden oder gar wahrgenommen werden zu können ?

Peter Rudl (#5301)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Überheblichkeit : ein typisches Signum der Spezies Mensch , die doch tatsächlich in dem Wahn lebt bedeutend genug zu sein , um von Gott in seinem universalen und sich immer mehr als multiversal erweisenden Kunstwerk überhaupt wahrgenommen werden zu müssen .

Peter Rudl (#5302)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Aggression : nichts scheint häßlicher und zugleich vitaler , was durchaus kein Widerspruch ist . Kurz : sie ist der Antagonist der Schönheit ex katexochen .

Peter Rudl (#5303)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Richtig verstandener Sex ist die wohl raffinierteste Form des Körpers zu beten .

Peter Rudl (#5304)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Gott : eine schöne Idee , die in Freiheit und Geist zerstiebt . Aber das Haus verliert nichts .

Peter Rudl (#5305)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Routine ist ein tückisches Gift , das schon mehr Katastrophen als mancher Leichtsinn ermöglicht hat .

Peter Rudl (#5308)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Mehr als den Tod fürchten Menschen für gewöhnlich nur die Entlarvung des schönen Scheins .

Peter Rudl (#5309)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Eitelkeit : dieses kleine , lächerliche , verletzliche Tier . Was ließe sich wohl leichter instrumentalisieren und korrumpieren ? Das gefundene Fressen für Jäger .

Peter Rudl (#5314)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Sage mir, mit wem Du umgehst, und ich sage Dir, was Du bist.

Deutsches Sprichwort (#5315)Detailansicht


Sage nicht immer, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.

Deutsches Sprichwort (#5316)Detailansicht


Säge nicht an dem Ast, auf dem du sitzt.

Deutsches Sprichwort (#5317)Detailansicht


Schlafende Hunde soll man nicht wecken.

Deutsches Sprichwort (#5323)Detailansicht


So eins nicht Falken hat, muss es mit Eulen beizen.

Deutsches Sprichwort (#5332)Detailansicht


So schnell schießen die Preußen nicht.

Deutsches Sprichwort (#5334)Detailansicht


Spiel nicht mit dem Schießgewehr, denn es könnt' geladen sein.

Deutsches Sprichwort (#5335)Detailansicht


Der Geist will wie ein Florett geführt werden , nicht wie ein Schwert .

Peter Rudl (#5346)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Jeder Mechanismus ist manipulierbar und allein daher schon
bedenklich .

Peter Rudl (#5350)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Freiheit und Vertrauen stehen nicht selten für dasselbe . Vertrauen schafft Freiheit und Freiheit schafft Vertrauen .

Peter Rudl (#5351)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Tue nichts Gutes, dann passiert dir nichts Schlechtes.

Deutsches Sprichwort (#5361)Detailansicht


Über'm vollen Bauch lächelt ein fröhliches Haupt.

Deutsches Sprichwort (#5363)Detailansicht


Über vergossene Milch soll man nicht jammern.

Deutsches Sprichwort (#5364)Detailansicht


Über verschüttete Milch lohnt sich nicht zu weinen.

Deutsches Sprichwort (#5365)Detailansicht


Umsonst ist nicht einmal der Tod -- er kostet das Leben.

Deutsches Sprichwort (#5367)Detailansicht


Unkraut vergeht nicht.

Deutsches Sprichwort (#5370)Detailansicht


Vergesslichkeit und Faulheit sind Geschwisterkinder.

Deutsches Sprichwort (#5376)Detailansicht


Versprechen und nicht halten, tun die Jungen und die Alten.

Deutsches Sprichwort (#5377)Detailansicht


Viel Lärm um nichts.

Deutsches Sprichwort (#5382)Detailansicht


Voller Bauch studiert nicht gern.

Deutsches Sprichwort (#5385)Detailansicht


Vom Wiegen wird die Sau nicht fett.

Deutsches Sprichwort (#5387)Detailansicht


Von anderer Leute Leder lässt sich gut Riemen schneiden.

Deutsches Sprichwort (#5388)Detailansicht


Vor Gericht sind alle gleich, nur manche sind eben gleicher.

Deutsches Sprichwort (#5396)Detailansicht


Vor Gericht und auf hoher See bist du in Gottes Hand!

Deutsches Sprichwort (#5397)Detailansicht


Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Deutsches Sprichwort (#5398)Detailansicht


Von nichts kommt nichts.

Deutsches Sprichwort (#5399)Detailansicht


Ich zeuge wenigen Menschen Respekt ihren Worten - ihre Taten sind es die Respekt verdienen können.

Björn Petermann (#5400)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wahrer Adel liegt im Gemüte und nicht im Geblüte!

Deutsches Sprichwort (#5404)Detailansicht


Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.

Deutsches Sprichwort (#5407)Detailansicht


Was dich nicht umbringt, macht dich stark.

Deutsches Sprichwort (#5408)Detailansicht


Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

Deutsches Sprichwort (#5409)Detailansicht


Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem andern zu.

Deutsches Sprichwort (#5410)Detailansicht


Was Gicht und Alter hat getan, das sieht der Mensch als Besserung an.

Deutsches Sprichwort (#5411)Detailansicht


Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Deutsches Sprichwort (#5412)Detailansicht


Was juckt es die stolze Eiche, wenn sich der Eber an ihr reibt?

Deutsches Sprichwort (#5413)Detailansicht


Was lange währt, wird endlich gut.

Deutsches Sprichwort (#5414)Detailansicht


Was man erheiratet, muss man nicht erarbeiten.

Deutsches Sprichwort (#5415)Detailansicht


Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben.

Deutsches Sprichwort (#5416)Detailansicht


Was nicht blüht, das körnert nicht.

Deutsches Sprichwort (#5417)Detailansicht


Was nicht passt, wird passend gemacht.

Deutsches Sprichwort (#5418)Detailansicht


Was sich neckt, das liebt sich.

Deutsches Sprichwort (#5420)Detailansicht


Wem's nicht geht nach seinem Willen, den stechen leicht die Grillen.

Deutsches Sprichwort (#5426)Detailansicht


Wenn das Arbeiten nur leicht wär, tät's der Bürgermeister selber.

Deutsches Sprichwort (#5428)Detailansicht


Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär', wär' ich längst schon Millionär.

Deutsches Sprichwort (#5429)Detailansicht


Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt's an der Badehose.

Deutsches Sprichwort (#5430)Detailansicht


Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berge gehen.

Deutsches Sprichwort (#5431)Detailansicht


Wenn der Hund nicht geschissen hätte, dann hätte er den Hasen gekriegt.

Deutsches Sprichwort (#5432)Detailansicht


Wenn der Kuchen spricht, schweigen die Krümel.

Deutsches Sprichwort (#5433)Detailansicht


Wenn man vom Teufel spricht, dann kommt er gelaufen.

Deutsches Sprichwort (#5443)Detailansicht


Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte.

Deutsches Sprichwort (#5445)Detailansicht


Wer Arbeit kennt und danach rennt und sich nicht drückt, der ist verrückt.

Deutsches Sprichwort (#5450)Detailansicht


Wer bei den Frauen keine Gunst hat, kann sich leicht der Keuschheit rühmen.

Deutsches Sprichwort (#5452)Detailansicht


Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

Deutsches Sprichwort (#5457)Detailansicht


Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Deutsches Sprichwort (#5458)Detailansicht


Wer dir lange droht, macht dich nimmer tot.

Deutsches Sprichwort (#5460)Detailansicht


Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch (alt: auch wenn er gleich) die Wahrheit spricht.

Deutsches Sprichwort (#5462)Detailansicht


Wer fleißig dient und treu hält aus, der baut sich dereinst sein eigen Haus.

Deutsches Sprichwort (#5464)Detailansicht


Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Deutsches Sprichwort (#5471)Detailansicht


Wer leiht, reißt sich den Bart aus.

Deutsches Sprichwort (#5474)Detailansicht


Wer nach dem Himmel speit, dem fällt der Speichel in den eigenen Bart

Deutsches Sprichwort (#5479)Detailansicht


Wer nicht anfängt, wird nicht fertig.

Deutsches Sprichwort (#5480)Detailansicht


Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.

Deutsches Sprichwort (#5481)Detailansicht


Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.

Deutsches Sprichwort (#5482)Detailansicht


Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Deutsches Sprichwort (#5483)Detailansicht


Wer nichts wird, wird Wirt.

Deutsches Sprichwort (#5484)Detailansicht


Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht, wie Krümel pieken.

Deutsches Sprichwort (#5485)Detailansicht


Wer schon hat, der will nicht mehr.

Deutsches Sprichwort (#5491)Detailansicht


Ich kann nicht bei den Engeln für dich beten, wenn ich nicht weiß wofür...

Björn Petermann (#5495)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wer sich im Alter wärmen will, muss sich in der Jugend einen Ofen bauen.

Deutsches Sprichwort (#5496)Detailansicht


Wer über sich haut, dem fallen die Späne in die Augen

Deutsches Sprichwort (#5498)Detailansicht


Wer viel fragt, gibt nicht gern.

Deutsches Sprichwort (#5500)Detailansicht


Wer nichts wagt, auch nichts gewinnt.

Deutsches Sprichwort (#5503)Detailansicht


Wer zum Himmel emporspuckt, bespuckt sich selbst

Deutsches Sprichwort (#5509)Detailansicht


Wess' Brot ich ess', dess' Lied ich sing'.

Deutsches Sprichwort (#5511)Detailansicht


Wie du mir, so ich dir.

Deutsches Sprichwort (#5514)Detailansicht


Wie man sich bettet, so liegt man.

Deutsches Sprichwort (#5519)Detailansicht


Willst du was gelten, dann mach dich selten!

Deutsches Sprichwort (#5521)Detailansicht


Wo das Auge nicht sehen will, helfen weder Licht noch Brill'.

Deutsches Sprichwort (#5526)Detailansicht


Wo Du nicht bist, Herr Jesu Christ, da schweigen alle Flöten!

Deutsches Sprichwort (#5527)Detailansicht


Wo Dünkel über den Augen liegt, da kann kein Licht hinein.

Deutsches Sprichwort (#5528)Detailansicht


Wo ein Adler nicht fort kann, findet eine Fliege noch zehn Wege.

Deutsches Sprichwort (#5529)Detailansicht


Wo kein Kläger, da kein Richter.

Deutsches Sprichwort (#5532)Detailansicht


Wo man singt, da lass dich ruhig nieder
Böse haben keine Lieder.

Deutsches Sprichwort (#5533)Detailansicht


Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.

Deutsches Sprichwort (#5535)Detailansicht


Worte können tödliche Waffen sein.

Deutsches Sprichwort (#5536)Detailansicht


Zwei Regeln für Erfolg im Leben: erzähle nicht alles.

Deutsches Sprichwort (#5543)Detailansicht


Man muss nicht in der Öffentlichkeit stehen um gut Geld zu verdienen

Björn Petermann (#5545)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Eine Lüge reist einmal um die Erde, während sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.

Englisches Sprichwort (#5552)Detailansicht


Borgst du dir Spreu von einem Reichen, musst du ihm Weizen zurückgeben.

Finnisches Sprichwort (#5555)Detailansicht


Dem Mann, der mit Weibern zankt, darf die Zunge nicht mit Grütze verbrannt sein

Finnisches Sprichwort (#5557)Detailansicht


Der Name macht den Mann nicht schlechter, wenn der Mann den Namen nicht schlimmer macht.

Finnisches Sprichwort (#5561)Detailansicht


Der schlechte Pfarrer predigt über sich selbst.

Finnisches Sprichwort (#5562)Detailansicht


Fürchte dich immer ein wenig, sodass du dich niemals zu sehr fürchten musst.

Finnisches Sprichwort (#5565)Detailansicht


Gott schuf zwar die Zeit, aber von Eile hat er nichts gesagt.

Finnisches Sprichwort (#5567)Detailansicht


Hilf dem Manne bergauf, nicht bergab.

Finnisches Sprichwort (#5569)Detailansicht


Man ist nicht zu betrunken, solange man auf dem Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten.

Finnisches Sprichwort (#5572)Detailansicht


Man kann nicht mit einer Kelle fordern, wenn mit einem Löffel gegeben wurde.

Finnisches Sprichwort (#5573)Detailansicht


Met ist nicht in jedem Kruge; Klugheit nicht in jedem Kopfe.

Finnisches Sprichwort (#5574)Detailansicht


Nicht entgehet dem Tode, wer der Geburt nicht entgangen ist.

Finnisches Sprichwort (#5576)Detailansicht


Wenn du glücklich bist, behalt es für dich.

Finnisches Sprichwort (#5582)Detailansicht


Wer alles gleich erledigt, hat mehr freie Zeit.

Finnisches Sprichwort (#5583)Detailansicht


Wer nichts übel nimmt, wird sich nie bessern.

Finnisches Sprichwort (#5584)Detailansicht


Der Baum fällt nicht beim ersten Hieb.

Französisches Sprichwort (#5594)Detailansicht


Die meisten Menschen sterben an ihren Ärzten, nicht an ihren Krankheiten.

Französisches Sprichwort (#5598)Detailansicht


Es ist leicht, zu Fuß zu gehen, wenn man sein Pferd am Zügel hat.

Französisches Sprichwort (#5607)Detailansicht


Es ist nicht so schlimm, wie du denkst.

Französisches Sprichwort (#5608)Detailansicht


Man muss nicht stets auf einem Amboss schmieden.

Französisches Sprichwort (#5614)Detailansicht


Mit einem Beinahe darf man sich nie zufrieden geben.

Französisches Sprichwort (#5615)Detailansicht


Wenn man nichts hat, was man liebt, muss man lieben, was man hat.

Französisches Sprichwort (#5624)Detailansicht


Wer von der Bausucht befallen wurde, braucht keinen anderen Gegner, um sich zugrunde zu richten.

Französisches Sprichwort (#5627)Detailansicht


Alter Hund bellt nicht umsonst.

Furlanisches Sprichwort (#5629)Detailansicht


Das Haus der Zufriedenen ist noch nicht gebaut worden.

Furlanisches Sprichwort (#5632)Detailansicht


Noch nicht einmal der Hund wedelt umsonst mit dem Schwanz.

Furlanisches Sprichwort (#5639)Detailansicht


Um das Reichsein zu lernen, reicht eine halbe Stunde.

Furlanisches Sprichwort (#5640)Detailansicht


Um das Schöne zu erkennen muss man das Hässliche gesehen haben.

Furlanisches Sprichwort (#5641)Detailansicht


Wäre die Ehe ein gutes Sakrament, hätten die Priester es für sich behalten.

Furlanisches Sprichwort (#5643)Detailansicht


Wer müde ist, merkt die Flöhe nicht.

Furlanisches Sprichwort (#5646)Detailansicht


Es ist nicht wichtig, wohin du im Leben gehst... was du machst... oder was du hast.
Es kommt darauf an, wer an deiner Seite ist.

Unbekannt (#5648)Detailansicht


Mir tut nicht weh das du gegangen bist, mit tuen die Beweggründe weh.

Björn Petermann (#5649)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Am schmerzvollsten sind die Momente in denen man sich nicht vom Leben ablenken kann.

Björn Petermann (#5651)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wenn man lange genug lebt, kann man erleben, wie aus der Zukunft Geschichte wird.

Sinan Gönül (#5652)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Manche Geschichte wird erst in der Zukunft neu geschrieben und manche Zukunft wird schon in der Vergangenheit geschrieben!

Sinan Gönül (#5653)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Denken kann man nicht lernen . Wenn man es dann doch lernt , ist man zu fertig dafür .

Peter Rudl (#5655)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Gerade in der Gefühlswelt gilt : wer den Fels nicht sprengen kann ,
muß daran zerschellen . Für nackte Erosion ist das Leben zu kurz .

Peter Rudl (#5656)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Der glückliche Mann verliert seine Frau, der unglückliche sein Pferd.

Georgisches Sprichwort (#5658)Detailansicht


Die Katze, die die Wurst nicht greifen konnte, sagt: »Immerhin ist Freitag«.

Georgisches Sprichwort (#5659)Detailansicht


Die Welt kann mit Worten erobert werden, aber nicht mit gezogenen Schwertern.

Georgisches Sprichwort (#5662)Detailansicht


Gott schuf die Bösen, damit die Hölle nicht leer steht.

Georgisches Sprichwort (#5664)Detailansicht


Ein Mensch ist solange nicht tot, wie sich noch jemand an ihn erinnert.

Georgisches Sprichwort (#5667)Detailansicht


Ein goldener Teller ist mir nichts wert, wenn mein Blut darauf verschüttet ist.

Georgisches Sprichwort (#5668)Detailansicht


Wen auch immer ich liebe, ist der/die schönste.

Georgisches Sprichwort (#5670)Detailansicht


Kritisiere Deinen Freund ins Gesicht hinein, Deinen Feind hinter seinem Rücken.

Georgisches Sprichwort (#5672)Detailansicht


Je mehr Sprachen Du sprichst, desto größer bist Du als Mensch.

Georgisches Sprichwort (#5673)Detailansicht


Den Hund der bellt, brauchst du nicht zu fürchten.

Griechisches Sprichwort (#5681)Detailansicht


Es gibt nichts Schlechtes, an dem nicht auch etwas Gutes ist.

Griechisches Sprichwort (#5690)Detailansicht


Binde das Lamm dort an, wo der Besitzer es haben will und kümmere dich nicht darum, ob der Wolf es frisst.

Griechisches Sprichwort (#5689)Detailansicht


Ein Lehrer der lehrte, doch das Gesetz nicht ehrte.

Griechisches Sprichwort (#5693)Detailansicht


Die ganze Welt weiß nicht, was der Hausherr weiß.

Griechisches Sprichwort (#5698)Detailansicht


Eins weiß ich, dass ich nichts weiß.

Griechisches Sprichwort (#5700)Detailansicht


Hungriger Bär tanzt nicht gern.

Griechisches Sprichwort (#5701)Detailansicht


Halte mich, dass ich dich halte, auf dass wir den Berg erklimmen.

Griechisches Sprichwort (#5704)Detailansicht


Fürchte das Alter, denn es kommt nicht allein.

Griechisches Sprichwort (#5706)Detailansicht


Zeig mir einen Lügner, und ich zeig dir einen Dieb.

Griechisches Sprichwort (#5709)Detailansicht


Zeig mir deine Freunde, und ich sag dir wer du bist.

Griechisches Sprichwort (#5710)Detailansicht


Wie du dich bettest, schläfst du.

Griechisches Sprichwort (#5714)Detailansicht


Wer in der Nacht herumschleicht, tritt auf Matsch und Scheiße.

Griechisches Sprichwort (#5715)Detailansicht


Was sich nicht lösen läßt, das zerschneide.

Griechisches Sprichwort (#5718)Detailansicht


Man muss nicht das Licht des anderen ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen.

Griechisches Sprichwort (#5722)Detailansicht


Komm Opa, ich zeig dir deine Felder.

Griechisches Sprichwort (#5724)Detailansicht


Das ich hier nicht her gehöre ist sowohl traurig als auch der Keim einer Hoffnung.

Björn Petermann (#5727)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern wir haben sie von unseren Kindern nur geliehen.

Indianisches Sprichwort (#5729)Detailansicht

Indianische Sprichwörter


Was nützt dem Stamme ein Mann, der des Abends nicht mehr weiß, was er am Morgen versprochen hat.

Indianisches Sprichwort (#5730)Detailansicht

Indianische Sprichwörter


Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.

Indianisches Sprichwort (#5731)Detailansicht

Indianische Sprichwörter


Erst wenn der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, der letzte Baum gerodet ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.

Indianisches Sprichwort (#5733)Detailansicht

Indianische Sprichwörter


Ein Mann kann nicht reich werden, wenn er für seine Familie sorgen muss.

Indianisches Sprichwort (#5734)Detailansicht

Indianische Sprichwörter


Wolken die donnern, regnen nicht.

Indisches Sprichwort (#5737)Detailansicht

Sprichwörter aus Indien


Wo Elefanten sich bekämpfen, hat das Gras den Schaden.

Indisches Sprichwort (#5738)Detailansicht

Sprichwörter aus Indien


Wer nicht tanzen kann, (behauptet) der Hof sei schief.

Indisches Sprichwort (#5739)Detailansicht

Sprichwörter aus Indien


Wenn man im Wasser lebt, ist es nicht gut, mit dem Krokodil in Feindschaft zu leben.

Indisches Sprichwort (#5740)Detailansicht

Sprichwörter aus Indien


Ohne zu sterben, kommt man nicht in den Himmel.

Indisches Sprichwort (#5745)Detailansicht

Sprichwörter aus Indien


Ohne Geld ist man eine Leiche.

Indisches Sprichwort (#5746)Detailansicht

Sprichwörter aus Indien


Der Wissende weiß und erkundigt sich, aber der Unwissende weiß nicht einmal, wonach er sich erkundigen soll.

Indisches Sprichwort (#5756)Detailansicht

Sprichwörter aus Indien


Berg und Berg kommen nicht zusammen, aber Mensch und Mensch.

Iranisches Sprichwort (#5758)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Es gibt Menschen, gäbe man ihnen das Paradies mit all seiner Herrlichkeit, die würden nicht weniger jammern als die, die in der Hölle leben müssen.

Iranisches Sprichwort (#5759)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Dreißig Jahre lang suchte ich nach Gott. Dann erkannte ich, daß Er der Suchende und ich der Gesuchte war.

Iranisches Sprichwort (#5768)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Der ist leicht zu schlagen, der sich einmal schlagen lässt.

Iranisches Sprichwort (#5772)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Der ist der Selbsterkenntnis und der Selbstverwirklichung am nächsten, der mit seinem Schicksal zufrieden und einig ist. Denn die Zufriedenheit ist die Fröhlichkeit des Menschen auch in der Bitterkeit des täglichen Lebens.

Iranisches Sprichwort (#5773)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Verkaufe keine noch nicht gejagte Bärenhaut!

Iranisches Sprichwort (#5778)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Stell dich nicht der Wahrheit in den Weg, dann wird sie dich erreichen.

Iranisches Sprichwort (#5779)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


So lange du Geld hast bin ich dein Freund,und bin verliebt in deine Tasche.

Iranisches Sprichwort (#5781)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Obst fällt nicht weit vom Baum.

Iranisches Sprichwort (#5782)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Liebe und Moschus bleiben nicht verborgen.

Iranisches Sprichwort (#5784)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich jemanden traf, der keine Füße hatte.

Iranisches Sprichwort (#5790)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Ich bin nicht fremd hier, doch diese Zeit gehört mir nicht, und ich gehöre nicht dieser Zeit.

Iranisches Sprichwort (#5791)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Wer offenen Sinnes ist, findet stets Genossen; doch man verschließt sich dir, bist du verschlossen.

Iranisches Sprichwort (#5798)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Wer kein Kind hat, hat kein Licht in seinen Augen.

Iranisches Sprichwort (#5799)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Wenn andere nicht den Fehler bei dir schelten, so wird der Fehler dir als Tugend gelten.

Iranisches Sprichwort (#5803)Detailansicht

Iranische Sprichwörter (Iran)


Wenn es einem gut geht, denkt man nicht an die Zukunft.

Irisches Sprichwort (#5807)Detailansicht


Junge Leute wissen nicht, was Alter ist, und alte vergessen, was Jugend war.

Irisches Sprichwort (#5810)Detailansicht


Jeder Mensch ist nur so glücklich, wie er sich zu sein entschließt.

Irisches Sprichwort (#5811)Detailansicht


Gott hat dir ein Gesicht geschenkt, lächeln musst du selber.

Irisches Sprichwort (#5813)Detailansicht


Ein Fremder ist nur ein Freund, den man noch nicht kennt.

Irisches Sprichwort (#5815)Detailansicht


Bis zum Sarg hört man nicht auf zu lernen.

Italienisches Sprichwort (#5818)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Bei Tisch wird man nicht alt .

Italienisches Sprichwort (#5819)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Beim Tanzen tut der Fuß nicht weh.

Italienisches Sprichwort (#5820)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Bei mir zu Haus bin ich der Herr.

Italienisches Sprichwort (#5822)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Aus nichts schafft man nichts.

Italienisches Sprichwort (#5824)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Alte Liebe rostet nicht.

Italienisches Sprichwort (#5833)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Würd ich nicht den Wahnsinn sehen, könnt ich kämpfen und mir eine Chance einräumen.

Björn Petermann (#5835)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Nicht der Glaube an eine verborgene Kraft, die durch die Sinne wahrnehmbar ist, sondern der Glaube an eine verborgene Kraft, die durch die Sinne nicht wahrnehmbar ist, macht erst einen ernsteren Glauben möglich.

Sinan Gönül (#5836)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Ich werde für Dich eine Kerze anzünden. Möge dir dieses Licht reichen um in meine Arme zurück zu finden.

Björn Petermann (#5837)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Ich schaue gerne ab und zu auf alte Zeiten. Es waren gute dabei.

Björn Petermann (#5838)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wenn man selbst Zeiten nicht vergessen möchte, haben sie das Herz berührt.

Björn Petermann (#5839)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Was ich an Trennungen so grausam finde ? Das man da an jeder Ecke wieder und wieder dran erinnert wird.

Björn Petermann (#5840)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Der der den Mut hat, muss dieses nicht unter Beweis stellen. Lediglich der der des Defizits verweisen möchte, erwähnt den eigenen Mut.

Björn Petermann (#5841)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Nichts ist naiver als die sogenannte Gerechtigkeit .

Peter Rudl (#5842)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Diesen Traum habe ich nicht platzen sehen. Diesen nicht.

Björn Petermann (#5844)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben

Italienisches Sprichwort (#5845)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Wenn das Auge nicht sieht, tut das Herz nicht weh.

Italienisches Sprichwort (#5846)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Wenn das Spiel zu Ende ist, kommen König und Bauer wieder zurück in den gleichen Kasten

Italienisches Sprichwort (#5847)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Wenn es nicht wahr ist, so ist es doch gut erfunden.

Italienisches Sprichwort (#5848)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Wer den direkten Weg geht, scheitert nicht.

Italienisches Sprichwort (#5852)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Wer die alte Straße wegen der neuen verläßt, weiß, was er verläßt, aber nicht, was er findet.

Italienisches Sprichwort (#5853)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Wer zur Mühle geht, staubt sich mit Mehl ein.

Italienisches Sprichwort (#5858)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Worüber du im Zweifel bist, das tue nicht.

Italienisches Sprichwort (#5860)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Zwei Adler können nicht zusammenleben.

Italienisches Sprichwort (#5861)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Zuerst die Pflicht, dann das Vergnügen

Italienisches Sprichwort (#5863)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Vorsicht ist nie zu viel.

Italienisches Sprichwort (#5865)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Von Geld spricht man nicht, man hat es.

Italienisches Sprichwort (#5866)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Viel weiß, wer weiß, dass er nichts weiß

Italienisches Sprichwort (#5867)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Versuchen schadet nicht.

Italienisches Sprichwort (#5869)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Verschiebet nicht auf morgen, was ihr heute könnt besorgen.

Italienisches Sprichwort (#5870)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Sündigen ist menschlich, in der Sünde verharren ist teuflisch.

Italienisches Sprichwort (#5872)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Sich des Leidens zu erinnern, verdoppelt das Gute.

Italienisches Sprichwort (#5878)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Sich des Leidens zu erinnern, verdoppelt das Gute.

Italienisches Sprichwort (#5879)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Rom wurde nicht an einem einzigen Tag gebaut.

Italienisches Sprichwort (#5881)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Pflanz den Weinstock für dich und den Ölbaum für deinen Sohn.

Italienisches Sprichwort (#5882)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Ohne Geld erreicht man nichts.

Italienisches Sprichwort (#5883)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Nichts ist schwärzer als der Teufel.

Italienisches Sprichwort (#5888)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Nicht aus jedem Holz kann man einen Heiligen machen.

Italienisches Sprichwort (#5889)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Nicht alle Psalmen enden mit Lobgesang.

Italienisches Sprichwort (#5890)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Menschlicher Wohlstand ist verdächtig und vergänglich.

Italienisches Sprichwort (#5896)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Man soll nicht das Sichere für das Unsichere aufgeben.

Italienisches Sprichwort (#5897)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Man kann nichts sagen, was nicht schon gesagt worden ist.

Italienisches Sprichwort (#5900)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Man lernt nicht für die Schule, sondern für das Leben.

Italienisches Sprichwort (#5901)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Jeder Hund ist ein Löwe bei sich zu Haus.

Italienisches Sprichwort (#5914)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Jedes Versprechen ist eine Verpflichtung.

Italienisches Sprichwort (#5915)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


In der Liebe ziehen sich Gegensätze an.

Italienisches Sprichwort (#5917)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Ich predige der Schwiegertochter, damit die Schwiegermutter es hört.

Italienisches Sprichwort (#5921)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Gegen schreckliche Übel schreckliche Mittel.

Italienisches Sprichwort (#5931)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Für nichts tut man nichts.

Italienisches Sprichwort (#5934)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Fröhlichen Leuten hilft Gott.

Italienisches Sprichwort (#5936)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Eine Hand wäscht die andere, und alle beide waschen das Gesicht.

Italienisches Sprichwort (#5938)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Die Zähne sind wie Familienmitglieder, pflegt man sie nicht richtig, so fallen sie aus.

Italienisches Sprichwort (#5946)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Die Wahrheit altert nicht.

Italienisches Sprichwort (#5947)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Der Vulkan bricht aus, wann er will; der Krieg, wann es die Menschen wollen.

Italienisches Sprichwort (#5953)Detailansicht

Sprichwörter aus Italien


Geld ist nicht alles. Das stimmt. Aber für Geld kriegt man alles. Und das stimmt auch.

Carl Fürstenberg (#5958)Detailansicht

deutscher Bankier und Mäzen


Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie ihr Geld anderen Leuten ohne ausreichende Kontrolle anvertrauen und frech, weil sie Dividenden fordern, also für ihre Dummheit auch noch belohnt werden wollen.

Carl Fürstenberg (#5960)Detailansicht

deutscher Bankier und Mäzen


Das Gleiche läßt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.

Johann Peter Eckermann (#5961)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Das Schöne ist ein Urphänomen, das zwar nie selber zur Erscheinung kommt, dessen Abglanz aber in tausend verschiedenen Äußerungen des schaffenden Geistes sichtbar wird, und so mannigfaltig und so verschiedenartig ist als die Natur selber.

Johann Peter Eckermann (#5962)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Den Deutschen ist im ganzen die philosophische Spekulation hinderlich, die in ihrem Stil oft ein unsinnliches, unfaßbares, breites und aufdröselndes Wesen hineinbringt. Je näher sie sich gewissen philosophischen Schulen hingeben, desto schlechter schreiben sie.

Johann Peter Eckermann (#5963)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Der Mensch ist ein einfaches Wesen. Und wie reich, mannigfaltig und unergründlich er auch sein mag, so ist doch der Kreis seiner Zustände bald durchlaufen.

Johann Peter Eckermann (#5964)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Die Natur ergibt sich nicht einem jeden. Sie erweist sich vielmehr gegen viele wie ein neckisches junges Mädchen, das uns durch tausend Reize anlockt, aber in dem Augenblick, wo wir es zu fassen und zu besitzen glauben, unsern Armen entschlüpft.

Johann Peter Eckermann (#5966)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Die Überzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir einen andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag.

Johann Peter Eckermann (#5967)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, daß man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen.

Johann Peter Eckermann (#5968)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Es ist der Welt nicht gegeben, sich zu bescheiden: den Großen nicht, daß kein Mißbrauch der Gewalt stattfinde, und der Masse nicht, daß sie in Erwartung allmählicher Verbesserungen mit einem mäßigen Zustande sich begnüge.

Johann Peter Eckermann (#5969)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. Sie hat ihnen auch die Bibel lange genug vorenthalten, solange als irgend möglich.

Johann Peter Eckermann (#5970)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Es ist keine Kunst, geistreich zu sein, wenn man vor nichts Respekt hat.

Johann Peter Eckermann (#5971)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Sowie ein Dichter politisch wirken will, muß er sich einer Partei hingeben, und sowie er dieses tut, ist er als Poet verloren.

Johann Peter Eckermann (#5972)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.

Johann Peter Eckermann (#5974)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Und dann, das Leben eines deutschen Gelehrten, was ist es? Was in meinem Fall daran etwa Gutes sein möchte, ist nicht mitzuteilen, und das Mitteilbare ist nicht der Mühe wert. Und wo sind denn die Zuhörer, denen man mit einigem Behagen erzählen möchte?

Johann Peter Eckermann (#5975)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten.

Johann Peter Eckermann (#5977)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Man muß keine Jugendfehler ins Alter hineinnehmen, denn das Alter führt seine eigenen Mängel mit sich.

Johann Peter Eckermann (#5978)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Es ist ein leichtes Ironie nicht vor seiner eigenen Tür weilen lassen zu wollen, und gleichzeitig die Toleranz bei anderen zu fordern....

Björn Petermann (#5980)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Aus zuviel Liebe wird leicht hundertfacher Hass.

Japanisches Sprichwort (#5983)Detailansicht


Der blaue Berg bewegt sich nicht, doch der Geist entkommt und folgt der Strömung des Windes.

Japanisches Sprichwort (#5989)Detailansicht


Ein junger Baum kann leicht gebogen werden.

Japanisches Sprichwort (#5994)Detailansicht


Gutes ist am besten gleich getan.

Japanisches Sprichwort (#5998)Detailansicht


Man kann das Wachstum eines Pflänzchens nicht beschleunigen, indem man an ihm zieht.

Japanisches Sprichwort (#6001)Detailansicht


Nicht sagen ist eine Blume.

Japanisches Sprichwort (#6002)Detailansicht


Was man will, wird nicht. Was man wird, will man nicht.

Japanisches Sprichwort (#6004)Detailansicht


Wenn du einen Tag glücklich sein willst besaufe dich, wenn du ein Jahr glücklich sein willst heirate, wenn du ein Leben lang glücklich sein willst werde Gärtner.

Japanisches Sprichwort (#6005)Detailansicht


Wenn man in ein Dorf kommt, soll man sich an das Dorf anpassen.

Japanisches Sprichwort (#6006)Detailansicht


Alle sans gleich, alle sans Brieder.

JenischesSprichwort (#6009)Detailansicht


Ich muss nichts werden und brauche nichts bleiben.

JenischesSprichwort (#6011)Detailansicht


Wenn ich es gefunden habe, weiß ich, was ich suche.

JenischesSprichwort (#6012)Detailansicht


An drei Orten erweist man sich nicht die Ehre: im Gefängnis, im Klosett und im Schwitzbad.

Jiddisches Sprichwort (#6014)Detailansicht


Brauch bricht Gesetz

Jiddisches Sprichwort (#6017)Detailansicht


Drei Dinge sind im Übermaß nicht gut, in Maßen gut: Sauerteig, Salz und die Weigerung.

Jiddisches Sprichwort (#6019)Detailansicht


Ein junger Baum biegt sich, ein alter bricht.

Jiddisches Sprichwort (#6023)Detailansicht


Ich bin ein Pechvogel: Hätte ich Kerzen zu verkaufen, würde die Sonne nicht untergehen.

Jiddisches Sprichwort (#6026)Detailansicht


Schweigen ist ein Zeichen von Weisheit, aber Schweigen allein ist noch keine Weisheit.

Jiddisches Sprichwort (#6028)Detailansicht


Von einem Ochsen kann man nicht zwei Felle abziehen

Jiddisches Sprichwort (#6030)Detailansicht


Wenn ein Narr auf den Markt geht, freuen sich die Krämer.

Jiddisches Sprichwort (#6032)Detailansicht


Wer dreimal in dieselbe Grube fällt, ist blind, wer sich dreimal von demselben Menschen betrügen lässt, ist dumm.

Kaukasisches Sprichwort (#6043)Detailansicht


Tun ist wichtig. Sagen ist wichtig. Nicht tun und nicht sagen ist auch wichtig.

Kirgisisches Sprichwort (#6046)Detailansicht


Sammle Staub, um einen Berg zu errichten.

Koreanisches Sprichwort (#6053)Detailansicht


Vergiss nicht, dass auch ein hundertjähriges Leben nicht mehr als 36.500 Tage zählt.

Koreanisches Sprichwort (#6055)Detailansicht


Wenn es gelingt, schreibt man es sich selbst zu, wenn es misslingt, einem anderen.

Koreanisches Sprichwort (#6056)Detailansicht


Wenn man vom Tiger spricht, kommt er.

Koreanisches Sprichwort (#6059)Detailansicht


Der Falke fliegt aufgrund seines Gefieders und nicht aufgrund seines Fleisches.

Kroatisches Sprichwort (#6063)Detailansicht


Behalt deinen Bein auf deinem Teppich.

Kurdisches Sprichwort (#6070)Detailansicht


Nicht bei mir, weiß nichts über meine Lage.

Kurdisches Sprichwort (#6078)Detailansicht


Mutter und Tochter stritten sich, die Dummköpfe glaubten es.

Kurdisches Sprichwort (#6079)Detailansicht


Ist der Parasit des Baumes nicht vom Baum selber, fällt der Baum nicht.

Kurdisches Sprichwort (#6082)Detailansicht


Liebe : vermutlich so eine Art Crackhouse des erschöpften Geistes .

Peter Rudl (#6085)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ein aufrichtiger Skeptiker zweifelt auch an der Verzweiflung und vor allem an seiner eigenen .

Peter Rudl (#6086)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Nichts ist verächtlicher als der Vergleich .

Peter Rudl (#6088)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Warum ich traurig bin ? Ich kann nicht immer kämpfen...

Björn Petermann (#6089)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wenn die Natur mit der Kunst ernst macht , dann bedarf es weniger eines Sonnenuntergangs als des weiblichen Orgasmus .

Peter Rudl (#6092)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Der eine Frau wie Sinnenespenlaub nachzittern lassende weibliche Orgasmus ist ein Naturereignis , gegen den sich der männliche wie das Durchfahren einer Wasserpfütze durch einen lärmenden Schulbus neben einem die Bathysphäre erschütternden Seebeben ausnimmt .

Peter Rudl (#6093)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Sanftheit ist ein Luxus , der sich nur bei einem sehr großen Geist oder einer sehr großen Seele findet .

Peter Rudl (#6094)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Selbstbewußt zu sein, heißt nicht jemanden zu verachten.

Björn Petermann (#6095)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Respekt verdient man sicht nicht durch Namen oder Wunschvorstellungen. Respekt ist das Resultat von Taten

Björn Petermann (#6096)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Es gibt vielleicht tausende von subjektiven Wahrheiten,
jedoch nur eine göttliche Wahrheit, die absolut und somit unvergänglich ist.

Sinan Gönül (#6097)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Es reicht nicht aus den richtigen Weg erkannt zu haben; man muss ihn auch gehen.

Sinan Gönül (#6098)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Viele Vorurteile haben sich so sehr ins Gedächtnis manifestiert,
dass sie nur noch durch eine gründliche Sanierung zu entfernen sind.

Sinan Gönül (#6100)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Ist es nicht seltsam, dass bei der Terrorbekämpfung unter dem Deckmantel der Terrorvorbeugung der Satz eines jeden Politikers „Wer nichts zu verbergen hat, der hat nichts zu befürchten.“ dem Rechtsstaat die Legimitation erteilt wird, neue Gesetzesregelungen zu erschaffen, von dem jeder dieser neuen Maßnahmen die angebliche Zukunft der Inneren Sicherheit des Rechtsstaates abhängt, jedoch diese Art der Terrorvorbeugung zu einem Umbau des Rechtsstaates in ein Präventionsstaat führt, bei der die Bürger langsam immer mehr ihrer persönlichen Freiheit beraubt werden, ohne etwas von der Freiheitsbeschränkung zu spüren?

Sinan Gönül (#6101)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Ohne Gold ist selbst das Licht finster.

Litauisched Sprichwort (#6104)Detailansicht


Alle Dinge lassen sich sagen, und Käse und Brot lassen sich essen.

Niederländisches Sprichwort (#6107)Detailansicht


Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Niederländisches Sprichwort (#6109)Detailansicht


Bellende Hunde beißen nicht.

Niederländisches Sprichwort (#6112)Detailansicht


Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann Windmühlen bauen.

Niederländisches Sprichwort (#6117)Detailansicht


Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Niederländisches Sprichwort (#6118)Detailansicht


Die letzten Gewichte wiegen am schwersten.

Niederländisches Sprichwort (#6124)Detailansicht


Ehrlich währt am längsten.

Niederländisches Sprichwort (#6126)Detailansicht


Ein Affe bleibt auch häßlich, wenn er einen goldenen Ring trägt.

Niederländisches Sprichwort (#6128)Detailansicht


Einem Fuchs gehen Haare aus, aber nicht die Streiche.

Niederländisches Sprichwort (#6129)Detailansicht


Einem geschenkten Gaul, sieht man nicht ins Maul.

Niederländisches Sprichwort (#6130)Detailansicht


Ein freundliches Gesicht bringt überall Licht.

Niederländisches Sprichwort (#6133)Detailansicht


Es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Niederländisches Sprichwort (#6140)Detailansicht


Erwartungen sind der Grabstichel der Freiheit und dem Geist völlig fremd .

Peter Rudl (#6141)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Liebe heißt alles verzeihen können . Mehr gibt es darüber nicht zu sagen .

Peter Rudl (#6142)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Nichts ist stärker als die Sanftmut des alles durchdringenden Geistes .

Peter Rudl (#6143)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wenn man von der Sonne spricht, so scheint sie.

Norwegisches Sprichwort (#6148)Detailansicht


Scheiß dich nicht an.

Oesterreichisches Sprichwort (#6166)Detailansicht


Nicht geschimpft ist auch gelobt werden.

Oesterreichisches Sprichwort (#6168)Detailansicht


Nicht geschimpft ist genug gelobt.

Oesterreichisches Sprichwort (#6169)Detailansicht


Nicht jammern, sondern etwas tun.

Oesterreichisches Sprichwort (#6170)Detailansicht



Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.

Oesterreichisches Sprichwort (#6177)Detailansicht


Was einmal da ist geht nicht mehr weg

Oesterreichisches Sprichwort (#6179)Detailansicht


Diese abgrundflache Abstumpfung allenthalben ist sicherlich die größte Geißel unserer sogenannten zivilisierten Welt .

Peter Rudl (#6182)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Geld nutze ich nicht um mich zu distanzieren

Björn Petermann (#6183)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Das schöne am Glück - die meisten anderen verstehen es nicht.

Björn Petermann (#6185)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Sind es nicht gerade die Missverständnis die uns einander verstehen lassen.

Björn Petermann (#6186)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Gentleman verabschieden sich mit Stil.

Björn Petermann (#6187)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Man kann auch Lächeln, während innerlich Tränen fließen

Björn Petermann (#6188)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Leider können Herzen gleichzeitig lachen und weinen.

Björn Petermann (#6189)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Ich lebe nur, wenn ich gut bin

Björn Petermann (#6191)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Manchesmal lohnt es sich stärker an seinen Traum festzuhalten

Björn Petermann (#6192)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Ich habe nur vor einem Angst...das das Lächeln in dieser Welt stirbt.

Björn Petermann (#6193)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Ich liebe die Form der Freiheit, bei welcher mir niemand im Weg steht

Björn Petermann (#6194)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Es gibt Menschen die reden viel. Und dann gibt es jene bei denen man sich wünscht das sie einfach mal den Mund halten um zu verstehen

Adlai Ewing Stevenson (#6195)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois


Der Tod fürchtet sich nur vor sich selbst . Lerne daraus .

Peter Rudl (#6197)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Man scheitert , wo man nicht verlieren kann .

Peter Rudl (#6198)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


So unterschätzt mir den Dreck nicht . Verunglimpft ihn nur nicht . Dreck erzeugt Wärme . Ja , er ist das vielleicht ursprünglichste Lebensprinzip . Dreck unterscheidet . Nicht einmal die Liebe kann ohne ihn sein .

Peter Rudl (#6199)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ein Kopf ist immer ein Risiko . Für sich und für die Welt .

Peter Rudl (#6200)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ich verhalte mich wie der, als der ich gesehen werden will

Kai Erkelenz (#6203)Detailansicht

Personalentwickler, Hobbyphilosoph, Trainer


Professionalität ist, möglichst vielen Erwartungen an die Rolle gerecht zu werden, ohne es allen Recht zu machen

Kai Erkelenz (#6204)Detailansicht

Personalentwickler, Hobbyphilosoph, Trainer


Meinen Frieden finde ich, wenn ich am Meer sitze und in die Weite schauen kann.

Björn Petermann (#6205)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Nachts zeigt die Frau ihr wahres Gesicht. Tagsüber trägt sie es unter dem Make-up.

Bruno Ziegler (#6206)Detailansicht

freier Autor & Künstler


Entweder gewöhnt man sich an seine Sklaverei, oder man wird zum Sklaven seiner Gewohnheit.

Bruno Ziegler (#6210)Detailansicht

freier Autor & Künstler


Das Herz schlägt. Mich. Zu Tode.

Bruno Ziegler (#6212)Detailansicht

freier Autor & Künstler


Ein Fanatiker sagt nicht die Wahrheit.
Selbst wenn er nicht lügt.

Bruno Ziegler (#6213)Detailansicht

freier Autor & Künstler


Ich wollte die Nachrichten verfolgen.
Jetzt verfolgen sie mich.

Bruno Ziegler (#6214)Detailansicht

freier Autor & Künstler


Manche leben ihrer Wirklichkeit so fern, daß sie ohne Fernbedienung nicht leben können.

Bruno Ziegler (#6216)Detailansicht

freier Autor & Künstler


Mehr als Abweisung darf der Mensch von der Schöpfung nicht verlangen .

Peter Rudl (#6222)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wahrheit ist immer subjektiv und damit unzulänglich . Der Bestand einer objektiven Wahrheit darf mit Recht bestritten werden , alle Konstanten und Spots sind unscharf und werden myriadenfach jenseits der stark vereinfachenden und verkürzenden Wahrnehmungsschwelle unseres Gehirns gebrochen , gestreut und gekrümmt , selbst das sogenannte Wunder des " Sehens " ist ja nichts anderes als eine Emanenz der naturgegebenen Hermetik und Scheinprä- wie -transparenz als auch
-konturierung und zudem ein überaus schmaler Grat und schnell verbrandender Wellenkamm .

Peter Rudl (#6224)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


All das Geschwätz um die Wahrheit , dabei ließe sich selbst ein Pudding leichter an die Wand nageln .

Peter Rudl (#6225)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Der Tadel ist wie der Wind: Man sieht ihn nicht, aber man spürt ihn.

Madagassisches Sprichwort (#6229)Detailansicht

Madagassische Sprichwörter


Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Polnisches Sprichwort (#6234)Detailansicht


Alter schützt vor Torheit nicht.

Polnisches Sprichwort (#6236)Detailansicht


Alte Liebe rostet nicht.

Polnisches Sprichwort (#6237)Detailansicht


Besser etwas als nichts.

Polnisches Sprichwort (#6242)Detailansicht


Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.

Polnisches Sprichwort (#6249)Detailansicht


Den Elektriker fasst der Strom nicht an.

Polnisches Sprichwort (#6250)Detailansicht


Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Polnisches Sprichwort (#6252)Detailansicht


Der Teufel ist nicht so schwarz, wie man ihn malt.

Polnisches Sprichwort (#6258)Detailansicht


Der Teufel verschluckte eine Frau, aber er konnte sie nicht verdauen.

Polnisches Sprichwort (#6259)Detailansicht


Ich wünsche dir einen breiten Weg und Bäume aus Gummi.

Polnisches Sprichwort (#6270)Detailansicht


Lobe nicht den Tag vor dem Abend, und das Weib nicht vor dem Begräbnis.

Polnisches Sprichwort (#6273)Detailansicht


Wer die Gesundheit nicht achtet, dem wird es im Alter leid tun.

Polnisches Sprichwort (#6280)Detailansicht


Wer seine Wege begradigt, der übernachtet nicht daheim.

Polnisches Sprichwort (#6282)Detailansicht


Wer fragt, irrt nicht.

Polnisches Sprichwort (#6285)Detailansicht


Der Geist ist der Fesselballon , des die Liebe bedarf , um aus dem Tal der Angst zu sich selbst getragen zu werden .

Peter Rudl (#6289)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Nichts hat die Historie dauerhaft mehr verdunkelt als die Kirche .

Peter Rudl (#6290)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Perfekte Harmonie gibt es nirgends , sie ist allenfalls ein Produkt menschlicher Scheinheiligkeit .

Peter Rudl (#6292)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Scheinheiligkeit und Lüge , die gern mit dem perversen Deckmäntelchen der Liebe und Fürsorge drapiert werden und nicht die sicher oft sehr schmerzhafte Ehrlichkeit und Authentizität sind die Zutaten , mit denen man den Charakter eines Kindes bricht .

Peter Rudl (#6294)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Die Liebe hat noch immer gefährliche Träume .

Peter Rudl (#6295)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Nicht die lächerliche Frage nach dem Sinn des Lebens sondern die Zerreißprobe zwischen der Liebe und der ihm lebensnotwendigen absoluten Pflicht zur Freiheit inklusive seinem vielleicht vornehmsten Privileg das Leben selbst zu beenden ist die größte Herausforderung des Geistes .

Peter Rudl (#6297)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ein schöner Charakter zeichnet sich vor allem ja auch darin aus , daß er im wahrsten Sinne des Wortes keiner Fliege etwas zuleide tun kann . Anders verhält es sich dann freilich bei Menschen , sonst geht er unter .

Peter Rudl (#6302)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wirklich Außergewöhnliches kündigt sich meist durch großes Leiden an .

Peter Rudl (#6303)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Alles sogenannte Wissen ist Pseudowissen und nicht den Dreck unter den Fingernägeln des eingesargten Geistes wert .

Peter Rudl (#6304)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Politik ist in der Regel nicht mehr als das Gewölle am Ende der Rhetorik .

Peter Rudl (#6306)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Auch für den Geist ist nicht nichts unmöglich - so bedarf es schon einer ihm unmöglichen Naivität um an eine Erlösung durch Selbstmord zu glauben .

Peter Rudl (#6307)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ich möchte gar nicht in erster Linie Mensch sein.

Björn Petermann (#6309)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Der Avantgardist und Geistesmensch spürt mehr als alle anderen die Retardiertheit seiner Zeit . Es ist schließlich nur zu wahrscheinlich , daß spätere Historiker nicht umhinkommen werden unser jetziges Zeitalter mit seiner Überzeugtheit von den eigenen großen Fortschritten in Technik und “Aufklärung“ als tumb verlängertes Mittelalter zu belächeln .

Peter Rudl (#6310)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Besser spät als gar nicht.

Portugiesisches Sprichwort (#6311)Detailansicht


Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul.

Portugiesisches Sprichwort (#6313)Detailansicht


Rom und Pavia sind nicht in einem Tag erbaut worden.

Portugiesisches Sprichwort (#6317)Detailansicht


Das geneigte Haupt wird nicht abgeschlagen.

Rumänisches Sprichwort (#6321)Detailansicht


Mach was der Pfarrer sagt, aber nicht mach was er macht

Rumänisches Sprichwort (#6326)Detailansicht


Wenn man durch Arbeit zu Reichtum kommen würde, dann müssten die Mühlen den Eseln gehören.

Rumänisches Sprichwort (#6327)Detailansicht


Wenn die Katze nicht zu Hause ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.

Rumänisches Sprichwort (#6328)Detailansicht


Ich kann nicht die normalen Wege gehen, sie sind zu ausgetreten und bergen zu wenig Leben.

Björn Petermann (#6330)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Das schwierige an Poker sind nicht die Regeln, es sind die Mitspieler die es nicht können.

Björn Petermann (#6331)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Mehr als die Sonne wirst Du mich nicht begeistern können

Björn Petermann (#6333)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Habe nicht den Mut, Dich mit einem Messer in meinen Rücken zu stellen.
Du weißt nicht was sich in dem Deinigen befindet.

Björn Petermann (#6335)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Man hat zwar auf jede Antwort die dazugehörige Frage,
jedoch nicht auf jede Frage die entsprechende Antwort!

Sinan Gönül (#6336)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Der Mensch hat gelernt, die zukünftigen Wetteraussichten zu prognostizieren. Allerdings ist er nicht gewillt, die zukünftigen Umweltaussichten wahrzuhaben.

Sinan Gönül (#6338)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Das vermutlich größte Problem unserer Zeit ist nicht der Klimawandel, sondern der Lebenswandel der Menschen.

Sinan Gönül (#6339)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Es gibt gewisse Dinge im Leben, die man nicht unbedingt ausprobieren muß, wenn doch die negativen Auswirkungen bei anderen zu sehen sind.

Sinan Gönül (#6340)Detailansicht

© Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker


Frauen lügen nicht . Sie nennen es Pragmatismus . Und irgendwie ist ihnen ein ihnen gefälliges Gespinst immer weitaus heiliger als die Wahrheit . Das ist alles . Aber Frauen lügen nicht .

Peter Rudl (#6342)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Man muß nur extrem und intensiv genug leben um die unvermeidliche Todessehnsucht wie den Schwimmer einer Klospülung in sich aufsteigen zu sehen .

Peter Rudl (#6345)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Manchmal ist nichts so erfrischend wie das sogenannte Böse .

Peter Rudl (#6346)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Geist : vielleicht die Komik des Todes .

Peter Rudl (#6348)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Dreck selbst hat eine ästhetische Dimension für den wachen Geist , nicht anders steht es um die Liebe .

Peter Rudl (#6350)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Verzicht ist ein unverzichtbares Agens für die Persönlichkeit eines Menschen .

Peter Rudl (#6352)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


"..Ich schlug das Buch auf, fand meine Zeile und lebte dannach, so wie es im Buche stand! Es war wunderschön, doch hätte nie gedacht, dass diese Bilderbuchstory so ein trauriges Ende nehmen muss.."

Christopher J. (#6354)Detailansicht


Schweige - Ich werde früh genug über Dich richten

Björn Petermann (#6355)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Schweigen ist sicherer

Unbekannt (#6356)Detailansicht


Engel können nicht eng sein .

Peter Rudl (#6359)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Die Liebe ist eine Ader im Bergwerk des Geistes . Nicht mehr und nicht weniger .

Peter Rudl (#6360)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Der Mensch hat sieben Mündungen , aber nur eine enthält die tödliche Fracht , wandert sie mitunter auch nordwärts .

Peter Rudl (#6363)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Alle Dinge kannst du nicht machen.

Russisches Sprichwort (#6365)Detailansicht


Allen machst (kannst) du es nicht recht (machen).

Russisches Sprichwort (#6367)Detailansicht


Wenn ich mir nur meine gute Laune bewahren täglich bewahren kann, macht mir der Rest der Welt deutlich weniger Sorgen.

Björn Petermann (#6370)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wenn du Engel abstürzen siehst, halte Dich nicht fest. Just a flower can help along.

Björn Petermann (#6371)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wird Zeit das Wochenende wird, dass ich wieder nach Hause finde.

Björn Petermann (#6372)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Ich glaube nicht das Drogen süchtig machen, der Zustand.

Björn Petermann (#6376)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Zu wissen das man wahrscheinlich alles erreichen kann, macht die Welt nicht einfacher. Der Tag ist einfach zu kurz um alles auszuprobieren.

Björn Petermann (#6381)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


So wie Sigmund Freud bereits das Glück und letztlich auch das Gebarme , das der Mensch darum macht , als in der Schöpfung nicht vorgesehen abtat , so möchte ich Gleiches doch auch der sogenannten
" Wahrheit " zugestehen .

Peter Rudl (#6384)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Ich betrachte es als höchst zweifelhaft , ob so etwas wie " Wahrheit " überhaupt semiotisch in der Schöpfung angelegt ist .

Peter Rudl (#6385)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Macht zu haben, ist nicht der Zwang jene zu nutzen. Macht zu haben ist es nutzen zu können.

Björn Petermann (#6388)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Demütigungen fangen nicht am Körper an, sie fangen im Kopf an.

Björn Petermann (#6389)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Der Geist ist das Blut aus der Nabelschnur des Todes , das heilsame Wirkung entfalten kann , aber nicht notwendig muß .

Peter Rudl (#6390)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Die einzige gemeinsame Triebfeder des Menschen in all seinem unheilvollen Wirken ist die Gier . Er ist eine Plage für das Leben , das sich ihm geschenkt hat , aber er ist auch eine Sackgasse und eine ephemeres Epiphänomen , das bereits seinen Zenit überschritten hat und dessen unaufhaltsamen Niedergangs Zeuge man Tag für Tag werden kann , was schlechterdings nur " gut " so ist .

Peter Rudl (#6391)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Im Labyrinth kryptischer Wechselwirkungen der Natur ist das Wasser womöglich der rote Faden .

Peter Rudl (#6392)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Das Leben : diese überschätzte und gött(öd)liche Kom(elanchol)ödie .

Peter Rudl (#6393)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Kaum etwas wird vom Menschen so nachdrücklich entsorgt wie der Geist . Ganze sogenannte Zivilisationen sind auf seinem Verschwinden errichtet .

Peter Rudl (#6394)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Manchmal bedarf die Realität der erlittenen Narben , um sich ihrer zu versichern .

Peter Rudl (#6396)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Das Verhältnis von Sicherheit und Freiheit war schon immer dem von Kain und Abel nicht unähnlich .

Peter Rudl (#6397)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Selbstbetrug und Lebenslügen sind die wohl weitverbreitetsten und zynischsten Verbrechen am menschlichen Charakter .

Peter Rudl (#6399)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Selbstbetrug und Lebenslügen : wohl die weitverbreitetsten und zynischsten Verbrechen am menschlichen Charakter .

Peter Rudl (#6401)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wer sich über Ungerechtigkeit ärgert , gibt zu , daß er naiv genug ist noch an Gerechtigkeit zu glauben .

Peter Rudl (#6403)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Vielleicht ist Liebe einfach nur unmenschlich und ein Tier , das Heil darin sucht .

Peter Rudl (#6404)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wenn man den toten Hund nicht aus dem Brunnen holt, wird man den Brunnen nie sauber bekommen

Pakistanisches Sprichwort (#6405)Detailansicht

Pakistanische Sprichwörter


Liebe ist ein Feuer, lass Jung und Alt sich davor hüten.

Persisches Sprichwort (#6406)Detailansicht


Liebe kommt unversehen und kann nicht gelehrt werden.

Persisches Sprichwort (#6407)Detailansicht


Liebe und Moschus bleiben nicht verborgen.

Persisches Sprichwort (#6408)Detailansicht


Aus dem Munde eines Kindes spricht die Wahrheit.

Russisches Sprichwort (#6412)Detailansicht


Auf der Welt fehlt es nicht an guten Menschen.

Russisches Sprichwort (#6416)Detailansicht


Auch Moskau wurde nicht auf einmal (nicht plötzlich) erbaut.

Russisches Sprichwort (#6417)Detailansicht


Auch ich war dort, habe Honigwein und Bier getrunken, ist mir übern Bart geflossen, aber in den Mund nicht gekommen (gern gebrauchte Formel für das glückliche Ende eines Märchens).

Russisches Sprichwort (#6419)Detailansicht


Auch der Adler fliegt nicht höher als die Sonne.

Russisches Sprichwort (#6420)Detailansicht


Brot allein wird dich nicht satt machen.

Russisches Sprichwort (#6426)Detailansicht


Besser eine Meise in der Hand als ein Kranich im Himmel.

Russisches Sprichwort (#6430)Detailansicht


Beschuldige nicht den Spiegel, wenn dein Gesicht schief ist.

Russisches Sprichwort (#6431)Detailansicht


Bei sieben Ammen bleibt das Kind ohne Aufsicht.

Russisches Sprichwort (#6432)Detailansicht


Beeren vom gleichen Feld.

Russisches Sprichwort (#6434)Detailansicht


Der Meerrettich ist nicht süßer als der Rettich.

Russisches Sprichwort (#6437)Detailansicht


Der Ellenbogen ist dem Munde nahe, dennoch kann man nicht selbst hineinbeißen.

Russisches Sprichwort (#6442)Detailansicht


Dem Herzen kannst du nicht befehlen.

Russisches Sprichwort (#6445)Detailansicht


Das Schaffell lohnt das Gerben nicht.

Russisches Sprichwort (#6448)Detailansicht


Das Märchen ist bald erzählt, aber das Werk nicht so schnell getan.

Russisches Sprichwort (#6450)Detailansicht


Das Leben zu meistern ist nicht wie über ein Feld gehen.

Russisches Sprichwort (#6453)Detailansicht


Die Zunge hat keine Knochen (ist weich), was sie will, bringt sie auch heraus.

Russisches Sprichwort (#6454)Detailansicht


Die Zeit beugt sich nicht zu dir; du musst dich ihr beugen.

Russisches Sprichwort (#6455)Detailansicht


Die Wölfe fürchten heißt: nicht in den Wald gehen.

Russisches Sprichwort (#6457)Detailansicht


Die Wahrheit steht nicht in den Augen.

Russisches Sprichwort (#6459)Detailansicht


Die Katze weiß, wessen Fleisch sie (heimlich) gefressen hat.

Russisches Sprichwort (#6465)Detailansicht


Die eigene Last zieht nicht.

Russisches Sprichwort (#6467)Detailansicht


Die Eier sollten das Huhn nicht belehren wollen.

Russisches Sprichwort (#6469)Detailansicht


Die Arbeit ist kein Wolf: sie läuft nicht in den Wald davon.

Russisches Sprichwort (#6470)Detailansicht


Der Teufel ist nicht so furchterregend, wie man ihn malt.

Russisches Sprichwort (#6472)Detailansicht


Der Satte versteht den Hungrigen nicht.

Russisches Sprichwort (#6473)Detailansicht


Dort ist es gut, wo wir nicht sind.

Russisches Sprichwort (#6477)Detailansicht


Eine Ahle kann man nicht in einem Sack verstecken.

Russisches Sprichwort (#6481)Detailansicht


Ein Wort ist kein Sperling, fliegt es fort, fängst du es nicht mehr ein.

Russisches Sprichwort (#6483)Detailansicht


Ein wenig (Ein Mal / Fast) zählt nicht.

Russisches Sprichwort (#6484)Detailansicht


Ein Berg kommt nicht mit einem anderen Berg zusammen, aber ein Mensch mit einem anderen.

Russisches Sprichwort (#6496)Detailansicht


Ein Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Russisches Sprichwort (#6497)Detailansicht


Es war kein Groschen da, und plötzlich ein (ganzer) Altyn.

Russisches Sprichwort (#6499)Detailansicht


Es leuchtet, wärmt aber nicht.

Russisches Sprichwort (#6500)Detailansicht


Es ist nicht alles das aus Gold, was glänzt.

Russisches Sprichwort (#6501)Detailansicht


Es ist immer dort gut, wo es uns nicht gibt.

Russisches Sprichwort (#6502)Detailansicht


Es gibt nichts Schlechtes ohne Gutes.

Russisches Sprichwort (#6504)Detailansicht


Es gäbe kein Glück, hätte das Unglück nicht geholfen.

Russisches Sprichwort (#6505)Detailansicht


Einen (am Boden) Liegenden schlägt man nicht.

Russisches Sprichwort (#6509)Detailansicht


Einen Gelehrten soll man nicht belehren.

Russisches Sprichwort (#6512)Detailansicht


Einem geschenkten Pferd sieht man nicht ins Gebiss.

Russisches Sprichwort (#6514)Detailansicht


Um eine sterbende Liebe sammeln sich die Hyänen .

Peter Rudl (#6520)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Dummheit ist heute die Emanzipation der geistig Zurückgebliebenen. Umgangssprachlich auch Mensch genannt.

Björn Petermann (#6521)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wir müssen uns damit abfinden , daß der Mensch ein der Wahrheit unfähiges und wahrscheinlich unwürdiges Wesen ist .

Peter Rudl (#6523)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Lebenslüge : widerlich menschliches Konstrukt in Massivbauweise , das oft auch über den Tod hinaus hält .

Peter Rudl (#6525)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Vertrauen ist ein Brückenschlag über das Tal der Einsamkeit , der unter den ihn sich erarbeitenden Erfahrungen viele Tote fordert , so man nicht sagen kann oder mag , ob das reicht dafür zu stehen es nicht durchschreiten zu müssen , zumal die mächtigen und unerläßlichen Pfeiler der Blindheit nicht selten über ihren Opfern zusammenstürzen .

Peter Rudl (#6529)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Häßlich : alles , was nicht vergehen kann oder will .

Peter Rudl (#6530)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Familie als Lebensinhalt ist meist nichts weiter als der triefende Kokon der Feigheit .

Peter Rudl (#6531)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Liebe ist keine Gnade und keine Gunst , es ist vielmehr die vielleicht subtilste und wohl auch irrlichterndste Kunst .

Peter Rudl (#6533)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Dumm ist , wenn man noch nicht einmal merkt , daß man etwas noch Dümmeres vor sich hat .

Peter Rudl (#6534)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Läßlich und häßlich was sich nur mit Liebe betrachtet ertragen läßt .

Peter Rudl (#6536)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Häßlich ist , was man nur mit Liebe betrachten will oder kann .

Peter Rudl (#6537)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Geistesmenschen sind wie Jaguare wilde ,unbezähmbare Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarung .

Peter Rudl (#6539)Detailansicht

freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern


Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit.

Franz von Assisi (#6545)Detailansicht

italienischer Mönch und Ordensgründer


Ich war nicht wirklich nackt. Ich hatte nur keine Kleider an.

Josephine Baker (#6556)Detailansicht


Wenn weise Männer nicht irrten, müßten die Narren verzweifeln.

Johann Wolfgang von Goethe (#6550)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Am wertvollsten sind die Menschen, die es schaffen anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Unbekannt (#6551)Detailansicht


Die Trauer ist nicht die Folgeerscheinung unseres Schmerzes, sondern bereits sein Heilmittel.

aus Norwegen (#6553)Detailansicht


Seid fair zu Frauen! Sie zu lieben reicht nicht aus.

Peter Boenisch (#6554)Detailansicht


Wenn ich mein Leben noch einmal Leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.

Marlene Dietrich (#6555)Detailansicht


Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten.

Samuel Butler (#6559)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter


Ich bezweifel das Menschen sich ihrer selbst bewußt sind, aber sein könnten.

Björn Petermann (#6560)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Sieh in der Welt dich um und lerne an anderer Weisheit. Aber im innersten Kern bleibe dir selber getreu.

Heinrich Leuthold (#6563)Detailansicht


Spiegel der Zukunft sei das Vergangene? Doch die Geschichte wirkt ins Gewebe der Zeit nimmer das nämliche Bild

Heinrich Leuthold (#6564)Detailansicht


Habe den Mut zur Wahrheit! Das kostet dich viele der Freunde, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst.

Heinrich Leuthold (#6565)Detailansicht


Gewisse Verleumdern zu erwidern hieße, sich bis zu ihnen erniedern.

Heinrich Leuthold (#6566)Detailansicht


In dunkeln Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.

Heinrich Heine (#6568)Detailansicht

deutscher Dichter, Erzähler und Romancier


Auch Irrtümer haben ihr Gutes: sie führen die Einsichtsvollen zusammen.

Elfriede Hablé (#6569)Detailansicht

österreichische Aphoristikerin und Musikerin


Du sollst dich der Sonne zuwenden, nicht dem Schatten.

Friedrich Nietzsche (#6570)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Redekunst ist die Macht, Menschen ihre klaren und natürlichen Meinungen auszureden.

Adlai Ewing Stevenson (#6571)Detailansicht

US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois


Die Zukunft des Menschen steht auf dem Spiel; sie ist gesichert, sobald nur genügend Menschen sich dieser Einsicht nicht verschließen.

Bertrand Russell (#6572)Detailansicht

englischer Philosoph, Mathematiker


Das Unwichtige zu vergessen, ist eine der bedeutsamsten Voraussetzungen, das Wesentliche zu erkennen.

Erich Limpach (#6573)Detailansicht

deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker


Im Herzen steckt der Mensch, nicht im Kopf.

Arthur Schopenhauer (#6574)Detailansicht

deutscher Philosoph


Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.

Mahatma Gandhi (#6575)Detailansicht

indischer Rechtsanwalt,Pazifist, Menschenrechtler und politischer sowie geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung


Vertraue dir nur selbst, wenn andere an dir zweifeln, aber nimm ihnen ihren Zweifel nicht übel.

Rudyard Kipling (#6579)Detailansicht

eigentlich: Joseph Rudyard Kipling


Ohne Leiden bildet sich kein Charakter.

Ernst Freiherr von Feuchtersleben (#6582)Detailansicht


Einsamkeit, verbunden mit einem klaren, heiteren Bewusstsein ist, ich behaupte es, die einzig wahre Schule für einen Geist von edlen Anlagen.

Gottfried Keller (#6583)Detailansicht

Schweizer Dichter und Politiker


Es bedarf nur eines Anfangs, dann erledigt sich das Übrige.

Sallust (#6584)Detailansicht

römischer Geschichtsschreiber und Politiker


Dasselbe zu wollen und dasselbe nicht zu wollen, gerade darin liegt beständige Freundschaft.

Sallust (#6586)Detailansicht

römischer Geschichtsschreiber und Politiker


Manchesmal ist es erstaunlich, wie sicher sich einige hinter Deinem Rücken fühlen.

Björn Petermann (#6592)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Was Arzneien nicht heilen, heilt das Messer; was das Messer nicht heilt, heilt (das) Brennen; was aber das Brennen nicht heilt, das muß als unheilbar angesehen werden.

Hippokrates (#6593)Detailansicht

griechischer Arzt


So ist mein Leib ein Gegenstand, bestimmt, andere Gegenstände zu bewegen, also ein Zentrum von Handlung; er ist nicht imstande eine Vorstellung zu erzeugen.

Henri Bergson (#6597)Detailansicht

französischer Philosoph und der Nobelpreisträger für Literatur 1927


Das Leben ist sich wandeln, sich wandeln ist reifen, reifen ist ohne Ende schöpferisch an sich arbeiten.

Henri Bergson (#6599)Detailansicht

französischer Philosoph und der Nobelpreisträger für Literatur 1927


Wenn der Pöbel aller Sorte tanzet um die goldnen Kälber, halte fest: Du hast vom Leben doch am Ende nur dich selber.

Theodor Storm (#6601)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Der Sieg über die Angst, das ist auch ein Glücksgefühl, in dem ich mir nahe bin.

Reinhold Messner (#6607)Detailansicht

deutschsprachiger Südtiroler, Extrembergsteiger, Abenteurer, Buch- und Filmautor


Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts.

Samuel Butler (#6608)Detailansicht

englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter


Frauen: glückliche Wesen. Weil sie keine Männer sind, brauchen sie keine Frauen zu heiraten.

Anne Louise Germaine de Staël (#6612)Detailansicht

französische Schriftstellerin


Die Unterhaltung als Talent existiert nur in Frankreich.

Anne Louise Germaine de Staël (#6614)Detailansicht

französische Schriftstellerin


In Frankreich studiert man die Menschen, in Deutschland die Bücher.

Anne Louise Germaine de Staël (#6616)Detailansicht

französische Schriftstellerin


Wenn den Deutschen noch so großes Unrecht angetan wird, findet sich doch immer ein obskurer deutscher Professor, der so lange an der Objektivität herumbastelt, bis er bewiesen hat, daß die Deutschen Unrecht getan haben.

Anne Louise Germaine de Staël (#6619)Detailansicht

französische Schriftstellerin


Die Arbeit, die man liegen ließ, war nie vergeblich.

Curt Goetz (#6621)Detailansicht

deutscher Bühnenschriftsteller, Schauspieler und Regisseur


Sieh zu, dass du ein ehrlicher Mensch wirst, denn damit sorgst du dafür, dass es einen Schurken weniger auf der Welt gibt.

Thomas Carlyle (#6623)Detailansicht

schottischer Essayist und Historiker


Glücklich, wer seinen Beruf erkannt hat. Er verlange nach keinem andern Glück!

Thomas Carlyle (#6625)Detailansicht

schottischer Essayist und Historiker


Bisweilen gehört nicht weniger Klugheit dazu, auf einen guten Rat zu hören, als sich selbst einen solchen zu geben.

François de La Rochefoucauld (#6626)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Alle Fehler, die man hat, sind verzeihlicher, als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen.

François de La Rochefoucauld (#6627)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Bürgerliches Benehmen verliert sich manchmal im Heer, aber niemals am Hof.

François de La Rochefoucauld (#6629)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Das Glück liegt in uns, nicht in den Dingen.

François de La Rochefoucauld (#6631)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Der Egoismus spricht alle Sprachen und spielt alle Rollen, sogar die der Selbstlosigkeit.

François de La Rochefoucauld (#6632)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Es gibt naive Menschen, die sich erkennen und ihre Naivität geschickt zu benutzen verstehen.

François de La Rochefoucauld (#6635)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Es gibt wenige anständige Frauen, die nicht ihrer Anständigkeit müde wären.

François de La Rochefoucauld (#6636)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Es ist das Zeichen einer außerordentlichen Leistung, dass selbst die größten Neider sie loben müssen.

François de La Rochefoucauld (#6637)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Es ist leichter, die Menschheit als einen Menschen zu kennen.

François de La Rochefoucauld (#6638)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Es ist leichter, jener Ämter würdig zu erscheinen, die man nicht hat, als derer, die man ausübt.

François de La Rochefoucauld (#6639)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Es ist schwierig zu beurteilen, ob ein aufrichtiges und ehrliches Benehmen das Ergebnis der Anständigkeit oder der Berechnung ist.

François de La Rochefoucauld (#6640)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Es ist wichtiger, Menschen zu studieren, als Bücher

François de La Rochefoucauld (#6641)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Es scheint, dass die Natur, welche die Organe unseres Körpers so weise zu unserem Glück eingerichtet hat, uns auch den Hochmut gegeben hat, um uns den Schmerz der Erkenntnis unserer Unvollkommenheit zu ersparen.

François de La Rochefoucauld (#6642)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Lieber spricht man schlecht von sich als gar nicht.

François de La Rochefoucauld (#6647)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Man will zwar andere durchschauen, aber nicht selbst durchschaut werden.

François de La Rochefoucauld (#6648)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Manche Schufte wären weniger gefährlich, wenn sie nicht irgendwo doch anständig wären.

François de La Rochefoucauld (#6650)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Mit manchen guten Eigenschaften ist es wie mit den Sinnen. Wer sie nicht hat, kann sie weder wahrnehmen noch verstehen.

François de La Rochefoucauld (#6651)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Nicht immer sind es Mut und Keuschheit, die die Männer mutig machen und die Weiber keusch.

François de La Rochefoucauld (#6652)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Nur harte Menschen können wirklich zart sein. Was sonst als Zartheit erscheint, ist gewöhnlich nur Schwäche, die leicht in Bosheit umschlägt.

François de La Rochefoucauld (#6653)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Schweigen ist der beste Ausweg für den, der seiner Sache nicht sicher ist.

François de La Rochefoucauld (#6655)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Stolz will nicht schulden, Eigennutz nicht zahlen.

François de La Rochefoucauld (#6656)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Unsere Weisheit ist nicht weniger ein Ball des Zufalls als unser Vermögen.

François de La Rochefoucauld (#6659)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Wahn, wir hätten sie verlassen.

François de La Rochefoucauld (#6661)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Wer stark und wer kaum mehr liebt, ist gleich schwer zu befriedigen.

François de La Rochefoucauld (#6662)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Nicht selten tut man Gutes, um ungestraft Böses tun zu können.

François de La Rochefoucauld (#6666)Detailansicht

französischen Moralist, französischer Adeliger


Jeder Irrtum hat drei Stufen: Auf der ersten wird er ins Leben gerufen, auf der zweiten will man ihn nicht eingestehen, auf der dritten macht nichts ihn ungeschehen.

Franz Grillparzer (#6669)Detailansicht

österreichischer Dramatiker


Sich beobachten heißt sich verändern.

Émile-Auguste Chartier (#6670)Detailansicht

französischer Philosoph und Schriftsteller


Einige der lohnendsten Ziele im Leben erreichen wir durch Umwege.

Paul Wilson (#6672)Detailansicht

US-amerikanischer Erzähler, Essayist und Aphoristiker


Wirkliche Schönheit kann ohne Güte nicht existieren; denn es sind nicht die Züge allein, sondern es ist der Ausdruck, der den Zügen ihren übernatürlichen Reiz gibt.

August Strindberg (#6673)Detailansicht

schwedischer Schriftsteller


Persönlichkeiten, nicht Prinzipien, bringen die Zeit in Bewegung.

Oscar Wilde (#6675)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.

Hippokrates (#6677)Detailansicht

griechischer Arzt


Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.

Hippokrates (#6678)Detailansicht

griechischer Arzt


Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele,
auch wenn Ihre Körper verschieden sind.

Hippokrates (#6679)Detailansicht

griechischer Arzt


Durch Fehler und Irrtümer vervollkommnet sich der Mensch.
Durch das Leid aber lernt er, daß alle Wege,
die in Dunkelheit beginnen, zum Lichte führen müssen.

Hippokrates (#6682)Detailansicht

griechischer Arzt


Die Erhaltung der Gesundheit beruht auf der Gleichstellung der Kräfte.
Gesundheit dagegen beruht auf der ausgewogenen Mischung der Qualitäten.

Hippokrates (#6683)Detailansicht

griechischer Arzt


Nicht der Arzt heilt, sondern die Natur. Der Arzt kann nur ihr getreuer Helfer und Diener sein. Er wird von ihr, niemals aber die Natur vom ihm lernen.

Hippokrates (#6684)Detailansicht

griechischer Arzt


Den Leib soll man nicht schlechter behandeln als die Seele.

Hippokrates (#6686)Detailansicht

griechischer Arzt


Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.

Hippokrates (#6687)Detailansicht

griechischer Arzt


Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt

Hippokrates (#6688)Detailansicht

griechischer Arzt


Wohlgetan ist es, die Gesunden sorgfältig zu führen, damit sie nicht krank werden.

Hippokrates (#6689)Detailansicht

griechischer Arzt


Die Menschen werden krank, weil sie aus Torheit alles tun, um nicht gesund zu bleiben.

Hippokrates (#6692)Detailansicht

griechischer Arzt


Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.

Charles-Louis de Montesquieu (#6699)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Die christliche Demut ist ebenso ein Dogma der Philosophie wie der Religion.

Charles-Louis de Montesquieu (#6702)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Es gehört nicht viel Geist dazu, alles zu verwirren, viel aber, alles auszugleichen.

Charles-Louis de Montesquieu (#6707)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Freiheit gibt es auch nicht, wenn die richterliche Befugnis nicht von der legislativen und von der exekutiven Befugnis geschieden wird. Die Macht über Leben und Freiheit der Bürger würde unumschränkt sein, wenn jene mit der legislativen Befugnis gekoppelt wäre; denn der Richter wäre Gesetzgeber. Der Richter hätte die Zwangsgewalt eines Unterdrückers, wenn jene mit der exekutiven Gewalt gekoppelt wäre.

Charles-Louis de Montesquieu (#6708)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Ich habe stets beobachtet, daß man, um Erfolg zu haben in der Welt, närrisch scheinen und weise sein muß.

Charles-Louis de Montesquieu (#6709)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Ich kann dir versichern: Ich stellte diese Christen oft auf die Probe. Ich fragte sie aus, um zu sehen, ob sie irgendeine Vorstellung vom großen Ali, dem schönsten aller Menschen, hätten. Ich fand, sie hatten nie davon sprechen hören.

Charles-Louis de Montesquieu (#6710)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Ich würde aufwendige Begräbnisse verbieten; man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.

Charles-Louis de Montesquieu (#6711)Detailansicht

französischer Schriftsteller


In einer Despotie ist es gleich gefährlich, wenn jemand gut oder schlecht denkt; es genügt, daß er denkt, um den Führer der Regierung zu beunruhigen.

Charles-Louis de Montesquieu (#6713)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Jeden Augenblick entstehen neue Tierarten, und ich glaube, dass jeden Augenblick einige zugrunde gehen.

Charles-Louis de Montesquieu (#6714)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Jedes träge Volk ist ernst; denn die, welche nicht arbeiten, betrachten sich als die Gebieter derer, die arbeiten.

Charles-Louis de Montesquieu (#6715)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Nur die wertvollen Menschen bleiben bei ihresgleichen in guter Stimmung.

Charles-Louis de Montesquieu (#6717)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Sehr heftig Verliebte sind für gewöhnlich verschwiegen.

Charles-Louis de Montesquieu (#6719)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Um in der Welt nicht entehrt zu werden, genügt es, nur ein halber Dummkopf und ein halber Schurke zu sein.

Charles-Louis de Montesquieu (#6723)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wenn ein Mensch im Ruf der Redlichkeit und Menschlichkeit steht, so kommt es vor, dass man ihn ausnutzen möchte; man kommt ihm mit Vorschlägen, die man keinem anderen machen würde. Man zählt auf seine Großmut.

Charles-Louis de Montesquieu (#6725)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wenn man übrigens ihre Religion näher untersucht, findet man darin eine Art Keim unserer Dogmen. […] Ich hörte von einem Buch ihrer Gelehrten reden, mit dem Titel »Der Triumph der Polygamie«, in welchem ein Gebot der Polygamie für die Christen nachgewiesen wird.

Charles-Louis de Montesquieu (#6727)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wer mit den Tugenden und Kenntnissen, die er erwirbt, seine Seele vervollkommnet, gleicht den Menschen des Mythos, die alles Sterbliche ablegten, indem sie sich von Ambrosia ernährten. Wer aber das Außerordentliche des Wesens nur auf äußere Eigenschaften gründet, gleicht den Titanen, die sich für Götter hielten, weil sie groß gewachsen waren.

Charles-Louis de Montesquieu (#6728)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Zur Schande der Menschen muss ich es aussprechen: Das Gesetz verbietet unseren Fürsten den Weingenuss; dabei trinken sie ihn in einem Unmaß, das sie aus der Menschheit selbst ausschließt; umgekehrt ist sein Genuss den Christenfürsten erlaubt, und man stellt fest, dass er ihnen in keiner Weise schadet.

Charles-Louis de Montesquieu (#6729)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.

Ralph Waldo Emerson (#6732)Detailansicht

US-amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist


Vieles auf der Welt wäre völlig uninteressant, wenn es nicht verboten wäre.

William Harrison Faulkner (#6734)Detailansicht

amerikanischer Schriftsteller


Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.

Nicolas Chamfort (#6735)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Es ist ein Zeichen von Mittelmäßigkeit, nur mittelmäßig zu loben.

Benjamin Franklin (#6736)Detailansicht

nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer


Frieden bedeutet, daß der Mensch aufhört, sich als Wolf seinen Mitmenschen gegenüber zu gebärden.

Papst Paul VI. (#6737)Detailansicht

261. Papst der Kirchengeschichte


Als ich jung war, waren alle meine Glieder gelenkig bis auf eins. Jetzt, wo ich alt bin, sind alle meine Glieder steif, bis auf eins.

Johann Wolfgang von Goethe (#6738)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Aufschub ist die tödlichste Form der Ablehnung.

Winston Churchill (#6741)Detailansicht

britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts


Wer überlegt, der sucht Bewegungsgründe, nicht zu dürfen.

Gotthold Ephraim Lessing (#6742)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung


Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbes ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen.

Walther Rathenau (#6743)Detailansicht

deutscher Industrieller, Schriftsteller und liberaler Politiker


Wer die Welt nicht von Kind auf gewohnt wäre, müsste über ihr den Verstand verlieren. Das Wunder eines einzigen Baumes würde genügen, ihn zu vernichten.

Christian Morgenstern (#6746)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer


Wenn Ärger im Menschen ist, so macht er selten das Klügste, sondern gewöhnlich das Dümmste.

Jeremias Gotthelf (#6748)Detailansicht

Schweizer Pfarrer, Erzähler, Epiker und Volksschriftsteller


Unendliches verdankt die Welt den Müttern.

Johann Peter Uz (#6752)Detailansicht

deutscher Dichter


Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlußpunkt, sondern mit Fragezeichen.

Hermann Hesse (#6753)Detailansicht

deutsch-schweizerischer Lyriker, Essayist, Erzähler und Kritiker


Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann.

Jean Guéhenno (#6754)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Kinder in der heutigen Zeit sind nicht unverantwortlich, wie mit ihnen umgegangen wird ist unverantwortlich.

Björn Petermann (#6755)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Wenn das Herz schreien möchte, möge das Gesicht in dieser Welt lächeln.

Björn Petermann (#6756)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Auch Schweigen ist eine Form der Unehrlichkeit

Björn Petermann (#6758)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Laßt uns besser werden! Gleich wird's besser sein.

Franz Overbeck (#6759)Detailansicht


Wahrhaftig, der Umgang mit schlechten Büchern ist oft gefährlicher als mit schlechten Menschen.

Wilhelm Hauff (#6760)Detailansicht


Der Traum von gestern ist die Wirklichkeit von heute und morgen.

Bruce Lee (#6762)Detailansicht

deutscher Dramatiker


Der Witz setzt immer ein Publikum voraus. Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten. Für sich allein ist man nicht witzig.

Johann Wolfgang von Goethe (#6763)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Die Moral, die gut genug war für unsere Väter, ist nicht gut genug für unsere Kinder.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#6767)Detailansicht


Die großen Begebenheiten der Welt werden nicht gemacht, sondern sie finden sich.

Georg Christoph Lichtenberg (#6768)Detailansicht

russischer Erzähler und Dramatiker


Der Akrobat ist jemand, der sich den Hals bricht, um den Bauch zu füllen.

Ambrose Gwinnet Bierce (#6769)Detailansicht

israelischer Dirigent und Pianist, Generalmusikdirektor der Deutschen Staatsoper Berlin


Wenn jemand sagt, er sei im Prinzip mit etwas einverstanden, so denkt er gar nicht daran, es in die Tat umzusetzen.

Otto Graf von Bismarck (#6770)Detailansicht

englischer Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller, Unicef-Botschafter


Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg: Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.

Baruch de Spinoza (#6772)Detailansicht

deutscher Dramatiker


Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.

Friedrich Nietzsche (#6774)Detailansicht

Schweizer Erzähler


Gesetze verraten nicht das, was ein Volk ist, sondern das, was ihm fremd erscheint.

Friedrich Nietzsche (#6775)Detailansicht

Schweizer Erzähler


Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer viel gibt.

Erich Fromm (#6777)Detailansicht

deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe


Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können.

Mark Twain (#6780)Detailansicht

US-amerikanischer Schriftsteller


Unter Pflicht verstehen wir meistens das, was andere tun sollen.

Kanadisches Sprichwort (#6782)Detailansicht


Wir hoffen immer auf den nächsten Tag, wahrscheinlich erhofft sich der nächste Tag einiges von uns.

Ernst R. Hauschka (#6783)Detailansicht

dt. Aphoristiker u. Bibliothekar


Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen.

Voltaire (#6785)Detailansicht

französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller


Wir sind für nichts so dankbar, wie für Dankbarkeit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#6788)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.

Gotthold Ephraim Lessing (#6789)Detailansicht

deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung


Leichter ist es groß als recht zu handeln.

Christoph August Tiedge (#6790)Detailansicht

deutscher Dichter


Kein Streit würde lange dauern, wenn das Recht oder das Unrecht nicht auf beiden Seiten wäre.

François VI. Duc de La Rochefoucauld (#6791)Detailansicht

französischer Offizier, Diplomat und Schriftsteller


Wer sich stets zu viel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart mach

Friedrich Nietzsche (#6792)Detailansicht

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller


Man sollte nie einer Frau trauen, die einem ihr wirkliches Alter verrät. Eine Frau, die einem das erzählt, würde einem auch alles andere erzählen.

Oscar Wilde (#6793)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Mische ein bißchen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten! Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches.

Quintus Flaccus Horaz (#6795)Detailansicht

einer der bedeutendsten römischen Dichter der „Augusteischen Zeit“


Es ist nicht das Beste, die Pferde zu wechseln, solange man den Fluss überquert.

Abraham Lincoln (#6797)Detailansicht

16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika


Die Kräfte des Geldes beuten die Nation in Zeiten des Friedens aus und verschwören sich in Zeiten der Not gegen sie.

Abraham Lincoln (#6798)Detailansicht

16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika


Ein großer Mensch ist derjenige, der sein Kinderherz nicht verliert.

James Legge (#6799)Detailansicht

britischer Sinologe und bedeutender Übersetzer klassischer chinesischer Literatur und Philosophie


Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.

Bertolt Brecht (#6803)Detailansicht

deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Regisseur


Die Hoffnung nährt mich, sie nährt ja die halbe Welt, und ich habe sie mein Lebtag zur Nachbarin gehabt, was wäre sonst aus mir geworden?

Ludwig van Beethoven (#6804)Detailansicht

deutscher Komponist und Musiker


Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken.

Johann Wolfgang von Goethe (#6807)Detailansicht

Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik


Eine Frau, gleichgestellt, wird überlegen.

Sokrates (#6808)Detailansicht

griechischer Philosoph


Alle Menschen werden ehrlich geboren und sterben als Betrüger.

Luc de Vauvenargues (#6812)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Bedeutende Geister lassen sich durch bedeutende Ämter schnell belehren.

Luc de Vauvenargues (#6813)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Bedürftigkeit durchkreuzt unsere Wünsche zwar nicht, aber sie schränkt sie ein. Überfluss vermehrt unsere Bedürfnisse und hilft uns, sie zu befriedigen. Ist man auf seinem Platz, so ist man glücklich.

Luc de Vauvenargues (#6814)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Die Vernunft errötet über die Neigungen, über die sie nicht Rechenschaft ablegen kann.

Luc de Vauvenargues (#6821)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Eine weise Regierung nimmt auf das Niveau der Untertanen Rücksicht.

Luc de Vauvenargues (#6822)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Erfindung ist das einzige Kennzeichen des Genius.

Luc de Vauvenargues (#6823)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Es gehört nicht so viel dazu, schlau zu sein, als schlau zu scheinen.

Luc de Vauvenargues (#6824)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Es schmeichelt uns, wenn man uns als Mysterium eröffnet, was wir ganz natürlich gedacht haben.

Luc de Vauvenargues (#6826)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Hoch Gestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen.

Luc de Vauvenargues (#6827)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Höchstes Glück und tiefstes Unglück vermag die Mittelmäßigkeit nicht zu fühlen.

Luc de Vauvenargues (#6828)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Klarheit ist die Ehrlichkeit der Philosophen.

Luc de Vauvenargues (#6829)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Man urteilt über andere nicht so verschieden wie über sich selbst.

Luc de Vauvenargues (#6830)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Vertraulichkeit ist das Lehrjahr des Geistes.

Luc de Vauvenargues (#6836)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Wer Großes wagt, setzt unvermeidlich seinen Ruf aufs Spiel.

Luc de Vauvenargues (#6839)Detailansicht

französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller


Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, anstatt auf öffentliche Rechnung zu leben.

Marcus Tullius Cicero (#6842)Detailansicht

römischer Politiker, Anwalt und Philosoph


Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.

Abraham Lincoln (#6843)Detailansicht

16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika


Ruhm bedeutet vor allem, dass man im richtigen Zeitpunkt stirbt.

Alfred Polgar (#6844)Detailansicht

österreichischer Schriftsteller und Kritiker


Jung zu sein ist ein Fehler, der sich mit jedem Tag bessert.

Theodor Heuss (#6845)Detailansicht

deutscher Politiker


Zur Leidensfähigkeit:
Wer im Dunkeln sehen will, muß das Licht aus lassen!

Thomas Lutter (#6848)Detailansicht


Hänge die heutige Pflicht nicht auf den morgigen Haken.

Indisches Sprichwort (#6862)Detailansicht

Sprichwörter aus Indien


Ich wäre nicht so traurig, wenn ich nicht wüsste alles erreichen zu können.

Björn Petermann (#6852)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Auch wer nicht an Engel glaubt, kann für andere ein Engel sein.

Gudrun Zydek (#6853)Detailansicht

Deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin und Aphoristikerin


Bin ich erfüllt von wahrer Liebe, ist der Körper einer Frau ein heiliges Gefäß. Der glücklichste Mann ist, der dies erfährt, denn näher kann man an Gott nicht heranrücken!

Thomas Lutter (#6855)Detailansicht




Er steht vor einem Spiegel, mit abgezogener Haut.
Wie sehr sich seine Seele ob dieses Anblicks graut'.
Denn tief im Leib ist's dunkel und umso mehr erschrickt
ein jeder "gute" Mensch , wenn er sein Innerstes erblickt!

Thomas Lutter (#6858)Detailansicht


Geschmack ändert sich.

Nadine Reifenberger (#6859)Detailansicht

Gymnasiastin


Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen.

Thomas Mann (#6861)Detailansicht

dt. Schriftsteller


Das Argument gleicht dem Schuss einer Armbrust - es ist gleichermassen wirksam, ob ein Riese oder ein Zwerg geschossen hat.

Sir Francis Bacon (#6864)Detailansicht


Viele Frauen wissen nicht, was sie wollen, aber sie sind fest entschlossen, es zu bekommen.

Sir Peter Ustinov (#6867)Detailansicht

englischer Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller, Unicef-Botschafter


Mann: die beliebteste von allen Erfindungen, die der Frau die Arbeit erleichtern oder ersparen soll.

Oscar Wilde (#6868)Detailansicht

irisch-englischer Schriftsteller


Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig, nützlich und ehrlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge.

Leonardo da Vinci (#6869)Detailansicht

Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph und Erfinder in der Renaissance


Einige Zeit ist es her, als ich das Licht zum ersten Mal erblickte. Ob ich dazu bestimmt war zu sterben? ..jeden Tag? wieder und wieder?

Iman Gerowgan (#6870)Detailansicht


Wir alle leben auf dem gleichen Planeten. Und doch.. soviele in ganz anderen Welten.

Iman Gerowgan (#6871)Detailansicht


Eine gewisse Stumpfheit des Geistes scheint aber eine notwendige Eigenschaft, wenn nicht jedes aktiven Menschen, so doch jedes ernsthaften Geldsammlers zu sein

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6873)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Um Vollkommenheit zu erreichen, muss man erst vieles nicht begriffen haben! Begreifen wir zu schnell, so begreifen wir wahrscheinlich nicht gründlich

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6874)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Das Lachen ist die sicherste Probe auf einen Menschen.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6875)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Einem wirklich Gottlosen bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet. Statt seiner bin ich nur dem Ruhelosen begegnet

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6877)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Beim Realisten kommt nicht der Glaube aus dem Wunder, sondern das Wunder aus dem Glaube.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6881)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Das Leben ist ein Paradies, und alle sind wir im Paradiese, wir wollen es nur nicht wahrhaben; wenn wir es aber wahrhaben wollten, so würden wir morgen im Paradiese sein.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6882)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Ich habe mich wohl schon tausendmal über diese Fähigkeit des Menschen gewundert, das höchste Ideal neben der niedrigsten Gemeinheit in seiner Seele hegen zu können, und beides mit vollkommener Aufrichtigkeit.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6885)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Was ist das Wort Christi ohne sichtbares Beispiel?

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6886)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6888)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Alles ist gut, alles. Für alle die ist es gut, die da wissen, dass alles gut ist. Wenn sie wüssten, dass sie es gut haben, dann hätten sie es gut, aber so lange sie das nicht wissen, so lange werden sie es auch nicht haben. Das ist der ganze Gedanke, der ganze Sinn, einen weiteren gibt es überhaupt nicht!\"

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6889)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Ich habe mich immer darüber gewundert, dass alle am Leben bleiben

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6890)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Ein soundso großer Prozentsatz, sagt man, muß im Jahr […] irgendwohin […] abgehen, wohl zum Teufel, damit die übrigen frisch bleiben und man sie nicht stört.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6892)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Es gibt nichts Schwereres auf der Welt als offener Freimut und nichts Leichteres als Schmeichelei.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6893)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Jeder sorgt für sich, und am lustigsten lebt derjenige, der sich selbst am besten zu betrügen versteht.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6894)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Hast du verstanden? Halte mich nicht zurück! Meine Zeit ist gekommen, ich muss sterben!

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6895)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Du aber liebe mich, auch wenn ich schmutzig bin; denn wenn ich weiß gewaschen wäre, lieben mich ja alle.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6897)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Es gibt für den Deutschen kein größeres Verbrechen, als ohne Geld zu sein und nicht pünktlich zu zahlen.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6898)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Man kann sich wohl in einer Idee irren, man kann sich aber nicht mit dem Herzen irren.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6901)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber nicht weiß.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6902)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Mit der Logik allein ist die menschliche Natur nicht zu besiegen. Die Logik sieht drei Möglichkeiten, dabei gibt es ihrer eine Million!

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6903)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Wenn man liebt, dann gedenkt man der Kränkung nicht lange

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6905)Detailansicht

bedeutender russischer Schriftsteller


Leben ist, wenn man sich zwischen Espresso und Lambrusco entscheiden kann und beides nimmt.

Björn Petermann (#6906)Detailansicht

deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker


Man sollte stets erwägen, dass eine Beleidigung nicht nach dem Maßstab dessen, der sie zufügt, beurteilt werden darf, sondern nach der Empfindung dessen, der sie empfängt.

Joseph Addison (#6910)Detailansicht

englischer Dichter, Politiker und Journalist


Niemand ist so unglücklich wie ein Idol, das sich selbst überlebt hat

Joseph Addison (#6911)Detailansicht

englischer Dichter, Politiker und Journalist


Noch jetzt, scheint mir, tret ich auf klassischen Boden.

Joseph Addison (#6912)Detailansicht

englischer Dichter, Politiker und Journalist


Sieh, wie friedlich ein Christ sterben kann.

Joseph Addison (#6913)Detailansicht

englischer Dichter, Politiker und Journalist


Wir tun immer etwas für die Nachwelt; gern würde ich sehen, dass die Nachwelt einmal für uns etwas tut.

Joseph Addison (#6914)Detailansicht

englischer Dichter, Politiker und Journalist


Von weitem sieht eine Ehe außerordentlich einfach aus.

Hans Fallada (#6916)Detailansicht

deutscher Schriftsteller


Autoren (119)


Johann Christoph Friedrich von Schiller [Anzeigen]

1759 - 1805

deutscher Dichter und Dramatiker



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_von_Schiller






Friedrich Nietzsche [Anzeigen]

1844 -1900

deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller



Informationen:






Ulrich Beck [Anzeigen]

*1944

deutscher Professor für Soziologie



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Beck






Christian Friedrich Hebbel [Anzeigen]

1813 - 1863

deutscher Dramatiker



Informationen:






Richard Gerlach [Anzeigen]

1899 - 1973

eutscher Zoologe, Schriftsteller und Völkerkundler



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Gerlach






Friedrich II., der Große [Anzeigen]

1712 - 1786

preußischer König



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._%28Preu%C3%9Fen%29






Michel Eyquem de Montaigne [Anzeigen]

1533 - 1592

französischer Philosoph und Essayist



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Michel_Eyquem_de_Montaigne






Rhodesisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:






André Malraux, eigentlich André Berger [Anzeigen]

1901 - 1976

ranzösischer Kulturminister, Kunstwissenschaftler und Romancier



Informationen:






Paul Johannes Tillich [Anzeigen]

1886 - 1965

deutsch-US-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph



Informationen:

1956 den Hansischen Goethe-Preis
1961 Große Verdienstkreuz mit Stern des Bundesverdienstkreuzes
1962 wurde er in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet

http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Johannes_Tillich






Vergil, eigentlich Publius Vergilius Maro [Anzeigen]

70 v. Chr. - 19 n. Chr

römischer Epiker



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Vergil






Friedrich Oetinger [Anzeigen]

1702-82

dt. luth. Theologe



Informationen:






Fjodor Michailowitsch Dostojewski [Anzeigen]

1821 - 1881

bedeutender russischer Schriftsteller



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fjodor_Michailowitsch_Dostojewski






Heinrich Theodor Fontane [Anzeigen]

1819 - 1898

deutscher Journalist, Erzähler und Theaterkritiker



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Fontane






Georg Christoph Lichtenberg [Anzeigen]

1742 - 1799

deutscher Physiker und Meister des Aphorismus



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Christoph_Lichtenberg






Heinrich Zille [Anzeigen]

1858 - 1929

Berliner Zeichner und Photograf



Informationen:






Paul Johannes Tillich [Anzeigen]

1886 - 1965

deutsch-US-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph



Informationen:

1962 Friedenspreis des deutschen Buchhandels






Sprichwörter [Anzeigen]

-

-



Informationen:

-






Heinrich Heine [Anzeigen]

1797 - 1856

deutscher Dichter, Erzähler und Romancier



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine






Erich Lejeune [Anzeigen]



deutscher Unternehmer und Autor



Informationen:






Dr.phil Manfred Hinrich [Anzeigen]

*1926

deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller



Informationen:






Alexander Mitscherlich [Anzeigen]

1908 - 1982

deutscher Arzt und Psychologe



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Mitscherlich






Französisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:






Heinrich Böll [Anzeigen]

1917 - 1985

deutscher Schriftsteller und Übersetzer



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_B%C3%B6ll






Afrikanisches Sprichwort [Anzeigen]







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Arabisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:






Asiatisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:






Chinesisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:






Waltraud Puzicha [Anzeigen]

*1925

deutsche Aphoristikerin



Informationen:

Puzichna Webseite






Fernöstliche Weisheit [Anzeigen]







Informationen:






Deutsches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:






Friedrich Hebbel [Anzeigen]

1813 - 1863

deutscher Dramatiker und Lyriker



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Hebbel






Wilhelm Heinrich Wackenroder [Anzeigen]

1773 - 1798

deutscher Schriftsteller, Mitbegründer der deutschen Romantik



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Heinrich_Wackenroder






Caspar David Friedrich [Anzeigen]

1774 - 1840

deutscher Maler und Grafiker, bedeutender Landschaftsmaler



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_David_Friedrich






Karl Friedrich Bessel [Anzeigen]







Informationen:






Kardinal Michael von Faulhaber [Anzeigen]

1869 - 1952

35 Jahre lang Erzbischof des Erzbistums München und Freising



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Kardinal_von_Faulhaber






Erich Bischoff [Anzeigen]



Erforscher der Kabbalah, 1920



Informationen:






Carl Friedrich Gauß [Anzeigen]

1777 - 1855

deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gau%C3%9F






Finnisches Sprichwort [Anzeigen]







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Dänisches Sprichwort [Anzeigen]







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Griechisches Sprichwort [Anzeigen]







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Schwedisches Sprichwort [Anzeigen]







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Ukrainisches Sprichwort [Anzeigen]







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Englisches Sprichwort [Anzeigen]







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Polnisches Sprichwort [Anzeigen]







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Irisches Sprichwort [Anzeigen]







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Estnisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:






Gert Heidenreich [Anzeigen]

*1944

deutscher Schriftsteller, Journalist und Radiosprecher



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Heidenreich






Erich Böhme [Anzeigen]

*1930

deutscher Journalist und Fernsehmoderator



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_B%C3%B6hme






Bulgarisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:






Friedrich Küppersbusch [Anzeigen]

*1961

dt. Journalist u. TV-Moderator



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_K%C3%BCppersbusch






Erich Limpach [Anzeigen]

1899 - 1965

deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker



Informationen:






Karl Heinrich Waggerl [Anzeigen]

1897 - 1973

österreichischer Dichter und Erzähler



Informationen:






Manfred Hinrich [Anzeigen]

*1926

Dr. phil., deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller



Informationen:






Amerikanisches Sprichwort [Anzeigen]







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Türkisches Sprichwort [Anzeigen]







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Armenisches Sprichwort [Anzeigen]







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Spanisches Sprichwort [Anzeigen]







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Russisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:






Hebräisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:






Emile Michel Cioran [Anzeigen]

1911 - 1995

Philosoph



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Emile_Michel_Cioran






f.richter [Anzeigen]

1963

Concept-Künstler mit Schreiballüren.



Informationen:

http://www.4d-screen.de






Dietrich Bonhoeffer [Anzeigen]

1906-1945

deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer



Informationen:






Heinrich Mann [Anzeigen]

1871-1950

deutscher Schriftsteller



Informationen:

eigentlich: Luiz Heinrich Mann






Karl Friedrich Wilhelm Wander [Anzeigen]

1803-1879

deutscher Pädagoge



Informationen:






Richard Wetz [Anzeigen]

1875-1935

deutscher Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge und Musikschriftsteller



Informationen:






Michael Rumpf [Anzeigen]

*1948

Essayist, Aphoristiker, Übersetzer, stellv. Schulleiter



Informationen:

Geboren in Heidelberg
Promotion über Walter Benjamin
Mitherausgeber der Zeitschrift ZENO

Veröffentlichungen:
1997 - Gefühlsgänge
2002 - Die Unruhe der Einzelheiten
2004 - Querlinien
2006 - Ausgelöst






Erich Kästner [Anzeigen]

1899-1974

deutscher Schriftsteller



Informationen:

Der Autor (oder dessen Nachlassverwalter) wünscht, im Internet nicht zitiert zu werden.

Nähere Informationen hierzu:
http://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Erich_K%C3%A4stner
http://www.martinschlu.de/editorials/editorial24.htm

Laut Regelschutzfrist werden die Zitate ab 01.01.2045 frei zur Verfügung stehen.






Erich Fromm [Anzeigen]

1900-1980

deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe



Informationen:






Richard Nixon [Anzeigen]

1913-1994

US-amerikanischer Politiker



Informationen:

eigentlich: Richard Millhous Nixon






Erich Mühsam [Anzeigen]

1878-1934

deutscher Schriftsteller und Anarchist



Informationen:






Heinrich IV. von Frankreich [Anzeigen]

1553-1610

französischer König



Informationen:






Friedrich Karl Franz Hecker [Anzeigen]

1811 - 1881

deutsch US-amerikanischer Politiker und Revolutionär



Informationen:






Richard Brinsley Sheridan [Anzeigen]

1751-1816

irischer Dramatiker und Politiker



Informationen:






Christian Dietrich Grabbe [Anzeigen]

1801-1836

deutscher Dramatiker



Informationen:






Michail Bakunin [Anzeigen]

1814-1876

russischer Sozialist und Anarchist



Informationen:






Friedrich Engels [Anzeigen]

1820-1895

deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist



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Albanisches Sprichwort [Anzeigen]







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Australisches Sprichwort [Anzeigen]







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Belgisches Sprichwort [Anzeigen]







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Bosnisches Sprichwort [Anzeigen]







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Brasilianisches Sprichwort [Anzeigen]







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Chilenisches Sprichwort [Anzeigen]







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Sprichwörter aus Chile






Dänische Sprichwörter [Anzeigen]







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Sprichwörter aus Dänemark






Estnische Sprichwörter [Anzeigen]







Informationen:






Friedrich Spielhagen [Anzeigen]

1829-1911

deutscher Schriftsteller



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Johann Heinrich Daniel Zschokke [Anzeigen]

1771-1848

deutscher Schriftsteller und Pädagoge



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Furlanisches Sprichwort [Anzeigen]







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Georgisches Sprichwort [Anzeigen]







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Indianisches Sprichwort [Anzeigen]



Indianische Sprichwörter



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Indisches Sprichwort [Anzeigen]



Sprichwörter aus Indien



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Iranisches Sprichwort [Anzeigen]



Iranische Sprichwörter (Iran)



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Italienisches Sprichwort [Anzeigen]



Sprichwörter aus Italien



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Jamaikanisches Sprichwort [Anzeigen]







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Jamaikanische Sprichwörter






Japanisches Sprichwort [Anzeigen]







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Japanische Sprichwörter






JenischesSprichwort [Anzeigen]







Informationen:

Jenische Sprichwörter






Jiddisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:

Jiddische Sprichwörter

Jiddisch (aus ostjidd. jidisch [ייִדיש] für „jüdisch”; im 19. Jh. als yiddish ins Englische entlehnt und daraus Anfang des 20. Jh. als jiddisch ins Deutsche zurück übernommen) ist eine westgermanische Sprache mit semitischen und slawischen Elementen, die ursprünglich in hebräischen Schriftzeichen geschrieben wurde.[1]. Jiddisch ging zur Zeit des Hochmittelalters aus dem Mittelhochdeutschen hervor und ist allgemein auch heute noch der deutschen Sprache und deren Mundarten sehr nahe. Es wird von etwa drei Millionen Menschen, größtenteils Juden, auf der ganzen Welt gesprochen.






Jugoslawisches Sprichwort [Anzeigen]







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Jugoslawische Sprichwörter






Kaukasisches Sprichwort [Anzeigen]







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Kaukasische Sprichwörter






Kirgisisches Sprichwort [Anzeigen]







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Kirgisische Sprichwörter






Koreanisches Sprichwort [Anzeigen]







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Koreanische Sprichwörter






Kroatisches Sprichwort [Anzeigen]







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Kroatische Sprichwörter






Kurdisches Sprichwort [Anzeigen]







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Kurdische Sprichwörter






Litauisched Sprichwort [Anzeigen]







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Litauische Sprichwörter






Livisches Sprichwort [Anzeigen]







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Livische Sprichwörter






Niederländisches Sprichwort [Anzeigen]







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Niederländische Sprichwörter






Norwegisches Sprichwort [Anzeigen]







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Oesterreichisches Sprichwort [Anzeigen]







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Österreichische Sprichwörter






Lettisches Sprichwort [Anzeigen]



Lettische Sprichwörter



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Madagassisches Sprichwort [Anzeigen]



Madagassische Sprichwörter



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Portugiesisches Sprichwort [Anzeigen]







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Portugiesische Sprichwörter






Rumänisches Sprichwort [Anzeigen]







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Rumänische Sprichwörter






Pakistanisches Sprichwort [Anzeigen]



Pakistanische Sprichwörter



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Persisches Sprichwort [Anzeigen]







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Persische Sprichwörter






Marlene Dietrich [Anzeigen]







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Heinrich Leuthold [Anzeigen]







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Friedrich Wilhelm Weber [Anzeigen]

25. Dezember 1813

deutscher Dichter, Arzt und Politiker



Informationen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Weber






Kanadisches Sprichwort [Anzeigen]







Informationen:

Sprichwörter aus Kanada






Fjodor Michailowitsch Dostojewski [Anzeigen]

30.10.1821

russischer Dichter



Informationen:





Bibelzitate (1053)

Teil/Testament: NA | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 57


Wenn du mit deinem Gegner zu Gericht gehst, bemühe dich auf dem Weg, von ihm loszukommen.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 005 | Vers: 009


Wer Geld liebt, wird Geldes nimmer satt; und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben. Das ist auch eitel.

Prediger  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 005 | Vers: 011


Wer arbeitet, dem ist der Schlaf süß, er habe wenig oder viel gegessen; aber die Fülle des Reichen lässt ihn nicht schlafen.

Prediger  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9


Michael aber, der Erzengel, da er mit dem Teufel stritt und mit ihm redete über den Leichnam Mose's, wagte er das Urteil der Lästerung nicht zu fällen, sondern sprach: Der HERR strafe dich!

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 1


Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 2


Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 34


Darum sorget nicht für den anderen Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 13


Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 4


. . . auf dass dein Almosen verborgen sei; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 3


Wenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, . . .

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 39


Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 21


Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten. Wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 28


Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon die Ehe mit ihr gebrochen in seinem Herzen.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 15


Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 10


Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 14


Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 5


Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 11


Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich auch nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen: der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 3


Und er ist der, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat und gesprochen: "Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg und machet richtig seine Steige."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 28 | Vers: 20


. . . und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 24


Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, denn dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 34


Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 18


Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 17


Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 3


Was siehest du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 28


Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 26


 Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 25


Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn die Speise? Und der Leib mehr denn die Kleidung?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 24


Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 15


Wo ihr aber den Menschen ihre Fehler nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Fehler auch nicht vergeben.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 18


Aber Jesus sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 140 | Vers: 38


Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallet! Denn der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.

Markus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 34


Und um die neunte Stunde rief Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? Das ist verdolmetscht: Mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Markus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 24


Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, dass ihr's empfangen werdet, so wird's euch werden.

Markus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 39


Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es ward eine große Stille.

Markus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8


Ich taufe euch mit Wasser, aber er wird euch mit dem heiligen Geist taufen.

Markus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 25


Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem wird man nehmen, auch was er hat.

Markus  Detailansicht


Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 7 | Vers: 28


Du mein liebes Kind, das ich neun Monden unter meinem Herzen getragen, und drei Jahre gesäugt und mit großer Mühe auferzogen habe, erbarme dich doch über mich! Siehe an Himmel und Erde und alles, was darinnen ist; dies hat Gott alles aus nichts gemacht, und wir Menschen sind auch so gemacht.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 6


Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn und sagt zu diesem Maulbeerbaum: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer! so wird er euch gehorsam sein.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 23 | Vers: 34


Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 23 | Vers: 29


Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in welcher man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht gesäugt haben!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 20


Desselbigengleichen auch den Kelch, nach dem Abendmahl und sprach: Das ist der Kelch, das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 15


Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Osterlamm mit euch zu essen, ehe denn ich leide.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 6


Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 11


Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 50


Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollendet werde!

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 46


Und weh auch euch Schriftgelehrten! Denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und ihr rühret sie nicht mit einem Finger an.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 49


Ich bin gekommen, dass ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon!

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 50


Da aber Jesus das hörte, antwortete er ihm und sprach: Fürchte dich nicht; glaube nur, so wird sie gesund!

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 47


Deshalb sage ich dir: Ihr sind viele Sünden vergeben, denn sie hat viel geliebt; welchem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 31


Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 37


Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt; Vergebet, so wird euch vergeben.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 27


Aber ich sage euch, die ihr zuhöret: Liebet eure Feinde; tut denen wohl, die euch hassen.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 29


Und wer dich schlägt auf einen Backen, dem biete den anderen auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem wehre nicht auch den Rock.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 10


Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; . . .

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 37


Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 41


Was siehest Du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst Du nicht gewahr.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 20


Und er hob seine Augen über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer.

Lukas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 114 | Vers: 2


In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 22


Und ihr habt auch nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 9


Es ist noch um ein kleines, so wird mich die Welt nicht mehr sehen; ihr aber sollt mich sehen; denn ich lebe, und ihr sollt auch leben.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 6


Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 34


Ein neu Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe, auf dass auch ihr einander liebhabet.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 15


Es war aber nahe das Ostern der Juden; und es gingen viele aus der Gegend hinauf gen Jerusalem vor Ostern, dass sie sich reinigten.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 7


Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 12


Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 7


Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 34


Jesus antwortete Ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 38


Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 56


Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 35


Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 21


Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, dass seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 29


Des andern Tages sieht Johannes Jesu zu ihm kommen und spricht: "Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!"

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 20


Wer Arges tut, der hasst das Licht und kommt nicht an das Licht, auf dass seine Werke nicht gestraft werden.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 14


Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 21 | Vers: 4


Da es aber jetzt Morgen war, stand Jesus am Ufer; aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3


Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 33


 Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Johannes  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 57 | Vers: 20


Aber die Gottlosen sind wie ein ungestümes Meer, das nicht still, sein kann, und dessen Wellen Kot und Unflat auswerfen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 55 | Vers: 8


Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 43 | Vers: 4


Weil du so wert bist vor meinen Augen geachtet, musst du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb; darum gebe ich Menschen an deine Statt und Völker für deine Seele.

Jesaja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 43 | Vers: 2


Denn so du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht sollen ersäufen; und so du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.

Jesaja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 41 | Vers: 24


Siehe, ihr seid aus nichts, und euer Tun ist auch aus nichts; und euch wählen ist ein Greuel.

Jesaja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 26 | Vers: 17


Gleichwie eine Schwangere, wenn sie schier gebären soll, sich ängstet und und schreit in ihren Schmerzen: So geht's uns auch, Herr, vor deinem Angesicht.

Jesaja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 7


Nun ruht doch alle Welt und ist still und jauchzt fröhlich.

Jesaja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 2


Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der Herr ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.

Jesaja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 20


Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen.

Jesaja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 43 | Vers: 1


Und nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

Jesaja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 21 | Vers: 4


Mein Herz zittert, Grauen hat mich betäubt; ich habe in der lieben Nacht keine Ruhe davor.

Jesaja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 8


Mein Erbe ist mir geworden wie ein Löwe im Walde und brüllt wider mich; darum bin ich ihm gram geworden.

Jeremia  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 48 | Vers: 40


Denn so spricht der Herr: Siehe, er fliegt daher wie ein Adler und breitet seine Flügel aus über Moab.

Jeremia  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 24


Züchtige mich, Herr, - doch mit Maßen und nicht in deinem Grimm, auf dass du mich nicht aufreibst.

Jeremia  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 49 | Vers: 16


Dein Trotz und deines Herzens Hochmut hat dich betrogen, weil du in Felsenklüften wohnst und hohe Gebirge innehast. Wenn du denn gleich dein Nest so hoch machtest wie der Adler, dennoch will ich dich von dort herunterstürzen, spricht der Herr.

Jeremia  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 15


Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und so er hat Sünden getan, werden sie ihm vergeben sein.

Jakobus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 4


 Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, dass der Welt Freundschaft Gottes Feindschaft ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.

Jakobus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 3


. . . ihr bittet, und nehmet nicht, darum dass ihr übel bittet, nämlich dahin, dass ihr's mit euren Wolllüsten verzehret.

Jakobus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 2


 Ihr seid begierig, und erlangt's damit nicht; ihr hasset und neidet, und gewinnet damit nichts; ihr streitet und krieget. Ihr habt nicht, darum dass ihr nicht bittet; . . .

Jakobus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 1


Woher kommt Streit und Krieg unter euch? Kommt's nicht daher: aus euren Wollüsten, die da streiten in euren Gliedern?

Jakobus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 20


Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist.

Jakobus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 24


So sehet ihr nun, dass der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein.

Jakobus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 2


Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind mottenfräßig geworden.

Jakobus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 17


Denn wer da weiß Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde.

Jakobus  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2


Er küsse mich mit mit dem Kusse seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein.

Hoheslied  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 7


. . . dass auch viele Wasser nicht mögen die Liebe auslöschen noch die Ströme ertränken. Wenn einer alles Gut in seinem Hause um die Liebe geben wollte, so gölte alles nichts.

Hoheslied  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 6


Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz und wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn, . . .

Hoheslied  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 11


Die Wolken beschwert er mit Wasser, und durch das Gewölk bricht sein Licht.

Hiob  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 5


Gott donnert mit seinem Donner wunderbar und tut große Dinge und wird doch nicht erkannt.

Hiob  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 32 | Vers: 20


Ich muss reden, dass ich mir Luft mache; ich muss meine Lippen auftun und antworten.

Hiob  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 30 | Vers: 26


Ich wartete des Guten, und es kommt das Böse; ich hoffte aufs Licht, und es kommt Finsternis.

Hiob  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 7


Ein Baum hat Hoffnung, wenn er schon abgehauen ist, dass er sich wieder erneue, und seine Schößlinge hören nicht auf.

Hiob  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 19


So wäre ich, als die nie gewesen sind, von Mutterleibe zum Grabe gebracht.

Hiob  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 18


Warum hast du mich aus Mutterleib kommen lassen? Ach, dass ich wäre umgekommen und mich nie ein Auge gesehen hätte!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 12


Warum hat man mich auf den Schoß gesetzt? Warum bin ich mit Brüsten gesäugt?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 21


 . . . und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen; der Name des Herrn sei gelobt!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 40 | Vers: 7


Gürte wie ein Mann deine Lenden; ich will dich fragen, lehre mich!

Hiob  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 38 | Vers: 11


. . . und sprach: Bis hierher sollst Du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen.

Hiob  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 26


War ich nicht glückselig? War ich nicht fein stille? Hatte ich nicht gute Ruhe? Und es kommt solche Unruhe!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 10


Denn wer zu seiner Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken gleichwie Gott von seinen.

Hebräer  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 16


Und nun, was verziehest du? Stehe auf und lass dich taufen und abwaschen deine Sünden und rufe an den Namen des Herrn!

Apostelgeschichte  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 38


Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes.

Apostelgeschichte  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 20


Etliche schrieen so, etliche ein anderes, und die Gemeinde war irre, und die meisten wussten nicht, warum sie zusammengekommen waren."

Apostelgeschichte  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 16


Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 28


Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 30


Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 57


Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn in seinem Vaterland und in seinem Hause.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 11


Was zum Munde eingeht, das verunreinigt den Menschen nicht; sondern was zum Munde ausgeht, das verunreingt den Menschen.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 20


Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 24 | Vers: 28


Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 24 | Vers: 42


Darum wachet; denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer Herr kommen wird.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 25 | Vers: 40


Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 26 | Vers: 73


 Und über eine kleine Weile traten hinzu, die dastanden, und sprachen zu Petrus: Wahrlich du bist auch einer von denen; denn deine Sprache verrät dich.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 16


Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer sehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Angesicht, auf dass sie vor den Leuten scheinen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin.

Matthäus  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 3 | Vers: 19


Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.

Mose  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 5 | Vers: 9


Man drücke die Leute mit Arbeit, dass sie zu schaffen haben und sich nicht kehren an falsche Rede.

Mose  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 6 | Vers: 24


Der Herr segne dich und behüte dich; . . .

Mose  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 6 | Vers: 25


. . . der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; . . .

Mose  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 6 | Vers: 26


. . . der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Mose  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 23 | Vers: 12


Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber des siebenten Tages sollst du feiern, auf dass dein Ochs und Esel ruhen und deiner Magd Sohn und der Fremdling sich erquicken.

Mose  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 25 | Vers: 4


Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 1 | Vers: 3


Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht.

Mose  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 1 | Vers: 16


Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleine Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne.

Mose  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 2 | Vers: 18


Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 3 | Vers: 7


Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 3 | Vers: 15


Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und deinem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 4 | Vers: 9


Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 19 | Vers: 26


Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 5


Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 7


Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 13


Du sollst nicht töten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 14


Du sollst nicht ehebrechen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 15


Du sollst nicht stehlen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 33 | Vers: 11


Der Herr aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. Und wenn er wiederkehrte zum Lager, so wich sein Diener Josua, der Sohn Nuns, der Jüngling, nicht aus der Hütte.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 19 | Vers: 18


Du sollst nicht rachgierig sein noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin dein Herr.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 33 | Vers: 55


Werdet ihr aber die Einwohner des Landes nicht vertreiben vor eurem Angesicht, so werden euch die, so ihr übrigbleiben lasst, zu Dornen werden in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten und werden euch drängen in dem Lande, darin ihr wohnet.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 5 | Vers: 4


Er hat von Angesicht zu Angesicht mit euch aus dem Feuer auf dem Berge geredet.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 17 | Vers: 17


Er soll auch nicht viele Weiber nehmen, dass sein Herz nicht abgewandt werde, und soll auch nicht viel Silber und Gold sammeln.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 28 | Vers: 35


Der Herr wird dich schlagen mit bösen Drüsen an den Knieen und Waden, dass du nicht kannst geheilt werden, von den Fußsohlen an bis auf den Scheitel.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 32 | Vers: 5


Die verkehrte und böse Art fällt von ihm ab; sie sind Schandflecken und nicht seine Kinder.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 32 | Vers: 35


Die Rache ist mein; ich will vergelten. Zu seiner Zeit soll ihr Fuß gleiten; denn die Zeit ihres Unglücks ist nahe, und was über sie kommen soll, eilt herzu.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 34 | Vers: 10


Und es stand hinfort kein Prophet in Israel auf wie Mose, den der Herr erkannt hätte von Angesicht zu Angesicht . . .

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8


Ich bin das A und O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 16


Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus deinem Munde.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 8


Darum werden ihre Plagen auf einen Tag kommen: Tod, Leid und Hunger; mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der sie richten wird.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 21


Und ein starker Engel hob einen großen Stein auf wie einen Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: Also wird mit einem Sturm verworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 7


Siehe, ich komme bald. Selig ist, der da hält die Worte der Weissagung in diesem Buch.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 13


Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 20


Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 3 | Vers: 8


Endlich aber seid allesamt gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, freundlich.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 13


Ein armes Kind, das weise ist, ist besser denn ein alter König, der ein Narr ist und weiß sich nicht gut zu hüten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 9


Wer Geld liebt, wird Geldes nimmer satt; und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben. Das ist auch eitel.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 16


Da sprach ich: "Weisheit ist ja besser denn Stärke; doch wird des Armen Weisheit verachtet und seinen Worten nicht gehorcht."

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 8


Wenn ein Mensch viele Jahre lebt, so sei er fröhlich in ihnen allen und gedenke der finstern Tage, dass ihrer viel sein werden; denn alles, was kommt, ist eitel.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 9


So freu dich, Jüngling, in deiner Jugend und lass dein Herz guter Dinge sein in deiner Jugend. Tue, was dein Herz gelüstet und deinen Augen gefällt, und wisse, daß dich Gott um dies alles wird vor Gericht führen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 11


 Wer arbeitet, dem ist der Schlaf süß, er habe wenig oder viel gegessen; aber die Fülle des Reichen lässt ihn nicht schlafen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1


Ein jegliches hat eine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 2


Da lobte ich die Toten, die schon gestorben waren, mehr denn die Lebendigen, die noch das Leben hatten; . . .

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 3


. . . und besser denn alle beide ist, der noch nicht ist und des Bösen nicht innewird, das unter der Sonne geschieht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 4


Es ist besser, Du gelobest nichts, denn dass du nicht hältst, was du gelobest.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 3


Wenn einer gleich hundert Kinder zeugte und hätte so langes Leben, dass er viele Jahre überlebte, und seine Seele sättigte sich des Guten nicht und bliebe ohne Grab, von dem spreche ich, dass eine unzeitige Geburt besser sei denn er.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 4


Denn in Nichtigkeit kommt sie und, und in Finsternis fährt sie dahin, und ihr Name bleibt in Finsternis bedeckt, . . .

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 5


. . . auch hat sie die Sonne nicht gesehen noch gekannt; so hat sie mehr Ruhe denn jener.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 16


Sei nicht allzu gerecht und nicht allzu weise, dass du dich nicht verderbest.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 20


 Denn es ist kein Mensch so gerecht auf Erden, dass er Gutes tue und nicht sündige.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 11


Ein Schwätzer ist nichts Besseres als eine Schlange, die ohne Beschwörung sticht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 14


Wer auf den Wind achtet, der sät nicht; und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 14


Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 100 | Vers: 17


Wohl dir, Land, dessen König edel ist, und dessen Fürsten zu rechter Zeit speisen, zur Stärke und nicht zur Lust!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 7


Es ist das Licht süß, und den Augen lieblich, die Sonne zu sehen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 10 | Vers: 2


Weil der Gottlose Übermut treibt, muss der Elende leiden; sie hängen sich aneinander und erdenken böse Tücke.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 10 | Vers: 7


Sein Mund ist voll Fluchens, Falschheit und Trugs; seine Zunge richtet Mühe und Arbeit an.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 18 | Vers: 12


Sie umgeben mich wie Bienen; aber sie erlöschen wie ein Feuer in Dornen; im Namen des Herrn will ich sie zerhauen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 23 | Vers: 1


Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 27 | Vers: 1


Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten! Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 31 | Vers: 24


Liebet den Herrn, alle seine Heiligen! Die Gläubigen behütet der Herr und vergilt reichlich dem, der Hochmut übt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 34 | Vers: 11


Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 37 | Vers: 21


Der Gottlose borgt und bezahlt nicht; der Gerechte aber ist barmherzig und gibt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 39 | Vers: 3


Ich bin verstummt und still und schweige der Freuden und muss mein Leid in mich fressen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 55 | Vers: 23


Wirf dein Anliegen auf den Herrn; der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 69 | Vers: 11


Und ich weine und faste bitterlich; und man spottet mein dazu.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 83 | Vers: 2


Gott, schweige doch nicht also und sei doch nicht so still; Gott, halt doch nicht so inne!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 90 | Vers: 10


Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und wenn's köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 112 | Vers: 5


Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leihet und richtet seine Sachen aus, dass er niemand Unrecht tue!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 128 | Vers: 2


Du wirst dich nähren deiner Hände Arbeit; wohl dir, du hast es gut.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 138 | Vers: 7


Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst du mich und streckst deine Hand über den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 21 | Vers: 14


Herr, erhebe dich in deiner Kraft, so wollen wir singen und loben deine Macht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 1 | Vers: 1


Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, da die Spötter sitzen, . . .

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 1 | Vers: 3


Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht; und was er macht, das gerät wohl.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 6 | Vers: 2


Ach Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 17 | Vers: 5


Erhalte meinen Gang auf deinen Fußsteigen, dass meine Tritte nicht gleiten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 18 | Vers: 33


Gott rüstet mich mit Kraft und macht meine Wege ohne Tadel.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 22 | Vers: 13


Große Farren haben mich umgeben, gwaltige Stiere haben mich umringt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 26 | Vers: 6


Ich wasche meine Hände in Unschuld und halte mich, Herr, zu deinem Altar, . . .

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 34 | Vers: 14


Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht Trug reden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 37 | Vers: 8


Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, erzürne dich nicht, dass du nicht auch übel tust.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 37 | Vers: 37


Bleibe fromm und halte dich recht; solchem wird's zuletzt wohl ergehen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 41 | Vers: 5


Ich sprach: Herr, sei mir gnädig, heile meine Seele; denn ich habe an dir gesündigt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 60 | Vers: 13


Schaff uns Beistand in der Not; denn Menschenhilfe ist nichts nütze.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 119 | Vers: 24


Ich habe Lust zu deinen Zeugnissen, die sind meine Ratsleute.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 73 | Vers: 8


Sie achten alles für nichts und reden übel davon und reden und lästern hoch her.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 73 | Vers: 13


Soll es denn umsonst sein, dass mein Herz unsträflich lebt und ich meine Hände in Unschuld wasche, - . . .

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 73 | Vers: 14


. . . und bin geplagt täglich, und meine Strafe ist alle Morgen da?"

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 86 | Vers: 11


Weise mir, Herr deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 91 | Vers: 11


Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 94 | Vers: 2


Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 104 | Vers: 16


wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 140 | Vers: 11


Er wird Strahlen über sie schütten; er wird sie mit Feuer tief in die Erde schlagen, dass sie nicht mehr aufstehen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 118 | Vers: 6


Der Herr ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht. Was können mir Menschen tun?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 118 | Vers: 12


Sie umgeben mich wie Bienen; aber sie erlöschen wie ein Feuer in Dornen; im Namen des Herrn will ich sie zerhauen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 118 | Vers: 24


Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 121 | Vers: 7


Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 132 | Vers: 14


Dies ist meine Ruhe ewiglich, hier will ich wohnen; denn es gefällt mir wohl.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 133 | Vers: 1


Siehe, wie fein und lieblich ist's, dass Brüder einträchtig beieinander wohnen!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 139 | Vers: 3


Denn Du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 18 | Vers: 33


Gott rüstet mich mit Kraft und macht meine Wege ohne Tadel.

Psalm  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 2 | Vers: 30


Darum spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe geredet, dein Haus und deines Vaters Haus sollten wandeln vor mir ewiglich. Aber nun spricht der Herr: Es sei fern von mir! sondern wer mich ehret, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 16 | Vers: 7


Aber der Herr sprach zu Samuel: Siehe nicht an seine Gestalt noch seine große Person; ich habe ihn verworfen. Denn es geht nicht, wie ein Mensch sieht: ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 22 | Vers: 33


Gott stärkt mich mit Kraft und weist mir einen Weg ohne Tadel.

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Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 35


Sei gern bei den Alten; und wo ein weiser Mann ist, zu dem halte dich. Höre gern jegliches Wort Gottes, und merke die guten Sprüche der Weisheit.

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Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 8


Das ist ein böser Mensch, der nicht sehen mag, dass man den Leuten Gutes tut, sondern wendet sein Angesicht weg und erbarmt sich niemands.

Sirach  Detailansicht


Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 27


Denn wer sich gern in Gefahr gibt, kommt um darin.

Sirach  Detailansicht


Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 24


Liebes Kind, gehorche meiner Lehre und verachte nicht meinen Rat.

Sirach  Detailansicht


Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 22


Der Mensch ist nicht böse geschaffen, . . .

Sirach  Detailansicht


Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 21 | Vers: 2


Fliehe vor der Sünde wie vor einer Schlange; denn so du ihr zu nahe kommst, sticht sie dich.

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Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 29 | Vers: 29


Es ist besser geringe Nahrung unter einem bretternen eigenen Dach denn köstlicher Tisch unter den Fremden.

Sirach  Detailansicht


Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 29 | Vers: 30


Und wo einer fremd ist, darf er sein Maul nicht auftun; . . .

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Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 8


Ein jeglicher Ratgeber will raten; aber etliche raten zu ihrem eigenen Nutzen.

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Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 9


Darum hüte dich vor dem Ratgeber; bedenke zuvor, was sein Vorteil sei. Denn er gedenkt vielleicht, sich selbst zu raten, und will dich's wagen lassen . . .

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Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 10


. . . und spricht, du seist auf der rechten Bahn; und er steht gleichwohl wider dich und merkt, wie es dir geraten will.

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Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 11


Halte keinen Rat mit dem, der einen Argwohn zu dir hat, und nimm nicht zu Rat, die dich neiden, - . . .

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Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 12


. . . gleich als wenn du ein Weib um Rat fragst, wie man ihrer Feindin freundlich sein soll, oder einen Verzagten, wie man kriegen soll, oder einen Kaufmann, wie hoch er deine Ware gegen seine achten wolle, oder einen Käufer, wie teuer du geben sollst, . . .

Sirach  Detailansicht


Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 14


. . . oder einen Taglöhner, der nirgend ansässig ist, wie man die Arbeit zu Ende bringen soll, oder einen trägen Hausknecht, wie man viel vor sich bringen könne. Solche Leute nimm nicht zu Rat, . . .

Sirach  Detailansicht


Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 15


. . . sondern halte dich stets zu gottesfürchtigen Leuten, da du weißt, dass sie Gottes Gebote halten, . . .

Sirach  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 13


Die Furcht des Herrn hasst das Arge, die Hoffart, den Hochmut und bösen Weg; und ich bin feind dem verkehrten Mund.

Sprüche  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 12


Die Hoffnung, die sich verzieht, ängstet das Herz; wenn's aber kommt, was man begehrt, das ist wie ein Baum des Lebens.

Sprüche  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 17


Es ist besser ein Gericht Kraut mit Liebe, denn ein gemästeter Ochse mit Hass.

Sprüche  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 27 | Vers: 1


Rühme dich nicht des morgigen Tages; denn du weißt nicht, was heute sich begeben mag.

Sprüche  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8


Mein Kind, gehorche der Zucht deines Vaters, und verlass nicht das Gebot deiner Mutter.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10


Mein Kind, wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 5


Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; . . .

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 6


. . . sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 27


Weigere dich nicht, dem Dürftigen Gutes zu tun, so deine Hand von Gott hat, solches zu tun.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 19


Sie ist lieblich wie eine Hinde und holdselig wie ein Reh; Lass dich ihre Liebe allzeit sättigen und ergötze dich allewege in ihrer Liebe.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 12


Ich, Weisheit, wohne bei der Klugheit und weiß guten Rat zu geben.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 1


Schädliche Fliegen verderben gute Salben; also wiegt ein wenig Torheit schwerer denn Weisheit und Ehre.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 2


Unrecht Gut hilft nicht; aber Gerechtigkeit errettet vor dem Tode.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 22


Der Segen des Herrn macht reich ohne Mühe.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 1


Falsche Wage ist ist dem Herrn ein Greuel; aber völliges Gewicht ist sein Wohlgefallen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 14


Wo nicht Rat ist, da geht das Volk unter; wo aber viel Ratgeber sind, da geht es wohl zu.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 9


Das Licht der Gerechten brennt fröhlich; aber die Leuchte der Gottlosen wird auslöschen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 1


Eine linde Antwort stillt den Zorn; aber ein hartes Wort richtet Grimm an.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 12


Der Spötter liebt den nicht, der ihn straft, und geht nicht zu den Weisen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 22


Die Anschläge werden zunichte, wo nicht Rat ist; wo aber viel Ratgeber sind, bestehen sie.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 26


Es ist nicht gut, dass man den Gerechten schindet, noch den Edlen zu schlagen, der recht handelt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 13


Der Faule spricht: Es ist ein Löwe draußen, ich möchte erwürgt werden auf der Gasse.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 27 | Vers: 8


Wie ein Vogel, der aus seinem Nest weicht, also ist, wer von seiner Stätte weicht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 29 | Vers: 25


Vor Menschen sich scheuen bringt zu Fall; wer sich aber auf den Herrn verlässt, wird beschützt.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 3 | Vers: 1


Das ist gewisslich wahr: So jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt ein köstliches Werk.

Timotheus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 4 | Vers: 5


Du aber sei nüchtern allenthalben, sei willig, zu leiden, tue das Werk eines evangelischen Predigers, richte dein Amt redlich aus.

Timotheus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 4 | Vers: 7


Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten;

Timotheus  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9


Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und fröhlich seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Josua  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 22


. . . dass auch das Heft der Schneide nach hineinfuhr und das Fett das Heft verschloss; denn der zog das Schwert nicht aus dem Bauch.

Richter  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 20 | Vers: 16


Und unter allem diesem Volk waren siebenhundert Mann auserlesen, die links waren und konnten mit der Schleuder ein Haar treffen, daß sie nicht fehlten.

Richter  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 16


Ruth antwortete: Rede mir nicht ein, dass ich dich verlassen sollte und von dir umkehren. Wo du hin gehst, da will auch ich hin gehn; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.

Ruth  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 17


Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der Herr tue mir dies und das, der Tod muss mich und dich scheiden.

Ruth  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 7


Es war aber von alters her eine solche Gewohnheit in Israel: wenn einer ein Gut nicht beerben noch erkaufen wollte, auf dass eine Sache bestätigt würde, so zog er seinen Schuh aus und gab ihn dem andern; das war das Zeugnis in Israel.

Ruth  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 16 | Vers: 34


Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Chronik  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 29 | Vers: 17


Ich weiß, mein Gott, dass du das Herz prüfest, und Aufrichtigkeit ist dir angenehm.

Chronik  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 20


Und sie machten sich des Morgens früh auf und zogen aus zur Wüste Thekoa. Und da sie auszogen, stand Josaphat und sprach: Höret mir zu, Juda und ihr Einwohner zu Jerusalem! Glaubet an den Herrn, euren Gott, so werdet ihr sicher sein, und glaubet seinen Propheten, so werdet ihr Glück haben.

Chronik  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 1


Da Mardochai erfuhr alles, was geschehen war, zerriss er seine Kleider und legte einen Sack an und Asche und ging hinaus mitten in die Stadt und schrie laut und kläglich.

Esther  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 20 | Vers: 35


. . . und will euch bringen in die Wüste der Völker und daselbst mit euch rechten von Angesicht zu Angesicht.

Hesekiel  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 25


Das ist aber die Schrift, allda verzeichnet: Mene, Mene, Tekel, U-pharsin.

Daniel  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 8


Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Micha  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14


Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der Herr.

Sacharja  Detailansicht


Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 10


Die Gottlosen aber bringen sich selber um ihr Leben.

Tobias  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 22


Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden . . .

Römer  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 23


. . . und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und kriechenden Tiere.

Römer  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 4


So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Römer  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 12


Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet am Gebet.

Römer  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 15


Freuet euch mit den Fröhlichen, weinet mit den Weinenden.

Römer  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 19


Rächet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: "Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr."

Römer  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 17


Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geiste.

Römer  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 7 | Vers: 23


Ihr seid teuer erkauft, werdet nicht der Menschen Knechte.

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 10 | Vers: 16


Der gesegnete Kelch, welchen wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 1


Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 2


Und wenn ich weissagen könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also dass ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 3


Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 4


Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, . . .

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 5


. . . sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, . . .

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 6


. . . sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freuet sich aber der Wahrheit; . . .

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 11


Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war.

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 14 | Vers: 20


Liebe Brüder, werdet nicht Kinder an dem Verständnis; sondern an der Bosheit seid Kinder, an dem Verständnis aber seid vollkommen.

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 16 | Vers: 13


Wachet, stehet im Glauben, seid männlich und seid stark!

Korinther  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 22


Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.

Galater  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 7


Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.

Galater  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 18


Und saufet euch nicht voll Wein, daraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes: . . .

Epheser  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 13


Um deswillen ergreifet den Harnisch Gottes, auf dass ihr an dem bösen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget.

Epheser  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 13


Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.

Philipper  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 6


Eure Rede sei allzeit lieblich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisset, wie ihr einem jeglichen antworten sollt.

Kolosser  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2


Ich will alles aus dem Lande wegnehmen, spricht der HERR.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3


Ich will Menschen und Vieh, Vögel des Himmels und Fische im Meer wegnehmen samt den Ärgernissen und den Gottlosen; ja, ich will die Menschen ausreuten aus dem Lande, spricht der HERR.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4


Ich will meine Hand ausstrecken über Juda und über alle, die zu Jerusalem wohnen; also will ich das übrige von Baal ausreuten, dazu den Namen der Götzenpfaffen und Priester aus diesem Ort…

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5


...und die, so auf den Dächern des Himmels Heer anbeten; die es anbeten und schwören doch bei dem HERRN und zugleich bei Milkom…

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6


...und die vom HERRN abfallen, und die nach dem HERRN nichts fragen und ihn nicht achten.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8


Und am Tage des Schlachtopfers des HERRN will ich heimsuchen die Fürsten und des Königs Kinder und alle, die ein fremdes Kleid tragen.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9


Auch will ich zur selben Zeit die heimsuchen, so über die Schwelle springen, die ihres HERRN Haus füllen mit Rauben und Trügen.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10


Zur selben Zeit, spricht der HERR, wird sich ein lautes Geschrei erheben von dem Fischtor her und ein Geheul von dem andern Teil der Stadt und ein großer Jammer von den Hügeln.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12


Zur selben Zeit will ich Jerusalem mit Leuchten durchsuchen und will heimsuchen die Leute, die auf ihren Hefen liegen und sprechen in ihrem Herzen: Der HERR wird weder Gutes noch Böses tun.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 13


Und ihre Güter sollen zum Raub werden und ihre Häuser zur Wüste. Sie werden Häuser bauen, und nicht darin wohnen; sie werden Weinberge pflanzen, und keinen Wein davon trinken.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 14


Des HERRN großer Tag ist nahe; er ist nahe und eilt sehr. Wenn das Geschrei vom Tage des HERRN kommen wird, so werden die Starken alsdann bitterlich schreien.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 17


Ich will den Leuten bange machen, dass sie umhergehen sollen wie die Blinden, darum dass sie wider den HERRN gesündigt haben. Ihr Blut soll ausgeschüttet werden, als wäre es Staub, und ihr Leib als wäre es Kot.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 18


Es wird sie ihr Silber und Gold nicht erretten können am Tage des Zorns des HERRN, sondern das ganze Land soll durch das Feuer seines Eifers verzehrt werden; denn er wird plötzlich ein Ende machen mit allen, die im Lande wohnen.

Zephanja  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2


...auf Hoffnung des ewigen Lebens, welches verheißen hat, der nicht lügt, Gott, vor den Zeiten der Welt,…

Titus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5


Derhalben ließ ich dich in Kreta, dass du solltest vollends ausrichten, was ich gelassen habe, und besetzen die Städte hin und her mit Ältesten, wie ich dir befohlen haben;

Titus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6


...wo einer ist untadelig, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder habe, nicht berüchtigt, dass sie Schwelger und ungehorsam sind.

Titus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7


Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht zornig, nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben;

Titus  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4


Ich danke meinem Gott und gedenke dein allezeit in meinem Gebet,

Philemon  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5


...nachdem ich höre von der Liebe und dem Glauben, welche du hast an den HERRN Jesus und gegen alle Heiligen,

Philemon  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 20


Ja, lieber Bruder, gönne mir, dass ich mich an dir ergötze in dem HERRN; erquicke mein Herz in dem HERRN.

Philemon  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3


Der Hochmut deines Herzens hat dich betrogen, weil du in der Felsen Klüften wohnst, in deinen hohen Schlössern, und sprichst in deinem Herzen: Wer will mich zu Boden stoßen?

Obadja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4


Wenn du gleich in die Höhe führest wie ein Adler und machtest dein Nest zwischen den Sternen, dennoch will ich dich von dort herunterstürzen, spricht der HERR.

Obadja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7


Alle deine eigenen Bundesgenossen werden dich zum Lande hinausstoßen; die Leute, auf die du deinen Trost setztest, werden dich betrügen und überwältigen; die dein Brot essen, werden dich verraten, ehe du es merken wirst.

Obadja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10


Um des Frevels willen, an deinem Bruder Jakob begangen, sollst du zu Schanden werden und ewiglich ausgerottet sein.

Obadja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12


Du sollst nicht mehr so deine Lust sehen an deinem Bruder zur Zeit seines Elends und sollst dich nicht freuen über die Kinder Juda zur Zeit ihres Jammers und sollst mit deinem Maul nicht so stolz reden zur Zeit Ihrer Angst;

Obadja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 13


...du sollst nicht zum Tor meines Volkes einziehen zur Zeit ihres Jammers; du sollst nicht deine Lust sehen an ihrem Unglück zur Zeit ihres Jammers; du sollst nicht nach seinem Gut greifen zur Zeit seines Jammers;

Obadja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 14


...du sollst nicht stehen an den Wegscheiden, seine Entronnenen zu morden; du sollst seine übrigen nicht verraten zur Zeit der Angst.

Obadja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 21


Und es werden Heilande heraufkommen auf den Berg Zion, das Gebirge Esau zu richten; und das Königreich wird des HERRN sein.

Obadja  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2


Der HERR ist ein eifriger Gott und ein Rächer, ja, ein Rächer ist der HERR und zornig; der HERR ist ein Rächer wider seine Widersacher und der es seinen Feinden nicht vergessen wird.

Nahum  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9


Was gedenkt ihr wider den HERRN? Er wird doch ein Ende machen; es wird das Unglück nicht zweimal kommen.

Nahum  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 3


Die Schilde seiner Starken sind rot, sein Heervolk glänzt wie Purpur, seine Wagen leuchten wie Feuer, wenn er sich rüstet; ihre Spieße beben.

Nahum  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1


Weh der mörderischen Stadt, die voll Lügen und Räuberei ist und von ihrem Rauben nicht lassen will!

Nahum  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 17


Deiner Herden sind so viel wie Heuschrecken und deiner Hauptleute wie Käfer, die sich an die Zäune lagern in den kalten Tagen; wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davon, dass man nicht weiß, wo sie bleiben.

Nahum  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3


Ihr Lieben, nachdem ich vorhatte, euch zu schreiben von unser aller Heil, hielt ich's für nötig, euch mit Schriften zu ermahnen, dass ihr für den Glauben kämpfet, der einmal den Heiligen übergeben ist.

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4


Denn es sind etliche Menschen nebeneingeschlichen, von denen vorzeiten geschrieben ist solches Urteil: Die sind Gottlose, ziehen die Gnade unsers Gottes auf Mutwillen und verleugnen Gott und unsern HERRN Jesus Christus, den einigen Herrscher.

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5


Ich will euch aber erinnern, die ihr dies ja schon wisset, daß der HERR, da er dem Volk aus Ägypten half, das andere Mal umbrachte, die da nicht glaubten.

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6


Auch die Engel, die ihr Fürstentum nicht bewahrten, sondern verließen ihre Behausung, hat er behalten zum Gericht des großen Tages mit ewigen Banden in der Finsternis.

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7


Wie auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie diese Unzucht getrieben haben und nach einem andern Fleisch gegangen sind, zum Beispiel gesetzt sind und leiden des ewigen Feuers Pein.

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8


Desgleichen sind auch diese Träumer, die das Fleisch beflecken, die Herrschaft aber verachten und die Majestäten lästern.

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 15


Ich lehre sie und stärke ihren Arm; aber sie denken Böses von mir.

Hosea  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10


Diese aber lästern alles, davon sie nichts wissen; was sie aber natürlich erkennen wie die unvernünftigen Tiere, darin verderben sie.

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12


Diese Unfläter prassen bei euren Liebesmahlen ohne Scheu, weiden sich selbst; sie sind Wolken ohne Wasser, von dem Winde umgetrieben, kahle, unfruchtbare Bäume, zweimal erstorben und ausgewurzelt,

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 15


...Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Gottlosen um alle Werke ihres gottlosen Wandels, womit sie gottlos gewesen sind, und um all das Harte, das die gottlosen Sünder wider ihn geredet haben."

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 19


Diese sind es, die da Trennungen machen, Fleischliche, die da keinen Geist haben.

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 22


Und haltet diesen Unterschied, dass ihr euch etlicher erbarmet,

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 23


...etliche aber mit Furcht selig machet und rücket sie aus dem Feuer; und hasset auch den Rock, der vom Fleische befleckt ist.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 24


Dem aber, der euch kann behüten ohne Fehl und stellen vor das Angesicht seiner Herrlichkeit unsträflich mit Freuden,

Judas  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2


Und er sprach: Der HERR wird aus Zion brüllen und seine Stimme aus Jerusalem hören lassen, dass die Auen der Hirten jämmerlich stehen werden und der Karmel oben verdorren wird.

Amos  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3


So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen der Damasker will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie Gilead mit eisernen Zacken gedroschen haben;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4


...sondern ich will ein Feuer schicken in das Haus Hasaels, das soll die Paläste Benhadads verzehren.

Amos  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5


Und ich will die Riegel zu Damaskus zerbrechen und die Einwohner auf dem Felde Aven samt dem, der das Zepter hält, aus dem Lusthause ausrotten, dass das Volk in Syrien soll gen Kir weggeführt werden, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6


So spricht der HERR: Um drei und vier Frevels willen Gazas will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie die Gefangenen alle weggeführt und an Edom überantwortet haben;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7


...sondern ich will ein Feuer in die Mauern zu Gaza schicken, das soll ihre Paläste verzehren.

Amos  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8


Und ich will die Einwohner aus Asdod und den, der das Zepter hält, aus Askalon ausrotten und meine Hand wider Ekron kehren, dass umkommen soll, was von den Philistern noch übrig ist, spricht der HERR.

Amos  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9


So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen der Stadt Tyrus will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie die Gefangenen alle an Edom überantwortet haben und nicht gedacht an den Bund der Brüder;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10


...sondern ich will ein Feuer in die Mauern zu Tyrus schicken, das soll ihre Paläste verzehren.

Amos  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 11


So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen Edoms will ich sein nicht schonen, darum dass er seinen Bruder mit dem Schwert verfolgt hat und dass er alles Erbarmen von sich getan und immer wütet in seinem Zorn und seinem Grimm ewig hält;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12


...sondern ich will ein Feuer schicken gen Theman, das soll die Paläste zu Bozra verzehren.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 13


So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen der Kinder Ammon will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie die Schwangeren in Gilead zerrissen haben, damit sie ihre Grenze weiter machten;

Amos  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 14


...sondern ich will ein Feuer anzünden in den Mauern Rabbas, das soll ihre Paläste verzehren, wenn man rufen wird zur Zeit des Streits und wenn das Wetter kommen wird zur Zeit des Sturms.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 15


Da wird dann ihr König samt seinen Fürsten gefangen weggeführt werden, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 1


So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen Moabs will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie die Gebeine des Königs zu Edom haben zu Asche verbrannt;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 2


...sondern ich will ein Feuer schicken nach Moab, das soll die Paläste zu Karioth verzehren; und Moab soll sterben im Getümmel und Geschrei und Posaunenhall.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 3


Und ich will den Richter unter ihnen ausrotten und alle ihre Fürsten samt ihm erwürgen, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 4


So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen Juda's will ich sein nicht schonen, darum dass sie des HERRN Gesetz verachten und seine Rechte nicht halten und lassen sich ihre Lügen verführen, welchen ihre Väter nachgefolgt sind;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 5


...sondern ich will ein Feuer nach Juda schicken, das soll die Paläste zu Jerusalem verzehren.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 6


So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen Israels will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie die Gerechten um Geld und die Armen um ein Paar Schuhe verkaufen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 9


Und ich habe doch den Amoriter vor ihnen her vertilgt, der so hoch war wie die Zedern und seine Macht wie die Eichen; und ich vertilgte oben seine Frucht und unten seine Wurzel.

Amos  Detailansicht


Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 10


Auch habe ich euch aus Ägyptenland geführt und vierzig Jahre in der Wüste geleitet, dass ihr der Amoriter Land besäßet.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 11


Und habe aus euren Kindern Propheten auferweckt und Gottgeweihte aus euren Jünglingen. Ist's nicht also, ihr Kinder Israel? spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 12


So gebt ihr den Geweihten Wein zu trinken und gebietet den Propheten und sprecht: Ihr sollt nicht weissagen!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 13


Siehe, ich will's unter euch knarren machen, wie ein Wagen voll Garben knarrt,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14


...dass der, so schnell ist, soll nicht entfliehen noch der Starke etwas vermögen und der Mächtige nicht soll sein Leben retten können;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 15


...und die Bogenschützen sollen nicht bestehen, und der schnell laufen kann, soll nicht entlaufen, und der da reitet, soll sein Leben nicht erretten;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 16


...und der unter den Starken der mannhafteste ist, soll nackt entfliehen müssen zu der Zeit, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1


Höret, was der HERR mit euch redet, ihr Kinder Israel, mit allen Geschlechtern, die ich aus Ägyptenland geführt habe:

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 2


Aus allen Geschlechtern auf Erden habe ich allein euch erkannt; darum will ich auch euch heimsuchen in all eurer Missetat.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 5


Fällt auch ein Vogel in den Strick auf der Erde, da kein Vogler ist? Hebt man auch den Strick auf von der Erde, der noch nichts gefangen hat?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 6


Bläst man auch die Posaune in einer Stadt, daß sich das Volk davor nicht entsetze? Ist auch ein Unglück in der Stadt, daß der HERR nicht tue?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 7


Denn der HERR HERR tut nichts, er offenbare denn sein Geheimnis den Propheten, seinen Knechten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 8


Der Löwe brüllt; wer sollte sich nicht fürchten? Der HERR HERR redet; wer sollte nicht weissagen?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 10


Sie achten keines Rechts, spricht der HERR, sammeln Schätze von Frevel und Raub in ihren Palästen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 11


Darum spricht der HERR HERR also: man wird dies Land ringsumher bedrängen und dich von deiner Macht herunterreißen und deine Häuser plündern.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 12


So spricht der HERR: Gleichwie ein Hirte dem Löwen zwei Kniee oder ein Ohrläpplein aus dem Maul reißt, also sollen die Kinder Israel herausgerissen werden, die zu Samaria sitzen in der Ecke des Ruhebettes und auf dem Lager von Damast.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 13


Höret und zeuget im Hause Jakob, spricht der HERR HERR, der Gott Zebaoth.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 14


Denn zu der Zeit, wann ich die Sünden Israels heimsuchen werde, will ich die Altäre zu Beth-El heimsuchen und die Hörner des Altars abbrechen, dass sie zu Boden fallen sollen,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 15


...und will beide, Winterhaus und Sommerhaus, schlagen, und die elfenbeinernen Häuser sollen untergehen und viele Häuser verderbt werden, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 3


Und ihr werdet zu den Lücken hinausgehen, eine jegliche vor sich hin, und gen Harmon weggeworfen werden, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 5


...und räuchert vom Sauerteig zum Dankopfer und ruft aus freiwillige Opfer und verkündigt es; denn so habt ihr's gern, ihr Kinder Israel, spricht der HERR HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 6


Darum habe ich euch auch in allen euren Städten müßige Zähne gegeben und Mangel am Brot an allen euren Orten; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 7


Auch habe ich den Regen über euch verhalten, da noch drei Monate waren bis zur Ernte; und ließ regnen über eine Stadt und auf die andere Stadt ließ ich nicht regnen; ein Acker ward beregnet, und der andere Acker, der nicht beregnet ward, verdorrte.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 8


Und es zogen zwei, drei Städte zu einer Stadt, daß sie Wasser trinken möchten, und konnten nicht genug finden; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 9


Ich plagte euch mit dürrer Zeit und mit Brandkorn; so fraßen auch die Raupen alles, was in euren Gärten und Weinbergen, auf euren Feigenbäumen und Ölbäumen wuchs; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 10


Ich schickte Pestilenz unter euch gleicherweise wie in Ägypten; ich tötete eure junge Mannschaft durchs Schwert und ließ eure Pferde gefangen wegführen und ließ den Gestank von eurem Heerlager in eure Nasen gehen; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 11


Ich kehrte unter euch um, wie Gott Sodom und Gomorra umkehrte, dass ihr waret wie ein Brand, der aus dem Feuer gerissen wird; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 12


Darum will ich dir weiter also tun, Israel. Weil ich denn dir also tun will, so schicke dich, Israel, und begegne deinem Gott.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 1


Höret, ihr vom Hause Israel, dies Wort! denn ich muß dies Klagelied über euch machen:

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 2


Die Jungfrau Israel ist gefallen, dass sie nicht wieder aufstehen wird; sie ist zu Boden gestoßen, und ist niemand, der ihr aufhelfe.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 3


Denn so spricht der HERR HERR: Die Stadt, da tausend ausgehen, soll nur hundert übrig behalten; und da hundert ausgehen, die soll nur zehn übrig behalten im Hause Israel.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 4


Darum so spricht der HERR zum Hause Israel: Suchet mich, so werdet ihr leben.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 5


Suchet nicht Beth-El und kommet nicht gen Gilgal und gehet nicht gen Beer-Seba; den Gilgal wird gefangen weggeführt werden, und Beth-El wird Beth-Aven werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 6


Suchet den HERRN, so werdet ihr leben! Dass nicht ein Feuer im Hause Joseph überhand nehme, das da verzehre und das niemand löschen könne zu Beth-El;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 9


...der über den Starken eine Verstörung anrichtet und bringt eine Verstörung über die feste Stadt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 11


Darum, weil ihr die Armen unterdrückt und nehmt das Korn mit großen Lasten von ihnen, so sollt ihr in den Häusern nicht wohnen, die ihr von Werkstücken gebaut habt, und den Wein nicht trinken, den ihr in den feinen Weinbergen gepflanzt habt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 12


Denn ich weiß euer Übertreten, des viel ist, und eure Sünden, die stark sind, wie ihr die Gerechten drängt und Blutgeld nehmt und die Armen im Tor unterdrückt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 14


Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr leben möget, so wird der HERR, der Gott Zebaoth, bei euch sein, wie ihr rühmet.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 16


Darum so spricht der HERR, der Gott Zebaoth, der HERR: Es wird in allen Gassen Wehklagen sein, und auf allen Straßen wird man sagen: "Weh! weh!", und man wird den Ackermann zum Trauern rufen, und zum Wehklagen, wer da weinen kann.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 17


In allen Weinbergen wird Wehklagen sein; denn ich will unter euch fahren, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 18


Weh denen, die des HERRN Tag begehren! Was soll er euch? Denn des HERRN Tag ist Finsternis und nicht Licht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 19


Gleich als wenn jemand vor dem Löwen flöhe, und ein Bär begegnete ihm; und er käme in ein Haus und lehnte sich mit der Hand an die Wand, und eine Schlange stäche ihn.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 20


Denn des HERRN Tag wird ja finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 21


Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 22


Und ob ihr mir gleich Brandopfer und Speisopfer opfert so habe ich keinen Gefallen daran; so mag ich auch eure feisten Dankopfer nicht ansehen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 23


Tue nur weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Psalterspiel nicht hören!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 27


So will ich euch wegführen lassen jenseit Damaskus, spricht der HERR, der Gott Zebaoth heißt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 1


Weh den Stolzen zu Zion und denen, die sich auf den Berg Samarias verlassen, den Vornehmsten des Erstlings unter den Völkern, und zu denen das Haus Israel kommt!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 2


Gehet hin gen Kalne und schauet, und von da gen Hamath, die große Stadt, und zieht hinab gen Gath der Philister, welche bessere Königreiche gewesen sind denn diese und ihre Grenze weiter denn eure Grenze.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 5


...und spielt auf dem Psalter und erdichtet euch Lieder wie David,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 6


...und trinkt Wein aus den Schalen und salbt euch mit Balsam und bekümmert euch nicht um den Schaden Josephs.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 8


Denn der HERR hat geschworen bei seiner Seele, spricht der HERR, der Gott Zebaoth: Mich verdrießt die Hoffart Jakobs, und ich bin ihren Palästen gram; und ich will auch die Stadt übergeben mit allem, was darin ist.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 9


Und wenngleich zehn Männer in einem Hause übrigbleiben, sollen sie doch sterben,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 10


...dass einen jeglichen sein Vetter und der ihn verbrennen will, nehmen und die Gebeine aus dem Hause tragen muss und sagen zu dem, der in den Gemächern des Hauses ist: Sind ihrer auch noch mehr da? Und der wird antworten: Sie sind alle dahin! Und er wird sagen: Sei still! denn man darf des Namens des HERRN nicht gedenken.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 13


...und tröstet euch des, das so gar nichts ist, und sprecht: Sind wir denn nicht stark genug mit unsern Hörnern?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 14


Darum siehe, ich will über euch vom Hause Israel ein Volk erwecken, spricht der HERR, der Gott Zebaoth, das soll euch ängsten von dem Ort an, da man gen Hamath geht, bis an den Bach in der Wüste.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 1


Der HERR zeigte mir ein Gesicht, und siehe, da stand einer, der machte Heuschrecken im Anfang, da das Grummet aufging; und siehe, das Grummet stand, nachdem der König hatte mähen lassen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 2


Als sie nun das Kraut im Lande gar abgefressen hatten, sprach ich: Ach HERR, sei gnädig! Wer will Jakob wieder aufhelfen? denn er ist ja gering.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 3


Da reute es den HERRN und er sprach: Wohlan, es soll nicht geschehen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 4


Der HERR zeigte mir ein Gesicht, und siehe, der HERR rief dem Feuer, damit zu strafen; das verzehrte die große Tiefe und fraß das Ackerland.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 5


Da sprach ich: Ach HERR, lass ab! Wer will Jakob wieder aufhelfen? denn er ist ja gering.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 6


Da reute den HERRN das auch, und der HERR sprach: Es soll auch nicht geschehen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 7


Er zeigte mir abermals ein Gesicht, und siehe, der HERR stand auf einer Mauer, mit einer Bleischnur gemessen; und er hatte die Bleischnur in seiner Hand.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 8


Und der HERR sprach zu mir: Was siehst du, Amos? Ich sprach: Eine Bleischnur. Da sprach der HERR zu mir: Siehe, ich will eine Bleischnur ziehen mitten durch mein Volk Israel und ihm nichts mehr übersehen;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 9


...sondern die Höhen Isaaks sollen verwüstet und die Heiligtümer Israels zerstört werden, und ich will mit dem Schwert mich über das Haus Jerobeam machen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 10


Da sandte Amazja, der Priester zu Beth-El, zu Jerobeam, dem König Israels, und ließ ihm sagen: Der Amos macht einen Aufruhr wider dich im Hause Israel; das Land kann seine Worte nicht ertragen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 11


Denn so spricht Amos: Jerobeam wird durchs Schwert sterben, und Israel wird aus diesem Lande gefangen weggeführt werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 13


Und weissage nicht mehr zu Beth-El; denn es ist des Königs Heiligtum und des Königreichs Haus.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 14


Amos antwortete und sprach zu Amazja: Ich bin kein Prophet, auch keines Propheten Sohn, sondern ich bin ein Hirt, der Maulbeeren abliest;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 15


...aber der HERR nahm mich von der Herde und sprach zu mir: Geh hin und weissage meinem Volk Israel!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 16


So höre nun des Herrn Wort. Du sprichst: Weissage nicht wider Israel und predige nicht wider das Haus Isaak!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 17


Darum spricht der HERR also: Dein Weib wird in der Stadt zur Hure werden, und deine Söhne und Töchter sollen durchs Schwert fallen, und dein Acker soll durch die Schnur ausgeteilt werden; du aber sollst in einem unreinen Lande sterben, und Israel soll aus seinem Lande vertrieben werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 1


Der HERR zeigte mir ein Gesicht, und siehe, da stand ein Korb mit reifem Obst.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 2


Und er sprach: Was siehst du, Amos? Ich aber antwortete: Einen Korb mit reifem Obst. Da sprach der HERR zu mir: Das Ende ist gekommen über mein Volk Israel; ich will ihm nichts mehr übersehen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 3


Und die Lieder in dem Palaste sollen in ein Heulen verkehrt werden zur selben Zeit, spricht der HERR; es werden viele Leichname liegen an allen Orten, die man in der Stille hinwerfen wird.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 7


Der HERR hat geschworen wider die Hoffart Jakobs: Was gilt's, ob ich solcher ihrer Werke ewig vergessen werde?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 8


Sollte nicht um solches willen das ganze Land erbeben müssen und alle Einwohner trauern? Ja, es soll ganz wie mit einem Wasser überlaufen werden und weggeführt und überschwemmt werden wie mit dem Fluss Ägyptens.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 9


Zur selben Zeit, spricht der HERR, will ich die Sonne am Mittag untergehen lassen und das Land am hellen Tage lassen finster werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 10


Ich will eure Feiertage in Trauern und alle eure Lieder in Wehklagen verwandeln; ich will über alle Lenden den Sack binden und alle Köpfe kahl machen, und will ihnen ein Trauern schaffen, wie man über einen einzigen Sohn hat; und sie sollen ein jämmerlich Ende nehmen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 11


Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des HERRN, zu hören;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 12


...dass sie hin und her von einem Meer zum andern, von Mitternacht gegen Morgen umlaufen und des HERRN Wort suchen, und doch nicht finden werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 14


...die jetzt schwören bei dem Fluch Samarias und sprechen: "So wahr dein Gott zu Dan lebt! so wahr die Weise zu Beer-Seba lebt!" Denn sie sollen also fallen, dass sie nicht wieder aufstehen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 1


Ich sah den HERRN auf dem Altar stehen, und er sprach: Schlage an den Knauf, dass die Pfosten beben und die Stücke ihnen allen auf den Kopf fallen; und ihre Nachkommen will ich mit dem Schwert erwürgen, dass keiner entfliehen noch irgend einer entgehen soll.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 2


Und wenn sie sich gleich in die Hölle vergrüben, soll sie doch meine Hand von dort holen; und wenn sie gen Himmel führen, will ich sie doch herunterstoßen;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 3


...und wenn sie sich gleich versteckten oben auf dem Berge Karmel, will ich sie doch daselbst suchen und herabholen; und wenn sie sich vor meinen Augen verbürgen im Grunde des Meeres, so will ich doch den Schlangen befehlen, die sie daselbst stechen sollen;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 4


...und wenn sie vor ihren Feinde hin gefangen gingen, so will ich doch dem Schwert befehlen, dass es sie daselbst erwürgen soll. Denn ich will meine Augen über sie halten zum Unglück und nicht zum Guten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 6


Er ist's, der seinen Saal in den Himmel baut und seine Hütte auf Erden gründet; er ruft dem Wasser im Meer und schüttet's auf das Erdreich, er heißt HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 7


Seid ihr Kinder Israel mir nicht gleichwie Mohren? spricht der HERR. Habe ich nicht Israel aus Ägyptenland geführt und die Philister aus Kaphthor und die Syrer aus Kir?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 8


Siehe, die Augen des HERRN sehen auf das sündige Königreich, dass ich's vom Erdboden vertilge; wiewohl ich das Haus Jakob nicht ganz und gar vertilgen will, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 9


Denn siehe, ich will befehlen und das Haus Israel unter alle Heiden sichten lassen, gleichwie man mit einem Sieb sichtet, und kein Körnlein soll auf die Erde fallen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 10


Alle Sünder in meinem Volk sollen durchs Schwert sterben, die da sagen: Es wird das Unglück nicht so nahe sein noch uns begegnen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 11


Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Lücken verzäunen, und was abgebrochen ist, wieder aufrichten und will sie bauen wie sie vorzeiten gewesen ist,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 12


...auf dass sie besitzen die übrigen zu Edom und alle Heiden, über welche mein Namen genannt ist, spricht der HERR, der solches tut.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 13


Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man zugleich ackern und ernten und zugleich keltern und säen wird; und die Berge werden von süßem Wein triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 14


Denn ich will das Gefängnis meines Volkes Israel wenden, dass sie sollen die wüsten Städte bauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten machen und Früchte daraus essen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 15


Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, daß sie nicht mehr aus ihrem Lande ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2


So spricht der HERR Zebaoth: Dies Volk spricht: Die Zeit ist noch nicht da, daß man des HERRN Haus baue.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5


Nun, so spricht der HERR Zebaoth: Schauet, wie es euch geht!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6


Ihr säet viel, und bringet wenig ein; ihr esset, und werdet doch nicht satt; ihr trinket, und werdet doch nicht trunken; ihr kleidet euch, und könnt euch doch nicht erwärmen; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7


So spricht der HERR Zebaoth: Schauet, wie es euch geht!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8


Gehet hin auf das Gebirge und holet Holz und bauet das Haus; das soll mir angenehm sein, und ich will meine Ehre erzeigen, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9


Denn ihr wartet wohl auf viel, und siehe, es wird wenig; und ob ihr's schon heimbringt, so zerstäube ich's doch. Warum das? spricht der HERR Zebaoth. Darum dass mein Haus so wüst steht und ein jeglicher eilt auf sein Haus.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10


Darum hat der Himmel über euch den Tau verhalten und das Erdreich sein Gewächs.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 11


Und ich habe die Dürre gerufen über Land und Berge, über Korn, Most, Öl und über alles, was aus der Erde kommt, auch über Leute und Vieh und über alle Arbeit der Hände.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12


Da gehorchte Serubabel, der Sohn Sealthiels, und Josua, der Sohn Jozadaks, der Hohepriester, und alle übrigen des Volkes solcher Stimme des HERRN, ihres Gottes, und den Worten des Propheten Haggai, wie ihn der HERR, ihr Gott, gesandt hatte; und das Volk fürchtete sich vor dem HERRN.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 13


Da sprach Haggai, der Engel des HERRN, der die Botschaft des HERRN hatte an das Volk: Ich bin mit euch, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 2


Sage zu Serubabel, dem Sohn Sealthiels, dem Fürsten Juda's, und zu Josua, dem Sohn Jozadaks, dem Hohenpriester, und zum übrigen Volk und sprich:

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 3


Wer ist unter euch übriggeblieben, der dies Haus in seiner vorigen Herrlichkeit gesehen hat? und wie seht ihr's nun an? Ist's nicht also, es dünkt euch nichts zu sein?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 4


Und nun Serubabel, sei getrost! spricht der HERR; sei getrost, Josua, du Sohn Jozadaks, du Hoherpriester! sei getrost alles Volk im Lande! spricht der HERR, und arbeitet! denn ich bin mit euch, spricht der HERR Zebaoth.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 5


Nach dem Wort, da ich mit euch einen Bund machte, da ihr aus Ägypten zogt, soll mein Geist unter euch bleiben. Fürchtet euch nicht!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 6


Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist noch ein kleines dahin, dass ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene bewegen werde.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 7


Ja, alle Heiden will ich bewegen. Da soll dann kommen aller Heiden Bestes; und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 8


Denn mein ist Silber und Gold, spricht der HERR Zebaoth.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 9


Es soll die Herrlichkeit dieses letzten Hauses größer werden, denn des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an diesem Ort, spricht der HERR Zebaoth.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 11


So spricht der HERR Zebaoth: Frage die Priester um das Gesetz und sprich:

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14


Da antwortete Haggai und sprach: Ebenalso sind dies Volk und diese Leute vor mir auch, spricht der HERR; und all ihrer Hände Werk und was sie opfern ist unrein.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 17


Denn ich plagte euch mit Dürre, Brandkorn und Hagel in all eurer Arbeit; dennoch kehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 18


So schauet nun darauf von diesem Tage an und zuvor, nämlich von dem vierundzwanzigsten Tage des neunten Monats bis an den Tag, da der Tempel gegründet ist; schauet darauf!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 19


Denn kein Same liegt mehr in der Scheuer, so hat auch weder Weinstock, Feigenbaum, Granatbaum noch Ölbaum getragen; aber von diesem Tage an will ich Segen geben.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 21


Sage Serubabel, dem Fürsten Juda's, und sprich: Ich will Himmel und Erde bewegen

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 22


...und will die Stühle der Königreiche umkehren und die mächtigen Königreiche der Heiden vertilgen und will die Wagen mit ihren Reitern umkehren, dass Ross und Mann fallen sollen, ein jeglicher durch des andern Schwert.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 23


Zur selben Zeit, spricht der HERR Zebaoth, will ich dich, Serubabel, du Sohn Sealthiels, meinen Knecht, nehmen, spricht der HERR, und will dich wie einen Siegelring halten; denn ich habe dich erwählt, spricht der HERR Zebaoth.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4


Und der HERR sprach zu ihm: Heiße ihn Jesreel; denn es ist noch um eine kleine Zeit, so will ich die Blutschulden in Jesreel heimsuchen über das Haus Jehu und will mit dem Königreich des Hauses Israel ein Ende machen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5


Zur selben Zeit will ich den Bogen Israels zerbrechen im Tal Jesreel.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6


Und sie ward abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und er sprach zu ihm: Heiße sie Lo-Ruhama; denn ich will mich nicht mehr über das Haus Israel erbarmen, dass ich ihnen vergäbe.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7


Doch will ich mich erbarmen über das Haus Juda und will ihnen helfen durch den HERRN, ihren Gott; ich will ihnen aber nicht helfen durch Bogen, Schwert, Streit, Rosse oder Reiter.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9


Und er sprach: Heiße ihn Lo-Ammi; denn ihr seid nicht mein Volk, so will ich auch nicht der Eure sein.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10


Es wird aber die Zahl der Kinder in Israel sein wie der Sand am Meer, den man weder messen noch zählen kann. Und es soll geschehen an dem Ort, da man zu ihnen gesagt hat: "Ihr seid nicht mein Volk", wird man zu ihnen sagen: "O ihr Kinder des lebendigen Gottes!"

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 11


Denn es werden die Kinder Juda und die Kinder Israel zuhauf kommen und werden sich miteinander an ein Haupt halten und aus dem Lande heraufziehen; denn der Tag Jesreels wird ein großer Tag sein.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 2


Sprecht das Urteil über eure Mutter-sie sei nicht mein Weib, und ich will sie nicht haben! Heißt sie ihre Hurerei von ihrem Angesichte wegtun und ihre Ehebrecherei von ihren Brüsten,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 3


...auf dass ich sie nicht nackt ausziehe und darstelle, wie sie war, da sie geboren ward, und ich sie nicht mache wie ein dürres Land, dass ich sie nicht Durstes sterben lasse

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 4


...und mich ihrer Kinder nicht erbarme, denn sie sind Hurenkinder;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 5


...denn ihre Mutter ist eine Hure, und die sie getragen hat, hält sich schändlich und spricht: Ich will meinen Buhlen nachlaufen, die mir geben Brot, Wasser, Wolle, Flachs, Öl und Trinken.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 6


Darum siehe, ich will deinen Weg mit Dornen vermachen und eine Wand davorziehen, daß sie ihren Steig nicht finden soll;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 7


...und wenn sie ihren Buhlen nachläuft, dass sie dich nicht ergreifen, und wenn sie dich sucht, sie nicht finden könne und sagen müsse: Ich will wiederum zu meinem vorigen Mann gehen, da mir besser war, denn mir jetzt ist.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 8


Denn sie will nicht wissen, dass ich es sei, der ihr gibt Korn, Most und Öl und ihr viel Silber und Gold gegeben hat, das sie haben Baal zu Ehren gebraucht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 9


Darum will ich mein Korn und meinen Most wieder nehmen zu seiner Zeit und ihr meine Wolle und meinen Flachs entziehen, damit sie ihre Blöße bedeckt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 10


Nun will ich ihre Schande aufdecken vor den Augen ihrer Buhlen, und niemand soll sie von meiner Hand erretten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 11


Und ich will ein Ende machen mit allen ihren Freuden, Festen, Neumonden, Sabbaten und allen ihren Feiertagen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 12


Ich will ihre Weinstöcke und Feigenbäume wüst machen, weil sie sagt: "Das ist mein Lohn, den mir meine Buhlen gegeben." Ich will einen Wald daraus machen, dass es die wilden Tiere fressen sollen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 13


Also will ich heimsuchen über sie die Tage der Baalim, denen sie Räuchopfer tut und schmückt sich mit Stirnspangen und Halsbändern und läuft ihren Buhlen nach und vergisst mein, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14


Darum siehe, ich will sie locken und will sie in die Wüste führen und freundlich mit ihr reden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 15


Da will ich ihr geben ihre Weinberge aus demselben Ort und das Tal Achor zum Tor der Hoffnung. Und daselbst wird sie singen wie zur Zeit ihrer Jugend, da sie aus Ägyptenland zog.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 16


Alsdann spricht der HERR, wirst du mich heißen "mein Mann" und mich nicht mehr "mein Baal" heißen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 17


Denn ich will die Namen der Baalim von ihrem Munde wegtun, dass man ihrer Namen nicht mehr gedenken soll.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 18


Und ich will zur selben Zeit ihnen einen Bund machen mit den Tieren auf dem Felde, mit den Vögeln unter dem Himmel und mit dem Gewürm auf Erden und will Bogen, Schwert und Krieg vom Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 19


Ich will mich mit dir verloben in Ewigkeit; ich will mich mit dir vertrauen in Gerechtigkeit und Gericht, in Gnade und Barmherzigkeit.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 20


Ja, im Glauben will ich mich mit dir verloben und du wirst den HERRN erkennen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 21


Zur selben Zeit, spricht der HERR, will ich erhören, ich will den Himmel erhören und der Himmel soll die Erde erhören,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 23


Und ich will sie mir auf Erden zum Samen behalten und mich erbarmen über die, so in Ungnaden war, und sagen zu dem, das nicht mein Volk war: Du bist mein Volk; und es wird sagen: Du bist mein Gott.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1


Und der HERR sprach zu mir: Gehe noch einmal hin und buhle um ein buhlerisches und ehebrecherisches Weib, wie denn der HERR um die Kinder Israel buhlt, und sie sich doch zu fremden Göttern kehren und buhlen um eine Kanne Wein.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 2


Und ich ward mit ihr eins um fünfzehn Silberlinge und anderthalb Scheffel Gerste

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 3


...und sprach zu ihr: Halt dich als die Meine eine lange Zeit und hure nicht und gehöre keinem andern an; denn ich will mich auch als den Deinen halten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 5


Darnach werden sich die Kinder Israel bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen und werden mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen in der letzten Zeit.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 3


Darum wird das Land jämmerlich stehen, und allen Einwohnern wird's übel gehen; denn es werden auch die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer weggerafft werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 4


Doch man darf nicht schelten noch jemand strafen; denn dein Volk ist wie die, so den Priester schelten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 5


Darum sollst du bei Tage fallen und der Prophet des Nachts neben dir fallen; also will ich deine Mutter zu Grunde richten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 6


Mein Volk ist dahin, darum dass es nicht lernen will. Denn du verwirfst Gottes Wort; darum will ich dich auch verwerfen, dass du nicht mein Priester sein sollst. Du vergisst das Gesetz deines Gottes; darum will ich auch deine Kinder vergessen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 7


Je mehr ihrer wird, je mehr sie wider mich sündigen; darum will ich ihre Ehre zu Schanden machen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 9


Darum soll es dem Volk gleich wie dem Priester gehen; denn ich will ihr Tun heimsuchen und ihnen vergelten, wie sie verdienen,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 10


...dass sie werden essen, und nicht satt werden, Hurerei treiben und sich nicht ausbreiten, darum dass sie den HERRN verlassen haben und ihn nicht achten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 13


Oben auf den Bergen opfern sie, und auf den Hügeln räuchern sie, unter den Eichen, Linden und Buchen; denn die haben feinen Schatten. Darum werden eure Töchter auch zu Huren und eure Bräute zu Ehebrechrinnen werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 14


Und ich will's auch nicht wehren, wenn eure Töchter und Bräute geschändet werden, weil ihr einen andern Gottesdienst anrichtet mit den Huren und opfert mit den Bübinnen. Denn das törichte Volk will geschlagen sein.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 15


Willst du, Israel, ja huren, dass sich doch nur Juda nicht auch verschulde. Geht nicht hin gen Gilgal und kommt nicht hinauf gen Beth-Aven und schwört nicht: So wahr der HERR lebt!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 17


Denn Ephraim hat sich zu den Götzen gesellt; so lass ihn hinfahren.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 18


Sie haben sich in die Schwelgerei und Hurerei gegeben; ihre Herren haben Lust dazu, dass sie Schande anrichten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 2


Mit ihrem Schlachten vertiefen sie sich in ihrem Verlaufen; darum muss ich sie allesamt strafen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 3


Ich kenne Ephraim wohl, und Israel ist vor mir nicht verborgen, dass Ephraim nun eine Hure und Israel unrein ist.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 4


Sie denken nicht daran, dass sie sich kehren zu ihrem Gott; denn sie haben einen Hurengeist in ihrem Herzen, und den HERRN kennen sie nicht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 5


Und die Hoffart Israels zeugt wider sie ins Angesicht. Darum sollen beide, Israel und Ephraim, fallen um ihrer Missetat willen; auch soll Juda samt ihnen fallen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 6


Alsdann werden sie kommen mit ihren Schafen und Rindern, den HERRN zu suchen, aber ihn nicht finden; denn er hat sich von ihnen gewandt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 9


Denn Ephraim soll zur Wüste werden zu der Zeit, wann ich sie strafen werde. Davor habe ich die Stämme Israels treulich gewarnt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 10


Die Fürsten Juda's sind gleich denen, so die Grenze verrücken; darum will ich meinen Zorn über sie ausschütten wie Wasser.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 11


Ephraim leidet Gewalt und wird geplagt; daran geschieht ihm recht, denn er hat sich gegeben auf Menschengebot.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 12


Ich bin dem Ephraim wie eine Motte und dem Hause Juda wie eine Made.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 13


Und da Ephraim seine Krankheit und Juda seine Wunde fühlte, zog Ephraim hin zu Assur und schickte den König Jareb; aber er kann euch nicht helfen noch eure Wunde heilen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 14


Denn ich bin dem Ephraim wie ein Löwe und dem Hause Juda wie ein junger Löwe. Ich, ich zerreiße sie und gehe davon; ich führe sie weg, und niemand kann sie retten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 15


Ich will wiederum an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen; wenn's ihnen übel geht, so werden sie mich suchen und sagen:

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 2


Er macht uns lebendig nach zwei Tagen; er wird uns am dritten Tag aufrichten, dass wir vor ihm leben werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 4


Was soll ich dir tun, Ephraim? was soll ich dir tun, Juda? Denn eure Liebe ist wie eine Morgenwolke und wie ein Tau, der frühmorgens vergeht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 5


Darum schlage ich sie durch die Propheten und töte sie durch meines Mundes Rede, dass mein Recht wie das Licht hervorkomme.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 6


Denn ich habe Lust an der Liebe, und nicht am Opfer, und an der Erkenntnis Gottes, und nicht am Brandopfer.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 7


Aber sie übertreten den Bund wie Adam; darin verachten sie mich.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 9


Und die Priester samt ihrem Haufen sind wie die Räuber, so da lauern auf die Leute und würgen auf dem Wege, der gen Sichem geht; denn sie tun, was sie wollen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 10


Ich sehe im Hause Israel, davor mir graut; denn da hurt Ephraim und verunreinigt sich Israel.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 11


Aber auch Juda wird noch eine Ernte vor sich haben, wenn ich meines Volks Gefängnis wenden werde.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 1


Wenn ich Israel heilen will, so findet sich erst die Sünde Ephraims und die Bosheit Samarias, wie sie Lügen treiben und Diebe einsteigen und Räuber draußen plündern;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 2


...dennoch wollen sie nicht merken, dass ich alle ihre Bosheit merke. Ich sehe aber ihr Wesen wohl, das sie allenthalben treiben.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 4


...und sind allesamt Ehebrecher gleichwie ein Backofen, den der Bäcker heizt, wenn er hat ausgeknetet und lässt den Teig durchsäuern und aufgehen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 5


Heute ist unsers Königs Fest sprechen sie, da fangen die Fürsten an, vom Wein toll zu werden; so zieht er die Spötter zu sich.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 6


Denn ihr Herz ist in heißer Andacht wie ein Backofen, wenn sie opfern und die Leute betrügen; ihr Bäcker schläft die ganze Nacht, und des Morgens brennt er lichterloh.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 7


Allesamt sind sie so heißer Andacht wie ein Backofen, also daß ihre Richter aufgefressen werden und alle ihre Könige fallen; und ist keiner unter ihnen, der mich anrufe.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 8


Ephraim mengt sich unter die Völker; Ephraim ist wie ein Kuchen, den niemand umwendet.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 9


Fremde fressen seine Kraft, doch will er's nicht merken; er hat auch graue Haare gekriegt, doch will er's nicht merken.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 10


Und die Hoffart Israels zeugt wider sie ins Angesicht; dennoch bekehren sie sich nicht zum HERRN, ihrem Gott, fragen auch nicht nach ihm in diesem allem.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 11


Denn Ephraim ist wie eine verlockte Taube, die nichts merken will. Jetzt rufen sie Ägypten an, dann laufen sie zu Assur.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 12


Aber indem sie hin und her laufen, will ich mein Netz über sie werfen und sie herunterholen wie die Vögel unter dem Himmel; ich will sie strafen, wie man predigt in ihrer Versammlung.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 13


Weh ihnen, dass sie von mir weichen! Sie müssen verstört werden; denn sie sind von mir abtrünnig geworden! Ich wollte sie wohl erlösen, wenn sie nicht wider mich Lügen lehrten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 14


So rufen sie mich auch nicht an von Herzen, sondern Heulen auf ihren Lagern. Sie sammeln sich um Korn und Mosts willen und sind mir ungehorsam.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 16


Sie bekehren sich, aber nicht recht, sondern sind wie ein falscher Bogen. Darum werden ihre Fürsten durchs Schwert fallen; ihr Drohen soll in Ägyptenland zum Spott werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 2


Dann werden sie zu mir schreien: Du bist mein Gott; wir, Israel, kennen dich!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 4


Sie machen Könige, aber ohne mich; sie setzen Fürsten, und ich darf es nicht wissen. Aus ihrem Silber und Gold machen sie Götzen, dass sie ja bald ausgerottet werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 5


Dein Kalb, Samaria, verwirft er; mein Zorn ist über sie ergrimmt. Es kann nicht lange anstehen, sie müssen gestraft werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 7


Denn sie säen Wind und werden Ungewitter einernten; ihre Saat soll nicht aufkommen und ihr Gewächs kein Mehl geben; und ob's geben würde, sollen's doch Fremde fressen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 10


Dieselben Heiden will ich nun über sie sammeln; sie sollen der Last des Königs der Fürsten bald müde werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 12


Wenn ich ihm gleich viel tausend Gebote meines Gesetzes schreibe, so wird's geachtet wie eine Fremde Lehre.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 14


Israel vergisst seines Schöpfers und baut Paläste; so macht Juda viel feste Städte; aber ich will Feuer in seine Städte schicken, welches soll seine Häuser verzehren.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 1


Du darfst dich nicht freuen, Israel, noch rühmen wie die Völker; denn du hurst wider deinen Gott und suchst damit Hurenlohn, dass alle Tennen voll Getreide werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 2


Darum sollen dich Tenne und Kelter nicht nähren, und der Most soll dir fehlen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 3


Sie sollen nicht bleiben im Lande des HERRN, sondern Ephraim muss wieder nach Ägypten und muss in Assyrien Unreines essen,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 4


...wo sie dem HERRN kein Trankopfer vom Wein noch etwas zu Gefallen tun können. Ihr Opfer soll sein wie der Betrübten Brot, an welchem unrein werden alle, die davon essen; denn ihr Brot müssen sie für sich selbst essen, und es soll nicht in des HERRN Haus gebracht werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 8


Die Wächter in Ephraim hielten sich vormals an meinen Gott; aber nun sind sie Propheten, die Stricke legen auf allen ihren Wegen durch die feindselige Abgötterei im Hause ihres Gottes.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 10


Ich fand Israel in der Wüste wie Trauben und sah eure Väter wie die ersten Feigen am Feigenbaum; aber hernach gingen sie zu Baal-Peor und gelobten sich dem schändlichen Abgott und wurden ja so greulich wie ihre Buhlen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 11


Darum muss die Herrlichkeit Ephraims wie ein Vogel wegfliegen, daß sie weder gebären noch tragen noch schwanger werden sollen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 12


Und ob sie ihre Kinder gleich erzögen, will ich sie doch ohne Kinder machen, dass keine Leute mehr sein sollen. Auch weh ihnen, wenn ich von ihnen gewichen bin!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 13


Ephraim, wie ich es ansehe, ist gepflanzt und hübsch wie Tyrus, muss aber nun seine Kinder herauslassen dem Totschläger.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 15


Alle ihre Bosheit geschieht zu Gilgal, daselbst bin ich ihnen feind; und ich will sie auch um ihres bösen Wesens willen aus meinem Hause stoßen und ihnen nicht mehr Liebe erzeigen; denn alle Ihre Fürsten sind Abtrünnige.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 16


Ephraim ist geschlagen; ihre Wurzel ist verdorrt, dass sie keine Frucht mehr bringen können. Und ob sie gebären würden, will ich doch die liebe Frucht ihres Leibes töten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 17


Mein Gott wird sie verwerfen, darum dass sie ihn nicht hören wollen; und sie müssen unter den Heiden in der Irre gehen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 3


Alsdann müssen sie sagen: Wir haben keinen König, denn wir fürchteten den HERRN nicht; was kann uns der König nun helfen?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 4


Sie reden und schwören vergeblich und machen einen Bund, und solcher Rat grünt auf allen Furchen im Felde wie giftiges Kraut.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 5


Die Einwohner zu Samaria sorgen um das Kalb zu Beth-Aven; denn sein Volk trauert darum, und seine Götzenpfaffen zittern seiner Herrlichkeit halben; denn sie wird von ihnen weggeführt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 6


Ja, das Kalb wird nach Assyrien gebracht zum Geschenke dem König Jareb. Also muss Ephraim mit Schanden stehen und Israel schändlich gehen mit seinen Vornehmen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 8


Die Höhen zu Aven sind vertilgt, durch die sich Israel versündigte; Disteln und Dornen wachsen auf ihren Altären. Und sie werden sagen: Ihr Berge bedeckt uns! und: Ihr Hügel, fallt über uns!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 9


Israel, du hast seit der Zeit Gibeas gesündigt; dabei sind sie auch geblieben. Aber es soll sie ein Streit, nicht gleich dem zu Gibea, ergreifen, so wider die bösen Leute geschah;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 10


...sondern ich will sie züchtigen nach meinem Wunsch, dass alle Völker sollen über sie versammelt kommen, wenn ich sie werde strafen um ihre zwei Sünden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 11


Ephraim ist ein Kalb, gewöhnt, dass man es gern drischt. Ich will ihm über seinen schönen Hals fahren; ich will Ephraim retten, Juda soll pflügen und Jakob eggen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 14


Weil du dich denn verlässt auf dein Wesen und auf die Menge deiner Helden, so soll sich ein Getümmel erheben in deinem Volk, dass alle deine Festen verstört werden, gleichwie Salman verstörte das Haus Arbeels zur Zeit des Streits, da die Mutter samt den Kindern zu Trümmern ging.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 1


Da Israel jung war, hatte ich ihn lieb und rief ihn, meinen Sohn, aus Ägypten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 2


Aber wenn man sie jetzt ruft, so wenden sie sich davon und opfern den Baalim und räuchern den Bildern.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 3


Ich nahm Ephraim bei seinen Armen und leitete ihn; aber sie merkten es nicht, wie ich ihnen half.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 4


Ich ließ sie ein menschlich Joch ziehen und in Seilen der Liebe gehen und half ihnen das Joch an ihrem Hals tragen und gab ihnen Futter.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 5


Sie sollen nicht wieder nach Ägyptenland kommen, sondern Assur soll nun ihr König sein; denn sie wollen sich nicht bekehren.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 7


Mein Volk ist müde, sich zu mir zu kehren; und wenn man ihnen predigt, so richtet sich keiner auf.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 8


Was soll ich aus dir machen, Ephraim? Soll ich dich schützen, Israel? Soll ich nicht billig ein Adama aus dir machen und dich wie Zeboim zurichten? Aber mein Herz ist andern Sinnes, meine Barmherzigkeit ist zu brünstig,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 9


...dass ich nicht tun will nach meinem grimmigen Zorn, noch mich kehren, Ephraim gar zu verderben. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch und bin der Heilige unter dir; ich will aber nicht in die Stadt kommen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 11


Und die in Ägypten werden auch erschrocken kommen wie die Vögel, und die im Lande Assur wie Tauben; und ich will sie in ihre Häuser setzen, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 12


In Ephraim ist allenthalben Lügen wider mich und im Hause Israel falscher Gottesdienst. Aber auch Juda hält nicht fest an Gott und an dem Heiligen, der treu ist.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 1


Ephraim weidet sich am Winde und läuft dem Ostwind nach und macht täglich der Abgötterei und des Schadens mehr; sie machen mit Assur einen Bund und bringen Balsam nach Ägypten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 6


So bekehre dich nun zu deinem Gott, und halte Barmherzigkeit und Recht und hoffe stets auf deinen Gott.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 8


Und Ephraim spricht: Ich bin reich, ich habe genug; man wird in aller meiner Arbeit keine Missetat finden, die Sünde sei.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 9


Ich aber, der HERR, bin dein Gott aus Ägyptenland her, und der dich noch in den Hütten wohnen läßt, wie man zur Festzeit pflegt,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 10


...und rede zu den Propheten; und ich bin's, der so viel Weissagung gibt und durch die Propheten sich anzeigt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 11


In Gilead ist Abgötterei, darum werden sie zunichte; und in Gilgal opfern sie Ochsen, darum sollen ihre Altäre werden wie die Steinhaufen an den Furchen im Felde.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 1


Da Ephraim Schreckliches redete, ward er in Israel erhoben, darnach versündigten sie sich durch Baal und wurden darüber getötet.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 2


Aber nun machen sie der Sünden viel mehr und aus ihrem Silber Bilder, wie sie es erdenken können, nämlich Götzen, welche doch eitel Schmiedewerk sind. Dennoch predigen sie von denselben: Wer die Kälber küssen will, der soll Menschen opfern.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 4


Ich bin aber der HERR, dein Gott, aus Ägyptenland her; und du solltest ja keinen andern Gott kennen denn mich und keinen Heiland als allein mich.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 5


Ich nahm mich ja deiner an in der Wüste, im dürren Lande.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 6


Aber weil sie geweidet sind, dass sie satt geworden sind und genug haben, erhebt sich ihr Herz; darum vergessen sie mein.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 7


So will ich auch werden gegen sie wie ein Löwe, und wie ein Parder auf dem Wege will ich auf sie lauern.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 8


Ich will ihnen begegnen wie ein Bär, dem seine Jungen genommen sind, und will ihr verstocktes Herz zerreißen und will sie daselbst wie ein Löwe fressen; die wilden Tiere sollen sie zerreißen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 9


Israel, du bringst dich in Unglück; denn dein Heil steht allein bei mir.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 10


Wo ist dein König hin, der dir helfen möge in allen deinen Städten? und deine Richter, von denen du sagtest: Gib mir Könige und Fürsten?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 11


Wohlan, ich gab dir einen König in meinem Zorn, und will ihn dir in meinem Grimm wegnehmen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 13


Denn es soll ihm wehe werden wie einer Gebärerin. Er ist ein unverständig Kind; denn wenn die Zeit gekommen ist, so will er die Mutter nicht brechen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 14


Aber ich will sie erlösen aus der Hölle und vom Tod erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Hölle ich will dir eine Pestilenz sein. Doch ist der Trost vor meinen Augen verborgen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 15


Denn wenn er auch zwischen Brüdern Frucht bringt, so wird doch ein Ostwind des HERRN aus der Wüste herauffahren, dass sein Brunnen vertrocknet und seine Quelle versiegt; und er wird rauben den Schatz alles köstlichen Gerätes.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 1


Bekehre dich, Israel, zu dem HERR, deinem Gott; denn du bist gefallen um deiner Missetat willen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 3


Assur soll uns nicht helfen; wir wollen nicht mehr auf Rossen reiten, auch nicht mehr sagen zu den Werken unsrer Hände: "Ihr seid unser Gott"; sondern lass die Waisen bei dir Gnade finden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 4


So will ich ihr Abtreten wieder heilen; gerne will ich sie lieben; denn mein Zorn soll sich von ihnen wenden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 5


Ich will Israel wie ein Tau sein, dass er soll blühen wie eine Rose, und seine Wurzeln sollen ausschlagen wie der Libanon

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 6


...und seine Zweige sich ausbreiten, dass er sei schön wie ein Ölbaum, und soll so guten Geruch geben wie der Libanon.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 7


Und sie sollen wieder unter einem Schatten sitzen; von Korn sollen sie sich nähren und blühen wie der Weinstock; sein Gedächtnis soll sein wie der Wein am Libanon.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 8


Ephraim, was sollen mir weiter die Götzen? Ich will ihn erhören und führen; ich will sein wie eine grünende Tanne; an mir soll man deine Frucht finden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 9


Wer ist weise, der dies verstehe, und klug, der dies merke? Denn die Wege des HERRN sind richtig, und die Gerechten wandeln darin; aber die Übertreter fallen darin.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10


Das Feld ist verwüstet, und der Acker steht jämmerlich; das Getreide ist verdorben, der Wein steht jämmerlich und das Öl kläglich.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 11


Die Ackerleute sehen jämmerlich, und die Weingärtner heulen um den Weizen und die Gerste, dass aus der Ernte auf dem Felde nichts werden kann.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12


So steht der Weinstock auch jämmerlich und der Feigenbaum kläglich; dazu die Granatbäume, Palmbäume, Apfelbäume und alle Bäume auf dem Felde sind verdorrt; denn die Freude der Menschen ist zu Jammer geworden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 16


Ist nicht die Speise vor unsern Augen weggenommen und vom Hause unsers Gottes Freude und Wonne?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 18


O wie seufzt das Vieh! Die Rinder sehen kläglich, denn sie haben keine Weide, und die Schafe verschmachten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 19


HERR, dich rufe ich an; denn das Feuer hat die Auen in der Wüste verbrannt, und die Flamme hat alle Bäume auf dem Acker angezündet.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 2


Ein finstrer Tag, ein dunkler Tag, ein wolkiger Tag, ein nebliger Tag; gleichwie sich die Morgenröte ausbreitet über die Berge, kommt ein großes und mächtiges Volk, desgleichen vormals nicht gewesen ist und hinfort nicht sein wird zu ewigen Zeiten für und für.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 6


Die Völker werden sich vor ihm entsetzen, aller Angesichter werden bleich.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 7


Sie werden laufen wie die Riesen und die Mauern ersteigen wie die Krieger; ein jeglicher wird stracks vor sich daherziehen und sich nicht säumen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 8


Keiner wird den andern irren; sondern ein jeglicher wird in seiner Ordnung daherfahren und werden durch die Waffen brechen und nicht verwundet werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 11


Denn der HERR wird seinen Donner vor seinem Heer lassen her gehen; denn sein Heer ist sehr groß und mächtig, das seinen Befehl wird ausrichten; denn der Tag des HERRN ist groß und sehr erschrecklich: wer kann ihn leiden?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 12


Doch spricht auch jetzt der HERR: Bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 13


Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider, und bekehret euch zu dem HERRN, eurem Gott! denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und ihn reut bald der Strafe.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14


Wer weiß, es mag ihn wiederum gereuen, und er mag einen Segen hinter sich lassen, zu opfern Speisopfer und Trankopfer dem HERRN, eurem Gott.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 17


Lasset die Priester, des Hauses Diener, weinen zwischen Halle und Altar und sagen: HERR, schone deines Volkes und lass dein Erbteil nicht zu Schanden werden, dass Heiden über sie herrschen! Warum willst du lassen unter den Völkern sagen: Wo ist nun ihr Gott?

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 19


Und der HERR wird antworten und sagen zu seinem Volk: Siehe, ich will euch Getreide, Most und Öl die Fülle schicken, dass ihr genug daran haben sollt, und will euch nicht mehr lassen unter den Heiden zu Schanden werden,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 20


… und will den von Mitternacht fern von euch treiben und ihn in ein dürres und wüstes Land verstoßen, sein Angesicht hin zum Meer gegen Morgen und sein Ende hin zum Meer gegen Abend. Er soll verfaulen und stinken; denn er hat große Dinge getan.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 21


Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der HERR kann auch große Dinge tun.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 22


Fürchtet euch nicht, ihr Tiere auf dem Felde; denn die Auen in der Wüste sollen grünen und die Bäume ihre Früchte bringen, und die Feigenbäume und Weinstöcke sollen wohl tragen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 23


Und ihr, Kinder Zions, freut euch und seid fröhlich im HERRN, eurem Gott, der euch Lehrer zur Gerechtigkeit gibt und euch herabsendet Frühregen und Spätregen wie zuvor,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 25


Und ich will euch die Jahre erstatten, welche die Heuschrecken, Käfer, Geschmeiß und Raupen, mein großes Heer, so ich unter euch schickte, gefressen haben;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 26


...dass ihr zu essen genug haben sollt und den Namen des HERRN, eures Gottes, preisen, der Wunder unter euch getan hat; und mein Volk soll nicht mehr zu Schanden werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 27


Und ihr sollt erfahren, dass ich mitten unter Israel sei und dass ich, der HERR, euer Gott sei und keiner mehr; und mein Volk soll nicht mehr zu Schanden werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 28


Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen; eure Ältesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichter sehen;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 29


...auch will ich mich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 30


Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf;

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 31


...die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1


Denn siehe, in den Tagen und zur selben Zeit, wann ich das Gefängnis Juda's und Jerusalems wenden werde,

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 2


...will ich alle Heiden zusammenbringen und will sie in das Tal Josaphat hinabführen und will mit ihnen daselbst rechten wegen meines Volks und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heiden zerstreut und sich mein Land geteilt

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 4


Und ihr von Tyrus und Sidon und alle Kreise der Philister, was habt ihr mit mir zu tun? Wollt ihr mir trotzen? Wohlan, trotzet ihr mir, so will ich's euch eilend und bald wiedervergelten auf euren Kopf.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 7


Siehe, ich will sie erwecken aus dem Ort, dahin ihr sie verkauft habt, und will's euch vergelten auf euren Kopf.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 8


Und will eure Söhne und Töchter wiederum verkaufen durch die Kinder Juda; die sollen sie denen in Reicharabien, einem Volk in fernen Landen, verkaufen; denn der HERR hat's geredet.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 10


Macht aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Sicheln Spieße! der Schwache spreche: Ich bin stark!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 12


Die Heiden werden sich aufmachen und heraufkommen zum Tal Josaphat; denn daselbst will ich sitzen, zu richten alle Heiden um und um.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 13


Schlagt die Sichel an, denn die Ernte ist reif; kommt herab, denn die Kelter ist voll, und die Kufen laufen über; denn ihre Bosheit ist groß.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 15


Sonne und Mond werden sich verfinstern, und die Sterne werden ihren Schein verhalten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 17


Und ihr sollt es erfahren, dass ich, der HERR, euer Gott, zu Zion auf meinem heiligen Berge wohne. Alsdann wird Jerusalem heilig sein und kein Fremder mehr durch sie wandeln.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 20


Aber Juda soll ewiglich bewohnt werden und Jerusalem für und für.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 21


Und ich will ihr Blut nicht ungerächt lassen. Und der HERR wird wohnen zu Zion.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 5


Weh denen, so am Meer hinab wohnen, dem Volk der Krether! Des HERRN Wort wird über euch kommen, du Kanaan, der Philister Land; ich will dich umbringen, dass niemand mehr da wohnen soll.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 7


Und dasselbe soll den übrigen vom Hause Juda zuteil werden, dass sie darauf weiden sollen. Des Abends sollen sie sich in den Häusern Askalons lagern, wenn sie nun der HERR, ihr Gott, wiederum heimgesucht und ihr Gefängnis gewendet hat.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 8


Ich habe das Schmähen Moabs und das Lästern der Kinder Ammon gehört, womit sie mein Volk geschmäht und auf seinen Grenzen sich gerühmt haben.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 9


Wohlan, so wahr ich lebe! spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, Moab soll wie Sodom und die Kinder Ammon wie Gomorra werden, ja wie ein Nesselstrauch und eine Salzgrube und eine ewige Wüste. Die übrigen meines Volkes sollen sie berauben, und die Übriggebliebenen meines Volkes sollen sie erben.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 10


Das soll ihnen aber begegnen für ihre Hoffart, dass sie des HERRN Zebaoth Volk geschmäht und sich gerühmt haben.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 11


Schrecklich wird der HERR über sie sein, denn er wird alle Götter auf Erden vertilgen; und sollen ihn anbeten alle Inseln der Heiden, ein jeglicher an seinem Ort.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14


...dass darin sich lagern werden allerlei Tiere bei Haufen; auch Rohrdommeln und Igel werden wohnen in ihren Säulenknäufen, und Vögel werden in den Fenstern singen, und auf der Schwelle wird Verwüstung sein; denn die Zedernbretter sollen abgerissen werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 15


Das ist die fröhliche Stadt, die so sicher wohnte und sprach in ihrem Herzen: Ich bin's, und keine mehr. Wie ist sie so wüst geworden, dass die Tiere darin wohnen! Und wer vorübergeht, pfeift sie an und klatscht mit der Hand über sie.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1


Weh der greulichen, unflätigen, tyrannischen Stadt!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 2


Sie will nicht gehorchen noch sich züchtigen lassen; sie will auf den HERRN nicht trauen noch sich zu ihrem Gott halten.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 3


Ihre Fürsten sind unter ihnen brüllende Löwen und ihre Richter Wölfe am Abend, die nichts bis auf den Morgen übriglassen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 4


Ihre Propheten sind leichtfertig und Verächter; ihre Priester entweihen das Heiligtum und deuten das Gesetz freventlich.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 5


Der HERR, der unter ihnen ist, ist gerecht und tut kein Arges. Er lässt alle Morgen seine Rechte öffentlich lehren und lässt nicht ab; aber die bösen Leute wollen sich nicht schämen lernen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 6


Ich habe Völker ausgerottet, ihre Schlösser verwüstet und ihre Gassen so leer gemacht, dass niemand darauf geht; ihre Städte sind zerstört, dass niemand mehr da wohnt.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 7


Ich ließ dir sagen: Mich sollst du fürchten und dich lassen züchtigen! so würde ihre Wohnung nicht ausgerottet und der keines kommen, womit ich sie heimsuchen werde. Aber sie sind fleißig, allerlei Bosheit zu üben.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 8


Darum, spricht der HERR, müsset ihr mein auch harren, bis ich mich aufmache zu seiner Zeit, da ich auch rechten werde und die Heiden versammeln und die Königreiche zuhauf bringen, meinen Zorn über sie zu schütten, ja, allen Zorn meines Grimmes; denn alle Welt soll durch meines Eifers Feuer verzehrt werden.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 9


Alsdann will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle sollen des HERRN Namen anrufen und ihm einträchtig dienen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 11


Zur selben Zeit wirst du dich nicht mehr schämen alles deines Tuns, womit du wider mich übertreten hast; denn ich will die stolzen Heiligen von dir tun, dass du nicht mehr sollst dich überheben auf meinem heiligen Berge.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 12


Ich will in dir lassen übrigbleiben ein armes, geringes Volk; die werden auf des HERRN Namen trauen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 13


Die übrigen in Israel werden kein Böses tun noch Falsches reden, und man wird in ihrem Munde keine betrügliche Zunge finden; sondern sie sollen weiden und ruhen ohne alle Furcht.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 14


Jauchze, du Tochter Zion! Rufe, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 15


...denn der HERR hat deine Strafe weggenommen und deine Feinde abgewendet. Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unglück mehr fürchten darfst.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 16


Zur selben Zeit wird man sprechen zu Jerusalem: Fürchte dich nicht! und zu Zion: Lass deine Hände nicht lass werden!

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 17


...denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland; er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein und vergeben und wird über dir mit Schall fröhlich sein.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 18


Die Geängsteten, so auf kein Fest kommen, will ich zusammenbringen; denn sie gehören dir zu und müssen Schmach tragen.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 19


Siehe, ich will's mit allen denen aus machen zur selben Zeit, die dich bedrängen, und will den Hinkenden helfen und die Verstoßenen sammeln und will sie zu Lob und Ehren machen in allen Landen, darin man sie verachtet.

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Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 20


Zu der Zeit will ich euch hereinbringen und euch zu der Zeit versammeln. Denn ich will euch zu Lob und Ehren machen unter allen Völkern auf Erden, wenn ich euer Gefängnis wenden werde vor euren Augen, spricht der HERR.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 1


Die erste Rede habe ich getan, lieber Theophilus, von alle dem, das Jesus anfing, beides, zu tun und zu lehren,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3


...welchen er sich nach seinem Leiden lebendig erzeigt hatte durch mancherlei Erweisungen, und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4


Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche ihr habt gehört (sprach er) von mir;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5


...denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6


Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: HERR, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7


Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 13


Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, da denn sich aufhielten Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 25


...dass einer empfange diesen Dienst und Apostelamt, davon Judas abgewichen ist, dass er hinginge an seinen Ort.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 3


Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeglichen unter ihnen;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 6


Da nun diese Stimme geschah, kam die Menge zusammen und wurden bestürzt; denn es hörte ein jeglicher, dass sie mit seiner Sprache redeten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 7


Sie entsetzten sich aber alle, verwunderten sich und sprachen untereinander: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 8


Wie hören wir denn ein jeglicher seine Sprache, darin wir geboren sind?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 12


Sie entsetzten sich aber alle und wurden irre und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 15


Denn diese sind nicht trunken, wie ihr wähnet, sintemal es ist die dritte Stunde am Tage;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 17


"Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, ich will ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Ältesten sollen Träume haben;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 18


...und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in denselben Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 19


Und ich will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 20


...die Sonne soll sich verkehren in Finsternis und der Mond in Blut, ehe denn der große und offenbare Tag des HERRN kommt.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 22


Ihr Männer von Israel, höret diese Worte: Jesum von Nazareth, den Mann, von Gott unter euch mit Taten und Wundern und Zeichen erwiesen, welche Gott durch ihn tat unter euch (wie denn auch ihr selbst wisset),

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 24


Den hat Gott auferweckt, und aufgelöst die Schmerzen des Todes, wie es denn unmöglich war, dass er sollte von ihm gehalten werden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 25


Denn David spricht von ihm: "Ich habe den HERRN allezeit vorgesetzt vor mein Angesicht; denn er ist an meiner Rechten, auf dass ich nicht bewegt werde.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 26


Darum ist mein Herz fröhlich, und meine Zunge freuet sich; denn auch mein Fleisch wird ruhen in der Hoffnung.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 27


Denn du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen, auch nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 28


Du hast mir kundgetan die Wege des Lebens; du wirst mich erfüllen mit Freuden vor deinem Angesicht."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 29


Ihr Männer, liebe Brüder, lasset mich frei reden zu euch von dem Erzvater David. Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 31


...hat er's zuvor gesehen und geredet von der Auferstehung Christi, dass seine Seele nicht dem Tode gelassen ist und sein Fleisch die Verwesung nicht gesehen hat.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 34


Denn David ist nicht gen Himmel gefahren. Er spricht aber: "Der HERR hat gesagt zu meinem HERRN: Setze dich zu meiner Rechten,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 35


...bis dass ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 41


Die nun sein Wort gern annahmen, ließen sich taufen; und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 43


Es kam auch alle Seelen Furcht an, und geschahen viel Wunder und Zeichen durch die Apostel.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 46


Und sie waren täglich und stets beieinander einmütig im Tempel und brachen das Brot hin und her in Häusern,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 47


...nahmen die Speise und lobten Gott mit Freuden und einfältigem Herzen und hatten Gnade beim ganzen Volk. Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 2


Und es war ein Mann, lahm von Mutterleibe, der ließ sich tragen; und sie setzten ihn täglich vor des Tempels Tür, die da heißt "die schöne", dass er bettelte das Almosen von denen, die in den Tempel gingen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 6


Petrus aber sprach: Gold und Silber habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth stehe auf und wandle!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 7


Und griff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Alsobald standen seine Schenkel und Knöchel fest;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 11


Als aber dieser Lahme, der nun gesund war, sich zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk zu ihnen in die Halle, die da heißt Salomos, und wunderten sich.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 17


Nun, liebe Brüder, ich weiß, dass ihr's durch Unwissenheit getan habt wie auch eure Obersten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 20


...auf dass da komme die Zeit der Erquickung von dem Angesichte des HERRN, wenn er senden wird den, der euch jetzt zuvor gepredigt wird, Jesus Christus,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 22


Denn Moses hat gesagt zu den Vätern: "Einen Propheten wird euch der HERR, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern gleich wie mich; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 23


Und es wird geschehen, welche Seele denselben Propheten nicht hören wird, die soll vertilgt werden aus dem Volk."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 26


Euch zuvörderst hat Gott auferweckt seinen Knecht Jesus und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, dass ein jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 5


Als es nun kam auf den Morgen, versammelten sich ihre Obersten und Ältesten und Schriftgelehrten gen Jerusalem,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 7


...und stellten sie vor sich und fragten sie: Aus welcher Gewalt oder in welchem Namen habt ihr das getan?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 9


…so wir heute werden gerichtet über dieser Wohltat an dem kranken Menschen, durch welche er ist geheilt worden,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 13


Sie sahen aber an die Freudigkeit des Petrus und Johannes und verwunderten sich; denn sie waren gewiss, dass es ungelehrte Leute und Laien waren, kannten sie auch wohl, dass sie mit Jesu gewesen waren.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 14


Sie sahen aber den Menschen, der geheilt worden war, bei ihnen stehen und hatten nichts dawider zu reden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 16


Was wollen wir diesen Menschen tun? Denn das offenbare Zeichen, durch sie geschehen, ist allen kund, die zu Jerusalem wohnen, und wir können's nicht leugnen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 17


Aber auf dass es nicht weiter einreiße unter das Volk, lasset uns ernstlich sie bedrohen, dass sie hinfort keinem Menschen von diesem Namen sagen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 18


Und sie riefen sie und geboten ihnen, dass sie sich allerdinge nicht hören ließen noch lehrten in dem Namen Jesu.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 19


Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Richtet ihr selbst, ob es vor Gott recht sei, dass wir euch mehr gehorchen denn Gott.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 20


Wir können's ja nicht lassen, dass wir nicht reden sollten, was wir gesehen und gehört haben.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 21


Aber sie drohten ihnen und ließen sie gehen und fanden nicht, wie sie sie peinigten, um des Volkes willen; denn sie lobten alle Gott über das, was geschehen war.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 22


Denn der Mensch war über vierzig Jahre alt, an welchem dies Zeichen der Gesundheit geschehen war.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 25


...der du durch den Mund Davids, deines Knechtes, gesagt hast: "Warum empören sich die Heiden, und die Völker nehmen vor, was umsonst ist?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 26


Die Könige der Erde treten zusammen, und die Fürsten versammeln sich zuhauf wider den HERRN und wider seinen Christus":

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 27


...wahrlich ja, sie haben sich versammelt über deinen heiligen Knecht Jesus, welchen du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und dem Volk Israel,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 30


und strecke deine Hand aus, dass Gesundheit und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 31


Und da sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, da sie versammelt waren; und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und redeten das Wort Gottes mit Freudigkeit.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 35


...und legten es zu der Apostel Füßen; und man gab einem jeglichen, was ihm not war.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 4


Hättest du ihn doch wohl mögen behalten, da du ihn hattest; und da er verkauft war, war es auch in deiner Gewalt. Warum hast du denn solches in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott gelogen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 7


Und es begab sich über eine Weile, bei drei Stunden, dass sein Weib hineinkam und wusste nicht, was geschehen war.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 9


Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr denn eins geworden, zu versuchen den Geist des HERRN? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden dich hinaustragen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 12


Es geschahen aber viel Zeichen und Wunder im Volk durch der Apostel Hände; und sie waren alle in der Halle Salomos einmütig.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 13


Der andern aber wagte keiner, sich zu ihnen zu tun, sondern das Volk hielt groß von ihnen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 15


...also dass sie die Kranken auf die Gassen heraustrugen und legten sie auf Betten und Bahren, auf dass, wenn Petrus käme, sein Schatten ihrer etliche überschattete.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 22


Die Diener aber kamen hin und fanden sie nicht im Gefängnis, kamen wieder und verkündigten

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 26


Da ging hin der Hauptmann mit den Dienern und holten sie, nicht mit Gewalt; denn sie fürchteten sich vor dem Volk, dass sie gesteinigt würden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 28


...und sprach: Haben wir euch nicht mit Ernst geboten, dass ihr nicht solltet lehren in diesem Namen? Und sehet, ihr habt Jerusalem erfüllt mit eurer Lehre und wollt dieses Menschen Blut über uns führen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 36


Vor diesen Tagen stand auf Theudas und gab vor, er wäre etwas, und hingen an ihm eine Zahl Männer, bei vierhundert; der ist erschlagen, und alle, die ihm zufielen, sind zerstreut und zunichte geworden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 38


Und nun sage ich euch: Lasset ab von diesen Menschen und lasset sie fahren! Ist der Rat oder das Werk aus den Menschen, so wird's untergehen;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 39


...ist's aber aus Gott, so könnet ihr's nicht dämpfen; auf dass ihr nicht erfunden werdet als die wider Gott streiten wollen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 40


Da fielen sie ihm zu und riefen die Apostel, stäupten sie und geboten ihnen, sie sollten nicht Reden in dem Namen Jesu, und ließen sie gehen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 41


Sie gingen aber fröhlich von des Rats Angesicht, dass sie würdig gewesen waren, um seines Namens willen Schmach zu leiden,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 42


...und hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hin und her in Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesu Christo.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 1


In den Tagen aber, da der Jünger viele wurden, erhob sich ein Murmeln unter den Griechen wider die Hebräer, darum dass ihre Witwen übersehen wurden in der täglichen Handreichung.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 2


Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es taugt nicht, dass wir das Wort Gottes unterlassen und zu Tische dienen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 8


Stephanus aber, voll Glaubens und Kräfte, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 9


Da standen etliche auf von der Schule, die da heißt der Libertiner und der Kyrener und der Alexanderer, und derer, die aus Zilizien und Asien waren, und befragten sich mit Stephanus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 10


Und sie vermochten nicht, zu widerstehen der Weisheit und dem Geiste, aus welchem er redete.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 11


Da richteten sie zu etliche Männer, die sprachen: Wir haben ihn gehört Lästerworte reden wider Mose und wider Gott.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 13


...und stellten falsche Zeugen dar, die sprachen: Dieser Mensch hört nicht auf, zu reden Lästerworte wider diese heilige Stätte und das Gesetz.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 15


Und sie sahen auf ihn alle, die im Rat saßen, und sahen sein Angesicht wie eines Engels Angesicht.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 2


Er aber sprach: Liebe Brüder und Väter, höret zu. Der Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, da er noch in Mesopotamien war, ehe er wohnte in Haran,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 3


...und sprach zu ihm: Gehe aus deinem Lande und von deiner Freundschaft und zieh in ein Land, das ich dir zeigen will.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 5


...und gab ihm kein Erbteil darin, auch nicht einen Fuß breit, und verhieß ihm, er wollte es geben ihm zu besitzen und seinem Samen nach ihm, da er noch kein Kind hatte.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 7


...und das Volk, dem sie dienen werden, will ich richten, sprach Gott; und darnach werden sie ausziehen und mir dienen an dieser Stätte.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 11


Es kam aber eine teure Zeit über das ganze Land Ägypten und Kanaan und große Trübsal, und unsere Väter fanden nicht Nahrung.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 16


Und sie sind herübergebracht nach Sichem und gelegt in das Grab, das Abraham gekauft hatte ums Geld von den Kindern Hemor zu Sichem.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 17


Da nun die Zeit der Verheißung nahte, die Gott Abraham geschworen hatte, wuchs das Volk und mehrte sich in Ägypten,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 18


...bis dass ein anderer König aufkam, der nichts wusste von Joseph.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 19


Dieser trieb Hinterlist mit unserm Geschlecht und behandelte unsre Väter übel und schaffte, dass man die jungen Kindlein aussetzen musste, dass sie nicht lebendig blieben.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 25


Er meinte aber, seine Brüder sollten's verstehen, dass Gott durch seine Hand ihnen Heil gäbe; aber sie verstanden's nicht.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 27


Der aber seinem Nächsten Unrecht tat, stieß in von sich und sprach: Wer hat dich über uns gesetzt zum Obersten und Richter?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 28


Willst du mich auch töten, wie du gestern den Ägypter getötet hast?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 31


Da es aber Mose sah, wunderte er sich des Gesichtes. Als er aber hinzuging zu schauen, geschah die Stimme des HERRN zu ihm:

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 32


Ich bin der Gott deiner Väter, der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Mose aber ward zitternd und wagte nicht anzuschauen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 34


Ich habe wohl gesehen das Leiden meines Volkes, das in Ägypten ist, und habe ihr Seufzen gehört und bin herabgekommen, sie zu erretten. Und nun komm her, ich will dich nach Ägypten senden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 35


Diesen Mose, welchen sie verleugneten, da sie sprachen: Wer hat dich zum Obersten und Richter gesetzt? den sandte Gott zu einem Obersten und Erlöser durch die Hand des Engels, der ihm erschien im Busch.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 36


Dieser führte sie aus und tat Wunder und Zeichen in Ägypten, im Roten Meer und in der Wüste vierzig Jahre.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 37


Dies ist der Mose, der zu den Kindern Israel gesagt hat: "Einen Propheten wird euch der HERR, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern gleichwie mich; den sollt ihr hören."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 39


...welchem nicht wollten gehorsam werden eure Väter, sondern stießen ihn von sich und wandten sich um mit ihren Herzen nach Ägypten

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 40


...und sprachen zu Aaron: Mache uns Götter, die vor uns hin gehen; denn wir wissen nicht, was diesem Mose, der uns aus dem Lande Ägypten geführt hat, widerfahren ist.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 41


Und sie machten ein Kalb zu der Zeit und brachten dem Götzen Opfer und freuten sich der Werke ihrer Hände.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 42


Aber Gott wandte sich und gab sie dahin, das sie dienten des Himmels Heer; wie denn geschrieben steht in dem Buch der Propheten: "Habt ihr vom Hause Israel die vierzig Jahre in der Wüste mir auch je Opfer und Vieh geopfert?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 43


Und ihr nahmet die Hütte Molochs an und das Gestirn eures Gottes Remphan, die Bilder, die ihr gemacht hattet, sie anzubeten. Und ich will euch wegwerfen jenseit Babylon."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 45


...welche unsre Väter auch annahmen und mit Josua in das Land brachten, das die Heiden innehatten, welche Gott ausstieß vor dem Angesicht unsrer Väter bis zur Zeit Davids.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 48


Aber der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, wie der Prophet spricht:

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 49


Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde meiner Füße Schemel; was wollt ihr mir denn für ein Haus bauen? spricht der HERR, oder welches ist die Stätte meiner Ruhe?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 50


Hat nicht meine Hand das alles gemacht?"

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 52


Welchen Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben getötet, die da zuvor verkündigten die Zukunft dieses Gerechten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 53


Ihr habt das Gesetz empfangen durch der Engel Geschäfte, und habt's nicht gehalten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 55


Wie er aber voll heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesum stehen zur Rechten Gottes

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 56


...und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 60


Er kniete aber nieder und schrie laut: HERR, behalte ihnen diese Sünde nicht! Und als er das gesagt, entschlief er.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 1


Saulus aber hatte Wohlgefallen an seinem Tode. Es erhob sich aber zu der Zeit eine große Verfolgung über die Gemeinde zu Jerusalem; und sie zerstreuten sich alle in die Länder Judäa und Samarien, außer den Aposteln.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 6


Das Volk aber hörte einmütig und fleißig zu, was Philippus sagte, und sah die Zeichen, die er tat.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 7


Denn die unsauberen Geister fuhren aus vielen Besessenen mit großem Geschrei; auch viele Gichtbrüchige und Lahme wurden gesund gemacht.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 12


Da sie aber den Predigten des Philippus glaubten vom Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi, ließen sich taufen Männer und Weiber.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 13


Da ward auch Simon gläubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er sah die Zeichen und Taten, die da geschahen, verwunderte er sich.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 19


...und sprach: Gebt mir auch die Macht, dass, so ich jemand die Hände auflege, derselbe den Heiligen Geist empfange.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 21


Du wirst weder Teil noch Anfall haben an diesem Wort; denn dein Herz ist nicht rechtschaffen vor Gott.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 23


Denn ich sehe, du bist voll bitterer Galle und verknüpft mit Ungerechtigkeit.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 24


Da antwortete Simon und sprach: Bittet ihr den HERRN für mich, dass der keines über mich komme, davon ihr gesagt habt.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 25


Sie aber, da sie bezeugt und geredet hatten das Wort des HERRN, wandten sich wieder um gen Jerusalem und predigten das Evangelium vielen samaritischen Flecken.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 29


Der Geist aber sprach zu Philippus: Gehe hinzu und halte dich zu diesem Wagen!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 31


Er aber sprach: Wie kann ich, so mich nicht jemand anleitet? Und ermahnte Philippus, dass er aufträte und setzte sich zu ihm.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 32


Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser: "Er ist wie ein Schaf zur Schlachtung geführt; und still wie ein Lamm vor seinem Scherer, also hat er nicht aufgetan seinen Mund.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 33


In seiner Niedrigkeit ist sein Gericht aufgehoben. Wer wird aber seines Lebens Länge ausreden? denn sein Leben ist von der Erde weggenommen."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 34


Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet solches? von sich selber oder von jemand anders?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 36


Und als sie zogen der Straße nach, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer sprach: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, dass ich mich taufen lasse?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 37


Philippus aber sprach: Glaubst du von ganzem Herzen, so mag's wohl sein. Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 39


Da sie aber heraufstiegen aus dem Wasser, rückte der Geist des HERRN Philippus hinweg, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 2


...und bat ihn um Briefe gen Damaskus an die Schulen, auf dass, so er etliche dieses Weges fände, Männer und Weiber, er sie gebunden führte gen Jerusalem.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 3


Und da er auf dem Wege war und nahe an Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 4


...und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 5


Er aber sprach: HERR, wer bist du? Der HERR sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, wider den Stachel zu lecken.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 6


Und er sprach mit Zittern und Zagen: HERR, was willst du, dass ich tun soll? Der HERR sprach zu ihm: Stehe auf und gehe in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 8


Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen auftat, sah er niemand. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn gen Damaskus;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 9


...und er war drei Tage nicht sehend und aß nicht und trank nicht.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 10


Es war aber ein Jünger zu Damaskus mit Namen Ananias; zu dem sprach der HERR im Gesicht: Ananias! Und er sprach: Hier bin ich, HERR.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 12


...und hat gesehen im Gesicht einen Mann mit Namen Ananias zu ihm hineinkommen und die Hand auf ihn legen, dass er wieder sehend werde.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 13


Ananias aber antwortete: HERR, ich habe von vielen gehört von diesem Manne, wieviel Übles er deinen Heiligen getan hat zu Jerusalem;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 16


Ich will ihm zeigen wieviel er leiden muss um meines Namens willen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 17


Und Ananias ging hin und kam in das Haus und legte die Hände auf ihn und sprach: Lieber Bruder Saul, der HERR hat mich gesandt (der dir erschienen ist auf dem Wege, da du her kamst), dass du wieder sehend und mit dem heiligen Geist erfüllt werdest.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 19


...und stand auf, ließ sich taufen und nahm Speise zu sich und stärkte sich. Saulus aber war eine Zeitlang bei den Jüngern zu Damaskus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 21


Sie entsetzten sich aber alle, die es hörten, und sprachen: Ist das nicht, der zu Jerusalem verstörte alle, die diesen Namen anrufen, und darum hergekommen, dass er sie gebunden führe zu den Hohenpriestern?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 26


Da aber Saulus gen Jerusalem kam, versuchte er, sich zu den Jüngern zu tun; und sie fürchteten sich alle vor ihm und glaubten nicht, dass er ein Jünger wäre.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 27


Barnabas aber nahm ihn zu sich und führte ihn zu den Aposteln und erzählte ihnen, wie er auf der Straße den HERRN gesehen und er mit ihm geredet und wie er zu Damaskus den Namen Jesus frei gepredigt hätte.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 29


Er redete auch und befragte sich mit den Griechen; aber sie stellten ihm nach, dass sie ihn töteten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 31


So hatte nun die ganze Gemeinde Frieden durch ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich und wandelte in der Furcht des HERRN und ward erfüllt mit Trost des Heiligen Geistes.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 33


Daselbst fand er einen Mann mit Namen Äneas, acht Jahre lang auf dem Bette gelegen, der war gichtbrüchig.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 34


Und Petrus sprach zu ihm: Äneas, Jesus Christus macht dich gesund; stehe auf und bette dir selber! Und alsobald stand er auf.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 35


Und es sahen ihn alle, die zu Lydda und in Saron wohnten; die bekehrten sich zu dem HERRN.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 37


Es begab sich aber zu der Zeit, dass sie krank ward und starb. Da wuschen sie dieselbe und legten sie auf den Söller.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 38


Nun aber Lydda nahe bei Joppe ist, da die Jünger hörten, dass Petrus daselbst war, sandten sie zwei Männer zu ihm und ermahnten ihn, dass er sich's nicht ließe verdrießen, zu ihnen zu kommen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 40


Und da Petrus sie alle hinausgetrieben hatte, kniete er nieder, betete und wandte sich zu dem Leichnam und sprach: Tabea, stehe auf! Und sie tat ihre Augen auf; und da sie Petrus sah, setzte sie sich wieder.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 41


Er aber gab ihr die Hand und richtete sie auf und rief die Heiligen und die Witwen und stellte sie lebendig dar.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 3


Der sah in einem Gesicht offenbarlich um die neunte Stunde am Tage einen Engel Gottes zu sich eingehen, der sprach zu ihm: Kornelius!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 14


Petrus aber sprach: O nein, HERR; denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines gegessen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 15


Und die Stimme sprach zum andernmal zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das mache du nicht gemein.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 17


Als aber Petrus sich in sich selbst bekümmerte, was das Gesicht wäre, das er gesehen hatte, siehe, da fragten die Männer, von Kornelius gesandt, nach dem Hause Simons und standen an der Tür,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 19


Indem aber Petrus nachsann über das Gesicht, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 20


...aber stehe auf, steig hinab und zieh mit ihnen und zweifle nicht; denn ich habe sie gesandt.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 21


Da stieg Petrus hinab zu den Männern, die von Kornelius zu ihm gesandt waren, und sprach: Siehe, ich bin's, den ihr sucht; was ist die Sache, darum ihr hier seid?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 22


Sie aber sprachen: Kornelius, der Hauptmann, ein frommer und gottesfürchtiger Mann und gutes Gerüchts bei dem ganzen Volk der Juden, hat Befehl empfangen von einem heiligen Engel, dass er dich sollte fordern lassen in sein Haus und Worte von dir hören.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 23


Da rief er sie hinein und beherbergte sie. Des anderen Tages zog Petrus aus mit ihnen, und etliche Brüder von Joppe gingen mit ihm.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 26


Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Stehe auf, ich bin auch ein Mensch.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 27


Und als er sich mit ihm besprochen hatte, ging er hinein und fand ihrer viele, die zusammengekommen waren.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 28


Und er sprach zu ihnen: Ihr wisset, wie es ein unerlaubtes Ding ist einem jüdischen Mann, sich zu tun oder zu kommen zu einem Fremdling; aber Gott hat mir gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu heißen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 29


Darum haben ich mich nicht geweigert zu kommen, als ich ward hergefordert. So frage ich euch nun, warum ihr mich habt lassen fordern?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 30


Kornelius sprach: Ich habe vier Tage gefastet, bis an diese Stunde, und um die neunte Stunde betete ich in meinen Hause. Und siehe, da stand ein Mann vor mir in einem hellen Kleid

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 33


Da sandte ich von Stund an zu dir; und du hast wohl getan, dass du gekommen bist. Nun sind wir alle hier gegenwärtig vor Gott, zu hören alles, was dir von Gott befohlen ist.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 34


Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahr ich mit der Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 41


...nicht allem Volk, sondern uns, den vorerwählten Zeugen von Gott, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den Toten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 42


Und hat uns geboten, zu predigen dem Volk und zu zeugen, dass er ist verordnet von Gott zum Richter der Lebendigen und der Toten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 45


Und die Gläubigen aus den Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, dass auch auf die Heiden die Gabe des heiligen Geistes ausgegossen ward;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 47


Mag auch jemand das Wasser wehren, dass diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben gleichwie auch wir?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 48


Und befahl, sie zu taufen in dem Namen des HERRN. Da baten sie ihn, dass er etliche Tage dabliebe.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 5


Ich war in der Stadt Joppe im Gebete und war entzückt und sah ein Gesicht, nämlich ein Gefäß herniederfahren, wie ein großes leinenes Tuch mit vier Zipfeln, und niedergelassen vom Himmel, das kam bis zu mir.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 6


Darein sah ich und ward gewahr und sah vierfüßige Tiere der Erde und wilde Tiere und Gewürm und Vögel des Himmels.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 7


Ich hörte aber eine Stimme, die sprach zu mir: Stehe auf, Petrus, schlachte und iss!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 8


Ich aber sprach: O nein, HERR; denn es ist nie etwas Gemeines oder Unreines in meinen Mund gegangen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 9


Aber die Stimme antwortete mir zum andernmal vom Himmel: Was Gott gereinigt hat, das mache du nicht gemein.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 11


Und siehe von Stund an standen drei Männer vor dem Hause, darin ich war, gesandt von Cäsarea zu mir.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 12


Der Geist aber sprach zu mir, ich sollte mit ihnen gehen und nicht zweifeln. Es kamen aber mit mir diese sechs Brüder, und wir gingen in des Mannes Haus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 15


Indem aber ich anfing zu reden, fiel der heilige Geist auf sie gleichwie auf uns am ersten Anfang.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 16


Da dachte ich an das Wort des HERRN, als er sagte: "Johannes hat mit Wasser getauft; ihr aber sollt mit dem heiligen Geist getauft werden."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 17


So nun Gott ihnen die gleiche Gabe gegeben hat wie auch uns, die da glauben an den HERRN Jesus Christus: wer war ich, dass ich konnte Gott wehren?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 19


Die aber zerstreut waren in der Trübsal, so sich über Stephanus erhob, gingen umher bis gen Phönizien und Zypern und Antiochien und redeten das Wort zu niemand denn allein zu den Juden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 20


Es waren aber etliche unter ihnen, Männer von Zypern und Kyrene, die kamen gen Antiochien und redeten auch zu den Griechen und predigten das Evangelium vom HERRN Jesus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 21


Und die Hand des HERRN war mit ihnen, und eine große Zahl ward gläubig und bekehrte sich zu dem HERRN.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 29


Aber unter den Jüngern beschloss ein jeglicher, nach dem er vermochte, zu senden eine Handreichung den Brüdern, die in Judäa wohnten;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 1


Um diese Zeit legte der König Herodes die Hände an etliche von der Gemeinde, sie zu peinigen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 7


Und siehe, der Engel des HERRN kam daher, und ein Licht schien in dem Gemach; und er schlug Petrus an die Seite und weckte ihn und sprach: Stehe behende auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 8


Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und tu deine Schuhe an! Und er tat also. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um dich und folge mir nach!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 9


Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass ihm wahrhaftig solches geschähe durch den Engel; sondern es deuchte ihn, er sähe ein Gesicht.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 10


Sie gingen aber durch die erste und andere Hut und kamen zu der eisernen Tür, welche zur Stadt führt; die tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen hin eine Gasse lang; und alsobald schied der Engel von ihm.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 11


Und da Petrus zu sich selber kam, sprach er: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der HERR seinen Engel gesandt hat und mich errettet aus der Hand des Herodes und von allen Warten des jüdischen Volkes.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 12


Und als er sich besann, kam er vor das Haus Marias, der Mutter des Johannes, der mit dem Zunamen Markus hieß, da viele beieinander waren und beteten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 14


Und als sie des Petrus Stimme erkannte, tat sie das Tor nicht auf vor Freuden, lief aber hinein und verkündigte es ihnen, Petrus stünde vor dem Tor.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 16


Petrus klopfte weiter an. Da sie aber auftaten, sahen sie ihn und entsetzten sich.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 18


Da es aber Tag ward, war eine nicht kleine Bekümmernis unter den Kriegsknechten, wie es doch mit Petrus gegangen wäre.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 19


Herodes aber, da er ihn forderte und nicht fand, ließ die Hüter verhören und hieß sie wegführen; und zog von Judäa hinab gen Cäsarea und hielt allda sein Wesen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 20


Denn er gedachte, wider die von Tyrus und Sidon zu kriegen. Sie aber kamen einmütig zu ihm und überredeten des Königs Kämmerer, Blastus, und baten um Frieden, darum dass ihre Lande sich nähren mußten von des Königs Land.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 21


Aber auf einen bestimmten Tag tat Herodes das königliche Kleid an, setzte sich auf den Richtstuhl und tat eine Rede zu ihnen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 22


Das Volk aber rief zu: Das ist Gottes Stimme und nicht eines Menschen!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 23


Alsbald schlug ihn der Engel des HERRN, darum dass er die Ehre nicht Gott gab; und ward gefressen von den Würmern und gab den Geist auf.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 24


Das Wort Gottes aber wuchs und mehrte sich.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 25


Barnabas aber und Saulus kehrten wieder von Jerusalem, nachdem sie überantwortet hatten die Handreichung, und nahmen mit sich Johannes, mit dem Zunamen Markus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 1


Es waren aber zu Antiochien in der Gemeinde Propheten und Lehrer, nämlich Barnabas und Simon, genannt Niger, und Luzius von Kyrene und Manahen, der mit Herodes dem Vierfürsten erzogen war, und Saulus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 2


Da sie aber dem HERRN dienten und fasteten, sprach der heilige Geist: Sondert mir aus Barnabas und Saulus zu dem Werk, dazu ich sie berufen habe.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 7


...der war bei Sergius Paulus, dem Landvogt, einem verständigen Mann. Der rief zu sich Barnabas und Saulus und begehrte, das Wort Gottes zu hören.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 10


...und sprach: O du Kind des Teufels, voll aller List und aller Schalkheit, und Feind aller Gerechtigkeit, du hörst nicht auf, abzuwenden die rechten Wege des HERRN;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 11


...und nun siehe, die Hand des HERRN kommt über dich, und du sollst blind sein und die Sonne eine Zeitlang nicht sehen! Und von Stund an fiel auf ihn Dunkelheit und Finsternis, und er ging umher und suchte Handleiter.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 12


Als der Landvogt die Geschichte sah, glaubte er und verwunderte sich der Lehre des HERRN.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 13


Da aber Paulus und die um ihn waren, von Paphos schifften, kamen sie gen Perge im Lande Pamphylien. Johannes aber wich von ihnen und zog wieder gen Jerusalem.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 14


Sie aber zogen weiter von Perge und kamen gen Antiochien im Lande Pisidien und gingen in die Schule am Sabbattage und setzten sich.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 20


Darnach gab er ihnen Richter vierhundert und fünfzig Jahre lang bis auf den Propheten Samuel.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 22


Und da er denselben wegtat, richtete er auf über sie David zum König, von welchem er zeugte: "Ich habe gefunden David, den Sohn Jesse's, einen Mann nach meinem Herzen, der soll tun allen meinen Willen."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 25


Da aber Johannes seinen Lauf erfüllte, sprach er: "Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber siehe, er kommt nach mir, des ich nicht wert bin, dass ich ihm die Schuhe seiner Füße auflöse."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 27


Denn die zu Jerusalem wohnen und ihre Obersten, dieweil sie diesen nicht kannten noch die Stimme der Propheten (die alle Sabbate gelesen werden), haben sie dieselben mit ihrem Urteil erfüllt.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 33


...dass sie Gott uns, ihren Kindern, erfüllt hat in dem, dass er Jesum auferweckte; wie denn im zweiten Psalm geschrieben steht: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 34


Dass er ihn aber hat von den Toten auferweckt, dass er hinfort nicht soll verwesen, spricht er also: "Ich will euch die Gnade, David verheißen, treulich halten."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 35


Darum spricht er auch an einem andern Ort: "Du wirst es nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 37


Den aber Gott auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 38


So sei es nun euch kund, liebe Brüder, dass euch verkündigt wird Vergebung der Sünden durch diesen und von dem allem, wovon ihr nicht konntet im Gesetz Mose's gerecht werden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 40


Seht nun zu, dass nicht über euch komme, was in den Propheten gesagt ist:

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 41


"Seht, ihr Verächter, und verwundert euch und werdet zunichte! denn ich tue ein Werk zu euren Zeiten, welches ihr nicht glauben werdet, so es euch jemand erzählen wird."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 46


Paulus aber und Barnabas sprachen frei und öffentlich: Euch musste zuerst das Wort Gottes gesagt werden; nun ihr es aber von euch stoßet und achtet euch selbst nicht wert des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 47


Denn also hat uns der HERR geboten: "Ich habe dich den Heiden zum Licht gesetzt, dass du das Heil seist bis an das Ende der Erde."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 3


So hatten sie nun ihr Wesen daselbst eine lange Zeit und lehrten frei im HERRN, welcher bezeugte das Wort seiner Gnade und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 4


Die Menge aber der Stadt spaltete sich; etliche hielten's mit den Juden und etliche mit den Aposteln.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 5


Da sich aber ein Sturm erhob der Heiden und der Juden und ihrer Obersten, sie zu schmähen und zu steinigen,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 11


Da aber das Volk sah, was Paulus getan hatte, hoben sie ihre Stimme auf und sprachen auf lykaonisch: Die Götter sind den Menschen gleich geworden und zu uns herniedergekommen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 15


...und sprachen: Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen gleichwie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen falschen zu dem lebendigen Gott, welcher gemacht hat Himmel und Erde und das Meer und alles, was darinnen ist;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 17


...und doch hat er sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat uns viel Gutes getan und vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, unsere Herzen erfüllt mit Speise und Freude.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 18


Und da sie das sagten, stillten sie kaum das Volk, dass sie ihnen nicht opferten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 22


...stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, dass sie im Glauben blieben, und dass wir durch viel Trübsale müssen in das Reich Gottes gehen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 26


Und von da schifften sie gen Antiochien, woher sie verordnet waren durch die Gnade Gottes zu dem Werk, das sie hatten ausgerichtet.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 28


Sie hatten aber ihr Wesen allda eine nicht kleine Zeit bei den Jüngern.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 1


Und etliche kamen herab von Judäa und lehrten die Brüder: Wo ihr euch nicht beschneiden lasset nach der Weise Mose's, so könnt ihr nicht selig werden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 2


Da sich nun ein Aufruhr erhob und Paulus und Barnabas einen nicht geringen Streit mit ihnen hatten, ordneten sie, dass Paulus und Barnabas und etliche andere aus ihnen hinaufzögen gen Jerusalem zu den Aposteln und Ältesten um dieser Frage willen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 5


Da traten auf etliche von der Pharisäer Sekte, die gläubig geworden waren, und sprachen: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten zu halten das Gesetz Mose's.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 6


Aber die Apostel und die Ältesten kamen zusammen, über diese Rede sich zu beraten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 7


Da man sich aber lange gestritten hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Ihr Männer, liebe Brüder, ihr wisset, das Gott lange vor dieser Zeit unter uns erwählt hat, dass durch meinen Mund die Heiden das Wort des Evangeliums hörten und glaubten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 8


Und Gott, der Herzenskündiger, zeugte über sie und gab ihnen den heiligen Geist gleichwie auch uns

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 11


Sondern wir glauben, durch die Gnade des HERRN Jesu Christi selig zu werden, gleicherweise wie auch sie.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 12


Da schwieg die ganze Menge still und hörte zu Paulus und Barnabas, die da erzählten, wie große Zeichen und Wunder Gott durch sie getan hatte unter den Heiden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 16


"Darnach will ich wiederkommen und will wieder bauen die Hütte Davids, die zerfallen ist, und ihre Lücken will ich wieder bauen und will sie aufrichten,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 17


...auf dass, was übrig ist von Menschen, nach dem HERRN frage, dazu alle Heiden, über welche mein Name genannt ist, spricht der HERR, der das alles tut."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 19


Darum urteile ich, dass man denen, so aus den Heiden zu Gott sich bekehren, nicht Unruhe mache,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 20


...sondern schreibe ihnen, dass sie sich enthalten von Unsauberkeit der Abgötter und von Hurerei und vom Erstickten und vom Blut.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 22


Und es deuchte gut die Apostel und Ältesten samt der ganzen Gemeinde, aus ihnen Männer zu erwählen und zu senden gen Antiochien mit Paulus und Barnabas, nämlich Judas, mit dem Zunamen Barsabas, und Silas, welche Männer Lehrer waren unter den Brüdern.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 24


Dieweil wir gehört haben, dass etliche von den Unsern sind ausgegangen und haben euch mit Lehren irregemacht und eure Seelen zerrüttet und sagen, ihr sollt euch beschneiden lassen und das Gesetz halten, welchen wir nichts befohlen haben,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 36


Nach etlichen Tagen aber sprach Paulus zu Barnabas: Lass uns wiederum ziehen und nach unsern Brüdern sehen durch alle Städte, in welchen wir des HERRN Wort verkündigt haben, wie sie sich halten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 37


Barnabas aber gab Rat, dass sie mit sich nähmen Johannes, mit dem Zunamen Markus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 38


Paulus aber achtete es billig, dass sie nicht mit sich nähmen einen solchen, der von ihnen gewichen war in Pamphylien und war nicht mit ihnen gezogen zu dem Werk.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 39


Und sie kamen scharf aneinander, also dass sie voneinander zogen und Barnabas zu sich nahm Markus und schiffte nach Zypern.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 3


Diesen wollte Paulus mit sich ziehen lassen und nahm und beschnitt ihn um der Juden willen, die an den Orten waren; denn sie wussten alle, dass sein Vater war ein Grieche gewesen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 5


Da wurden die Gemeinden im Glauben befestigt und nahmen zu an der Zahl täglich.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 7


Als sie aber kamen an Mysien, versuchten sie, durch Bithynien zu reisen; und der Geist ließ es ihnen nicht zu.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 9


Und Paulus erschien ein Gesicht bei der Nacht; das war ein Mann aus Mazedonien, der stand und bat ihn und sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 10


Als er aber das Gesicht gesehen hatte, da trachteten wir alsobald, zu reisen nach Mazedonien, gewiss, dass uns der HERR dahin berufen hätte, ihnen das Evangelium zu predigen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 12


...und von da gen Philippi, welches ist die Hauptstadt des Landes Mazedonien und eine Freistadt. Wir hatten aber in dieser Stadt unser Wesen etliche Tage.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 15


Als sie aber und ihr Haus getauft ward, ermahnte sie uns und sprach: So ihr mich achtet, dass ich gläubig bin an den HERRN, so kommt in mein Haus und bleibt allda. Und sie nötigte uns.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 18


Solches tat sie manchen Tag. Paulus aber tat das wehe, und er wandte sich um und sprach zu dem Geiste: Ich gebiete dir in dem Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfahrest. Und er fuhr aus zu derselben Stunde.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 21


...und verkündigen eine Weise, welche uns nicht ziemt anzunehmen noch zu tun, weil wir Römer sind.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 26


Schnell aber ward ein großes Erdbeben, also dass sich bewegten die Grundfesten des Gefängnisses. Und von Stund an wurden alle Türen aufgetan und aller Bande los.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 27


Als aber der Kerkermeister aus dem Schlafe fuhr und sah die Türen des Gefängnisses aufgetan, zog er das Schwert aus und wollte sich selbst erwürgen; denn er meinte die Gefangenen wären entflohen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 28


Paulus rief aber laut und sprach: Tu dir nichts Übles; denn wir sind alle hier!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 29


Er forderte aber ein Licht und sprang hinein und ward zitternd und fiel Paulus und Silas zu den Füßen

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 30


...und führte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was soll ich tun, dass ich selig werde?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 33


Und er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen ab; und er ließ sich taufen und alle die Seinen alsobald.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 34


Und führte sie in sein Haus und setzte ihnen einen Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er an Gott gläubig geworden war.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 37


Paulus aber sprach zu ihnen: Sie haben uns ohne Recht und Urteil öffentlich gestäupt, die wir doch Römer sind, und uns ins Gefängnis geworfen, und sollten uns nun heimlich ausstoßen? Nicht also; sondern lasset sie selbst kommen und uns hinausführen!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 38


Die Stadtdiener verkündigten diese Worte den Hauptleuten. Und sie fürchteten sich, da sie hörten, dass sie Römer wären,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 1


Nachdem sie aber durch Amphipolis und Apollonia gereist waren, kamen sie gen Thessalonich; da war eine Judenschule.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 3


...tat sie ihnen auf und legte es ihnen vor, dass Christus musste leiden und auferstehen von den Toten und dass dieser Jesus, den ich (sprach er) euch verkündige, ist der Christus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 4


Und etliche unter ihnen fielen ihm zu und gesellten sich zu Paulus und Silas, auch der gottesfürchtigen Griechen eine große Menge, dazu der vornehmsten Weiber nicht wenige.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 5


Aber die halsstarrigen Juden neideten und nahmen zu sich etliche boshafte Männer Pöbelvolks, machten eine Rotte und richteten einen Aufruhr in der Stadt an und traten vor das Haus Jasons und suchten sie zu führen vor das Volk.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 6


Da sie aber sie nicht fanden, schleiften sie den Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrieen: Diese, die den ganzen Weltkreis erregen, sind auch hergekommen;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 7


...die herbergt Jason. Und diese alle handeln gegen des Kaisers Gebote, sagen, ein anderer sei der König, nämlich Jesus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 11


Diese aber waren edler denn die zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, ob sich's also verhielte.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 12


So glaubten nun viele aus ihnen, auch der griechischen ehrbaren Weiber und Männer nicht wenige.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 13


Als aber die Juden von Thessalonich erfuhren, dass auch zu Beröa das Wort Gottes von Paulus verkündigt würde, kamen sie und bewegten auch allda das Volk.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 17


Und er redete zu den Juden und Gottesfürchtigen in der Schule, auch auf dem Markte alle Tage zu denen, die sich herzufanden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 18


Etliche aber der Epikurer und Stoiker Philosophen stritten mit ihm. Und etliche sprachen: Was will dieser Lotterbube sagen? Etliche aber: Es sieht, als wolle er neue Götter verkündigen. (Das machte, er hatte das Evangelium von Jesu und von der Auferstehung ihnen verkündigt.)

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 19


Sie nahmen ihn aber und führten ihn auf den Gerichtsplatz und sprachen: Können wir auch erfahren, was das für eine neue Lehre sei, die du lehrst?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 21


(Die Athener aber alle, auch die Ausländer und Gäste, waren gerichtet auf nichts anderes, denn etwas Neues zu sagen oder zu hören.)

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 22


Paulus aber stand mitten auf dem Gerichtsplatz und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr in allen Stücken gar sehr die Götter fürchtet.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 23


Ich bin herdurchgegangen und habe gesehen eure Gottesdienste und fand einen Altar, darauf war geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch denselben, dem ihr unwissend Gottesdienst tut.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 24


Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der ein HERR ist Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln mit Händen gemacht;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 25


...sein wird auch nicht von Menschenhänden gepflegt, als der jemandes bedürfe, so er selber jedermann Leben und Odem allenthalben gibt.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 27


...dass sie den HERRN suchen sollten, ob sie doch ihn fühlen und finden möchten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeglichen unter uns.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 28


Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch etliche Poeten bei euch gesagt haben: "Wir sind seines Geschlechts."

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 29


So wir denn göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 31


...darum dass er einen Tag gesetzt hat, an welchem er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit durch einen Mann, in welchem er's beschlossen hat und jedermann vorhält den Glauben, nachdem er ihn hat von den Toten auferweckt.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 32


Da sie hörten die Auferstehung der Toten, da hatten's etliche ihren Spott; etliche aber sprachen: Wir wollen dich davon weiter hören.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 34


Etliche Männer aber hingen ihm an und wurden gläubig, unter welchen war Dionysius, einer aus dem Rat, und ein Weib mit Namen Damaris und andere mit ihnen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 2


...und fand einen Juden mit Namen Aquila, von Geburt aus Pontus, welcher war neulich aus Italien gekommen samt seinem Weibe Priscilla (darum dass der Kaiser Klaudius geboten hatte allen Juden, zu weichen aus Rom).

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 3


Zu denen ging er ein; und dieweil er gleiches Handwerks war, blieb er bei ihnen und arbeitete. (Sie waren aber des Handwerks Teppichmacher).

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 6


Da sie aber widerstrebten und lästerten, schüttelte er die Kleider aus und sprach: Euer Blut sei über euer Haupt! Rein gehe ich von nun an zu den Heiden.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 7


Und machte sich von dannen und kam in ein Haus eines mit Namen Just, der gottesfürchtig war; dessen Haus war zunächst an der Schule.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 8


Krispus aber, der Oberste der Schule, glaubte an den HERRN mit seinem ganzen Hause; und viele Korinther, die zuhörten, wurden gläubig und ließen sich taufen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 9


Es sprach aber der HERR durch ein Gesicht in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede, und schweige nicht!

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 10


...denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 12


Da aber Gallion Landvogt war in Achaja, empörten sich die Juden einmütig wider Paulus und führten ihn vor den Richtstuhl

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 14


Da aber Paulus wollte den Mund auftun, sprach Gallion zu den Juden: Wenn es ein Frevel oder eine Schalkheit wäre, liebe Juden, so höre ich euch billig;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 15


...weil es aber eine Frage ist von der Lehre und von den Worten und von dem Gesetz unter euch, so seht ihr selber zu; ich denke darüber nicht Richter zu sein.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 16


Und trieb sie von dem Richtstuhl.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 17


Da ergriffen alle Griechen Sosthenes, den Obersten der Schule, und schlugen ihn vor dem Richtstuhl; und Gallion nahm sich's nicht an.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 20


Sie baten ihn aber, dass er längere Zeit bei ihnen bliebe. Und er willigte nicht ein,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 21


...sondern machte seinen Abschied mit ihnen und sprach: Ich muss allerdinge das künftige Fest in Jerusalem halten; will's Gott, so will ich wieder zu euch kommen. Und fuhr weg von Ephesus

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 23


Und verzog etliche Zeit und reiste weiter und durchwandelte nacheinander das galatische Land und Phrygien und stärkte alle Jünger.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 26


Dieser fing an, frei zu predigen in der Schule. Da ihn aber Aquila und Priscilla hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch fleißiger aus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 28


Denn er überwand die Juden beständig und erwies öffentlich durch die Schrift, dass Jesus Christus sei.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 1


Es geschah aber, da Apollos zu Korinth war, dass Paulus durchwandelte die oberen Länder und kam gen Ephesus und fand etliche Jünger;

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 5


Da sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des HERRN Jesu.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 8


Er ging aber in die Schule und predigte frei drei Monate lang, lehrte und beredete sie vom Reich Gottes.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 9


Da aber etliche verstockt waren und nicht glaubten und übel redeten von dem Wege vor der Menge, wich er von ihnen und sonderte ab die Jünger und redete täglich in der Schule eines, der hieß Tyrannus.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 11


...und Gott wirkte nicht geringe Taten durch die Hände Paulus,

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 12


...also dass sie auch von seiner Haut die Schweißtüchlein und Binden über die Kranken hielten und die Seuchen von ihnen wichen und die bösen Geister von ihnen ausfuhren.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 13


Es unterwanden sich aber etliche der umherziehenden Juden, die da Beschwörer waren, den Namen des HERRN Jesus zu nennen über die da böse Geister hatten, und sprachen: Wir beschwören euch bei dem Jesus den Paulus predigt.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 15


Aber der böse Geist antwortete und sprach: Jesus kenne ich wohl, und von Paulus weiß ich wohl; wer seid ihr aber?

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 16


Und der Mensch, in dem der böse Geist war, sprang auf sie und ward ihrer mächtig und warf sie unter sich, also dass sie nackt und verwundet aus demselben Hause entflohen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 19


Viele aber, die da vorwitzige Kunst getrieben hatten, brachten die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich und überrechneten, was sie wert waren, und fanden des Geldes fünfzigtausend Groschen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 21


Da das ausgerichtet war, setzte sich Paulus vor im Geiste, durch Mazedonien und Achaja zu ziehen und gen Jerusalem zu reisen, und sprach: Nach dem, wenn ich daselbst gewesen bin, muss ich auch nach Rom sehen.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 23


Es erhob sich aber um diese Zeit eine nicht kleine Bewegung über diesem Wege.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 24


Denn einer mit Namen Demetrius, ein Goldschmied, der machte silberne Tempel der Diana und wandte denen vom Handwerk nicht geringen Gewinnst zu.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 26


...und ihr sehet und höret, dass nicht allein zu Ephesus sondern auch fast in ganz Asien dieser Paulus viel Volks abfällig macht, überredet und spricht: Es sind nicht Götter, welche von Händen gemacht sind.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 27


Aber es will nicht allein unserm Handel dahin geraten, dass er nichts gelte, sondern auch der Tempel der großen Göttin Diana wird für nichts geachtet werden, und wird dazu ihre Majestät untergehen, welcher doch ganz Asien und der Weltkreis Gottesdienst erzeigt.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 30


Da aber Paulus wollte unter das Volk gehen, ließen's ihm die Jünger nicht zu.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 31


Auch etliche der Obersten in Asien, die des Paulus gute Freunde waren, sandten zu ihm und ermahnten ihn, dass er sich nicht begäbe auf den Schauplatz.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 32


Etliche schrieen so, etliche ein anderes, und die Gemeinde war irre, und die meisten wussten nicht, warum sie zusammengekommen waren.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 33


Etliche vom Volk zogen Alexander hervor, da ihn die Juden hervorstießen. Alexander aber winkte mit der Hand und wollte sich vor dem Volk verantworten.

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Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 34


Da sie aber innewurden, dass er ein Jude war, erhob sich eine Stimme von allen, und schrieen bei zwei Stunden: Groß ist die Diana der Epheser!

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