Die Empfänglichkeit für Kultur wird künftig den Ausschlag geben und nicht die Gewalt. Jakob Boßhart (#5) Schweizer Erzähler
Die gesamte Welt wird eine einzige Kultur: Wir schauen das gleiche an, leiden ähnlich, reden dieselben Phrasen und langweilen uns auch gegenseitig zu Tode. Herbert A. Allen (#6)
Die Kultur muß ein erschwingliches Lebensmittel bleiben. Theo Adam (#12)
Eine Kultur ist gleichzeitig ein Treibhaus, das es den menschlichen Fähigkeiten erlaubte, sich zu entwickeln, aber auch das Gefängnis, das sie einengt. Aldous Leonard Huxley (#17) englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier
Kultur ist ein sehr dünner Firnis, der sich leicht in Alkohol auflöst. Aldous Leonard Huxley (#18) englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier
Im gesellschaftlichen Leben gibt es keine kahlen Stellen. Wo keine Kultur ist, wächst Unkraut. Albert Wendt (#19) deutscher Schriftsteller
Erotik verhält sich zur Sexualität wie Gewinn zu Verlust. Karl Kraus (#22) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Kultur erwirbt man nicht, indem man viel liest, sondern indem man klug liest. Gesundheit wird ja auch nicht dadurch bewahrt, daß man viel ißt, sondern daß man klug ißt. André Malraux, eigentlich André Berger (#26) ranzösischer Kulturminister, Kunstwissenschaftler und Romancier
Eine Kultur ist gleichzeitig ein Treibhaus, das es den menschlichen Fähigkeiten erlaubte, sich zu entwickeln, aber auch das Gefängnis, das sie einengt. Aldous Leonard Huxley (#28)
Kultur ist, grob gesprochen, alles, was wir tun und die Affen nicht. Lord R. Raglan (#30) englischer Anthropologe und Feldmarschall
Auch jene wissen nicht alles, die alles besser wissen. Lutz Schönmeyer (#32) deutscher Aphoristiker
Der Endzweck aller Kultur ist es, das, was wir ›Politik‹ nennen, überflüssig, jedoch Wissenschaft und Kunst der Menschheit unentbehrlich zu machen. Arthur Schnitzler (#34) österreichischer Dramatiker und Erzähler
Der Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange auf ihn freut. Arthur Schnitzler (#35) österreichischer Dramatiker und Erzähler
Die durchschnittliche Dissertation zum Erlangen des Dr. phil. ist nichts anderes als eine Umbettung toter Gebeine von einem Friedhof auf einen anderen. J. Frank Dobie (#37)
Die Wissenschaft - richtig verstanden - heilt Menschen von ihrem unangebrachten Stolz, denn sie zeigt ihnen ihre Grenzen. Albert Schweitzer (#40) deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph
Die Wissenschaft wäre heute schon viel weiter, würde man sie nicht immer wieder als Altersheim für die Irrtümer großer Leute mißbrauchen. Jörg Mosch (#42)
Bevor einem Flügel wachsen können, muß man sich ganz schön rupfen lassen. Jörg Mosch (#43)
Die Wissenschaft wäre heute schon viel weiter, würde man sie nicht immer wieder als Altersheim für die Irrtümer großer Leute mißbrauchen. Jörg Mosch (#45) deutscher Publizist
Schmerz und Trauer setzt dort Grenzen, wo man es selbst manchesmal nicht mehr kann. Björn Petermann (#1327) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Die Wissenschafts-Feindlichkeit der Bevölkerung stammt von der Bevölkerungs-Feindlichkeit der Wissenschaft. Dr. rer. pol. Gerhard Kocher (#47) Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom in ›Vorsicht Medizin‹ Ott Verlag, Thun, Schweiz
Ordentliche Professoren sind fast immer ordentlich, aber außerordentliche Professoren sind selten außerordentlich. Dr. rer. pol. Gerhard Kocher (#48) Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom in ›Vorsicht Medizin‹ Ott Verlag, Thun, Schweiz
Ein Mensch ist so alt wie seine Ansichten. Dr. rer. pol. Gerhard Kocher (#49) Schweizer Politologe und Gesundheitsökonom in ›Vorsicht Medizin‹ Ott Verlag, Thun, Schweiz
Es ist in der heutigen Welt nicht möglich, gleichzeitig ein guter Wissenschaftler und ein erfolgreicher Politiker zu sein. Hans Mommsen (#51) deutscher Historiker
Ich halte dafür, daß das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die Mühseligkeiten der menschlichen Existenz zu erleichtern. Bertolt Brecht (#52) deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Regisseur
Wissenschaftlich arbeiten ist von anderen abschreiben und sich dessen auch noch in Fußnoten rühmen. Manfred Rommel (#56) deutscher CDU-Politiker
Besser von vielem nichts wissen, als alles besser wissen. Sprichwörter (#58) -
In der Wissenschaft gleichen wir alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hier und da einen Kiesel aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt. Sir Isaac Newton (#60) englischer Mathematiker, Physiker und Astronom
Humor ist, mit einer Träne im Auge lächelnd dem Leben beipflichten. Friedl Beutelrock (#63) deutsche Schriftstellerin
Ordentliche Professoren sind fast immer ordentlich, aber außerordentliche Professoren sind selten außerordentlich. Unbekannt (#68)
Verwicklungen zu vereinfachen ist in allen Wissenszweigen der erste wesentliche Erfolg. Henry Thomas Buckle (#69) englischer Historiker
Das Wiederfinden dessen, was der Mensch in die Dinge gesteckt hat, heißt sich Wissenschaft. Friedrich Nietzsche (#70) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Alltag ist nur durch Wunder erträglich. Max Frisch (#75) Schweizer Dramatiker und Erzähler
Wir wohnen nicht, um zu wohnen, sondern wir wohnen, um zu leben. Paul Johannes Tillich (#78) deutsch-US-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph
Das Phantastischste sind immer die fremden Alltäglichkeiten. Heinz Knobloch (#81) deutscher Autor
Ein Wunder: ein Ereignis, beschrieben von Leuten, die es erzählt bekommen haben von jenen, die es nicht gesehen haben. Elbert G. Hubbard (#82) US-amerikanischer Essayist
Ein Wunder ist leichter zu wiederholen, als zu erklären. Unbekannt (#83)
Der Alltag ist die graue Decke, unter der sich die Jungfräulichkeit der Welt verbirgt. Eugène Ionescu (#86) französischer Roman- und Theaterschriftsteller rumänischer Herkunft
Kostet es nichts, dann ist es ein Rat. Zahlt man dafür, dann nennt man es Beratung. Erweist sich irgendetwas davon als brauchbar, dann ist es ein Wunder. Unbekannt (#88)
Was plötzlich kommt, hat stets des Wunders Kraft. Ernst Raupach (#95) deutscher Dramatiker
Man wird des Guten und auch des Besten, wenn es alltäglich zu werden beginnt, bald satt. Gotthold Ephraim Lessing (#96) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung
Wer nicht an Wunder glaubt, ist im Grunde kein Realist. Werner Hansch (#97) deutscher Fußballreporter
Wenn der Alltag dir arm erscheint, klage ihn nicht an - klage dich an, daß du nicht stark genug bist, seine Reichtümer zu rufen, denn für den Schaffenden gibt es keine Armut. Rainer Maria Rilke (#98) österreichischer Erzähler und Lyriker
Wer sich nicht mehr wundern kann, ist seelisch bereits tot. Albert Einstein (#99) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Wir könnten uns nichts unter einem Wunder vorstellen, wenn noch nie eines geschehen wäre. Unbekannt (#100)
Stehen bleiben, ein wenig warten, die Tür offen halten - kleine Zeichen können Wunder wirken. Petrus Ceelen (#105) Theologe und Gesprächstherapeut
Der Mittwoch müßte so heilig gesprochen werden, daß man zwei Tage davor und zwei Tage danach nicht arbeiten darf. Unbekannt (#106)
Eigentlich ist das Leben ein Wunder, über das man sich nicht genug wundern kann. Warum eigentlich nur eigentlich? Unbekannt (#107)
Alltag ist lediglich ein Durchschnitt von Geschehnissen. Daniel Goral (#109) deutscher Student und Literateur
Normal ist lediglich das was die Gesellschaft gewöhnlich gewohnt ist. Björn Petermann (#110) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Der Montag ist in christlichen Ländern der Tag nach dem Fußballspiel. Ambrose Gwinnet Bierce (#111) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Im Alltag passiert überall nichts, aber das mit Höchstgeschwindigkeit…. Elmar Kupke (#113) deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph
Das sogenannte beschauliche Leben ist in der Wirklichkeit des alltäglichen Lebens verwurzelt und läßt sich nicht davon abkoppeln. Maire Hickey (#114)
Smog, Großstadtlärm, die gleichen Gesichter, der gleiche Trott... ich hätte nie gedacht, daß ich das alles so sehr vermissen würde. Damaris Wieser (#115) deutsche Lyrikerin und Dichterin
Man sagt immer, das Leben sei farblos... alles grau in grau. Aber... ist grau nicht auch eine Farbe? Unbekannt (#116)
Die einfachste Möglichkeit, den Alltag von seiner Alltäglichkeit zu befreien, ist, ein sonntägliches Gemüt an den Tag zu legen. Unbekannt (#117)
Die Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen bedarf der Fähigkeit, mit den Augen des Herzens sehen zu können. Unbekannt (#118)
Eine Tasse nützt einem nur, wenn sie leer ist; und ein Kopf, der voller Überzeugungen, Dogmen, Behauptungen und Zitate steckt, ist in Wirklichkeit unschöpferisch Unbekannt (#122)
Meinung und Überzeugung sind zwei verschiedene Dinge. Meine Meinung ist das, was ich persönlich für richtig halte, meine Überzeugung dagegen, was allgemein als richtig gilt - in meinen Augen. Unbekannt (#125)
Nur die Überzeugung überzeugt. Glaube an das Argument, das du vertrittst. Wenn du das nicht tust, bist du so gut wie tot. Dein Gegenüber wird es merken, daß nichts dahinter steckt, und keine noch so logische, elegante und brillante Beweisführung wird die Angelegenheit noch zu deinen Gunsten entscheiden. Lyndon B. Johnson (#126) US-amerikanischer Politiker, 36. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Der Sieg genügt nicht, man muß auch überzeugen können. Victor Hugo (#130) französischer Lyriker, Romantiker und Maler
Wenn man gemütlich zu Hause sitzt, sinnt man auf Abenteuer. Hat man ein Abenteuer zu bestehen, wünscht man sich, man säße gemütlich zu Hause. Thornton Wilder (#138) US-amerikanischer Erzähler und Dramatiker
Bringen Hufeisen wirklich Glück? Ich bezweifle es - ich habe schon viele unglückliche Pferde gesehen. Pearl Sydensticker Buck (#140) US-amerikanische Schriftstellerin, Nobelpreisträger
Der Aberglaube, in dem wir aufgewachsen, verliert, auch wenn wir ihn erkennen, darum doch seine Macht nicht über uns. Gotthold Ephraim Lessing (#141) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung
Der Aberglaube ist das ungeheure, fast hilflose Gefühl, womit der stille Geist gleichsam in der wilden Riesenmühle des Weltalls betäubt steht und einsam. Jean Paul (#142) eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter
Eigentlich ergreift der Aberglaube nur falsche Mittel, um ein wahres Bedürfnis zu befriedigen. Johann Wolfgang von Goethe (#144) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Im Prinzip bin ich ja nicht abergläubisch, aber wenn wir heute Freitag den 13. hätten, käme ich doch lieber ein andermal wieder. Alexander Segejewitsch Puschkin (#145) russischer Erzähler, Dramatiker und Romanautor
Ich bin sehr vielen Menschen begegnet, die nicht abergläubisch sein wollen, aber nur ganz wenigen, die es nicht sind. Johannes Müller (#149) deutscher religiöser Schriftsteller
Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit. Friedrich Nietzsche (#1336) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Diejenigen, die gehen, fühlen nicht den Schmerz des Abschieds. Der Zurückbleibende leidet. Henry Wadsford Longfellow (#159) US-amerikanischer Dichter von Verserzählungen und Übersetzer
Ängste soll man nicht verdrängen. Man muß mit ihnen gedanklich so lange Schach spielen, bis man sie mattgesetzt hat. Robert Pfützner (#164) deutscher Publizist
Ängste werden uns anerzogen und lassen sich, wenn wir nur wollen, auch wieder aberziehen. Dr. Karl A. Menninger (#165) amerikan. Psychiater
Als erstes mußte ich lernen, meine Angst zu besiegen, nachdem ich eingesehen hatte, wie sehr sie mich lähmte. Angst macht hilflos und das erzeugt wiederum Angst. Byron Janis (#167) US-amerikanischer Pianist und Komponist
Angst ist lebenswichtig, denn sie mahnt zur Vorsicht Unbekannt (#170)
Angst ist für das Überleben unverzichtbar. Hannah Arendt (#173) deutsch-US-amerikanische Philosophin, Soziologin, Politologin und Schriftstellerin
Alle Taxis sind wasserlöslich und verschwinden im Regen. Rod Taylor (#177) australischer Filmschauspieler
Autos sind in gewisser Hinsicht Zirkusfahrzeuge, Vehikel der Aussichtslosigkeit. Peter Sloterdijk (#178) deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Essayist.
Das Auto ist erfunden worden, um den Freiheitsspielraum des Menschen zu vergrößen, aber nicht, um den Menschen zum Wahnsinn zu treiben. Enzo Ferrari (#179) erfolgreicher Rennfahrer und Gründer des Rennwagenherstellers Ferrari.
Das stehende Auto hält die Industrie am Leben und schont die Luft. Die Leere bleibt, aber die Eile erledigt sich von selbst. Verena Auffermann (#180) freischaffende Publizistin, Kritikerin, Dozentin und Herausgeberin mit den Publikationsschwerpunkten Literatur und Kunst
Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten ist gewöhnlich wegen Bauarbeiten gesperrt. Unbekannt (#181)
Es gibt zweierlei Menschen. Die einen haben sich noch ihren natürlichen Jagdinstinkt bewahrt, die anderen zahlen Parkgebühren. Unbekannt (#183)
Es muß sich unter den jungen Ehepaaren noch viel mehr herumsprechen, dass auch der teuerste Wagen niemals ”Vater“ oder ”Mutter“ zu ihnen sagen wird. Ignaz Kiechle (#184) deutscher CSU-Politiker, ehemaliger Landwirtschaftsminister
Fahr vorsichtig! Du wirst doch nicht kerngesund sterben wollen? Unbekannt (#185)
Fahre nicht, als gehöre dir die Straße, sondern so, als gehöre dir der Wagen. Unbekannt (#186)
Für das Markenimage ist es mitunter besser, wenn ein Auto unverkauft bleibt, als das jemand hinter dem Steuer Platz nimmt, der dort nicht hingehört. Bernd Pischetsrieder (#187) deutscher Manager
Gerade ichschwache Menschen neigen dazu, das Automobil zu ihrem Ausdrucksmittel zu machen. Peter Sloterdijk (#188) deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Essayist.
Das Auto hat keine Zukunft, ich setze aufs Pferd. Wilhelm II. (#189) Enkel Wilhelms I., deutscher Kaiser und König von Preußen
Im Auto werden eben Stadien von der allmählichen Rückführung des erwachsenen Ego bis zur intrauterinen Molluske durchlaufen. Peter Sloterdijk (#190) deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Essayist.
Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, daß man im Straßenverkehr immer einen vor sich hat, der spazierenfährt, und hinter sich einen verhinderten Rennfahrer? Unbekannt (#192)
Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe schützt manchmal vor Alter. Jeanne Moreau (#196) französische Schauspielerin und Regisseurin
An einer unglücklichen Liebe scheitert man zuweilen weniger als an einer glücklichen. Friedl Beutelrock (#198) deutsche Schriftstellerin
Anfang und Ende einer Liebe kündigen sich dadurch an, daß man sich scheut, mit dem anderen alleine zu sein. Jean de La Bruyère (#204) französischer Moralist
Auch die Liebe, sie ist vergänglich, wie die Jugend vergänglich ist, wie alles auf der Welt. Helmut Sakowski (#205) deutscher Autor
Auf der Welt gibt es nur deshalb Liebe, weil die Menschen an die Unsterblichkeit glauben. Mit dem Aufhören des Glaubens würde die Liebe vernichtet werden. Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#207) bedeutender russischer Schriftsteller
Alle Dichter wollen weniger gelobt und fleißiger gelesen sein. Gotthold Ephraim Lessing (#212) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung
Autoren, die bestohlen werden, sollten sich darüber nicht beklagen, sondern freuen. In einer Gegend, in der Waldfrevel nicht vorkommt, hat er Wald keinen Wert. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#218) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Bei manchem Werk eines berühmten Mannes möchte ich lieber lesen, was er weggestrichen hat, als was er hat stehen lassen. Georg Christoph Lichtenberg (#219) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht kommen sie nicht zurück. Heinrich Theodor Fontane (#221) deutscher Journalist, Erzähler und Theaterkritiker
Ein Akademiker ist einer, der seinen Titel für sich arbeiten läßt. Peter E. Schumacher (#222) deutscher Publizist und Aphoristiker
Alkohol ist der einzig Feind, den der Mensch wirklich lieben gelernt hat. Robert Lembke (#223) deutscher Journalist, Fernsehmoderator, Quizmaster und 1972 Geschäftsführer des Deutschen Olympia-Zentrums
Alkohol ist nicht die Antwort. Hilft aber, die Frage nicht so ernst zu nehmen. Klaus Klages (#227) deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalenderverleger
Alkohol - Der Ursprung und die Lösung sämtlicher Lebensprobleme. Homer Simpson (#228) Zeichtrickfigur
Die innigste Weise menschlichen Zusammenseins. Hans Kudszus (#229) dt. Schriftsteller u. Aphoristiker
Wenn du stirbst,wirst du zu 1000 Sternen und jeder wird sich in die Nacht verlieben! Flirtspruch (#232)
Wenn Gott etwas schöneres erschaffen hat als dich,dann hat er es bestimmt für sich behalten.
Flirtspruch (#233)
Du bist nicht wirklich weit weg. Du bist gleich hier...In meinem Herzen.
Björn Petermann (#235) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Die wenigen Minuten der Zweisamkeit lassen mich die vielen Stunden der Einsamkeit vergessen!!! Flirtspruch (#236)
Ich schließe meine Augen,öffne mein Herz,denk an dich und es vergeht jeder Schmerz!
Flirtspruch (#237)
Je tiefer ich in Deine Augen schaue, umso mehr bemerke ich, wie schön das Leben wirklich ist!!!!
Unbekannt (#238)
Die Art wie Du mich küsst...Jetzt gib doch endlich zu,daß du ein Engel bist. Flirtspruch (#239)
Bärchen grüss dich aus der Ferne und will dir sagen ich hab dich gerne! Flirtspruch (#240)
Die Augen voll Traenen, in Gedanken bei dir, so leg ich mich schlafen und traeum von dir. Flirtspruch (#242)
Wir müssen uns nicht verabschieden...wir sehen uns wieder in unseren Träumen Björn Petermann (#243) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden. Unbekannt (#244)
Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem man uns nicht vertreiben kann. Unbekannt (#246)
Wenn Hochschullehrer reden, reden sie vor allem über sich und ihre akademische Karriere. Hans Apel (#247) dt. Politiker (SPD)
Kann nicht schlafen, kann nicht essen, kann deine Augen nicht vergessen. Die Zeit steht still, du bist so fern! Du fehlst mir so, mein kleiner Stern!
Flirtspruch (#248)
Wenn du heut nacht in den Himmel schaust und dir dort ein Sternchen klaust, dann küss es lieb und denk an mich, denn dieses Sternchen das bin ich!
Flirtspruch (#249)
Ich wünscht ich wär dein Teddybär, dann wär ich jede Nacht bei dir. Deine warme Haut berühren und das Klopfen deines Herzens spüren.
Flirtspruch (#250)
Die Weisheit eines Menschen mißt man nicht nach seiner Erfahrung, sondern nach seiner Fähigkeit, Erfahrungen zu machen. George Bernard Shaw (#252) irischer Dramatiker und Satiriker
Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. Friedrich Oetinger (#255) dt. luth. Theologe
Nichts bereuen, ist aller Weisheit Anfang. Ludwig Börne (#256) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Wenn du meinst, daß im Alter die Weisheit dich nähren soll, dann eigne sie dir in deiner Jugend an, so daß dir im Alter die Nahrung nicht fehle. Leonardo da Vinci (#257) Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph und Erfinder in der Renaissance
Ich bin nicht geboren worden, um so zu sein, wie andere es wollen! Unbekannt (#259)
Die Weisheit des Alters kann uns nicht ersetzen, was wir an Jugendtorheiten versäumt haben. Bertrand Arthur William Russell (#260) brit. Philosoph u. Mathematiker, 1950 Nobelpreisträger für Literatur
Gedanken und Vorstellungen quälen die Menschen oftmals mehr als die tatsächlichen Schicksalsschläge. Unbekannt (#262)
Wer kämpft kann verlieren,wer nicht kämpft hat schon verloren!
Unbekannt (#265)
Wissen kann man mitteilen, Weisheit aber nicht. Hermann Hesse (#272) deutsch-schweizerischer Lyriker, Essayist, Erzähler und Kritiker
Der Weise benutzt sein Herz wie einen Spiegel. Er sucht die Dinge nicht und geht ihnen auch nicht entgegen. Was auf ihn zukommt, nimmt er in seinem Spiegel auf, tut aber nichts dazu, es dort zu halten. Das aber ist es eben, was ihn fähig macht, über alles zu siegen und selbst nie verletzt zu werden. Dschuang Dsi (#273) daoistischer Philosoph und Schriftsteller
Der zivilisierte Mensch hat sich Wagen gebaut, aber darüber die Fähigkeit verloren, seine Füße zu gebrauchen. Ralph Waldo Emerson (#274) US-amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist
Als Wegzehrung von der Jugend bis zum Alter laß dir die Weisheit dienen, denn diese ist sicherer als aller andere Besitz. Bias von Priene (#275) einer der Sieben Weisen Griechenlands
Bevor einem Flügel wachsen können, muß man sich ganz schön rupfen lassen. Jörg Mosch (#277)
Die Engel sehen sich alle ähnlich. Heinrich Heine (#279) deutscher Dichter, Erzähler und Romancier
Selbst Engel weinen - Engel leiden
Engel fühlen sich mal alleine
Sie verzweifeln wie jeder andere
Fallen tief und haben Feinde. Ben (#284) Sänger
Engel können nicht sehen oder hören... sie können nur fühlen. Damaris Wieser (#285) deutsche Lyrikerin und Dichterin
Wenn kleine Engel schlafen gehn
dann kann man das am Himmel sehn,
für jeden leuchtet dann ein Stern
und deinen sehe ich besonders gern. Flirtspruch (#288)
Ich weiß, daß das Aufknöpfen einer Bluse einer jener furchtbaren Augenblicke ist, der der Einbildungskraft freies Spiel läßt,dann aber das Erwartete mit dem Gesehenen konfrontiert. Gotthold Ephraim Lessing (#290) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung
In einer Kette erotischer Geschichten ist stärkste Geschichte das stärkste Glied. Hellmuth Karasek (#291) deutscher Journalist, Buchautor, Literaturkritiker und Professor für Theaterwissenschaft
Erotik und Intelligenz müssen nicht unbedingt Feinde sein. Hildegard Knef (#297) deutsche Schauspielerin, Autorin und Chansonette
Das gefährlichste aller Rauschgifte ist der Erfolg. William Franklin Graham (#301) US-amerikanischer Baptistenpastor, Prediger, Erweckungsprediger und einer der Begründer der evangelikalen Bewegung
Ich sehe es nicht gern, wenn ein Mann zu erfolgreich ist, denn dann ist er wahrscheinlich nicht menschlich genug. Felix Frankfurter (#305) War ein amerikanischer Jurist und Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten.
Je weniger ein Mensch vom Erfolg abhängt, desto unwahrscheinlicher wird sein Sturz. Reinhold Messner (#306) deutschsprachiger Südtiroler, Extrembergsteiger, Abenteurer, Buch- und Filmautor
Erfolg steigt den Menschen zu Kopf, aber am schlimmsten wirkt er sich gewöhnlich auf die Bauchpartien aus. Orson Welles (#309) US-amerikanischer Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent
Erfolg steigt nur zu Kopf, wenn dort der erforderliche Hohlraum vorhanden ist. Dr.phil Manfred Hinrich (#310) deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller
Erfolg verändert den Menschen nicht, er entlarvt ihn. Max Frisch (#311) Schweizer Dramatiker und Erzähler
Die erfolgreichen Menschen sind jene, die sich Dinge ausdenken, die auszuführen der Rest der Welt beschäftigt ist. Donald Robert Perry Marquis (#315) US-amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Journalist
Die Strafe für den Erfolg liegt darin, daß man sich seine Gesellschaft nicht mehr aussuchen kann. Norman Mailer (#316) US-amerikanischer Journalist, Autor, Filmemacher und Schauspieler
Der Erfolg fragt nicht, wer sein Vater war. Henry Ford (#318) US-amerikanischer Automobilindustrieller, Gründer der Ford Motor Company
Erfolg kommt mit „ich kann“ und nicht durch „ich kann nicht“. Henry Brooks Adams (#320) US-amerikanischer Historiker und Kulturphilosoph
Man muß nicht unbedingt der Erste sein, es reicht, wenn man Besseres zu bieten hat. Hasso Plattner (#322) deutscher Unternehmer, Mitbegründer von SAP
Mancher verdankt seinen Erfolg den guten Ratschlägen, die er nicht angenommen hat. Ferenc Molnár (#323) ungarischer Schriftsteller, Gesellschaftskomödien
Natürlich gibt es kein Rezept für den Erfolg. Außer vielleicht die bedingungslose Akzeptanz des Lebens und all dessen, was es bringt. Arthur Rubinstein (#324) US-amerikanischer Pianist polnischer Herkunft
Wer im Leben keinen Erfolg hat, braucht sich deshalb nicht für einen Idealisten zu halten. Henry Miller (#326) US-amerikanischer Dramatiker und Maler
Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle. William Sloane Coffin (#327) liberaler protestantischer Pfarrer und langjähriger Friedensaktivist
Wer sich im Gestern sonnt, versäumt das Heute. William Sloane Coffin (#331) liberaler protestantischer Pfarrer und langjähriger Friedensaktivist
Hat man endlich einen Platz an der Sonne, sucht man den Schatten. Klaus Klages (#336) deutscher Gebrauchsphilosoph und Abreißkalenderverleger
Das Beste, was Eltern ihren Kindern mit auf den Lebensweg geben können, ist, ihnen täglich ein paar Minuten ihrer Zeit zu widmen. O. A. Battista (#338)
Die Mütter geben unserem Geiste Wärme und die Väter Licht. Jean Paul (#342) eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter
Meine Hoffnung soll mich leiten durch die Tage ohne dich, und die Liebe soll mich tragen bis der Schmerz die Hoffung bricht. Unbekannt (#343)
Derjenige der es schafft mich Zeit und Raum vergessen zu lassen hat vielleicht den Schlüssel zu meinem Herzen gefunden. Björn Petermann (#344) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Daß die Vögel des Kummers und der Sorge über Deinem Kopf fliegen, kannst
Du nicht verhindern. Aber Du kannst verhindern, daß sie Nester in Deinem
Haar bauen. Unbekannt (#350)
Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß. Unbekannt (#351)
Wer nicht träumt, der kann nicht wach sein. Wer nicht zweifelt, nicht verstehn, Wer nicht fragt, nicht überrascht sein, wer nicht liebt, der kann es nicht sehn. Unbekannt (#354)
Der Glaube an Wissenschaft hat viel von magischen und fetischistischen Zügen an sich. Alexander Mitscherlich (#359) deutscher Arzt und Psychologe
Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt. Mahatma Gandhi (#363) indischer Rechtsanwalt,Pazifist, Menschenrechtler und politischer sowie geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung
Unseren Kindern geben wir die Nötige Vorsicht mit auf den Weg, denken wir aber selber dran ? Björn Petermann (#365) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Nichts Ärgerlicheres als jene Kritiker, die beweisen wollen, daß das, was man geschrieben hat, nicht das ist, was man schreiben wollte André Gide (#370) französischer Schriftsteller, Nobelpreisträger
Kritik sollte man nur dann für bahre Münze nehmen, wenn sie einen als den Besten bezeichnet. Bob Hope (#372) amerikanischer bekannter Komiker, Schauspieler und Entertainer
Wenn die Kritiker verschiedener Meinung sind, ist der Künstler mit sich im Einklang. Oscar Wilde (#373) irisch-englischer Schriftsteller
Frauen ziehen sich überall auf der Welt gleich an: um andere Frauen zu ärgern. Elsa Schiaparelli (#376) italienische Designerin
Menschen sind wie Autos; man sollte den unerläßlichen Sicherheitsabstand von einander einhalten. Martin Held (#380) deutscher Theater- und Filmschauspieler
Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. Mark Twain (#383) US-amerikanischer Schriftsteller
Das gute an Windows ist - es stürzt nicht nur ab, es zeigt zuerst ein Dialogfeld an und läßt Dich mit OK bestätigen... Unbekannt (#384)
Die Gefahr, dass der Computer so wird wie der Mensch, ist nicht so groß wie die Gefahr, dass der Mensch so wird wie der Computer. Konrad Zuse (#385) deutscher Bauingenieur, Erfinder des ersten funktionstüchtigen Computers und Unternehmer (Zuse KG).
Nichts ist mächtiger als eine Idee zur richtigen Zeit. Victor Hugo (#386) französischer Lyriker, Romantiker und Maler
Fröhlicher Gehorsam gegenüber dem Computer führt zu schlechteren Leistungen der Gesellschaft. Er macht es den Diktatoren leichter, ihre Ziele zu erreichen. Er bringt eine Schmälerung der Freiheit mit sich. Treue Ergebenheit gegenüber dem Computer ist gleichbedeutend mit Verrat…. Der Computer ist nur dazu da, dem Menschen zu dienen - nicht, um von ihm bedient zu werden. H. Matusow (#389)
Ich könnte diese Firma notfalls ohne Licht, Klimaanlage oder Heizung führen, aber nicht ohne E-Mail. Andrew Grove (#392) Mitbegründer der Firma Intel
Assembler ist eine Methode, Programme, die zu langsam laufen, so umzuschreiben, daß sie überhaupt nicht mehr laufen. Programmierweisheit (#393)
Die Zukunft hat viele Namen.
Für die Schwachen ist sie die Unerreichbare,
für die Furchtsamen ist sie die Unbekannte,
für die Tapferen ist sie die Chance. Victor Hugo (#396) französischer Lyriker, Romantiker und Maler
Chancen präsentieren sich uns mit Vorliebe
in der Maske von Unannehmlichkeiten. Unbekannt (#397)
Man sagt "in jungen Jahren"
und "in alten Tagen".
Weil die Jugend, Jahre,
und das Alter nur noch Tage vor sich hat. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#398) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Für den Optimisten ist das Glas halb voll,
für den Pessimisten halb leer.
Der Realist verdrückt sich beizeiten,
damit er nicht abwaschen muß. Unbekannt (#400)
Man sollte sich Geld nur von einem Pessimisten leihen - er erwartet es nicht zurück. Unbekannt (#401)
Unpünktliche Menschen vergeuden anderer Leute Zeit, als wäre es ihre eigene. Unbekannt (#404)
Die meisten Menschen können zwar vergeben und vergessen,
legen aber Wert darauf, daß die Vergebung nicht vergessen wird. Unbekannt (#405)
Wo wir sind klappt nichts, doch wir können nicht überall sein. Unbekannt (#408)
An manchen Tagen geht alles schief,
aber dafür klappt an anderen gar nichts. Sprichwörter (#409) -
Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt. Adlai Ewing Stevenson (#6541) US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois
Keine zwei Menschen gleichen einander, und beide sind froh darüber. Unbekannt (#413)
Arbeitswut: Eine schwer erklärbare psychische Störung, die mit einer Tasse Kaffee und einer gemütlichen Plauderei überwunden werden kann. Sprichwörter (#417) -
Macht ist die Fähigkeit nicht zuhören zu müssen, weil man das Sagen hat. Unbekannt (#418)
Da wir wissen, daß Gott nichts Böses tun kann,
läßt sich leicht erraten, woher die Frau kommt. Emile Zola (#421) französischer Schriftsteller und Journalist
Ich arbeite nach dem Prinzip,
daß man niemals etwas selbst tun soll,
das jemand anderer für einen erledigen kann. John D. Rockefeller I. (#424) US-amerikanischer Unternehmer
Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen. Unbekannt (#425)
Es gibt zwei Wege, um glücklich zu sein:
Wir verringern unsere Wünsche oder vergrößern unsere Mittel.
Wenn du weise bist, wirst Du beides gleichzeitig tun.
Benjamin Franklin (#426) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Die Grenzen des Möglichen lassen sich nur dadurch bestimmen,
daß man sich ein wenig über sie hinaus
ins Unmögliche wagt.
Arthur Clarke (#427) englischer Science-Fiction-Schriftsteller
Ein Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:
Erstens: Durch Nachdenken - das ist der edelste.
Zweitens: Durch Nachahmen - das ist der leichteste.
Drittens: Durch Erfahrung - das ist der bitterste. Konfuzius (#428) chinesischer Philosoph und Begründer des Konfuzianismus
Bei rotem Mond und hellem Sterne, sind Gewitter gar nicht ferne. Bauernregel (#442)
Das Frühjahr ist uns Vater und Mutter, wer nicht sät, hat dann kein Futter. Bauernregel (#447)
Der Nebel, wenn er steigend sich erhält, bringt Regen, doch klar Wetter wenn er fällt. Bauernregel (#450)
Die Frösche quaken wohl, aber das Wetter machen sie nicht. Bauernregel (#454)
Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den Frühling bringen. Bauernregel (#459)
Kommen die Bienen nicht heraus, ist's mit schönem Wetter aus. Bauernregel (#473)
Geld macht nicht glücklich. Aber es gestattet uns, auf verhältnismäßig angenehme Weise unglücklich zu sein. Sprichwörter (#475) -
Viele kleine Leute an vielen kleinen Orte, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern. afrikanisches Sprichwort (#480)
Jeder Wissende irrt sich, und jedes edle Pferd stolpert. Unbekannt (#488)
Mit wem du gelacht hast, kannst du vielleicht vergessen, mit wem du geweint hast, nie. Unbekannt (#489)
Wer nach allen Seiten immer nur lächelt, bekommt nichts als Falten im Gesicht. Unbekannt (#493)
Es ist leicht geboren zu werden, aber schwer ein Mensch zu werden. Unbekannt (#500)
Als du auf die Welt kamst, hast du geweint, und um dich herum freuten sich alle. Lebe so, dass wenn du die Welt verlässt, alle weinen und du allein lächelst. chinesisches Sprichwort (#506)
Die Chinesen sagen, jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen. chinesisches Sprichwort (#508)
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist ein Laster. Wissen, aber sich dem Nichtwissenden gleich verhalten, ist Weisheit. chinesisches Sprichwort (#518)
Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst, schlafe. Wenn du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit. chinesisches Sprichwort (#522)
Wer Geld und keine Kinder hat, der ist nicht wirklich reich, wer Kinder und kein Geld hat, der ist nicht wirklich arm. chinesisches Sprichwort (#523)
Zukunft: Jene Zeit, in der unsere Geschäfte gut gehen, unsere Freunde treu sind und unser Glück gesichert ist. Ambrose Gwinnet Bierce (#527) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Ich sorge mich nie um die Zukunft. Sie kommt früh genug. Albert Einstein (#528) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Die Zukunft der Literatur liegt im Aphorismus. Den kann man nicht verfilmen. Gabriel Laub (#530) tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker polnischer Herkunft
Manche Taten werden schon in diesem Leben vergolten, andere erst im nächsten, wieder andere auch nicht in fernster Zukunft. Unbekannt (#533)
"Charakter" nennt man einen Mann, der einige eigene Ansichten und Ahnungen hat, aber nicht nach ihnen lebt. Er läßt nur ganz fein so je und je durchblicken, daß er anders denkt, daß er Meinungen hat. Hermann Hesse (#536) deutsch-schweizerischer Lyriker, Essayist, Erzähler und Kritiker
Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen. Winston Churchill (#537) britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
Gründe deine Meinung nicht auf den Ansichten anderer. Unabhängig für sich selbst zu denken ist ein Zeichen von Furchtlosigkeit. Mahatma Gandhi (#538) indischer Rechtsanwalt,Pazifist, Menschenrechtler und politischer sowie geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung
Es gibt kein besseres Mittel, sich über die eigenen Ansichten klarzuwerden, als den Versuch, sie einem wißbegierigen Kind zu erklären. Peter E. Schumacher (#541) deutscher Publizist und Aphoristiker
Wenn zwei Menschen immer wieder die gleichen Ansichten haben, ist einer von ihnen überflüssig. Winston Churchill (#542) britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
Die Hälfte des Lebens verbringt der Mensch damit, die falschen Vorstellungen seiner Vorfahren loszuwerden; die andere damit, seinen Kindern falsche Ansichten beizubringen. Winston Churchill (#543) britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
Ist es nicht paradox, wenn bestäubte Ansichten Früchte tragen und verstaubte Ansichten die Ernte einfahren. Oliver Tietze (#544) deutscher Aphoristiker
Er brauchte seine Ansichten nicht zu ändern – seine Ansichten änderten ihn. Wieslaw Brudzinski (#545) polnischer Aphoristiker
Auch wenn du sie nicht hast – sei würdig der Ansichten, derer man dich verdächtigt. Wieslaw Brudzinski (#546) polnischer Aphoristiker
Sei tolerant zu fremden Ansichten, selbst wenn sie früher einmal deine waren. Wieslaw Brudzinski (#547) polnischer Aphoristiker
Der Weise teilt seine Ansichten mit, wie ein leichter Wind, der die Pflanzensamen verteilt und die Erde befruchtet...
Die meisten Menschen wollen überzeugen und produzieren Sturm, der zerstört... Roland Voß (#548) deutscher Systemprogrammierer, EDV-Dozent und Hobbyaphoristiker
Gute Ansichten sind wertlos. Es kommt darauf an, wer sie hat. Unbekannt (#549)
Erstaunlich, mit welcher Regelmäßigkeit bei Katholiken schon die erste Kommunion eine heilige ist. Gregor Brand (#551) deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger
Ich trete jetzt eine Reise an, die mich in das Abendrot meines Lebens führen wird. Ronald W. Reagan (#552) US-amerikanischer Schauspieler, republikanischer Politiker, 40. Präsident der Vereinigten Staaten
Wenn man gemütlich zu Hause sitzt, sinnt man auf Abenteuer. Hat man ein Abenteuer zu bestehen, wünscht man sich, man säße gemütlich zu Hause. Thornton Wilder (#557) US-amerikanischer Erzähler und Dramatiker
Wer immer nur funktioniert, entzieht sich dem Abenteuer des Lebens. Armin Müller-Stahl (#558) deutscher Schauspieler, Musiker, Maler und Schriftsteller.
Der sicherste Weg zur Ausgeglichenheit führt über das Abenteuer. Elfriede Hablé (#559) österreichische Aphoristikerin und Musikerin
Besser schreiben aber heißt zugleich auch besser denken; immer Mitteilenswerteres erfinden und es wirklich mitteilen können; übersetzbar werden für die Sprachen der Nachbarn; zugänglich sich dem Verständnisse jener Ausländer machen, welche unsere Sprache lernen; dahin wirken, dass alles Gute Gemeingut werde und den Freien alles frei stehe. Friedrich Nietzsche (#1324) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Der Aberglaube, in dem wir aufgewachsen, verliert, auch wenn wir ihn erkennen, darum doch seine Macht nicht über uns. Gotthold Ephraim Lessing (#568) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung
Der Aberglaube ist das ungeheure, fast hilflose Gefühl, womit der stille Geist gleichsam in der wilden Riesenmühle des Weltalls betäubt steht und einsam. Jean Paul (#569) eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter
Eigentlich ergreift der Aberglaube nur falsche Mittel, um ein wahres Bedürfnis zu befriedigen. Johann Wolfgang von Goethe (#571) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
»Dumm wie ein Mann« sagen die Frauen: »feige wie ein Weib« sagen die Männer. Die Dummheit ist am Weibe das Unweibliche. Friedrich Nietzsche (#1339) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wirklich abergläubisch ist, wer auf sein 13. Monatsgehalt verzichtet. Unbekannt (#574)
Aberglaube ist das Kennzeichen eines schwachen Geistes. Honoré de Balzac (#584) französischer Schriftsteller
Laß mich den Aberglauben eines Volkes schaffen, und mir ist es gleich, wer ihm seine Gesetze oder seine Lieder gibt. Mark Twain (#586) US-amerikanischer Schriftsteller
Kein Alkohol am Steuer! Ein Hügel auf der Straße reicht und sie verschütten alles. Unbekannt (#590)
Arbeit dehnt sich so weit aus, daß die für ihre Fertigstellung zur Verfügung stehende Zeit ausgefüllt wird. Cyril Northcote Parkinson (#591) englischer Historiker, Publizist und Journalist, Entdecker der Parkinsonschen Gesetze
Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches« Friedrich Nietzsche (#1320) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Man kann viel Arbeit erledigen, wenn man sonst nichts zu tun hat. Unbekannt (#599)
Alles auf der Welt hat seine Schattenseiten. Wenn die meisten Ehen funktionieren würden, kämen die Geschirrhändler nicht auf ihre Rechnung. Jean-Claude Patou (#604)
Auch die Ehe hat ihre Epochen, da die alte Liebe zu neuem Leben erwacht. Was bisher etwas Gewohntes war, wird mit einemmal etwas Ungewöhnliches wie die Sünde. Dezsö Kosztolányi (#605) ungarischer Übersetzer
Eine glückliche Ehe ist wie eine lange Unterhaltung, die einem trotzdem zu kurz vorkommt. André Maurois (#607) ranzösischer Romancier und Biograph
Es gibt ein sehr einfaches Merkmal für eine gute Ehe: Man ist glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt, als fortgeht. Heinz Rühman (#614) deutscher Schauspieler
Es gibt zwei Gründe, an denen so oft anfangs glückliche Ehen zugrunde gehen. Der erste: Zuwenig Geld. Der zweite: Zuviel Geld. Unbekannt (#615)
Es sind nicht die schlechtesten Ehen, wenn ein Blitz mit einem Blitzableiter verheiratet ist. Tilla Durieux (#617) deutsche Schauspielerin französisch-kroatischer Herkunft
Alle Eltern neigen dazu, an ihren Kindern Vorzüge zu sehen, die nicht sind. Volker Keßling (#618) deutscher Autor
Das Beste, was Eltern ihren Kindern mit auf den Lebensweg geben können, ist, ihnen täglich ein paar Minuten ihrer Zeit zu widmen. O. A. Battista (#619)
Das sollen die Eltern bedenken, daß sie in ihren Kindern Bürger des Himmelreichs vor sich haben. Johannes Evangelista Goßner (#620) deutscher katholischer, später evangelischer Missionar
Der erste Teil unseres Lebens findet sich in den Herzen derer wieder, die uns geliebt haben. Unbekannt (#621)
Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang. Martin Luther (#623) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Am Rausch ist nicht der Wein schuld, sondern der Trinker. Unbekannt (#626)
Die Frauen haben einen wunderbaren Instinkt für die Dinge. Sie bemerken alles - mit Ausnahme des Selbstverständlichen. Oscar Wilde (#631) irisch-englischer Schriftsteller
Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in diejenigen, welche das Unglaubliche glauben, und diejenigen, welche das Unwahrscheinliche tun. Oscar Wilde (#632) irisch-englischer Schriftsteller
Ich wähle meine Freunde nach ihrem guten Aussehen, meine Bekannten nach ihrem Charakter und meine Feinde nach ihrem Verstand. Oscar Wilde (#633) irisch-englischer Schriftsteller
Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln - Leute, die alles wissen, und Leute, die überhaupt nichts wissen. Oscar Wilde (#634) irisch-englischer Schriftsteller
Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: es stimmt. Oscar Wilde (#635) irisch-englischer Schriftsteller
Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht. Oscar Wilde (#636) irisch-englischer Schriftsteller
In der Wahl seiner Feinde kann der Mensch nicht vorsichtig genug sein. Oscar Wilde (#637) irisch-englischer Schriftsteller
Die Weltgeschichte ist die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre. Oscar Wilde (#638) irisch-englischer Schriftsteller
Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht. Oscar Wilde (#639) irisch-englischer Schriftsteller
Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen. Oscar Wilde (#640) irisch-englischer Schriftsteller
Der Kultiverte bedauert nie einen Genuß. Der Unkultivierte weiß überhaupt nicht, was ein Genuß ist. Oscar Wilde (#641) irisch-englischer Schriftsteller
Die Wissenschaft ist außer Reichweite der Moral, denn ihre Augen sind auf ewige Wahrheiten geheftet. Oscar Wilde (#642) irisch-englischer Schriftsteller
Demokratie ist nichts anderes, als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk. Oscar Wilde (#646) irisch-englischer Schriftsteller
Man umgebe mich mit Luxus. Auf das Notwendige kann ich verzichten. Oscar Wilde (#647) irisch-englischer Schriftsteller
Es gibt weder moralische noch unmoralische Bücher. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben, nichts sonst. Oscar Wilde (#651) irisch-englischer Schriftsteller
Mode ist eine so unerträgliche Form der Hässlichkeit, dass wir sie alle sechs Monate ändern müssen. Oscar Wilde (#653) irisch-englischer Schriftsteller
Ich gebe Ratschläge immer weiter. Es ist das einzige, was man damit anfangen kann. Oscar Wilde (#654) irisch-englischer Schriftsteller
Fortschritt ist eine Verwirklichung von Utopien. Oscar Wilde (#655) irisch-englischer Schriftsteller
Es ist wichtiger, daß sich jemand über eine Rosenblüte freut, als daß er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt. Oscar Wilde (#657) irisch-englischer Schriftsteller
Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man allein gewesen ist. Oscar Wilde (#658) irisch-englischer Schriftsteller
Das Publikum fühlt sich am wohlsten, wenn eine Mittelmäßigkeit zu ihm redet. Oscar Wilde (#660) irisch-englischer Schriftsteller
Wer nicht die Frauen hinter sich hat, bringt es in der Welt zu keinem Erfolg. Oscar Wilde (#664) irisch-englischer Schriftsteller
Ich bin offen gesagt, kein Freund langer Verlöbnisse. Sie geben den Brautleuten Gelegenheit, ihren Charakter schon vor der Hochzeit zu entdecken, was wie ich meine, niemals ratsam ist. Oscar Wilde (#665) irisch-englischer Schriftsteller
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. Oscar Wilde (#666) irisch-englischer Schriftsteller
In Prüfungen stellen Narren Fragen, die Weise nicht beantworten können. Oscar Wilde (#667) irisch-englischer Schriftsteller
Der Gebildete widerspricht den anderen, der wahre Weise sich selbst. Oscar Wilde (#668) irisch-englischer Schriftsteller
Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich werden, solange er sie nicht liebt. Oscar Wilde (#669) irisch-englischer Schriftsteller
Nur Leute, die ihre Rechnungen bezahlen, brauchen Geld, und ich bezahle meine nie. Oscar Wilde (#670) irisch-englischer Schriftsteller
Wenn wir Männer die Frau bekämen, die wir verdienen, könnte uns nichts Schlimmeres passieren. Oscar Wilde (#671) irisch-englischer Schriftsteller
Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer. Oscar Wilde (#672) irisch-englischer Schriftsteller
Der Fleiß ist die Wurzel aller Häßlichkeit. Oscar Wilde (#673) irisch-englischer Schriftsteller
Moral ist die Haltung, die wir Leuten gegenüber einnehmen, gegen die wir eine persönliche Abneigung haben. Oscar Wilde (#675) irisch-englischer Schriftsteller
Ein Experte ist ein gewöhnlicher Mann, der - wenn er nicht daheim ist - Ratschläge erteilt. Oscar Wilde (#676) irisch-englischer Schriftsteller
Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit. Oscar Wilde (#679) irisch-englischer Schriftsteller
Die Zigarette ist das vollendete Urbild des Genusses: Sie ist köstlich und läßt uns unbefriedigt. Oscar Wilde (#680) irisch-englischer Schriftsteller
Der Unterschied zwischen Literatur und Journalismus besteht darin, daß der Journalismus unlesbar ist und die Literatur nicht gelesen wird. Oscar Wilde (#681) irisch-englischer Schriftsteller
Zum Glück ist das Denken, in England wenigstens, nicht ansteckend. Oscar Wilde (#682) irisch-englischer Schriftsteller
Wenn man mir zustimmt, habe ich immer das Gefühl, im Unrecht zu sein. Oscar Wilde (#683) irisch-englischer Schriftsteller
Wer eine gute, verständige und schöne Frau sucht, sucht nicht eine, sondern drei. Oscar Wilde (#686) irisch-englischer Schriftsteller
Zeichnen ist die Kunst, Striche spazieren zu führen. Paul Klee (#695) deutscher Maler und Graphiker Schweizer Herkunft
Wahrhaftig, die Kunst ist s, was man verehren muß, nicht den Künstler; der ist nichts mehr als ein schwaches Werkzeug. Wilhelm Heinrich Wackenroder (#696) deutscher Schriftsteller, Mitbegründer der deutschen Romantik
Ein Maler ist verloren, wenn er sich findet. Max Ernst (#697) französischer Maler deutscher Herkunft
Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. Paul Klee (#701) deutscher Maler und Graphiker Schweizer Herkunft
Kunst hat mit der Realität nichts zu tun. Sie fügt nur zur Realität etwas hinzu. Alfred Döblin (#702) deutscher Nervenarzt, Psychoanalytiker, Erzähler und Essayist
Das Vollkommene soll nicht geworden sein. - Wir sind gewöhnt, bei allem Vollkommenen die Frage nach dem Werden zu unterlassen: sondern uns des Gegenwärtigen zu freuen, wie als ob es auf einen Zauberschlag aus dem Boden aufgestiegen sei. Friedrich Nietzsche (#1326) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wenn ich wüßte, was Kunst ist, würde ich es für mich behalten. Pablo Picasso (#709) spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer
Wer sich mit der Kunst verheiratet, bekommt die Kritik zur Schwiegermutter. Hildegard Knef (#711) deutsche Schauspielerin, Autorin und Chansonette
Wichtiger als ein Kunstwerk selbst ist seine Wirkung. Kunst kann vergehen, ein Bild zerstört werden. Was zählt, ist die Saat. Joan Miró (#712) spanischer surrealistischer Maler
Das, was den großen Künstler ausmacht, ist ein großer Wille, aber ein Wille, der gewollt wird, nicht der will. Hugo von Hofmannsthal (#714) österreichischer Lyriker, Dramatiker, Erzähler und Essayist
Der Intellektuelle geht an den Kern der Sache heran - der Künstler begnügt sich mit dem saftigen Fruchtfleisch. Unbekannt (#715)
Des Künstlers Beruf: Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens. Robert Schumann (#718) deutscher Komponist der Romantik
Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen. Johann Wolfgang von Goethe (#720) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Eigentlich bin ich ganz anders - ich komme nur nicht dazu.
Ödön von Horváth (#721) österreichisch-ungarischer Schriftsteller
Glückliche Menschen haben nicht den Leidensdruck, der nötig ist, um Kunst zu produzieren. Elfriede Jelinek (#722) österreichische tabulose Schriftstellerin, Romane, Theaterstücke
Ich glaube nicht, daß die moderne Kunst Gaukelei ist - ich weiß es. Ephraim Kishon (#725) sraelischer Journalist, satirischer Erzähler, Bühnenautor und Romancier
Ich liebe Bilder, die in mir den Wunsch erwecken, in ihnen herumzuspazieren, wenn es Landschaften sind, oder sie zu liebkosen, wenn es Frauen sind. Auguste Renoir (#726) französischer Maler des Impressionismus
Ich male die Dinge, wie ich sie denke, nicht wie ich sie sehe. Pablo Picasso (#727) spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer
Jeder Künstler soll es der Vogelmutter nachmachen, die sich um ihre Brut nicht mehr kümmert, sobald sie flügge geworden ist. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#729) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Maler sind Überzeugungstäter, die keinen sehnlicheren Wunsch haben als gehängt zu werden. Werner Finck (#736) deutscher Kabarettist, Schauspieler und Schriftsteller
Die Kunst ist im Niedergang begriffen, die sich von der Darstellung der Leidenschaft zu der des Lasters wendet. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#738) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Die Kunst ist nur Kunst, wo sie sich Selbstzweck, wo sie absolut frei, sich selbst überlassen ist, wo sie keine höheren Gesetze kennt als ihre eigenen, die Gesetze der Wahrheit und Schönheit. Ludwig Feuerbach (#739) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Ein Künstler geht nicht mit der Zeit. Woody Allen (#744) US-amerikanischer Schauspieler, Schriftsteller, Regisseur und Stadtneurotiker
Mit Kunst kann man sich nicht die Zähne putzen. Theo van Doesburg (#745) niederländischer Maler und Kunsttheoretiker
Nichts ist so armselig und melancholisch wie die Kunst, die nur an sich selbst und nicht an ihrem Thema interessiert ist. George Santayana (#747) panisch-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
Den Beweis, um die Existenz unendlicher Dinge, stellt man am Effektivsten mit der Liebe einer Frau zu Ihrem Schuhwerk, in Verbindung mit Geld dar. Julian Scharnau (#749) Dipl. Betriebswirt, Autor und Aphoristiker
Nur die Kunst gibt uns die Möglichkeit etwas zu sagen, was wir nicht wissen. Gabriel Laub (#752) tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker polnischer Herkunft
Nur die Kunst veröffentlicht den wirklichen Zustand unseres Bewußtseins. Martin Walser (#753) eutscher Dramatiker, Erzähler, Essayist, Theaterschriftsteller und Hörspielautor
Ob ein Kunstwerk gut ist, hat nichts damit zu tun, wie es aussieht. Das Entscheidende ist, was es beim Betrachter bewirkt. Unbekannt (#755)
Sensibilität ist das Warten auf das Leben im Nichts. Wer nicht mehr warten kann, wird zum Künstler. Gisela Böttcher (#756)
Das Geheimnis der Kunst liegt darin, daß man nicht sucht, sondern findet. Pablo Picasso (#759) spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer
Es gibt Dinge, die den meisten Menschen unglaublich erscheinen, die nicht Mathematik studiert haben. Archimedes (#761) antiker griechischer Mathematiker, Physiker und Ingenieur
Die Mathematik ist doch die angenehmste Wissenschaft; sie und die Astronomie vertreten bei mir Tanzgesellschaften, Konzerte und andere derartige Belustigungen, die ich nur dem Namen nach kenne. Karl Friedrich Bessel (#763)
Nicht etwa, daß bei größerer Verbreitung des Einblickes in die Methode der Mathematik notwendigerweise viel mehr Kluges gesagt würde als heute, aber es würde sicher viel weniger Unkluges gesagt. Karl Menger (#764) österreichischer Mathematiker
Religion und Mathematik sind nur verschiedene Ausdrucksformen derselben göttlichen Exaktheit. Kardinal Michael von Faulhaber (#765) 35 Jahre lang Erzbischof des Erzbistums München und Freising
Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen ihn ihren Standpunkt. David Hilbert (#767) bedeutender Mathematiker
Die Furcht vor der Mathematik steht der Angst erheblich näher als der Ehrfurcht. Felix Auerbach (#768) deutscher Physiker
An Archimedes wird man sich erinnern, wenn Aischylos vergessen ist - weil zwar die Sprachen sterben, nicht aber die mathematischen Ideen. Godfrey Harold Hardy (#769) britischer Mathematiker
Die Mathematik ist wie die Gottseligkeit zu allen Dingen nütze, aber wie diese nicht jedermanns Sache. Christian Jakob Kraus (#770) deutscher Philosoph und Ökonom
Ich wenigstens kenne keine vollbefriedigende Erklärung dafür, warum jede ungerade Zahl (von 3 ab), mit sich selbst multipliziert, stets ein Vielfaches von 8 mit 1 als Rest ergibt. Erich Bischoff (#771) Erforscher der Kabbalah, 1920
Ich glaube, daß es, im strengsten Verstand, für den Menschen nur eine einzige Wissenschaft gibt, und diese ist reine Mathematik. Hierzu bedürfen wir nichts weiter als unseren Geist. Georg Christoph Lichtenberg (#772) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Alles was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. Rene Descartes (#774) französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler
Von allen, die bis jetzt nach Wahrheit forschten, haben die Mathematiker allein eine Anzahl Beweise finden können, woraus folgt, daß ihr Gegenstand der allerleichteste gewesen sein müsse. Rene Descartes (#775) französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler
Die Mathematiker, die nur Mathematiker sind, denken also richtig, aber nur unter der Voraussetzung, daß man ihnen alle Dinge durch Definitionen und Prinzipien erklärt; sonst sind sie beschränkt und unerträglich, denn sie denken nur dann richtig, wenn es um sehr klare Prinzipien geht. Blaise Pascal (#776) französischer Philosoph, Mathematiker und Physiker, Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung
Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit. Albert Einstein (#777) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Alle Pädagogen sind sich darin einig: man muß vor allem tüchtig Mathematik treiben, weil ihre Kenntnis fürs Leben größten direkten Nutzen gewährt. Felix Christian Klein (#778) deutscher Mathematiker
Wir Mathematiker und Physiker dürfen das stolze Bewußtsein hegen, daß wir ein Wissensgebiet unser eigen nennen, welches der Menschheit fortschreitend immer neuen äußeren Erfolg und innere Einsicht bietet, und diese Freude an unserem Besitz, die müssen wir und wollen wir, wenn sie uns je verloren gegangen sein sollte, wiedergewinnen! Felix Christian Klein (#779) deutscher Mathematiker
Nun so wäre denn endlich die Untersuchung in die Geheimnisse der Mathematik gehüllt, damit doch ja niemand so leicht wage, sich diesem Heiligtum zu nähern. Johann Wolfgang von Goethe (#782) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Gott existiert, weil die Mathematik widerspruchsfrei ist, und der Teufel existiert, weil wir das nicht beweisen können. Andre Weil (#783) französischer Mathematiker
Das Einmaleins ist mir bis auf diese Stunde nicht geläufig. Franz Grillparzer (#787) österreichischer Dramatiker
Ich habe die Unart, ein lebhaftes Interesse bei mathematischen Gegenständen nur da zu nehmen, wo ich sinnreiche Ideenverbindungen und durch Eleganz oder Allgemeinheit sich empfehlende Resultate ahnen darf. Carl Friedrich Gauß (#788) deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker
Eine mathematische Wahrheit ist an sich weder einfach noch kompliziert, sie ist. Émile Lemoine (#789) französischer Mathematiker
Ein Mathematiker, der nicht irgendwie ein Dichter ist, wird nie ein vollkommener Mathematiker sein. Karl Weierstraß (#791) deutscher Mathematiker
Nos mathematici sumus isti veri poetae sed quod fingimus nos et probare decet. (Wir Mathematiker sind die wahren Dichter, nur müssen wir das, was unsere Phantasie schafft, noch beweisen.) Leopold Kronecker (#792) deutscher Mathematiker
Die beste von allen Sprachen der Welt ist eine künstliche Sprache, eine ziemlich gedrängte Sprache, die Sprache der Mathematik. Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski (#797) russischer Mathematiker
Man spricht von blutiger Ironie; das ist die echte Tragödie. Gerhart Hauptmann (#801) deutscher Dramatiker, Erzähler, Epiker und Autobiograph
Wer keine ironischen Frauen mag, sollte denen aus dem Weg gehen, die freundlich über andere Frauen sprechen. Robert Lembke (#803) deutscher Journalist, Fernsehmoderator, Quizmaster und 1972 Geschäftsführer des Deutschen Olympia-Zentrums
Die Gewöhnung an Ironie ebenso wie die an Sarkasmus verdirbt übrigens den Charakter. Sie verleiht allmählich die Eigenschaft einer schadenfrohen Überlegenheit: Man ist zuletzt einem bissigen Hunde gleich, der noch das Lachen gelernt hat außer dem Bellen. Friedrich Nietzsche (#808) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Mit zunehmendem Alter wird man nicht klug - man weiß nur genauer, daß es andere auch nicht sind. Gabriel Laub (#809) tschechisch- und deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker polnischer Herkunft
Bevor ich ein alter Mann wurde, war ich darauf bedacht, würdig zu leben. Jetzt, im Alter, richtet sich mein ganzes Streben darauf, in Würde zu sterben. Lucius Annaeus Seneca (#811) römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann
Das sicherste Zeichen für beginnendes Alter ist, daß man schnell noch ein paar Jugendsünden begeht. Maurice Chevalier (#813) französischer Schauspieler und Chansonsänger
Der Alte verliert eines der größten Menschenrechte: er wird nicht mehr von seinesgleichen beurteilt. Johann Wolfgang von Goethe (#814) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben; aber für das Neue sollen wir eigentlich leben. Heinrich Theodor Fontane (#815) deutscher Journalist, Erzähler und Theaterkritiker
Unser Körper erinnert uns täglich daran, daß er älter wird; unser Geist spiegelt uns vor, daß er ewig jung bleibe. Johannes Gross (#816) deutscher Journalist und Publizist
Die Insekten stechen, nicht aus Bosheit, sondern weil sie auch leben wollen: ebenso unsere Kritiker; sie wollen unser Blut, nicht unsern Schmerz. Friedrich Nietzsche (#1335) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Nichts zeigt das Alter eines Menschen so sehr, wie wenn er die junge Generation schlecht macht. Hermann Hesse (#820) deutsch-schweizerischer Lyriker, Essayist, Erzähler und Kritiker
Altern ist eine schlechte Gewohnheit, die ein beschäftigter Mensch gar nicht erst aufkommen läßt. André Maurois (#821) ranzösischer Romancier und Biograph
Lange leben wollen alle
und sich freuen hier auf Erden.
Keiner will in seinem Falle
aber dabei älter werden. Wolfgang Salpeter (#826) deutscher Publizist
Fängst du dir zu beweisen an,
daß du noch jung geblieben bist,
dann, lieber Freund, denk stets daran,
daß dies ein Alterszeichen ist. Wolfgang Salpeter (#828) deutscher Publizist
Man kann nichts dagegen tun, daß man altert, aber man kann sich dagegen wehren, daß man veraltet. Unbekannt (#831)
Von einem bestimmten Alter an bereut man nur noch, was man nicht getan hat. Alfred Polgar (#834) österreichischer Schriftsteller und Kritiker
Man braucht immer rund zehn Jahre, um sich an sein Alter zu gewöhnen. Unbekannt (#835)
Man muß sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man im Alter daran gehen kann. Konfuzius (#838) chinesischer Philosoph und Begründer des Konfuzianismus
Über ein altes Weib geht nichts als ein alter Mann, der ein altes Weib ist. Johann Nepomuk Nestroy (#841) österreichischer Schauspieler, Sänger, Dramatiker und Satiriker
Die die dich arrogant nennen sind selten als Freunde für dich da. Björn Petermann (#846) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Das Alter ist wie eine Bergbesteigung. Je höher man kommt, desto müder und kurzatmiger wird man, aber dafür weitet sich der Blick immer mehr. Ingrid Bergmann (#850) schwedische Schauspielerin
Ich hör es gern, wenn auch die Jugend plappert,
das Neue klingt, das Alte klappert. Johann Wolfgang von Goethe (#852) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Was soll das Jammern übers Altwerden? Wenn alte Leute innerlich jung sind, wirken sie gleich um zehn bis zwanzig Jahre jünger. Dolly Parton (#853) amerikanische Country-Sängerin
Das Alter läßt sich leichter ertragen, wenn man den Faltenwurf im Gesicht als künstlerische Drapierung betrachtet. Vivien Leigh (#854) britische Film- und Theaterschauspielerin
Alt werden ist natürlich kein reines Vergnügen. Aber denken wir an die einzige Alternative. Robert Lembke (#856) deutscher Journalist, Fernsehmoderator, Quizmaster und 1972 Geschäftsführer des Deutschen Olympia-Zentrums
Alternde Menschen sind wie Museen: Nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Inneren. Jeanne Moreau (#857) französische Schauspielerin und Regisseurin
Je älter man wird, desto wichtiger ist es, sein Alter nicht hervorzuheben. Peter E. Schumacher (#859) deutscher Publizist und Aphoristiker
Alt fühlt man sich nur dann, wenn man Dinge bereut, die man falsch gemacht hat. Sophia Loren (#861) italienische Schauspielerin
Wer nur darauf baut, schön und begehrenswert zu sein, der hat es freilich schwer beim Älterwerden. Witta Pohl (#862) deutsche Schauspielerin
Alte Leute sind gefährlich; es ist ihnen völlig egal, was aus der Welt wird. George Bernard Shaw (#867) irischer Dramatiker und Satiriker
Das Alter hat auch gesundheitliche Vorteile: Zum Beispiel verschüttet man ziemlich viel Alkohol, den man sonst getrunken hätte. André Gide (#868) französischer Schriftsteller, Nobelpreisträger
Altsein ist ein herrlich Ding, wenn man nicht verlernt hat, was Anfangen heißt. Martin Buber (#872) österreichisch-israelischer Philosoph
Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt auch das Alter ganz allein. Jeanne Moreau (#877) französische Schauspielerin und Regisseurin
Das Greisenalter, das wir alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben. Marcus Tullius Cicero (#878) römischer Politiker, Anwalt und Philosoph
Alter verbessert den Wein und den Kapitalertrag, aber ich wüßte nicht, was sonst. Unbekannt (#882)
Wenn man sich zu alt für eine Sache dünkt, sollte man sie erst recht probieren. Pablo Picasso (#883) spanischer Maler, Graphiker und Bildhauer
Humor, Zärtlichkeit und Aufmüpfigkeit sind die besten Mittel gegen das Altern. Yves Montand (#884) französischer Chansonnier und Schauspieler italienischer Herkunft
Noch gerne der Zeit gedenk ich,
als alle meine Glieder noch gelenkig,
bis auf eins.
Die Zeit ist längst vorüber,
steif sind alle meine Glieder,
bis auf eins. Unbekannt (#891)
Wer nicht alt werden will, der muß sich jung hängen. Unbekannt (#893)
Es ist nicht schwierig zu altern, wenn man seit Jahren nichts anderes tut. Willy Millowitsch (#901) deutscher Schauspieler
Das Alter ist ein höflicher Mann:
Einmal übers andre klopft er an,
aber nun sagt niemand: Herein!
Und vor der Türe will er nicht sein.
Da klinkt er auf, tritt ein so schnell,
und nun heißt´s, er sei ein grober Gesell. Johann Wolfgang von Goethe (#902) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Das Seltenste, was ich gesehen habe: ein alter Tyrann. Thales von Milet (#903) griechischer Naturphilosoph, Staatsmann, Mathematiker, Astronom und Ingenieur
Eine Überalterung liegt sicher dann vor, wenn die Verlesung der Liste der seit der letzten Sitzung Verstorbenen Vereinsmitglieder länger als fünf Minuten dauert. Manfred Rommel (#904) deutscher CDU-Politiker
Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach Jahren der Last hat man die Last der Jahre. Alfred Polgar (#905) österreichischer Schriftsteller und Kritiker
Das Alter ist die Zeit, wo man das nicht mehr tun soll, wofür man früher zu jung war. William Somerset Maugham (#908) englischer Dramatiker, Schriftsteller, Arzt und Agent
Wir müssen uns mit dem Altern abfinden, denn es ist bis heute die einzige Möglichkeit, alt zu werden. Unbekannt (#913)
Den Stil verbessern - das heißt den Gedanken verbessern, und gar nichts weiter! - Wer dies nicht sofort zugibt, ist auch nie davon zu überzeugen! Friedrich Nietzsche (#1328) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Über jede neue Falte sollte man sich freuen, weil sie die Glätte nimmt. Sky du Mont (#915) deutscher Schauspieler und Autor
Der Vorteil des Alters ist,
daß man die Dinge nicht mehr begehrt,
die man sich früher nicht leisten konnte. Walter Matthau (#917) US-amerikanischer Filmschauspieler
Geburtstage sind Tage, an denen man sich entscheidet,
endlich alles zu machen, was man schon lange machen wollte - um schließlich dann alles wieder auf das kommende Jahr zu verschieben. Unbekannt (#922)
Feiere jeden Geburtstag als ob es der letzte wäre und bedenke
das Liebe das einzige Geschenk ist, das wirklich die Mühe wert
ist, zu geben. Unbekannt (#923)
Ein neues Jahr des Lebens heißt: neue Gnade, neues Licht, neue Gedanken, neue Wege zum Ziel der Wege. Otto Riethmüller (#924) Pfarrer und geistlicher Dichter
Die Frauen verlangen Unmögliches: Man soll ihr Alter vergessen, aber sich immer an ihren Geburtstag erinnern. Karl Farkas (#925) österreichischer Schauspieler und Kabarettist
An seinem Geburtstag hat man zwei Möglichkeiten: jammern und trauern über das Älterwerden, oder feiern, was man bisher aus seinem Leben gemacht hat . Wenn es irgendetwas zu feiern gibt, dann den wunderbaren Umstand, daß man lebt. Paul Wilson (#927) US-amerikanischer Erzähler, Essayist und Aphoristiker
Kleine Kinder sind noch immer das Symbol einer ewigen Vereinigung von Liebe und Pflicht. George Eliot (#928) Erzählerin und Schrifstellerin
Wenn wir sicher zu Hause sitzen, wünschen wir uns, wir hätten ein Abenteuer zu bestehen. Thornton Wilder (#931) US-amerikanischer Erzähler und Dramatiker
Ich verstehe nicht, weshalb man so viel Wesens um die Technik des Komödien-Schreibens macht. Man braucht doch nur die Feder in ein Whisky-Glas zu tauchen. Oscar Wilde (#933) irisch-englischer Schriftsteller
Manche Menschen reisen hauptsächlich in den Urlaub, um Ansichtskarten zu kaufen, obwohl es doch vernünftiger wäre, sich diese Karten kommen zu lassen. Robert Musil (#934) österreichischer Schriftsteller
Wenn ich Mediziner wäre, würde ich jedem Patienten Urlaub verschreiben, der seine Arbeit für wichtig hält. Bertrand Arthur William Russell (#938) brit. Philosoph u. Mathematiker, 1950 Nobelpreisträger für Literatur
Urlaub ist, nichts zu tun und den ganzen Tag dafür zur Verfügung zu haben. Unbekannt (#940)
Seltsam: Alle wollen in Urlaub fahren, möglichst ganz, ganz weit weg. Aber dort bleiben wollen sie dann doch auch wieder nicht. Wolfgang Reus (#943) deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker
Es soll ja schon Länder geben, die eine Tourismussteuer planen, damit sich die deutschen Urlauber bei ihnen wie zu Hause fühlen. Unbekannt (#946)
In einem kleinen kalifornischen Unternehmen gilt die Regel, daß jeder Mitarbeiter, der im Urlaub dienstlich am Telefon verlangt wird, eine Extrawoche freibekommt. Aus ›Das Beste‹ Juli 1982 (#947)
Das Praktische am Urlaub ist, daß er einem nicht nur die Kraft gibt, die Arbeit wieder aufzunehmen, sondern einen auch derart pleite macht, daß einem gar nichts anderes übrig bleibt. Unbekannt (#948)
Urlaub ist nicht ganz ungefährlich. Vielleicht kommt dabei heraus, daß man gar nicht mehr gebraucht wird. Jacques Tati (#950) französischer Filmschauspieler und Regisseur
Für Urlaub habe ich keine Zeit. Zwischendurch fahre ich zum Ausspannen auf mein Schloß in die Bretagne oder nach Monte Carlo. Karl Lagerfeld (#951) deutscher Modeschöpfer
Dein größter Gegner wird immer jemand sein der nichts mehr zu verlieren hat Björn Petermann (#954) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Mit den Waffen der Technik kann man Gegner vernichten - überwinden kann man sie nur mit den Waffen des Geistes. Erich Limpach (#956) deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker
Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf unsere nicht achten. Johann Wolfgang von Goethe (#961) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Derjenige kämpft gut, der den Gegner steuert und ihm keine Möglichkeit gibt, sich selbst zu steuern. Unbekannt (#964)
Eine politische Karriere hängt nicht nur von den richtigen Freunden, sondern auch von den richtigen Gegnern ab. Bernard Bosson (#967)
Einen Gegner, den man nicht besiegen kann,
muß man als Vebündeten gewinnen. Unbekannt (#971)
Man soll den Gegner nicht schlechter machen, als er ohnehin ist. Mark Twain (#973) US-amerikanischer Schriftsteller
Ohne deinen Gegner kommst du nicht gegen dich an. Manfred Hinrich (#974) Dr. phil., deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller
Wir legen nicht eher besonderen Wert auf den Besitz einer Tugend, bis wir deren völlige Abwesenheit an unserem Gegner wahrnehmen. Friedrich Nietzsche (#977) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich gebe kein Rätsel auf. Manfred Hinrich (#980) Dr. phil., deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller
Geheimnisse sind unseren Mitmenschen entweder zu unbedeutend oder zu wichtig, um sie geheim zu halten. Unbekannt (#986)
Die schlichte Wahrheit wird in einer Nation oder in einem Zeitalter höchstens zehn Menschen beeinflussen, während von einem Geheimnis Millionen an der Nase herumgeführt werden. Viscount Henry St. John Bolingbroke (#990) Politiker und Philosoph
Der Sonnenschein verdeckt irdische Geheimnisse, der Geldschein menschliche Möglichkeiten. Manfred Hinrich (#993) Dr. phil., deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller
Das wahre und interessante Leben eines menschlichen Wesens spielt sich im Verborgenen wie unter dem Schleier der Nacht ab… Jede persönliche Existenz ist ein Geheimnis. Anton Pawlowitsch Tschechow (#997) russischer Erzähler und Dramatiker
Wenn Geheimnisse nicht gelüftet werden, fangen sie an zu stinken. Alfred Oder (#1001) deutscher Publizist
Wer den kleinsten Teil eines Geheimnisses hingibt, hat den anderen nicht mehr in seiner Gewalt. Jean Paul (#1004) eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter
Wer ein Geheimnis wirklich für sich behalten will, schafft das auch ohne fremde Hilfe. Unbekannt (#1005)
Ein Geheimnis ist wie ein verspieltes Kind, das sich auf der Achterbahn unserer Zunge amüsiert und immer wieder fahren möchte. Unbekannt (#1007)
Einer Frau ein Geheimnis anzuvertrauen und sie gleichzeitig zum Schweigen zu verpflichten, ist genauso, als gäbe man ihr drei Löffel Rizinusöl und sperrte danach die Toilettentür zu. Claude Chabrol (#1011) französischer Filmregisseur
Es gehört zu den vielen Geheimnissen des Lebens, daß unter all den Schlüsseln, die man bei sich hat, immer einer ist, der nirgends paßt. Unbekannt (#1012)
Es genügt nicht, das Geheimnis zu offenbaren; man darf die anderen gar nicht ahnen lassen, daß man ein Geheimnis hat. Seami Motokiyo (#1013) japanischer Dramatiker
Wer seine Geheimnisse dem Wind anvertraut, darf sich nicht wundern, wenn die Bäume sie ausplaudern. Unbekannt (#1014)
Wer verrät, er verwahre ein Geheimnis, hat schon dessen erste Hälfte ausgeliefert. Und die zweite wird er nicht lange behalten. Jean Paul (#1018) eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter
Das beste Mittel, ein Geheimnis zu hüten, ist der Verzicht auf fremde Hilfe. Unbekannt (#1021)
Das einfachste Mittel, ein Geheimnis zu hüten, ist, es sich erst gar nicht anvertrauen zu lassen. Unbekannt (#1022)
Es ist sicherer auf das Meer mit einem löcherigen Boot zu fahren, als ein Geheimnis einer Frau anzuvertrauen. Russisches Sprichwort (#1030)
Geheimnisse sind etwas Furchtbares. Sie nicht zu kennen ist genauso schlimm, wie sie nicht preisgeben zu dürfen. Robert Maly (#1034) deutscher Aphoristiker
Ich habe einen ganz einfachen Geschmack. Ich bin stets mit dem Besten zufrieden. Oscar Wilde (#1036) irisch-englischer Schriftsteller
Sieh auf in den Himmel zu den Sternen. Wenn du dort den Einen findest der nur dir zu blinkt, dann kannst du dir sicher sein das du niemals allein sein wirst! Sebastian Thömmes (#1039)
Wenn die Sonne scheint kann selbst der blasseste Mondschein schöner wirken als der Strahl der Sonne im Gesicht!
Sebastian Thömmes (#1042)
Der Normalmensch ist, wie es ihm sein angeborenes Wesen vorgibt. Ich bin, wie ich will. Klaus Zankl (#1043)
Es ist seltsam: Gehe ich mit Unterleibschmerzen zum Urologen, und diagnostiziert er beispielsweise eine Blasenentzündung, so sagt er, meine Blase sei krank; dies werde er kurieren. Gehe ich mit Ohrenschmerzen zum Ohrenarzt, so sagt er, mein Innenohr sei krank; dies werde er kurieren. Gehe ich mit Magenschmerzen zum Internisten, so sagt er, mein Bauch sei krank; dies werde er kurieren. Gehe ich aber zum Neurologen, so sagt er, ich sei krank. Warum ist das so? Klaus Zankl (#1044)
Des Dichters Seele ist und bleibt ein Ort von wenig Heiterkeit. Klaus Zankl (#1045)
Der Mensch ist im Normalfall leider nicht zum Wachsen oder Werden da, sondern nur zum Sein. Gleichsam einem Tier frißt, scheißt und schläft er. Am Ende seiner Tage muß er Abschied nehmen und tut sich mit dem Nirvana schwer. Sollte er im Laufe seines Lebens seinem schlimmsten Feind begegnet sein, der einmaligen, oder was wahrscheinlicher ist, der mehrmaligen narzißtischen Kränkung, so findet er dies unerträglich. Alle körperlichen Krankheiten zusammen richten in ihm keinen annähernd so großen Schaden an wie die Herabwürdigungen, die ihn dauerhaft bis zur Persönlichkeitsstörung prägen. Nichtsdestotrotz läßt keiner den anderen in Frieden. Wozu ist das Leben da? Adlai Ewing Stevenson (#1047) US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois
Es gibt für die Entstehung des Menschen zwei bedeutsame Theorien: Die eine ist die Evolution, die andere ist die Schöpfungsgeschichte. Bei der einen fehlen wichtige Bindeglieder, die bis heute nicht gefunden worden sind. Bei der anderen stellt sich die Frage, warum ein allmächtiger Gott wissentlich zwei zunächst vollkommene Menschen schuf, die danach aber zu mutierten Sündern werden und dieses weitervererben würden, denn der Mensch handelt bei seiner Aggression oftmals nicht aus einem angeborenen oder erworbenen Zwang, den man vielleicht noch entschuldigen könnte, sondern aus einer zutiefst empfundenen Leidenschaft, die naturgemäß begrüßt und bejaht wird. Dieses wiederum impliziert die volle Schuldfähigkeit. Wer also wird der Richter sein, die Evolution, also niemand, oder Gott? Wie wird er urteilen, und was sind seine Motive, falls er welche hat? Klaus Zankl (#1048)
Es waren stets der neurasthenische Zweifel und das eher subjektiv - abstrakte Denken, die mich lächerlich erschienen ließen. Und doch besitzen sie eine große Legitimität, denn die größte vernachläßigte Fehlerquelle im Denken ist und bleibt die maßlose Sicherheit darin. Zwar scheint sie makellos, nicht widerlegbar und offenkundig richtig. Aber doch zeigt die Geschichte: Was gestern galt, gilt heute nichts mehr, was gestern richtig war, ist heute falsch. Sogar: Was gestern bewiesen wurde, ist heute nichts mehr wert. Falls der konkrete Denker ausnahmsweise der subjektiven Denkweise zugänglich gemacht und somit ad absurdum geführt werden konnte, welch Zweifel sind in seinem Gesicht! Klaus Zankl (#1049)
Die älteste Diktatur ist die des einzelnen. Teils wird sie überschattet von staatlichen Diktaturen, aber irgendwann ist es Zeit, jede solche über Bord zu werfen und durch eine andere Regierungsform zu ersetzen. Was bleibt, ist das angeborene menschliche Verhalten, welches auf Fremdbestimmung und Zuweisung abzielt und das tägliche Zusammenleben im Kern bestimmt. Es hat sich als negativ und unabänderlich erwiesen. Es gibt also keine Möglichkeit, den Anspruch auf diese Fremdbestimmung und der damit verbundenen Diktatur zu beseitigen. Klaus Zankl (#1052)
Das eine oder andere wird dir der Mensch verzeihen, aber eines nie: Wenn du ihn verläßt, und das, obwohl er selbst nicht anders handeln würde! Klaus Zankl (#1053)
Es gibt etwas, was in Deutschland traditionell seit jeher maßlos überbewertet wird: Die Arbeit nämlich. Klaus Zankl (#1054)
Es ist immer dasselbe: Wer denken kann, schafft das Abitur nicht. *
Der typische Deutsche
Klaus Zankl (#1056)
Wer folgerichtig und gegen seine Erfahrung denken kann, der ist wirklich intelligent und bewundernswert Klaus Zankl (#1057)
Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft. Friedrich Nietzsche (#1325) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Immer wenn ich urologisch untersucht worden bin, denke ich nachher anders als vorher. Klaus Zankl (#1061)
Es heißt, ich solle menschlich sein. Also gut, wen soll ich umbringen? Klaus Zankl (#1062)
Die Angst ist der unendliche Strudel, der mich hoffnungslos ohne Wiederkehr davontreibt. Klaus Zankl (#1066)
Die Sensibilität ist eine sehr positive Eigenschaft. Schade aber, daß sie meistens nur gegen sich selbst Anwendung findet. Klaus Zankl (#1067)
Bei einigen Menschen wird durch nichts die Verwandtschaft zum Tiere deutlicher als beim Fressen. Klaus Zankl (#1069)
Der Alkohol ist nicht nur ein gefährliches Suchtmittel, er kann auch bei der Arbeit an ungefährlichen Maschinen - und dazu mag die Schreibmaschine ja gehören - inspirierend wirken und zum Beispiel die Erstellung von Aphorismen begünstigen. Klaus Zankl (#1070)
Die Psychose ist der nichtzugängliche Irrglaube. Gemessen an dieser Definition gibt es sehr viele Kranke in diesem Lande, wenngleich auch nicht immer im rein medizinischen Sinne. Klaus Zankl (#1071)
Der Mensch ist so beschaffen, daß sein Handeln und Wirken zukunftsorientiert zu nennen sei. Daher darfst du ihm alles nehmen, aber nicht den Glauben und die Hoffnung, daß alles besser werde. Klaus Zankl (#1072)
Das Glück ist nicht nur von äußeren Faktoren abhängig. Vielmehr spielen auch biochemische Prozesse im Gehirn eine wichtige Rolle. Arbeiten sie anlagebedingt unregelmäßig oder gestört, ist kein Glück zu erreichen, so sehr man sich auch anstrengt. Klaus Zankl (#1073)
Was ich dem Psychiater nicht verzeihe, ist seine Reduktion meines Seins auf einen neurologischen Zustand. Klaus Zankl (#1074)
Der Freitod wird meistens als „Selbstmord“ bezeichnet. Diesen Begriff konnte ich nie teilen, da der „Mord“ stets ein niederes Motiv zur Basis hat und nicht die Verzweiflung, den Schmerz oder das Elendsein. Klaus Zankl (#1075)
Sage mir, wie ein Volk seine Kinder behandelt, und ich sage dir, wie es seine Fremden behandelt. Klaus Zankl (#1077)
Sollte jemandem in der Öffentlichkeit ein Mißgeschick passieren, lachen diejenigen am lautesten, die in ihrer Jugend am meisten narzistisch gekränkt worden sind. Klaus Zankl (#1078)
Zum Glück nimmt der einem entgegengebrachte Respekt im Alter immer weiter zu. Man braucht dann die Leute nicht mehr so oft anzuschreien, um seinen Anspruch auf Wertschätzung zu dokumentieren. Klaus Zankl (#1080)
Der Mensch kritisiert meist das, was er selbst nicht besser kann. Klaus Zankl (#1081)
Gott schuf die Erde und den Menschen. Was das sollte, ist nicht klar. Klaus Zankl (#1082)
In manchen Kreisen darf man nicht erwähnen, daß man einmal studiert habe. Klaus Zankl (#1084)
Ich habe noch niemanden kennengelernt, der nicht irgendwann gegen mich aggressiv geworden wäre. Klaus Zankl (#1085)
Zur Anerkennung bedarf es erstaunlicher Leistungen. Zur Ablehnung bedarf es gar nichts. Klaus Zankl (#1086)
Die wenigen Menschen, die tatsächlich etwas zu sagen haben, sterben meist früh. Klaus Zankl (#1088)
Als Individualist bin ich Herr meiner Persönlichkeit, nicht aber meines Magens. Beim Normalmenschen ist es genau umgekehrt. Klaus Zankl (#1089)
Nur wenige Menschen sind nicht bereit, im Namen ihres Feindbildes zu töten. Klaus Zankl (#1093)
Haut der eine Normalmensch dem anderen Normalmenschen ordentlich aufs Maul und beobachtet dies ein dritter Normalmensch, so fragt sich dieser dritte Normalmensch nicht, was das wohl sollte. Bekommt aber auch er ein paar aufs Maul, dann fragt er sich, was das wohl sollte. Klaus Zankl (#1094)
Gott hätte das selbsttragende Kabinett des Grauens namens Erde nicht schaffen dürfen. Klaus Zankl (#1095)
Interessant wird es immer dort, wo einer „zurecht“ Gewalt, in welcher Form auch immer, erlitten hat, weil ich dann nämlich fassungslos vor den Rationalisierungen des Täters stehe. Oftmals sind sie „moralisch“, „ethisch“, „religiös“ oder „politisch“ motiviert, also absurd begründet. Klaus Zankl (#1096)
Treffen sich zwei Menschen, halten sie einander für Ärsche. Was sie nicht wissen: Recht haben beide. Klaus Zankl (#1097)
Allzu eitle Menschen studieren wohl nur fürs Ego, nicht aber aus dem Grunde der Bildung oder Wissenschaft. Klaus Zankl (#1098)
Allzu eitle Menschen studieren wohl nur fürs Ego, nicht aber aus dem Grunde der Bildung oder Wissenschaft. Klaus Zankl (#1099)
Es gehört wohl zum Genie, daß es Respektspersonen und solche, die sich dafür halten, selten anerkennen wird. Klaus Zankl (#1100)
Viele derjenigen Frauen, die früher autoritär erzogen worden sind, finden sich später bei den Feministinnen wieder. Klaus Zankl (#1101)
Wer in den Vordergrund seiner Gegenwart treten will, sollte nie vergessen, dass der Hintergrund seiner Vergangenheit in seinem Schatten gespeichert bleibt Christa Schyboll (#1102) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Warum das Messen der Zeit, wenn nicht einmal zwei Menschen auf die gleiche Weise ticken? Christa Schyboll (#1103) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Wenn die familiäre Atmosphäre so dicht geworden ist, dass Eisen darin schwimmen kann, ist es an der Zeit die emotionalen Zimmer zu lüften. Christa Schyboll (#1104) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Wer bisher nur mit der kleinen dunklen Welt hinter den eigenen Augen denkt, sollte sicherheitshalber auch den hellen Himmel des Herzens mit in Erwägung ziehen. Christa Schyboll (#1105) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Lass dich anstecken von der Menschlichkeit und infizier dann gründlich deine Umgebung,
auf dass der Virus der Nächstenliebe die Welt erobert, bevor es ein anderer Virus schafft. Christa Schyboll (#1106) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Wer glaubt, dass durch den Trauschein die Ehe so unzerstörbar ist wie eine Wasserstoffbrückenbindung, der kennt noch nicht die Halbwertzeit von Liebesatomen. Christa Schyboll (#1107) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Wer über alles und nichts lächelt, ist entweder sehr weise oder sehr dumm. Christa Schyboll (#1108) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Manche Müllentsorger sind Menschen, die sich leicht damit tun, neben dem materiellen Schrott auch gleich die Seelenmüllerinnerungen der Vorbesitzer des Unrats gleich mit weg zu karren. Christa Schyboll (#1109) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Kreative Differenzen eignen sich hervorragend dazu, im bestehenden Chaos erste zarte Ordnungsstrukturen zu erkennen. Christa Schyboll (#1110) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Während das Eis der Gletscher mehr und mehr schmilzt, türmt sich der Eisberg der Gleichgültigkeit gegen die Naturzerstörung immer höher auf. Christa Schyboll (#1111) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Manche Helden zeichnen sich dadurch aus, dass sie lieber ein Leben retten als viele, weil sie im Affekt eine kleine mathematische Gleichung übersahen. Christa Schyboll (#1113) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Wenn die Zeit es nicht mehr sonderlich eilig hat, ist dies ein erstes Indiz dafür, dass sich im Raum die Trägheit ausbreitet. Christa Schyboll (#1114) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Wenn sich Regeln und Gesetze häufen, ist anzunehmen, dass sich die Menschen aufgrund einer noch unbemerkten Massenpsychose hinter den Mauern der Angst vor der Freiheit verbarrikadiert. Christa Schyboll (#1115) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Wem zu strahlen bestimmt ist, strahlt auch durch die dicken Schichten von Armut, Krankheit und Not. Christa Schyboll (#1116) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Reichtum - Das ungewisse streben nach mehr. Björn Petermann (#1117) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Computer helfen uns die Probleme zu lösen, die wir ohne sie nicht hätten. Unbekannt (#1119)
Wenn sich das alltägliche Chaos neuerdings in Ordnung maskiert, sollte man weniger die neue Ordnung als vielmehr den Maskenbildner hinterfragen. Christa Schyboll (#1121) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Noch weiter westlich, ist östlich. Charly Schneider (#1122) eigentlich Karl-Heinz Schneider. Wohnt in Altenkirchen im Westerwald.
E-Mail: post@charly-schneider.de
QUOD LICET BOVI. lieber missverständlich sein, als missverstanden wer- den. man kann und man darf inkohärent denken.
f.richter (#1123) Concept-Künstler mit Schreiballüren.
Lebenskunst besteht zu 90 Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann. Samuel Goldwyn (#1130) amerikanischer Filmproduzent
Sorgen ertrinken nicht in Alkohol, sie können schwimmen. Heinz Rühman (#1136) deutscher Schauspieler
Die märchenhaftestes aller Geschichten, ist die der Geschichte. Julian Scharnau (#1137) Dipl. Betriebswirt, Autor und Aphoristiker
Der wahre Gewinner, übt sich in Muße und ist dennoch Erfolgreich.
Julian Scharnau (#1138) Dipl. Betriebswirt, Autor und Aphoristiker
"Demokratie ist Legitimationstheater vor dem Vorhang. Dahinter werden die Hedgefonds abgewickelt, also maßgebliche Entscheidungen getroffen."
Ekkehart Mittelberg (#1140) Literaturwissenschaftler
"Kein Chirurg kann das wichtigste Merkmal der Schönheit implantieren: die Anmut."
Ekkehart Mittelberg (#1143) Literaturwissenschaftler
Mir ward ein Glück, das ich höher schätzte als alles Gold in Kaliforniens E´bne: Ich hatte niemals Vorgestezte und niemals Untergeb´ne.
Adlai Ewing Stevenson (#1145) US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois
Dummköpfe zu ertragen, ist sicherlich der Gipfel der Toleranz! Voltaire (#1148) französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller
Die Liebe ist das Licht der Welt
und die Ehe ist die Stromrechnung. Unbekannt (#1152)
Aus drei Anekdoten ist es möglich, das Bild eines Menschen zu geben Friedrich Nietzsche (#1319) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
"Für mich sind Körper und Geist eine Einheit. Sie sind nicht voneinander zu trennen. Der Geist beherrscht unseren Körper. Das bedeutet Gehirn-Kraft-Ausdauer. Für mich beinhaltet dies Gehirntraining-Krafttraining-Ausdauertraining. Das ist meine Glücksformel um glücklich zu sein."
Autor: Peter Maurer
(*1963)
Peter Maurer (#1155) Personaltrainer/Autor
"Der Mensch wird nie die Erkenntnis besitzen, dass er die somatischen und geistigen Fähigkeiten weiterentwickeln muss, damit er glücklich werden kann. Ohne an seine eigenen körperlichen und psychischen Grenzen zu gehen, wird er nie das Wissen erlangen, sich selbst zu Kennen und zu Verstehen. Er wird nie sein eigenes ICH fühlen. Er kennt und versteht nur das SEIN, ein DASEIN, dass von Manipulationen beherrscht wird und ihn unglücklich macht." Amintore Fanfani (#1162) italienischer Politiker Democracia Cristiana, Wirtschaftswissenschaftler, Außenminister und Präsident der UN-Vollversammlung
Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen. Dieter Hildebrandt (#1163) deutscher Kabarettist
Was du vorhast, ist ein Kinderspiel – also gar nicht so einfach, nicht wahr! Rolf da Galln (#1169)
Die Erkenntnis ist nur schielend zu finden. Sie liegt immer leicht neben dem, wo du sie suchst. Sie ist immer nicht ganz das, was du betrachtest. Sie ist der Kit zwischen deinen Ereignissen. Sie ist das Dazwischen und das Dahinter. Sie ist immer mehr das Andere als das Offensichtliche. Rolf da Galln (#1170)
Nein, das Ziel der Menschheit kann nicht am Ende liegen, sondern nur in ihren höchsten Exemplaren. Friedrich Nietzsche (#1322) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wisset ein erhabener Sinn
Legt das große in das Leben
aber sucht es nicht darin Adlai Ewing Stevenson (#1172) US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois
Gegen organisierte Macht gibt es nur organisierte Macht; ich sehe kein anderes Mittel, so sehr ich es auch bedaure. Albert Einstein (#1175) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Ich bin immer gegen die Gewalt aufgetreten, aber meine Theorien haben leider der Menschheit das furchtbarste Gewaltpotential in die Hände gelegt, und dies ist eine schwere Belastung für mich. Albert Einstein (#1176) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig. Albert Einstein (#1177) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Die Quantenmechanik ist sehr Achtung gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, dass das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, dass der Alte nicht würfelt Albert Einstein (#1181) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Es scheint hart, dem Herrgott in die Karten zu gucken. Aber dass er würfelt und sich telepatischer Mittel bedient (wie es ihm von der gegenwärtigen Quantentheorie zugemutet wird), kann ich keinen Augenblick glauben. Albert Einstein (#1182) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Ich habe schon wieder was verbrochen in der Gravitationstheorie, was mich ein wenig in Gefahr setzt, in einem Tollhaus interniert zu werden. Albert Einstein (#1183) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht Albert Einstein (#1184) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. Albert Einstein (#1185) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Wenn ich mit meiner Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher und sie Deutschen, ich sei Jude. Albert Einstein (#1188) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen; die Meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen. Albert Einstein (#1190) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih' und Glied zu marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rückenmark hätte gereicht. Albert Einstein (#1191) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag? Albert Einstein (#1192) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Mozarts Musik ist so rein und schön, daß ich sie als die innere Schönheit des Universums selbst ansehe. Albert Einstein (#1193) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Ich bin immer gegen die Gewalt aufgetreten, aber meine Theorien haben leider der Menschheit das furchtbarste Gewaltpotential in die Hände gelegt, und dies ist eine schwere Belastung für mich. Albert Einstein (#1194) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Das Problem kennen ist wichtiger, als die Lösung zu finden, denn die genaue Darstellung des Problems führt automatisch zur richtigen Lösung. Albert Einstein (#1195) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein (#1197) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Ein Abend, an dem sich alle Anwesenden völlig einig sind, ist ein verlorener Abend Albert Einstein (#1198) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. Albert Einstein (#1200) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen. Albert Einstein (#1202) deutsch-US-amerikanischer Physiker
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten. Albert Einstein (#1203) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Manche Männer versuchen die Frauen zu verstehen, andere widmen sich leichteren Themen, z.B. der Relativitätstheorie! Albert Einstein (#1204) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr. Albert Einstein (#1205) deutsch-US-amerikanischer Physiker
Billige Gnade heißt Gnade als Schleuderware, verschleuderte Vergebung, verschleuderter Trost, verschleudertes Sakrament; Gnade als unerschöpfliche Vorratskammer der Kirche, aus der mit leichtfertigen Händen bedenkenlos und grenzenlos ausgeschüttet wird; Gnade ohne Preis, ohne Kosten. Dietrich Bonhoeffer (#1206) deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Das ist das Ende. Für mich der Beginn des Lebens. Dietrich Bonhoeffer (#1208) deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte - seien es theologische oder fromme Worte - sagen könnte, ist vorüber; ebenso die Zeit der Innerlichkeit und des Gewissens und das heißt eben die Zeit der Religon überhaupt. Dietrich Bonhoeffer (#1209) deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Ein Gutseinwollen an sich, gewissermaßen als Selbstzweck, als Lebensberuf, verfällt der Ironie der Unwirklichkeit, aus dem echten Streben nach dem Guten wird hier die Streberei des Tugendboldes. Dietrich Bonhoeffer (#1210) deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand, so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus Deiner guten und geliebten Hand. Dietrich Bonhoeffer (#1212) deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Das Gebet ersetzt keine Tat, aber es ist eine Tat, die durch nichts zu ersetzen ist. Dietrich Bonhoeffer (#1213) deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, dass alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher. Dietrich Bonhoeffer (#1216) deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf all unsere Fragen ist und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen. Dietrich Bonhoeffer (#1217) deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Dicht neben dem Wehe der Welt, und oft auf seinem vulkanischen Boden, hat der Mensch seine kleinen Gärten des Glücks angelegt. Friedrich Nietzsche (#1332) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Von außen muss die Hilfe kommen, und sie ist gekommen und kommt täglich neu in dem Wort von Jesus Christus, das uns Erlösung, Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit bringt. Dietrich Bonhoeffer (#1219) deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Wenn ein Wahnsinniger mit dem Auto durch die Straßen rast, kann ich mich als Christ nicht damit zufrieden geben, die Überfahrenen zu beerdigen und die Hinterbliebenen zu trösten, sondern ich muß dazwischen springen und ihn stoppen. Dietrich Bonhoeffer (#1220) deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Wer hofft, etwas zu werden, sollte prüfen, ob er nicht schon etwas ist. Ekkehart Mittelberg (#1221) Literaturwissenschaftler
Preisfrage: Was ist das Ergebnis, wenn zwei Nihilisten miteinander philosophieren: nichts oder Nihilismus? Ekkehart Mittelberg (#1223) Literaturwissenschaftler
In denselben Strom vermag man nicht zweimal zu steigen’ (Heraklit). Aber oft steigen dieselben zweimal in den gleichen Strom! Ekkehart Mittelberg (#1226) Literaturwissenschaftler
Es ist fast jedem möglich, jeden Tag jemandem ein ehrlich gemeintes Kompliment zu machen. Ekkehart Mittelberg (#1228) Literaturwissenschaftler
Es ist so leicht, als klug oder dumm zu erscheinen. Als klug gilt, wer bei einem Meinungsstreit rechtzeitig einlenkt, als dumm, wer an einer falschen These zu lange festhält.
Ekkehart Mittelberg (#1233) Literaturwissenschaftler
Autoren, die sich nur dem Geist verpflichtet fühlen, werden selten verlegt. Ekkehart Mittelberg (#1234) Literaturwissenschaftler
Fantasie ermöglicht die Reise in unendliche Dimensionen Björn Petermann (#1236) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Kein Chirurg kann das wichtigste Merkmal der Schönheit implantieren: die Anmut. Ekkehart Mittelberg (#1239) Literaturwissenschaftler
Der Fall ist nun klar: Es geht um Licht oder Dunkelheit, und jeder muss sich entscheiden, wo er steht. Gilbert Keith Chesterton (#1244) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Der felsenfesten Wahrheit bringt der Mensch Verehrung nicht entgegen: wohl aber einer schönen Lüge Gilbert Keith Chesterton (#1245) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Der heilige Franziskus hat alles vorweggenommen, was unsere moderne Denkart an äußerster Weitherzigkeit und an Mitgefühl in sich birgt: die Liebe zur Natur, die Liebe zu den Tieren, den Sinn für soziale Verpflichtung, den Blick für die geistigen Gefahren des Wohlstandes und selbst des Besitzes. Gilbert Keith Chesterton (#1247) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Die einzige genuin gefährliche und unmoralische Form des Trinkens besteht darin, Wein als Arznei zu trinken. Gilbert Keith Chesterton (#1248) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Ein Abenteuer passiert dem, der es am wenigsten erwartet, d.h. dem Romantischen, dem Schüchternen. Insofern blüht das Abenteuer dem Unabenteuerlichen. Gilbert Keith Chesterton (#1249) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Ein Briefkasten heißt nur so; in Wahrheit ist er das Sanktuarium menschlichen Gedankenaustausches. Gilbert Keith Chesterton (#1250) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Es ist unmöglich, Künstler zu sein und dabei der Schranken und Gesetze nicht zu achten. Die Kunst ist Begrenzung; zum Wesentlichen eines Bildes gehört der Rahmen. Gilbert Keith Chesterton (#1253) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Homer ruht in sich selbst; er ist von vollkommener Einheit. Seine Kritiker sind es, die sein Werk in sinnlose Bruchstücke zerlegen wollen. Gilbert Keith Chesterton (#1255) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Man kann diesen göttlichen Demagogen als das beschreiben, was er wahrscheinlich gewesen ist, als den einzig wirklich aufrichtigen und konsequenten Demokraten der Welt. Gilbert Keith Chesterton (#1256) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Mit Huxley konnte man sich auseinandersetzen - gegen Darwin war kein Kraut gewachsen. Seine Überzeugungskraft verdankte sich seiner Bewusstlosigkeit, man könnte fast sagen, seiner Dumpfheit. Gilbert Keith Chesterton (#1257) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Der Mensch ist bereit, für jede Idee zu sterben, vorausgesetzt, dass ihm die Idee nicht ganz klar ist. Gilbert Keith Chesterton (#1258) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Der modische Irrtum ist, dass wir durch Erziehung jemand etwas geben können, das wir nicht haben. Gilbert Keith Chesterton (#1259) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Die Architektur ist das Alphabet von Giganten: Sie ist die gewaltigste Reihe von Symbolen, die je für das menschliche Auge geschaffen wurde. Gilbert Keith Chesterton (#1260) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Die Bibel gebietet uns, unsere Nächsten zu lieben und auch die Feinde zu lieben: Wahrscheinlich deshalb, weil es in der Regel dieselben Leute sind. Gilbert Keith Chesterton (#1261) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Die Leute streiten im allgemeinen nur deshalb, weil sie nicht diskutieren können. Gilbert Keith Chesterton (#1262) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Ein Mann, der einem Hut hinterherläuft, ist nicht halb so lächerlich wie ein Mann, der einer Frau hinterherläuft. Gilbert Keith Chesterton (#1263) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Es ist nur verständlich, dass die Wölfe die Abrüstung der Schafe verlangen, denn deren Wolle setzt dem Biss einen gewissen Widerstand entgegen. Gilbert Keith Chesterton (#1264) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Fortschritt besteht nicht darin, dass wir in einer bestimmten Richtung unendlich weiterlaufen, sondern dass wir einen Platz finden, auf dem wir wieder eine Zeit lang stehen bleiben können. Gilbert Keith Chesterton (#1265) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Ich glaube nicht an ein Schicksal, welches die Menschen unabhängig von ihren Handlungen ereilt. Ich glaube eher an ein Schicksal, welches die Menschen ereilt, wenn sie nicht handeln. Gilbert Keith Chesterton (#1268) englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen. Arthur Stanley Eddington (#1277) englischer Astrophysiker
Ereignisse treffen nicht ein, sondern sie sind bereits da. Wir finden diese dann auf unserem Weg. Arthur Stanley Eddington (#1278) englischer Astrophysiker
Alle Religionen müssen ihre Fähigkeit stärken, mit Schattenseiten in ihrer Geschichte und Aggressivität in der Gegenwart kritisch umzugehen. Ich habe aber den Eindruck, dass diese Fähigkeit bei islamischen Organisationen bisher nicht sehr ausgeprägt war. Wolfgang Huber (#1279) deutscher evangelischer Theologe und Bischof
Die Vorstellung, dass schwammiges Reden eine besonders tragfähige Brücke ergibt, dieser Vorstellung habe ich mich nie hingegeben! Wolfgang Huber (#1282) deutscher evangelischer Theologe und Bischof
Wir haben als Christen keinen Grund zu sagen, wir würden uns zum gleichen Gott wie die Muslime bekennen. Wolfgang Huber (#1283) deutscher evangelischer Theologe und Bischof
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein. Marcus Porcius Cato (#1284) römischer Feldherr, Staatsmann und Historiker
Auch der Dumme hat manchmal einen gescheiten Gedanken. Er merkt es nur nicht. Danny Kaye (#1289) US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker
Ein Komiker ist ein Mensch, der nichts, aber auch gar nichts ernst nimmt - außer sich selbst. Danny Kaye (#1290) US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker
Die demokratischen Einrichtungen sind Quarantäne-Anstalten gegen die alte Pest tyrannenhafter Gelüste: als solche sehr nützlich und sehr langweilig Friedrich Nietzsche (#1333) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Lebenskünstler sind Menschen, die schon vollkommen glücklich sind, wenn sie nicht vollkommen unglücklich sind. Danny Kaye (#1293) US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker
Sei friedlich. Sich nicht rächen kann auch eine Rache sein. Danny Kaye (#1296) US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker
Wirtschaftswissenschaft ist das einzige Fach, in dem jedes Jahr auf dieselben Fragen andere Antworten richtig sind. Danny Kaye (#1297) US-amerikanischer Filmschauspieler und Komiker
Lifestyle - Die Kunst zu leben und sich treu zu bleiben. Björn Petermann (#1298) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Ich finde meinen Weg, doch sehen tue ich ihn nicht. Björn Petermann (#1299) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wenn Menschen sich einig sind, können sie jedes System stürzen Unbekannt (#1300)
Das Menschengeschlecht befindet sich im besten Zustande, wenn es möglichst frei ist. Dante Alighieri (#1301) italienischer Dichter
Es war in unsres Lebensweges Mitte,als ich mich fand in einem dunklen Walde, denn abgeirrt war ich vom rechten Wege. Dante Alighieri (#1302) italienischer Dichter
In diesem Buch, welches meine Erinnerung ist, auf der ersten Seite des Kapitels in dem der Tag beschrieben wird an dem ich dich zum ersten Mal traf, kann man die Worte lesen: »Hier beginnt ein neues Leben«. Dante Alighieri (#1304) italienischer Dichter
Kein größerer Schmerz als sich erinnern glücklich heiterer Zeit im Unglück. Dante Alighieri (#1305) italienischer Dichter
Philosophie ist nichts anderes als Freundschaft mit der Weisheit. Dante Alighieri (#1307) italienischer Dichter
Wer bist du, der auf solchen Sitz hinauf willst, um von tausend Meilen weither zu richten, mit nur einer handbreit kurzer Sicht?. Dante Alighieri (#1309) italienischer Dichter
Gedenkt, aus welchem Samen ihr entsprossen, geschaffen ward ihr nicht, wie Tiere hinzuleben, doch Tüchtigkeit euch zu erringen und Erkenntnis. Dante Alighieri (#1314) italienischer Dichter
Ein Beruf macht gedankenlos; darin liegt sein größter Segen. Denn er ist eine Schutzwehr, hinter welche man sich, wenn Bedenken und Sorgen allgemeiner Art Einen anfallen, erlaubtermaßen zurückziehen kann. Friedrich Nietzsche (#1340) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Gegen die Männerkrankheit der Selbstverachtung hilft es am sichersten, von einem klugen Weibe geliebt zu werden. Friedrich Nietzsche (#1342) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich rede von der Demokratie als von etwas Kommendem. Das, was schon jetzt so heißt, unterscheidet sich von den älteren Regierungsformen allein dadurch, dass es mit neuen Pferden fährt: Die Straßen sind noch die alten, und die Räder sind auch noch die alten. Friedrich Nietzsche (#1343) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Man kritisiert einen Menschen, ein Buch am schärfsten, wenn man das Ideal desselben hinzeichnet. Friedrich Nietzsche (#1347) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele Friedrich Nietzsche (#1348) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ohne die blinden Schüler ist noch nie der Einfluss eines Mannes und seines Werkes groß geworden. Einer Erkenntnis zum Siege verhelfen heißt oft nur: sie so mit der Dummheit verschwistern, dass das Schwergewicht der letzteren auch den Sieg für die erstere erzwingt. Friedrich Nietzsche (#1349) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Tief denkende Menschen kommen sich im Verkehr mit anderen als Komödianten vor, weil sie sich da, um verstanden zu werden, immer erst eine Oberfläche anheucheln müssen. Friedrich Nietzsche (#1350) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. Friedrich Nietzsche (#1351) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Von dem, was du erkennen und messen willst, musst du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit. Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du, wie hoch sich ihre Türme über die Häuser erheben. Friedrich Nietzsche (#1353) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Von der Tragödie begehrt das Volk eigentlich nicht mehr, als recht gerührt zu werden, um sich einmal ausweinen zu können. Friedrich Nietzsche (#1354) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Weg mit den bis zum Überdruss verbrauchten Wörtern Optimismus und Pessimismus! Denn der Anlass, sie zu gebrauchen, fehlt von Tag zu Tage mehr: nur die Schwätzer haben sie jetzt noch so unumgänglich nötig. Friedrich Nietzsche (#1355) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wer viel Freude hat, muss ein guter Mensch sein: aber vielleicht ist er nicht der Klügste, obwohl er gerade das erreicht, was der Klügste mit all seiner Klugheit erstrebt. Friedrich Nietzsche (#1356) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave. Friedrich Nietzsche (#1357) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Auch große Geister haben nur ihre fünf Finger breite Erfahrung, - gleich daneben hört ihr Nachdenken auf: und es beginnt ihr unendlicher leerer Raum und ihre Dummheit. Friedrich Nietzsche (#1360) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ein Deutscher ist großer Dinge fähig, aber es ist unwahrscheinlich, dass er sie tut: Denn er gehorcht, wo er kann, wie dies einem an sich trägen Geiste wohl tut. Friedrich Nietzsche (#1362) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Geschichte handelt fast nur von […] schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind. Friedrich Nietzsche (#1363) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. Friedrich Nietzsche (#1364) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. Friedrich Nietzsche (#1365) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Blas dich nicht auf: sonst bringet dich / zum Platzen schon ein kleiner Stich. Friedrich Nietzsche (#1366) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Die mystischen Erklärungen gelten für tief; die Wahrheit ist, dass sie noch nicht einmal oberflächlich sind. Friedrich Nietzsche (#1368) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Mitleid ist das angenehmste Gefühl bei solchen, welche wenig stolz sind und keine Aussicht auf große Eroberungen haben: für sie ist die leichte Beute - und das ist jeder Leidende - etwas Entzückendes. Man rühmt das Mitleid als die Tugend der Freudenmädchen. Friedrich Nietzsche (#1372) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
So lange ihr euch noch irgendwie vor euch selber schämt, gehört ihr noch nicht zu uns! Friedrich Nietzsche (#1373) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Aber vielleicht ist dies der stärkste Zauber des Lebens: es liegt ein golddurchwirkter Schleier von schönen Möglichkeiten über ihm, verheißend, widerstrebend, schamhaft, spöttisch, mitleidig, verführerisch. Ja, das Leben ist ein Weib! Friedrich Nietzsche (#1374) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Nichts teilen wir so gern an andere mit, als das Siegel der Verschwiegenheit - samt dem, was darunter ist. Friedrich Nietzsche (#1375) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wer sich tief weiß, bemüht sich um Klarheit; wer der Menge tief scheinen möchte, bemüht sich um Dunkelheit. Friedrich Nietzsche (#1376) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich fürchte, die Tiere betrachten den Menschen als ein Wesen ihresgleichen, das in höchst gefährlicher Weise den gesunden Tierverstand verloren hat, - als das wahnwitzige Tier, als das lachende Tier, als das weinende Tier, als das unglückselige Tier. Friedrich Nietzsche (#1378) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Das ist aber meine Lehre: wer einst fliegen lernen will, der muss erst stehen und gehn und laufen und klettern und tanzen lernen: - man erfliegt das Fliegen nicht. Friedrich Nietzsche (#1379) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Dass ihr verachtetet, ihr höheren Menschen, das macht mich hoffen. Die großen Verachtenden nämlich sind die großen Verehrenden. Friedrich Nietzsche (#1380) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Der Mensch ist schwer zu entdecken und sich selber noch am schwersten; oft lügt der Geist über die Seele. Friedrich Nietzsche (#1382) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Die größten Ereignisse - das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden. Friedrich Nietzsche (#1383) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Diese neue Tafel, oh meine Brüder, stelle ich über euch: werdet hart! Friedrich Nietzsche (#1384) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Diesen Menschen von Heute will ich nicht Licht sein, nicht Licht heißen. Die - will ich blenden: Blitz meiner Weisheit! Stich ihnen die Augen aus! Friedrich Nietzsche (#1385) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht! Friedrich Nietzsche (#1386) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ein wenig Weisheit ist schon möglich; aber diese selige Sicherheit fand ich an allen Dingen: dass sie lieber noch auf den Füßen des Zufalls - tanzen. Friedrich Nietzsche (#1387) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Es gibt einen alten Wahn, der heißt Gut und Böse. Um Wahrsager und Sterndeuter drehte sich bisher das Rad dieses Wahns. Friedrich Nietzsche (#1388) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Es ist wahr: Wir lieben das Leben, nicht, weil wir ans Leben, sondern ans Lieben gewöhnt sind. Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber auch immer etwas Vernunft im Wahnsinn. Friedrich Nietzsche (#1389) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Freiheit sich schaffen und ein heiliges Nein auch vor der Pflicht: dazu, meine Brüder bedarf es des Löwen! Friedrich Nietzsche (#1390) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Gegen das Kleine stachlicht zu sein, dünkt mich eine Weisheit für Igel. Friedrich Nietzsche (#1391) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Habt ihr Mut, oh meine Brüder? Seid ihr herzhaft? Nicht Mut vor Zeugen, sondern Einsiedler- und Adler-Mut, dem auch kein Gott mehr zusieht? Friedrich Nietzsche (#1393) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen nicht, welche euch von überirdischen Hoffnungen reden! Giftmischer sind es, ob sie es wissen oder nicht. Verächter des Lebens sind es, Absterbende und selber Vergiftete, deren die Erde müde ist: so mögen sie dahinfahren! Friedrich Nietzsche (#1396) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich lehre euch den Übermenschen. Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll. […] Der Übermensch ist der Sinn der Erde. Friedrich Nietzsche (#1397) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch. Friedrich Nietzsche (#1398) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ihr habt mir zu grausame Augen und blickt lüstern nach Leidenden. Hat sich nicht nur eure Wollust verkleidet und heißt sich Mitleiden? Friedrich Nietzsche (#1400) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ihr Schaffenden, ihr höheren Menschen! Man ist nur für das eigne Kind schwanger. / Lasst euch nichts vorreden, einreden! Wer ist denn euer Nächster? Und handelt ihr auch »für den Nächsten« - ihr schafft doch nicht für ihn!. Friedrich Nietzsche (#1401) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Kirche? antwortete ich, das ist eine Art von Staat, und zwar die verlogenste. Friedrich Nietzsche (#1402) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Lieber nichts wissen, als Vieles halb wissen! Lieber ein Narr sein auf eigene Faust, als ein Weiser nach fremdem Gutdünken! Friedrich Nietzsche (#1404) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Nicht die Höhe: der Abgang ist das Furchtbare. Friedrich Nietzsche (#1407) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man. Friedrich Nietzsche (#1408) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Nicht nur der lügt, welcher wider sein Wissen redet, sondern erst recht der, welcher wider sein Nichtwissen redet. Friedrich Nietzsche (#1409) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe! Friedrich Nietzsche (#1410) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
»Nichts ist wahr, alles ist erlaubt« sprach ich mir zu. Friedrich Nietzsche (#1411) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Nicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, steigt der Erkennende ungern in ihr Wasser. Friedrich Nietzsche (#1412) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke! Friedrich Nietzsche (#1415) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Und alle Götter lachten damals und wackelten auf ihren Stühlen und riefen: »Ist das nicht eben Göttlichkeit, dass es Götter, aber keinen Gott giebt?« Wer Ohren hat, der höre. Friedrich Nietzsche (#1416) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Und besser noch Ehebrechen als Ehe-biegen, Ehelügen! - So sprach mir ein Weib: »wohl brach ich die Ehe, aber zuerst brach die Ehe - mich!« Friedrich Nietzsche (#1417) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Und jeder, der Ruhm haben will, muß sich bei Zeiten von der Ehre verabschieden und die schwere Kunst üben - zur rechten Zeit zu gehn! Friedrich Nietzsche (#1418) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Und wer unter Menschen nicht verschmachten will, muss lernen, aus allen Gläsern zu trinken; und wer unter Menschen rein bleiben will, muss verstehn, sich auch mit schmutzigem Wasser zu waschen. Friedrich Nietzsche (#1419) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wagt es doch erst, euch selber zu glauben - euch und euren Eingeweiden! Wer sich selber nicht glaubt, lügt immer. Friedrich Nietzsche (#1420) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wahrlich, der Sonne gleich liebe ich das Leben und alle tiefen Meere. Und dies heißt mir Erkenntnis: alles Tiefe soll hinauf - zu meiner Höhe! Friedrich Nietzsche (#1421) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Weh spricht: Vergeh! Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit. Friedrich Nietzsche (#1422) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber. Friedrich Nietzsche (#1423) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Zu vieles missriet ihm, diesem Töpfer, der nicht ausgelernt hatte! Dass er aber Rache an seinen Töpfen und Geschöpfen nahm, dafür dass sie ihm schlecht gerieten, - das war eine Sünde wider den guten Geschmack. Friedrich Nietzsche (#1425) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken - er starb zwar nicht daran, aber entartete, zum Laster. Friedrich Nietzsche (#1426) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
»Die Erkenntnis um ihrer selbst willen« - das ist der letzte Fallstrick, den die Moral legt: damit verwickelt man sich noch einmal völlig in sie. Friedrich Nietzsche (#1429) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch?« niemals ausstirbt. Friedrich Nietzsche (#1432) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Grad und Art der Geschlechtlichkeit eines Menschen reicht bis in den letzten Gipfel seines Geistes hinauf. Friedrich Nietzsche (#1433) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will. Friedrich Nietzsche (#1434) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns - zu verbrennen. Friedrich Nietzsche (#1435) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Soll das Band nicht reißen, - mußt du erst drauf beißen. Friedrich Nietzsche (#1438) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen. Friedrich Nietzsche (#1439) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wenn der Entschluss einmal gefasst ist, das Ohr auch für den besten Gegengrund zu schließen: Zeichen des starken Charakters. Also ein gelegentlicher Wille zur Dummheit. Friedrich Nietzsche (#1442) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wer auf dem Scheiterhaufen noch frohlockt, triumphiert nicht über den Schmerz, sondern darüber, keinen Schmerz zu fühlen, wo er ihn erwartete. Ein Gleichnis. Friedrich Nietzsche (#1443) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein. Friedrich Nietzsche (#1444) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter. Friedrich Nietzsche (#1445) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wer das Hohe eines Menschen nicht sehen will blickt um so schärfer nach dem, was niedrig und Vordergrund an ihm ist und verräth sich selbst damit. Friedrich Nietzsche (#1446) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Was mich nicht umbringt, macht mich stärker. Friedrich Nietzsche (#1448) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Damit, dass man nach den Anfängen sucht, wird man Krebs. Der Historiker sieht rückwärts, endlich glaubt er auch rückwärts. Friedrich Nietzsche (#1449) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Damit es Kunst giebt, damit es irgend ein ästhetisches Thun und Schauen giebt, dazu ist eine physiologische Vorbedingung unumgänglich: der Rausch. Friedrich Nietzsche (#1450) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Der Aphorismus, die Sentenz, in denen ich als der Erste unter Deutschen Meister bin, sind die Formen der »Ewigkeit«; mein Ehrgeiz ist, in zehn Sätzen zu sagen, was jeder andre in einem Buche sagt - was jeder andre in einem Buche nicht sagt. Friedrich Nietzsche (#1451) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden. In der Sprache der Moral: Demut. Friedrich Nietzsche (#1452) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Hat man sein warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem wie? - Der Mensch strebt nicht nach Glück; nur der Engländer tut das. Friedrich Nietzsche (#1453) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik glauben […]. Friedrich Nietzsche (#1454) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich misstraue allen Systematikern und gehe ihnen aus dem Weg. Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit. Friedrich Nietzsche (#1455) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Was? du suchst? du möchtest dich verzehnfachen, verhundertfachen? du suchst Anhänger? - Suche Nullen! Friedrich Nietzsche (#1457) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Es steht niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christentum »bekehrt«, - man muss krank genug dazu sein. Friedrich Nietzsche (#1462) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Die Welt war selten so voller Möglichkeiten und Wissen, leer an Liebe und voller Lügen Björn Petermann (#1463) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist. Friedrich Nietzsche (#1464) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Unrecht liegt niemals in ungleichen Rechten, es liegt im Anspruch auf »gleiche« Rechte. Friedrich Nietzsche (#1465) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt. Friedrich Nietzsche (#1466) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wenn man von einem unerträglichen Druck loskommen will, so hat man Haschisch nötig Friedrich Nietzsche (#1469) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich selbst bin immer noch Pole genug, um gegen Chopin den Rest der Musik hinzugeben. Friedrich Nietzsche (#1470) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit Friedrich Nietzsche (#1471) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Die Romantiker ermangeln des Instinktes: die Kunstwahngebilde reizen sie nicht zur That, sie verharren im Reizungszustande. Friedrich Nietzsche (#1472) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Denn was ist Schönheit, wenn nicht das von uns erblickte Spiegelbild einer außerordentlichen Freude der Natur, darüber dass eine neue fruchtbare Möglichkeit des Lebens entdeckt ist? Und was ist Hässlichkeit, wenn nicht ihr Missmut über sich selbst, ihr Zweifel, ob sie die Kunst zum Leben zu verführen, wirklich noch verstehe? Friedrich Nietzsche (#1473) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Nicht die Abwesenheit der Liebe, sondern die Abwesenheit der Freundschaft macht die unglücklichen Ehen. Friedrich Nietzsche (#1474) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
»Gebildet sein« heißt nun: sich nicht merken lassen, wie elend und schlecht man ist, wie raubtierhaft im Streben, wie unersättlich im Sammeln, wie eigensüchtig und schamlos im Genießen. Friedrich Nietzsche (#1475) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Der Mensch entdeckt zuletzt nicht die Welt, sondern seine Tastorgane und Fühlhörner und deren Gesetze - aber ist deren Existenz nicht schon ein genügender Beweis für die Realität? Ich denke, der Spiegel beweist die Dinge. Friedrich Nietzsche (#1477) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Die Lehre der Wiederkehr ist der Wendepunkt der Geschichte. Friedrich Nietzsche (#1478) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Selten denkt das Frauenzimmer, denkt es aber, taugt es nichts. Friedrich Nietzsche (#1479) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wenn Skepsis und Sehnsucht sich begatten, entsteht die Mystik. Wessen Gedanke nur ein Mal die Brücke zur Mystik überschritten hat, kommt nicht davon ohne ein Stigma auf allen seinen Gedanken. Friedrich Nietzsche (#1480) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Indem wir fortwährend uns üben, es mit allerlei Mitmenschen auszuhalten, üben wir uns unbewußt darin, uns selber auszuhalten: was eigentlich die unbegreiflichste Leistung des Menschen ist. Friedrich Nietzsche (#1481) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
In der Flamme der Eifersucht wendet man gleich dem Skorpione den vergifteten Stachel gegen sich selber - doch ohne den Erfolg des Skorpions. Friedrich Nietzsche (#1482) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Meine Brüder, die Natur ist dumm; und soweit wir Natur sind, sind wir alle dumm. Auch die Dummheit hat einen schönen Namen: sie nennt sich Notwendigkeit. Kommen wir doch der Notwendigkeit zu Hilfe! Friedrich Nietzsche (#1484) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Nein, gerade Tatsachen gibt es nicht, nur Interpretationen. Wir können kein Faktum »an sich« feststellen: vielleicht ist es ein Unsinn, so etwas zu wollen. »Es ist alles subjektiv« sagt ihr: aber schon das ist Auslegung, das »Subjekt« ist nichts Gegebenes, sondern etwas Hinzu-Erdichtetes, Dahinter-Gestecktes. Friedrich Nietzsche (#1485) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Die Kirche hat deutsche Kaiser auf Grund ihrer Laster in Bann getan: als ob ein Mönch oder Priester über das mitreden dürfte, was ein Friedrich der Zweite von sich fordern darf. Ein Don Juan wird in die Hölle geschickt: das ist sehr naiv. Hat man bemerkt, dass im Himmel alle interessanten Menschen fehlen? Friedrich Nietzsche (#1486) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ich bringe den Krieg. Nicht zwischen Volk und Volk: ich habe kein Wort, um meine Verachtung für die fluchwürdige Interessen-Politik europäischer Dynastien auszudrücken, welche aus der Aufreizung zur Selbstsucht Selbst[üb]erhebung der Völker gegen einander ein Prinzip und beinahe eine Pflicht macht. Friedrich Nietzsche (#1488) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Den letzten Philosophen nenne ich mich, denn ich bin der letzte Mensch. Niemand redet mit mir als ich selbst, und meine Stimme kommt wie die eines Sterbenden zu mir. Friedrich Nietzsche (#1489) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Die Philosophie ist eine Art Rache an der Wirklichkeit Friedrich Nietzsche (#1492) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ein Buch, das man liebt, darf man nicht leihen, sondern muss es besitzen. Friedrich Nietzsche (#1493) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Erziehung ist im Wesentlichen das Mittel, die Ausnahme zu ruinieren zu Gunsten der Regel. Friedrich Nietzsche (#1494) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Ist das Leben nicht hundertmal zu kurz für die Langeweile? Friedrich Nietzsche (#1496) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Wenn der Teufel nicht selber kommt, schickt er ein Weib. Friedrich Nietzsche (#1498) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Das Schicksal gewinnt immer... Zumindest dann, wenn sich die Leute an die Regeln halten. Terry Pratchett (#1501) englischer Schriftsteller
Diese Alchimisten sind immer nur damit beschäftigt,irgendwelches Zeug zu mischen und sich zu fragen,»He,was passiert, wenn wir einen Tropfen von diesem gelben Zeug hinzutun?« Und dann laufen sie zwei Wochen lang ohne Augenbrauen herum. Terry Pratchett (#1504) englischer Schriftsteller
Drei Ausrufezeichen", fuhr er fort und schüttelte den Kopf. "Sicheres Zeichen für einen kranken Geist. Terry Pratchett (#1506) englischer Schriftsteller
Es kommt darauf an, die Stärke der Welle richtig zu beurteilen, und dann auf ihr zu reiten. Terry Pratchett (#1507) englischer Schriftsteller
Man kann sich nur für eine gewisse Zeit selbst widersprechen. Terry Pratchett (#1508) englischer Schriftsteller
Nun, die Wahrheit ist ein eigenartiges und recht seltenes Phänomen. In der Badewanne der Geschichte ähnelt sie einem Stück Seife, dass man nur mit Mühe festhalten kann - vorausgesetzt, man findet es überhaupt. Terry Pratchett (#1509) englischer Schriftsteller
Barbarei und Zivilisation - Vorgericht und Nachspeise der Kultur. Emil Gött (#1512) deutscher Schriftsteller
Bleibe jeder mir ferne, der meint, ich sei für seine Langeweile gerade gut. Emil Gött (#1513) deutscher Schriftsteller
Die Ansprüche, die ein Mensch an andre stellt, stehn gewöhnlich in umgekehrtem Verhätnis zu seinen Leistungen. Emil Gött (#1515) deutscher Schriftsteller
Die schlechte Absicht ist immer auf den Beinen. Emil Gött (#1517) deutscher Schriftsteller
Ein Gran Gewalt in der Güte ist die Voraussetzung, dass sie nicht nur blasser Gedanke bleibt. Emil Gött (#1518) deutscher Schriftsteller
Gefühl von Grenze darf nicht heißen: hier bist du zu Ende, sondern: hier hast du noch zu wachsen. Emil Gött (#1521) deutscher Schriftsteller
Wer mit Kosak und Pack sich schlägt, // Leicht Läuse auf dem Kopfe trägt. Terry Pratchett (#1526) englischer Schriftsteller
Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden. Emil Gött (#1527) deutscher Schriftsteller
Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen. Ludwig Börne (#1528) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, aber nicht ihren Wert. Ludwig Börne (#1531) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen. Ludwig Börne (#1532) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Es ist leicht, den Hass, schwer, die Liebe, am schwersten, Gleichgültigkeit zu verbergen. Ludwig Börne (#1534) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Man versteht die Kinder nicht, ist man nicht selbst kindlichen Herzens. Man weiß sie nicht zu behandeln, wenn man sie nicht liebt, und man liebt sie nicht, wenn man nicht liebenswürdig ist. Ludwig Börne (#1539) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Menschen, die mit Leichtigkeit fremde Sprachen erlernen, haben gewöhnlich einen starken Charakter. Ludwig Börne (#1540) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Seit ich fühle, […] habe ich Goethe gehasst, seit ich denke, weiß ich, warum. Ludwig Börne (#1542) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Sinnliche Ausschweifung ist viel öfter die Folge als die Ursache einer zerrüteten Gesundheit. Ludwig Börne (#1543) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Will man einen Menschen kennen lernen, dann sehe man nur, wie er sich benimmt, wenn er Geschenke annimmt oder gibt. Ludwig Börne (#1545) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Der Frühling, die Nachtigall, das Morgenrot, des Mädchen holder Blick: Es ist nichts; alles Jugend! Ludwig Börne (#1549) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen. Ludwig Börne (#1554) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Große Leidenschaften sind wie Naturkräfte. Ob sie nutzen oder schaden, hängt nur von der Richtung ab, die sie nehmen. Ludwig Börne (#1555) dt. Schriftsteller u. Kritiker
In einem wankenden Schiff fällt um, wer stillsteht, nicht wer sich bewegt Ludwig Börne (#1556) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Nicht wenn du liebenswürdig bist, wirst du geliebt; wenn man dich liebt, wirst du liebenswürdig. Ludwig Börne (#1559) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Nur unterdrückte Worte sind gefährlich. Ludwig Börne (#1560) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Ohne Witz kann man nicht auf die Menschheit wirken. Ludwig Börne (#1561) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht. Ludwig Börne (#1563) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Was ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben? Eine schöne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer Ludwig Börne (#1564) dt. Schriftsteller u. Kritiker
Der Volksmund vergangener Jahrhunderte ist unmittelbar nicht mehr auszubeuten, wir können jetzt nur die Sprichwörter sammeln, die in die Literatur übergegangen sind. Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1565) deutscher Pädagoge
Ich fühle bloß, dass die Sprichwörter ein Schatz seien, der benutz werden müsse; und ich fing an, sie zur Belehrung fürs Volk zu bearbeiten. Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1567) deutscher Pädagoge
Im deutschen Volksmunde leben noch Tausende und aber Tausende von Sprichwörtern, die noch nie gedruckt worden sind. Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1568) deutscher Pädagoge
Man Kann einem Volke Agenden, Steuern und Verfassungen, aber, wie ich glaube, nun und nimmermehr Sprichwörter oktroyieren. Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1569) deutscher Pädagoge
Jedes Menschen Wunsch erfülle, // dann gefällst du ihm sogleich; // denn es »ist des Menschen Wille // einmal nun sein Himmelreich Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1577) deutscher Pädagoge
Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er allerdings Verstand; da aber die wenigsten Ämter von Gott besetzt werden, so darf man sich nicht wundern, wenn man sehr häufig das Gegenteil findet. Karl Friedrich Wilhelm Wander (#1580) deutscher Pädagoge
Der Böse soll nicht den Guten töten und nicht der Gute den Bösen. Ich bin nur ein Dichter, nichts weiter, aber ich sage euch, ohne jeden Zweifel: es gibt keine guten Mörder. Pablo Casals (#1584) spanischer Cellist, Komponist und Dirigent
Ich glaube an die Rache, denn mit ihr beginnt vielleicht der Sieg. Pablo Neruda (#1586) chilenischer Schriftsteller
Damit uns nichts trennt, soll uns nichts verbinden. Pablo Neruda (#1587) chilenischer Schriftsteller
Tatsächlich habe ich viel weniger Angst, seit ich mich den Ängsten stelle. Anaïs Nin (#1590) US-amerikanische Schriftstellerin
Tatsächlich habe ich viel weniger Angst, seit ich mich den Ängsten stelle. Anaïs Nin (#1591) US-amerikanische Schriftstellerin
Wir werden immer das Böse in der Welt haben, aber das ist kein Grund, sich zurückzuziehen. Anaïs Nin (#1592) US-amerikanische Schriftstellerin
Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen. Anaïs Nin (#1593) US-amerikanische Schriftstellerin
Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung! Johannes Brahms (#1599) deutscher Komponist, Pianist und Dirigent
Es ist freilich ein Wahn, zu glauben, daß der Krieg zwischen dem Nichtigen, Falschen und dem Echten, Wahren mit der Niederlage des Gemeinen endigen müsse: auch das Gemeine ist ewig; aber bekämpft muss es werden. Und das geschieht am besten dadurch, daß man das Echte fördert, hierin ist Lässigkeit Verbrechen. Richard Wetz (#1601) deutscher Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge und Musikschriftsteller
Ich bin in meinem Leben nie so heiter gewesen, als jetzt, da ich an der 'Totenmesse' schreibe. Richard Wetz (#1602) deutscher Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge und Musikschriftsteller
Ich glaube, der wahrhaft und echt Schaffende folgt einem inneren Gesetz, das er selber nicht kennt; absichtslos löst sich das Werk von seiner Seele. Richard Wetz (#1603) deutscher Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge und Musikschriftsteller
Über Bruckner kann ich gar nicht mehr reden, weil mir jedes Wort fehlt, um zu sagen, für wie groß und erhaben ich diese Kunst halte. Richard Wetz (#1605) deutscher Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge und Musikschriftsteller
Ich glaube wenn wir nach den Sternen greifen könnten, die wenigsten würden es tun. Nun werde ich drüber nachdenken warum.... Björn Petermann (#1606) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Die Vorsicht stellt der List sich klug entgegen. Johann Wolfgang von Goethe (#1608) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Du sprichst ein großes Wort gelassen aus. Johann Wolfgang von Goethe (#1609) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Man spricht vergebens viel, um zu versagen; Der andre hört von allem nur das Nein. Johann Wolfgang von Goethe (#1610) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Und am Ufer steh' ich lange Tage, das Land der Griechen mit der Seele suchend. Johann Wolfgang von Goethe (#1612) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Aber die Sonne duldet kein Weißes, überall regt sich Bildung und Streben, alles will sie mit Farben beleben; Doch an Blumen fehlts im Revier, sie nimmt geputzte Menschen dafür. Johann Wolfgang von Goethe (#1614) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Ach neige, Du Schmerzenreiche, Dein Antlitz gnädig meiner Not! Johann Wolfgang von Goethe (#1615) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis
Das Unzulängliche, Hier wirds Ereignis; Das Unbeschreibliche, Hier ist es getan; Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan. Johann Wolfgang von Goethe (#1617) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewusst. Johann Wolfgang von Goethe (#1618) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Am meisten lieb ich mir die vollen, frischen Wangen. Johann Wolfgang von Goethe (#1619) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Auch ein gelehrter Mann studiert so fort, weil er nicht anders kann. Johann Wolfgang von Goethe (#1620) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Auf strenges Ordnen, raschen Fleiß Erfolgt der allerschönste Preis; Dass sich das Werk vollende, genügt ein Geist für tausend Hände. Johann Wolfgang von Goethe (#1621) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Bedenkt, Ihr habet weiches Holz zu spalten Johann Wolfgang von Goethe (#1622) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Bescheidne Wahrheit sprech ich dir. Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt, Gewöhnlich für ein Ganzes hält. Johann Wolfgang von Goethe (#1623) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Daran erkenn ich den gelehrten Herrn Johann Wolfgang von Goethe (#1627) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, es findet uns nur noch als wahre Kinder. Johann Wolfgang von Goethe (#1629) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Das ist der Weisheit letzter Schluss: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss. Johann Wolfgang von Goethe (#1630) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält. Johann Wolfgang von Goethe (#1632) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm. Johann Wolfgang von Goethe (#1634) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Dem Volke hier wird jeder Tag ein Fest. Mit wenig Witz und viel Behagen, dreht jeder sich im engen Zirkeltanz, wie junge Katzen mit dem Schwanz. Johann Wolfgang von Goethe (#1635) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Den lieb ich, der Unmögliches begehrt. Johann Wolfgang von Goethe (#1636) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Der Äpfelchen begehrt Ihr sehr, und schon vom Paradiese her. Von Freuden fühl ich mich bewegt, dass auch mein Garten solche trägt. Johann Wolfgang von Goethe (#1640) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Der letzte Trunk sei nun, mit ganzer Seele, // Als festlich hoher Gruß, dem Morgen zugebracht! Johann Wolfgang von Goethe (#1642) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Der Menschheit ganzer Jammer fasst mich an. Johann Wolfgang von Goethe (#1643) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Der saubern Herren Pfuscherei // Ist, merk ich, schon bei Euch Maxime. Johann Wolfgang von Goethe (#1644) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Der Worte sind genug gewechselt, // Lasst mich auch endlich Taten sehn; // Indes ihr Komplimente drechselt, // Kann etwas Nützliches geschehn. Johann Wolfgang von Goethe (#1645) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Des Menschen Tätigkeit kann allzuleicht erschlaffen, // Er liebt sich bald die unbedingte Ruh; // Drum geb ich gern ihm den Gesellen zu, // Der reizt und wirkt und muß als Teufel schaffen. Johann Wolfgang von Goethe (#1647) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Johann Wolfgang von Goethe (#1648) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Die Hand, die samstags ihren Besen führt, // Wird sonntags dich am besten karessieren. Johann Wolfgang von Goethe (#1649) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Die Kirche hat einen guten Magen, // Hat ganze Länder aufgefressen // Und doch noch nie sich übergessen. Johann Wolfgang von Goethe (#1650) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Die Sorge, sie schleicht sich durchs Schlüsselloch ein. Johann Wolfgang von Goethe (#1653) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Die Tat ist alles, nichts der Ruhm. Johann Wolfgang von Goethe (#1654) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Die Träne quillt, die Erde hat mich wieder. Johann Wolfgang von Goethe (#1655) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Die Welle beugt sich jedem Winde gern. Johann Wolfgang von Goethe (#1656) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Du gleichst dem Geist, den Du begreifst Johann Wolfgang von Goethe (#1659) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Ein großer Aufwand, schmählich! ist vertan. Johann Wolfgang von Goethe (#1663) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange // Ist sich des rechten Weges wohl bewusst. Johann Wolfgang von Goethe (#1664) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
(Ich bin) Ein Teil von jener Kraft, // Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Johann Wolfgang von Goethe (#1668) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Einst hatt ich einen schönen Traum; // Da sah ich einen Apfelbaum, // Zwei schöne Äpfel glänzten dran, // Sie reizten mich, ich stieg hinan. Johann Wolfgang von Goethe (#1669) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Erquickung hast Du nicht gewonnen, // Wenn sie dir nicht aus eigner Seele quillt. Johann Wolfgang von Goethe (#1671) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Es erben sich Gesetz und Rechte // Wie eine ew'ge Krankheit fort; // Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte // und rücken sacht von Ort zu Ort. // Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage; // Weh dir, dass du ein Enklel bist! // Vom Rechte, das mit uns geboren ist, // Von dem ist leider! nie die Frage. Johann Wolfgang von Goethe (#1672) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Es lebe, wer sich tapfer hält! Johann Wolfgang von Goethe (#1674) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Es leuchtet! seht! - Nun lässt sich wirklich hoffen, // Dass, wenn wir aus viel hundert Stoffen // Durch Mischung - denn auf Mischung kommt es an - // Den Menschenstoff gemächlich komponieren, // In einen Kolben verlutieren // Und ihn gehörig kohobieren, // So ist das Werk im Stillen abgetan. Johann Wolfgang von Goethe (#1675) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Gatten, die sich vertragen wollen, // Lernen's von uns beiden! // Wenn sich zweie lieben sollen, // Braucht man sie nur zu scheiden. Johann Wolfgang von Goethe (#1678) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, // Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen. Johann Wolfgang von Goethe (#1681) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Greift nur hinein ins volle Menschenleben! // Ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt, // Und wo Ihr's packt, da ist's interessant. Johann Wolfgang von Goethe (#1683) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Habe nun, ach! Philosophie, // Juristerei und Medizin, // Und leider auch Theologie! // Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. // Da steh ich nun, ich armer Tor! // Und bin so klug als wie zuvor. Johann Wolfgang von Goethe (#1684) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Heinrich! Mir graut's vor dir. Johann Wolfgang von Goethe (#1685) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein! Johann Wolfgang von Goethe (#1686) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Hoch ist der Doppelgewinn zu schätzen: // Barmherzig sein, und sich zugleich ergetzen. Johann Wolfgang von Goethe (#1688) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Ich bin der Geist, der stets verneint! // Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, // Ist wert, daß es zugrunde geht; // Drum besser wär's, daß nichts entstünde. // So ist denn alles, was ihr Sünde, // Zerstörung, kurz das Böse nennt, // Mein eigentliches Element. Johann Wolfgang von Goethe (#1689) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Ich bin von je der Ordnung Freund gewesen. Johann Wolfgang von Goethe (#1690) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Ich bin zu alt, um nur zu spielen, // Zu jung, um ohne Wunsch zu sein. Johann Wolfgang von Goethe (#1691) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Ich hab es öfters rühmen hören, // Ein Komödiant könnt einen Pfarrer lehren. Johann Wolfgang von Goethe (#1692) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Ihr bleibt bei meinem Worte kalt, // Euch guten Kindern lass ich's gehen; // Bedenkt: der Teufel, der ist alt, // So werdet alt, ihn zu verstehen! Johann Wolfgang von Goethe (#1693) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Ihr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön! Johann Wolfgang von Goethe (#1694) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen. // Man darf das nicht vor keuschen Ohren nennen, // Was keusche Herzen nicht entbehren können. Johann Wolfgang von Goethe (#1695) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist. Johann Wolfgang von Goethe (#1699) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Im weiten Meere mußt du anbeginnen! // Da fängt man erst im kleinen an // Und freut sich, Kleinste zu verschlingen, // Man wächst so nach und nach heran // Und bildet sich zu höherem Vollbringen. Johann Wolfgang von Goethe (#1700) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Krieg, Handel und Piraterie, // Dreieinig sind sie, nicht zu trennen. Johann Wolfgang von Goethe (#1701) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Mein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute. Johann Wolfgang von Goethe (#1703) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, // Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen? Johann Wolfgang von Goethe (#1704) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Mit Frauen soll man sich nie unterstehn zu scherzen. Johann Wolfgang von Goethe (#1707) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Mit Worten lässt sich trefflich streiten. Johann Wolfgang von Goethe (#1708) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Nach einem selbstgesteckten Ziel // Mit holdem Irren hinzuschweifen, // Das, alte Herrn, ist eure Pflicht. Johann Wolfgang von Goethe (#1709) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, // Und selbst am Ende bravo sagt, // Da muss es was Gescheites werden. Johann Wolfgang von Goethe (#1711) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Nur rastlos betätigt sich der Mann. Johann Wolfgang von Goethe (#1713) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
O glücklich, wer noch hoffen kann, // Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen! // Was man nicht weiß, das eben brauchte man, // Und was man weiß, kann man nicht brauchen. Johann Wolfgang von Goethe (#1714) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
O wär ich nie geboren! Johann Wolfgang von Goethe (#1715) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Rosen, ihr blendenden, // Balsam versendenden! // Flatternde, schwebende, // Heimlich belebende, // Zweiglein beflügelte, // Knospen entsiegelte, // Eilet zu blühn! Johann Wolfgang von Goethe (#1716) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Sie streiten sich, [..] um Freiheitsrechte; // Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte. Johann Wolfgang von Goethe (#1717) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Solch ein Gewimmel möcht ich sehn, // Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn. Johann Wolfgang von Goethe (#1720) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Soll zwischen uns kein fernster Zwist sich regen, Ich liebe mir den Zaubrer zum Kollegen. Johann Wolfgang von Goethe (#1721) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Stünd ich, Natur, vor dir ein Mann allein, // Da wär's der Mühe wert, ein Mensch zu sein. Johann Wolfgang von Goethe (#1722) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Uns bleibt ein Erdenrest // Zu tragen peinlich, // Und wär er von Asbest, // Er ist nicht reinlich. Johann Wolfgang von Goethe (#1724) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Über Rosen lässt sich dichten, // In die Äpfel muss man beißen Johann Wolfgang von Goethe (#1725) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern // Und hüte mich, mit ihm zu brechen. // Es ist gar hübsch von einem großen Herrn, // so menschlich mit dem Teufel selbst zu sprechen. Johann Wolfgang von Goethe (#1729) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Was du ererbt von deinen Vätern hast, // erwirb es, um es zu besitzen. // Was man nicht nützt, ist eine schwere Last; // Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen. Johann Wolfgang von Goethe (#1730) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Was ihr den Geist der Zeiten heißt, // Das ist im Grund der Herren eigner Geist, // In dem die Zeiten sich bespiegeln. Johann Wolfgang von Goethe (#1732) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wenn ich sechs Hengste zahlen kann, // Sind ihre Kräfte nicht die meine? // Ich renne zu und bin ein rechter Mann, // Als hätt ich vierundzwanzig Beine. Johann Wolfgang von Goethe (#1733) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wenn sich lau die Lüfte füllen // Um den grün umschränkten Plan, // Süße Düfte, Nebelhüllen // Senkt die Dämmerung heran. // Lispelt leise süßen Frieden, // Wiegt das Herz in Kindesruh; // Und den Augen dieses Müden // Schließt des Tages Pforte zu. Johann Wolfgang von Goethe (#1735) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen? // Die wenigen, die was davon erkannt, // Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten, // Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, // Hat man von je gekreuzigt und verbrannt. Johann Wolfgang von Goethe (#1738) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen, // Ein Werdender wird immer dankbar sein. Johann Wolfgang von Goethe (#1739) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Werd ich zum Augenblicke sagen: // Verweile doch! Du bist so schön! // Dann magst du mich in Fesseln schlagen, // dann will ich gern zugrunde gehn! Johann Wolfgang von Goethe (#1740) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wer immer strebend sich bemüht, // Den können wir erlösen. Johann Wolfgang von Goethe (#1741) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, // Das nicht die Vorwelt schon gedacht? Johann Wolfgang von Goethe (#1742) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wer lange lebt, hat viel erfahren, // Nichts Neues kann für ihn auf dieser Welt geschehn. Johann Wolfgang von Goethe (#1743) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wer sich behaglich mitzuteilen weiß, // den wird des Volkes Laune nicht erbittern. Johann Wolfgang von Goethe (#1744) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wie alles sich zum Ganzen webt, // Eins in dem andern wirkt und lebt! Johann Wolfgang von Goethe (#1746) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wie glücklich würde sich der Affe schätzen, // Könnt er nur auch ins Lotto setzen! Johann Wolfgang von Goethe (#1748) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wie sich Verdienst und Glück verketten, // Das fällt den Toren niemals ein; // Wenn sie den Stein der Weisen hätten, // Der Weise mangelte dem Stein. Johann Wolfgang von Goethe (#1749) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens. Johann Wolfgang von Goethe (#1750) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Wo fehlt's nicht irgendwo auf dieser Welt? // Dem dies, dem das, hier aber fehlt das Geld. Johann Wolfgang von Goethe (#1751) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen. Johann Wolfgang von Goethe (#1753) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, // Die eine will sich von der andern trennen. Johann Wolfgang von Goethe (#1754) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
In der Farbe lässt sich die Sinnesweise, an dem Schnitt die Lebensweise des Menschen erkennen. Johann Wolfgang von Goethe (#1755) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Bekanntschaften, wenn sie sich auch gleichgültig ankündigen, haben oft die wichtigsten Folgen Johann Wolfgang von Goethe (#1757) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Zum Glück gibt es Menschen, die nicht nur für sich, sondern auch für die Dunkelheit leuchten. Iman Gerowgan (#1758)
Was unterscheidet Rezensenten von rezensierten Autoren? Rezensenten haben weniger Platz für ihre Unzulänglichkeiten.
Ekkehart Mittelberg (#1760) Literaturwissenschaftler
Man muss entweder sehr reich oder resistent gegen Macht sein, um das Axiom der Demokratie zu verwirklichen: die freie Meinungsäußerung.
Ekkehart Mittelberg (#1761) Literaturwissenschaftler
Natur lehrt Widerstand: Unbezwingbar ist das Rohr im Wind.
Unermüdlich die aufsteigende Lerche. Ekkehart Mittelberg (#1763) Literaturwissenschaftler
Besser etwas Sinnvolles erfolglos betreiben als etwas Sinnloses erfolgreich.
Ekkehart Mittelberg (#1764) Literaturwissenschaftler
Melancholie leidet an der Vergänglichkeit. Aber es bleibt der Abglanz des Schönen.
Ekkehart Mittelberg (#1765) Literaturwissenschaftler
Man muss nur das Niveau verflachen, damit sich alle wiederfinden. Die Ausgegrenzten schweigen. Ekkehart Mittelberg (#1766) Literaturwissenschaftler
Der Neid der meisten erstreckt sich auf jene, die ein wenig mehr besitzen als sie selbst. Wer Kapital in großem Stil akkumuliert, wird zum Helden von Human Interest Stories. Er wird bestaunt wie der Kalif von Bagdad. Ekkehart Mittelberg (#1767) Literaturwissenschaftler
Die Klassiker fanden Trost beim Anblick von Mond und Sternen. Moderne Menschen denken dabei eher an ihre Verlorenheit in der Unendlichkeit des Universums. Ekkehart Mittelberg (#1768) Literaturwissenschaftler
Angst erzeugen und Angst beschwichtigen. Damit macht die Boulevardpresse ihre LeserInnen süchtig. Ekkehart Mittelberg (#1769) Literaturwissenschaftler
Immer wenn ein Düsenjäger die Schallmauer durchbricht, denke ich, dass der Fortschritt eine Schnecke ist. Ekkehart Mittelberg (#1771) Literaturwissenschaftler
Alle Süchte dauern an, wenn sie erfüllt werden. Nur die Sehnsucht nicht. Ekkehart Mittelberg (#1773) Literaturwissenschaftler
Der größte Feind der Sittlichkeit ist die Abstumpfung. Albert Schweitzer (#1775) deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph
Nicht auf das, was geistreich sondern auf das, was wahr ist, kommt es an. Albert Schweitzer (#1779) deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph
Optimistisch ist diejenige Weltanschauung, die das Sein höher als das Nichts stellt und so die Welt und das Leben als etwas an sich Wertvolles bejaht. Albert Schweitzer (#1780) deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph
Vertrauen ist für alle Unternehmungen das große Betriebskapital, ohne welches kein nützliches Werk auskommen kann. Albert Schweitzer (#1781) deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph
Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind. Albert Schweitzer (#1782) deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph
Wer erkannt hat, dass die Idee der Liebe der geistige Lichtstrahl ist, der aus der Unendlichkeit zu uns gelangt, der hört auf, von der Religion zu verlangen, dass sie ihm ein vollständiges Wissen von dem Übersinnlichen bietet. Albert Schweitzer (#1783) deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph
Ein Mensch soll nicht in das Wesen des andern eindringen wollen. Nur wer Ehrfurcht vor dem geistigen Wesen anderer hat, kann andern wirklich etwas sein. Albert Schweitzer (#1788) deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph
Wer den Kater nicht verträgt, soll das Trinken lassen. Aldous Leonard Huxley (#1791) englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier
Es ist ein Platz im Universum, den man sicher kann verbessern: sein eigenes Ich. Aldous Leonard Huxley (#1792) englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier
Erfahrung ist nicht, was einem Menschen geschieht. Es ist, was ein Mensch damit anfängt, was ihm geschieht. Aldous Leonard Huxley (#1793) englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier
Zivilisation lässt sich definieren als eine Gewohnheit, dem einzelnen gewisse Gelegenheiten zu barbarischen Betragen vorzuenthalten. Aldous Leonard Huxley (#1795) englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier
Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, daß man sie ignoriert. Aldous Leonard Huxley (#1796) englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier
Je mehr sich politische und wirtschaftliche Freiheit verringern, desto mehr pflegt die sexuelle Freiheit sich kompensatorisch auszuweiten. Aldous Leonard Huxley (#1798) englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier
Die größten Triumphe der Propaganda wurden nicht durch Handeln, sondern durch Unterlassung erreicht. Groß ist die Wahrheit, größer aber, vom praktischen Gesichtspunkt, ist das Verschweigen von Wahrheit. Aldous Leonard Huxley (#1799) englischer Philosoph, Journalist, Essayist und Romancier
Wenn du dich am sicheren Ufer fühlst, kann es sein, dass der Strom sein Bett schon wieder verändert hat. Christa Schyboll (#1800) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Persönlichkeit haben heißt, die tausend Irrtümer einzugestehen, die man im Laufe seines Lebens gemacht hat. Alexander Mitscherlich (#1802) deutscher Arzt und Psychologe
Was wäre aus dem Christentum als Religion der Liebe geworden – wir wissen es nicht. Es ist in institutionalisierter Form als die Religion des Schwertes und des Hasses alt geworden. Alexander Mitscherlich (#1803) deutscher Arzt und Psychologe
Zu viel Freizeit kann dazu führen, dass die Menschen in Zukunft dazu übergehen, das zu tun, was sie schon immer getan haben, nämlich sich gegenseitig umzubringen. Alexander Mitscherlich (#1804) deutscher Arzt und Psychologe
Ablehnung ist eine Antwort; sie ist möglicherweise oft eine ehrlichere Antwort als der Beifall, der rein ästhetisch wertet und Vogel-Strauß-Politik treibt. Alfred Döblin (#1806) deutscher Nervenarzt, Psychoanalytiker, Erzähler und Essayist
Das gefährlichste Organ am Menschen ist der Kopf. Alfred Döblin (#1808) deutscher Nervenarzt, Psychoanalytiker, Erzähler und Essayist
Der, der ich bin, grüßt wehmütig den, der ich sein möchte. Søren Kierkegaard (#1812) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Die Erinnerung, ist das einzige Paradies aus dem wir nicht vertrieben werden. Jean Paul (#1813) eutscher Dichter, Publizist und Pädagoge, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter
Krieg ist der Terror der Reichen, Terror ist der Krieg der Armen. Sir Peter Ustinov (#1815) englischer Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller, Unicef-Botschafter
Künstler haben das Recht, bescheiden, und die Pflicht, eitel zu sein.
Karl Kraus (#1817) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Klimawandel! Wir tanzen auf einem Vulkan. Was mich erschüttert, ist die Gelassenheit von beschwichtigenden Forschern, die sich die verheerenden Folgen eines möglichen Irrtums nicht vor Augen halten.
Ekkehart Mittelberg (#1820) Literaturwissenschaftler
Jeden Tag Meldungen von Naturkatastrophen, Korruption, politischem Versagen. Würde Epikur heute seinen Wahlspruch "Lebe im Verborgenen" aufgeben? Ich denke, er würde sein Ansehen für die Nachgeborenen gezielt einsetzen, um ihnen eine Chance zu geben.
Ekkehart Mittelberg (#1822) Literaturwissenschaftler
Der Justitia fällt die Waage aus der Hand. Sie reißt die Augenbinde ab und schwingt zornig das Richtschwert! Staatsanwälte machen einen Deal mit Angeklagten.
Ekkehart Mittelberg (#1823) Literaturwissenschaftler
Wir leben unter einem Himmel. Aber das bedeutet nicht Gleichheit. Selbst wenn es meteorologische Unterschiede nicht gäbe, würden dieselben Wolken unterschiedlich wahrgenommen.
Ekkehart Mittelberg (#1824) Literaturwissenschaftler
Alle wollen sie: die Freiheit. Sie ist ein Chamäleon. Will man sie allgemeinverbindlich definieren, hat sie schon ihre Gestalt gewechselt. Ekkehart Mittelberg (#1825) Literaturwissenschaftler
Der anwachsende Gesellschaftsklatsch in Nachrichtenmagazinen zeigt, dass Einsamkeit und Entpolitisierung zunehmen. Ekkehart Mittelberg (#1828) Literaturwissenschaftler
Der Kalif Harun al Raschid mischte sich unerkannt unter seine Untertanen, um die Meinung des Volkes zu erfahren. Heutige Politiker begeben sich in handverlesene Zirkel, um ihre eigene Meinung zu hören. Ekkehart Mittelberg (#1830) Literaturwissenschaftler
Traurigkeit ist nicht ungesund - sie hindert uns, abzustumpfen. George Sand (#1832) französische Schriftstellerin
Das Handwerk des Schreibens ist eine glühende, fast unzerstörbare Leidenschaft. Wenn sie sich eines armen Kopfes bemächtigt hat, kommt er davon nicht mehr los. George Sand (#1835) französische Schriftstellerin
Es wird ein großer Fortschritt in der Entwicklung unserer Rasse sein, wenn wir Früchteesser werden und die Fleischesser von der Erde verschwinden. Alles wird möglich auf unserem Planeten von dem Augenblick an, wo wir die blutigen Fleischmahle und den Krieg überwinden. George Sand (#1837) französische Schriftstellerin
Ihr könnt Taten verfolgen, nicht aber Überzeugungen, das Denken muß frei sein. George Sand (#1839) französische Schriftstellerin
Wer Liebe sucht, findet sie nicht, sie überfällt uns, wenn wir sie am wenigsten erwarten. George Sand (#1840) französische Schriftstellerin
Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist. Gustave Flaubert (#1842) französischer Erzähler und Schriftsteller
Das schenken und Austauschen von Haar ist eines der köstlichsten Liebesspiele. Gustave Flaubert (#1843) französischer Erzähler und Schriftsteller
Die Begierde nach einer Frau, die man besessen hat, ist etwas Grauenvolles und tausendmal schlimmer als alles andere; fürchterliche Phantasiebilder verfolgen einen wie Gewissensbisse. Gustave Flaubert (#1844) französischer Erzähler und Schriftsteller
Es gibt Menschen, deren Aufgabe lediglich darin besteht die Vermittlerrolle bei anderen zu übernehmen; man schreitet über sie hinweg, wie über Brücken und geht davon. Gustave Flaubert (#1845) französischer Erzähler und Schriftsteller
Ich bestreite, dass die Frauen etwas von Gefühlen verstehen. Sie nehmen sie stets nur persönlich und relativ wahr. Sie sind die härtesten und grausamsten aller Lebewesen. Gustave Flaubert (#1848) französischer Erzähler und Schriftsteller
Ich glaube, dass die Menschheit nur ein Ziel hat: das Leid. Gustave Flaubert (#1849) französischer Erzähler und Schriftsteller
Ich scheue die Disziplin, den mathematischen Geist, den beschränkten Geist, das Herz der Händler, das so vertrocknet ist wie das Holz ihres Ladentisches. Gustave Flaubert (#1850) französischer Erzähler und Schriftsteller
Ich will über die moralische Geschichte der Menschen meiner Generation schreiben – oder genauer über die Geschichte ihrer Gefühle. Es ist ein Buch über Liebe und Leidenschaft; aber eine Leidenschaft wie sie heute existieren kann -- nämlich eine untätige. Gustave Flaubert (#1851) französischer Erzähler und Schriftsteller
In den Gedanken ist mehr Wirklichkeit als in den Dingen. Gustave Flaubert (#1852) französischer Erzähler und Schriftsteller
Vielleicht war meine Gleichgültigkeit nur ein Übermaß an Begierde. Gustave Flaubert (#1853) französischer Erzähler und Schriftsteller
Welch tiefe Ruhe ist über alle Friedhöfe gebreitet! Wenn man dort mit über der Brust gekreuzten Armen liegt, gehüllt in das Leichentuch, dann gleiten die Jahrhunderte vorüber und stören so wenig wie der Wind, der durch das Gras fächelt. Gustave Flaubert (#1854) französischer Erzähler und Schriftsteller
Wenn die Gesellschaft so fortfährt, wird in zweitausend Jahren nichts mehr sein, kein Grashalm, kein Baum; sie wird die Natur aufgefressen haben Gustave Flaubert (#1855) französischer Erzähler und Schriftsteller
Diplom: Amtlicher Ausweis für Studienabschluss. Beweist gar nichts. Gustave Flaubert (#1858) französischer Erzähler und Schriftsteller
Schach(spiel): Zu ernsthaft für ein Spiel, zu seicht als Wissenschaft. Gustave Flaubert (#1862) französischer Erzähler und Schriftsteller
Die Dummheit ist etwas Unerschütterliches; nichts vermag sie anzugreifen, ohne an ihr zu zerbrechen. Sie ist von der Natur des Granits, hart und widerstandsfähig. Gustave Flaubert (#1865) französischer Erzähler und Schriftsteller
Egoismus: Den der anderen anklagen und den eigenen nicht zur Kenntnis nehmen. Gustave Flaubert (#1866) französischer Erzähler und Schriftsteller
Man sieht sich von Zeit zu Zeit, dann stirbt man. Gustave Flaubert (#1868) französischer Erzähler und Schriftsteller
Wie dem auch sei, ich scheiße auf die Rechtswissenschaften. Gustave Flaubert (#1870) französischer Erzähler und Schriftsteller
Wenn du in meinem Herzen lesen könntest, sähest du den Platz, den ich dir gegeben habe. Gustave Flaubert (#1871) französischer Erzähler und Schriftsteller
Blödem Volke unverständlich, treiben wir das Lebens Spiel. Christian Morgenstern (#1876) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Alle wahrhaft große Dichtungen sind Variationen zum Schicksalsliede, seien es Maestosi, Allegri oder Scherzi. Christian Morgenstern (#1877) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Als ein wesentliches Merkmal der Menschen möchte ich ihre ethische und ästhetische Anspruchslosigkeit bezeichnen. Christian Morgenstern (#1880) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Darum können Zeitungen so sehr schaden, weil sie den Geist so unsäglich dezentrieren, recht eigentlich zerstreuen. Christian Morgenstern (#1881) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Das Ich ist die Spitze eines Kegels, dessen Boden das All ist. Christian Morgenstern (#1882) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare. Christian Morgenstern (#1883) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Die Ameisen oder Emsen, sind so weit jetzt, dass sie Gemsen, sich als Sklaven halten (aus Gründen ihres Körperbaus). Christian Morgenstern (#1885) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Die meisten wissen gar nicht, was sie für ein Tempo haben könnten, wenn sie sich nur einmal den Schlaf aus den Augen rieben. Christian Morgenstern (#1888) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist. Nicht an den Wahrheiten liegt es daher, wenn die Menschen noch so voller Unweisheit sind. Christian Morgenstern (#1891) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Es gibt nichts, das ich mir nicht vergeben könnte, und nichts, das ich nicht überwinden möchte. Christian Morgenstern (#1895) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Es ist Nacht, und mein Herz kommt zu dir, hält's nicht aus, hält's nicht aus mehr bei mir. Christian Morgenstern (#1896) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Ich liebe dich, du Seele, die da irrt, im Tal des Lebens nach dem rechten Glücke. Christian Morgenstern (#1900) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
In dem Maße, wie der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik am andern. Christian Morgenstern (#1902) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Neue Dichter seh ich kommen, nach innen den Blick gerichtet. Christian Morgenstern (#1903) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Schönheit ist empfundener Rhythmus. Rhythmus der Wellen, durch die uns alles Außen vermittelt wird. Oder auch: Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden. Christian Morgenstern (#1905) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Spannung ist alles und Entladung. Und höchste Lebensweisheit, seine Spannung immer richtig zu entladen. Christian Morgenstern (#1906) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Über den Wassern deiner Seele schwebt unaufhörlich ein dunkler Vogel: Unruhe. Christian Morgenstern (#1907) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Was ist mein Einzelschicksal, wenn ich recht die große Tragik des Lebens betrachte! Christian Morgenstern (#1908) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Was ist Religion? Sich in alle Ewigkeit weiter und höher entwickeln zu wollen. Christian Morgenstern (#1909) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf. Christian Morgenstern (#1910) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: »Und er entwich vor ihnen in die Wüste«. Christian Morgenstern (#1911) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wenn ich so die kleinen Dampfer die riesigen Kähne vorüberschleppen sehe, muss ich immer an den Dichter und das Publikum denken. Christian Morgenstern (#1912) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wer das Wunder nicht als das Primäre erkennt, leugnet damit die Welt, wie sie ist, und supponiert ihr ein Fabrikspielzeug. Christian Morgenstern (#1913) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wer die Welt zu sehr liebt, kommt nicht dazu, über sie nachzudenken; wer sie zu wenig liebt, kann nicht gründlich genug über sie denken. Christian Morgenstern (#1914) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich, selbst in kleinen Dingen wie dem Niedertreten des Grases schonungsvoll zu sein. Christian Morgenstern (#1915) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wer vom Ziel nicht weiß, kann den Weg nicht haben, wird im selben Kreis all sein Leben traben. Christian Morgenstern (#1917) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wie ist jede - aber auch jede - Sprache schön, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird! Christian Morgenstern (#1918) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wer sich überhebt, verrät, dass er noch nie genug nachgedacht hat. Christian Morgenstern (#1919) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Das Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas. Christian Morgenstern (#1922) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht. Christian Morgenstern (#1926) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Es ist mit der Weltenuhr wie mit der des Zimmers. Am Tage sieht man sie wohl, aber man hört sie fast gar nicht. Des Nachts aber hört man sie gehen wie ein großes Herz. Christian Morgenstern (#1927) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Fast immer ist der richtige Weg der schwerste. Christian Morgenstern (#1928) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Für mich gibt es nur ein Mittel, um die Achtung vor mir selbst nicht einzubüßen, fortwährende Kritik. Christian Morgenstern (#1929) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Ich könnte mir ein künftiges Jahrtausend denken, das unser Zeitalter der Technik anstaunte, wie wir die Antike bewundern, und Maschinen ausgrüben wie wir Statuen. Christian Morgenstern (#1930) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Im Schachspiel offenbart sich durchaus, ob jemand Phantasie und Initiative hat oder nicht. Christian Morgenstern (#1931) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Man hat vom Schach gesagt, dass das Leben nicht lang genug dazu ist, - aber das ist ein Fehler des Lebens, nicht des Schachs. Christian Morgenstern (#1934) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Nichts ist trostloser als ein Humor, den man aus Humorlosem kitzelt. Die Welt ward zu Tode gewitzelt und trister denn je zuvor. Christian Morgenstern (#1935) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Vorsicht und Misstrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegenüber Vorsicht und Misstrauen nötig. Christian Morgenstern (#1936) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müßte, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen. Christian Morgenstern (#1937) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben. Christian Morgenstern (#1938) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Einstein erklärte mir seine Theorie jeden Tag und bei unserer Ankunft war ich tatsächlich überzeugt, dass er die Relativitätstheorie verstanden hat. Chaim Weizmann (#1947) israelischer Chemiker und Politiker
Der Heilige Stuhl bietet seine mächtige Hilfe überall an, wo es ihm möglich ist, das Los meiner verfolgten Religionsgenossen zu lindern. Chaim Weizmann (#1948) israelischer Chemiker und Politiker
Eher will ich den Untergang der deutschen Juden sehen als den Untergang des Landes Israel für die Juden. Chaim Weizmann (#1949) israelischer Chemiker und Politiker
Sei mir gnädig, o Herr, gemäß deiner großen Gnade. Die Vergegenwärtigung der Mängel und Fehler, die während eines so langen Pontifikates und in solch schwerer Zeit begangen wurden, hat mir meine Unzulänglichkeit klar vor Augen geführt. Pius XII. (#1953) italienischer kath. Theologe und Papst
Ich wünsche dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg der Vernunft. Pius XII. (#1954) italienischer kath. Theologe und Papst
Der Kopf ist vor allem die Kassette des Gehirns, nicht der Humus für die Haare. Gino Cervi (#1955) italienischer Schauspieler
Ich habe immer mehr den Eindruck, dass man Freiheit mit Frechheit verwechselt. Gino Cervi (#1957) italienischer Schauspieler
Wer es der Jugend so leicht macht, macht es ihr schwer. Gino Cervi (#1959) italienischer Schauspieler
Briefe: Es ist das Leben selbst, regt an, beschäftigt, nährt; bleiben sie aus, so schwindet man kraftlos dahin und kann die Umwelt nicht ertragen; kurz, ich stelle fest, dass es lebenswichtig ist, diese Mitteilungen eines so geliebten Menschen zu erhalten. Marie de Sévigné (#1960) französische Autorin
Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich die kommenden Herbststürmme vorausahne. So nütze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt. Marie de Sévigné (#1963) französische Autorin
So leben und bewegen wir uns wie Blinde, nicht wissend, wohin wir gehen, halten Schlechtes für gut und Gutes für schlecht, schweben in völliger Ungewissheit. Marie de Sévigné (#1965) französische Autorin
Der Notar ist der weltliche Beichtvater. Er ist Puritaner von Profession, und »Ehrlichkeit«, sagt Shakespeare, »ist kein Puritaner«. Er ist zugleich der Kuppler für alle möglichen Zwecke, der Lenker der bürgerlichen Intrigen und Kabalen. Karl Marx (#1968) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die »Idee« blamierte sich immer, soweit sie von dem »Interesse« unterschieden war. Karl Marx (#1969) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die Bürokratie gilt sich selbst als der letzte Endzweck des Staates Karl Marx (#1973) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Alle Emanzipation ist Zurückführung der menschlichen Welt, der Verhältnisse, auf den Menschen selbst. Karl Marx (#1974) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen Karl Marx (#1976) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift Karl Marx (#1982) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist. Karl Marx (#1983) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen. Karl Marx (#1984) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie. Karl Marx (#1986) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Alle Mysterien, welche die Theorie zum Mystizismus verleiten, finden ihre rationelle Lösung in der menschlichen Praxis und im Begreifen dieser Praxis. Karl Marx (#1987) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Nicht das Bewußtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewußtsein. Karl Marx (#1988) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben [wird]. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt. Karl Marx (#1990) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht Karl Marx (#1991) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Philosophie und Studium der wirklichen Welt verhalten sich zueinander wie Onanie und Geschlechtsliebe. Karl Marx (#1992) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Es gibt keine politische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine gesellschaftliche wäre. Karl Marx (#1994) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Nur bei einer Ordnung der Dinge, wo es keine Klassen und keinen Klassengegensatz gibt, werden die gesellschaftlichen Evolutionen aufhören, politische Revolutionen zu sein. Karl Marx (#1995) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Wie die Ökonomen die wissenschaftlichen Vertreter der Bourgeoisklasse sind, so sind die Sozialisten und Kommunisten die Theoretiker der Klasse des Proletariats. Karl Marx (#1996) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die ökonomischen Kategorien sind nur die theoretischen Ausdrücke, die Abstraktionen der gesellschaftlichen Produktionsverhältnisse. Karl Marx (#1997) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
In der heutigen Gesellschaft, in der auf den individuellen Austausch basierten Industrie, ist die Produktionsanarchie, die Quelle so vieles Elends, gleichzeitig die Ursache alles Fortschritts Karl Marx (#1998) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Der Kommunismus [...] schafft die ewigen Wahrheiten ab, er schafft die Religion ab, die Moral, statt sie neu zu gestalten, er widerspricht also allen bisherigen geschichtlichen Entwicklungen. Karl Marx (#2000) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen. Karl Marx (#2001) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet. Karl Marx (#2002) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Mit der Entwicklung der großen Industrie wird also unter den Füßen der Bourgeoisie die Grundlage selbst hinweggezogen, worauf sie produziert und die Produkte sich aneignet. Sie produziert vor allem ihren eigenen Totengräber. Ihr Untergang und der Sieg des Proletariats sind gleich unvermeidlich. Karl Marx (#2005) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Kapitalist sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Produktion einzunehmen. Karl Marx (#2006) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Was beweist die Geschichte der Ideen anders, als daß die geistige Produktion sich mit der materiellen umgestaltet? Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse. Karl Marx (#2008) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist. Karl Marx (#2009) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Nichts leichter, als dem christlichen Asketismus einen sozialistischen Anstrich zu geben. Hat das Christentum nicht auch gegen das Privateigentum, gegen die Ehe, gegen den Staat geeifert? Karl Marx (#2010) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen. Sie erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Karl Marx (#2011) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Karl Marx (#2012) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt. Karl Marx (#2014) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Aller Mehrwert, in welcher besondern Gestalt von Profit, Zins, Rente usw. er sich später kristallisiere, ist seiner Substanz nach Materiatur unbezahlter Arbeitszeit. Karl Marx (#2015) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Das Kapital ist verstorbne Arbeit, die sich nur vampirmäßig belebt durch Einsaugung lebendiger Arbeit und um so mehr lebt, je mehr sie davon einsaugt Karl Marx (#2016) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
[Der Mehrwert] ist […] ein während des Produktionsprozesses vom Arbeiter neugeschaffner Wert - festgeronnene Arbeit. Nur kostet er dem[!] Eigner des ganzen Produkts, dem Kapitalisten, nichts. Karl Marx (#2018) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Der ehemalige Geldbesitzer schreitet voran als Kapitalist, der Arbeitskraftbesitzer folgt ihm nach als sein Arbeiter; der eine bedeutungsvoll schmunzelnd und geschäftseifrig, der andre scheu, widerstrebsam, wie jemand, der seine eigne Haut zu Markt getragen und nun nichts andres zu erwarten hat als die - Gerberei. Karl Marx (#2019) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Der Kapitalist weiß, daß alle Waren, wie lumpig sie immer aussehen oder wie schlecht sie immer riechen mögen, im Glauben und in der Wahrheit Geld, innerlich verschnittne Jugen sind, und zudem wundertätige Mittel, um aus Geld mehr Geld zu machen. Karl Marx (#2020) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Der bürgerliche Ökonom, dessen beschränktes Hirn die Erscheinungsform von dem was darin erscheint nicht trennen kann, schließt die Augen vor der Tatsache, daß selbst noch heutzutage der Arbeitsfonds nur ausnahmsweis auf dem Erdenrund in der Form von Kapital auftritt. Karl Marx (#2021) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die Zentralisation der Produktionsmittel und die Vergesellschaftung der Arbeit erreichen einen Punkt, wo sie unverträglich werden mit ihrer kapitalistischen Hülle. Sie wird gesprengt. Die Stunde des kapitalistischen Privateigentums schlägt. Die Expropriateure werden expropriiert. Karl Marx (#2024) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Dieser absolute Bereicherungstrieb, diese leidenschaftliche Jagd auf den Tauschwert ist dem Kapitalisten mit dem Schatzbildner gemein, aber während der Schatzbildner nur der verrückte Kapitalist, ist der Kapitalist der rationelle Schatzbildner. Karl Marx (#2025) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Es ist mit solchen Reflexionsübungen überhaupt ein eigenes Ding. Dieser Mensch ist z.B. nur König, weil sich andere Menschen als Untertanen zu ihm verhalten . Sie glauben umgekehrt Untertanen zu sein, weil er König ist. Karl Marx (#2026) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
In Manufaktur und Handwerk bedient sich der Arbeiter des Werkzeugs, in der Fabrik dient er der Maschine. Karl Marx (#2027) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Was könnte die kapitalistische Produktionsweise besser charakterisieren als die Notwendigkeit, ihr durch Zwangsgesetz von Staats wegen die einfachsten Reinlichkeits- und Gesundheitsvorrichtungen aufzuherrschen? Karl Marx (#2031) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Wenn das Geld, nach [Marie] Augier, "mit natürlichen Blutflecken auf einer Backe zur Welt kommt" so das Kapital von Kopf bis Zeh, aus allen Poren, blut- und schmutztriefend Karl Marx (#2032) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Zur Verwandlung von Geld in Kapital muss der Geldbesitzer also den freien Arbeiter auf dem Warenmarkt vorfinden, frei in dem Doppelsinn, dass er als freie Person über seine Arbeitskraft als seine Ware verfügt, dass er andrerseits andre Waren nicht zu verkaufen hat, los und ledig, frei ist von allen zur Verwirklichung seiner Arbeitskraft nötigen Sachen. Karl Marx (#2033) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts andres sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats. Karl Marx (#2034) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Behaupten die Bourgeois nicht, dass die heutige Verteilung des Eigentums ,gerecht‘ ist? Und ist sie in der Tat nicht die einzige ,gerechte‘ Verteilung auf Grundlage der heutigen Produktions-weise? Karl Marx (#2036) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Ich dehne diesen Band [des Kapitals] mehr aus, da die deutschen Hunde den Wert der Bücher nach dem Kubikinhalt schätzen. Karl Marx (#2037) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Ich habe nie, besoffen oder nüchtern, Äußerungen gemacht, daß die Arbeiter nur zu Kanonenfutter gut, obgleich ich die Knoten […] kaum gut genug dafür halte. Karl Marx (#2038) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Von meiner Alten erhielt ich gestern Antwort. Nichts als 'zärtliche' Redensarten, but no cash. Außerdem teilt sie mir mit, was ich längst wußte, daß sie 75 Jahre alt ist und manche Gebresten des Alters fühlt. Karl Marx (#2039) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Häßlichen eingeschlossen). Karl Marx (#2040) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die Befreiung der Arbeiterklasse muß das Werk der Arbeiterklasse selbst sein. Wir können also nicht zusammengehn mit Leuten, die es offen aussprechen, daß die Arbeiter zu ungebildet sind, sich selbst zu befreien, und erst von oben herab befreit werden müssen, durch philanthropische Groß- und Kleinbürger. Karl Marx (#2042) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte. Karl Marx (#2043) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Es ist die Kritik, die die einzelne Existenz am Wesen, die besondere Wirklichkeit an der Idee misst. Karl Marx (#2044) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Ein sehr tiefgründiger, doch etwas phantasiereicher Erforscher der Bewegungsgesetze der Menschheit. Karl Marx (#2046) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Goethe war der größte Deutsche, nicht nur der größte deutsche Dichter. Karl Marx (#2047) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Alles, was ich weiß, ist, dass ich kein Marxist bin. Karl Marx (#2049) deutscher Journalist, Ökonom und Philosoph
Wenn du Lust hast, Jemanden vor den Kopf zu stoßen, suche dir für den Zeitvertreib nicht gerade Deine Freunde aus Wilhelm Liebknecht (#2051) deutscher Publizist und Politiker (SPD)
Die Lüge bewegt nichts. Erich Fromm (#2056) deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
Nichts fördert das Kreative mehr als die Liebe, vorausgesetzt, sie ist echt. Erich Fromm (#2060) deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
Nicht wer viel besitzt, ist reich, sondern wer viel gibt. Erich Fromm (#2063) deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
Gesell zog die halbreligiöse Verehrung auf sich, die früher Henry George umgab, und wurde der verehrte Prophet eines Kultus mit Tausenden von Anhängern in der ganzen Welt. John Maynard Keynes (#2065) englischer Nationalökonom
Langfristig sind wir alle tot. Ökonomen machen es sich zu leicht, wenn sie uns in stürmischen Zeiten nicht mehr zu erzählen haben, als dass der Ozean wieder ruhig ist, wenn sich der Sturm gelegt hat. John Maynard Keynes (#2066) englischer Nationalökonom
Ricardo bietet uns die höchste geistige Leistung, unerreichbar für schwächere Geister, eine hypothetische Welt außerhalb der Wirklichkeit anzunehmen als ob sie die Welt der Wirklichkeit wäre, und dann beständig in ihr zu leben. John Maynard Keynes (#2067) englischer Nationalökonom
Das Geheimnis des erfolgreichen Börsengeschäftes liegt darin, zu erkennen, was der Durchschnittsbürger glaubt, dass der Durchschnittsbürger tut. John Maynard Keynes (#2068) englischer Nationalökonom
Die Ideen der Ökonomen und Philosophen, seien sie richtig oder falsch, sind mächtiger, als man im allgemeinen glaubt. Um die Wahrheit zu sagen, es gibt nichts anderes, das die Welt beherrscht. John Maynard Keynes (#2069) englischer Nationalökonom
Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt. John Maynard Keynes (#2070) englischer Nationalökonom
Die Leute müssen wissen, ob ihr Präsident ein Gauner ist oder nicht. Nun, ich bin kein Gauner. Richard Nixon (#2073) US-amerikanischer Politiker
Diese Woche ist die großartigste in der Geschichte der Welt seit ihrer Schöpfung, weil die Welt nach den Ereignissen dieser Woche unmessbar größer geworden ist. Richard Nixon (#2074) US-amerikanischer Politiker
Ich bin mir bewusst, dass diese jetzt von mir vorgelegten Informationen meinem Fall weiter schaden werden. Richard Nixon (#2075) US-amerikanischer Politiker
Mir ist's scheißegal, was geschieht. Ich will, dass ihr das Ganze blockiert. Sie sollen sich auf den fünften Paragraphen (das Schweigerecht) berufen und alles vertuschen, egal wie, wenn es diese Sache retten wird. Das ist alles. Wir schützen unsere Leute, wenn wir können. Richard Nixon (#2076) US-amerikanischer Politiker
Nordvietnam kann die Vereinigten Staaten nicht demütigen. Nur Amerikaner können das. Richard Nixon (#2077) US-amerikanischer Politiker
Pat hat keinen Nerzmantel. Aber sie hat einen guten republikanischen Stoffmantel. Und ich sage ihr immer, sie würde in irgendwelchen Klamotten gut aussehen. Richard Nixon (#2078) US-amerikanischer Politiker
Ich weiß, daß Sie glauben, Sie verstünden, was Sie denken, was ich gesagt habe; aber ich bin mir nicht sicher, ob Sie begreifen, daß das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meine. Richard Nixon (#2079) US-amerikanischer Politiker
Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein. Kurt Tucholsky (#2080) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Die alte Ordnung, die heute noch genau so besteht wie damals, nahm und gab dem Deutschen: sie nahm ihm die persönliche Freiheit, und sie gab ihm Gewalt über andere Kurt Tucholsky (#2084) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Die Zahl der deutschen Kriegerdenkmäler zur Zahl der deutschen Heine-Denkmäler verhält sich hierzulande wie die Macht zum Geist Kurt Tucholsky (#2087) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech Kurt Tucholsky (#2088) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Eine Reisebeschreibung ist in erster Linie für den Beschreiber charakteristisch, nicht für die Reise. Kurt Tucholsky (#2089) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Es is so ein beruhjendes Jefiehl. Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau: mit diese Pachtei kommt se nich. Kurt Tucholsky (#2092) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Gott erhalte uns die Freundschaft. Man möchte beinah glauben, man sei nicht allein. Kurt Tucholsky (#2093) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Hundebesitzer sind die rücksichtslosesten Menschen auf der Welt. Kurt Tucholsky (#2094) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt immer über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen. Kurt Tucholsky (#2096) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Man hebt einen Stand am besten dadurch, daß man sich eine gute Konkurrenz schafft. Kurt Tucholsky (#2097) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Musiker sind nicht eitel - sie bestehen aus Eitelkeit; die Eitelkeit ist ein lebensnotwendiger Bestandteil ihres Wesens. Kurt Tucholsky (#2099) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben. Kurt Tucholsky (#2100) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen. Kurt Tucholsky (#2101) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Wenn die Amerikanerin so lieben könnte, wie die Deutsche glaubt, dass die Französin es täte - dann würde sich die Engländerin schön freuen. Sie hätte einen herrlichen Anlass, sich zu entrüsten. Kurt Tucholsky (#2104) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut. Kurt Tucholsky (#2105) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können. Kurt Tucholsky (#2106) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören. Kurt Tucholsky (#2107) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Jeder Mensch hat eine Leber, eine Milz, eine Lunge und eine Fahne; sämtliche vier Organe sind lebenswichtig. Es soll Menschen ohne Leber, ohne Milz und mit halber Lunge geben; Menschen ohne Fahne gibt es nicht. Kurt Tucholsky (#2108) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden. Kurt Tucholsky (#2109) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Alles ist richtig, auch das Gegenteil. Nur »zwar - aber«, das ist nie richtig. Kurt Tucholsky (#2110) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Das Christentum braucht nur ein Jahrtausend in seiner Geschichte zurückzublättern: in Anfang war es wohl die Güte, die diese Religion hat gebären helfen – zur Macht gebracht hat sie die Gewalt. Kurt Tucholsky (#2111) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Den meisten Leuten sollte man in ihr Wappen schreiben: Wann eigentlich, wenn nicht jetzt? Kurt Tucholsky (#2114) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Der Mensch besteht aus Knochen, Fleisch, Blut, Speichel, Zellen und Eitelkeit. Kurt Tucholsky (#2115) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht. Kurt Tucholsky (#2118) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Die menschliche Dummheit ist international. Kurt Tucholsky (#2119) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Ein Leser hats gut: er kann sich seine Schriftsteller aussuchen. Kurt Tucholsky (#2121) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Er war eitel wie ein Chirurg, rechthaberisch wie ein Jurist und gutmütig wie ein Scharfrichter nach der Hinrichtung. Kurt Tucholsky (#2122) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Erwarte nichts. Heute: das ist dein Leben. Kurt Tucholsky (#2123) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen. Kurt Tucholsky (#2125) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Satire hat eine Grenze nach oben: Buddha entzieht sich ihr. Satire hat auch eine Grenze nach unten. In Deutschland etwa die herrschenden faschistischen Mächte. Es lohnt nicht – so tief kann man nicht schießen. Kurt Tucholsky (#2127) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Freundlichkeit kann man kaufen. Kurt Tucholsky (#2129) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
In der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten -: das kann mitunter gut gehn. Kurt Tucholsky (#2130) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Shaw. So ernst, wie der heiter tut, ist er gar nicht. Kurt Tucholsky (#2134) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Übertreibt die Satire? Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten Kurt Tucholsky (#2135) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie. Kurt Tucholsky (#2136) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Zwischenstaatlich organisiert sind in Europa nur das Verbrechen und der Kapitalismus. Kurt Tucholsky (#2138) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Wenn der Mensch fühlt, dass er nicht mehr hinten hoch kann, wird er fromm und weise, er verzichtet auf die sauren Trauben der Welt. Dieses nennt man innere Einkehr. Kurt Tucholsky (#2139) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Da stehe ich auf der Brücke und bin wieder mitten in Paris, in unserer aller Heimat. Da fließt das Wasser, da liegst du, und ich werfe mein Herz in den Fluss und tauche in dich ein und liebe dich. Kurt Tucholsky (#2140) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Was die Kirche nicht verhindern kann, das pflegt sie wenigstens zu segnen. Kurt Tucholsky (#2141) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Ist dir noch nicht aufgefallen, wie viel Frechheit durch Unsicherheit zu erklären ist? Kurt Tucholsky (#2142) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Der Wert eines Menschen hängt nicht von seinem Soldbuch ab. Kurt Tucholsky (#2145) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt. Kurt Tucholsky (#2146) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Mich haben sie falsch geboren. Kurt Tucholsky (#2147) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Wer die Freiheit nicht im Blut hat, wer nicht fühlt, was das ist: Freiheit - der wird sie nie erringen. Kurt Tucholsky (#2148) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Aber wenn wir nicht mehr wollen: dann gibt es nie wieder Krieg! Kurt Tucholsky (#2149) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Den Mann gibt es gar nicht; er ist nur der Lärm, den er verursacht. Kurt Tucholsky (#2151) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Die französischen Kriegerdenkmäler sind nicht weniger schauerlich als die unsern – aber nicht so aggressiv. Kurt Tucholsky (#2156) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht. Kurt Tucholsky (#2157) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das den Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche dafür aber nichts zu tun. Kurt Tucholsky (#2158) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten. […] Was darf die Satire? Alles. Kurt Tucholsky (#2159) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Schade, dass man Wein nicht streicheln kann. Kurt Tucholsky (#2160) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Und nichts ist schlimmer als ein Buch anzufangen und es dann nicht mehr zu Ende lesen zu können. Kurt Tucholsky (#2162) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Was aber machte der Mann, der aus Deutschland stammte, zuallererst? Er machte sich wichtig. Kurt Tucholsky (#2163) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Wenn dem Deutschen so recht wohl ums Herz ist, dann singt er nicht. Dann spielt er Skat. Kurt Tucholsky (#2164) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Wer die Enge seiner Heimat ermessen will, reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte. Kurt Tucholsky (#2166) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Wohltaten, Mensch, sind nichts als Dampf. // Hol dir dein Recht im Klassenkampf -! Kurt Tucholsky (#2168) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Zu seinem Wiederaufbau braucht Deutschland vor allem einmal viele Generationen, die gar nicht wissen, was ein Dienstbefehl ist. Wir haben genug von ›gedienten Leuten‹. Das Gesetz muß – im Namen der Freiheit – verschwinden. Kurt Tucholsky (#2169) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis. Kurt Tucholsky (#2170) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig. Kurt Tucholsky (#2171) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky (#2172) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
In der Kunst gibt es nur ein Kriterium: die Gänsehaut. Man hat es, oder man hat es nicht. Kurt Tucholsky (#2174) deutscher Journalist und Schriftsteller, Satiriker und Zeitkritiker der Weimarer Republik
Es gibt drei Hauptgründe, warum ich Feinde habe: Erstens bin ich Jude, zweitens bin ich niemandem verantwortlich und drittens habe ich Talente. Max Liebermann (#2176) deutscher Maler
Es ist erstaunlich welche Vielfalt Aphorismen der deutschen Sprache entlocken. Der Alltag schafft dieses nicht. Björn Petermann (#2183) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Alter gibt nicht mehr oder weniger an, als die Zeit, die ein Mensch hatte zu reifen. Der eine nutzt diese, der andere nicht. Björn Petermann (#2184) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Das Herz hat die Eigenschaft des Wissens, die Leber des Gefühls, die Lunge des Blattes (der Veränderlichkeit, Beweglichkeit?), der Mund dient der Vernunft als Weg, ein Sprachrohr für das, was der Mensch vorträgt, und eine Aufnahme der Erfrischungen des Körpers; und er spricht, hört aber nicht, während das Ohr hört, aber nicht spricht. Hildegard von Bingen (#2185) deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin
Die Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat Hildegard von Bingen (#2187) deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin
Die Gräslein können den Acker nicht begreifen, aus dem sie sprießen. Hildegard von Bingen (#2188) deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin
Drei Pfade hat der Mensch in sich, in denen sich sein Leben tätigt: die Seele, den Leib und die Sinne. Hildegard von Bingen (#2189) deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin
Feuer, Luft, Wasser, Erde sind im Menschen, aus ihnen besteht er. Vom Feuer hat er die Wärme, Atem von der Luft, vom Wasser Blut und von der Erde das Fleisch; in gleicher Weise auch vom Feuer die Sehkraft, von der Luft das Gehör, vom Wasser die Bewegung, von der Erde das Aufrechtgehen. Hildegard von Bingen (#2190) deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin
Magen und Blase des Menschen nimmt Alles auf, womit er sich nährt. Wenn diese beiden zu viel Speisen und Getränke bekommen, verursachen sie im ganzen Leibe einen Sturm der bösen Säfte, wie die Elemente nach Art des Menschen. Hildegard von Bingen (#2193) deutsche Heilkpraktikerin, Nonne und Mystikerin
Das sind gefährliche Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen. Georg Rollenhagen (#2195) deutscher Pädagoge Schriftsteller und Prediger
Wenn die Katz' nicht ist im Haus, so hat frei Umlaufen die Maus. Georg Rollenhagen (#2200) deutscher Pädagoge Schriftsteller und Prediger
Ein Nihilist ist ein Mensch, der sich vor keiner Autorität beugt, keinen Grundsatz anerkennt, und sollte derselbe auch noch so verbreitet sein. Iwan Sergejewitsch Turgenjew (#2456) russischer Erzähler und Dramatiker
Wie ich von den Weisen hab' vernommen: Wer Gefahr liebt, wird darinumkommen. Georg Rollenhagen (#2203) deutscher Pädagoge Schriftsteller und Prediger
Arbeit und Sparen macht reiche Knechte. Georg Rollenhagen (#2204) deutscher Pädagoge Schriftsteller und Prediger
Ich bin immer bereit wortlos zu gehen. Manchesmal versteht jemand die Träne. Björn Petermann (#2207) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Der Zweck hat den Zweck den Zweck zu bezwecken, und wenn der Zweck den Zweck nicht bezweckt, dann hat der Zweck keinen Zweck. Unbekannt (#2208)
Wer Meinungshabend ist, wird nicht alle Konventionen erfüllen können. Björn Petermann (#2209) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Nicht sehen trennt von den Dingen, nicht hören von den Menschen. Immanuel Kant (#2210) einer der bedeutendsten Philosophen
Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir, und das moralische Gesetz in mir. Immanuel Kant (#2211) einer der bedeutendsten Philosophen
Daher, wenn man schon den Dogmatiker mit zehn Beweisen auftreten sieht, da kann man sicher glauben, dass er gar keinen habe. Immanuel Kant (#2212) einer der bedeutendsten Philosophen
Das schlechthin Unbedingte wird in der Erfahrung gar nicht angetroffen. Immanuel Kant (#2213) einer der bedeutendsten Philosophen
Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt, und einem solchen Gebrechen ist gar nicht abzuhelfen. Immanuel Kant (#2214) einer der bedeutendsten Philosophen
Die leichte Taube, indem sie im freien Fluge die Luft teilt, deren Widerstand sie fühlt, könnte die Vorstellung fassen, dass es ihr im luftleeren Raum noch viel besser gelingen werde. Immanuel Kant (#2216) einer der bedeutendsten Philosophen
Die Metaphysik hat um eigentlichen Zwecke ihrer Nachforschung nur drei Ideen: Gott, Freiheit und Unsterblichkeit. Immanuel Kant (#2218) einer der bedeutendsten Philosophen
Die Philosophie wimmelt von fehlerhaften Definitionen, vornehmlich solche, die zwar wirkliche Elemente zur Definition, aber noch nicht vollständig enthalten. Immanuel Kant (#2219) einer der bedeutendsten Philosophen
Es ist demütigend für die menschliche Vernunft, dass sie in ihrem reinen Gebrauch nichts ausrichtet, und sogar noch einer Disziplin bedarf, um ihre Ausschweifungen zu bändigen, und die Blendwerke, die ihr daherkommen, zu verhüten. Immanuel Kant (#2220) einer der bedeutendsten Philosophen
Man kann also zwar richtig sagen: daß die Sinne nicht irren, aber nicht darum, weil sie jederzeit richtig urteilen, sondern weil sie gar nicht urteilen. Immanuel Kant (#2221) einer der bedeutendsten Philosophen
Wir werden, so weit die praktische Vernunft uns zu führen das Recht hat, Handlungen nicht darum für verbindlich halten, weil sie Gebote Gottes sind, sondern sie darum als göttliche Gebote ansehen, weil wir dazu innerlich verbindlich sind. Immanuel Kant (#2222) einer der bedeutendsten Philosophen
Zufällig im reinen Sinne der Kategorie ist das, dessen kontradiktorisches Gegenteil möglich ist. Immanuel Kant (#2223) einer der bedeutendsten Philosophen
Darin ist jedermann einig, daß Genie dem Nachahmungsgeiste gänzlich entgegen zu setzen sei. Da nun Lernen nichts als Nachahmen ist, so kann die größte Fähigkeit, Gelehrigkeit (Kapazität), als Gelehrigkeit, doch nicht für Genie gelten. Immanuel Kant (#2224) einer der bedeutendsten Philosophen
In der Religion überhaupt scheint Niederwerfen, Anbetung mit niederhängendem Haupte, mit zerknrirschten angstvollen Gebärden und Stimmen, das einzigschickliche Benehmen in Gegenwart der Gottheit zu sein, welches daher auch die meisten Völker angenommen haben und noch beobachten. Immanuel Kant (#2226) einer der bedeutendsten Philosophen
Ungläubisch sein heißt der Maxime nachhängen, Zeugnissen überhaupt nicht zu glauben; ungläubig aber ist der, welcher jenen Vernunftideen, weil es ihnen an theoretischer Begründung ihrer Realität fehlt, darum alle Gültigkeit abspricht. Er urteilt also dogmatisch. Immanuel Kant (#2228) einer der bedeutendsten Philosophen
Vernünftige Bewohner anderer Planeten anzunehmen, ist eine Sache der Meinung; denn, wenn wir diesen näher kommen könnten, welches an sich möglich ist, würden wir, ob sie sind, oder nicht sind, durch Erfahrung ausmachen; aber wir werden ihnen niemals so nahe kommen, und so bleibt es beim Meinen. Immanuel Kant (#2230) einer der bedeutendsten Philosophen
Was das Leben für uns für einen Wert habe, wenn dieser bloß nach dem geschätzt wird, was man genießt (dem natürlichen Zweck der Summe aller Neigungen, der Glückseligkeit), ist zu entscheiden. Er sinkt unter Null; denn wer wollte wohl das Leben unter denselben Bedingungen, oder auch nach einem neuen, selbst entworfenen (doch dem Naturlaufe gemäßen) Plane, der aber auch bloß auf Genuß gestellt wäre, aufs neue antreten? Immanuel Kant (#2231) einer der bedeutendsten Philosophen
Aber Liebe zu Gott als Neigung (pathologische Liebe) ist unmöglich; denn er ist kein Gegenstand der Sinne. Eben dieselbe gegen Menschen ist zwar möglich, kann aber nicht geboten werden; denn es steht in keines Menschen Vermögen, jemanden bloß auf Befehl zu lieben. Immanuel Kant (#2232) einer der bedeutendsten Philosophen
Also demütigt das moralische Gesetz unvermeidlich jeden Menschen, indem dieser mit demselben den sinnlichen Hang seiner Natur vergleicht. Immanuel Kant (#2234) einer der bedeutendsten Philosophen
Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als auch in der Person eines jeden anderen jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest. Immanuel Kant (#2237) einer der bedeutendsten Philosophen
Kinder Handlungen als edele, großemütige, verdienstliche zum Muster aufzustellen, in der Meinung, sie durch Einflößung eines Enhusiasmus für dieselbe einzunehmen, ist vollends zweckwidrig. Immanuel Kant (#2239) einer der bedeutendsten Philosophen
Mit einem Worte, das moralische Gesetz verlangt Befolgung aus Pflicht, nicht aus Vorliebe, die man gar nicht voraussetzen kann und soll. Immanuel Kant (#2240) einer der bedeutendsten Philosophen
Schriftsteller würden sich manche Irrtümer, manche verlorne Mühe (weil sie auf Blendwerk gestellt war) ersparen, wenn sie sich nur entschließen könnten, mit etwas mehr Offenheit zu Werke zu gehen. Immanuel Kant (#2241) einer der bedeutendsten Philosophen
Zur inneren Freiheit werden zwei Stücke gefordert: seiner selbst in einem gegebenen Fall Meister und über sich selbst Herr zu sein, d.i. seine Affekte zu zähmen und seine Leidenschaften zu beherrschen. Immanuel Kant (#2242) einer der bedeutendsten Philosophen
Der Mensch ist von Natur böse. Er tut das Gute nicht aus Neigung, sondern aus Sympathie und Ehre. Immanuel Kant (#2244) einer der bedeutendsten Philosophen
Es ist nichts beständig als die Unbeständigkeit. Immanuel Kant (#2245) einer der bedeutendsten Philosophen
Die bürgerliche Verfassung in jedem Staate soll republikanisch sein. Immanuel Kant (#2248) einer der bedeutendsten Philosophen
Die Natur will unwiderstehlich, dass das Recht zuletzt die Obergewalt behalte. Immanuel Kant (#2249) einer der bedeutendsten Philosophen
Auf nichts haben wir zu mehr achten, als dass wir nicht das Vieh der Herde der Vorangehenden folgen und entlangtrotten, nicht wo man gehen soll, sondern wo man geht. Immanuel Kant (#2251) einer der bedeutendsten Philosophen
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Immanuel Kant (#2252) einer der bedeutendsten Philosophen
Das Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Immanuel Kant (#2253) einer der bedeutendsten Philosophen
Der größte Sinnesgenuss, der gar keine Einmischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit. Immanuel Kant (#2254) einer der bedeutendsten Philosophen
Ein ernstlich Verliebter ist in Gegenwart seiner Geliebten verlegen, ungeschickt und wenig einnehmend. Immanuel Kant (#2255) einer der bedeutendsten Philosophen
Es ist nichts, was den geschulten Verstand mehr kultiviert und bildet, als Geographie. Immanuel Kant (#2256) einer der bedeutendsten Philosophen
Etwas als ein Merkmal mit einem Dinge vergleichen heißt urteilen. Das Ding selber ist das Subject, das Merkmal das Prädikat. Immanuel Kant (#2257) einer der bedeutendsten Philosophen
Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne. Immanuel Kant (#2258) einer der bedeutendsten Philosophen
Ich gestehe frei: die Erinnerung des David Hume war eben dasjenige, was mir vor vielen Jahren zuerst den dogmatischen Schlummer unterbrach, und meinen Untersuchungen im Felde der spekulativen Philosophie eine ganz andre Richtung gab. Immanuel Kant (#2259) einer der bedeutendsten Philosophen
Sapere Aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Immanuel Kant (#2263) einer der bedeutendsten Philosophen
Sinnlichkeit ist das Hindernis, alle unsere Gemüthskrafte in unserer Gewalt zu haben. orientalische Völker am meisten. Immanuel Kant (#2264) einer der bedeutendsten Philosophen
Vom Übersinnlichen ist, was das spekulative Vermögen der Vernunft betrifft, keine Erkenntnis möglich. Immanuel Kant (#2265) einer der bedeutendsten Philosophen
Alles, was die Natur selbst anordnet, ist zu irgendeiner Absicht gut. Die ganze Natur überhaupt ist eigentlich nichts anderes, als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln; und es gibt überall keine Regellosigkeit. Immanuel Kant (#2267) einer der bedeutendsten Philosophen
Demut ist eigentlich nichts anderes als eine Vergleichung seines Wertes mit der moralischen Vollkommenheit. Immanuel Kant (#2268) einer der bedeutendsten Philosophen
Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten (des Lebens) drei Dinge gegeben: Die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen. Immanuel Kant (#2270) einer der bedeutendsten Philosophen
Der Mensch muss sich in die Natur schicken; aber er will, dass sie sich in ihn schicken soll. Immanuel Kant (#2271) einer der bedeutendsten Philosophen
Die Bibel ist das Buch, dessen Inhalt selbst von seinem göttlichen Ursprung zeugt. Die Bibel ist mein edelster Schatz, ohne den ich elend wäre. Immanuel Kant (#2272) einer der bedeutendsten Philosophen
Die ganze Natur ist eigentlich nichts anderes als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln. Immanuel Kant (#2275) einer der bedeutendsten Philosophen
Die Unendlichkeit der Schöpfung ist groß genug, um eine Welt oder eine Milchstraße von Welten gegen sie anzusehen, wie man eine Blume oder ein Insekt in Vergleichung gegen die Erde ansieht. Immanuel Kant (#2277) einer der bedeutendsten Philosophen
Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen. Es ist so bequem, unmündig zu sein. Immanuel Kant (#2281) einer der bedeutendsten Philosophen
Gewissenlosigkeit ist nicht Mangel an Gewissen, sondern der Hang, sich an dessen Urteil nicht zu kehren. Immanuel Kant (#2283) einer der bedeutendsten Philosophen
Habe den Mut, dich deines eigenen Verstands zu bedienen! Immanuel Kant (#2284) einer der bedeutendsten Philosophen
Ich kann, weil ich will, was ich muss. Immanuel Kant (#2286) einer der bedeutendsten Philosophen
In jeder reinen Naturlehre ist nur soviel an eigentlicher Wissenschaft enthalten, als Mathematik in ihr angewandt werden kann. Immanuel Kant (#2288) einer der bedeutendsten Philosophen
Man könnte vermuten, dass der menschliche Kopf eine Trommel sei, die nur darum klingt, weil sie leer ist. Immanuel Kant (#2291) einer der bedeutendsten Philosophen
Über Geschmack lässt sich nicht disputieren. Immanuel Kant (#2294) einer der bedeutendsten Philosophen
Unmittelbares Interesse an der Schönheit der Natur zu nehmen, ist jederzeit ein Kennzeichen einer guten Seele. Immanuel Kant (#2295) einer der bedeutendsten Philosophen
Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird. Immanuel Kant (#2296) einer der bedeutendsten Philosophen
Wir sind nicht auf der Welt, um glücklich zu werden, sondern um unsere Pflichten zu erfüllen. Immanuel Kant (#2297) einer der bedeutendsten Philosophen
Ohne den ersten kleinen Schritt, wird sich nie etwas ändern können in dieser Welt Björn Petermann (#2298) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Das Schönste wäre ja, wenn ich jenes unbewusste Empfinden, was manchmal leicht und lieblich in mir summt, figürlich ausdrücken könnte. Paula Modersohn-Becker (#2302) deutsche Malerin
Es ist meine Erfahrung, dass die Ehe nicht glücklicher macht. Sie nimmt die Illusion, die vorher das ganze Wesen trug, dass es eine Schwesterseele gäbe. Paula Modersohn-Becker (#2306) deutsche Malerin
Es ist merkwürdig, dass das, was man für gewöhnlich Erlebnisse nennt, in meinem Leben so wenig Rolle spielt. Ich habe, glaube ich, auch welche. Aber sie scheinen mir gar nicht das Hauptsächlichste im Leben, sondern das, was zwischen ihnen liegt, der tägliche Kreislauf der Tage, das ist für mich das Beglückende. Paula Modersohn-Becker (#2307) deutsche Malerin
Es ist vom Übel, wenn der Mensch nicht da ist, wohin er gehört. Und ich gehöre nicht in die Stadt. Paula Modersohn-Becker (#2308) deutsche Malerin
Gott sage ich und meine den Geist, der die Natur durchströmt, dessen auch ich ein winziges Teilchen bin, den ich im großen Sturme fühle. Paula Modersohn-Becker (#2311) deutsche Malerin
Ich weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist? Paula Modersohn-Becker (#2312) deutsche Malerin
In mir fühle ich es wie ein leises Gewebe, ein Vibrieren, ein Flügelschlagen, ein zitterndes Ausruhen, ein Atemanhalten: wenn ich einst malen kann, werde ich auch das malen. Paula Modersohn-Becker (#2313) deutsche Malerin
Ja, so sind die meisten Menschen. Die Unglücksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorisieren sie fleißig; aber das Glück, das viele Glück, beachten sie nicht... arme, arme Welt. Paula Modersohn-Becker (#2314) deutsche Malerin
Mir könnte gar nichts Lieberes passieren, als von Zeit zu Zeit sechs Wochen allein zu sein. Paula Modersohn-Becker (#2319) deutsche Malerin
Nach Kraft ringen. Das klingt alles so dramatisch. Man tut eben, was man kann und legt sich dann schlafen. Und auf diese Weise geschieht es, dass man eines Tages etwas geleistet hat. Paula Modersohn-Becker (#2320) deutsche Malerin
Sinnlichkeit, Sinnlichkeit bis in die Fingerspitze, gepaart mit Keuschheit, das ist das Einzige, Wahre, Rechte für den Künstler. Paula Modersohn-Becker (#2322) deutsche Malerin
Traurigsein ist wohl etwas Natürliches. Es ist wohl ein Atemholen zur Freude, ein Vorbereiten der Seele dazu. Paula Modersohn-Becker (#2323) deutsche Malerin
Und das ist meine Demut. Lieber, dass ich mich gebe, wie ich bin, und in deine Hände lege und rufe: Hier bin ich. Paula Modersohn-Becker (#2324) deutsche Malerin
Ich bin - Ich - und hoffe, es immer mehr zu werden. Das ist wohl das Endziel von allem unserem Ringen. Paula Modersohn-Becker (#2325) deutsche Malerin
Da Pferde oft aus dem Zügel flüchten, Will ich doch lieber Geflügel züchten. Erich Mühsam (#2327) deutscher Schriftsteller und Anarchist
Der Knabe stiehlt am Baume fleissig, schon hat er eine Pflaume bei sich. Erich Mühsam (#2328) deutscher Schriftsteller und Anarchist
Die Seife schmolz dahin zu Schaum; jetzt wäscht man sich mit Speichel, und raucht das Laub vom Lindenbaum, mit kleingeriebener Eichel. Erich Mühsam (#2331) deutscher Schriftsteller und Anarchist
Drum will ich Mensch sein, um zu dichten, will wecken, die voll Sehnsucht sind, dass ich im Grab den Frieden find des Schlafes nach erfüllten Plichten. Erich Mühsam (#2332) deutscher Schriftsteller und Anarchist
Kunst ist immer und durchaus Ausdruck der Persönlichkeit. Erich Mühsam (#2333) deutscher Schriftsteller und Anarchist
Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind. Erich Mühsam (#2335) deutscher Schriftsteller und Anarchist
Und er schrie: »Ich revolüzze!« Und die Revoluzzermütze schob er auf das linke Ohr, kam sich höchst gefährlich vor. Erich Mühsam (#2337) deutscher Schriftsteller und Anarchist
Wer dichten will, der täte gut, er macht' es so, wie Goethe tut! Erich Mühsam (#2338) deutscher Schriftsteller und Anarchist
Warum ich Welt und Menschheit nicht verfluche? Weil ich den Menschen spüre, den ich suche. Erich Mühsam (#2339) deutscher Schriftsteller und Anarchist
Das Schlimme ist, dass wir die einfachsten Fragen mit Tricks zu lösen versuchen, darum machen wir sie auch so ungewöhnlich kompliziert. Man muss nach einfachen Lösungen suchen. Anton Pawlowitsch Tschechow (#2344) russischer Erzähler und Dramatiker
Es ist leicht, rein zu sein, wenn man es fertig bringt, den Teufel zu hassen, den man nicht kennt, und Gott zu lieben, an dem zu zweifeln das Hirn nicht reicht. Anton Pawlowitsch Tschechow (#2348) russischer Erzähler und Dramatiker
Gänsefüßchen benutzen zweierlei Arten von Schriftstellern: die ängstlichen und die ohne Talent. Erstere erschrecken vor der eigenen Courage und Originalität, die zweiten, die irgendein Wort in Gänsefüßchen setzen, wollen damit sagen: Sieh mal, Leser, was für ein originelles, kühnes und neues Wort ich gefunden habe! Anton Pawlowitsch Tschechow (#2349) russischer Erzähler und Dramatiker
Ich wünschte mir, ich könnte im Jenseits von diesem Leben denken: Es waren schöne Visionen. Anton Pawlowitsch Tschechow (#2351) russischer Erzähler und Dramatiker
Man muß an Gott glauben, und wenn man den Glauben nicht hat, dann soll man an seiner Stelle keinen Sensationsrummel setzen, sondern suchen, suchen, einsam suchen, allein mit sich und seinem Gewissen. Anton Pawlowitsch Tschechow (#2353) russischer Erzähler und Dramatiker
Sattheit enthält, wie jede andere Kraft, immer auch ein bestimmtes Maß an Frechheit, und dies äußert sich vor allem darin, dass der Satte dem Hungrigen Lehren erteilt. Anton Pawlowitsch Tschechow (#2354) russischer Erzähler und Dramatiker
Das Leben stimmt nicht mit der Philosophie überein: es gibt kein Glück ohne Müßiggang, und nur das Nutzlose bereitet Vergnügen. Anton Pawlowitsch Tschechow (#2358) russischer Erzähler und Dramatiker
Die Kraft und der Zauber der Taiga liegen darin, dass vielleicht nur die Zugvögel wissen, wo sie zu Ende ist. Der Mensch ist der Herr der Natur, klingt nirgends so dumm und so falsch wie hier. Anton Pawlowitsch Tschechow (#2361) russischer Erzähler und Dramatiker
Ein wahrhaft glücklicher Mensch ist derjenige, der nicht nur an das denkt, was ist, sondern auch an das, was nicht ist. Anton Pawlowitsch Tschechow (#2363) russischer Erzähler und Dramatiker
Tugend und Reinheit unterscheiden sich wenig vom Laster, wenn sie nicht frei sind vom bösen Gefühl Anton Pawlowitsch Tschechow (#2373) russischer Erzähler und Dramatiker
Was ist das Leben? Das ist, als fragtest du, was ist eine Mohrrübe? Eine Mohrrübe ist eine Mohrrübe, und mehr weiß man nicht davon. Anton Pawlowitsch Tschechow (#2378) russischer Erzähler und Dramatiker
Wer die Befriedigung des Schaffens einmal erfahren hat, für den sind alle anderen Befriedigungen nicht mehr vorhanden. Anton Pawlowitsch Tschechow (#2382) russischer Erzähler und Dramatiker
Bücher, die wir zu unseren Freunden machen, werden uns nie zum Ekel. Sie nützen sich durch den Gebrauch nicht ab. Ludwig Feuerbach (#2384) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Das Blatt, auf dem die Raupe lebt, ist für sie eine Welt, ein unendlicher Raum. Ludwig Feuerbach (#2385) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot, zu denken. Ludwig Feuerbach (#2386) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Das Wesen des Mannes ist die Männlichkeit, das des Weibes die Weiblichkeit. Sei der Mann auch noch so geistig und hyperphysisch - er bleibt doch immer Mann; ebenso das Weib. Die Persönlichkeit ist daher nichts ohne Geschlechtsunterschied. Ludwig Feuerbach (#2387) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel steht, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde. Ludwig Feuerbach (#2388) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Der Himmel erinnert den Menschen an seine Bestimmung, daran, dass er nicht bloß zum Handeln, sondern auch zur Beschauung bestimmt ist. Ludwig Feuerbach (#2389) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Je mehr das Sinnliche verneint wird, desto sinnlicher ist der Gott, dem das Sinnliche geopfert wird. Ludwig Feuerbach (#2391) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrössert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden. Ludwig Feuerbach (#2392) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Nichts sein und nichts lieben, ist identisch. Ludwig Feuerbach (#2393) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Sein heißt, sich behaupten, sich bejahen, sich lieben; wer des Lebens überdrüssig, nimmt sich das Leben. Ludwig Feuerbach (#2395) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Was der Mensch nicht aus sich selbst erkennt, das erkennt er gar nicht. Ludwig Feuerbach (#2397) deutscher Philosoph, Anthropologe und Religionskritiker
Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen. Siddhartha Gautama (#2407) Begründer des Buddhismus, erster Buddha
Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein. Siddhartha Gautama (#2408) Begründer des Buddhismus, erster Buddha
Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg. Siddhartha Gautama (#2411) Begründer des Buddhismus, erster Buddha
Glaube nichts, selbst wenn ich es gesagt habe, es sei denn, es stimmt mit deiner Vernunft und dem gesunden Menschenverstand überein. Siddhartha Gautama (#2413) Begründer des Buddhismus, erster Buddha
Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei. Siddhartha Gautama (#2414) Begründer des Buddhismus, erster Buddha
Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere Dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt. Siddhartha Gautama (#2415) Begründer des Buddhismus, erster Buddha
Lob und Tadel bringen den Weisen nicht aus dem Gleichgewicht. Siddhartha Gautama (#2417) Begründer des Buddhismus, erster Buddha
Nicht durch Feindschaft kommt Feindschaft zu Ende, durch Freundschaft kommt Feindschaft zu Ende. Siddhartha Gautama (#2418) Begründer des Buddhismus, erster Buddha
Spannst du eine Saite zu stark, wird sie reißen. Spannst du sie zu schwach, kannst du nicht auf ihr spielen. Siddhartha Gautama (#2419) Begründer des Buddhismus, erster Buddha
Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus. Siddhartha Gautama (#2421) Begründer des Buddhismus, erster Buddha
Es ist besser, wenn jeder Mensch seiner eigenen Tradition folgt. Sie im Westen haben einen jüdisch-christlichen Hintergrund, es ist besser, wenn Sie bei Ihren Wurzeln bleiben. Tenzin Gyatso (#2426) buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama
Ich betrachte mich oft als halber Marxist und halber Buddhist. Tenzin Gyatso (#2427) buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama
Ich bin für Gewaltlosigkeit, aber wenn ein Habicht auftaucht, während ich andere Vögel füttere, kann ich mich nicht beherrschen. Dann hole ich mein Luftgewehr. Tenzin Gyatso (#2428) buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama
Mitgefühl und Liebe sind wertvolle Dinge im Leben. Sie sind nicht kompliziert. Sie sind einfach, aber sie sind schwierig zu praktizieren. Tenzin Gyatso (#2430) buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama
Was sie Sozialismus nennen, ist heute in Wahrheit Kapitalismus. Sie arbeiten völlig gegen die ursprüngliche marxistische Idee, die ich in China studiert habe. Als halber Marxist darf ich mir dieses Urteil erlauben! Tenzin Gyatso (#2431) buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama
Der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein. Tenzin Gyatso (#2432) buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama
Meine Philosophie ist wahre Freundlichkeit. Tenzin Gyatso (#2434) buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama
Teile dein Wissen. Das ist ein Weg, Unsterblichkeit zu erlangen. Tenzin Gyatso (#2436) buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama
Vergiss nicht, dass die beste Beziehung die ist, wo eure Liebe füreinander euer Bedürfnis, einander zu brauchen, übersteigt. Tenzin Gyatso (#2438) buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, 14. Dalai Lama
Ich bin immer wieder entsetzt, über die Tiefe, dummer Kommentare Björn Petermann (#2439) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Zwei Wahrheiten können sich nie widersprechen. Galileo Galilei (#2440) italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom
Alles messen, was messbar ist - und messbar machen, was noch nicht messbar ist. Galileo Galilei (#2441) italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom
Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht. Galileo Galilei (#2442) italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom
Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen. Galileo Galilei (#2444) italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom
Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. Galileo Galilei (#2445) italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom
Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher. Galileo Galilei (#2447) italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom
Die unzureichende Sinneswahrnehmung widerlegt die Unendlichkeit nicht. Giordano Bruno (#2448) italienischer Dichter und Philosoph
Es ist leicht, Vorschriften über die Theorie des Beweises aufzustellen, aber der Beweis selbst ist schwer zu führen. Giordano Bruno (#2450) italienischer Dichter und Philosoph
Gebe, o Jupiter, dass die Deutschen ihre Kräfte und ihren Fleiß auf höhere Dinge richten, dann werden sie nicht mehr Menschen, sondern Götter sein. Giordano Bruno (#2451) italienischer Dichter und Philosoph
Mit größerer Furcht wohl sprecht Ihr mir das Urteil, als ich es empfange. Giordano Bruno (#2452) italienischer Dichter und Philosoph
Siehe!, so sind wir denn über allen Neid erhaben, frei von eitler Angst und törichter Sorge, das Gute in der Ferne zu suchen, was wir so nah und unmittelbar besitzen. Giordano Bruno (#2453) italienischer Dichter und Philosoph
Wenn es nicht wahr ist, ist es doch gut erfunden. Giordano Bruno (#2454) italienischer Dichter und Philosoph
Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste. Giordano Bruno (#2455) italienischer Dichter und Philosoph
Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts. Iwan Sergejewitsch Turgenjew (#2459) russischer Erzähler und Dramatiker
Der Tod ist Leben, wenn er sich im Angesicht Gottes vollzieht. Franz von Sales (#2463) italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger
Die Liebe zerstört nicht, sie vollendet alles. Franz von Sales (#2465) italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger
Gott sieht nicht so sehr darauf, was geschieht, sondern auf die Art, wie es geschieht. Franz von Sales (#2468) italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger
Liebe ist Demut, die zur Höhe steigt, Demut ist Liebe, die sich niederneigt Franz von Sales (#2469) italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger
Eine Dummheit hört nicht auf, eine zu sein, weil sie gedruckt ist oder am Schluss irgendwelcher schöner Bücher hinzugefügt ist. Franz von Sales (#2470) italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger
In seiner unendlichen Güte wird Gott niemals jene verlassen, die ihn nicht verlassen wollen. Franz von Sales (#2472) italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger
Wie gefährlich ist die Wissenschaft, so groß sie auch sein mag, wenn sie ohne Liebe und Demut schafft. Franz von Sales (#2476) italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger
Der Realist ist ein Mann, der alle sichtbaren Faktoren einer gegebenen Situation erwogen hat und der nach der Feststellung, dass die Chancen gegen ihn sind, entscheidet, dass Kämpfen sinnlos ist. Franz von Sales (#2477) italienischer Ordensgründer der Salesianerinnen, Bischof von Genf, Heiliger
Dass das Weib sinnlicher ist als der Mann, das zeigt sogleich ihre leibliche Bildung an. Søren Kierkegaard (#2484) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Denn wer unendlich resigniert hat, ist sich selber genug. Søren Kierkegaard (#2485) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Die Christenheit hat, ohne es recht selber zu merken, das Christentum abgeschafft; daraus ergibt sich, daß, wenn etwas geschehen soll, versucht werden muß, das Christentum wieder in die Christenheit einzuführen. Søren Kierkegaard (#2487) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich ist, die Idee zu entdecken, für die ich leben und sterben will Søren Kierkegaard (#2489) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Heirate - und du wirst es bereuen, heirate nicht - und du wirst es auch bereuen Søren Kierkegaard (#2493) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Nach Veränderung rufen alle, die sich langweilen. Søren Kierkegaard (#2495) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Was aber ist denn dies mein Selbst? Wollte ich von einem ersten Augenblick sprechen, einem ersten Ausdruck dafür, so ist meine Antwort: es ist das Abstrakteste von allem, das doch in sich zugleich das Konkreteste von allem ist - es ist die Freiheit. Søren Kierkegaard (#2496) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Was ist ein Dichter? Ein unglücklicher Mensch, dessen Lippen so geformt sind, dass sein Seufzen und Schreien sich in schöne Musik verwandelt, während sich in seiner Seele geheime Qualen verbergen. Søren Kierkegaard (#2497) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
An sich ist Müßiggang durchaus nicht die Wurzel allen Übels, sondern ist, im Gegenteil, ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt. Søren Kierkegaard (#2499) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Bewunderung ist glückliche Selbstverlorenheit, Neid unglückliche Selbstbehauptung. Søren Kierkegaard (#2501) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Da ist so ein Mensch - was man so einen Christen nennt: dessen Glaube darin besteht, dass er keinen hat. Er heiratet und bekommt Familienzuwachs. Ein Pastor träufelt mit Anmut ein paar Tropfen Wasser über den Kopf des süßen kleinen Kindes. Und das wagt man Gott zu bieten unter dem Titel: Heilige christliche Taufe Søren Kierkegaard (#2502) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Das Gebet ändert nicht Gott, aber es verändert den Betenden. Søren Kierkegaard (#2503) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein. Søren Kierkegaard (#2504) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Das größte Examen, dem ein Mensch sich zu unterwerfen hat, wozu ihm auch das ganze Leben angewiesen ist: Christ werden und sein. Søren Kierkegaard (#2505) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. Søren Kierkegaard (#2506) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Dass einer Christ geworden ist, erkennt man daran, dass er - wie Rebekka - handelt: Ich will nicht bloß dir zu trinken geben, sondern auch deinen Kamelen. Søren Kierkegaard (#2507) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Denn das Traurige im echten Humor besteht darin, dass er ehrlich und ohne Täuschung rein menschlich beleuchtet, was es heißt, ein Kind zu sein. Søren Kierkegaard (#2508) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Der Brief ist und bleibt ein unvergleichliches Mittel, auf ein junges Mädchen Eindruck zu machen; der tote Buchstabe wirkt oft stärker als das lebendige Wort. Søren Kierkegaard (#2509) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Die Bibel ist nicht dazu da, dass wir sie kritisieren, sondern dass sie uns kritisiert. Søren Kierkegaard (#2511) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann. Søren Kierkegaard (#2512) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Die Menschen scheinen die Sprache nicht empfangen zu haben, um die Gedanken zu verbergen, sondern um zu verbergen, dass sie keine Gedanken haben. Søren Kierkegaard (#2513) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Die Sonne scheint für dich - deinethalben, und wenn sie müde wird, fängt der Mond an, und dann werden die Sterne angezündet. Søren Kierkegaard (#2514) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Die Unendlichkeit und das Ewige sind das einzig Gewisse. Søren Kierkegaard (#2515) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Es gibt doch nichts, auf dem soviel Verführung und soviel Fluch liegt wie auf einem Geheimnis. Søren Kierkegaard (#2517) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Es ist nicht zu glauben, wie schlau und erfinderisch die Menschen sind, um der letzten Entscheidung zu entgehen. Søren Kierkegaard (#2518) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Herr, gewähre mir ein schwaches Auge für Dinge, die nicht zählen, und ein starkes Auge für alle deine Wahrheit. Søren Kierkegaard (#2520) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die recht haben, stehen meistens allein. Søren Kierkegaard (#2521) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Je ursprünglicher ein Mensch, umso tiefer die Angst. Søren Kierkegaard (#2522) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Mit der Liebe zu Gott und der Liebe zu den Menschen verhält es sich wie mit zwei Türen, die sich nur gleichzeitig öffnen und schließen lassen. Søren Kierkegaard (#2523) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Mit jedem Schritt streift die Philosophie eine Haut von sich, und schlüpfen die schlechteren Anhänger hinein. Søren Kierkegaard (#2524) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Sich ein Buch zu leihen, ist eine sehr leichte Art, mit einem Mädchen Verbindung zu bekommen. Søren Kierkegaard (#2525) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Wer gelernt hat, sich recht zu ängstigen, der hat das Höchste gelernt. Søren Kierkegaard (#2527) dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller
Die Liebe im Menschen spricht das rechte Wort aus. Das rechte Wort entzündet im Menschen die Liebe. Ferdinand Ebner (#2530) österreichischer Philosoph
Gewöhnlich erlebt der Mensch am anderen Menschen nur die chinesische Mauer seines Ichs. Ferdinand Ebner (#2534) österreichischer Philosoph
Besäße ich Texas und die Hölle, würde ich Texas verpachten und in der Hölle wohnen. Philip Henry Sheridan (#2538) US-amerikanischer General
Der Tugend gleich, hat auch Verbrechen seine Stufen. Jean Racine (#2541) französischer Schrifsteller
Durch Gefahren setzt ein großes Herz sich durch. Jean Racine (#2542) französischer Schrifsteller
Ans Herz drück ich den Feind, doch um ihn zu ersticken. Jean Racine (#2546) französischer Schrifsteller
Welche Frau ist keusch? Die, über die der Skandal sich fürchtet zu lügen. Bias von Priene (#2548) einer der Sieben Weisen Griechenlands
Ich habe das Meer gepflügt. Jesus Christus, Don Quijote und ich, die drei größten Dummköpfe der Geschichte! Simón Bolívar (#2552) venezolanischer Unabhängigkeitskämpfer und Staatsmann
Helfen kann nur […] die revolutionäre Volkstat, nicht das Hoffen und Harren, nicht papierene Adressen und Petitionen, nicht Festschmause und Toaste, nicht das Singen von Heckerliedern und anderen Gesängen. Friedrich Karl Franz Hecker (#2553) deutsch US-amerikanischer Politiker und Revolutionär
Diejenigen, die grundlegende Freiheiten aufgeben, um ein wenig mehr vorrübergehende Sicherheit zu erkaufen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit Benjamin Franklin (#2554) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen. Benjamin Franklin (#2555) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug. Benjamin Franklin (#2557) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Man kann nicht erwarten, dass ein leerer Sack aufrecht steht. Benjamin Franklin (#2560) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Nichts in dieser Welt ist sicher außer dem Tod und den Steuern. Benjamin Franklin (#2561) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
So es die Vorsehung will, diese Wilden auszumerzen, um Raum für die Besteller der Erde zu schaffen, ist es nicht unwahrscheinlich, daß Rum das dazu ausersehene Mittel ist. Benjamin Franklin (#2562) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Wir müssen alle zusammenhalten, oder jeder wird sicherlich separat hängen. Benjamin Franklin (#2563) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind. Benjamin Franklin (#2565) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Der Weg zum Reichtum hängt hauptsächlich an zwei Wörtern: Arbeit und Sparsamkeit. Benjamin Franklin (#2567) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Tradition heißt nicht, Asche zu bewachen, sondern die Glut anzufachen. Benjamin Franklin (#2579) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Benjamin Franklin (#2580) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten. Gustav Mahler (#2584) österreichischer Komponist und Dirigent
In Österreich wird jeder das, was er nicht ist. Gustav Mahler (#2586) österreichischer Komponist und Dirigent
Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers. Gustav Mahler (#2587) österreichischer Komponist und Dirigent
Was ihr Theaterleute euere Tradition nennt, das ist nichts anderes als eure Bequemlichkeit und Schlamperei. Gustav Mahler (#2589) österreichischer Komponist und Dirigent
Wenn die Welt einmal untergehen sollte, ziehe ich nach Wien, denn dort passiert alles 50 Jahre später. Gustav Mahler (#2590) österreichischer Komponist und Dirigent
Alle glücklichen Familien sind einander ähnlich; jede unglückliche Familie jedoch ist auf ihre besondere Weise unglücklich. Leo Tolstoi (#2591) russischer Schriftsteller
Alles, was in die Tiefe geht, ist klar bis zur Durchsichtigkeit. Leo Tolstoi (#2592) russischer Schriftsteller
Bei der Abreise und in entscheidenden Momenten ihres Lebens überkommt die Menschen, die fähig sind, über ihre Handlungen nachzudenken, gewöhnlich eine ernste Stimmung. Leo Tolstoi (#2593) russischer Schriftsteller
Beim Lesen lässt sich vortrefflich denken. Leo Tolstoi (#2594) russischer Schriftsteller
Das Leben kann kein anderes Ziel haben als das Glück, Freude. Nur dieses Ziel - Freude - ist des Lebens völlig würdig. Verzicht, das Kreuz, Hingabe des Lebens, alles für die Freude. Leo Tolstoi (#2596) russischer Schriftsteller
Das Wichtigste ist das Eigentum an Land. Wäre festgelegt, dass es kein Eigentum an Land gibt und das Land dem gehört, der es bearbeitet, so wäre dies die dauerhafteste Garantie der Freiheit. Leo Tolstoi (#2597) russischer Schriftsteller
»Der Pöbel ist ekelhaft, scheußlich«, dachte er. »Sie sind wie die Wölfe, die man nur mit Fleisch beruhigen kann.« Leo Tolstoi (#2600) russischer Schriftsteller
Der Zauberstab ist mir gegeben. Ich muss ihn nur zu gebrauchen wissen. Leo Tolstoi (#2601) russischer Schriftsteller
Eines der wirksamste Mittel bei der Hypnose - der äußeren Einwirkung auf den seelischen Zustand des Menschen - ist die Kostümierung. Die Menschen wissen das sehr gut. So erklärt sich das Mönchsgewand im Kloster und die Uniform beim Militär. Leo Tolstoi (#2606) russischer Schriftsteller
Gelehrte Erklärungen rufen meist den Eindruck hervor, dass alles, was klar und verständlich war, dunkel und verworren wird. Leo Tolstoi (#2610) russischer Schriftsteller
Gut zu sein bedeutet nur, den Wunsch zu haben, häufiger gut zu sein. Und diesen Wunsch habe ich. Leo Tolstoi (#2612) russischer Schriftsteller
Habe mir gestern die Haare schneiden lassen, und schon das kommt mir wie ein Zeichen meiner Wiedergeburt vor. Leo Tolstoi (#2613) russischer Schriftsteller
Je mehr Verfolgung, umso offensichtlicher wird die Wahrheit. Leo Tolstoi (#2614) russischer Schriftsteller
Lieber probieren und schlecht machen, als gar nichts tun. Leo Tolstoi (#2615) russischer Schriftsteller
Man kann alles aussprechen, sich Luft machen, ohne jemanden zu verdammen. Leo Tolstoi (#2616) russischer Schriftsteller
Man kann nicht für sich allein leben. Das ist der Tod. Leo Tolstoi (#2617) russischer Schriftsteller
Nirgends ist Konservatismus so schädlich wie in der Kunst. Leo Tolstoi (#2619) russischer Schriftsteller
Nur unter Bauern bin ich völlig natürlich, das heißt wirklich Mensch. Leo Tolstoi (#2620) russischer Schriftsteller
Sobald man annimmt, das Leben der Menschheit könne durch Vernunft gelenkt und geleitet werden, macht man das Leben als solches unmöglich. Leo Tolstoi (#2621) russischer Schriftsteller
Wenn die Vertreter der Kirche Christen sind, dann bin ich kein Christ; und umgekehrt. Leo Tolstoi (#2624) russischer Schriftsteller
Wenn ihr behauptet, alle müssten arbeiten, dann sollen es mir alle diese Reichen, die nichts tun, erst einmal vormachen. Leo Tolstoi (#2625) russischer Schriftsteller
Wenn man auf dem Lande lebt, weiß man, ob man will oder nicht, alles, was ringsum vor sich geht. Leo Tolstoi (#2626) russischer Schriftsteller
Wie erstaunlich ist der Wahnwitz jener Missionare, die, um »Wilden« Zivilisation und Bildung zu bringen, sie ihren Kirchenglauben lehren. Leo Tolstoi (#2627) russischer Schriftsteller
Wie viel Mühe kostet die Niederschlagung und Verhütung von Aufständen: Geheimpolizei, andere Polizei, Spitzel, Gefängnisse, Verbannungen, Militär! Und wie leicht sind die Ursachen für Aufstände zu beseitigen. Leo Tolstoi (#2628) russischer Schriftsteller
Wo Inhalt ist, fügen sich die Formen von selbst. Leo Tolstoi (#2629) russischer Schriftsteller
Zeitungen und Zeitschriften machen mich gereizt. Will sie überhaupt nicht mehr lesen. Leo Tolstoi (#2630) russischer Schriftsteller
Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du immer willst, was du tust. Leo Tolstoi (#2633) russischer Schriftsteller
Denke immer daran, dass es nur eine allerwichtigste Zeit gibt, nämlich: sofort! Leo Tolstoi (#2634) russischer Schriftsteller
Die allerwichtigste Sache ist: Gutes tun, weil nur dafür der Mensch lebt. Leo Tolstoi (#2635) russischer Schriftsteller
Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse. Leo Tolstoi (#2638) russischer Schriftsteller
Kümmere dich nicht um den Beifall von Leuten, die du nicht kennst oder die du verachtest. Leo Tolstoi (#2640) russischer Schriftsteller
Niemand begeht einen größeren Fehler als jemand, der nichts tut, nur weil er wenig tun könnte. Leo Tolstoi (#2641) russischer Schriftsteller
Niemand zählt diese Morde der Ärzte, wie man vorzeiten die Morde der Inquisition nicht zählte, weil man des Glaubens war, sie würden zum Heil der Menschheit begangen. Leo Tolstoi (#2642) russischer Schriftsteller
Ohne Schlichtheit, Güte und Wahrheit gibt es keine Größe. Leo Tolstoi (#2643) russischer Schriftsteller
Solange die Menschen nicht alle ihre Mitmenschen als Brüder und das Leben nicht als das heiligste aller Güter betrachten, werden sie immer um des persönlichen Vorteils willen das Leben anderer zerstören. Leo Tolstoi (#2645) russischer Schriftsteller
Um einen Staat zu beurteilen, muss man sich seine Gefängnisse von innen ansehen. Leo Tolstoi (#2647) russischer Schriftsteller
Vergangenheit und Zukunft gibt es nicht, es gibt nur eine unendlich kleine Gegenwart und die ist jetzt! Leo Tolstoi (#2648) russischer Schriftsteller
Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich abwenden muss, die Fleischnahrung. Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit echt und ernstgemeint ist. Leo Tolstoi (#2650) russischer Schriftsteller
Am Ende ist die Wahrheit das Einzige, das wert ist, dass man es besitzt: Sie ist aufwühlender als Liebe, freudvoller und leidenschaftlicher. Sie kann einfach nicht versagen. Kathleen Mansfield Beauchamp (#2651) neuseeländische Schriftstellerin
Ehrlichkeit ist das Einzige, was höher steht als Leben, Liebe, Tod, als alles andere. Sie allein ist beständig. Kathleen Mansfield Beauchamp (#2653) neuseeländische Schriftstellerin
Es ist ungeheuer wertvoll und wunderbar, wenn ich allein bin - die kleinen Dinge des Lebens, das Leben des Lebens. Kathleen Mansfield Beauchamp (#2655) neuseeländische Schriftstellerin
Ich mache mir nichts aus Menschen: Und der Gedanke an Ruhm, an Erfolg - das ist nichts, weniger als nichts. Kathleen Mansfield Beauchamp (#2658) neuseeländische Schriftstellerin
Ich möchte so leben, dass ich sowohl mit den Händen als auch mit dem Gefühl und dem Verstand arbeite. Kathleen Mansfield Beauchamp (#2659) neuseeländische Schriftstellerin
Nichts kommt dem Landleben gleich. Es vermittelt mehr echte Freunden als irgendeine andere Lebensweise. Kathleen Mansfield Beauchamp (#2662) neuseeländische Schriftstellerin
Wenn wir anfangen, unser Versagen nicht mehr so ernst zu nehmen, so heißt das, dass wir es nicht mehr fürchten. Kathleen Mansfield Beauchamp (#2665) neuseeländische Schriftstellerin
Nicht die Religionen sind schlecht, sondern wir Menschen, die die Lehre Gottes falsch auslegen und ausüben, sind schlecht.
Sinan Gönül (#2668) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Der Mehrwert ist nur dann mehr wert,
wenn sich der Wert vermehrt.
Sinan Gönül (#2669) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Der Mensch, Gefangener in sich selbst.
Gott, Erlöser der Menschheit.
Sinan Gönül (#2671) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Verliere deine Zeit nicht mit jemandem,
der nicht bereit ist, sie mit dir zu teilen. Sinan Gönül (#2672) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Feindschaft beginnt dort, wo Freundschaft endet. Feindschaft endet dort, wo Nächstenliebe beginnt. Nächstenliebe endet dort, wo Selbstliebe beginnt. Kurz gesagt: Ändere dich selbst und du wirst lieben und geliebt werden. Sinan Gönül (#2674) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Was haben Liebe und Schönheit gemeinsam? Sie sind beide vergänglich.
Sinan Gönül (#2675) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Man spricht von Mutter Erde und Vaterland. Nicht ohne Grund trägt die Mutter die größere Last. Sinan Gönül (#2679) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Die größte Herausforderung ist die Angst vor uns selbst, nämlich zu versagen.
Sinan Gönül (#2680) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Ein Mensch, der sich der Wahrheit verschließt, bringt sich selbst um die Wahrheit.
Sinan Gönül (#2682) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Es ist leichter, mit einer Lüge zu leben, als sich mit der Wahrheit auseinanderzusetzen.
Sinan Gönül (#2685) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Einsicht ist der erste Schritt zur Vernunft.
Sinan Gönül (#2686) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Viele Menschen streben nach vielem. Nach Macht, Glück, Reichtum, Anerkennung und Liebe. Wenige aber nur nach einem. Nach Wahrheit.
Sinan Gönül (#2691) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Wo die Kraft nicht reicht, komme die Täuschung hinzu. Pietro Metastasio (#2694) italienischer Dichter und Librettist
Das Leben wird nach den Taten gemessen, nicht nach den Tagen. Pietro Metastasio (#2695) italienischer Dichter und Librettist
Menschen, die im Unglück sind, haben eines vor den andern voraus: sie lernen unterscheiden, welche Freunde ihnen wirklich gut gesinnt sind. Pietro Metastasio (#2697) italienischer Dichter und Librettist
Wer sich vor dem Sturme fürchte, der gehe nicht aufs Meer. Pietro Metastasio (#2700) italienischer Dichter und Librettist
Da das Halten wilder Tiere gesetzlich verboten ist und die Haustiere mir kein Vergnügen machen, so bleibe ich lieber unverheiratet. Karl Kraus (#2704) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Aus Lebensüberdruss zum Denken greifen: Ein Selbstmord, durch den man sich das Leben gibt. Karl Kraus (#2706) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Bei gleicher Geistlosigkeit kommt es auf den Unterschied der Körperfülle an. Ein Dummkopf sollte nicht zu viel Raum einnehmen. Karl Kraus (#2707) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Besser es wird einem nichts gestohlen. Dann hat man wenigstens keine Scherereien mit der Polizei. Karl Kraus (#2708) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Bevor man das Leben über sich ergehen lässt, sollte man sich narkotisieren lassen. Karl Kraus (#2709) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Das Christentum hat die erotische Mahlzeit um die Vorspeise der Neugier bereichert und durch die Nachspeise der Reue verdorben. Karl Kraus (#2711) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen, wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er. Karl Kraus (#2713) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Das sind die wahren Wunder der Technik, dass sie das, wofür sie entschädigt, auch wirklich kaputt macht. Karl Kraus (#2714) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Das Vorurteil ist ein unentbehrlicher Hausknecht, der lästige Eindrücke von der Schwelle weist. Nur darf man sich von seinem Hausknecht nicht selber herauswerfen lassen. Karl Kraus (#2715) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Das Weib nimmt einen für alle, der Mann alle für eine. Der Mann bildet sich ein, dass er das Weib ausfülle. Aber er ist nur ein Lückenbüßer. Karl Kraus (#2716) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Dem Bedürfnis nach Einsamkeit genügt es nicht, dass man an einem Tisch allein sitzt. Es müssen auch leere Sessel herumstehen. Wenn mir der Kellner so einen Sessel wegzieht, auf dem kein Mensch sitzt, verspüre ich eine Leere und es erwacht meine gesellige Natur. Ich kann ohne freie Sessel nicht leben. Karl Kraus (#2718) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Der Aphorismus deckt sich nie mit der Wahrheit; er ist entweder eine halbe Wahrheit oder anderthalb. Karl Kraus (#2719) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Der Ästhet verhält sich zur Schönheit wie der Pornograph zur Liebe und wie der Politiker zum Leben. Karl Kraus (#2720) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Der Historiker ist nicht immer ein rückwärts gekehrter Prophet, aber der Journalist ist immer einer, der nachher alles vorher gewusst hat. Karl Kraus (#2722) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Der Judaskuss, den die christliche Kultur dem menschlichen Geiste gab, war der letzte Geschlechtsakt, den sie gewährte. Karl Kraus (#2723) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Der Scharfsinn der Polizei ist die Gabe, alle Menschen eines Diebstahls für fähig zu halten, und das Glück, dass sich die Unschuld mancher nicht erweisen lässt. Karl Kraus (#2725) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Der Unsterbliche erlebt die Plage aller Zeiten. Karl Kraus (#2731) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Der Zuhälter ist das Vollzugsorgan der Unsittlichkeit. Das Vollzugsorgan der Sittlichkeit ist der Erpresser. Karl Kraus (#2732) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Aufgabe der Religion: die Menschheit zu trösten, die zum Galgen geht. Die Aufgabe der Politik: Sie lebensüberdrüssig zu machen; die Aufgabe der Humanität: ihr die Galgenfrist zu verkürzen und die Henkersmahlzeit gleich zu vergiften. Karl Kraus (#2733) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Begierde des Mannes ist nichts, was der Betrachtung lohnt. Wenn sie aber ohne Richtung läuft und das Ziel erst sucht, so ist sie wahrlich ein Greuel vor der Natur. Karl Kraus (#2734) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die bloße Mahnung an die Richter, nach bestem Wissen und Gewissen zu urteilen, genügt nicht. Es müssten auch Vorschriften erlassen werden, wie klein das Wissen und wie groß das Gewissen sein darf. Karl Kraus (#2735) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die christliche Moral hat es am liebsten, dass die Trauer der Wollust vorangeht und diese ihr dann nicht folgt. Karl Kraus (#2736) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste. Karl Kraus (#2737) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Einsamkeit wäre ein idealer Zustand, wenn man sich die Menschen aussuchen könnte, die man meidet. Karl Kraus (#2740) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Huren auf der Straße benehmen sich so schlecht, dass man daraus auf das Benehmen der Bürger im Hause schließen kann. Karl Kraus (#2741) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Menschheit stempelt seit Jahrhunderten die Ausübung der Weiberrechte zur Schande. Jetzt muss sie sich die Ausübung der Frauenrechte gefallen lassen. Karl Kraus (#2744) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die österreichische Überzeugung, dass dir nix g'schehn kann, geht bis zu der Entschlossenheit eines Mannes, der auf Unfall versichert ist und sich deshalb ein Bein bricht. Karl Kraus (#2745) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Persönlichkeit hat ein Recht zu irren. Der Philister kann irrtümlich Recht haben. Karl Kraus (#2746) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Sprache ist die Mutter, nicht die Magd des Gedanken. Karl Kraus (#2747) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt. Karl Kraus (#2748) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Technik: Automobil im wahren Sinn des Wortes. Ein Ding, das sich nicht nur ohne Pferd, sondern auch ohne den Menschen fortbewegt. Nachdem der Chauffeur den Wagen angekurbelt hatte, wurde er von ihm überfahren. Nun geht es so weiter. Karl Kraus (#2749) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Technik ist ein Dienstbote, der nebenan so geräuschvoll Ordnung macht, dass die Herrschaft nicht Musik machen kann. Karl Kraus (#2750) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Weiber sind nie bei sich und wollen darum, dass auch die Männer nicht bei sich seien, sondern bei ihnen. Karl Kraus (#2752) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Ein Aphorismus braucht nicht wahr zu sein, aber er soll die Wahrheit überflügeln. Er muss mit einem Satz über sie hinauskommen. Karl Kraus (#2754) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Ein Dichter, der liest: ein Anblick, wie ein Koch, der isst. Karl Kraus (#2755) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Ein Gedicht ist so lange gut, bis man weiß, von wem es ist. Karl Kraus (#2759) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Ein rechter Krieg wäre erst, wenn nur die, die nicht taugen in ihn geschickt würden. Karl Kraus (#2763) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Ein Schein von Tiefe entsteht oft dadurch, dass ein Flachkopf zugleich ein Wirrkopf ist. Karl Kraus (#2764) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Ein Sittlichkeitsprozess ist die zielbewusste Entwicklung einer individuellen zur allgemeinen Unsittlichkeit, von deren düsterem Grunde sich die erwiesene Schuld des Angeklagten leuchtend abhebt. Karl Kraus (#2765) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Ein Weib ist manchmal ein ganz brauchbares Surrogat für die Selbstbefriedigung. Freilich gehört ein Übermaß von Phantasie dazu. Karl Kraus (#2766) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Eine Frau soll nicht einmal meiner Meinung sein, geschweige denn ihrer. Karl Kraus (#2767) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Eine Frau, die nicht hässlich sein kann, ist nicht schön. Karl Kraus (#2768) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Eine Notlüge ist immer verzeihlich. Wer aber ohne Zwang die Wahrheit sagt, verdient keine Nachsicht. Karl Kraus (#2770) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Einen Aphorismus zu schreiben, wenn man es kann, ist oft schwer. Viel leichter ist es, einen Aphorismus zu schreiben, wenn man es nicht kann. Karl Kraus (#2774) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Einer, der Aphorismen schreiben kann, sollte sich nicht in Aufsätzen zersplittern Karl Kraus (#2775) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Er wollte seine Geliebte zur Freiheit verurteilen. Das lassen sie sich schon gar nicht gefallen. Karl Kraus (#2776) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Erröten, Herzklopfen, ein schlechtes Gewissen - das kommt davon, wenn man nicht gesündigt hat. Karl Kraus (#2778) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Es empfiehlt sich, Herren, die das Angebot einer Zigarre mit dem Satz beantworten: »Ich sage nicht nein«, sofort totzuschlagen. Es könnte nämlich sonst der Fall eintreten, dass sie auf die Frage, wie ihnen eine Frau gefalle, die Antwort geben: »Ich bin kein Kostverächter«. Karl Kraus (#2779) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Es gibt Frauen, die nicht schön sind, sondern nur so aussehen. Karl Kraus (#2780) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Es gibt kein unglücklicheres Wesen unter der Sonne als einen Fetischisten, der sich nach einem Frauenschuh sehnt und mit einem ganzen Weib vorlieb nehmen muss. Karl Kraus (#2781) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Es gibt nur eine Möglichkeit, sich vor der Maschine zu retten. Das ist, sie zu benützen. Nur mit dem Auto kommt man zu sich. Karl Kraus (#2782) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Es gibt Persönlichkeiten im Staat, von denen man nichts anderes weiß, als dass sie nicht beleidigt werden dürfen. Karl Kraus (#2783) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Es ist nicht wahr, dass man ohne eine Frau nicht leben kann. Man kann bloß ohne eine Frau nicht gelebt haben. Karl Kraus (#2784) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Es kommt gewiss nicht bloß auf das Äußere einer Frau an. Auch die Dessous sind wichtig. Karl Kraus (#2785) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Gute Ansichten sind wertlos, es kommt darauf an, wer sie hat Karl Kraus (#2791) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Hass muss produktiv machen, sonst ist es gleich gescheiter zu lieben. Karl Kraus (#2792) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Ich kenne ein Land, wo die Automaten Sonntagsruhe haben und unter der Woche nicht funktionieren Karl Kraus (#2794) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Ich lasse mich nicht hindern zu gestalten, was mich hindert am gestalten. Karl Kraus (#2795) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Ich und das Leben: Die Affäre wurde ritterlich ausgetragen. Die Gegner schieden unversöhnt. Karl Kraus (#2796) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
In der erotischen Sprache gibts auch Metaphern. Der Analphabet nennt sie Perversitäten. Er verabscheut den Dichter Karl Kraus (#2798) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
In Wien stellen sich die Nullen vor den Einser. Karl Kraus (#2800) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Kein Zweifel, der Hund ist treu. Aber sollen wir uns deshalb ein Beispiel an ihm nehmen? Er ist doch dem Menschen treu und nicht dem Hund. Karl Kraus (#2801) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Künstler haben das Recht, bescheiden, und die Pflicht, eitel zu sein Karl Kraus (#2806) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Denn: Jeder ist sich selbst der Nächste. Karl Kraus (#2808) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Liebe und Kunst umarmen nicht was schön ist, sondern was eben dadurch schön wird Karl Kraus (#2809) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Man kann eine Frau nicht hoch genug überschätzen. Karl Kraus (#2810) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Man muss oft erst nachdenken, worüber man sich freut; aber man weiß immer worüber man traurig ist. Karl Kraus (#2812) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Nach Ägypten wär's nicht so weit, aber bis man zum Südbahnhof kommt. Karl Kraus (#2818) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Nichts ist unergründlicher als die Oberflächlichkeit des Weibes. Karl Kraus (#2819) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Polemik soll den Gegner um seine Seelenruhe bringen, nicht ihn belästigen. Karl Kraus (#2820) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Preußen: Freizügigkeit mit Maulkorb. Österreich: Isolierzelle in der man schreien darf Karl Kraus (#2821) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Sexuelle Aufklärung ist insoweit berechtigt, als die Mädchen nicht früh genug erfahren können, wie die Kinder nicht zur Welt kommen. Karl Kraus (#2824) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Sie ist mit einer Lüge in die Ehe getreten. Sie war eine Jungfrau und hat es Ihm nicht gesagt. Karl Kraus (#2826) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Sie sagte sich: Mit ihm schlafen, ja - aber nur keine Intimität! Karl Kraus (#2827) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Sie sagte, sie lebe so dahin. Dahin möchte ich sie begleiten! Karl Kraus (#2828) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Sittlichkeit ist das, was ohne unzüchtig zu sein mein Schamgefühl gröblich verletzt. Karl Kraus (#2829) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Vervielfältigung ist insofern ein Fortschritt, als sie die Verbreitung des Einfältigen ermöglicht. Karl Kraus (#2832) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Viele Frauen möchten mit Männern träumen, ohne mit ihnen zu schlafen. Man mache sie auf das Unmögliche dieses Vorhabens nachdrücklich aufmerksam. Karl Kraus (#2833) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Viele haben den Wunsch, mich zu erschlagen. Viele den Wunsch, mit mir ein Plauderstündchen zu verbringen. Gegen jene schützt mich das Gesetz. Karl Kraus (#2834) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Vieles, was bei Tisch geschmacklos ist, ist im Bett eine Würze. Und umgekehrt. Die meisten Verbindungen sind darum so unglücklich, weil diese Trennung von Tisch und Bett nicht vorgenommen wird. Karl Kraus (#2835) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Vielleicht ginge es besser, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen, wenn die Menschen an der Leine und die Hunde an der Religion geführt würden. Die Hundswut könnte in gleichem Maße abnehmen wie die Politik Karl Kraus (#2836) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Vorschläge, um mich dieser Stadt wieder zu gewinnen: Änderung des Dialekts und Verbot der Fortpflanzung. Karl Kraus (#2837) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Was kann durch einen Weltkrieg entschieden werden? Nicht mehr, als dass das Christentum zu schwach war, ihn zu verhindern. Karl Kraus (#2840) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Weibeslust liegt neben der männlichen wie ein Epos neben einem Epigramm Karl Kraus (#2841) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Wenn ich sicher wüsste, dass ich mit gewissen Leuten die Unsterblichkeit zu teilen haben werde, so möchte ich eine separierte Vergessenheit vorziehen. Karl Kraus (#2844) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Wohltätige Frauen sind oft solche, denen es nicht mehr gegeben ist, wohlzutun. Karl Kraus (#2850) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Der Momo ist ein unentbehrlicher pädagogischer Behelf im deutschen Familienleben. Erwachsene schreckt man damit, dass man ihnen droht, der Psychiater werde sie holen. Karl Kraus (#2854) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Der Voyeur besteht die Kraftprobe des natürlichen Empfindens: Der Wille, das Weib mit dem Mann zu sehen, überwindet selbst den Widerwillen, den Mann mit dem Weib zu sehen. Karl Kraus (#2856) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Sitte verlangt, dass ein Lustmörder den Mord zugebe, aber nicht die Lust. Karl Kraus (#2858) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Sittenpolizei macht sich der Einmischung durch eine Amtshandlung schuldig. Karl Kraus (#2859) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Die Unzucht mit Tieren ist verboten, das Schlachten von Tieren ist erlaubt. Aber hat man noch nicht bedacht, dass es ein Lustmord sein könnte? Karl Kraus (#2860) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Enthaltsamkeit rächt sich immer. Bei dem einen erzeugt sie Wimmerln, beim anderen Sexualgesetze. Karl Kraus (#2862) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
In Deutschland bilden zwei einen Verein. Stirbt der eine, so erhebt sich der andere zum Zeichen der Trauer von seinem Platze. Karl Kraus (#2863) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Man glaubt gar nicht, wie schwer es oft ist, eine Tat in einen Gedanken umzusetzen! Karl Kraus (#2864) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Was sind alle Orgien des Bacchus gegen die Räusche dessen, der sich zügellos der Enthaltsamkeit ergibt! Karl Kraus (#2866) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Wo nehm ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? Karl Kraus (#2868) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Das Feigenblatt des Neides ist sittliche Entrüstung. Karl Kraus (#2869) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Der Autor, der fremde Kostüme ausklopft, kommt dem stofflichen Interesse von der denkbar bequemsten Seite bei. Der geistige Leser hat deshalb das denkbar stärkste Misstrauen gegen jene Erzähler, die sich in exotischen Milieus herumtreiben. Karl Kraus (#2870) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Krank sind die meisten. Aber nur wenige wissen, dass sie sich etwas darauf einbilden können. Das sind die Psychoanalytiker. Karl Kraus (#2872) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Psychoanalyse ist jene Geisteskrankheit, für deren Therapie sie sich hält. Karl Kraus (#2873) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken Karl Kraus (#2879) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
In Zweifelsfällen entscheide man sich für das Richtige. Karl Kraus (#2881) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Was Deutschland und Österreich trennt, ist die gemeinsame Sprache. Karl Kraus (#2882) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Wenn die letzten Illusionen verloren sind, fangen die richtigen Probleme erst an. Karl Kraus (#2883) österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Zeitkritiker
Eine der sonderbarsten menschlichen Schöpfungen ist die Erfindung der Langeweile, die die hoffnungsvolle wenn meist auch unbewusste Weisheit in sich trägt, dass Zeit endlos durch die Ewigkeit zur Verfügung steht. Christa Schyboll (#2887) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Wer schon immer im Hier und Jetzt lebte, bleibt dort auch wenn er tot ist – mit dem kleinen unwesentlichen Unterschied, dass sich nur Aggregatzustand und Bewusstsein verändert haben. Christa Schyboll (#2889) Eventmanagement, Lyrik, Prosa, Aphorismen
Das Gute ist voller Lohn, das Böse voller Pein. O Mensch, wie soll in dir nicht Höll und Himmel sein? Daniel Czepko von Reigersfeld (#2891) deutscher Dichter und Dramatiker
Dein Leben hört nicht auf, wie tief man dich begräbt, wann du in Gott, und Gott hinwieder in dir lebt. Daniel Czepko von Reigersfeld (#2892) deutscher Dichter und Dramatiker
Ich rate, suche den Himmel nicht übermorgen. Kommst du nicht heut in ihn, er bleibt dir stets verborgen. Daniel Czepko von Reigersfeld (#2893) deutscher Dichter und Dramatiker
Nichts wird, nichts ist, nichts bleibt im Himmel und auf Erden, als diese zwei: Das ein' ist das Tun, das andre Werden. Daniel Czepko von Reigersfeld (#2894) deutscher Dichter und Dramatiker
Viel Jahre tun es nicht, die Ewigkeit zu wissen: Ein Augenblick, und nicht so viel, muss sie umschließen. Daniel Czepko von Reigersfeld (#2895) deutscher Dichter und Dramatiker
Es ist unmöglich, witzig zu sein ohne ein bißchen Bosheit; Die Malice eines guten Witzes ist der Widerhaken, den ihn haften macht. Richard Brinsley Sheridan (#2897) irischer Dramatiker und Politiker
Die Lehre, dass man kirchliche Bußstrafen in Strafen des Fegefeuers umwandeln könne, ist ein Unkraut, das augenscheinlich gesät wurde, als die Bischöfe schliefen. Martin Luther (#2904) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Aber es ist schwierig, dass einer, der durch Gaben des Geistes ausgezeichnet ist, sich nicht überheben soll. Martin Luther (#2905) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Denn ein Herz voll Freude sieht alles fröhlich an, eine Herz voll Trübsal alles trübe. Martin Luther (#2908) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Die Jugend soll nicht traurig sein, sondern heiter und fröhlich. Junge Menschen sollen voll Frohsinn sein. Martin Luther (#2912) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Die Sünde wird gefesselt durch die Taufe, und das Reich Gottes wird aufgerichtet. Martin Luther (#2914) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Die Welt hat nicht einen solchen Ekel an mir, als mein Ekel an dieser Welt ist. Martin Luther (#2916) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Ein Geist, der mit verschiedenen Geschäften umgeht, kann sich nicht sammeln. Martin Luther (#2917) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Ein Rausch ist zu ertragen, die Trunkenheit aber nicht Martin Luther (#2918) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Es ist kein leichter Dienst auf Erden, denn der rechte Gottesdienst. Martin Luther (#2919) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Man muss Lehre und Leben unterscheiden. Das Leben ist bei uns ebenso schlimm wie bei den Päpstlichen. Martin Luther (#2921) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Schrei flugs und wehre dich! Der Papst hatte mich auch gebunden, aber ich bin meine Bande losgeworden. Martin Luther (#2922) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fünfzigsten nicht reich ist, der darf darauf nicht hoffen. Martin Luther (#2925) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Wenn ich viel reisen sollt', wollt' ich nirgens lieber denn durch Schwaben und Bayernland ziehen, denn sie sind freundlich und gutwillig, geben gern Herberge, gehen Fremden und Wanderleuten entgegen und tun den Leuten gütlich und gute Ausrichtung um ihr Geld. Martin Luther (#2927) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Wirklich übersetzen heißt: etwas, das in einer andern Sprache gesprochen ist, seiner Sprache anpassen. Martin Luther (#2928) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Darum nämlich, weil sie geliebt werden, sind die Sünder »schön«, nicht aber werden sie geliebt, weil sie »schön« sind. Martin Luther (#2931) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Es ist keine Tugend, edel geboren werden, sondern sich edel machen. Martin Luther (#2934) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt den Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht. Martin Luther (#2935) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir! Amen. Martin Luther (#2936) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Man lasse den Leuten öffentlich predigen, wie die Messe als ein Menschentand ohne Sünde unterbleiben möge und niemand verdammt werde, der sie nicht achtet, sondern wohl ohne Messe wohl auf bessere Weise selig werden möge. Martin Luther (#2937) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
So werde ich mich auch mit Gottes Hilfe eher zu Asche machen lassen, bevor ich einen Messeknecht mit seinem Werk meinem Herrn und Heiland Jesus Christus gleich oder höher sein lasse. Martin Luther (#2939) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Sündige tapfer, doch tapferer glaube und freue dich in Christus, der Herr ist über Sünde, Tod und Teufel. Martin Luther (#2940) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Wer mit dem Geist der Traurigkeit geplagt wird, der soll aufs höchste sich hüten und vorsehen, dass er nicht allein sei. Martin Luther (#2942) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Wie käme denn ich armer stinkender Madensack dazu, dass man die Kinder Christi mit meinem heillosen Namen nennen sollte? Martin Luther (#2943) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Wir sind allzulang genug deutsche Bestien gewesen, die nicht mehr können, denn kriegen und fressen und saufen. Lasst uns aber einmal die Vernunft brauchen, dass Gott merke die Dankbarkeit seiner Güter. Martin Luther (#2944) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Achte dich klein, sei mit niemand arg gemein, so wirst du wohlgelitten sein. Martin Luther (#2946) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz. Martin Luther (#2949) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Martin Luther (#2953) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Die Propheten sind die Sterne und der Mond; aber Christus ist die Sonne. Gegen die Predigt Christi ist alles Nichts. Er ist beides, die erste und die letzte Stufe an der Leiter gen Himmel. Durch ihn müssen wir anfangen, fortfahren und hindurch zum Leben kommen. Ich verstehe in der Schrift nur Christus, den gekreuzigten. Martin Luther (#2957) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Die sich dem Abendmahl fernhalten, die sind nicht Christen. Martin Luther (#2958) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Du kannst nicht verhindern, dass ein Vogelschwarm über deinen Kopf hinwegfliegt. Aber du kannst verhindern, dass er in deinen Haaren nistet. Martin Luther (#2961) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Ein Christ muss ein fröhlicher Mensch sein. Wenn er es nicht ist, dann ist er vom Teufel verseucht. Martin Luther (#2962) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Ein williges Pferd soll man nicht zuviel reiten. Martin Luther (#2965) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Friede wenn möglich, aber Wahrheit auf jeden Fall. Martin Luther (#2966) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Gott will uns nicht durch eigene, sondern durch fremde Gerechtigkeit und Weisheit selig machen, durch eine Gerechtigkeit, die nicht aus uns kommt und aus uns wächst, sondern von anderswoher zu uns kommt. Martin Luther (#2967) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Ich sitze hier und trinke mein gutes Wittenbergisch Bier und das Reich Gottes kommt von ganz alleine. Martin Luther (#2968) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Lebend war ich deine Pest, sterbend werde ich dein Tod sein, Papst. Martin Luther (#2971) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Mein Christus lebt und herscht, und ich werde mit ihm leben und herrschen. Martin Luther (#2973) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt in tausend Stücke zerbräche, ich würde heute noch einen Baum pflanzen. Martin Luther (#2976) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Wenn Gott keinen Humor hat, dann möchte ich nicht in den Himmel kommen. Martin Luther (#2977) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Wo Gottes Wort nicht mehr gepredigt wird, wird das Volk wild. Martin Luther (#2982) theologische Urheber und Lehrer der Reformation
Wer gut oder böse ist, steht nicht in unserem Ermessen, sondern nur im Ermessen Gottes.
Sinan Gönül (#2983) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Es ist nicht nur ein Verbrechen gegen die Menschheit, sondern auch gegen die Wahrheit,
wenn ein Staat für sein Hegemonialstreben versucht, eine Kriegslüge als Wahrheit zu verkaufen.
Sinan Gönül (#2984) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Man kann zwar die Wahrheit verleugnen, jedoch nicht begraben.
Es sei denn, sie ist schon tot.
Sinan Gönül (#2985) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Die Lebenslüge!
Wer könnte dieser widersprechen, der nicht selbst schon das Opfer der geistigen Brandstiftung geworden ist?
Sinan Gönül (#2986) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Es ist schon eine Etikette zu sagen: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!“
Sinan Gönül (#2988) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
In meinem Herzen musste ich Dich töten, um wieder leben zu können.
Sinan Gönül (#2992) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
So, wie sich das Gesichtsbild des Menschen langsam aber stetig ändert, so ändert sich auch das Weltbild der Erde.
Sinan Gönül (#2995) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Die Klagen vieler Menschen reichen hoch in den Himmel.
Als würden die Klagen hier unten auf der Erde schon nicht genug sein.
Sinan Gönül (#2996) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Unternehmensphilosophie - Warum den Fehler auf sich nehmen, wenn ein Anderer dafür gerade stehen kann?
Sinan Gönül (#2998) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Einen Fehler zu machen ist menschlich.
Den gleichen Fehler zu machen ist schmerzlich.
Jedoch denselben Fehler zu machen ist dämlich.
Sinan Gönül (#2999) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Manche Menschen tun unbewusst im Bewusstsein Dinge, die sie vielleicht niemals bewusst im Bewusstsein hätten tun würden.
Sinan Gönül (#3000) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Ich kenne viele, die ich nicht kenne, jedoch viele, die mich kennen. Sinan Gönül (#3002) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Manchmal fühlt man sich nicht nur verarscht; man ist verarscht. Sinan Gönül (#3007) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Oh, Du großes ICH. Wie groß und mächtig magst Du sein, dass Du es schaffst, zwei Herzen zu entzweien? Sinan Gönül (#3008) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Man muss schon ziemlich abgebrüht sein, die eigenen Fehler einem Anderen unterzujubeln, um es dann anschließend so aussehen zu lassen, dass es niemals die Eigenen hätten sein können.
Sinan Gönül (#3009) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Es ist leicht Vater zu werden, jedoch schwer ein Guter zu sein.
Sinan Gönül (#3010) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Wer glaubt, dass die Verbrechen an die Menschlichkeit mit dem 11. September 2001 begonnen haben, der irrt sich historisch.
Sinan Gönül (#3011) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Achte nicht auf die Schritte, achte auf den Weg.
Sinan Gönül (#3013) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Selbst wenn das Wunder vor unseren Füssen liegen würde, selbst dann würden wir es nicht erkennen, weil der Mensch von Natur aus blind für die Natur ist.
Sinan Gönül (#3014) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Das leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen Albius Tibullus (#3017) römischer Dichter
Ein früherer Klassenkamerad schreibt mir aus Afrika, wenn man sich in Afrika unglücklich fühle, dann fühle man sich noch zehnmal glücklicher, als wenn man sich in München glücklich fühle. Frank Wedekind (#3027) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Sünde ist eine mythologische Bezeichnung für schlechte Geschäfte. Frank Wedekind (#3028) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Ein gesunder Mensch wird immer rot, wenn er ein Gedicht gemacht hat. Frank Wedekind (#3029) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Immerhin finde ich es weniger unsittlich, von zwei Männern ein uneheliches Kind zu haben, als von einem zwei. Frank Wedekind (#3031) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Sie hat auch schon ein Gedicht an mich gemacht, das von Liebe handelt. Sie beherrscht offenbar die Sprache nicht genug, um das Wort zu vermeiden. Frank Wedekind (#3032) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Die Kritik hatte mir vielfach den Vorwurf gemacht, daß sich meine Dramen mit meiner eigenen Person beschäftigen. Ich wollte dartun, daß es sich der Mühe lohnt, meine Person auf die Bühne zu bringen. Frank Wedekind (#3033) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt. Frank Wedekind (#3035) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Jeder Mensch hat wohl etwas Absonderliches, das ihn vorwärts treibt, und wird eventuell durch das Verlangen, diese Absonderlichkeit zu begreifen, vorwärts getrieben. Frank Wedekind (#3038) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Mit dem Alter steigt man nicht im Werte. Frank Wedekind (#3039) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Nehmen ist seliger als Geben, wenigstens solange noch Aussicht ist, dass die Gabe nicht verweigert wird. Frank Wedekind (#3040) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Übung ist doch schließlich die Hauptsache, wenigstens wenn man wirklich etwas zu geben hat. Frank Wedekind (#3041) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Ich hatte die ehrliche Absicht, auf dem Gebiet der Dramatik von der Pique auf zu dienen, irregeleitet durch den naiven Aberglauben, daß geistig wertlose Kunst leichter zu schaffen sei als geistig anspruchvolle. Frank Wedekind (#3043) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Was braucht mich Deutschlands Größe denn zu kümmern! Ist Deutschlands nicht längst schon groß genug? Was schafft die Größe mir als größre Steuern? Frank Wedekind (#3045) deutscher Schriftsteller und Schauspieler
Am Tage des Jüngsten Gerichts wird man uns nicht fragen, was wir gelesen, sondern was wir getan haben; nicht fragen, wie schön wir gesprochen, sondern wie fromm wir gelebt haben. Thomas von Kempen (#3046) dt. Mystiker
Das ist höchste Weisheit: sein Herz zu göttlichen Dingen erheben und durch Gleichgültigkeit der Welt gegenüber zum Himmel streben. Thomas von Kempen (#3047) dt. Mystiker
Denke nicht so viel darüber nach, wer für oder gegen dich ist, verwende lieber all deine Sorge darauf, dass Gott bei allem mit dir ist! Thomas von Kempen (#3049) dt. Mystiker
Freude wird jedes Mal dein Abendbrot sein, wenn du den Tag nützlich zugebracht hast. Thomas von Kempen (#3051) dt. Mystiker
Herr, du weißt, was besser (für mich) ist: Mache es so oder so, wie du willst. Gib mir was du willst, wieviel du willst und wann du willst. […] Stelle mich, wohin du willst und tu mit mir in allem nach deinem Wohlgefallen. Thomas von Kempen (#3052) dt. Mystiker
Preise niemanden glücklich, bevor er gestorben ist. Solon (#3060) griechischer Lyriker und Politiker
Die Eheherrn sollten künftig die Trauringe statt auf dem Finger in der Nase tragen, zum Zeichen, dass sie doch an der Nase geführt werden. Christian Dietrich Grabbe (#3062) deutscher Dramatiker
Die Muse der Tragödie ist zur Gassenhure geworden, denn jeder deutsche Schlingel notzüchtigt sie und zeugt mit ihr fünfbeinige Mondkälber, welche so abscheulich sind, daß ich den Hund bedauere, der sie anpißt. Christian Dietrich Grabbe (#3063) deutscher Dramatiker
... man wird es Terrorismus nennen. Man wird ihm einen tönenden Spitznamen geben. Nunwohl, es ist uns gleichgültig. Wir scheren uns nicht um ihre Meinung. Michail Bakunin (#3069) russischer Sozialist und Anarchist
Die Lust der Zerstörung ist gleichzeitig eine schaffende Lust. Michail Bakunin (#3070) russischer Sozialist und Anarchist
Gerade weil die Republik in demokratische Formen gehüllt ist, garantiert sie der raubgierigen und reichen Minderheit in viel stärkerem Maße eine ruhige und sichere Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung. Michail Bakunin (#3071) russischer Sozialist und Anarchist
Wenn Gott wirklich existierte, müsste man ihn beseitigen. Michail Bakunin (#3072) russischer Sozialist und Anarchist
Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: folglich existiert Gott nicht. Michail Bakunin (#3073) russischer Sozialist und Anarchist
Das Volk ist immer zur Revolution, zur Darbringung aller möglichen Opfer bereit, da es sehr wenig oder gar kein Eigentum hat und folglich durch dasselbe nicht verdorben ist. Michail Bakunin (#3075) russischer Sozialist und Anarchist
Der Staat ist eine Abstraktion, die das Leben des Volkes verschlingt - ein unermesslicher Friedhof, auf dem alle Lebenskräfte eines Landes großzügig und andächtig sich haben hinschlachten lassen. Michail Bakunin (#3076) russischer Sozialist und Anarchist
Jeder Aufruhr ist immer nützlich - so erfolglos er immer sein mag. Michail Bakunin (#3078) russischer Sozialist und Anarchist
Nur wer das Unmögliche fordert, wird das Mögliche erreichen. Michail Bakunin (#3080) russischer Sozialist und Anarchist
Das ist nun einmal nicht unser Los, dass wir (die Frauen) auch mit in des Schicksals Räder tatkräftig eingreifen sollten. Wir sind vom Sündenfall, von Madame Evas Verstoß, her zur Passivität verurteilt, unser Los ist das Warten, Hoffen, Dulden, Leiden. Jenny Marx (#3082) deutsche Sozialistin
Aller Mehrwert - wie er sich auch verteile, als Gewinn des Kapitalisten, Grundrente, Steuer etc. - ist unbezahlte Arbeit. Friedrich Engels (#3083) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Er hatte viele Gegner, dennoch kaum einen persönlichen Feind. Friedrich Engels (#3084) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Die Kommunisten wissen zu gut, dass alle Verschwörungen nicht nur nutzlos, sondern sogar schädlich sind. Friedrich Engels (#3085) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen. Friedrich Engels (#3087) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet Friedrich Engels (#3088) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Der moderne Staat, was auch seine Form, ist eine wesentlich kapitalistische Maschine, Staat der Kapitalisten, der ideelle Gesamtkapitalist. Friedrich Engels (#3089) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Der Staat wird nicht abgeschafft, er stirbt ab. Friedrich Engels (#3090) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Kapitalist sein, heißt nicht nur eine rein persönliche, sondern eine gesellschaftliche Stellung in der Produktion einzunehmen. Friedrich Engels (#3093) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Nichts leichter, als dem christlichen Asketismus einen sozialistischen Anstrich zu geben. Hat das Christentum nicht auch gegen das Privateigentum, gegen die Ehe, gegen den Staat geeifert? Friedrich Engels (#3095) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist. Friedrich Engels (#3096) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Friedrich Engels (#3097) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Der Aufstand mag endigen wie er will, ein Vernichtungskrieg der Deutschen gegen die Tschechen bleibt jetzt die einzige mögliche Lösung. Friedrich Engels (#3099) deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Humor ist ein kodierter Beweis für menschliche Intelligenz.
Sinan Gönül (#3104) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Denken allein reicht nicht aus, um ein guter Mensch zu sein; man muss auch wie einer handeln.
Sinan Gönül (#3107) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Beschäftige dich mit Dichtung: Das spornt dir deinen Geist an. Sei es schlichte Prosa: Die labt dich ohne Mühe, oder hohe Verskunst: Sie ist der reinste Genuss Otfrid von Weißenburg (#3108) althochdeutscher Dichter
Die Reise mahnt uns, stets im Sinn zu halten und darauf bedacht zu sein, das eigene Land zu suchen. Du weißt es, glaub ich, nicht: dies Land heißt Paradies. Otfrid von Weißenburg (#3109) althochdeutscher Dichter
Bald - und du hast alles vergessen. Bald - und alles hat dich vergessen. Marc Aurel (#3117) römischer Kaiser
Die beste Art, sich zu rächen ist, nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten Marc Aurel (#3120) römischer Kaiser
Die Natur hat ebenso das Ende eines jeden Dinges zum Ziel wie seinen Anfang oder seine Fortsetzung, gleichsam wie der, der einen Ball aufwirft. Marc Aurel (#3121) römischer Kaiser
Mach einmal den Versuch, wie es sich als rechtschaffener Mensch lebt, der mit dem vom Weltganzen ihm erteilten Schicksal zufrieden ist und in seiner eigenen rechtschaffenen Handlungsweise und seiner wohlwollenden Gesinnung sein Glück findet. Marc Aurel (#3124) römischer Kaiser
Nichts begegnet einem, was er von Natur nicht zu ertragen vermag. Marc Aurel (#3125) römischer Kaiser
Nun ist es da nicht besser, das was in deiner Macht steht, mit Freiheit zu gebrauchen, als dich zu dem, was nicht in deiner Macht steht, mit sklavischer Erniedrigung hinreißen zu lassen? Marc Aurel (#3126) römischer Kaiser
Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt stehen, und rings um ihn legen sich die angeschwollenen Gewässer. Marc Aurel (#3127) römischer Kaiser
Tu nicht, als wenn du Tausende von Jahren zu leben hättest. Der Tod schwebt über deinem Haupte. So lange du noch lebst, so lange du noch kannst, sei ein rechtschaffener Mensch. Marc Aurel (#3128) römischer Kaiser
Übe dich auch in den Dingen, an denen du verzweifelst. Marc Aurel (#3129) römischer Kaiser
Und wirklich sind auch all unsere Begriffe veränderlich. Denn wo ist ein Mensch, der sich niemals in seinen Urteilen geändert hat? Marc Aurel (#3130) römischer Kaiser
Was außerhalb meiner Denkkraft liegt, muss sie nicht berühren. Fühle das und du stehst fest da. Von dir selbst hängt es ab, ein neues Leben zu beginnen. Betrachte nur die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher ansahst. Denn das heißt eben: ein neues Leben beginnen. Marc Aurel (#3131) römischer Kaiser
Wie könnte etwas durch Lob erst gut oder durch Tadel schlecht werden? Verlieren denn ein Smaragd etwas von seinem Werte, wenn er nicht gelobt wird? Oder Gold, Elfenbein, Purpur, ein Messer, ein Blümchen, ein Bäumchen? Marc Aurel (#3132) römischer Kaiser
Wie wichtig ist es doch, sich bei Delikatessen und ähnlichen Speisen vorzustellen, dass dieses die Leiche eines Fischs, jenes die Leiche eines Vogels oder Schweines ist, ebenso, dass der Falerner der Saft einer Traube ist und das Purpurgewand die Wolle eines Schafes mit Blut einer Muschel benetzt. Marc Aurel (#3133) römischer Kaiser
Allem stimme ich zu, was mit dir, o Kosmos, übereinstimmt. Nichts kommt mir zu früh oder zu spät, was dir zur rechten Zeit kommt. Alles, was deine Jahreszeiten bringen, ist mir reife Frucht. Marc Aurel (#3134) römischer Kaiser
Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung; sie ist Ausdruck des Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität. Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit. Marc Aurel (#3138) römischer Kaiser
Ergib dich nicht der Stimmung dessen, der dich beleidigt, und folge nicht dem Weg, auf den er dich schleppen möchte. Marc Aurel (#3140) römischer Kaiser
Es ist dumm, sich über die Welt zu ärgern. Es kümmert sie nicht. Marc Aurel (#3141) römischer Kaiser
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben. Marc Aurel (#3143) römischer Kaiser
Vergiss nicht, man benötigt nur wenig um ein glückliches Leben zu führen. Marc Aurel (#3144) römischer Kaiser
Verachtet mich jemand? Das ist seine Sache! Ich will nur kein Mensch sein, der Verachtung verdient. Marc Aurel (#3145) römischer Kaiser
Verzweiflung befällt zwangsläufig die, deren Seele aus dem Gleichgewicht ist. Marc Aurel (#3146) römischer Kaiser
Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgendetwas wundert, das im Leben vorkommt. Marc Aurel (#3148) römischer Kaiser
Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes. Paulus von Tarsus (#3153) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen, und durch die Sünde der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben. Paulus von Tarsus (#3154) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Denn ich bin bereit, nicht allein mich binden zu lassen, sondern auch zu sterben in Jerusalem für den Namen des Herrn Jesus. Paulus von Tarsus (#3156) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst. Paulus von Tarsus (#3157) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen Wesen«, und der letzte Adam zum Geist, der lebendig macht. Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der natürliche; danach der geistliche. Paulus von Tarsus (#3158) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Die ungeistlichen Altweiberfabeln aber weise zurück; übe dich selbst aber in der Frömmigkeit! Paulus von Tarsus (#3160) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Paulus von Tarsus (#3162) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Paulus von Tarsus (#3164) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Ja, in unserer gegenwärtigen Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit, nämliche seine Treue zu sich selbst und zu den Menschen: Er verschafft selber die von den Menschen schuldig gebliebene Gerechtigkeit, und das für alle, die einzig und allein auf das vertrauen, was er durch Jesus getan hat. Paulus von Tarsus (#3165) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Jesus Christus aber, unser Herr, und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe zugewandt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und sichere Hoffnung geschenkt hat, tröste euch und gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort. Paulus von Tarsus (#3166) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Paulus von Tarsus (#3167) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Niemand kann sich also herausreden. Die ganze Menschheit ist vor Gott schuldig! Paulus von Tarsus (#3168) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Nun freue ich mich in meinem Leiden, das ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was noch mangelt an Trübsalen in Christo, für seinen Leib, welcher ist die Gemeinde Paulus von Tarsus (#3169) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus. Paulus von Tarsus (#3170) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln. Paulus von Tarsus (#3171) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst; sondern er nährt und pflegt es wie auch Christus die Gemeinde. Paulus von Tarsus (#3172) jüdischer Schriftgelehrter und Religionsstifter
Das Gesetz ist das Eigentum einer unbedeutenden Klasse von Vornehmen und Gelehrten, die sich durch ihr eignes Machwerk die Herrschaft zuspricht. Georg Büchner (#3176) deutscher Dichter
Das Volk ist ein Minotaurus, der wöchentlich seine Leichen haben muss, wenn er sie nicht auffressen soll. Georg Büchner (#3179) deutscher Dichter
Der Hass ist so gut erlaubt als die Liebe, und ich hege ihm im vollsten Maße gegen die, welche verachten. Georg Büchner (#3180) deutscher Dichter
Die Statue der Freiheit ist noch nicht gegossen, der Ofen glüht, wir alle können uns noch die Finger dabei verbrennen.
Georg Büchner (#3185) deutscher Dichter
Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe, Gemüse und Fleisch zu essen hat Georg Büchner (#3187) deutscher Dichter
Es wird mir ganz angst um die Welt, wenn ich an die Ewigkeit denke Georg Büchner (#3188) deutscher Dichter
Gott mag den allerdurchlauchigsten und gesalbten Schafsköpfen gnädig sein; auf der Erde werden sie hoffentlich keine Gnade mehr finden. Georg Büchner (#3193) deutscher Dichter
Ich ärgre mich nicht; Ärger ist ungesund, ist unwissenschaftlich Georg Büchner (#3194) deutscher Dichter
Ich bin nur in Krieg gegangen, um mich in meiner Liebe zum Leben zu befestigen. Georg Büchner (#3195) deutscher Dichter
Mein Leben gähnt mich an wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus. Georg Büchner (#3200) deutscher Dichter
O Himmel, man kommt leichter zu seiner Erzeugung, als zu seiner Erziehung Georg Büchner (#3202) deutscher Dichter
Was ist's denn, wenn ich auf eine Leiche trete, um aus dem Grab zu klettern? Georg Büchner (#3205) deutscher Dichter
Wer hat euch herfahren geheißen?" - "Ich heiße nicht Herfahren, das ist ein kurioser Name! Georg Büchner (#3209) deutscher Dichter
Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab - wir sind sehr einsam. Georg Büchner (#3211) deutscher Dichter
Die Stadt ist abscheulich […] eine hohle Mittelmäßigkeit in allem. Georg Büchner (#3213) deutscher Dichter
Kräfte lassen sich nicht mitteilen, sondern nur wecken. Georg Büchner (#3214) deutscher Dichter
Selig, wer sich vor Untergebenen so demütig benimmt, wie wenn er vor seinem Obern und Herrn stünde. Franz von Assisi (#3215) italienischer Mönch und Ordensgründer
Wo die Armut mit der Fröhlichkeit ist, da ist nicht Begierde noch Habsucht. Franz von Assisi (#3216) italienischer Mönch und Ordensgründer
Wo die Barmherzigkeit und Klugheit ist, da ist nicht Verschwendung noch Täuschung. Franz von Assisi (#3217) italienischer Mönch und Ordensgründer
Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit. Franz von Assisi (#3218) italienischer Mönch und Ordensgründer
Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit. Franz von Assisi (#3219) italienischer Mönch und Ordensgründer
Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir, alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir. Also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers. Franz von Assisi (#3220) italienischer Mönch und Ordensgründer
Dass mir mein Tier das Liebste ist, sagst Du, oh Mensch, sei Sünde. Mein Tier ist mir im Sturm noch treu, der Mensch nicht mal im Winde. Franz von Assisi (#3221) italienischer Mönch und Ordensgründer
Gegen die Nacht können wir nicht ankämpfen, aber wir können ein Licht anzünden. Franz von Assisi (#3222) italienischer Mönch und Ordensgründer
Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen sollen, allemal, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiche Rechte auf Schutz. Franz von Assisi (#3223) italienischer Mönch und Ordensgründer
Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche. Franz von Assisi (#3224) italienischer Mönch und Ordensgründer
Gib Acht, dich nicht in fremde Angelegenheiten einzumischen, ja, lass sie dir noch nicht einmal durch den Kopf gehen; denn vielleicht bis du nicht fähig, deine eigene Aufgabe zu erfüllen. Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3231) spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater
In der Bedrängnis wende dich sofort voll Vertrauen an Gott, und du wirst gestärkt, erleuchtet und belehrt. Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3232) spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater
Und wer als Blinder fällt, wird als Blinder nicht allein aufstehen; und wenn er allein aufstehen sollte, wird er einen Weg einschlagen, der ihm nicht zuträglich ist. Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3233) spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater
Wenn du dich auch nicht fürchtest, allein zu fallen, wieso maßest du dir an, allein aufzustehen? Schau: Zwei zusammen können mehr als einer allein Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3234) spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater
Wer den rechten Augenblick verpasst, ist wie einer, der einen Vogel aus der Hand freigelassen hat; er wird ihn nicht wieder zurückbekommen. Juan de La Cruz, Johannes vom Kreuz (#3235) spanischer Mystiker, Karmeliterpater und Kirchenvater
Irre nicht suchend herum, denn das was Du suchst ist in Dir, wenn Du bereit bist, Dein Herz zu öffnen.
Sinan Gönül (#3237) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Der Flirt mancher Männer ist der lächerliche Versuch ein bestimmtes Ziel unter Einsatz geringstmöglicher Mittel zu erreichen.
Sinan Gönül (#3239) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Alle Eroberer sind einander irgendwo ähnlich in ihren Plänen, in ihrem Geist und Charakter. Joseph Joubert (#3240) französischer Schriftsteller
Alle großen Menschen bilden sich ein, mehr oder weniger inspiriert zu sein. Joseph Joubert (#3241) französischer Schriftsteller
Andacht, die Demut nicht begleitet, wird unfehlbar Stolz. Joseph Joubert (#3243) französischer Schriftsteller
Die Vollendung setzt sich aus Kleinigkeiten zusammen. Joseph Joubert (#3249) französischer Schriftsteller
Die Zärtlichkeit ist das Ruhen der Leidenschaft. Joseph Joubert (#3251) französischer Schriftsteller
Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen, selbst im Reich der Schatten. Joseph Joubert (#3252) französischer Schriftsteller
Es ist, als ob die Völker die Gefahren liebten, weil sie sich solche schaffen, wenn es keine gibt. Joseph Joubert (#3255) französischer Schriftsteller
Es liegt in frischen Kleidern eine Art Jugend, in die das Alter sich hüllen soll. Joseph Joubert (#3256) französischer Schriftsteller
Fast alles, was wir Missbrauch nennen, war ein Heilmittel in politischen Einrichtungen. Joseph Joubert (#3258) französischer Schriftsteller
Frauen halten das für unschuldig, was sie sich erlauben. Joseph Joubert (#3259) französischer Schriftsteller
Glücklich ist man, wenn man aus dem Zustand der Gesundheit in den der Weisheit übergeht. Joseph Joubert (#3261) französischer Schriftsteller
Höflichkeit ist die Blüte der Menschlichkeit. Wer nicht höflich genug, ist auch nicht menschlich genug. Joseph Joubert (#3262) französischer Schriftsteller
Jede Naivität läuft Gefahr, lächerlich zu werden, verdient es aber nicht, denn es liegt in jeder Naivität ein unreflektiertes Vertrauen und ein Zeichen von Unschuld. Joseph Joubert (#3264) französischer Schriftsteller
Jenseits dieser Welt und dieses Lebens tastet und sucht man nicht mehr. Es gibt dort nur ein Schauen, und alles Geschaute ist Wahrheit. Joseph Joubert (#3265) französischer Schriftsteller
Leichtgläubigkeit ist das Zeichen eines guten Naturells Joseph Joubert (#3266) französischer Schriftsteller
Leichtgläubigkeit kommt aus dem Herzen und schadet dem Geist nicht. Joseph Joubert (#3267) französischer Schriftsteller
Man ist meistens nur durch Nachdenken unglücklich. Joseph Joubert (#3269) französischer Schriftsteller
Nachsicht möge nicht zu laut sprechen, aus Furcht, die Gerechtigkeit aufzuwecken. Joseph Joubert (#3270) französischer Schriftsteller
Nichts wirkt so eintönig wie ständige Zustimmung. Joseph Joubert (#3271) französischer Schriftsteller
Seine Gedanken an vorübergehende Ereignisse heften, heißt, in den Sand schreiben, in die Wogen zeichnen und auf Windesflügel bauen Joseph Joubert (#3273) französischer Schriftsteller
Vertraulichkeit gefällt auch ohne Güte und bezaubert mit Güte. Joseph Joubert (#3274) französischer Schriftsteller
Wendet man die Strenge an, wo es nicht sein darf, so weiß man nicht mehr, wo man sie anwenden soll. Joseph Joubert (#3275) französischer Schriftsteller
Wie die Lerche möchte ich weit schweifen und hoch über meinem Nest. Joseph Joubert (#3276) französischer Schriftsteller
Will man sehr feine Dinge sichtbar machen, so muss man sie färben. Joseph Joubert (#3277) französischer Schriftsteller
Das Mittelmäßige ist vortrefflich - für den Mittelmäßigen. Joseph Joubert (#3279) französischer Schriftsteller
Es gibt ein Recht des Weiseren, nicht ein Recht des Stärkeren. Joseph Joubert (#3282) französischer Schriftsteller
Es gibt heute keine unversöhnlichen Feindschaften mehr, weil es keine Gefühle ohne Hintergedanken mehr gibt: das ist etwas Gutes, das von etwas Schlechtem stammt. Joseph Joubert (#3283) französischer Schriftsteller
Maximen sind für den Intellekt das, was Gesetze für die Handlungen sind: Sie erleuchten nicht, aber sie leiten und führen und, obgleich selbst blind, sind sie Schutz. Sie sind der Faden im Labyrinth, der Kompass in der Nacht. Joseph Joubert (#3287) französischer Schriftsteller
Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert (#3288) französischer Schriftsteller
Wenn meine Freunde einäugig sind, betrachte ich sie im Profil. Joseph Joubert (#3290) französischer Schriftsteller
Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit. Joseph Joubert (#3291) französischer Schriftsteller
Wie Dädalus schmiede ich mir Flügel; ich setze sie allmählich zusammen, indem ich täglich eine neue Feder hinzufüge. Joseph Joubert (#3292) französischer Schriftsteller
Die Worte, die ein Mensch kurz vor seinem Tod spricht, sind keine geringe Sache. Yakuo Tokuken (#3294) japanischer Mönch
Das Menschengeschlecht wird nicht vergehen, bis dass alles geschehe! Bis der Genius der Erleuchtung die Erde durchzogen! Johann Gottfried Herder (#3297) deutscher Philosoph und Theologe
Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist um so gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist. Johann Gottfried Herder (#3298) deutscher Philosoph und Theologe
Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten. Johann Gottfried Herder (#3303) deutscher Philosoph und Theologe
Vorübergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heißt: Nichtigkeit und Verwesung. Johann Gottfried Herder (#3306) deutscher Philosoph und Theologe
Wer sich hinsetzt und eine trockene Lehre, einen dünnen Sittenspruch in eine Schale nähet, dem ist die wahre Fabelmuse nie erschienen. Johann Gottfried Herder (#3308) deutscher Philosoph und Theologe
Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte: die Tätigkeit, in die unsere Seele sich auf ihre eigne weitere Laufbahn wirft, überwindet die Empfindbarkeit über das, was man verlässt. Johann Gottfried Herder (#3312) deutscher Philosoph und Theologe
Was der Frühling nicht säte, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen. Johann Gottfried Herder (#3313) deutscher Philosoph und Theologe
Armee: Schicht von Nichtproduzenten; verteidigt die Nation, indem sie alles verschlingt, was einem Feind zum Überfall reizen könnte. Ambrose Gwinnet Bierce (#3319) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Begeisterung, die [Subst], ist eine Jugendkrankheit; heilbar durch Reue in kleinen Dosen, verbunden mir äußerlicher Anwendung von Erfahrung. Ambrose Gwinnet Bierce (#3320) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Bewunderung, die [Subst], Unsere höfliche Anerkennung des Anderen Ähnlichkeit mit uns selber. Ambrose Gwinnet Bierce (#3322) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Braut, die [Subst], eine Frau, die eine schöne Glückserwartung hinter sich hat Ambrose Gwinnet Bierce (#3324) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Diagnose, die [Subst.], ist die ärztliche Vermutung darüber, was den Krankheitszustand mit dem geringsten Schaden für den Patienten am besten verlängert. Ambrose Gwinnet Bierce (#3325) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Eifersüchtig, [Adj.], Unnötig besorgt um etwas, das man nur verlieren kann, wenn es sich sowieso nicht lohnt, es zu halten. Ambrose Gwinnet Bierce (#3327) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Emanzipation, die [Subst.], ist der Übergang eines Sklaven aus der Unterdrückung durch einen anderen in die Unterdrückung durch sich selbst. Ambrose Gwinnet Bierce (#3328) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Feigling, der [Subst.], Einer, der in gefährlichen Notlagen mit den Beinen denkt. Ambrose Gwinnet Bierce (#3329) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Kadett - junger Krieger, der in zehn Jahren vielleicht die Welt erschüttert und Völker zugrunde richtet. Ambrose Gwinnet Bierce (#3333) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Kritiker: jemand, der sich damit brüstet, dass er schwer zufriedenzustellen sei, weil niemand versucht, ihn zufriedenzustellen. Ambrose Gwinnet Bierce (#3334) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Realismus, der [Subst.]: die Kunst einer Naturdarstellung aus der Krötenschau: der Zauber einer Landschaft, wie sie ein Maulwurf malt, die Geschichte, wie sie eine Spannerlarve schreibt. Ambrose Gwinnet Bierce (#3340) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Selbstsüchtig, [adj]: ohne Rücksicht auf die Selbstsucht anderer. Ambrose Gwinnet Bierce (#3342) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Telefon, das [Subst.], ist eine Erfindung des Teufels, die die erfreuliche Möglichkeit, sich einen lästigen Menschen vom Leibe halten zu können, teilweise wieder zunichte macht. Ambrose Gwinnet Bierce (#3343) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, daß es keinen Sinn hat, sich aufzuregen. Ambrose Gwinnet Bierce (#3344) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Unfall, der [Subst], Ein unvermeidliches Ereignis, das aufgrund unveränderlicher Naturgesetzen auftritt. Ambrose Gwinnet Bierce (#3345) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Ungläubiger: in New York: jemand, der nicht an die christliche Religion glaubt; in Istanbul: jemand, der an sie glaubt. Ambrose Gwinnet Bierce (#3346) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Vergeltung: der natürliche Fels, auf dem der Tempel des Rechts errichtet ist. Ambrose Gwinnet Bierce (#3357) US-amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Lebenskünstler
Teile deine Gegner, und es fällt dir leichter, sie zu beherrschen! Gaius Julius Caesar (#3370) römischer Feldherr und Staatsmann
Augenblicklich hängt das Schicksal Europas und alle Berechnung im Großen von der Frage der Lebensmittel ab. Wenn ich nur Brot habe, ist es ein Kinderspiel, die Russen zu schlagen. Napoléon Bonaparte (#3371) französischer Feldherr und Kaiser
Der Gedanke an die Niederlage ist die Niederlage an sich! Napoléon Bonaparte (#3375) französischer Feldherr und Kaiser
Der Reichtum besteht nicht im Besitz von Schätzen, sondern in der Anwendung, die man von ihnen zu machen versteht. Napoléon Bonaparte (#3377) französischer Feldherr und Kaiser
Der Tod ist nichts. Aber besiegt und ohne Ruhm leben heißt jeden Tag sterben. Napoléon Bonaparte (#3378) französischer Feldherr und Kaiser
Die Kunst, mal verwegen und mal vorsichtig zu sein, ist die Kunst des Erfolges. Napoléon Bonaparte (#3384) französischer Feldherr und Kaiser
Ein Staatsmann hat nicht das Recht, sentimental zu sein. Napoléon Bonaparte (#3387) französischer Feldherr und Kaiser
Eine höhere Macht treibt mich auf ein Ziel zu, das ich nicht kenne. Solange es nicht erreicht ist, bin ich unverwundbar, unerschütterlich. Sobald ich ihr nicht mehr von Nutzen sein werde, wird eine Fliege ausreichen um mich zu Fall zu bringen. Napoléon Bonaparte (#3388) französischer Feldherr und Kaiser
Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden und doch dem Menschen das Kostbarste stehlen: die Zeit. Napoléon Bonaparte (#3389) französischer Feldherr und Kaiser
Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde. Napoléon Bonaparte (#3390) französischer Feldherr und Kaiser
Es gibt zwei Hebel um einen Mann in Bewegung zu setzen: Die Angst und die persönlichen Interessen. Napoléon Bonaparte (#3391) französischer Feldherr und Kaiser
Gelehrte und Intellektuelle sind für mich wie kokette Damen. Man sollte sie besuchen, mit ihnen parlieren aber sie weder heiraten noch zu Ministern machen. Napoléon Bonaparte (#3393) französischer Feldherr und Kaiser
Heutzutage hat niemand mehr etwas Großes erreicht. Es liegt an mir ein Beispiel zu bringen. Napoléon Bonaparte (#3395) französischer Feldherr und Kaiser
Ich bin nicht der Nachfolger Ludwigs XVI. sondern Karls des Großen. Napoléon Bonaparte (#3396) französischer Feldherr und Kaiser
Ich gewinne meine Schlachten mit den Träumen meiner Soldaten Napoléon Bonaparte (#3397) französischer Feldherr und Kaiser
Ich habe immer nur erobert indem ich mich verteidigt habe. Europa hat nie aufgehört Frankreich wegen ihrer Prinzipien zu bekämpfen. Ich musste töten in der Gefahr selbst getötet zu werden Napoléon Bonaparte (#3398) französischer Feldherr und Kaiser
Ich habe nur eine Leidenschaft, nur eine Geliebte: Frankreich! Ich schlafe mit ihr... Wenn ich 500.000 Mann brauche, gibt sie sie mir. Napoléon Bonaparte (#3399) französischer Feldherr und Kaiser
Ich möchte, dass der Sohn eines Bauern denken kann: »Eines Tages werde ich Kardinal, Reichsmarschall oder Minister sein« Napoléon Bonaparte (#3400) französischer Feldherr und Kaiser
Ich verstehe es, wenn es nötig ist, die Haut des Löwen gegen die des Fuchsen zu tauschen. Napoléon Bonaparte (#3401) französischer Feldherr und Kaiser
Ich wäre lieber in irgendeinem Dorf der Erste als in Paris der Zweite. Napoléon Bonaparte (#3402) französischer Feldherr und Kaiser
Man muss sich immer das Recht einbehalten, am nächsten Tag über seine Ideen vom Vortag lachen zu können. Napoléon Bonaparte (#3407) französischer Feldherr und Kaiser
Mit Kühnheit kann man alles wagen, aber nicht alles tun. Napoléon Bonaparte (#3410) französischer Feldherr und Kaiser
Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde. Napoléon Bonaparte (#3413) französischer Feldherr und Kaiser
Ich war als Backpacker glücklicher... Björn Petermann (#3421) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Das schmerzlichste an einer Trennung sind meist die Erinnerungen Björn Petermann (#3422) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Ihre Schönheit verdunkelte die lichte Welt, und neben ihr schien alles nur ein flüchtig Schattenbild zu sein. Percy Bysshe Shelley (#3423) britischer Schriftsteller
Kein System konnte erdacht werden, das mit mehr Eifer das menschliche Glück befehdet hat, als die Ehe. Percy Bysshe Shelley (#3424) britischer Schriftsteller
Die Demut ist die Tugend, durch die der Mensch in der richtigen Erkenntnis seines Wesens sich selbst gering erscheint. Bernhard von Clairvaux (#3428) französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer
Es ist ja das große Glück, den Wurm dann zu spüren, wenn er noch vernichtet werden kann. Bernhard von Clairvaux (#3430) französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer
Gewiss ist die Krankheit nützlich, die nach der Hand des Arztes verlangt. Bernhard von Clairvaux (#3431) französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer
Glaube mir, ich habe es erfahren, du wirst ein Mehreres in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hören gibt. Bernhard von Clairvaux (#3432) französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer
Gott ist Licht wegen seiner Helligkeit, Friede wegen seiner Ruhe, eine Quelle wegen seiner überfließenden Fülle und der Ewigkeit. Bernhard von Clairvaux (#3433) französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer
Nicht die Armseligkeit macht den Menschen selig, sondern die Barmherzigkeit. Bernhard von Clairvaux (#3434) französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer
Reinige das Auge, damit du das reinste Licht schauen kannst. Bernhard von Clairvaux (#3435) französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer
Weil wir nun fleischlich sind und aus fleischlicher Begierde entstanden, so muss unser Verlangen oder unsere Liebe beim Fleische anfangen. Bernhard von Clairvaux (#3437) französischer Ordensgründer und Kirchenlehrer
Der Weisheit erster Schritt ist: alles anzuklagen, Der letzte: sich mit allem zu vertragen. Georg Christoph Lichtenberg (#3443) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Er kann die Tinte nicht halten, und wenn es ihm ankommt, so besudelt er sich gemeiniglich am meisten. Georg Christoph Lichtenberg (#3444) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ich habe Leute gekannt, die haben heimlich getrunken und sind öffentlich besoffen gewesen. Georg Christoph Lichtenberg (#3446) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
In Lavatern ist nichts von dem sanften Sonnenlicht des Tizian, sondern über alles dampft er einen heiligen Nebel her und blitzt mit Hexenmehl und Kolophonium und donnert auf der Baßgeige. Georg Christoph Lichtenberg (#3447) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Manche Köpfe tragen keine Früchte, wenn sie nicht wie Hyazinthenzwiebeln über Bouteillenhälsen stehen. Der Feige holt da seinen Mut, der Schüchterne Vertrauen auf eigne Kraft und der Elende Trost hervor. Georg Christoph Lichtenberg (#3448) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat. Georg Christoph Lichtenberg (#3449) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Unsere Empfindung ist sicherlich nicht der Maßstab für die Schönheit des unübersehbares Plans der Natur Georg Christoph Lichtenberg (#3451) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Dass in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig. Georg Christoph Lichtenberg (#3457) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Dass der Mensch das edelste Geschöpf sei, lässt sich auch schon daraus abnehmen, dass es ihm noch kein anderes Geschöpf widersprochen hat. Georg Christoph Lichtenberg (#3458) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Der erste Schluss der Weisheit: Alles anzweifeln. Der letzte Schluss der Weisheit: Sich mit allem versöhnen. Georg Christoph Lichtenberg (#3461) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Der gewöhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform. Georg Christoph Lichtenberg (#3462) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Der Mann hatte so viel Verstand, daß er fast zu nichts mehr in der Welt zu gebrauchen war. Georg Christoph Lichtenberg (#3463) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Die Astronomie ist vielleicht diejenige Wissenschaft, worin das wenigste durch Zufall entdeckt worden ist, wo der menschliche Verstand in seiner ganzen Größe erscheint, und wo der Mensch am besten kennen lernen kann, wie klein er ist. Georg Christoph Lichtenberg (#3465) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Die meisten Glaubens-Lehrer verteidigen ihre Sätze, nicht weil sie von der Wahrheit derselben überzeugt sind, sondern weil sie die Wahrheit derselben einmal behauptet haben. Georg Christoph Lichtenberg (#3467) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat sehr viel Großes hervorgebracht. Georg Christoph Lichtenberg (#3468) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ein sicheres Zeichen von einem guten Buch ist, wenn es einem immer besser gefällt je älter man wird. Georg Christoph Lichtenberg (#3472) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Eine Ehe ohne Würze kleiner Mißhelligkeiten wäre fast so was, wie ein Gedicht ohne R. Georg Christoph Lichtenberg (#3473) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Eine seltsamere Ware als Bücher gibt es wohl schwerlich in der Welt. Von Leuten gedruckt, die sie nicht verstehen; von Leuten verkauft, die sie nicht verstehen; gebunden, rezensiert und gelesen von Leuten, die sie nicht verstehen; und nun gar geschrieben von Leuten, die sie nicht verstehen. Georg Christoph Lichtenberg (#3474) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Er gehörte in der Mathematik nicht zu der produzierenden Klasse, sondern zu den retailers, die ellen- und pfundweise verkaufen. Georg Christoph Lichtenberg (#3475) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut. Georg Christoph Lichtenberg (#3476) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Es gibt Leute, die können alles glauben, was sie wollen; das sind glückliche Geschöpfe. Georg Christoph Lichtenberg (#3477) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen. Georg Christoph Lichtenberg (#3479) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Es macht allemal einen sonderbaren Eindruck auf mich, wenn ich einen großen Gelehrten oder sonst einen wichtigen und gesetzten Mann sehe, dabei zu denken, daß doch einmal eine Zeit war, da er den Maikäfern ein Liedchen sang um sie zum Auffliegen zu ermuntern. Georg Christoph Lichtenberg (#3480) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Es waren eigentlich nur zwei Personen auf der Welt, die er mit Wärme liebte, die eine war jedes Mal sein größter Schmeichler, und die andere war er selbst. Georg Christoph Lichtenberg (#3482) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ich bin mehrmal wegen begangener Fehler getadelt worden, die mein Tadler nicht Kraft oder Witz genug hatte, zu begehen. Georg Christoph Lichtenberg (#3486) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ich glaube, dass es, im strengsten Verstand, für den Menschen nur eine einzige Wissenschaft gibt, und diese ist reine Mathematik. Hierzu bedürfen wir nichts weiter als unseren Geist. Georg Christoph Lichtenberg (#3487) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll. Georg Christoph Lichtenberg (#3488) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ich vergesse das meiste, was ich gelesen habe, so wie das, was ich gegessen habe; ich weiß aber soviel, beides trägt nichtsdestoweniger zur Erhaltung meines Geistes und meines Leibes bei. Georg Christoph Lichtenberg (#3489) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Im Deutschen reimt sich Geld auf Welt; es ist kaum möglich, daß es einen vernünftigeren Reim gäbe. Georg Christoph Lichtenberg (#3490) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
In England wurde bei einem politischen Frauenzimmer-Club festgesetzt, dass bei wichtigen Vorfällen außer der Präsidentin nur noch zwei Personen zu gleicher Zeit reden sollen. Georg Christoph Lichtenberg (#3492) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
In jedes Menschen Charakter sitzt etwas, das sich nicht brechen lässt - das Knochengebäude des Charakters, und dieses ändern zu wollen, heißt immer, ein Schaf das Apportieren lehren. Georg Christoph Lichtenberg (#3493) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ja die Nonnen haben nicht allein ein strenges Gelübde der Keuschheit getan, sondern haben auch noch starke Gitter vor ihren Fenstern. Georg Christoph Lichtenberg (#3494) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Man spricht viel von Aufklärung, und wünscht mehr Licht. Mein Gott was hilft aber alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben, oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen Georg Christoph Lichtenberg (#3496) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Nichts setzt dem Fortgang der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man noch nicht weiß. Georg Christoph Lichtenberg (#3498) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht. Dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll, ist gewiss. Georg Christoph Lichtenberg (#3499) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Sehr viele und vielleicht die meisten Menschen müssen, um etwas zu finden, erst wissen, daß es da ist. Georg Christoph Lichtenberg (#3500) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Unternimm nie etwas, wozu du nicht das Herz hast, dir den Segen des Himmels zu erbitten! Georg Christoph Lichtenberg (#3503) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Von der Wahrheit lässt sich nicht leben. Die wenigsten wollen Sie hören. Björn Petermann (#3506) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wir sehen in der Natur nicht Wörter, sondern immer nur Anfangsbuchstaben von Wörtern, und wenn wir alsdann lesen wollen, so finden wir, dass die neuen so genannten Wörter wiederum bloß Anfangsbuchstaben von andern sind. Georg Christoph Lichtenberg (#3510) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Als er eine Mücke ins Licht fliegen sah und sie nun mit dem Tode rang, so sagte er: Hinunter mit dem bitteren Kelch, du armes Tier, ein Professor sieht es und bedauert dich. Georg Christoph Lichtenberg (#3512) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Die großen Begebenheiten in der Welt werden nicht gemacht, sondern sie finden statt. Georg Christoph Lichtenberg (#3518) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Die Klugheit eines Menschen lässt sich aus der Sorgfalt ermessen, mit der er das Künftige bedenkt. Georg Christoph Lichtenberg (#3519) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Die Medizin sollte nicht nur dem Leben Jahre geben, sondern auch den Jahren Leben. Georg Christoph Lichtenberg (#3520) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Er wunderte sich, daß den Katzen gerade an der Stelle zwei Löcher in den Pelz geschnitten wären, wo sie die Augen hätten. Georg Christoph Lichtenberg (#3523) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Es ist eine Frage, ob wir nicht, wenn wir einen Mörder rädern, grade in den Fehler des Kindes verfallen, das den Stuhl schlägt, an dem es sich stößt. Georg Christoph Lichtenberg (#3525) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Habe keine zu künstliche Idee vom Menschen, sondern urteile natürlich von ihm, halt ihn weder für zu gut noch zu böse. Georg Büchner (#3526) deutscher Dichter
Ich glaube kaum, dass es möglich sein wird zu erweisen, dass wir das Werk eines höchsten Wesens [sind], und nicht vielmehr zum Zeitvertreib von einem sehr unvollkommenen sind zusammengesetzt worden. Georg Christoph Lichtenberg (#3529) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ich glaube, wenn unseren Pädagogen ihre Absicht gelingt, ich meine, wenn sie es dahin bringen können, dass sich die Kinder ganz unter ihrem Einfluss bilden, so werden wir keinen einzigen recht großen Mann mehr bekommen. Georg Christoph Lichtenberg (#3530) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muß anders werden, wenn es besser werden soll. Georg Christoph Lichtenberg (#3531) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Im Wort »Gelehrter« steckt nur der Begriff, dass man ihn vieles gelehrt, aber nicht, dass er auch etwas gelernt hat. Georg Christoph Lichtenberg (#3532) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Kluge Leute glauben zu machen, man sei, was man nicht ist, ist in den meisten Fällen schwerer, als wirklich zu werden, was man Scheinen will. Georg Christoph Lichtenberg (#3535) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Mäßigkeit setzt Genuss voraus, Enthaltsamkeit nicht. Es gibt daher mehr enthaltsame Menschen als solche, die mäßig sind. Georg Christoph Lichtenberg (#3536) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Man führt gegen den Wein nur die bösen Taten an, zu denen er verleitet, allein er verleitet auch zu hundert guten, die nicht so bekannt werden. Georg Christoph Lichtenberg (#3537) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen. Georg Christoph Lichtenberg (#3539) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Ob ein Mann, der schreibt, gut oder schlecht schreibt, ist gleich ausgemacht, ob aber einer, der nichts schreibt und stille sitzt, aus Vernunft oder aus Unwissenheit stille sitzt, kann kein Sterblicher ausmachen. Georg Christoph Lichtenberg (#3542) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben Georg Christoph Lichtenberg (#3545) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen. Georg Christoph Lichtenberg (#3548) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Zweifel darf nichts weiter sein als Wachsamkeit, sonst kann er gefährlich werden. Georg Christoph Lichtenberg (#3550) deutscher Physiker und Meister des Aphorismus
Den Menschen kann man nicht anders als unter Menschen und im Umgange mit ihnen kennen lernen. Christian Garve (#3553) deutscher Philosoph
Die Bildung des Menschen zerfällt in drei deutlich voneinander verschiedne Teile, in die Bildung des Verstandes, in die des Charakters und in die der äußern Sitten. Christian Garve (#3556) deutscher Philosoph
Die gewöhnlichen Gegenstände unsers Gesprächs, besonders wenn beide Geschlechter sich in Gesellschaft vereinigen, sind teils einförmig, teils geringfügig: Und der Gelegenheit zu lernen gibt es darin nur wenige. Christian Garve (#3557) deutscher Philosoph
Ich kenne viele Menschen, die in der Gesellschaft gut zu reden wissen: Aber ich kenne wenige, die gut zu hören verstehen. Christian Garve (#3559) deutscher Philosoph
Mit jedem Menschen, der geboren wird, erscheint die menschliche Natur immer wieder in einer etwas veränderten Gestalt. Christian Garve (#3563) deutscher Philosoph
Nichts beleidigt mehr als Verachtung; und es ist immer eine Art derselben, wenn wir das, was andre der Mühe wert geachtet haben, uns vorzutragen, nicht eines aufmerksamen Anhörens wert halten. Christian Garve (#3564) deutscher Philosoph
Vor tausend Jahren hatten die Pflanzen dieselben Formen und Farben wie heute. Aber die Menschen der damaligen Zeit - wie erstaunlich sind sie von den unsrigen verschieden! Christian Garve (#3566) deutscher Philosoph
Du hast mir ja schon manchmal hier auf Deinem Schemel die Unmöglichkeiten vorerzählt, denn wenn Du, mit Ehren zu melden, ins Erfinden gerätst, dann hält Dich kein Gebiß und kein Zaum! Katharina Elisabeth Goethe (#3568) Mutter von Johann Wolfgang von Goethe
Gehabte Schmerzen, die hab ich gern. Wilhelm Busch (#3570) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Mir ist alles einerlei. Mit Verlaub, ich bin so frei. Wilhelm Busch (#3573) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Denn gerne gibt man aus der Hand,
Den Säugling, der nicht stammverwandt. Wilhelm Busch (#3579) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Die Schwierigkeit ist immer klein, man muss nur nicht verhindert sein. Wilhelm Busch (#3581) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Im Durchschnitt ist man kummervoll
und weiß nicht, was man machen soll. Wilhelm Busch (#3582) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Oh, wie beglückt ist doch der Mann,
wenn er Gedichte machen kann! Wilhelm Busch (#3583) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wie wohl ist dem, der dann und wann
sich etwas Schönes dichten kann! Wilhelm Busch (#3585) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Bequeme Leute, wenn sie gähnen, lassen sie meist gleich das Maul offen fürs nächste Mal. Wilhelm Busch (#3586) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Für jede angenehme Erwartung gibt's mindestens drei unangenehme Möglichkeiten. Wilhelm Busch (#3587) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Kinder, in ihrer Einfalt, fragen immer und immer: Warum? Der Verständige tut das nicht mehr- denn jedes Warum, das weiß er längst, ist nur der Zipfel eines Fadens, der in den dicken Knäuel der Unendlichkeit ausläuft, mit dem keiner recht fertig wird, er mag wickeln und haspeln- so viel er nur will. Wilhelm Busch (#3588) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Musik wird oft nicht schön empfunden,
Weil sie stets mit Geräusch verbunden. Wilhelm Busch (#3591) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Dann ist freilich jeder bange,
Selbst der Affengreis entfleucht,
Wenn die lange Brillenschlange
Zischend von der Palme kreucht. Wilhelm Busch (#3593) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Drum soll ein Kind die weisen Lehren
Der alten Leute hochverehren!
Die haben alles hinter sich
Und sind, gottlob! recht tugendlich! Wilhelm Busch (#3597) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Ratsam ist und bleibt es immer
Für ein junges Frauenzimmer,
Einen Mann sich zu erwählen
Und womöglich zu vermählen. Wilhelm Busch (#3600) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Und der Jud mit krummer Ferse
Krummer Nas' und krummer Hos'
Schlängelt sich zur hohen Börse
Tiefverderbt und seelenlos! Wilhelm Busch (#3601) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wo der Böse nächtlich praßt
und im Kreis der Liberalen man den Heilgen Vater haßt. Wilhelm Busch (#3602) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wo kriegten wir die Kinder her,
Wenn Meister Klapperstorch nicht wär? Wilhelm Busch (#3603) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Zwar man zeuget viele Kinder,
Doch man denket nichts dabei,
Und die Kinder werden Sünder,
Wenn's den Eltern einerlei. Wilhelm Busch (#3604) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Allein man nimmt sich nicht in acht,
Und schlupp! ist man zur Welt gebracht. Wilhelm Busch (#3605) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Oft findet man nicht den Genuss,
den man mit Recht erwarten muss. Wilhelm Busch (#3607) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Alle Menschen, ausgenommen die Damen, spricht der Weise, sind mangelhaft. Wilhelm Busch (#3609) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Die Welt ist wie ein Brei. Zieht man den Löffel heraus, und wär's der größte, gleich klappt die Geschichte wieder zusammen, als wenn gar nichts passiert wäre. Wilhelm Busch (#3610) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Ein Buch, wenn es so zugeklappt daliegt, ist ein gebundenes, schlafendes, harmloses Tierchen, welches keinem was zuleide tut. Wer es nicht aufweckte den gähnt es nicht an- wer ihm die Nase nicht grad zwischen die Kiefern steckt, den beißt's auch nicht. Wilhelm Busch (#3612) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Geht's uns nicht so mit allen Dingen, denen wir gründlich zu Leibe rücken, daß sie grad dann, wenn wir sie mit dem zärtlichsten Scharfsinn erfassen möchten, sich heimtückisch zurückziehen in den Schlupfwinkel der Unbegreiflichkeit? Wilhelm Busch (#3613) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Lieber ein bissel zu gut gegessen, als wie zu erbärmlich getrunken. Wilhelm Busch (#3615) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wer der Gerechtigkeit folgen will durch dick und dünn, muss lange Stiefel haben. Habt ihr welche? Habe ich welche? Ach, meine Lieben! Lasset uns mit den Köpfen schütteln! Wilhelm Busch (#3616) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wer sich keinen Punkt denken kann, der ist einfach zu faul dazu! Wilhelm Busch (#3617) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Unvorsichtigkeit ist eine hervorragende Eigenschaft derjenigen Menschen, welche morgen genau wissen, was sie heute zu tun haben. Wilhelm Busch (#3618) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Denn der Mensch als Kreatur
hat von Rücksicht keine Spur. Wilhelm Busch (#3619) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Liebe - sagt man schön und richtig, - ist ein Ding, was äußerst wichtig. Wilhelm Busch (#3621) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Sein Prinzip ist überhaupt:
Was beliebt ist auch erlaubt,
denn der Mensch als Kreatur,
hat von Rücksicht keine Spur. Wilhelm Busch (#3622) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Wilhelm Busch (#3623) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Es wird mit Recht ein guter Braten
gerechnet zu den guten Taten;
und dass man ihn gehörig mache,
ist weibliche Charaktersache. Wilhelm Busch (#3625) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Ferne Berge seh ich glühen!
Unruhvoller Wandersinn! Wilhelm Busch (#3626) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Früher, da ich unerfahren und bescheidner war als heute,
Hatten meine höchste Achtung andre Leute.
Später traf ich auf der Weide außer mir noch mehr Kälber,
und nun schätz ich, sozusagen, erst mich selber. Wilhelm Busch (#3627) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Ach, reines Glück gedeiht doch nie,
Wer zahlen soll und weiß nicht, wie. Wilhelm Busch (#3630) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Der Künstler fühlt sich stets gekränkt,
wenn's anders kommt, als wie er denkt. Wilhelm Busch (#3632) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Leicht kommt man an das Bildermalen,
doch schwer an Leute, die's bezahlen. Wilhelm Busch (#3635) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Mit scharfem Blick, nach Kennerweise,
seh' ich zunächst mal nach dem Preise.
Und bei genauerer Betrachtung,
steigt mit dem Preise auch die Achtung. Wilhelm Busch (#3636) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Sei mir willkommen süßer Schlaf!
Ich bin zufrieden, weil ich brav. Wilhelm Busch (#3637) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Und wahrlich! Preis und Dank gebührt
Der Kunst, die diese Welt verziert. Wilhelm Busch (#3639) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Denn wer böse Streiche macht,
Gibt nicht auf den Lehrer acht. Wilhelm Busch (#3641) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Eben geht mit einem Teller
Witwe Bolte in den Keller,
Daß sie von dem Sauerkohle
Eine Portion sich hole,
Wofür sie besonders schwärmt,
Wenn er wieder aufgewärmt. Wilhelm Busch (#3642) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Er fühlt sich wie neu gestärkt,
Als er soviel Geld bemerkt. Wilhelm Busch (#3646) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Warum soll ich nicht beim Gehen,
Spricht er, in die Ferne sehen?
Schön ist es auch anderswo,
Und hier bin ich sowieso. Wilhelm Busch (#3648) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wenn mir aber was nicht lieb, weg damit! ist mein Prinzip. Wilhelm Busch (#3649) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wer sich freut, wenn wer betrübt, macht sich meistens unbeliebt. Wilhelm Busch (#3650) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Bis auf weiters das Messer blitzt, die Schweine schrein,
Man muss sie halt benutzen,
Denn jeder denkt: Wozu das Schwein,
Wenn wir es nicht verputzen?
Und jeder schmunzelt, jeder nagt
Nach Art der Kannibalen,
Bis man dereinst »Pfui Teufel!« sagt
Zum Schinken aus Westfalen. Wilhelm Busch (#3651) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt,
Kriegt augenblicklich Junge. Wilhelm Busch (#3652) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Grad zu den frühen Morgenzügen
Kommt man am leichtesten zu spät. Wilhelm Busch (#3655) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Mit allen Kreaturen bin ich
In schönster Seelenharmonie.
Wir sind verwandt, ich fühl es innig,
Und eben darum lieb ich sie. Wilhelm Busch (#3656) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wer als Wein- und Weiberhasser
Jedermann im Wege steht,
Der genieße Brot und Wasser,
Bis er endlich in sich geht. Wilhelm Busch (#3658) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Auch das kleinste Ding hat seine Wurzel in der Unendlichkeit, ist also nicht völlig zu ergründen. Wilhelm Busch (#3659) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Bemüh dich nur und sei hübsch froh, der Ärger kommt schon sowieso. Wilhelm Busch (#3661) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Alles fürchtet sich vor der Zeit, aber die Zeit fürchtet sich vor den Pyramiden. Adlai Ewing Stevenson (#3894) US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois
Der Mensch glaubt sich selbst zu kennen, bis er eines Tages verwundert vor einem riesigem Scherbenhaufen steht, in dem auch die negativen Eigenschaften zu Tage kommen, die er nicht bei sich sehen konnte, sondern nur bei dem anderen sehen wollte. Sinan Gönül (#3892) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Der philosophische Ballon steigt nicht über die irdische Atmosphäre hinauf. Wilhelm Busch (#3669) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Dummheit ist auch eine natürliche Begabung. Wilhelm Busch (#3672) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Lästige Gedanken sind wie zudringliche Stechmücken. Wilhelm Busch (#3675) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen, als in ungezogenen Kindern. Wilhelm Busch (#3676) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Mancher kann nicht aus dem Fenster hinausdenken. Wilhelm Busch (#3678) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wenn es Silvester schneit, ist Neujahr nicht weit. Wilhelm Busch (#3682) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wenn man es nur versucht, so geht's. Das heißt mitunter, doch nicht stets. Wilhelm Busch (#3683) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wer auf offener See fährt, richtet sich nach den Sternen. Wilhelm Busch (#3684) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wer dir sagt, er hätte noch nie gelogen, dem traue nicht, mein Sohn! Wilhelm Busch (#3685) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten. Wilhelm Busch (#3687) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wer rudert, sieht den Grunde nicht. Wilhelm Busch (#3689) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wer sich auf's Gebiet des Verstandes begibt, muss sich den Gesetzen des Landes fügen. Wilhelm Busch (#3690) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wo man am meisten drauf erpicht,
Grad das bekommt man meistens nicht. Wilhelm Busch (#3692) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Lachen ist ein Ausdruck relativer Behaglichkeit. Der Franzel hinterm Ofen freut sich der Wärme um so mehr, wenn er sieht wie sich draußen der Hansel in die rötlichen Hände pustet. Wilhelm Busch (#3695) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Die Welt, obgleich sie wunderlich,
ist mehr als gut genug für mich! Wilhelm Busch (#3698) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Es saust der Stock, es schwirrt die Rute.
Du darfst nicht zeigen, was du bist.
Wie schad, o Mensch, dass dir das Gute
Im Grunde so zuwider ist. Wilhelm Busch (#3700) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Geld gehört zum Ehestande,
Hässlichkeit ist keine Schande,
Liebe ist beinah absurd. Wilhelm Busch (#3701) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Hinter jedem neuen Hügel
dehnt sich die Unendlichkeit. Wilhelm Busch (#3702) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Nur wenn ein kleines Missgeschick
Betrifft den Treiber und Leiter,
Dann fühlt man für den Augenblick
Sich sehr befriedigt und heiter. Wilhelm Busch (#3703) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wenn einer, der mit Mühe kaum,
geklettert ist auf einen Baum,
schon meint, dass er ein Vogel wär,
so irrt sich der. Wilhelm Busch (#3705) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Die Welt, obgleich sie wunderlich,
ist gut genug für dich und mich! Wilhelm Busch (#3710) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat. Wilhelm Busch (#3711) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an wie Geister mit Waffen. Wilhelm Busch (#3712) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Toleranz ist gut, aber nicht gegenüber den Intoleranten. Wilhelm Busch (#3717) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
»Vielleicht« ist ein schlauer Krebs, der vor- und rückwärts gehen kann. Wilhelm Busch (#3718) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Die erste Pflicht der Musensöhne ist, daß man sich ans Bier gewöhne. Wilhelm Busch (#3720) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Ehre dem Fotografen! Denn er kann nichts dafür! Wilhelm Busch (#3723) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Ein jeder Narr tut, was er will.
Na, meinetwegen! Ich schweige still. Wilhelm Busch (#3724) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Erquicklich ist die Mittagsruh,
Nur kommt man oftmals nicht dazu. Wilhelm Busch (#3725) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Ich bin ein armer Schreiber nur,
Hab weder Haus noch Acker,
Doch freut mich jede Kreatur,
Sogar der Spatz, der Racker. Wilhelm Busch (#3726) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
So ist es mit der Zeit allhie, erst trägt sie dich, dann trägst du sie, und wann's vorüber weißt du nie. Wilhelm Busch (#3727) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wer liebt zum Beispiel auf dieser Erde,
Ich will mal sagen, die Steuerbehörde? Wilhelm Busch (#3728) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Eigentlich hat's ja nicht viel auf sich mit dem besten Pessimismus. An dem Glücklichen gleitet er ab wie Wasser an der pomadisierten Ente, und der Unglückliche weiß ohne weiteres Bescheid Wilhelm Busch (#3729) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Zuweilen lacht man über sich selber, sofern man sich mal bei einer mäßigen Dummheit erwischt, indem man sich nun sogar noch gescheiter vorkommt, als man ist. Wilhelm Busch (#3731) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Auch der allergewöhnlichste Gegenstand,
In Licht und Gegenlicht,
Ist wert der Betrachtung. Wilhelm Busch (#3732) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Darf der Gebildete nicht mehr unbefangen übers Wetter reden? Wilhelm Busch (#3734) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Das hochfliegende Wort »Freiheit« bedeutet hienieden, fürcht' ich, immer weniger, je mehr man sich's ansieht. Wilhelm Busch (#3735) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Das Schreiben, das Schreiben, soll man nicht übertreiben, das kostet bloß Papier. Wilhelm Busch (#3736) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Die Tätigkeit des blumenkohlähnlichen Gehirns pflegt man Geist zu nennen. Wilhelm Busch (#3737) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Gehör ich doch zu den Narren, die nach inwendig gucken, wo bekanntermaßen nur spärlich beleuchtet wird. Wilhelm Busch (#3738) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung Wilhelm Busch (#3740) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Obgleich die Welt ja, sozusagen,
wohl manchmal etwas mangelhaft,
wird sie doch in den nächsten Tagen
vermutlich noch nicht abgeschafft. Wilhelm Busch (#3741) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt. Wilhelm Busch (#3742) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen. Wilhelm Busch (#3743) deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler
Ausnahmen sind nicht immer Bestätigungen der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3749) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Kinder und Greise fabeln. Die Ersten, weil ihr Verstand die Herrschaft über die Phantasie noch nicht gewonnen, die Zweiten, weil er sie verloren hat. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3772) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Menschen, die viel von sich sprechen, machen - so ausgezeichnet sie übrigens sein mögen - den Eindruck der Unreife. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3773) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler eingestanden haben, brauchten sie ihn nicht mehr abzulegen. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3783) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Ausdauer ist eine Tochter der Kraft, Hartnäckigkeit eine Tochter der Schwäche, nämlich - der Verstandesschwäche. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3796) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3803) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Die größte Gewalt über einen Mann hat die Frau, die sich ihm zwar versagt, ihn aber in dem Glauben zu erhalten versteht, dass sie seine Liebe erwidere. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3809) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Die uns gespendete Liebe, die wir nicht als Segen und Glück empfinden, empfinden wir als eine Last. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3815) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Ein Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3820) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Es glaube doch nicht jeder, der imstande war, seine Meinung von einem Kunstwerk aufzuschreiben, er habe es kritisiert. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3829) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Es hat noch niemand etwas Ordentliches geleistet, der nicht etwas Außerordentliches leisten wollte. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3830) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, dass man nicht begreift. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3835) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3852) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Und ich habe mich so gefreut! sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts? Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3861) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Wenn alberne Leute sich bemühen, ein Geheimnis vor uns zu verbergen, dann erfahren wir es gewiss, so wenig uns auch danach gelüstet. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3864) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Wir Österreicher besonders müssen es durch unsere Werke bestätigen, daß wir zu Deutschland gehören. Was wir sind, sind wir durch deutschen Geist geworden, durch deutsche Bildung, und trotzen dem Versuche, den man anstellt, uns das vergessen zu machen. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3871) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere eigenen Fehler sich bequemer breitmachen können. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3874) österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin
Ein Herz, das seine Worte nicht sorgfältig abwägt, lässt dich etwas aussprechen, was dein Nachbar niemals vergessen wird. Afrikanisches Sprichwort (#3936)
Ein Kind ist wie eine Ranke der Kalebasse. Wenn man die nicht von Zeit zu Zeit in die richtige Richtung leitet, wächst sie da wo sie nicht soll. Afrikanisches Sprichwort (#3938)
Es ist besser, das zu überschlafen, was du zu tun beabsichtigst, als dich von dem wach halten zu lassen, was du getan hast. Afrikanisches Sprichwort (#3956)
Sofern wir Gott ähnlich sind werden wir in Liebe für Ihn entflammen,
sofern wir Gott unähnlich sind werden wir vor Ihm erschrecken Aurelius Augustinus (#3968) Bischof von Hippo, Philosoph, Kirchenvater und Heiliger
Nicht Masse sondern Klasse hat mich verändert. Herboth Rene (#3969) deutscher Unternehmer und Publizist
Ich hatte schon lange den größten Streit,
doch habe ich gewonnen, mein schönes Weib Carl Friedrich Gauß (#3970) deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker
Fantasie ist etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können. Unbekannt (#3971)
Wer den ganzen Tag über ernst ist, wird nie das Leben genießen, wer den ganzen Tag über leichtsinnig ist, wird nie einen Haushalt gründen. Afrikanisches Sprichwort (#4024)
Steinreich war der Friedhof und man setzte ihm ein Denkmal. Unbekannt (#4040)
Was man nicht hat, braucht man auch nicht übersiedeln. Hannes Rossbacher (#4041) Österreichischer Maler und Grafik-Designer
Wenn man den Sternenhimmel
betrachtet, steht eine Schönheit
vor uns auf, die uns entzückt und
beseligt. und es wird ein Gefühl
in unsere Seele kommen, da alle
unsere Leiden und Bekümmernisse
majestätisch überhüllt und
verstummen macht und uns eine
Grösse und Ruhe gibt, der man
sich andächtig und dankbar
beugt. Unbekannt (#4042)
Philosophie ist das, was den Menschen geistig zum Bulimiker macht; er frisst seine Umgebung in sich hinein, nur um sie später wieder auszukotzen. Sven Bannuscher (#4043)
Es ist ausgeschlossen, dass alle Verhältnisse gut sind, solange nicht alle Menschen gut sind, worauf wir ja wohl noch eine hübsche Reihe von Jahren werden warten müssen. Thomas Morus (#4048) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Gerade den besten Gesetzen der Vorfahren geben wir leichten Herzens den Abschied. Thomas Morus (#4049) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Gott hat uns nicht nur das Recht auf das fremde, sondern sogar auf das eigene Leben genommen. Thomas Morus (#4050) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Ruft den Ackerbau wieder ins Leben, erneuert die Wollspinnerei; das gäbe ein recht ehrsames Geschäft, in dem sich mit Nutzen jeder Schwarm von Tagesdieben betätigen könnte, die bisher die Not zu Dieben gemacht hat. Thomas Morus (#4051) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Setzt Schranken gegen die Aufkäufe der reichen Besitzer und gegen die Freiheit gleichsam ihres Monopols! Thomas Morus (#4052) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Sorgt, dass nicht so viele vom Müßiggang leben! Thomas Morus (#4053) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Und gewiß ist es ganz natürlich, daß einem jeden seine eigenen Einfälle zusagen. So findet der Rabe ebenso wie der Affe am eigenen Jungen seinen Gefallen. Thomas Morus (#4054) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Warum sollten wir denn Bedenken haben, jene alte Methode der Bestrafung von Verbrechen für nützlich zu halten, die schon im Altertum die Römer verwandt haben? Sie pflegten nämlich die Schwerverbrecher zur Arbeit in Steinbrüchen und Erzgruben zu verurteilen. Thomas Morus (#4055) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Wer sinnt wohl eifriger auf Umsturz als der, dem seine gegenwärtigen Lebensumstände so gar nicht gefallen können? Thomas Morus (#4056) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Wo findet sich mehr Gezänk als unter den Bettlern? Thomas Morus (#4057) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Nie hätte ich daran gedacht, einer Sache zuzustimmen, die gegen mein Gewissen gewesen wäre. Thomas Morus (#4058) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme. Thomas Morus (#4059) englischer Staatsmann, Humanist und Autor
Damit Kampf sei, muss es einen Feind geben, der widersteht, nicht einen, der gänzlich zugrunde geht. Petrus Abaelardus (#4061) französischer Philosoph und Theologe
Denn nicht einem Menschen zu dienen, ist schimpflich, sondern dem Laster. Petrus Abaelardus (#4062) französischer Philosoph und Theologe
Laster ist also das, wodurch wir zum Sündigen bereit gemacht werden, das heißt, wir wären geneigt, in ein Tun oder Lassen einzuwilligen, das nicht recht ist. Petrus Abaelardus (#4063) französischer Philosoph und Theologe
Wir mögen die Strafe nicht, die gerecht ist, wohl aber die Handlung, die ungerecht ist. Petrus Abaelardus (#4064) französischer Philosoph und Theologe
Man muss wissen, dass Stoff und Form immer miteinander verbunden zugleich existieren, dass die Vernunft des Geistes aber die Kraft hat, bald nur den Stoff für sich, bald nur die Form, bald beide verbunden zu betrachten. Petrus Abaelardus (#4065) französischer Philosoph und Theologe
Es gibt nichts Besseres als eine gute Frau, nichts Schlimmeres als eine schlechte. Petrus Abaelardus (#4066) französischer Philosoph und Theologe
Durch Zweifeln kommen wir nämlich zur Untersuchung; in der Untersuchung erfassen wir die Wahrheit Petrus Abaelardus (#4068) französischer Philosoph und Theologe
Wer sähe nicht, wie anmaßend es auch wäre, über Sinn und Einsicht eines anderen zu urteilen? Denn allein vor Gott liegen die Herzen und Gedanken offen. Petrus Abaelardus (#4069) französischer Philosoph und Theologe
Naivität ist in ihrem besten Sinne nicht nur ein Privileg der Jugend sondern in ihrem fatalen Sinne auch Brutstätte der Liebe , des Glaubens und der letztendlich nur denkbar übelsten Sorten von Subordination Peter Rudl (#4075) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wenn Gott etwas nicht braucht , dann ist es ein Anwalt . Weshalb es sich beim Verfasser jedweder sogenannter Theodizee ja auch immer um des Teufels Advokat handelt Peter Rudl (#4076) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Dem Sparsamen fällt es leichter, sich ans Verschwenden zu gewöhnen, als dem Verschwender, sich zum Sparen aufzuraffen. chinesisches Sprichwort (#4091)
Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist. chinesisches Sprichwort (#4100)
Die einzige Ehre , die der Geist kennt , ist die der Unbestechlichkeit sei-nes Urteils .
Peter Rudl (#4107) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Humor ist die Lunge des Geistes , Freiheit sein Herz , der Sinn für Ge-rechtigkeit seine Nieren , Sensibilität seine Haut , Sinnlichkeit sein Solarplexus und eine nur seiner Natur gerecht werdende Thanatosophie seine Art zu denken . Dies sage ich , weil die Allegorie eines Gehirns oder zentralen Nervensystems hier vollständig versagen müßte . Peter Rudl (#4109) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Die pragmatischste Theodizee besteht wohl in der Annahme , daß den
menschlichen Angelegenheiten von Gott beim besten Willen keine Bedeutung zugemessen werden kann .
Peter Rudl (#4112) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Was erdenklich ist bleibt nicht mehr als der Hinterhof , vielleicht der Abraum Gottes .
Peter Rudl (#4113) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Betrachtet man allein das allenthalben beobachtbare Gesetz der Entro-pie , so muß einem klar werden , daß alles auf maximale Unordnung , Desintegration und Selbstzerstörung angelegt ist . Kontingente Phänomene wie unsere Welt sind mikrokosmisch kleine , kaltblütige Effloreszenzen eines zutiefst bizarren und universell geltenden , freilich atemberaubenden Zerfalls. Peter Rudl (#4115) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Beuys war wahrscheinlich als einer der letzten durch und durch Künstler . Zieht man seine peinliche soziale Attitüde ab , so hat er über Kunst gesagt, was zu sagen ist und getan , was zu tun war . Kurz : er hat dem Geist genüge getan . Mehr kann man von der Kunst nicht verlangen .
Peter Rudl (#4116) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Es liegt in der Natur der Entscheidung , daß sie falsch , aber klug und daß sie dumm , aber richtig sein kann . Peter Rudl (#4117) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Die Verbrechen an die Menschlichkeit lassen sich nicht rückgängig machen.
Letztlich lassen nur die Erinnerungen die Geschehnisse nicht vergessen.
Sinan Gönül (#4119) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Selbst ein Außenseiter fühlt sich nicht zum Außenseiter, wenn er doch jemanden zum Freund hat. Sinan Gönül (#4122) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Es ist unmöglich so zu tun, als wär‘ man mit jemanden befreundet; entweder man ist es oder nicht. Sinan Gönül (#4123) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Wer denkt, dass Vertrauen und Misstrauen nicht im engen Verhältnis zueinander stehen wie Wahrheit und Lüge, der irrt sich! Sinan Gönül (#4124) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
So manch’ ein Radikalist und Extremist trägt hochexplosiven Mist als Gedankengut in sich! Sinan Gönül (#4125) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Es ist schon eine harte Lektion zu erkennen, wer Deine Freunde sind und wer nicht! Sinan Gönül (#4127) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Gehe mit Menschen wie mit Holz um: Um eines wurmstichigen Stückchens willen würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen. chinesisches Sprichwort (#4154)
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit. chinesisches Sprichwort (#4176)
Was muß der Künstler schlecht sein , der sich Vernunft leistet . Peter Rudl (#4185) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Nie ist ein Mensch erträglicher als wenn er geht . Peter Rudl (#4190) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Das sogenannte Wunder des Glaubens ist ja nichts anderes als ein Ausdruck geistiger Erschöpfung oder Überforderung . Peter Rudl (#4192) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Sicherheit oder zumindest die Illusion von ihr ist die Zylinderkopfdichtung der Seelenmaschinerie . Peter Rudl (#4194) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Aus dem , was gesagt wird , kann man manches erfahren , aber lernen soll man aus dem , was nicht gesagt wird . Peter Rudl (#4196) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Worte sind verlorene Orte , sind Wüsteneien des Geistes . Sie konturieren allenfalls Denkfiguren , mehr nicht . Peter Rudl (#4197) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Die Wahrheit ist eine Geliebte für eine Elukubration , und wenn es schön war noch für die nächste , nicht mehr . Peter Rudl (#4200) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Das Papsttum ist wahrlich der Grabstein , das Senklot und Fallbeil am Halse des in Dummheit , Habsucht und Rechthaberei vergewaltigten Christentums . Peter Rudl (#4201) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Die Gerechtigkeit ist ein Spiegel , den der Mensch ständig mit Füßen tritt . Vielleicht hat ihn die Schöpfung auch gerade daher blind gemacht . Peter Rudl (#4202) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wer noch nie betrogen hat , ist ein Betrüger ex katexochen , weil er sich selbst betrügt . Peter Rudl (#4203) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Gleichmut bilde das Firmament der Seele , durchsternt von vornehmen
Leidenschaften , die der Schönheit des Vergänglichen unerschütterlich
mit Wärme dienen .
Peter Rudl (#4204) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Talente ohne Tugend sind wie Sklaven ohne Herren: Sie können sich nicht gut benehmen und sind zu allem fähig. chinesisches Sprichwort (#4207)
Tee erleuchtet den Verstand, schärft die Sinne, verleiht Leichtigkeit und Energie, und vertreibt Langeweile und Verdruss. chinesisches Sprichwort (#4208)
Willst du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke dich. Willst du für drei Tage glücklich sein, so heirate. Willst du für acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen. Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten. chinesisches Sprichwort (#4235)
Nicht wertloses Wissen, sondern wertvolles Wissen sollte der Mensch sich aneignen, zum Dienste und Wohle der Menschheit!
Sinan Gönül (#4242) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Die Zeit ist das einzige Gut, das nicht mit Geld zu kaufen ist…noch nicht! Sinan Gönül (#4243) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Den Menschen zerstört nicht , daß er immer nur zu brauchen meint , was er nicht hat , sondern vielmehr , daß er stets zu brauchen wähnt , was es gar nicht gibt. Peter Rudl (#4245) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Existenz : ein Begriff , der tunlichst nach Kleinschreibung verlangt .
Peter Rudl (#4246) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Es gibt zwei Arten von Männern, die die Gesprächsrunde unter Männern stören. Der, der gebildet ist und nicht spricht und der, der ungebildet ist und spricht. Albanisches Sprichwort (#4268)
Nichts sollte tödlicher sein als Versprechen . Peter Rudl (#4294) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Politik ist in der Regel nicht mehr als das Gewölle am Ende der Rhetorik . Peter Rudl (#4298) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Gerade solche Menschen , die sich nach Macht sehnen und sie sonst nirgends erlangen können , setzen bevorzugt Kinder in die Welt .
Peter Rudl (#4299) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ein Weg verschwindet , wenn er nicht zuende gegangen wird .
Peter Rudl (#4301) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Die Freude ist auch nur eine Form , eine Facette aus dem weitläufigen Spektrum des Leides , die nur durch eine mehr oder weniger geringe Beugung und Abweichung der Zeit zunächst aus ihm verschoben erscheint .
Peter Rudl (#4302) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wenn das Böse arriviert ist , läßt es es sich nicht nehmen Segen zu spenden . Peter Rudl (#4304) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Mag Gott selbst die Pointe der Liebe , des Lebens oder von was auch immer sein , so schwebt über allem doch ein wahnsinniger Humor , der sich immer neue Nischen sucht , wo sich jede für sich Universum nennen darf . Sicher ist bloß , daß die multiversale Anstalt keine Wärter kennt , sondern nur Insassen , Erzähler und ihre geistesgegenwärtigen Erfinder .
Peter Rudl (#4305) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Glück : eine erbärmliche Versuchung . Wenn es sich verabschiedet hat , kommt man ihm näher , wenn es sich aber nie eingefunden hat , kann man schon bei ihm wohnen ohne es auch nur zu wissen oder zu wollen . Peter Rudl (#4306) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Gott , das Böse oder ganz unverbindlich das “ Schicksal “ : alles , was immer dafür herhalten muß , wenn Menschen versagen . Dabei liegt darin ihre eigentliche Kern(in)kompetenz . Peter Rudl (#4307) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Der sogenannte Fortschritt : testosterongesteuerte Selbstzerstörung auf einem künstlich immer weiter erhöhten Niveau . Veitstanz der Gier nach mehr , der Geist bleibt dabei auf der Strecke . An der Börse spräche man von einer Blase . Peter Rudl (#4308) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Der Mensch kommt als guter Mensch auf die Welt.
Mit den Jahren findet dann ein innerer Kampf zwischen einem guten und bösen Wolf statt. Letztlich wird derjenige den Kampf gewinnen, den man füttert.
Sinan Gönül (#4311) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Es sind nicht die äußeren Veränderungen, sondern die inneren Veränderungen, die bei einem Menschen wahre Veränderungen hervorbringen.
Sinan Gönül (#4312) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Viele reden nur allzu oft von ihren Rechten und vergessen leider dabei auch allzu oft ihre Pflichten. Sinan Gönül (#4313) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Manchmal bedauert man jemanden als Freund gehabt zu haben, der die Freundschaft nicht zu schätzen wusste.
Sinan Gönül (#4316) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Der Ichmensch ist ein blutsaugender Überlebenskünstler, dessen Tage erst dann gezählt sind, wenn er keinen Nutzen mehr von seinen Mitmenschen ziehen kann. Sinan Gönül (#4317) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
So wie unser menschlicher Körper durch unsere alltägliche Arbeit, die wir verrichten, befleckt wird, so wird auch unsere menschliche Seele durch unsere alltäglichen Sünden, die wir begehen, befleckt. Sinan Gönül (#4318) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Wenn eine Freundschaft gestorben ist, dann nur, weil das Herz aufgehört hat dafür zu schlagen; hervorgerufen durch ständige Sticheleien ins Herz. Sinan Gönül (#4319) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Mit den Freundschaften verhält es sich so wie mit den Verträgen. Der sog. „Freundschaftsvertrag“ wird freiwillig zwischen zwei Parteien geschlossen. Wenn jedoch eine Partei den Vertrag bricht, so kann sich die andere Partei von ihrer Verpflichtung zur Erfüllung des Vertrags entbinden. Die Konsequenz wäre dann, dass sich die Freundschaft auflöst, weil keine Vertrauensbasis mehr vorhanden ist. Sinan Gönül (#4320) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Drei Dinge die unwiederbringlich sind: Der Pfeil, der den Bogen verlassen hat, das zu schnell gesprochene Wort und die verpasste Gelegenheit. Arabisches Sprichwort (#4339)
Vertraue dein Gut nicht dem Manne mit dem längsten Bart und auch nicht dem, der in der Moschee am längsten betet. Arabisches Sprichwort (#4358)
Wenn des Richters Maulesel stirbt, geht jedermann zum Begräbnis. Wenn der Richter selber stirbt, geht niemand. Arabisches Sprichwort (#4362)
Die Kunst des Kampfes liegt vor allem auch darin keine Pläne zu ma-chen , nicht zu projizieren und niemals an seinen Ausgang zu denken .
Peter Rudl (#4423) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wann , wenn nicht Jetzt ? Geist , wenn nicht Leben ? Peter Rudl (#4424) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Freundschaft , Familie , Liebe : in der Regel nicht mehr als ein Masken-ball des Todes . Peter Rudl (#4425) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Opferbereitschaft : Grundbedingung aufrichtigen und reinen Geistes . Peter Rudl (#4427) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Dostojewskij schrieb " Je mehr ich mir des Göttlichen bewußt wurde , um so tiefer watete ich im Dreck . " Nicht anders verhält es sich in der Liebe . Peter Rudl (#4428) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Auch Erfahrung nützt sich ab . Peter Rudl (#4429) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Das sozialistische Problem ist freilich kein deutsches; es ist ein menschliches. Moses Hess (#4430) deutscher Philosoph und Schriftsteller
Der Egoismus hat seinen Kreislauf vollendet, und diese Vollendung hat er in der Konkurrenz erreicht. In ihr hat der Egoismus seine klassische Gestalt erhalten. Moses Hess (#4431) deutscher Philosoph und Schriftsteller
Die falsche Bildung aber, welche den Menschen zum gebildeten Raubtier macht, kann immer nur den Einen auf Kosten des Andern bereichern. Moses Hess (#4432) deutscher Philosoph und Schriftsteller
Ja, wir glauben, dass die Menschen noch einen höhern Beruf haben, als sich gegenseitig auszubeuten. Moses Hess (#4433) deutscher Philosoph und Schriftsteller
Klagt nicht die menschliche Natur an, wenn ihr Bosheit, Dummheit, Niederträchtigkeit, Unglück und jede Art von Elend in unserer Gesellschaft findet - klagt die unmenschlichen Verhältnisse an, die das beste, humanste, tätigste Geschöpf in Elend und Laster stürzen können. Moses Hess (#4434) deutscher Philosoph und Schriftsteller
Wer soll denn meine Stiefel wichsen, wenn alle Menschen gleiches Glück haben? - Wenn Sie ihre Stiefel durchaus gewichst haben wollen und es findet sich niemand, der es Ihnen vortun mag, dann müssen Sie es selber tun; das Unglück wäre nicht so groß wie manches andere. Moses Hess (#4436) deutscher Philosoph und Schriftsteller
»Von hier aus reiche ich bequem zu deiner Frau«, sagte der Gast. »Und ich zum Feuerhaken!«, antwortete der Hausherr. Bulgarisches Sprichwort (#4458)
Wahre Liebe vergleicht nicht . Peter Rudl (#4464) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Aber man kann zweifeln, ob es wohlgetan ist, alle Handlungen der Menschen durch eine Kette von Gesetzen zu umgrenzen, so dass sie eine Übertretung nicht mehr wagen. Johann Amos Comenius (#4467) schechischer Theologe und Pädagoge
Schulen sind Produktionsstätten der Menschlichkeit, sofern sie bewirken, dass aus Menschen wirklich Menschen werden. Johann Amos Comenius (#4470) schechischer Theologe und Pädagoge
Ich danke meinem Gott, dass er mich mein ganzes Leben hindurch einen Mann der Sehnsucht hat sein lassen. Johann Amos Comenius (#4471) schechischer Theologe und Pädagoge
Was nützt einem Menschen der Verstand, wenn geistiges Fassungsvermögen vorhanden ist, sich Wissen anzueignen, jedoch nicht die Fähigkeit besitzt, dieses mit seiner Urteilskraft zu verbinden?
Sinan Gönül (#4519) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Erfolg verdient nur Respekt , wenn er ohne Ellenbogen , Hinterhältigkeit oder Protektion zustande kommt . Diese Art Erfolg müßte freilich erst noch geboren werden . Peter Rudl (#4528) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Der Selbstmord ist nichts für Ästheten . Er ist eine Schweinerei , mit der man zu leben hat . Peter Rudl (#4529) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Vernunft : dieser Büttel des Erfolgs , der noch immer versagt hat , wenn es wesentlich wurde . Peter Rudl (#4530) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Nichts ist verantwortungsloser als das Glück . Also zähle nicht darauf. Peter Rudl (#4531) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Geist : eine Wunde des Nichts . Peter Rudl (#4554) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ich weiß nicht, was für einen Christen schwieriger ist - demütig zu leben oder demütig zu sterben. Daniel Defoe (#4558) englischer Schriftsteller
Was ist Ehre ohne Verdienst? Und was kann man gerechtes Verdienst nennen, wenn nicht das, was einen Menschen sowohl gut als groß macht? Daniel Defoe (#4559) englischer Schriftsteller
Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten. Daniel Defoe (#4561) englischer Schriftsteller
Die Einsamkeit ist wie der Duft einer Giftpflanze, süß, aber betäubend und mit der Zeit geradezu verderblich, selbst für die stärksten Konstitutionen. Friedrich Spielhagen (#4562) deutscher Schriftsteller
Die letzten Stichworte in einem richtig geführten menschlichen Leben müssen Friede und Güte heißen. Carl Hilty (#4587) Schweizer Philosoph und Staatsrechtler
Einem Menschen, den Kinder und Tiere nicht leiden können, ist nicht zu trauen. Carl Hilty (#4588) Schweizer Philosoph und Staatsrechtler
Der Mensch wird erst seines Geistes, seines Körpers und seiner Zeit Herr, wenn er sich an die mäßigst-mögliche Lebensart gewöhnt hat. Carl Hilty (#4589) Schweizer Philosoph und Staatsrechtler
Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene. Carl Hilty (#4590) Schweizer Philosoph und Staatsrechtler
Ein Quäntchen wirklicher Freundschaft ist viel mehr als eine ganze Wagenladung Verehrung. Carl Hilty (#4591) Schweizer Philosoph und Staatsrechtler
Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du. Wilhelm Dilthey (#4593) deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge
Der durch die Realität des Lebens gebundene und bestimmte Mensch wird nicht nur durch die Kunst - was öfter entwickelt ist -, sondern auch durch das Verstehen des Geschichtlichen in Freiheit versetzt. Wilhelm Dilthey (#4594) deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge
Die Urzelle der geschichtlichen Welt ist das Erlebnis. Wilhelm Dilthey (#4596) deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge
Ein Gefühl, das wir nicht erlebt haben, können wir in einem anderen nicht wiederfinden. Wilhelm Dilthey (#4597) deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge
Leben und Lebenserfahrung sind die immer frisch fließenden Quellen des Verständnisses der gesellschaftlich-geschichtlichen Welt; das Verständnis dringt vom Leben aus in immer neue Tiefen. Wilhelm Dilthey (#4598) deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge
So schön wie er können wir heute nicht mehr schreiben. Johannes Brahms (#4600) deutscher Komponist, Pianist und Dirigent
Nur wenige reiche Männer besitzen ihr Eigentum, sie sind Eigentum ihres Besitzes. Robert Green Ingersoll (#4603) US-amerikanischer Jurist und Redner
Denn ich glaube immer noch mehr an die Wahrheit der frühern Empfindung als an die der spätern Betrachtung. Sophie Bernhardi (#4608) deutsche Schriftstellerin
Der Mensch lebt in einer ewigen Furcht vor seinem Glück. Es tritt ihm schon als Kind entgegen, und er entzieht sich der liebenden Gewalt, er möchte gerne sich selbst versuchen und durch eigene Kraft das erringen, was ihm ein freundliches Geschick früh mit auf die Welt gab. Sophie Bernhardi (#4609) deutsche Schriftstellerin
Die höchste, ja ich möchte sagen die einzige Tugend, die der Mensch besitzen kann, ist die Wahrheit gegen sich und andere. Sophie Bernhardi (#4611) deutsche Schriftstellerin
Die höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, dass er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, dass er wie ein Gott über allen steht und sie regiert, so dass sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten. Sophie Bernhardi (#4612) deutsche Schriftstellerin
Ein wahrer Dichter muss mich jedes Wesen, das er mir aufstellt, ganz verstehen lassen. Sophie Bernhardi (#4613) deutsche Schriftstellerin
Vergeblich ist es, zu wünschen, dass der Freund, den wir lieben, uns ganz in unserer eigensten Eigentümlichkeit verstehen möchte. Sophie Bernhardi (#4615) deutsche Schriftstellerin
Einen gepackten Reisewagen und einen Dolch sollte ein jeder haben; dass, wenn er sich fühlt, er gleich abreisen kann. Rahel Varnhagen (#4617) deutsche Schriftstellerin
Was machen Sie? Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen. Rahel Varnhagen (#4619) deutsche Schriftstellerin
Gott sei Dank, dass es Tee gibt! Was wäre die Welt ohne Tee - wie würde sie existieren können? Ich bin froh, dass ich nicht vor dem Tee geboren wurde. Sydney Smith (#4621) englischer Schriftsteller und Theologe
Das Glück des Menschen ist, das zu lieben, was sie tun müssen. Auf diesem Prinzip ist die Gesellschaft nicht aufgebaut. Claude Adrien Helvétius (#4625) französischer Philosoph
Der Mensch ist ein Modell, dem Blick verschiedener Künstler ausgestellt. Jeder besieht sich einige Facetten desselben; niemand ist jedoch um es herum gegangen. Claude Adrien Helvétius (#4626) französischer Philosoph
Wer sich selbst so viel nutzt, dass er andern nicht schadet, sondern ihr Wohl viel mehr fördert, ist der wahrhaft gute Mensch. Claude Adrien Helvétius (#4632) französischer Philosoph
In meinem Leben ist so vieles Sinnfrei, warum soll ich mir darum Sorgen machen ? Björn Petermann (#4633) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Erinnerung : in der Regel immer nur das gerechte Bleiwerk des
Vergessens , in das immer neue Stollen der Verbrämung , des erstickten Selbstbezichts und der schamlosesten Verklärung getrieben werden . Wer solche Lüge nicht leben will , wird krank und erlischt schnell . Aber wen schert’s . Die Wahrheit will keiner ertragen .
Peter Rudl (#4701) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Der schönste Gottesdienst bleibt seinen Geist dicht am Tod und tief im Leben vielfältigst zu schulen . Peter Rudl (#4702) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Koalition : Kollision von etwas , das nicht zusammengehört . Das so jämmerlich Ineinandergeschobene lähmt sich gegenseitig bis sich irgendwelche Feuerwehrleute und im günstigsten Fall sogar die Wähler der Verunfallten mit der Rettungsschere erbarmen , die Scherben zusammenkehren und den Schrott abfahren . Peter Rudl (#4703) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Gesichter ohne Namen . Damit fängt es immer an . Doch der Traum geht immer weiter . Die Vernunft kapituliert , die Seele hüllt sich in Schweigen , doch der Geist macht immer weiter . Bis es erledigt ist . Das sogenannte Leben , id est : sein Lügengewirk . Das sogenannte Lebenswerk . Peter Rudl (#4704) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Entweder regnet es in Münster, oder es läuten die Glocken. Geschieht beides gleichzeitig, ist Sonntag. Deutsches Sprichwort (#4883)
Die sogenannte Familienehre entsteht immer dann , wenn die
Familienmitglieder keine eigene Ehre haben , um dann freilich meist blutig nur umso breiter getreten zu werden . Ein Atavismus, für den sich jeder Orang Utan zurecht schämte . Peter Rudl (#4914) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Skepsis ist richtig verstanden eine Art Unterbewußtsein des Humors . Peter Rudl (#4915) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Das 21.Jahrhundert wird sicherlich schon sehr früh als das der
Überwindung des Buches in die Geschichte eingehen . In meinen Augen verleiht ihm das bereits einen Kommißschmiß in der ohnehin triefäugigen Visage . Es wird ganz gewiß ein Jahrhundert , dem die geheime Schönheit und die Phantasie einen hohen Blutzoll zu opfern haben werden .
Peter Rudl (#4916) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Lüge ist ein Krebs . Sie pflanzt sich irrsinnig schnell fort , geht
rückwärts und läßt sich ohne Betäubung kaum ertragen . Sie zerfrißt die Psyche und zersetzt jeden Charakter um bestenfalls tödlich zu enden . Ihre Beine sind nicht kurz sondern werden abgenommen . Sie ist das Letzte und findet selbst auf den Lippen der Sterbenden Platz . Sie drängt sich überall dazwischen , verzehrt den Geist , versehrt die Seele und verzerrt das Leben . Viele finden darin ihr wärmendes Nest , aber sie ist und bleibt die kälteste , verheerende Pest . Peter Rudl (#4918) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Charakter : neben dem Geist wohl der einzige Luxus , den man bis heute nicht kaufen kann .
Peter Rudl (#4919) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Nichts ist die letzten Generationen mehr durch den Dreck gezogen
worden als die sogenannte Ehre . Noch die verkommenste Straßengang legt Wert auf sie . Die wohl denkbar widerlichsten Morde werden in genau ihrem Namen begangen . Die Ehre ist tot und darf zurecht Dreck gelten , weil sie zu schwach war SS , die feige Mafia , alles grauenvoll blind um sie geiferndes Pack und alle noch sonstig perversen Familien und Banden davon abzuhalten sie in ihren ekelhaft purulenten Sumpf zu ziehen und zu ersticken .
Peter Rudl (#4920) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Gott sprach »Es werde Licht!« und es wurde Licht - nur in Paderborn und Münster, dort blieb es finster. Deutsches Sprichwort (#4974)
Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt. Deutsches Sprichwort (#4987)
Er weiß zwar immer, worauf es ankommt, aber macht sich keine Gedanken darüber, wohin es führt. Harald Schmid (#5143)
Anregung genügt dem Zeitmenschen nicht mehr. Er braucht die Aufregung. Harald Schmid (#5144)
In der letzten Zeit ging er nicht wie gewohnt seiner Arbeit nach. Er lief ihr hinterher. Harald Schmid (#5145)
Der Clown kann lachen, weinen oder sich das Genick brechen. Der Applaus ist ihm sicher. Harald Schmid (#5148)
Manche Ehepaare gehen nur ins Kino, um sich mal für zwei Stunden nicht zu sehen. Harald Schmid (#5150)
Die Wahrheit kann man sich nicht aus den Ärmeln schütteln, das können nur Falschspieler. Harald Schmid (#5151)
Mancher war schon aus der Bahn geworfen, eher er sich die Fahrkarte leisten konnte, einzusteigen. Harald Schmid (#5152)
Wer in sich verloren ist, ist arm dran. Man muss sich in sich finden. Harald Schmid (#5154)
Früher waren die Menschen heimlich frei, heute sind sie unheimlich frei. Harald Schmid (#5156)
Die Geschichte verfolgt uns. Hoffentlich holt sie uns nicht wieder ein. Harald Schmid (#5158)
„Klug sein, bringt nichts ein“, sagt ein Kaufmann. „Man muss klug handeln.“ Harald Schmid (#5163)
Dem Erreger von Unmut mit Freimut antworten und auf Weiteres mit Gleichmut reagieren. Ekkehart Mittelberg (#5165) Literaturwissenschaftler
Wodurch leben die großen Dichter und Philosophen im Volke weiter. Durch ihre Werke? Die kennen nur wenige. Durch ihre Aphorismen? Die kennen einige. Ekkehart Mittelberg (#5168) Literaturwissenschaftler
Spitzenmanager sind nicht mehr tragbar, wenn die Erträge der Aktionäre nicht stimmen. Sie wechseln das Unternehmen. Die persönlichen Erträge stimmen weiterhin. Ekkehart Mittelberg (#5170) Literaturwissenschaftler
Wer immer auf den Bildschirm blickt und nie in die Natur, verliert die Wirklichkeit. Der Umkehrschluss gilt auch. Ekkehart Mittelberg (#5172) Literaturwissenschaftler
Das Schlimmste ist , daß man sich zwar zugrunde , aber es nicht zuende denken kann . Peter Rudl (#5174) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Das Schlimmste am Leben ist , daß es gar nicht mehr aufhören will , wenn man es erst einmal zuende gedacht hat . Peter Rudl (#5175) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ich stehe nun mal auf den Irrsinn der Götter , der des Menschen läßt mich dagegen kalt .
Peter Rudl (#5177) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Diabolik : eine Spielwiese , die vornehmlich die Kirche bestellt . Peter Rudl (#5178) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Hoffen läßt sich nur , wenn man den Geist aufgegeben hat .
Peter Rudl (#5180) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Kultur muß immer wieder gegen den Strich gebürstet werden , wenn sie nicht verkommen soll . Peter Rudl (#5182) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Sinnlichkeit : eine der wohl schönsten und kultiviertesten Reiseformen.
Peter Rudl (#5183) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Die Tafelrunde des Geistes : Einsamkeit , Gelassenheit , Verzicht sowie die Hoheit über Hoffnung und Verzweiflung . Peter Rudl (#5184) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Nichts beleidigt Gott mehr als die Rache , Das ganze Alte Testament ist ein Abort der Blasphemie , ein Orkus der Gewalt , in den freilich die ganze menschliche Historie hineinzustreben scheint um sich endlich von ihrem ärgsten Inkubus zu befreien . Die Vernunft stirbt immer zuerst mit den Emotionen . Am Ende bleibt nichts ungerührt . Doch wenn etwas gestählt aus diesem ganzen Irrsinn hervorgehen kann , dann der Geist . Allein . Peter Rudl (#5185) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Schweigen ist oft noch das Ehrlichste , was man für jemanden tun kann . Peter Rudl (#5188) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Kritik hat in der wahrhaftigen Kunst und Liebe nichts verloren . Da sie Geistes Kinder sind , bedürfen sie ihrer auch nicht . Sie vergiftet , verletzt und zerstört , wo sie das Handwerk und Beziehungen bloßer Zuneigung fördert . Peter Rudl (#5189) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Zweifel : sicher eine der Grundkonstanten des Geistes . Peter Rudl (#5191) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Des einen Menschen zynische Haltung ist ein Zeichen von Frustration und Resignation. Sinan Gönül (#5193) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Vielen Menschen steigt nicht nur der Rum, sondern auch der Ruhm zu Kopf. Sinan Gönül (#5195) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Den ersten Eindruck kann man immer am Ausdruck des Gesichts erkennen.
Sinan Gönül (#5196) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Selbst die Immunität eines Politikers, der ein Vorbild für das Volk sein sollte, darf seine Immunität nicht missbrauchen, bewusst oder unbewusst eigene feindselige Einstellungen gegenüber anderen Personen in Form einer zynischen Haltung dem Volk auf die Nase zu binden, welche die menschlichen Werte im Grundgesetz auf verletzende Weise in Frage stellt. Sinan Gönül (#5198) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Psychologie : selten mehr als die Lehre von den Bauernregeln
menschlichen Verhaltens . Peter Rudl (#5200) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Glaube kann unschwer statisch sein . Nicht so der Geist . Stillstand ist des einen Freund , des andern Feind . Darum wird er verfeimt , weil er taucht , wo der andere ertrinkt und immer tiefer sinkt . Schwarze Perlen holt er ans Licht , wo der Glaube längst mit sich bricht . Peter Rudl (#5201) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Für das Glück darf man sich nie anstellen . Peter Rudl (#5202) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Nichts ist lebendiger und zugleich tödlicher als Vertrauen .
Peter Rudl (#5203) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Egoismus und Selbstlosigkeit : absolute Arkandisziplinen der
Weiblichkeit . Kein Mann kann da mit , allenfalls der der Weiblichkeit naturgemäß zugeneigte Geist .
Peter Rudl (#5204) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Immer hart am Limit . Darunter sollte man es nicht tun , geschweige denn leben und sterben . Peter Rudl (#5206) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
So manch‘ ein Autor im Schafspelz gibt vor, sich mit dem Inhalt seiner Werke zu identifizieren. Sinan Gönül (#5207) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Als einem Idealbild der Religion der Toleranz, des Friedens und der Liebe auf der einen Seite, ist es nur allzuleicht ein Zerrbild der Religion der Intoleranz, der Gewalt und des Hasses auf der anderen Seite entgegenzuhalten, bei dem nur einige aus der Reihe zu tanzen brauchen. Sinan Gönül (#5211) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Es ist für den Menschen völlig schwer sich ein objektives und differenziertes Bild zu machen, wenn man regelmäßig ein völlig verzerrtes Bild der Wirklichkeit durch die Medien geistig gebrandmarkt bekommt. Sinan Gönül (#5212) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Warum ich nicht singe ? Weil das Potenzial es falsch zu verstehen, zu verbreitet ist. Björn Petermann (#5236) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wer nicht mehr als alles geben kann , denn nichts weniger erfordert die ganze wahre und aufopferungsvolle Liebe , hat bei ihr nichts verloren . Es erfordert schon einen gewissen Wahnsinn ihr restlos gerecht werden zu wollen . Manche nennen es vielleicht zurecht Selbstverleugnung , aber es bedarf auch einer ausgesucht kreativen Hand sie restlos zum Erblühen zu bringen und keine Frage , dann ist alles möglich , was zwischen Menschen nur möglich ist , gleichob Engel , seien sie nun ehern oder eher luziferisch Pate stünden … wie dem auch sei , der Aufwand würde sich lohnen , erwüchse sie nur , die wahre Liebe , bedient durch schwache Nerven oder eine fabulöse Empirie … quod erit demonstrandum … post mortem ...
Peter Rudl (#5238) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Eine der letzten der menschlichen Freiheiten besteht in der Wahl der Einsamkeit . Peter Rudl (#5239) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Das Gefühl gebraucht zu werden ist eine der produktivsten , aber auch lächerlichsten Illusionen des Menschen .
Peter Rudl (#5240) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Dichtung , die den Namen verdient ist Verdichtung , die weh tut .
Peter Rudl (#5241) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ist es nicht sonderbar, wie einige Menschen moralische, religiöse oder politische Werte nach außen hin predigen, sie selbst jedoch sich nicht nach diesen Werten richten? Sinan Gönül (#5243) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Wenn ich immer das zum Ausdruck bringen könnte, was ich meine, hätte ich vielleicht mehr Gegner. Björn Petermann (#5244) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wenn überhaupt etwas buchstäblich zum Teufel geht, dann die Gefühle. Peter Rudl (#5246) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Schicksal schickt sich nicht . Peter Rudl (#5247) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Denken : Leben mit harten Strichen . Peter Rudl (#5248) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wo der Geist laicht , stirbt Gott fast von selbst – klar ist : es bedarf nicht nur neuer Namen , Begriffe , neue Gedanken müssen her . Der ganze Kehricht gehört gegen den Strich gekehrt . Der Geist muß sich neu erfinden .
Peter Rudl (#5249) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Vorurteile blockieren den gesunden Menschenverstand,
sich eigenständig ein Urteil zu bilden. Sinan Gönül (#5250) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Jeder Mensch kann sich ändern, wenn er nur will;
jedoch wo kein Wille ist, kann auch keine Änderung eintreten. Sinan Gönül (#5251) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Bei allem Gutdünken einen anderen glücklich machen zu wollen , soll man doch dabei die nachgerade atemberaubende Anmaßung dieses Ansinnens nicht vergessen . Peter Rudl (#5254) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Auffassungen soll man nicht teilen , sondern addieren , oft auch ihre Wurzeln sehen und ziehen .
Peter Rudl (#5255) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Kaum etwas wird einem heutzutage als so entbehrlich verkauft wie die Wahrheit . Peter Rudl (#5256) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Man sollte Geist nicht mit Intelligenz verwechseln , die ohne
Herzensbildung eine ziemlich armselige , ja einfach nichts andere als kranke Figur abgibt .
Peter Rudl (#5258) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wenn ich Abends im Hotel mich im Sessel fallen lasse und weiß das der Drink bezahlt wird, weiß ich das ich eine Grundlage zum arbeiten habe. Björn Petermann (#5290) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Verächtlich die Sterbenden , die keinen Trost für die haben , die sie verlassen . Peter Rudl (#5292) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Liebe : ein bis in die Hölle hinabreichender , ein aus ihr entspringender Geysir . Peter Rudl (#5293) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Mit Gefühlen ist es wie mit allem feuchten Element , nur was nicht in Bewegung bleibt , kann gefrieren . Peter Rudl (#5294) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Vertrauen ist ein Danaergeschenk , das so sicher wie der Trojanische Krieg mit Enttäuschung endet . Peter Rudl (#5296) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Gott : es sollte mich nicht wundern , wenn die Menschheit schlichtweg zu dumm oder ästhetisch gesprochen auch schlichtweg zu häßlich wäre , um von ihm überhaupt wahrgenommen zu werden oder gar wahrgenommen werden zu können ?
Peter Rudl (#5301) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Überheblichkeit : ein typisches Signum der Spezies Mensch , die doch tatsächlich in dem Wahn lebt bedeutend genug zu sein , um von Gott in seinem universalen und sich immer mehr als multiversal erweisenden Kunstwerk überhaupt wahrgenommen werden zu müssen . Peter Rudl (#5302) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Aggression : nichts scheint häßlicher und zugleich vitaler , was durchaus kein Widerspruch ist . Kurz : sie ist der Antagonist der Schönheit ex katexochen . Peter Rudl (#5303) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Richtig verstandener Sex ist die wohl raffinierteste Form des Körpers zu beten . Peter Rudl (#5304) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Gott : eine schöne Idee , die in Freiheit und Geist zerstiebt . Aber das Haus verliert nichts . Peter Rudl (#5305) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Routine ist ein tückisches Gift , das schon mehr Katastrophen als mancher Leichtsinn ermöglicht hat . Peter Rudl (#5308) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Mehr als den Tod fürchten Menschen für gewöhnlich nur die Entlarvung des schönen Scheins . Peter Rudl (#5309) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Eitelkeit : dieses kleine , lächerliche , verletzliche Tier . Was ließe sich wohl leichter instrumentalisieren und korrumpieren ? Das gefundene Fressen für Jäger .
Peter Rudl (#5314) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Der Geist will wie ein Florett geführt werden , nicht wie ein Schwert . Peter Rudl (#5346) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Jeder Mechanismus ist manipulierbar und allein daher schon
bedenklich . Peter Rudl (#5350) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Freiheit und Vertrauen stehen nicht selten für dasselbe . Vertrauen schafft Freiheit und Freiheit schafft Vertrauen .
Peter Rudl (#5351) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ich zeuge wenigen Menschen Respekt ihren Worten - ihre Taten sind es die Respekt verdienen können. Björn Petermann (#5400) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch (alt: auch wenn er gleich) die Wahrheit spricht. Deutsches Sprichwort (#5462)
Ich kann nicht bei den Engeln für dich beten, wenn ich nicht weiß wofür... Björn Petermann (#5495) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Man muss nicht in der Öffentlichkeit stehen um gut Geld zu verdienen Björn Petermann (#5545) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Es ist nicht wichtig, wohin du im Leben gehst... was du machst... oder was du hast.
Es kommt darauf an, wer an deiner Seite ist. Unbekannt (#5648)
Mir tut nicht weh das du gegangen bist, mit tuen die Beweggründe weh. Björn Petermann (#5649) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Am schmerzvollsten sind die Momente in denen man sich nicht vom Leben ablenken kann. Björn Petermann (#5651) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wenn man lange genug lebt, kann man erleben, wie aus der Zukunft Geschichte wird. Sinan Gönül (#5652) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Manche Geschichte wird erst in der Zukunft neu geschrieben und manche Zukunft wird schon in der Vergangenheit geschrieben! Sinan Gönül (#5653) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Denken kann man nicht lernen . Wenn man es dann doch lernt , ist man zu fertig dafür . Peter Rudl (#5655) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Gerade in der Gefühlswelt gilt : wer den Fels nicht sprengen kann ,
muß daran zerschellen . Für nackte Erosion ist das Leben zu kurz .
Peter Rudl (#5656) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Das ich hier nicht her gehöre ist sowohl traurig als auch der Keim einer Hoffnung. Björn Petermann (#5727) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern wir haben sie von unseren Kindern nur geliehen. Indianisches Sprichwort (#5729) Indianische Sprichwörter
Was nützt dem Stamme ein Mann, der des Abends nicht mehr weiß, was er am Morgen versprochen hat. Indianisches Sprichwort (#5730) Indianische Sprichwörter
Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin. Indianisches Sprichwort (#5731) Indianische Sprichwörter
Erst wenn der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, der letzte Baum gerodet ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann. Indianisches Sprichwort (#5733) Indianische Sprichwörter
Wenn man im Wasser lebt, ist es nicht gut, mit dem Krokodil in Feindschaft zu leben. Indisches Sprichwort (#5740) Sprichwörter aus Indien
Der Wissende weiß und erkundigt sich, aber der Unwissende weiß nicht einmal, wonach er sich erkundigen soll. Indisches Sprichwort (#5756) Sprichwörter aus Indien
Es gibt Menschen, gäbe man ihnen das Paradies mit all seiner Herrlichkeit, die würden nicht weniger jammern als die, die in der Hölle leben müssen. Iranisches Sprichwort (#5759) Iranische Sprichwörter (Iran)
Dreißig Jahre lang suchte ich nach Gott. Dann erkannte ich, daß Er der Suchende und ich der Gesuchte war. Iranisches Sprichwort (#5768) Iranische Sprichwörter (Iran)
Der ist der Selbsterkenntnis und der Selbstverwirklichung am nächsten, der mit seinem Schicksal zufrieden und einig ist. Denn die Zufriedenheit ist die Fröhlichkeit des Menschen auch in der Bitterkeit des täglichen Lebens. Iranisches Sprichwort (#5773) Iranische Sprichwörter (Iran)
So lange du Geld hast bin ich dein Freund,und bin verliebt in deine Tasche. Iranisches Sprichwort (#5781) Iranische Sprichwörter (Iran)
Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich jemanden traf, der keine Füße hatte. Iranisches Sprichwort (#5790) Iranische Sprichwörter (Iran)
Ich bin nicht fremd hier, doch diese Zeit gehört mir nicht, und ich gehöre nicht dieser Zeit. Iranisches Sprichwort (#5791) Iranische Sprichwörter (Iran)
Wer offenen Sinnes ist, findet stets Genossen; doch man verschließt sich dir, bist du verschlossen. Iranisches Sprichwort (#5798) Iranische Sprichwörter (Iran)
Wenn andere nicht den Fehler bei dir schelten, so wird der Fehler dir als Tugend gelten. Iranisches Sprichwort (#5803) Iranische Sprichwörter (Iran)
Würd ich nicht den Wahnsinn sehen, könnt ich kämpfen und mir eine Chance einräumen. Björn Petermann (#5835) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Nicht der Glaube an eine verborgene Kraft, die durch die Sinne wahrnehmbar ist, sondern der Glaube an eine verborgene Kraft, die durch die Sinne nicht wahrnehmbar ist, macht erst einen ernsteren Glauben möglich. Sinan Gönül (#5836) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Ich werde für Dich eine Kerze anzünden. Möge dir dieses Licht reichen um in meine Arme zurück zu finden. Björn Petermann (#5837) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Ich schaue gerne ab und zu auf alte Zeiten. Es waren gute dabei. Björn Petermann (#5838) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wenn man selbst Zeiten nicht vergessen möchte, haben sie das Herz berührt. Björn Petermann (#5839) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Was ich an Trennungen so grausam finde ? Das man da an jeder Ecke wieder und wieder dran erinnert wird. Björn Petermann (#5840) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Der der den Mut hat, muss dieses nicht unter Beweis stellen. Lediglich der der des Defizits verweisen möchte, erwähnt den eigenen Mut. Björn Petermann (#5841) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Nichts ist naiver als die sogenannte Gerechtigkeit . Peter Rudl (#5842) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Diesen Traum habe ich nicht platzen sehen. Diesen nicht. Björn Petermann (#5844) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wer die alte Straße wegen der neuen verläßt, weiß, was er verläßt, aber nicht, was er findet. Italienisches Sprichwort (#5853) Sprichwörter aus Italien
Geld ist nicht alles. Das stimmt. Aber für Geld kriegt man alles. Und das stimmt auch. Carl Fürstenberg (#5958) deutscher Bankier und Mäzen
Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie ihr Geld anderen Leuten ohne ausreichende Kontrolle anvertrauen und frech, weil sie Dividenden fordern, also für ihre Dummheit auch noch belohnt werden wollen. Carl Fürstenberg (#5960) deutscher Bankier und Mäzen
Das Gleiche läßt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht. Johann Peter Eckermann (#5961) deutscher Schriftsteller
Das Schöne ist ein Urphänomen, das zwar nie selber zur Erscheinung kommt, dessen Abglanz aber in tausend verschiedenen Äußerungen des schaffenden Geistes sichtbar wird, und so mannigfaltig und so verschiedenartig ist als die Natur selber. Johann Peter Eckermann (#5962) deutscher Schriftsteller
Den Deutschen ist im ganzen die philosophische Spekulation hinderlich, die in ihrem Stil oft ein unsinnliches, unfaßbares, breites und aufdröselndes Wesen hineinbringt. Je näher sie sich gewissen philosophischen Schulen hingeben, desto schlechter schreiben sie. Johann Peter Eckermann (#5963) deutscher Schriftsteller
Der Mensch ist ein einfaches Wesen. Und wie reich, mannigfaltig und unergründlich er auch sein mag, so ist doch der Kreis seiner Zustände bald durchlaufen. Johann Peter Eckermann (#5964) deutscher Schriftsteller
Die Natur ergibt sich nicht einem jeden. Sie erweist sich vielmehr gegen viele wie ein neckisches junges Mädchen, das uns durch tausend Reize anlockt, aber in dem Augenblick, wo wir es zu fassen und zu besitzen glauben, unsern Armen entschlüpft. Johann Peter Eckermann (#5966) deutscher Schriftsteller
Die Überzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir einen andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinem Geist nicht ferner auszuhalten vermag. Johann Peter Eckermann (#5967) deutscher Schriftsteller
Die Welt ist so voller Schwachköpfe und Narren, daß man nicht nötig hat, sie im Tollhause zu suchen. Johann Peter Eckermann (#5968) deutscher Schriftsteller
Es ist der Welt nicht gegeben, sich zu bescheiden: den Großen nicht, daß kein Mißbrauch der Gewalt stattfinde, und der Masse nicht, daß sie in Erwartung allmählicher Verbesserungen mit einem mäßigen Zustande sich begnüge. Johann Peter Eckermann (#5969) deutscher Schriftsteller
Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. Sie hat ihnen auch die Bibel lange genug vorenthalten, solange als irgend möglich. Johann Peter Eckermann (#5970) deutscher Schriftsteller
Sowie ein Dichter politisch wirken will, muß er sich einer Partei hingeben, und sowie er dieses tut, ist er als Poet verloren. Johann Peter Eckermann (#5972) deutscher Schriftsteller
Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit. Johann Peter Eckermann (#5974) deutscher Schriftsteller
Und dann, das Leben eines deutschen Gelehrten, was ist es? Was in meinem Fall daran etwa Gutes sein möchte, ist nicht mitzuteilen, und das Mitteilbare ist nicht der Mühe wert. Und wo sind denn die Zuhörer, denen man mit einigem Behagen erzählen möchte? Johann Peter Eckermann (#5975) deutscher Schriftsteller
Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten. Johann Peter Eckermann (#5977) deutscher Schriftsteller
Man muß keine Jugendfehler ins Alter hineinnehmen, denn das Alter führt seine eigenen Mängel mit sich. Johann Peter Eckermann (#5978) deutscher Schriftsteller
Es ist ein leichtes Ironie nicht vor seiner eigenen Tür weilen lassen zu wollen, und gleichzeitig die Toleranz bei anderen zu fordern.... Björn Petermann (#5980) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wenn du einen Tag glücklich sein willst besaufe dich, wenn du ein Jahr glücklich sein willst heirate, wenn du ein Leben lang glücklich sein willst werde Gärtner. Japanisches Sprichwort (#6005)
Wer dreimal in dieselbe Grube fällt, ist blind, wer sich dreimal von demselben Menschen betrügen lässt, ist dumm. Kaukasisches Sprichwort (#6043)
Liebe : vermutlich so eine Art Crackhouse des erschöpften Geistes . Peter Rudl (#6085) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ein aufrichtiger Skeptiker zweifelt auch an der Verzweiflung und vor allem an seiner eigenen . Peter Rudl (#6086) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Nichts ist verächtlicher als der Vergleich . Peter Rudl (#6088) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Warum ich traurig bin ? Ich kann nicht immer kämpfen... Björn Petermann (#6089) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wenn die Natur mit der Kunst ernst macht , dann bedarf es weniger eines Sonnenuntergangs als des weiblichen Orgasmus . Peter Rudl (#6092) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Der eine Frau wie Sinnenespenlaub nachzittern lassende weibliche Orgasmus ist ein Naturereignis , gegen den sich der männliche wie das Durchfahren einer Wasserpfütze durch einen lärmenden Schulbus neben einem die Bathysphäre erschütternden Seebeben ausnimmt . Peter Rudl (#6093) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Sanftheit ist ein Luxus , der sich nur bei einem sehr großen Geist oder einer sehr großen Seele findet . Peter Rudl (#6094) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Selbstbewußt zu sein, heißt nicht jemanden zu verachten. Björn Petermann (#6095) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Respekt verdient man sicht nicht durch Namen oder Wunschvorstellungen. Respekt ist das Resultat von Taten Björn Petermann (#6096) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Es gibt vielleicht tausende von subjektiven Wahrheiten,
jedoch nur eine göttliche Wahrheit, die absolut und somit unvergänglich ist.
Sinan Gönül (#6097) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Es reicht nicht aus den richtigen Weg erkannt zu haben; man muss ihn auch gehen. Sinan Gönül (#6098) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Viele Vorurteile haben sich so sehr ins Gedächtnis manifestiert,
dass sie nur noch durch eine gründliche Sanierung zu entfernen sind.
Sinan Gönül (#6100) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Ist es nicht seltsam, dass bei der Terrorbekämpfung unter dem Deckmantel der Terrorvorbeugung der Satz eines jeden Politikers „Wer nichts zu verbergen hat, der hat nichts zu befürchten.“ dem Rechtsstaat die Legimitation erteilt wird, neue Gesetzesregelungen zu erschaffen, von dem jeder dieser neuen Maßnahmen die angebliche Zukunft der Inneren Sicherheit des Rechtsstaates abhängt, jedoch diese Art der Terrorvorbeugung zu einem Umbau des Rechtsstaates in ein Präventionsstaat führt, bei der die Bürger langsam immer mehr ihrer persönlichen Freiheit beraubt werden, ohne etwas von der Freiheitsbeschränkung zu spüren?
Sinan Gönül (#6101) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Erwartungen sind der Grabstichel der Freiheit und dem Geist völlig fremd . Peter Rudl (#6141) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Liebe heißt alles verzeihen können . Mehr gibt es darüber nicht zu sagen . Peter Rudl (#6142) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Nichts ist stärker als die Sanftmut des alles durchdringenden Geistes . Peter Rudl (#6143) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Diese abgrundflache Abstumpfung allenthalben ist sicherlich die größte Geißel unserer sogenannten zivilisierten Welt . Peter Rudl (#6182) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Geld nutze ich nicht um mich zu distanzieren Björn Petermann (#6183) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Das schöne am Glück - die meisten anderen verstehen es nicht. Björn Petermann (#6185) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Sind es nicht gerade die Missverständnis die uns einander verstehen lassen. Björn Petermann (#6186) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Gentleman verabschieden sich mit Stil. Björn Petermann (#6187) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Man kann auch Lächeln, während innerlich Tränen fließen Björn Petermann (#6188) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Leider können Herzen gleichzeitig lachen und weinen. Björn Petermann (#6189) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Manchesmal lohnt es sich stärker an seinen Traum festzuhalten
Björn Petermann (#6192) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Ich habe nur vor einem Angst...das das Lächeln in dieser Welt stirbt. Björn Petermann (#6193) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Ich liebe die Form der Freiheit, bei welcher mir niemand im Weg steht Björn Petermann (#6194) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Es gibt Menschen die reden viel. Und dann gibt es jene bei denen man sich wünscht das sie einfach mal den Mund halten um zu verstehen Adlai Ewing Stevenson (#6195) US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois
Der Tod fürchtet sich nur vor sich selbst . Lerne daraus . Peter Rudl (#6197) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Man scheitert , wo man nicht verlieren kann . Peter Rudl (#6198) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
So unterschätzt mir den Dreck nicht . Verunglimpft ihn nur nicht . Dreck erzeugt Wärme . Ja , er ist das vielleicht ursprünglichste Lebensprinzip . Dreck unterscheidet . Nicht einmal die Liebe kann ohne ihn sein . Peter Rudl (#6199) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ein Kopf ist immer ein Risiko . Für sich und für die Welt . Peter Rudl (#6200) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ich verhalte mich wie der, als der ich gesehen werden will Kai Erkelenz (#6203) Personalentwickler, Hobbyphilosoph, Trainer
Professionalität ist, möglichst vielen Erwartungen an die Rolle gerecht zu werden, ohne es allen Recht zu machen Kai Erkelenz (#6204) Personalentwickler, Hobbyphilosoph, Trainer
Meinen Frieden finde ich, wenn ich am Meer sitze und in die Weite schauen kann. Björn Petermann (#6205) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Nachts zeigt die Frau ihr wahres Gesicht. Tagsüber trägt sie es unter dem Make-up. Bruno Ziegler (#6206) freier Autor & Künstler
Entweder gewöhnt man sich an seine Sklaverei, oder man wird zum Sklaven seiner Gewohnheit. Bruno Ziegler (#6210) freier Autor & Künstler
Ein Fanatiker sagt nicht die Wahrheit.
Selbst wenn er nicht lügt. Bruno Ziegler (#6213) freier Autor & Künstler
Ich wollte die Nachrichten verfolgen.
Jetzt verfolgen sie mich. Bruno Ziegler (#6214) freier Autor & Künstler
Manche leben ihrer Wirklichkeit so fern, daß sie ohne Fernbedienung nicht leben können. Bruno Ziegler (#6216) freier Autor & Künstler
Mehr als Abweisung darf der Mensch von der Schöpfung nicht verlangen . Peter Rudl (#6222) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wahrheit ist immer subjektiv und damit unzulänglich . Der Bestand einer objektiven Wahrheit darf mit Recht bestritten werden , alle Konstanten und Spots sind unscharf und werden myriadenfach jenseits der stark vereinfachenden und verkürzenden Wahrnehmungsschwelle unseres Gehirns gebrochen , gestreut und gekrümmt , selbst das sogenannte Wunder des " Sehens " ist ja nichts anderes als eine Emanenz der naturgegebenen Hermetik und Scheinprä- wie -transparenz als auch
-konturierung und zudem ein überaus schmaler Grat und schnell verbrandender Wellenkamm . Peter Rudl (#6224) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
All das Geschwätz um die Wahrheit , dabei ließe sich selbst ein Pudding leichter an die Wand nageln . Peter Rudl (#6225) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Der Geist ist der Fesselballon , des die Liebe bedarf , um aus dem Tal der Angst zu sich selbst getragen zu werden . Peter Rudl (#6289) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Nichts hat die Historie dauerhaft mehr verdunkelt als die Kirche . Peter Rudl (#6290) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Perfekte Harmonie gibt es nirgends , sie ist allenfalls ein Produkt menschlicher Scheinheiligkeit . Peter Rudl (#6292) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Scheinheiligkeit und Lüge , die gern mit dem perversen Deckmäntelchen der Liebe und Fürsorge drapiert werden und nicht die sicher oft sehr schmerzhafte Ehrlichkeit und Authentizität sind die Zutaten , mit denen man den Charakter eines Kindes bricht . Peter Rudl (#6294) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Die Liebe hat noch immer gefährliche Träume . Peter Rudl (#6295) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Nicht die lächerliche Frage nach dem Sinn des Lebens sondern die Zerreißprobe zwischen der Liebe und der ihm lebensnotwendigen absoluten Pflicht zur Freiheit inklusive seinem vielleicht vornehmsten Privileg das Leben selbst zu beenden ist die größte Herausforderung des Geistes . Peter Rudl (#6297) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ein schöner Charakter zeichnet sich vor allem ja auch darin aus , daß er im wahrsten Sinne des Wortes keiner Fliege etwas zuleide tun kann . Anders verhält es sich dann freilich bei Menschen , sonst geht er unter . Peter Rudl (#6302) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wirklich Außergewöhnliches kündigt sich meist durch großes Leiden an . Peter Rudl (#6303) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Alles sogenannte Wissen ist Pseudowissen und nicht den Dreck unter den Fingernägeln des eingesargten Geistes wert . Peter Rudl (#6304) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Politik ist in der Regel nicht mehr als das Gewölle am Ende der Rhetorik . Peter Rudl (#6306) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Auch für den Geist ist nicht nichts unmöglich - so bedarf es schon einer ihm unmöglichen Naivität um an eine Erlösung durch Selbstmord zu glauben . Peter Rudl (#6307) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ich möchte gar nicht in erster Linie Mensch sein. Björn Petermann (#6309) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Der Avantgardist und Geistesmensch spürt mehr als alle anderen die Retardiertheit seiner Zeit . Es ist schließlich nur zu wahrscheinlich , daß spätere Historiker nicht umhinkommen werden unser jetziges Zeitalter mit seiner Überzeugtheit von den eigenen großen Fortschritten in Technik und “Aufklärung“ als tumb verlängertes Mittelalter zu belächeln . Peter Rudl (#6310) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ich kann nicht die normalen Wege gehen, sie sind zu ausgetreten und bergen zu wenig Leben. Björn Petermann (#6330) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Das schwierige an Poker sind nicht die Regeln, es sind die Mitspieler die es nicht können. Björn Petermann (#6331) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Mehr als die Sonne wirst Du mich nicht begeistern können Björn Petermann (#6333) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Habe nicht den Mut, Dich mit einem Messer in meinen Rücken zu stellen.
Du weißt nicht was sich in dem Deinigen befindet. Björn Petermann (#6335) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Man hat zwar auf jede Antwort die dazugehörige Frage,
jedoch nicht auf jede Frage die entsprechende Antwort! Sinan Gönül (#6336) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Der Mensch hat gelernt, die zukünftigen Wetteraussichten zu prognostizieren. Allerdings ist er nicht gewillt, die zukünftigen Umweltaussichten wahrzuhaben. Sinan Gönül (#6338) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Das vermutlich größte Problem unserer Zeit ist nicht der Klimawandel, sondern der Lebenswandel der Menschen. Sinan Gönül (#6339) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Es gibt gewisse Dinge im Leben, die man nicht unbedingt ausprobieren muß, wenn doch die negativen Auswirkungen bei anderen zu sehen sind. Sinan Gönül (#6340) © Sinan Gönül, Student der Wirtschaftswissenschaften und Aphoristiker
Frauen lügen nicht . Sie nennen es Pragmatismus . Und irgendwie ist ihnen ein ihnen gefälliges Gespinst immer weitaus heiliger als die Wahrheit . Das ist alles . Aber Frauen lügen nicht . Peter Rudl (#6342) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Man muß nur extrem und intensiv genug leben um die unvermeidliche Todessehnsucht wie den Schwimmer einer Klospülung in sich aufsteigen zu sehen . Peter Rudl (#6345) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Manchmal ist nichts so erfrischend wie das sogenannte Böse . Peter Rudl (#6346) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Geist : vielleicht die Komik des Todes . Peter Rudl (#6348) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Dreck selbst hat eine ästhetische Dimension für den wachen Geist , nicht anders steht es um die Liebe . Peter Rudl (#6350) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Verzicht ist ein unverzichtbares Agens für die Persönlichkeit eines Menschen . Peter Rudl (#6352) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
"..Ich schlug das Buch auf, fand meine Zeile und lebte dannach, so wie es im Buche stand! Es war wunderschön, doch hätte nie gedacht, dass diese Bilderbuchstory so ein trauriges Ende nehmen muss.." Christopher J. (#6354)
Schweige - Ich werde früh genug über Dich richten Björn Petermann (#6355) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Engel können nicht eng sein . Peter Rudl (#6359) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Die Liebe ist eine Ader im Bergwerk des Geistes . Nicht mehr und nicht weniger . Peter Rudl (#6360) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Der Mensch hat sieben Mündungen , aber nur eine enthält die tödliche Fracht , wandert sie mitunter auch nordwärts . Peter Rudl (#6363) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wenn ich mir nur meine gute Laune bewahren täglich bewahren kann, macht mir der Rest der Welt deutlich weniger Sorgen. Björn Petermann (#6370) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wenn du Engel abstürzen siehst, halte Dich nicht fest. Just a flower can help along. Björn Petermann (#6371) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wird Zeit das Wochenende wird, dass ich wieder nach Hause finde. Björn Petermann (#6372) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Ich glaube nicht das Drogen süchtig machen, der Zustand. Björn Petermann (#6376) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Zu wissen das man wahrscheinlich alles erreichen kann, macht die Welt nicht einfacher. Der Tag ist einfach zu kurz um alles auszuprobieren. Björn Petermann (#6381) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
So wie Sigmund Freud bereits das Glück und letztlich auch das Gebarme , das der Mensch darum macht , als in der Schöpfung nicht vorgesehen abtat , so möchte ich Gleiches doch auch der sogenannten
" Wahrheit " zugestehen . Peter Rudl (#6384) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Ich betrachte es als höchst zweifelhaft , ob so etwas wie " Wahrheit " überhaupt semiotisch in der Schöpfung angelegt ist . Peter Rudl (#6385) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Macht zu haben, ist nicht der Zwang jene zu nutzen. Macht zu haben ist es nutzen zu können. Björn Petermann (#6388) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Demütigungen fangen nicht am Körper an, sie fangen im Kopf an. Björn Petermann (#6389) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Der Geist ist das Blut aus der Nabelschnur des Todes , das heilsame Wirkung entfalten kann , aber nicht notwendig muß . Peter Rudl (#6390) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Die einzige gemeinsame Triebfeder des Menschen in all seinem unheilvollen Wirken ist die Gier . Er ist eine Plage für das Leben , das sich ihm geschenkt hat , aber er ist auch eine Sackgasse und eine ephemeres Epiphänomen , das bereits seinen Zenit überschritten hat und dessen unaufhaltsamen Niedergangs Zeuge man Tag für Tag werden kann , was schlechterdings nur " gut " so ist . Peter Rudl (#6391) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Im Labyrinth kryptischer Wechselwirkungen der Natur ist das Wasser womöglich der rote Faden . Peter Rudl (#6392) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Das Leben : diese überschätzte und gött(öd)liche Kom(elanchol)ödie . Peter Rudl (#6393) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Kaum etwas wird vom Menschen so nachdrücklich entsorgt wie der Geist . Ganze sogenannte Zivilisationen sind auf seinem Verschwinden errichtet . Peter Rudl (#6394) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Manchmal bedarf die Realität der erlittenen Narben , um sich ihrer zu versichern . Peter Rudl (#6396) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Das Verhältnis von Sicherheit und Freiheit war schon immer dem von Kain und Abel nicht unähnlich . Peter Rudl (#6397) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Selbstbetrug und Lebenslügen sind die wohl weitverbreitetsten und zynischsten Verbrechen am menschlichen Charakter . Peter Rudl (#6399) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Selbstbetrug und Lebenslügen : wohl die weitverbreitetsten und zynischsten Verbrechen am menschlichen Charakter . Peter Rudl (#6401) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wer sich über Ungerechtigkeit ärgert , gibt zu , daß er naiv genug ist noch an Gerechtigkeit zu glauben . Peter Rudl (#6403) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Vielleicht ist Liebe einfach nur unmenschlich und ein Tier , das Heil darin sucht . Peter Rudl (#6404) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wenn man den toten Hund nicht aus dem Brunnen holt, wird man den Brunnen nie sauber bekommen Pakistanisches Sprichwort (#6405) Pakistanische Sprichwörter
Auch ich war dort, habe Honigwein und Bier getrunken, ist mir übern Bart geflossen, aber in den Mund nicht gekommen (gern gebrauchte Formel für das glückliche Ende eines Märchens). Russisches Sprichwort (#6419)
Um eine sterbende Liebe sammeln sich die Hyänen . Peter Rudl (#6520) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Dummheit ist heute die Emanzipation der geistig Zurückgebliebenen. Umgangssprachlich auch Mensch genannt. Björn Petermann (#6521) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wir müssen uns damit abfinden , daß der Mensch ein der Wahrheit unfähiges und wahrscheinlich unwürdiges Wesen ist . Peter Rudl (#6523) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Lebenslüge : widerlich menschliches Konstrukt in Massivbauweise , das oft auch über den Tod hinaus hält . Peter Rudl (#6525) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Vertrauen ist ein Brückenschlag über das Tal der Einsamkeit , der unter den ihn sich erarbeitenden Erfahrungen viele Tote fordert , so man nicht sagen kann oder mag , ob das reicht dafür zu stehen es nicht durchschreiten zu müssen , zumal die mächtigen und unerläßlichen Pfeiler der Blindheit nicht selten über ihren Opfern zusammenstürzen . Peter Rudl (#6529) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Häßlich : alles , was nicht vergehen kann oder will . Peter Rudl (#6530) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Familie als Lebensinhalt ist meist nichts weiter als der triefende Kokon der Feigheit . Peter Rudl (#6531) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Liebe ist keine Gnade und keine Gunst , es ist vielmehr die vielleicht subtilste und wohl auch irrlichterndste Kunst . Peter Rudl (#6533) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Dumm ist , wenn man noch nicht einmal merkt , daß man etwas noch Dümmeres vor sich hat . Peter Rudl (#6534) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Läßlich und häßlich was sich nur mit Liebe betrachtet ertragen läßt . Peter Rudl (#6536) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Häßlich ist , was man nur mit Liebe betrachten will oder kann . Peter Rudl (#6537) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Geistesmenschen sind wie Jaguare wilde ,unbezähmbare Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarung . Peter Rudl (#6539) freischaffender Aphoristiker und Schriftsteller aus Bayern
Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit. Franz von Assisi (#6545) italienischer Mönch und Ordensgründer
Wenn weise Männer nicht irrten, müßten die Narren verzweifeln. Johann Wolfgang von Goethe (#6550) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Am wertvollsten sind die Menschen, die es schaffen anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Unbekannt (#6551)
Die Trauer ist nicht die Folgeerscheinung unseres Schmerzes, sondern bereits sein Heilmittel. aus Norwegen (#6553)
Wenn ich mein Leben noch einmal Leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe. Marlene Dietrich (#6555)
Freundschaft ist wie Geld, leichter gewonnen als erhalten. Samuel Butler (#6559) englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter
Ich bezweifel das Menschen sich ihrer selbst bewußt sind, aber sein könnten. Björn Petermann (#6560) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Sieh in der Welt dich um und lerne an anderer Weisheit. Aber im innersten Kern bleibe dir selber getreu. Heinrich Leuthold (#6563)
Spiegel der Zukunft sei das Vergangene? Doch die Geschichte wirkt ins Gewebe der Zeit nimmer das nämliche Bild Heinrich Leuthold (#6564)
Habe den Mut zur Wahrheit! Das kostet dich viele der Freunde, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst. Heinrich Leuthold (#6565)
In dunkeln Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen. Heinrich Heine (#6568) deutscher Dichter, Erzähler und Romancier
Auch Irrtümer haben ihr Gutes: sie führen die Einsichtsvollen zusammen. Elfriede Hablé (#6569) österreichische Aphoristikerin und Musikerin
Du sollst dich der Sonne zuwenden, nicht dem Schatten. Friedrich Nietzsche (#6570) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Redekunst ist die Macht, Menschen ihre klaren und natürlichen Meinungen auszureden. Adlai Ewing Stevenson (#6571) US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei und Gouverneur von Illinois
Die Zukunft des Menschen steht auf dem Spiel; sie ist gesichert, sobald nur genügend Menschen sich dieser Einsicht nicht verschließen. Bertrand Russell (#6572) englischer Philosoph, Mathematiker
Das Unwichtige zu vergessen, ist eine der bedeutsamsten Voraussetzungen, das Wesentliche zu erkennen. Erich Limpach (#6573) deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker
Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt. Mahatma Gandhi (#6575) indischer Rechtsanwalt,Pazifist, Menschenrechtler und politischer sowie geistiger Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung
Vertraue dir nur selbst, wenn andere an dir zweifeln, aber nimm ihnen ihren Zweifel nicht übel. Rudyard Kipling (#6579) eigentlich: Joseph Rudyard Kipling
Einsamkeit, verbunden mit einem klaren, heiteren Bewusstsein ist, ich behaupte es, die einzig wahre Schule für einen Geist von edlen Anlagen. Gottfried Keller (#6583) Schweizer Dichter und Politiker
Es bedarf nur eines Anfangs, dann erledigt sich das Übrige. Sallust (#6584) römischer Geschichtsschreiber und Politiker
Dasselbe zu wollen und dasselbe nicht zu wollen, gerade darin liegt beständige Freundschaft. Sallust (#6586) römischer Geschichtsschreiber und Politiker
Manchesmal ist es erstaunlich, wie sicher sich einige hinter Deinem Rücken fühlen. Björn Petermann (#6592) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Was Arzneien nicht heilen, heilt das Messer; was das Messer nicht heilt, heilt (das) Brennen; was aber das Brennen nicht heilt, das muß als unheilbar angesehen werden. Hippokrates (#6593) griechischer Arzt
So ist mein Leib ein Gegenstand, bestimmt, andere Gegenstände zu bewegen, also ein Zentrum von Handlung; er ist nicht imstande eine Vorstellung zu erzeugen. Henri Bergson (#6597) französischer Philosoph und der Nobelpreisträger für Literatur 1927
Das Leben ist sich wandeln, sich wandeln ist reifen, reifen ist ohne Ende schöpferisch an sich arbeiten. Henri Bergson (#6599) französischer Philosoph und der Nobelpreisträger für Literatur 1927
Wenn der Pöbel aller Sorte tanzet um die goldnen Kälber, halte fest: Du hast vom Leben doch am Ende nur dich selber. Theodor Storm (#6601) deutscher Schriftsteller
Der Sieg über die Angst, das ist auch ein Glücksgefühl, in dem ich mir nahe bin. Reinhold Messner (#6607) deutschsprachiger Südtiroler, Extrembergsteiger, Abenteurer, Buch- und Filmautor
Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts. Samuel Butler (#6608) englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter
Wenn den Deutschen noch so großes Unrecht angetan wird, findet sich doch immer ein obskurer deutscher Professor, der so lange an der Objektivität herumbastelt, bis er bewiesen hat, daß die Deutschen Unrecht getan haben. Anne Louise Germaine de Staël (#6619) französische Schriftstellerin
Die Arbeit, die man liegen ließ, war nie vergeblich. Curt Goetz (#6621) deutscher Bühnenschriftsteller, Schauspieler und Regisseur
Sieh zu, dass du ein ehrlicher Mensch wirst, denn damit sorgst du dafür, dass es einen Schurken weniger auf der Welt gibt. Thomas Carlyle (#6623) schottischer Essayist und Historiker
Glücklich, wer seinen Beruf erkannt hat. Er verlange nach keinem andern Glück! Thomas Carlyle (#6625) schottischer Essayist und Historiker
Bisweilen gehört nicht weniger Klugheit dazu, auf einen guten Rat zu hören, als sich selbst einen solchen zu geben. François de La Rochefoucauld (#6626) französischen Moralist, französischer Adeliger
Alle Fehler, die man hat, sind verzeihlicher, als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen. François de La Rochefoucauld (#6627) französischen Moralist, französischer Adeliger
Der Egoismus spricht alle Sprachen und spielt alle Rollen, sogar die der Selbstlosigkeit. François de La Rochefoucauld (#6632) französischen Moralist, französischer Adeliger
Es gibt naive Menschen, die sich erkennen und ihre Naivität geschickt zu benutzen verstehen. François de La Rochefoucauld (#6635) französischen Moralist, französischer Adeliger
Es ist das Zeichen einer außerordentlichen Leistung, dass selbst die größten Neider sie loben müssen. François de La Rochefoucauld (#6637) französischen Moralist, französischer Adeliger
Es ist leichter, jener Ämter würdig zu erscheinen, die man nicht hat, als derer, die man ausübt. François de La Rochefoucauld (#6639) französischen Moralist, französischer Adeliger
Es ist schwierig zu beurteilen, ob ein aufrichtiges und ehrliches Benehmen das Ergebnis der Anständigkeit oder der Berechnung ist. François de La Rochefoucauld (#6640) französischen Moralist, französischer Adeliger
Es scheint, dass die Natur, welche die Organe unseres Körpers so weise zu unserem Glück eingerichtet hat, uns auch den Hochmut gegeben hat, um uns den Schmerz der Erkenntnis unserer Unvollkommenheit zu ersparen. François de La Rochefoucauld (#6642) französischen Moralist, französischer Adeliger
Manche Schufte wären weniger gefährlich, wenn sie nicht irgendwo doch anständig wären. François de La Rochefoucauld (#6650) französischen Moralist, französischer Adeliger
Mit manchen guten Eigenschaften ist es wie mit den Sinnen. Wer sie nicht hat, kann sie weder wahrnehmen noch verstehen. François de La Rochefoucauld (#6651) französischen Moralist, französischer Adeliger
Nicht immer sind es Mut und Keuschheit, die die Männer mutig machen und die Weiber keusch. François de La Rochefoucauld (#6652) französischen Moralist, französischer Adeliger
Nur harte Menschen können wirklich zart sein. Was sonst als Zartheit erscheint, ist gewöhnlich nur Schwäche, die leicht in Bosheit umschlägt. François de La Rochefoucauld (#6653) französischen Moralist, französischer Adeliger
Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Wahn, wir hätten sie verlassen. François de La Rochefoucauld (#6661) französischen Moralist, französischer Adeliger
Jeder Irrtum hat drei Stufen: Auf der ersten wird er ins Leben gerufen, auf der zweiten will man ihn nicht eingestehen, auf der dritten macht nichts ihn ungeschehen. Franz Grillparzer (#6669) österreichischer Dramatiker
Einige der lohnendsten Ziele im Leben erreichen wir durch Umwege. Paul Wilson (#6672) US-amerikanischer Erzähler, Essayist und Aphoristiker
Wirkliche Schönheit kann ohne Güte nicht existieren; denn es sind nicht die Züge allein, sondern es ist der Ausdruck, der den Zügen ihren übernatürlichen Reiz gibt. August Strindberg (#6673) schwedischer Schriftsteller
Persönlichkeiten, nicht Prinzipien, bringen die Zeit in Bewegung. Oscar Wilde (#6675) irisch-englischer Schriftsteller
Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur. Hippokrates (#6677) griechischer Arzt
Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur. Hippokrates (#6678) griechischer Arzt
Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele,
auch wenn Ihre Körper verschieden sind. Hippokrates (#6679) griechischer Arzt
Durch Fehler und Irrtümer vervollkommnet sich der Mensch.
Durch das Leid aber lernt er, daß alle Wege,
die in Dunkelheit beginnen, zum Lichte führen müssen. Hippokrates (#6682) griechischer Arzt
Die Erhaltung der Gesundheit beruht auf der Gleichstellung der Kräfte.
Gesundheit dagegen beruht auf der ausgewogenen Mischung der Qualitäten. Hippokrates (#6683) griechischer Arzt
Nicht der Arzt heilt, sondern die Natur. Der Arzt kann nur ihr getreuer Helfer und Diener sein. Er wird von ihr, niemals aber die Natur vom ihm lernen. Hippokrates (#6684) griechischer Arzt
Den Leib soll man nicht schlechter behandeln als die Seele. Hippokrates (#6686) griechischer Arzt
Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor. Hippokrates (#6687) griechischer Arzt
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt Hippokrates (#6688) griechischer Arzt
Wohlgetan ist es, die Gesunden sorgfältig zu führen, damit sie nicht krank werden. Hippokrates (#6689) griechischer Arzt
Die Menschen werden krank, weil sie aus Torheit alles tun, um nicht gesund zu bleiben. Hippokrates (#6692) griechischer Arzt
Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind. Charles-Louis de Montesquieu (#6699) französischer Schriftsteller
Freiheit gibt es auch nicht, wenn die richterliche Befugnis nicht von der legislativen und von der exekutiven Befugnis geschieden wird. Die Macht über Leben und Freiheit der Bürger würde unumschränkt sein, wenn jene mit der legislativen Befugnis gekoppelt wäre; denn der Richter wäre Gesetzgeber. Der Richter hätte die Zwangsgewalt eines Unterdrückers, wenn jene mit der exekutiven Gewalt gekoppelt wäre. Charles-Louis de Montesquieu (#6708) französischer Schriftsteller
Ich habe stets beobachtet, daß man, um Erfolg zu haben in der Welt, närrisch scheinen und weise sein muß. Charles-Louis de Montesquieu (#6709) französischer Schriftsteller
Ich kann dir versichern: Ich stellte diese Christen oft auf die Probe. Ich fragte sie aus, um zu sehen, ob sie irgendeine Vorstellung vom großen Ali, dem schönsten aller Menschen, hätten. Ich fand, sie hatten nie davon sprechen hören. Charles-Louis de Montesquieu (#6710) französischer Schriftsteller
Ich würde aufwendige Begräbnisse verbieten; man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode. Charles-Louis de Montesquieu (#6711) französischer Schriftsteller
In einer Despotie ist es gleich gefährlich, wenn jemand gut oder schlecht denkt; es genügt, daß er denkt, um den Führer der Regierung zu beunruhigen. Charles-Louis de Montesquieu (#6713) französischer Schriftsteller
Jeden Augenblick entstehen neue Tierarten, und ich glaube, dass jeden Augenblick einige zugrunde gehen. Charles-Louis de Montesquieu (#6714) französischer Schriftsteller
Jedes träge Volk ist ernst; denn die, welche nicht arbeiten, betrachten sich als die Gebieter derer, die arbeiten. Charles-Louis de Montesquieu (#6715) französischer Schriftsteller
Um in der Welt nicht entehrt zu werden, genügt es, nur ein halber Dummkopf und ein halber Schurke zu sein. Charles-Louis de Montesquieu (#6723) französischer Schriftsteller
Wenn ein Mensch im Ruf der Redlichkeit und Menschlichkeit steht, so kommt es vor, dass man ihn ausnutzen möchte; man kommt ihm mit Vorschlägen, die man keinem anderen machen würde. Man zählt auf seine Großmut. Charles-Louis de Montesquieu (#6725) französischer Schriftsteller
Wenn man übrigens ihre Religion näher untersucht, findet man darin eine Art Keim unserer Dogmen. […] Ich hörte von einem Buch ihrer Gelehrten reden, mit dem Titel »Der Triumph der Polygamie«, in welchem ein Gebot der Polygamie für die Christen nachgewiesen wird. Charles-Louis de Montesquieu (#6727) französischer Schriftsteller
Wer mit den Tugenden und Kenntnissen, die er erwirbt, seine Seele vervollkommnet, gleicht den Menschen des Mythos, die alles Sterbliche ablegten, indem sie sich von Ambrosia ernährten. Wer aber das Außerordentliche des Wesens nur auf äußere Eigenschaften gründet, gleicht den Titanen, die sich für Götter hielten, weil sie groß gewachsen waren. Charles-Louis de Montesquieu (#6728) französischer Schriftsteller
Zur Schande der Menschen muss ich es aussprechen: Das Gesetz verbietet unseren Fürsten den Weingenuss; dabei trinken sie ihn in einem Unmaß, das sie aus der Menschheit selbst ausschließt; umgekehrt ist sein Genuss den Christenfürsten erlaubt, und man stellt fest, dass er ihnen in keiner Weise schadet. Charles-Louis de Montesquieu (#6729) französischer Schriftsteller
Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen. Ralph Waldo Emerson (#6732) US-amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist
Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat. Nicolas Chamfort (#6735) französischer Schriftsteller
Es ist ein Zeichen von Mittelmäßigkeit, nur mittelmäßig zu loben. Benjamin Franklin (#6736) nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer
Frieden bedeutet, daß der Mensch aufhört, sich als Wolf seinen Mitmenschen gegenüber zu gebärden. Papst Paul VI. (#6737) 261. Papst der Kirchengeschichte
Als ich jung war, waren alle meine Glieder gelenkig bis auf eins. Jetzt, wo ich alt bin, sind alle meine Glieder steif, bis auf eins. Johann Wolfgang von Goethe (#6738) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Aufschub ist die tödlichste Form der Ablehnung. Winston Churchill (#6741) britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
Wer überlegt, der sucht Bewegungsgründe, nicht zu dürfen. Gotthold Ephraim Lessing (#6742) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung
Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbes ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen. Walther Rathenau (#6743) deutscher Industrieller, Schriftsteller und liberaler Politiker
Wer die Welt nicht von Kind auf gewohnt wäre, müsste über ihr den Verstand verlieren. Das Wunder eines einzigen Baumes würde genügen, ihn zu vernichten. Christian Morgenstern (#6746) deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer
Wenn Ärger im Menschen ist, so macht er selten das Klügste, sondern gewöhnlich das Dümmste. Jeremias Gotthelf (#6748) Schweizer Pfarrer, Erzähler, Epiker und Volksschriftsteller
Alles Wissen und alle Vermehrung unseres Wissens endet nicht mit einem Schlußpunkt, sondern mit Fragezeichen. Hermann Hesse (#6753) deutsch-schweizerischer Lyriker, Essayist, Erzähler und Kritiker
Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann. Jean Guéhenno (#6754) französischer Schriftsteller
Kinder in der heutigen Zeit sind nicht unverantwortlich, wie mit ihnen umgegangen wird ist unverantwortlich. Björn Petermann (#6755) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wenn das Herz schreien möchte, möge das Gesicht in dieser Welt lächeln.
Björn Petermann (#6756) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Auch Schweigen ist eine Form der Unehrlichkeit Björn Petermann (#6758) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Wahrhaftig, der Umgang mit schlechten Büchern ist oft gefährlicher als mit schlechten Menschen. Wilhelm Hauff (#6760)
Der Traum von gestern ist die Wirklichkeit von heute und morgen. Bruce Lee (#6762) deutscher Dramatiker
Der Witz setzt immer ein Publikum voraus. Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten. Für sich allein ist man nicht witzig. Johann Wolfgang von Goethe (#6763) russischer Erzähler und Dramatiker
Der Akrobat ist jemand, der sich den Hals bricht, um den Bauch zu füllen. Ambrose Gwinnet Bierce (#6769) israelischer Dirigent und Pianist, Generalmusikdirektor der Deutschen Staatsoper Berlin
Wenn jemand sagt, er sei im Prinzip mit etwas einverstanden, so denkt er gar nicht daran, es in die Tat umzusetzen. Otto Graf von Bismarck (#6770) englischer Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller, Unicef-Botschafter
Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg: Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit. Baruch de Spinoza (#6772) deutscher Dramatiker
Gesetze verraten nicht das, was ein Volk ist, sondern das, was ihm fremd erscheint. Friedrich Nietzsche (#6775) Schweizer Erzähler
Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer viel gibt. Erich Fromm (#6777) deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können. Mark Twain (#6780) US-amerikanischer Schriftsteller
Wir hoffen immer auf den nächsten Tag, wahrscheinlich erhofft sich der nächste Tag einiges von uns. Ernst R. Hauschka (#6783) dt. Aphoristiker u. Bibliothekar
Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen. Voltaire (#6785) französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller
Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt. Gotthold Ephraim Lessing (#6789) deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung
Wer sich stets zu viel geschont hat, der kränkelt zuletzt an seiner vielen Schonung. Gelobt sei, was hart mach Friedrich Nietzsche (#6792) deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Man sollte nie einer Frau trauen, die einem ihr wirkliches Alter verrät. Eine Frau, die einem das erzählt, würde einem auch alles andere erzählen. Oscar Wilde (#6793) irisch-englischer Schriftsteller
Mische ein bißchen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten! Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches. Quintus Flaccus Horaz (#6795) einer der bedeutendsten römischen Dichter der „Augusteischen Zeit“
Es ist nicht das Beste, die Pferde zu wechseln, solange man den Fluss überquert. Abraham Lincoln (#6797) 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Die Kräfte des Geldes beuten die Nation in Zeiten des Friedens aus und verschwören sich in Zeiten der Not gegen sie. Abraham Lincoln (#6798) 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Ein großer Mensch ist derjenige, der sein Kinderherz nicht verliert. James Legge (#6799) britischer Sinologe und bedeutender Übersetzer klassischer chinesischer Literatur und Philosophie
Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. Bertolt Brecht (#6803) deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Regisseur
Die Hoffnung nährt mich, sie nährt ja die halbe Welt, und ich habe sie mein Lebtag zur Nachbarin gehabt, was wäre sonst aus mir geworden? Ludwig van Beethoven (#6804) deutscher Komponist und Musiker
Begegnet uns jemand, der uns Dank schuldig ist, gleich fällt es uns ein. Wie oft können wir jemand begegnen, dem wir Dank schuldig sind, ohne daran zu denken. Johann Wolfgang von Goethe (#6807) Dichter, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer Klassik
Eine Frau, gleichgestellt, wird überlegen. Sokrates (#6808) griechischer Philosoph
Alle Menschen werden ehrlich geboren und sterben als Betrüger. Luc de Vauvenargues (#6812) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Bedeutende Geister lassen sich durch bedeutende Ämter schnell belehren. Luc de Vauvenargues (#6813) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Bedürftigkeit durchkreuzt unsere Wünsche zwar nicht, aber sie schränkt sie ein. Überfluss vermehrt unsere Bedürfnisse und hilft uns, sie zu befriedigen. Ist man auf seinem Platz, so ist man glücklich. Luc de Vauvenargues (#6814) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Die Vernunft errötet über die Neigungen, über die sie nicht Rechenschaft ablegen kann. Luc de Vauvenargues (#6821) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Eine weise Regierung nimmt auf das Niveau der Untertanen Rücksicht. Luc de Vauvenargues (#6822) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Erfindung ist das einzige Kennzeichen des Genius. Luc de Vauvenargues (#6823) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Es gehört nicht so viel dazu, schlau zu sein, als schlau zu scheinen. Luc de Vauvenargues (#6824) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Es schmeichelt uns, wenn man uns als Mysterium eröffnet, was wir ganz natürlich gedacht haben. Luc de Vauvenargues (#6826) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Hoch Gestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen. Luc de Vauvenargues (#6827) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Höchstes Glück und tiefstes Unglück vermag die Mittelmäßigkeit nicht zu fühlen. Luc de Vauvenargues (#6828) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Klarheit ist die Ehrlichkeit der Philosophen. Luc de Vauvenargues (#6829) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Man urteilt über andere nicht so verschieden wie über sich selbst. Luc de Vauvenargues (#6830) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Vertraulichkeit ist das Lehrjahr des Geistes. Luc de Vauvenargues (#6836) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Wer Großes wagt, setzt unvermeidlich seinen Ruf aufs Spiel. Luc de Vauvenargues (#6839) französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller
Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, anstatt auf öffentliche Rechnung zu leben. Marcus Tullius Cicero (#6842) römischer Politiker, Anwalt und Philosoph
Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können. Abraham Lincoln (#6843) 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
Ruhm bedeutet vor allem, dass man im richtigen Zeitpunkt stirbt. Alfred Polgar (#6844) österreichischer Schriftsteller und Kritiker
Jung zu sein ist ein Fehler, der sich mit jedem Tag bessert. Theodor Heuss (#6845) deutscher Politiker
Zur Leidensfähigkeit:
Wer im Dunkeln sehen will, muß das Licht aus lassen! Thomas Lutter (#6848)
Ich wäre nicht so traurig, wenn ich nicht wüsste alles erreichen zu können. Björn Petermann (#6852) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Auch wer nicht an Engel glaubt, kann für andere ein Engel sein. Gudrun Zydek (#6853) Deutsche Schriftstellerin, Lyrikerin und Aphoristikerin
Bin ich erfüllt von wahrer Liebe, ist der Körper einer Frau ein heiliges Gefäß. Der glücklichste Mann ist, der dies erfährt, denn näher kann man an Gott nicht heranrücken! Thomas Lutter (#6855)
Er steht vor einem Spiegel, mit abgezogener Haut.
Wie sehr sich seine Seele ob dieses Anblicks graut'.
Denn tief im Leib ist's dunkel und umso mehr erschrickt
ein jeder "gute" Mensch , wenn er sein Innerstes erblickt! Thomas Lutter (#6858)
Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen. Thomas Mann (#6861) dt. Schriftsteller
Das Argument gleicht dem Schuss einer Armbrust - es ist gleichermassen wirksam, ob ein Riese oder ein Zwerg geschossen hat. Sir Francis Bacon (#6864)
Viele Frauen wissen nicht, was sie wollen, aber sie sind fest entschlossen, es zu bekommen. Sir Peter Ustinov (#6867) englischer Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller, Unicef-Botschafter
Mann: die beliebteste von allen Erfindungen, die der Frau die Arbeit erleichtern oder ersparen soll. Oscar Wilde (#6868) irisch-englischer Schriftsteller
Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig, doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch. Die Sprache der Tiere ist begrenzt, aber was sie damit zum Ausdruck bringen, ist wichtig, nützlich und ehrlich. Jede kleine Ehrlichkeit ist besser als eine große Lüge. Leonardo da Vinci (#6869) Maler, Bildhauer, Architekt, Musiker, Anatom, Mechaniker, Ingenieur, Naturphilosoph und Erfinder in der Renaissance
Einige Zeit ist es her, als ich das Licht zum ersten Mal erblickte. Ob ich dazu bestimmt war zu sterben? ..jeden Tag? wieder und wieder? Iman Gerowgan (#6870)
Wir alle leben auf dem gleichen Planeten. Und doch.. soviele in ganz anderen Welten. Iman Gerowgan (#6871)
Eine gewisse Stumpfheit des Geistes scheint aber eine notwendige Eigenschaft, wenn nicht jedes aktiven Menschen, so doch jedes ernsthaften Geldsammlers zu sein Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6873) bedeutender russischer Schriftsteller
Um Vollkommenheit zu erreichen, muss man erst vieles nicht begriffen haben! Begreifen wir zu schnell, so begreifen wir wahrscheinlich nicht gründlich Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6874) bedeutender russischer Schriftsteller
Einem wirklich Gottlosen bin ich in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet. Statt seiner bin ich nur dem Ruhelosen begegnet Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6877) bedeutender russischer Schriftsteller
Das Leben ist ein Paradies, und alle sind wir im Paradiese, wir wollen es nur nicht wahrhaben; wenn wir es aber wahrhaben wollten, so würden wir morgen im Paradiese sein. Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6882) bedeutender russischer Schriftsteller
Ich habe mich wohl schon tausendmal über diese Fähigkeit des Menschen gewundert, das höchste Ideal neben der niedrigsten Gemeinheit in seiner Seele hegen zu können, und beides mit vollkommener Aufrichtigkeit. Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6885) bedeutender russischer Schriftsteller
Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort im selben Augenblick. Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6888) bedeutender russischer Schriftsteller
Alles ist gut, alles. Für alle die ist es gut, die da wissen, dass alles gut ist. Wenn sie wüssten, dass sie es gut haben, dann hätten sie es gut, aber so lange sie das nicht wissen, so lange werden sie es auch nicht haben. Das ist der ganze Gedanke, der ganze Sinn, einen weiteren gibt es überhaupt nicht!\" Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6889) bedeutender russischer Schriftsteller
Ein soundso großer Prozentsatz, sagt man, muß im Jahr […] irgendwohin […] abgehen, wohl zum Teufel, damit die übrigen frisch bleiben und man sie nicht stört. Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6892) bedeutender russischer Schriftsteller
Mit der Logik allein ist die menschliche Natur nicht zu besiegen. Die Logik sieht drei Möglichkeiten, dabei gibt es ihrer eine Million! Fjodor Michailowitsch Dostojewski (#6903) bedeutender russischer Schriftsteller
Leben ist, wenn man sich zwischen Espresso und Lambrusco entscheiden kann und beides nimmt. Björn Petermann (#6906) deutscher Hobbyphilosoph, Träumer und Denker
Man sollte stets erwägen, dass eine Beleidigung nicht nach dem Maßstab dessen, der sie zufügt, beurteilt werden darf, sondern nach der Empfindung dessen, der sie empfängt. Joseph Addison (#6910) englischer Dichter, Politiker und Journalist
Niemand ist so unglücklich wie ein Idol, das sich selbst überlebt hat Joseph Addison (#6911) englischer Dichter, Politiker und Journalist
Noch jetzt, scheint mir, tret ich auf klassischen Boden. Joseph Addison (#6912) englischer Dichter, Politiker und Journalist
Sieh, wie friedlich ein Christ sterben kann. Joseph Addison (#6913) englischer Dichter, Politiker und Journalist
Wir tun immer etwas für die Nachwelt; gern würde ich sehen, dass die Nachwelt einmal für uns etwas tut. Joseph Addison (#6914) englischer Dichter, Politiker und Journalist
Von weitem sieht eine Ehe außerordentlich einfach aus. Hans Fallada (#6916) deutscher Schriftsteller
 Johann Christoph Friedrich von Schiller [Anzeigen]
1759 - 1805
deutscher Dichter und Dramatiker
Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_von_Schiller
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 Friedrich Nietzsche [Anzeigen]
1844 -1900
deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Informationen:
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 Ulrich Beck [Anzeigen]
*1944
deutscher Professor für Soziologie
Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Beck
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 Christian Friedrich Hebbel [Anzeigen]
1813 - 1863
deutscher Dramatiker
Informationen:
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 Richard Gerlach [Anzeigen]
1899 - 1973
eutscher Zoologe, Schriftsteller und Völkerkundler
Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Gerlach
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 Friedrich II., der Große [Anzeigen]
1712 - 1786
preußischer König
Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_II._%28Preu%C3%9Fen%29
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 Rhodesisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 André Malraux, eigentlich André Berger [Anzeigen]
1901 - 1976
ranzösischer Kulturminister, Kunstwissenschaftler und Romancier
Informationen:
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 Paul Johannes Tillich [Anzeigen]
1886 - 1965
deutsch-US-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph
Informationen:
1956 den Hansischen Goethe-Preis
1961 Große Verdienstkreuz mit Stern des Bundesverdienstkreuzes
1962 wurde er in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet
http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Johannes_Tillich
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 Friedrich Oetinger [Anzeigen]
1702-82
dt. luth. Theologe
Informationen:
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 Heinrich Zille [Anzeigen]
1858 - 1929
Berliner Zeichner und Photograf
Informationen:
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 Paul Johannes Tillich [Anzeigen]
1886 - 1965
deutsch-US-amerikanischer evangelischer Theologe und Religionsphilosoph
Informationen:
1962 Friedenspreis des deutschen Buchhandels
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 Sprichwörter [Anzeigen]
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Informationen:
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 Erich Lejeune [Anzeigen]
deutscher Unternehmer und Autor
Informationen:
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 Dr.phil Manfred Hinrich [Anzeigen]
*1926
deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller
Informationen:
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 Französisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Afrikanisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Arabisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Asiatisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Chinesisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Fernöstliche Weisheit [Anzeigen]
Informationen:
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 Deutsches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Karl Friedrich Bessel [Anzeigen]
Informationen:
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 Erich Bischoff [Anzeigen]
Erforscher der Kabbalah, 1920
Informationen:
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 Finnisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Dänisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Griechisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Schwedisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Ukrainisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Englisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Polnisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Irisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Estnisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Bulgarisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Erich Limpach [Anzeigen]
1899 - 1965
deutscher Dichter, Schriftsteller und Aphoristiker
Informationen:
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 Karl Heinrich Waggerl [Anzeigen]
1897 - 1973
österreichischer Dichter und Erzähler
Informationen:
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 Manfred Hinrich [Anzeigen]
*1926
Dr. phil., deutscher Philosoph, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller
Informationen:
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 Amerikanisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Türkisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Armenisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Spanisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Russisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Hebräisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 f.richter [Anzeigen]
1963
Concept-Künstler mit Schreiballüren.
Informationen:
http://www.4d-screen.de
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 Dietrich Bonhoeffer [Anzeigen]
1906-1945
deutscher evang. Theologe und Widerstandskämpfer
Informationen:
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 Heinrich Mann [Anzeigen]
1871-1950
deutscher Schriftsteller
Informationen:
eigentlich: Luiz Heinrich Mann
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 Karl Friedrich Wilhelm Wander [Anzeigen]
1803-1879
deutscher Pädagoge
Informationen:
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 Richard Wetz [Anzeigen]
1875-1935
deutscher Komponist, Kapellmeister, Musikpädagoge und Musikschriftsteller
Informationen:
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 Michael Rumpf [Anzeigen]
*1948
Essayist, Aphoristiker, Übersetzer, stellv. Schulleiter
Informationen:
Geboren in Heidelberg
Promotion über Walter Benjamin
Mitherausgeber der Zeitschrift ZENO
Veröffentlichungen:
1997 - Gefühlsgänge
2002 - Die Unruhe der Einzelheiten
2004 - Querlinien
2006 - Ausgelöst
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 Erich Kästner [Anzeigen]
1899-1974
deutscher Schriftsteller
Informationen:
Der Autor (oder dessen Nachlassverwalter) wünscht, im Internet nicht zitiert zu werden.
Nähere Informationen hierzu:
http://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Erich_K%C3%A4stner
http://www.martinschlu.de/editorials/editorial24.htm
Laut Regelschutzfrist werden die Zitate ab 01.01.2045 frei zur Verfügung stehen.
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 Erich Fromm [Anzeigen]
1900-1980
deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
Informationen:
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 Richard Nixon [Anzeigen]
1913-1994
US-amerikanischer Politiker
Informationen:
eigentlich: Richard Millhous Nixon
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 Erich Mühsam [Anzeigen]
1878-1934
deutscher Schriftsteller und Anarchist
Informationen:
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 Heinrich IV. von Frankreich [Anzeigen]
1553-1610
französischer König
Informationen:
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 Friedrich Karl Franz Hecker [Anzeigen]
1811 - 1881
deutsch US-amerikanischer Politiker und Revolutionär
Informationen:
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 Richard Brinsley Sheridan [Anzeigen]
1751-1816
irischer Dramatiker und Politiker
Informationen:
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 Christian Dietrich Grabbe [Anzeigen]
1801-1836
deutscher Dramatiker
Informationen:
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 Michail Bakunin [Anzeigen]
1814-1876
russischer Sozialist und Anarchist
Informationen:
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 Friedrich Engels [Anzeigen]
1820-1895
deutscher Politiker, Ökonom, Philosoph und Sozialist
Informationen:
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 Albanisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Australisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Belgisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Bosnisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Brasilianisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
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 Chilenisches Sprichwort [Anzeigen]
Informationen:
Sprichwörter aus Chile
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 Dänische Sprichwörter [Anzeigen]
Informationen:
Sprichwörter aus Dänemark
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 Estnische Sprichwörter [Anzeigen]
Informationen:
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 Friedrich Spielhagen [Anzeigen]
1829-1911
deutscher Schriftsteller
Informationen:
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 Johann Heinrich Daniel Zschokke [Anzeigen]
1771-1848
deutscher Schriftsteller und Pädagoge
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Jiddisch (aus ostjidd. jidisch [ייִדיש] für „jüdisch”; im 19. Jh. als yiddish ins Englische entlehnt und daraus Anfang des 20. Jh. als jiddisch ins Deutsche zurück übernommen) ist eine westgermanische Sprache mit semitischen und slawischen Elementen, die ursprünglich in hebräischen Schriftzeichen geschrieben wurde.[1]. Jiddisch ging zur Zeit des Hochmittelalters aus dem Mittelhochdeutschen hervor und ist allgemein auch heute noch der deutschen Sprache und deren Mundarten sehr nahe. Es wird von etwa drei Millionen Menschen, größtenteils Juden, auf der ganzen Welt gesprochen.
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25. Dezember 1813
deutscher Dichter, Arzt und Politiker
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http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Weber
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 Fjodor Michailowitsch Dostojewski [Anzeigen]
30.10.1821
russischer Dichter
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Teil/Testament: NA | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 57
Wenn du mit deinem Gegner zu Gericht gehst, bemühe dich auf dem Weg, von ihm loszukommen. Lukas 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 005 | Vers: 009
Wer Geld liebt, wird Geldes nimmer satt; und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben. Das ist auch eitel. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 005 | Vers: 011
Wer arbeitet, dem ist der Schlaf süß, er habe wenig oder viel gegessen; aber die Fülle des Reichen lässt ihn nicht schlafen. Prediger 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9
Michael aber, der Erzengel, da er mit dem Teufel stritt und mit ihm redete über den Leichnam Mose's, wagte er das Urteil der Lästerung nicht zu fällen, sondern sprach: Der HERR strafe dich! Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 1
Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 2
Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 34
Darum sorget nicht für den anderen Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 13
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 4
. . . auf dass dein Almosen verborgen sei; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 3
Wenn du aber Almosen gibst, so lass deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, . . . Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 39
Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 21
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten. Wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 28
Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon die Ehe mit ihr gebrochen in seinem Herzen. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 15
Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 10
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 14
Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 5
Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 11
Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich auch nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen: der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 3
Und er ist der, von dem der Prophet Jesaja gesagt hat und gesprochen: "Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg und machet richtig seine Steige." Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 28 | Vers: 20
. . . und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 24
Und weiter sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, denn dass ein Reicher ins Reich Gottes komme. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 34
Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 18
Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 17
Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 3
Was siehest du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 28
Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 26
Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 25
Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn die Speise? Und der Leib mehr denn die Kleidung? Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 24
Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 15
Wo ihr aber den Menschen ihre Fehler nicht vergebet, so wird euch euer Vater eure Fehler auch nicht vergeben. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 18
Aber Jesus sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott. Markus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 140 | Vers: 38
Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallet! Denn der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach. Markus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 34
Und um die neunte Stunde rief Jesus laut und sprach: Eli, Eli, lama asabthani? Das ist verdolmetscht: Mein Gott, warum hast du mich verlassen? Markus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 24
Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, dass ihr's empfangen werdet, so wird's euch werden. Markus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 39
Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich, und es ward eine große Stille. Markus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8
Ich taufe euch mit Wasser, aber er wird euch mit dem heiligen Geist taufen. Markus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 25
Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem wird man nehmen, auch was er hat. Markus 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 7 | Vers: 28
Du mein liebes Kind, das ich neun Monden unter meinem Herzen getragen, und drei Jahre gesäugt und mit großer Mühe auferzogen habe, erbarme dich doch über mich! Siehe an Himmel und Erde und alles, was darinnen ist; dies hat Gott alles aus nichts gemacht, und wir Menschen sind auch so gemacht. Makkabäer 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 6
Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn und sagt zu diesem Maulbeerbaum: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer! so wird er euch gehorsam sein. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 23 | Vers: 34
Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Und sie teilten seine Kleider und warfen das Los darum. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 23 | Vers: 29
Denn siehe, es wird die Zeit kommen, in welcher man sagen wird: Selig sind die Unfruchtbaren und die Leiber, die nicht geboren haben, und die Brüste, die nicht gesäugt haben! Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 20
Desselbigengleichen auch den Kelch, nach dem Abendmahl und sprach: Das ist der Kelch, das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 15
Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Osterlamm mit euch zu essen, ehe denn ich leide. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 6
Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 11
Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 50
Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollendet werde! Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 46
Und weh auch euch Schriftgelehrten! Denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und ihr rühret sie nicht mit einem Finger an. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 49
Ich bin gekommen, dass ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon! Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 50
Da aber Jesus das hörte, antwortete er ihm und sprach: Fürchte dich nicht; glaube nur, so wird sie gesund! Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 47
Deshalb sage ich dir: Ihr sind viele Sünden vergeben, denn sie hat viel geliebt; welchem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 31
Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 37
Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt; Vergebet, so wird euch vergeben. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 27
Aber ich sage euch, die ihr zuhöret: Liebet eure Feinde; tut denen wohl, die euch hassen. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 29
Und wer dich schlägt auf einen Backen, dem biete den anderen auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem wehre nicht auch den Rock. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 10
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; . . . Lukas 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 37
Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 41
Was siehest Du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst Du nicht gewahr. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 20
Und er hob seine Augen über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer. Lukas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 114 | Vers: 2
In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 22
Und ihr habt auch nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 9
Es ist noch um ein kleines, so wird mich die Welt nicht mehr sehen; ihr aber sollt mich sehen; denn ich lebe, und ihr sollt auch leben. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 6
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 34
Ein neu Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe, auf dass auch ihr einander liebhabet. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 15
Es war aber nahe das Ostern der Juden; und es gingen viele aus der Gegend hinauf gen Jerusalem vor Ostern, dass sie sich reinigten. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 7
Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 12
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 7
Als sie nun anhielten, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 34
Jesus antwortete Ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 38
Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 56
Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 35
Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 21
Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, dass seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 29
Des andern Tages sieht Johannes Jesu zu ihm kommen und spricht: "Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!" Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 20
Wer Arges tut, der hasst das Licht und kommt nicht an das Licht, auf dass seine Werke nicht gestraft werden. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 14
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 21 | Vers: 4
Da es aber jetzt Morgen war, stand Jesus am Ufer; aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. Johannes 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 33
Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 57 | Vers: 20
Aber die Gottlosen sind wie ein ungestümes Meer, das nicht still, sein kann, und dessen Wellen Kot und Unflat auswerfen. Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 55 | Vers: 8
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr; Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 43 | Vers: 4
Weil du so wert bist vor meinen Augen geachtet, musst du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb; darum gebe ich Menschen an deine Statt und Völker für deine Seele. Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 43 | Vers: 2
Denn so du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht sollen ersäufen; und so du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 41 | Vers: 24
Siehe, ihr seid aus nichts, und euer Tun ist auch aus nichts; und euch wählen ist ein Greuel. Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 26 | Vers: 17
Gleichwie eine Schwangere, wenn sie schier gebären soll, sich ängstet und und schreit in ihren Schmerzen: So geht's uns auch, Herr, vor deinem Angesicht. Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 7
Nun ruht doch alle Welt und ist still und jauchzt fröhlich. Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 2
Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der Herr ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil. Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 20
Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen. Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 43 | Vers: 1
Und nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 21 | Vers: 4
Mein Herz zittert, Grauen hat mich betäubt; ich habe in der lieben Nacht keine Ruhe davor. Jesaja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 8
Mein Erbe ist mir geworden wie ein Löwe im Walde und brüllt wider mich; darum bin ich ihm gram geworden. Jeremia 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 48 | Vers: 40
Denn so spricht der Herr: Siehe, er fliegt daher wie ein Adler und breitet seine Flügel aus über Moab. Jeremia 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 24
Züchtige mich, Herr, - doch mit Maßen und nicht in deinem Grimm, auf dass du mich nicht aufreibst. Jeremia 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 49 | Vers: 16
Dein Trotz und deines Herzens Hochmut hat dich betrogen, weil du in Felsenklüften wohnst und hohe Gebirge innehast. Wenn du denn gleich dein Nest so hoch machtest wie der Adler, dennoch will ich dich von dort herunterstürzen, spricht der Herr. Jeremia 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 15
Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und so er hat Sünden getan, werden sie ihm vergeben sein. Jakobus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 4
Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, dass der Welt Freundschaft Gottes Feindschaft ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein. Jakobus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 3
. . . ihr bittet, und nehmet nicht, darum dass ihr übel bittet, nämlich dahin, dass ihr's mit euren Wolllüsten verzehret. Jakobus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 2
Ihr seid begierig, und erlangt's damit nicht; ihr hasset und neidet, und gewinnet damit nichts; ihr streitet und krieget. Ihr habt nicht, darum dass ihr nicht bittet; . . . Jakobus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 1
Woher kommt Streit und Krieg unter euch? Kommt's nicht daher: aus euren Wollüsten, die da streiten in euren Gliedern? Jakobus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 20
Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist. Jakobus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 24
So sehet ihr nun, dass der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. Jakobus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 2
Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind mottenfräßig geworden. Jakobus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 17
Denn wer da weiß Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde. Jakobus 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2
Er küsse mich mit mit dem Kusse seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein. Hoheslied 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 7
. . . dass auch viele Wasser nicht mögen die Liebe auslöschen noch die Ströme ertränken. Wenn einer alles Gut in seinem Hause um die Liebe geben wollte, so gölte alles nichts. Hoheslied 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 6
Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz und wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer ist fest wie die Hölle. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn, . . . Hoheslied 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 11
Die Wolken beschwert er mit Wasser, und durch das Gewölk bricht sein Licht. Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 5
Gott donnert mit seinem Donner wunderbar und tut große Dinge und wird doch nicht erkannt. Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 32 | Vers: 20
Ich muss reden, dass ich mir Luft mache; ich muss meine Lippen auftun und antworten. Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 30 | Vers: 26
Ich wartete des Guten, und es kommt das Böse; ich hoffte aufs Licht, und es kommt Finsternis. Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 7
Ein Baum hat Hoffnung, wenn er schon abgehauen ist, dass er sich wieder erneue, und seine Schößlinge hören nicht auf. Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 19
So wäre ich, als die nie gewesen sind, von Mutterleibe zum Grabe gebracht. Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 18
Warum hast du mich aus Mutterleib kommen lassen? Ach, dass ich wäre umgekommen und mich nie ein Auge gesehen hätte! Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 12
Warum hat man mich auf den Schoß gesetzt? Warum bin ich mit Brüsten gesäugt? Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 21
. . . und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen; der Name des Herrn sei gelobt! Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 40 | Vers: 7
Gürte wie ein Mann deine Lenden; ich will dich fragen, lehre mich! Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 38 | Vers: 11
. . . und sprach: Bis hierher sollst Du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen. Hiob 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 26
War ich nicht glückselig? War ich nicht fein stille? Hatte ich nicht gute Ruhe? Und es kommt solche Unruhe! Hiob 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 10
Denn wer zu seiner Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken gleichwie Gott von seinen. Hebräer 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 16
Und nun, was verziehest du? Stehe auf und lass dich taufen und abwaschen deine Sünden und rufe an den Namen des Herrn! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 38
Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 20
Etliche schrieen so, etliche ein anderes, und die Gemeinde war irre, und die meisten wussten nicht, warum sie zusammengekommen waren." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 16
Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 28
Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 30
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 57
Und sie ärgerten sich an ihm. Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn in seinem Vaterland und in seinem Hause. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 11
Was zum Munde eingeht, das verunreinigt den Menschen nicht; sondern was zum Munde ausgeht, das verunreingt den Menschen. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 20
Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 24 | Vers: 28
Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 24 | Vers: 42
Darum wachet; denn ihr wisset nicht, welche Stunde euer Herr kommen wird. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 25 | Vers: 40
Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 26 | Vers: 73
Und über eine kleine Weile traten hinzu, die dastanden, und sprachen zu Petrus: Wahrlich du bist auch einer von denen; denn deine Sprache verrät dich. Matthäus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 16
Wenn ihr fastet, sollt ihr nicht sauer sehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Angesicht, auf dass sie vor den Leuten scheinen mit ihrem Fasten. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin. Matthäus 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 3 | Vers: 19
Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis dass du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 5 | Vers: 9
Man drücke die Leute mit Arbeit, dass sie zu schaffen haben und sich nicht kehren an falsche Rede. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 6 | Vers: 24
Der Herr segne dich und behüte dich; . . . Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 6 | Vers: 25
. . . der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; . . . Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 6 | Vers: 26
. . . der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 23 | Vers: 12
Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun; aber des siebenten Tages sollst du feiern, auf dass dein Ochs und Esel ruhen und deiner Magd Sohn und der Fremdling sich erquicken. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 25 | Vers: 4
Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 1 | Vers: 3
Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 1 | Vers: 16
Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleine Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 2 | Vers: 18
Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 3 | Vers: 7
Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürze. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 3 | Vers: 15
Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und deinem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 4 | Vers: 9
Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 19 | Vers: 26
Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 5
Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 7
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 13
Du sollst nicht töten. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 14
Du sollst nicht ehebrechen. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 15
Du sollst nicht stehlen. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 33 | Vers: 11
Der Herr aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. Und wenn er wiederkehrte zum Lager, so wich sein Diener Josua, der Sohn Nuns, der Jüngling, nicht aus der Hütte. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 19 | Vers: 18
Du sollst nicht rachgierig sein noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin dein Herr. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 33 | Vers: 55
Werdet ihr aber die Einwohner des Landes nicht vertreiben vor eurem Angesicht, so werden euch die, so ihr übrigbleiben lasst, zu Dornen werden in euren Augen und zu Stacheln in euren Seiten und werden euch drängen in dem Lande, darin ihr wohnet. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 5 | Vers: 4
Er hat von Angesicht zu Angesicht mit euch aus dem Feuer auf dem Berge geredet. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 17 | Vers: 17
Er soll auch nicht viele Weiber nehmen, dass sein Herz nicht abgewandt werde, und soll auch nicht viel Silber und Gold sammeln. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 28 | Vers: 35
Der Herr wird dich schlagen mit bösen Drüsen an den Knieen und Waden, dass du nicht kannst geheilt werden, von den Fußsohlen an bis auf den Scheitel. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 32 | Vers: 5
Die verkehrte und böse Art fällt von ihm ab; sie sind Schandflecken und nicht seine Kinder. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 32 | Vers: 35
Die Rache ist mein; ich will vergelten. Zu seiner Zeit soll ihr Fuß gleiten; denn die Zeit ihres Unglücks ist nahe, und was über sie kommen soll, eilt herzu. Mose 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 34 | Vers: 10
Und es stand hinfort kein Prophet in Israel auf wie Mose, den der Herr erkannt hätte von Angesicht zu Angesicht . . . Mose 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8
Ich bin das A und O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige. Offenbarung 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 16
Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus deinem Munde. Offenbarung 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 8
Darum werden ihre Plagen auf einen Tag kommen: Tod, Leid und Hunger; mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der sie richten wird. Offenbarung 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 21
Und ein starker Engel hob einen großen Stein auf wie einen Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: Also wird mit einem Sturm verworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden. Offenbarung 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 7
Siehe, ich komme bald. Selig ist, der da hält die Worte der Weissagung in diesem Buch. Offenbarung 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 13
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte. Offenbarung 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 20
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. Offenbarung 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 3 | Vers: 8
Endlich aber seid allesamt gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, freundlich. Petrus 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 13
Ein armes Kind, das weise ist, ist besser denn ein alter König, der ein Narr ist und weiß sich nicht gut zu hüten. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 9
Wer Geld liebt, wird Geldes nimmer satt; und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben. Das ist auch eitel. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 16
Da sprach ich: "Weisheit ist ja besser denn Stärke; doch wird des Armen Weisheit verachtet und seinen Worten nicht gehorcht." Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 8
Wenn ein Mensch viele Jahre lebt, so sei er fröhlich in ihnen allen und gedenke der finstern Tage, dass ihrer viel sein werden; denn alles, was kommt, ist eitel. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 9
So freu dich, Jüngling, in deiner Jugend und lass dein Herz guter Dinge sein in deiner Jugend. Tue, was dein Herz gelüstet und deinen Augen gefällt, und wisse, daß dich Gott um dies alles wird vor Gericht führen. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 11
Wer arbeitet, dem ist der Schlaf süß, er habe wenig oder viel gegessen; aber die Fülle des Reichen lässt ihn nicht schlafen. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1
Ein jegliches hat eine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 2
Da lobte ich die Toten, die schon gestorben waren, mehr denn die Lebendigen, die noch das Leben hatten; . . . Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 3
. . . und besser denn alle beide ist, der noch nicht ist und des Bösen nicht innewird, das unter der Sonne geschieht. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 4
Es ist besser, Du gelobest nichts, denn dass du nicht hältst, was du gelobest. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 3
Wenn einer gleich hundert Kinder zeugte und hätte so langes Leben, dass er viele Jahre überlebte, und seine Seele sättigte sich des Guten nicht und bliebe ohne Grab, von dem spreche ich, dass eine unzeitige Geburt besser sei denn er. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 4
Denn in Nichtigkeit kommt sie und, und in Finsternis fährt sie dahin, und ihr Name bleibt in Finsternis bedeckt, . . . Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 5
. . . auch hat sie die Sonne nicht gesehen noch gekannt; so hat sie mehr Ruhe denn jener. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 16
Sei nicht allzu gerecht und nicht allzu weise, dass du dich nicht verderbest. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 20
Denn es ist kein Mensch so gerecht auf Erden, dass er Gutes tue und nicht sündige. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 11
Ein Schwätzer ist nichts Besseres als eine Schlange, die ohne Beschwörung sticht. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 14
Wer auf den Wind achtet, der sät nicht; und wer auf die Wolken sieht, der erntet nicht. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 14
Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 100 | Vers: 17
Wohl dir, Land, dessen König edel ist, und dessen Fürsten zu rechter Zeit speisen, zur Stärke und nicht zur Lust! Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 7
Es ist das Licht süß, und den Augen lieblich, die Sonne zu sehen. Prediger 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 10 | Vers: 2
Weil der Gottlose Übermut treibt, muss der Elende leiden; sie hängen sich aneinander und erdenken böse Tücke. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 10 | Vers: 7
Sein Mund ist voll Fluchens, Falschheit und Trugs; seine Zunge richtet Mühe und Arbeit an. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 18 | Vers: 12
Sie umgeben mich wie Bienen; aber sie erlöschen wie ein Feuer in Dornen; im Namen des Herrn will ich sie zerhauen. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 23 | Vers: 1
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 27 | Vers: 1
Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten! Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen! Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 31 | Vers: 24
Liebet den Herrn, alle seine Heiligen! Die Gläubigen behütet der Herr und vergilt reichlich dem, der Hochmut übt. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 34 | Vers: 11
Reiche müssen darben und hungern; aber die den Herrn suchen, haben keinen Mangel an irgendeinem Gut. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 37 | Vers: 21
Der Gottlose borgt und bezahlt nicht; der Gerechte aber ist barmherzig und gibt. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 39 | Vers: 3
Ich bin verstummt und still und schweige der Freuden und muss mein Leid in mich fressen. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 55 | Vers: 23
Wirf dein Anliegen auf den Herrn; der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 69 | Vers: 11
Und ich weine und faste bitterlich; und man spottet mein dazu. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 83 | Vers: 2
Gott, schweige doch nicht also und sei doch nicht so still; Gott, halt doch nicht so inne! Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 90 | Vers: 10
Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und wenn's köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 112 | Vers: 5
Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leihet und richtet seine Sachen aus, dass er niemand Unrecht tue! Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 128 | Vers: 2
Du wirst dich nähren deiner Hände Arbeit; wohl dir, du hast es gut. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 138 | Vers: 7
Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst du mich und streckst deine Hand über den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 21 | Vers: 14
Herr, erhebe dich in deiner Kraft, so wollen wir singen und loben deine Macht. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 1 | Vers: 1
Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, da die Spötter sitzen, . . . Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 1 | Vers: 3
Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht; und was er macht, das gerät wohl. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 6 | Vers: 2
Ach Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm! Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 17 | Vers: 5
Erhalte meinen Gang auf deinen Fußsteigen, dass meine Tritte nicht gleiten. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 18 | Vers: 33
Gott rüstet mich mit Kraft und macht meine Wege ohne Tadel. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 22 | Vers: 13
Große Farren haben mich umgeben, gwaltige Stiere haben mich umringt. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 26 | Vers: 6
Ich wasche meine Hände in Unschuld und halte mich, Herr, zu deinem Altar, . . . Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 34 | Vers: 14
Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, dass sie nicht Trug reden. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 37 | Vers: 8
Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, erzürne dich nicht, dass du nicht auch übel tust. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 37 | Vers: 37
Bleibe fromm und halte dich recht; solchem wird's zuletzt wohl ergehen. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 41 | Vers: 5
Ich sprach: Herr, sei mir gnädig, heile meine Seele; denn ich habe an dir gesündigt. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 60 | Vers: 13
Schaff uns Beistand in der Not; denn Menschenhilfe ist nichts nütze. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 119 | Vers: 24
Ich habe Lust zu deinen Zeugnissen, die sind meine Ratsleute. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 73 | Vers: 8
Sie achten alles für nichts und reden übel davon und reden und lästern hoch her. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 73 | Vers: 13
Soll es denn umsonst sein, dass mein Herz unsträflich lebt und ich meine Hände in Unschuld wasche, - . . . Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 73 | Vers: 14
. . . und bin geplagt täglich, und meine Strafe ist alle Morgen da?" Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 3 | Kapitel: 86 | Vers: 11
Weise mir, Herr deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 91 | Vers: 11
Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 94 | Vers: 2
Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen! Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 104 | Vers: 16
wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 4 | Kapitel: 140 | Vers: 11
Er wird Strahlen über sie schütten; er wird sie mit Feuer tief in die Erde schlagen, dass sie nicht mehr aufstehen. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 118 | Vers: 6
Der Herr ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht. Was können mir Menschen tun? Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 118 | Vers: 12
Sie umgeben mich wie Bienen; aber sie erlöschen wie ein Feuer in Dornen; im Namen des Herrn will ich sie zerhauen. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 118 | Vers: 24
Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasset uns freuen und fröhlich darinnen sein. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 121 | Vers: 7
Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 132 | Vers: 14
Dies ist meine Ruhe ewiglich, hier will ich wohnen; denn es gefällt mir wohl. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 133 | Vers: 1
Siehe, wie fein und lieblich ist's, dass Brüder einträchtig beieinander wohnen! Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 5 | Kapitel: 139 | Vers: 3
Denn Du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 18 | Vers: 33
Gott rüstet mich mit Kraft und macht meine Wege ohne Tadel. Psalm 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 2 | Vers: 30
Darum spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe geredet, dein Haus und deines Vaters Haus sollten wandeln vor mir ewiglich. Aber nun spricht der Herr: Es sei fern von mir! sondern wer mich ehret, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden. Samuel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 16 | Vers: 7
Aber der Herr sprach zu Samuel: Siehe nicht an seine Gestalt noch seine große Person; ich habe ihn verworfen. Denn es geht nicht, wie ein Mensch sieht: ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an. Samuel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 22 | Vers: 33
Gott stärkt mich mit Kraft und weist mir einen Weg ohne Tadel. Samuel 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 35
Sei gern bei den Alten; und wo ein weiser Mann ist, zu dem halte dich. Höre gern jegliches Wort Gottes, und merke die guten Sprüche der Weisheit. Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 8
Das ist ein böser Mensch, der nicht sehen mag, dass man den Leuten Gutes tut, sondern wendet sein Angesicht weg und erbarmt sich niemands. Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 27
Denn wer sich gern in Gefahr gibt, kommt um darin. Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 24
Liebes Kind, gehorche meiner Lehre und verachte nicht meinen Rat. Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 22
Der Mensch ist nicht böse geschaffen, . . . Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 21 | Vers: 2
Fliehe vor der Sünde wie vor einer Schlange; denn so du ihr zu nahe kommst, sticht sie dich. Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 29 | Vers: 29
Es ist besser geringe Nahrung unter einem bretternen eigenen Dach denn köstlicher Tisch unter den Fremden. Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 29 | Vers: 30
Und wo einer fremd ist, darf er sein Maul nicht auftun; . . . Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 8
Ein jeglicher Ratgeber will raten; aber etliche raten zu ihrem eigenen Nutzen. Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 9
Darum hüte dich vor dem Ratgeber; bedenke zuvor, was sein Vorteil sei. Denn er gedenkt vielleicht, sich selbst zu raten, und will dich's wagen lassen . . . Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 10
. . . und spricht, du seist auf der rechten Bahn; und er steht gleichwohl wider dich und merkt, wie es dir geraten will. Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 11
Halte keinen Rat mit dem, der einen Argwohn zu dir hat, und nimm nicht zu Rat, die dich neiden, - . . . Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 12
. . . gleich als wenn du ein Weib um Rat fragst, wie man ihrer Feindin freundlich sein soll, oder einen Verzagten, wie man kriegen soll, oder einen Kaufmann, wie hoch er deine Ware gegen seine achten wolle, oder einen Käufer, wie teuer du geben sollst, . . . Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 14
. . . oder einen Taglöhner, der nirgend ansässig ist, wie man die Arbeit zu Ende bringen soll, oder einen trägen Hausknecht, wie man viel vor sich bringen könne. Solche Leute nimm nicht zu Rat, . . . Sirach 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 37 | Vers: 15
. . . sondern halte dich stets zu gottesfürchtigen Leuten, da du weißt, dass sie Gottes Gebote halten, . . . Sirach 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 13
Die Furcht des Herrn hasst das Arge, die Hoffart, den Hochmut und bösen Weg; und ich bin feind dem verkehrten Mund. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 12
Die Hoffnung, die sich verzieht, ängstet das Herz; wenn's aber kommt, was man begehrt, das ist wie ein Baum des Lebens. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 17
Es ist besser ein Gericht Kraut mit Liebe, denn ein gemästeter Ochse mit Hass. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 27 | Vers: 1
Rühme dich nicht des morgigen Tages; denn du weißt nicht, was heute sich begeben mag. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8
Mein Kind, gehorche der Zucht deines Vaters, und verlass nicht das Gebot deiner Mutter. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10
Mein Kind, wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 5
Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; . . . Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 6
. . . sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 27
Weigere dich nicht, dem Dürftigen Gutes zu tun, so deine Hand von Gott hat, solches zu tun. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 19
Sie ist lieblich wie eine Hinde und holdselig wie ein Reh; Lass dich ihre Liebe allzeit sättigen und ergötze dich allewege in ihrer Liebe. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 12
Ich, Weisheit, wohne bei der Klugheit und weiß guten Rat zu geben. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 1
Schädliche Fliegen verderben gute Salben; also wiegt ein wenig Torheit schwerer denn Weisheit und Ehre. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 2
Unrecht Gut hilft nicht; aber Gerechtigkeit errettet vor dem Tode. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 22
Der Segen des Herrn macht reich ohne Mühe. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 1
Falsche Wage ist ist dem Herrn ein Greuel; aber völliges Gewicht ist sein Wohlgefallen. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 14
Wo nicht Rat ist, da geht das Volk unter; wo aber viel Ratgeber sind, da geht es wohl zu. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 9
Das Licht der Gerechten brennt fröhlich; aber die Leuchte der Gottlosen wird auslöschen. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 1
Eine linde Antwort stillt den Zorn; aber ein hartes Wort richtet Grimm an. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 12
Der Spötter liebt den nicht, der ihn straft, und geht nicht zu den Weisen. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 22
Die Anschläge werden zunichte, wo nicht Rat ist; wo aber viel Ratgeber sind, bestehen sie. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 26
Es ist nicht gut, dass man den Gerechten schindet, noch den Edlen zu schlagen, der recht handelt. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 22 | Vers: 13
Der Faule spricht: Es ist ein Löwe draußen, ich möchte erwürgt werden auf der Gasse. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 27 | Vers: 8
Wie ein Vogel, der aus seinem Nest weicht, also ist, wer von seiner Stätte weicht. Sprüche 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 29 | Vers: 25
Vor Menschen sich scheuen bringt zu Fall; wer sich aber auf den Herrn verlässt, wird beschützt. Sprüche 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 3 | Vers: 1
Das ist gewisslich wahr: So jemand ein Bischofsamt begehrt, der begehrt ein köstliches Werk. Timotheus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 4 | Vers: 5
Du aber sei nüchtern allenthalben, sei willig, zu leiden, tue das Werk eines evangelischen Predigers, richte dein Amt redlich aus. Timotheus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 4 | Vers: 7
Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; Timotheus 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9
Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und fröhlich seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Josua 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 22
. . . dass auch das Heft der Schneide nach hineinfuhr und das Fett das Heft verschloss; denn der zog das Schwert nicht aus dem Bauch. Richter 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 20 | Vers: 16
Und unter allem diesem Volk waren siebenhundert Mann auserlesen, die links waren und konnten mit der Schleuder ein Haar treffen, daß sie nicht fehlten. Richter 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 16
Ruth antwortete: Rede mir nicht ein, dass ich dich verlassen sollte und von dir umkehren. Wo du hin gehst, da will auch ich hin gehn; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Ruth 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 17
Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden. Der Herr tue mir dies und das, der Tod muss mich und dich scheiden. Ruth 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 7
Es war aber von alters her eine solche Gewohnheit in Israel: wenn einer ein Gut nicht beerben noch erkaufen wollte, auf dass eine Sache bestätigt würde, so zog er seinen Schuh aus und gab ihn dem andern; das war das Zeugnis in Israel. Ruth 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 16 | Vers: 34
Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Chronik 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 29 | Vers: 17
Ich weiß, mein Gott, dass du das Herz prüfest, und Aufrichtigkeit ist dir angenehm. Chronik 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: 2 | Kapitel: 20 | Vers: 20
Und sie machten sich des Morgens früh auf und zogen aus zur Wüste Thekoa. Und da sie auszogen, stand Josaphat und sprach: Höret mir zu, Juda und ihr Einwohner zu Jerusalem! Glaubet an den Herrn, euren Gott, so werdet ihr sicher sein, und glaubet seinen Propheten, so werdet ihr Glück haben. Chronik 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 1
Da Mardochai erfuhr alles, was geschehen war, zerriss er seine Kleider und legte einen Sack an und Asche und ging hinaus mitten in die Stadt und schrie laut und kläglich. Esther 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 20 | Vers: 35
. . . und will euch bringen in die Wüste der Völker und daselbst mit euch rechten von Angesicht zu Angesicht. Hesekiel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 25
Das ist aber die Schrift, allda verzeichnet: Mene, Mene, Tekel, U-pharsin. Daniel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 8
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14
Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der Herr. Sacharja 
Teil/Testament: Apokryphen | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 10
Die Gottlosen aber bringen sich selber um ihr Leben. Tobias 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 22
Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden . . . Römer 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 23
. . . und haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und kriechenden Tiere. Römer 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 4
So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. Römer 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 12
Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet am Gebet. Römer 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 15
Freuet euch mit den Fröhlichen, weinet mit den Weinenden. Römer 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 19
Rächet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: "Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr." Römer 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 17
Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geiste. Römer 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 7 | Vers: 23
Ihr seid teuer erkauft, werdet nicht der Menschen Knechte. Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 10 | Vers: 16
Der gesegnete Kelch, welchen wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi? Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 1
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle. Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 2
Und wenn ich weissagen könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also dass ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 3
Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 4
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, . . . Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 5
. . . sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, . . . Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 6
. . . sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freuet sich aber der Wahrheit; . . . Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 13 | Vers: 11
Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war. Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 14 | Vers: 20
Liebe Brüder, werdet nicht Kinder an dem Verständnis; sondern an der Bosheit seid Kinder, an dem Verständnis aber seid vollkommen. Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: 1 | Kapitel: 16 | Vers: 13
Wachet, stehet im Glauben, seid männlich und seid stark! Korinther 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 22
Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Galater 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 7
Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Galater 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 18
Und saufet euch nicht voll Wein, daraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern werdet voll Geistes: . . . Epheser 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 13
Um deswillen ergreifet den Harnisch Gottes, auf dass ihr an dem bösen Tage Widerstand tun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget. Epheser 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 13
Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus. Philipper 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 6
Eure Rede sei allzeit lieblich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisset, wie ihr einem jeglichen antworten sollt. Kolosser 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2
Ich will alles aus dem Lande wegnehmen, spricht der HERR. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3
Ich will Menschen und Vieh, Vögel des Himmels und Fische im Meer wegnehmen samt den Ärgernissen und den Gottlosen; ja, ich will die Menschen ausreuten aus dem Lande, spricht der HERR. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4
Ich will meine Hand ausstrecken über Juda und über alle, die zu Jerusalem wohnen; also will ich das übrige von Baal ausreuten, dazu den Namen der Götzenpfaffen und Priester aus diesem Ort… Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5
...und die, so auf den Dächern des Himmels Heer anbeten; die es anbeten und schwören doch bei dem HERRN und zugleich bei Milkom… Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6
...und die vom HERRN abfallen, und die nach dem HERRN nichts fragen und ihn nicht achten. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8
Und am Tage des Schlachtopfers des HERRN will ich heimsuchen die Fürsten und des Königs Kinder und alle, die ein fremdes Kleid tragen. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9
Auch will ich zur selben Zeit die heimsuchen, so über die Schwelle springen, die ihres HERRN Haus füllen mit Rauben und Trügen. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10
Zur selben Zeit, spricht der HERR, wird sich ein lautes Geschrei erheben von dem Fischtor her und ein Geheul von dem andern Teil der Stadt und ein großer Jammer von den Hügeln. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12
Zur selben Zeit will ich Jerusalem mit Leuchten durchsuchen und will heimsuchen die Leute, die auf ihren Hefen liegen und sprechen in ihrem Herzen: Der HERR wird weder Gutes noch Böses tun. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 13
Und ihre Güter sollen zum Raub werden und ihre Häuser zur Wüste. Sie werden Häuser bauen, und nicht darin wohnen; sie werden Weinberge pflanzen, und keinen Wein davon trinken. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 14
Des HERRN großer Tag ist nahe; er ist nahe und eilt sehr. Wenn das Geschrei vom Tage des HERRN kommen wird, so werden die Starken alsdann bitterlich schreien. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 17
Ich will den Leuten bange machen, dass sie umhergehen sollen wie die Blinden, darum dass sie wider den HERRN gesündigt haben. Ihr Blut soll ausgeschüttet werden, als wäre es Staub, und ihr Leib als wäre es Kot. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 18
Es wird sie ihr Silber und Gold nicht erretten können am Tage des Zorns des HERRN, sondern das ganze Land soll durch das Feuer seines Eifers verzehrt werden; denn er wird plötzlich ein Ende machen mit allen, die im Lande wohnen. Zephanja 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2
...auf Hoffnung des ewigen Lebens, welches verheißen hat, der nicht lügt, Gott, vor den Zeiten der Welt,… Titus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5
Derhalben ließ ich dich in Kreta, dass du solltest vollends ausrichten, was ich gelassen habe, und besetzen die Städte hin und her mit Ältesten, wie ich dir befohlen haben; Titus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6
...wo einer ist untadelig, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder habe, nicht berüchtigt, dass sie Schwelger und ungehorsam sind. Titus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7
Denn ein Bischof soll untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigensinnig, nicht zornig, nicht ein Weinsäufer, nicht raufen, nicht unehrliche Hantierung treiben; Titus 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4
Ich danke meinem Gott und gedenke dein allezeit in meinem Gebet, Philemon 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5
...nachdem ich höre von der Liebe und dem Glauben, welche du hast an den HERRN Jesus und gegen alle Heiligen, Philemon 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 20
Ja, lieber Bruder, gönne mir, dass ich mich an dir ergötze in dem HERRN; erquicke mein Herz in dem HERRN. Philemon 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3
Der Hochmut deines Herzens hat dich betrogen, weil du in der Felsen Klüften wohnst, in deinen hohen Schlössern, und sprichst in deinem Herzen: Wer will mich zu Boden stoßen? Obadja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4
Wenn du gleich in die Höhe führest wie ein Adler und machtest dein Nest zwischen den Sternen, dennoch will ich dich von dort herunterstürzen, spricht der HERR. Obadja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7
Alle deine eigenen Bundesgenossen werden dich zum Lande hinausstoßen; die Leute, auf die du deinen Trost setztest, werden dich betrügen und überwältigen; die dein Brot essen, werden dich verraten, ehe du es merken wirst. Obadja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10
Um des Frevels willen, an deinem Bruder Jakob begangen, sollst du zu Schanden werden und ewiglich ausgerottet sein. Obadja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12
Du sollst nicht mehr so deine Lust sehen an deinem Bruder zur Zeit seines Elends und sollst dich nicht freuen über die Kinder Juda zur Zeit ihres Jammers und sollst mit deinem Maul nicht so stolz reden zur Zeit Ihrer Angst; Obadja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 13
...du sollst nicht zum Tor meines Volkes einziehen zur Zeit ihres Jammers; du sollst nicht deine Lust sehen an ihrem Unglück zur Zeit ihres Jammers; du sollst nicht nach seinem Gut greifen zur Zeit seines Jammers; Obadja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 14
...du sollst nicht stehen an den Wegscheiden, seine Entronnenen zu morden; du sollst seine übrigen nicht verraten zur Zeit der Angst. Obadja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 21
Und es werden Heilande heraufkommen auf den Berg Zion, das Gebirge Esau zu richten; und das Königreich wird des HERRN sein. Obadja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2
Der HERR ist ein eifriger Gott und ein Rächer, ja, ein Rächer ist der HERR und zornig; der HERR ist ein Rächer wider seine Widersacher und der es seinen Feinden nicht vergessen wird. Nahum 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9
Was gedenkt ihr wider den HERRN? Er wird doch ein Ende machen; es wird das Unglück nicht zweimal kommen. Nahum 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 3
Die Schilde seiner Starken sind rot, sein Heervolk glänzt wie Purpur, seine Wagen leuchten wie Feuer, wenn er sich rüstet; ihre Spieße beben. Nahum 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1
Weh der mörderischen Stadt, die voll Lügen und Räuberei ist und von ihrem Rauben nicht lassen will! Nahum 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 17
Deiner Herden sind so viel wie Heuschrecken und deiner Hauptleute wie Käfer, die sich an die Zäune lagern in den kalten Tagen; wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davon, dass man nicht weiß, wo sie bleiben. Nahum 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3
Ihr Lieben, nachdem ich vorhatte, euch zu schreiben von unser aller Heil, hielt ich's für nötig, euch mit Schriften zu ermahnen, dass ihr für den Glauben kämpfet, der einmal den Heiligen übergeben ist. Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4
Denn es sind etliche Menschen nebeneingeschlichen, von denen vorzeiten geschrieben ist solches Urteil: Die sind Gottlose, ziehen die Gnade unsers Gottes auf Mutwillen und verleugnen Gott und unsern HERRN Jesus Christus, den einigen Herrscher. Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5
Ich will euch aber erinnern, die ihr dies ja schon wisset, daß der HERR, da er dem Volk aus Ägypten half, das andere Mal umbrachte, die da nicht glaubten. Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6
Auch die Engel, die ihr Fürstentum nicht bewahrten, sondern verließen ihre Behausung, hat er behalten zum Gericht des großen Tages mit ewigen Banden in der Finsternis. Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7
Wie auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie diese Unzucht getrieben haben und nach einem andern Fleisch gegangen sind, zum Beispiel gesetzt sind und leiden des ewigen Feuers Pein. Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8
Desgleichen sind auch diese Träumer, die das Fleisch beflecken, die Herrschaft aber verachten und die Majestäten lästern. Judas 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 15
Ich lehre sie und stärke ihren Arm; aber sie denken Böses von mir. Hosea 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10
Diese aber lästern alles, davon sie nichts wissen; was sie aber natürlich erkennen wie die unvernünftigen Tiere, darin verderben sie. Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12
Diese Unfläter prassen bei euren Liebesmahlen ohne Scheu, weiden sich selbst; sie sind Wolken ohne Wasser, von dem Winde umgetrieben, kahle, unfruchtbare Bäume, zweimal erstorben und ausgewurzelt, Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 15
...Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Gottlosen um alle Werke ihres gottlosen Wandels, womit sie gottlos gewesen sind, und um all das Harte, das die gottlosen Sünder wider ihn geredet haben." Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 19
Diese sind es, die da Trennungen machen, Fleischliche, die da keinen Geist haben. Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 22
Und haltet diesen Unterschied, dass ihr euch etlicher erbarmet, Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 23
...etliche aber mit Furcht selig machet und rücket sie aus dem Feuer; und hasset auch den Rock, der vom Fleische befleckt ist. Judas 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 24
Dem aber, der euch kann behüten ohne Fehl und stellen vor das Angesicht seiner Herrlichkeit unsträflich mit Freuden, Judas 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2
Und er sprach: Der HERR wird aus Zion brüllen und seine Stimme aus Jerusalem hören lassen, dass die Auen der Hirten jämmerlich stehen werden und der Karmel oben verdorren wird. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3
So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen der Damasker will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie Gilead mit eisernen Zacken gedroschen haben; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4
...sondern ich will ein Feuer schicken in das Haus Hasaels, das soll die Paläste Benhadads verzehren. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5
Und ich will die Riegel zu Damaskus zerbrechen und die Einwohner auf dem Felde Aven samt dem, der das Zepter hält, aus dem Lusthause ausrotten, dass das Volk in Syrien soll gen Kir weggeführt werden, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6
So spricht der HERR: Um drei und vier Frevels willen Gazas will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie die Gefangenen alle weggeführt und an Edom überantwortet haben; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7
...sondern ich will ein Feuer in die Mauern zu Gaza schicken, das soll ihre Paläste verzehren. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8
Und ich will die Einwohner aus Asdod und den, der das Zepter hält, aus Askalon ausrotten und meine Hand wider Ekron kehren, dass umkommen soll, was von den Philistern noch übrig ist, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9
So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen der Stadt Tyrus will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie die Gefangenen alle an Edom überantwortet haben und nicht gedacht an den Bund der Brüder; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10
...sondern ich will ein Feuer in die Mauern zu Tyrus schicken, das soll ihre Paläste verzehren. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 11
So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen Edoms will ich sein nicht schonen, darum dass er seinen Bruder mit dem Schwert verfolgt hat und dass er alles Erbarmen von sich getan und immer wütet in seinem Zorn und seinem Grimm ewig hält; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12
...sondern ich will ein Feuer schicken gen Theman, das soll die Paläste zu Bozra verzehren. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 13
So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen der Kinder Ammon will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie die Schwangeren in Gilead zerrissen haben, damit sie ihre Grenze weiter machten; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 14
...sondern ich will ein Feuer anzünden in den Mauern Rabbas, das soll ihre Paläste verzehren, wenn man rufen wird zur Zeit des Streits und wenn das Wetter kommen wird zur Zeit des Sturms. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 15
Da wird dann ihr König samt seinen Fürsten gefangen weggeführt werden, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 1
So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen Moabs will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie die Gebeine des Königs zu Edom haben zu Asche verbrannt; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 2
...sondern ich will ein Feuer schicken nach Moab, das soll die Paläste zu Karioth verzehren; und Moab soll sterben im Getümmel und Geschrei und Posaunenhall. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 3
Und ich will den Richter unter ihnen ausrotten und alle ihre Fürsten samt ihm erwürgen, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 4
So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen Juda's will ich sein nicht schonen, darum dass sie des HERRN Gesetz verachten und seine Rechte nicht halten und lassen sich ihre Lügen verführen, welchen ihre Väter nachgefolgt sind; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 5
...sondern ich will ein Feuer nach Juda schicken, das soll die Paläste zu Jerusalem verzehren. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 6
So spricht der HERR: Um drei und vier Frevel willen Israels will ich ihrer nicht schonen, darum dass sie die Gerechten um Geld und die Armen um ein Paar Schuhe verkaufen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 9
Und ich habe doch den Amoriter vor ihnen her vertilgt, der so hoch war wie die Zedern und seine Macht wie die Eichen; und ich vertilgte oben seine Frucht und unten seine Wurzel. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 10
Auch habe ich euch aus Ägyptenland geführt und vierzig Jahre in der Wüste geleitet, dass ihr der Amoriter Land besäßet. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 11
Und habe aus euren Kindern Propheten auferweckt und Gottgeweihte aus euren Jünglingen. Ist's nicht also, ihr Kinder Israel? spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 12
So gebt ihr den Geweihten Wein zu trinken und gebietet den Propheten und sprecht: Ihr sollt nicht weissagen! Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 13
Siehe, ich will's unter euch knarren machen, wie ein Wagen voll Garben knarrt, Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14
...dass der, so schnell ist, soll nicht entfliehen noch der Starke etwas vermögen und der Mächtige nicht soll sein Leben retten können; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 15
...und die Bogenschützen sollen nicht bestehen, und der schnell laufen kann, soll nicht entlaufen, und der da reitet, soll sein Leben nicht erretten; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 16
...und der unter den Starken der mannhafteste ist, soll nackt entfliehen müssen zu der Zeit, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1
Höret, was der HERR mit euch redet, ihr Kinder Israel, mit allen Geschlechtern, die ich aus Ägyptenland geführt habe: Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 2
Aus allen Geschlechtern auf Erden habe ich allein euch erkannt; darum will ich auch euch heimsuchen in all eurer Missetat. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 5
Fällt auch ein Vogel in den Strick auf der Erde, da kein Vogler ist? Hebt man auch den Strick auf von der Erde, der noch nichts gefangen hat? Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 6
Bläst man auch die Posaune in einer Stadt, daß sich das Volk davor nicht entsetze? Ist auch ein Unglück in der Stadt, daß der HERR nicht tue? Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 7
Denn der HERR HERR tut nichts, er offenbare denn sein Geheimnis den Propheten, seinen Knechten. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 8
Der Löwe brüllt; wer sollte sich nicht fürchten? Der HERR HERR redet; wer sollte nicht weissagen? Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 10
Sie achten keines Rechts, spricht der HERR, sammeln Schätze von Frevel und Raub in ihren Palästen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 11
Darum spricht der HERR HERR also: man wird dies Land ringsumher bedrängen und dich von deiner Macht herunterreißen und deine Häuser plündern. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 12
So spricht der HERR: Gleichwie ein Hirte dem Löwen zwei Kniee oder ein Ohrläpplein aus dem Maul reißt, also sollen die Kinder Israel herausgerissen werden, die zu Samaria sitzen in der Ecke des Ruhebettes und auf dem Lager von Damast. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 13
Höret und zeuget im Hause Jakob, spricht der HERR HERR, der Gott Zebaoth. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 14
Denn zu der Zeit, wann ich die Sünden Israels heimsuchen werde, will ich die Altäre zu Beth-El heimsuchen und die Hörner des Altars abbrechen, dass sie zu Boden fallen sollen, Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 15
...und will beide, Winterhaus und Sommerhaus, schlagen, und die elfenbeinernen Häuser sollen untergehen und viele Häuser verderbt werden, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 3
Und ihr werdet zu den Lücken hinausgehen, eine jegliche vor sich hin, und gen Harmon weggeworfen werden, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 5
...und räuchert vom Sauerteig zum Dankopfer und ruft aus freiwillige Opfer und verkündigt es; denn so habt ihr's gern, ihr Kinder Israel, spricht der HERR HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 6
Darum habe ich euch auch in allen euren Städten müßige Zähne gegeben und Mangel am Brot an allen euren Orten; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 7
Auch habe ich den Regen über euch verhalten, da noch drei Monate waren bis zur Ernte; und ließ regnen über eine Stadt und auf die andere Stadt ließ ich nicht regnen; ein Acker ward beregnet, und der andere Acker, der nicht beregnet ward, verdorrte. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 8
Und es zogen zwei, drei Städte zu einer Stadt, daß sie Wasser trinken möchten, und konnten nicht genug finden; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 9
Ich plagte euch mit dürrer Zeit und mit Brandkorn; so fraßen auch die Raupen alles, was in euren Gärten und Weinbergen, auf euren Feigenbäumen und Ölbäumen wuchs; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 10
Ich schickte Pestilenz unter euch gleicherweise wie in Ägypten; ich tötete eure junge Mannschaft durchs Schwert und ließ eure Pferde gefangen wegführen und ließ den Gestank von eurem Heerlager in eure Nasen gehen; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 11
Ich kehrte unter euch um, wie Gott Sodom und Gomorra umkehrte, dass ihr waret wie ein Brand, der aus dem Feuer gerissen wird; doch bekehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 12
Darum will ich dir weiter also tun, Israel. Weil ich denn dir also tun will, so schicke dich, Israel, und begegne deinem Gott. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 1
Höret, ihr vom Hause Israel, dies Wort! denn ich muß dies Klagelied über euch machen: Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 2
Die Jungfrau Israel ist gefallen, dass sie nicht wieder aufstehen wird; sie ist zu Boden gestoßen, und ist niemand, der ihr aufhelfe. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 3
Denn so spricht der HERR HERR: Die Stadt, da tausend ausgehen, soll nur hundert übrig behalten; und da hundert ausgehen, die soll nur zehn übrig behalten im Hause Israel. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 4
Darum so spricht der HERR zum Hause Israel: Suchet mich, so werdet ihr leben. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 5
Suchet nicht Beth-El und kommet nicht gen Gilgal und gehet nicht gen Beer-Seba; den Gilgal wird gefangen weggeführt werden, und Beth-El wird Beth-Aven werden. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 6
Suchet den HERRN, so werdet ihr leben! Dass nicht ein Feuer im Hause Joseph überhand nehme, das da verzehre und das niemand löschen könne zu Beth-El; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 9
...der über den Starken eine Verstörung anrichtet und bringt eine Verstörung über die feste Stadt. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 11
Darum, weil ihr die Armen unterdrückt und nehmt das Korn mit großen Lasten von ihnen, so sollt ihr in den Häusern nicht wohnen, die ihr von Werkstücken gebaut habt, und den Wein nicht trinken, den ihr in den feinen Weinbergen gepflanzt habt. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 12
Denn ich weiß euer Übertreten, des viel ist, und eure Sünden, die stark sind, wie ihr die Gerechten drängt und Blutgeld nehmt und die Armen im Tor unterdrückt. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 14
Suchet das Gute und nicht das Böse, auf dass ihr leben möget, so wird der HERR, der Gott Zebaoth, bei euch sein, wie ihr rühmet. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 16
Darum so spricht der HERR, der Gott Zebaoth, der HERR: Es wird in allen Gassen Wehklagen sein, und auf allen Straßen wird man sagen: "Weh! weh!", und man wird den Ackermann zum Trauern rufen, und zum Wehklagen, wer da weinen kann. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 17
In allen Weinbergen wird Wehklagen sein; denn ich will unter euch fahren, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 18
Weh denen, die des HERRN Tag begehren! Was soll er euch? Denn des HERRN Tag ist Finsternis und nicht Licht. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 19
Gleich als wenn jemand vor dem Löwen flöhe, und ein Bär begegnete ihm; und er käme in ein Haus und lehnte sich mit der Hand an die Wand, und eine Schlange stäche ihn. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 20
Denn des HERRN Tag wird ja finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 21
Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 22
Und ob ihr mir gleich Brandopfer und Speisopfer opfert so habe ich keinen Gefallen daran; so mag ich auch eure feisten Dankopfer nicht ansehen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 23
Tue nur weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Psalterspiel nicht hören! Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 27
So will ich euch wegführen lassen jenseit Damaskus, spricht der HERR, der Gott Zebaoth heißt. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 1
Weh den Stolzen zu Zion und denen, die sich auf den Berg Samarias verlassen, den Vornehmsten des Erstlings unter den Völkern, und zu denen das Haus Israel kommt! Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 2
Gehet hin gen Kalne und schauet, und von da gen Hamath, die große Stadt, und zieht hinab gen Gath der Philister, welche bessere Königreiche gewesen sind denn diese und ihre Grenze weiter denn eure Grenze. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 5
...und spielt auf dem Psalter und erdichtet euch Lieder wie David, Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 6
...und trinkt Wein aus den Schalen und salbt euch mit Balsam und bekümmert euch nicht um den Schaden Josephs. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 8
Denn der HERR hat geschworen bei seiner Seele, spricht der HERR, der Gott Zebaoth: Mich verdrießt die Hoffart Jakobs, und ich bin ihren Palästen gram; und ich will auch die Stadt übergeben mit allem, was darin ist. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 9
Und wenngleich zehn Männer in einem Hause übrigbleiben, sollen sie doch sterben, Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 10
...dass einen jeglichen sein Vetter und der ihn verbrennen will, nehmen und die Gebeine aus dem Hause tragen muss und sagen zu dem, der in den Gemächern des Hauses ist: Sind ihrer auch noch mehr da? Und der wird antworten: Sie sind alle dahin! Und er wird sagen: Sei still! denn man darf des Namens des HERRN nicht gedenken. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 13
...und tröstet euch des, das so gar nichts ist, und sprecht: Sind wir denn nicht stark genug mit unsern Hörnern? Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 14
Darum siehe, ich will über euch vom Hause Israel ein Volk erwecken, spricht der HERR, der Gott Zebaoth, das soll euch ängsten von dem Ort an, da man gen Hamath geht, bis an den Bach in der Wüste. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 1
Der HERR zeigte mir ein Gesicht, und siehe, da stand einer, der machte Heuschrecken im Anfang, da das Grummet aufging; und siehe, das Grummet stand, nachdem der König hatte mähen lassen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 2
Als sie nun das Kraut im Lande gar abgefressen hatten, sprach ich: Ach HERR, sei gnädig! Wer will Jakob wieder aufhelfen? denn er ist ja gering. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 3
Da reute es den HERRN und er sprach: Wohlan, es soll nicht geschehen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 4
Der HERR zeigte mir ein Gesicht, und siehe, der HERR rief dem Feuer, damit zu strafen; das verzehrte die große Tiefe und fraß das Ackerland. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 5
Da sprach ich: Ach HERR, lass ab! Wer will Jakob wieder aufhelfen? denn er ist ja gering. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 6
Da reute den HERRN das auch, und der HERR sprach: Es soll auch nicht geschehen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 7
Er zeigte mir abermals ein Gesicht, und siehe, der HERR stand auf einer Mauer, mit einer Bleischnur gemessen; und er hatte die Bleischnur in seiner Hand. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 8
Und der HERR sprach zu mir: Was siehst du, Amos? Ich sprach: Eine Bleischnur. Da sprach der HERR zu mir: Siehe, ich will eine Bleischnur ziehen mitten durch mein Volk Israel und ihm nichts mehr übersehen; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 9
...sondern die Höhen Isaaks sollen verwüstet und die Heiligtümer Israels zerstört werden, und ich will mit dem Schwert mich über das Haus Jerobeam machen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 10
Da sandte Amazja, der Priester zu Beth-El, zu Jerobeam, dem König Israels, und ließ ihm sagen: Der Amos macht einen Aufruhr wider dich im Hause Israel; das Land kann seine Worte nicht ertragen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 11
Denn so spricht Amos: Jerobeam wird durchs Schwert sterben, und Israel wird aus diesem Lande gefangen weggeführt werden. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 13
Und weissage nicht mehr zu Beth-El; denn es ist des Königs Heiligtum und des Königreichs Haus. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 14
Amos antwortete und sprach zu Amazja: Ich bin kein Prophet, auch keines Propheten Sohn, sondern ich bin ein Hirt, der Maulbeeren abliest; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 15
...aber der HERR nahm mich von der Herde und sprach zu mir: Geh hin und weissage meinem Volk Israel! Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 16
So höre nun des Herrn Wort. Du sprichst: Weissage nicht wider Israel und predige nicht wider das Haus Isaak! Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 17
Darum spricht der HERR also: Dein Weib wird in der Stadt zur Hure werden, und deine Söhne und Töchter sollen durchs Schwert fallen, und dein Acker soll durch die Schnur ausgeteilt werden; du aber sollst in einem unreinen Lande sterben, und Israel soll aus seinem Lande vertrieben werden. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 1
Der HERR zeigte mir ein Gesicht, und siehe, da stand ein Korb mit reifem Obst. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 2
Und er sprach: Was siehst du, Amos? Ich aber antwortete: Einen Korb mit reifem Obst. Da sprach der HERR zu mir: Das Ende ist gekommen über mein Volk Israel; ich will ihm nichts mehr übersehen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 3
Und die Lieder in dem Palaste sollen in ein Heulen verkehrt werden zur selben Zeit, spricht der HERR; es werden viele Leichname liegen an allen Orten, die man in der Stille hinwerfen wird. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 7
Der HERR hat geschworen wider die Hoffart Jakobs: Was gilt's, ob ich solcher ihrer Werke ewig vergessen werde? Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 8
Sollte nicht um solches willen das ganze Land erbeben müssen und alle Einwohner trauern? Ja, es soll ganz wie mit einem Wasser überlaufen werden und weggeführt und überschwemmt werden wie mit dem Fluss Ägyptens. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 9
Zur selben Zeit, spricht der HERR, will ich die Sonne am Mittag untergehen lassen und das Land am hellen Tage lassen finster werden. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 10
Ich will eure Feiertage in Trauern und alle eure Lieder in Wehklagen verwandeln; ich will über alle Lenden den Sack binden und alle Köpfe kahl machen, und will ihnen ein Trauern schaffen, wie man über einen einzigen Sohn hat; und sie sollen ein jämmerlich Ende nehmen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 11
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des HERRN, zu hören; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 12
...dass sie hin und her von einem Meer zum andern, von Mitternacht gegen Morgen umlaufen und des HERRN Wort suchen, und doch nicht finden werden. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 14
...die jetzt schwören bei dem Fluch Samarias und sprechen: "So wahr dein Gott zu Dan lebt! so wahr die Weise zu Beer-Seba lebt!" Denn sie sollen also fallen, dass sie nicht wieder aufstehen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 1
Ich sah den HERRN auf dem Altar stehen, und er sprach: Schlage an den Knauf, dass die Pfosten beben und die Stücke ihnen allen auf den Kopf fallen; und ihre Nachkommen will ich mit dem Schwert erwürgen, dass keiner entfliehen noch irgend einer entgehen soll. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 2
Und wenn sie sich gleich in die Hölle vergrüben, soll sie doch meine Hand von dort holen; und wenn sie gen Himmel führen, will ich sie doch herunterstoßen; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 3
...und wenn sie sich gleich versteckten oben auf dem Berge Karmel, will ich sie doch daselbst suchen und herabholen; und wenn sie sich vor meinen Augen verbürgen im Grunde des Meeres, so will ich doch den Schlangen befehlen, die sie daselbst stechen sollen; Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 4
...und wenn sie vor ihren Feinde hin gefangen gingen, so will ich doch dem Schwert befehlen, dass es sie daselbst erwürgen soll. Denn ich will meine Augen über sie halten zum Unglück und nicht zum Guten. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 6
Er ist's, der seinen Saal in den Himmel baut und seine Hütte auf Erden gründet; er ruft dem Wasser im Meer und schüttet's auf das Erdreich, er heißt HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 7
Seid ihr Kinder Israel mir nicht gleichwie Mohren? spricht der HERR. Habe ich nicht Israel aus Ägyptenland geführt und die Philister aus Kaphthor und die Syrer aus Kir? Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 8
Siehe, die Augen des HERRN sehen auf das sündige Königreich, dass ich's vom Erdboden vertilge; wiewohl ich das Haus Jakob nicht ganz und gar vertilgen will, spricht der HERR. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 9
Denn siehe, ich will befehlen und das Haus Israel unter alle Heiden sichten lassen, gleichwie man mit einem Sieb sichtet, und kein Körnlein soll auf die Erde fallen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 10
Alle Sünder in meinem Volk sollen durchs Schwert sterben, die da sagen: Es wird das Unglück nicht so nahe sein noch uns begegnen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 11
Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Lücken verzäunen, und was abgebrochen ist, wieder aufrichten und will sie bauen wie sie vorzeiten gewesen ist, Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 12
...auf dass sie besitzen die übrigen zu Edom und alle Heiden, über welche mein Namen genannt ist, spricht der HERR, der solches tut. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 13
Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man zugleich ackern und ernten und zugleich keltern und säen wird; und die Berge werden von süßem Wein triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 14
Denn ich will das Gefängnis meines Volkes Israel wenden, dass sie sollen die wüsten Städte bauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten machen und Früchte daraus essen. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 15
Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, daß sie nicht mehr aus ihrem Lande ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott. Amos 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 2
So spricht der HERR Zebaoth: Dies Volk spricht: Die Zeit ist noch nicht da, daß man des HERRN Haus baue. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5
Nun, so spricht der HERR Zebaoth: Schauet, wie es euch geht! Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6
Ihr säet viel, und bringet wenig ein; ihr esset, und werdet doch nicht satt; ihr trinket, und werdet doch nicht trunken; ihr kleidet euch, und könnt euch doch nicht erwärmen; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7
So spricht der HERR Zebaoth: Schauet, wie es euch geht! Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 8
Gehet hin auf das Gebirge und holet Holz und bauet das Haus; das soll mir angenehm sein, und ich will meine Ehre erzeigen, spricht der HERR. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9
Denn ihr wartet wohl auf viel, und siehe, es wird wenig; und ob ihr's schon heimbringt, so zerstäube ich's doch. Warum das? spricht der HERR Zebaoth. Darum dass mein Haus so wüst steht und ein jeglicher eilt auf sein Haus. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10
Darum hat der Himmel über euch den Tau verhalten und das Erdreich sein Gewächs. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 11
Und ich habe die Dürre gerufen über Land und Berge, über Korn, Most, Öl und über alles, was aus der Erde kommt, auch über Leute und Vieh und über alle Arbeit der Hände. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12
Da gehorchte Serubabel, der Sohn Sealthiels, und Josua, der Sohn Jozadaks, der Hohepriester, und alle übrigen des Volkes solcher Stimme des HERRN, ihres Gottes, und den Worten des Propheten Haggai, wie ihn der HERR, ihr Gott, gesandt hatte; und das Volk fürchtete sich vor dem HERRN. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 13
Da sprach Haggai, der Engel des HERRN, der die Botschaft des HERRN hatte an das Volk: Ich bin mit euch, spricht der HERR. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 2
Sage zu Serubabel, dem Sohn Sealthiels, dem Fürsten Juda's, und zu Josua, dem Sohn Jozadaks, dem Hohenpriester, und zum übrigen Volk und sprich: Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 3
Wer ist unter euch übriggeblieben, der dies Haus in seiner vorigen Herrlichkeit gesehen hat? und wie seht ihr's nun an? Ist's nicht also, es dünkt euch nichts zu sein? Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 4
Und nun Serubabel, sei getrost! spricht der HERR; sei getrost, Josua, du Sohn Jozadaks, du Hoherpriester! sei getrost alles Volk im Lande! spricht der HERR, und arbeitet! denn ich bin mit euch, spricht der HERR Zebaoth. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 5
Nach dem Wort, da ich mit euch einen Bund machte, da ihr aus Ägypten zogt, soll mein Geist unter euch bleiben. Fürchtet euch nicht! Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 6
Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist noch ein kleines dahin, dass ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene bewegen werde. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 7
Ja, alle Heiden will ich bewegen. Da soll dann kommen aller Heiden Bestes; und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der HERR Zebaoth. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 8
Denn mein ist Silber und Gold, spricht der HERR Zebaoth. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 9
Es soll die Herrlichkeit dieses letzten Hauses größer werden, denn des ersten gewesen ist, spricht der HERR Zebaoth; und ich will Frieden geben an diesem Ort, spricht der HERR Zebaoth. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 11
So spricht der HERR Zebaoth: Frage die Priester um das Gesetz und sprich: Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14
Da antwortete Haggai und sprach: Ebenalso sind dies Volk und diese Leute vor mir auch, spricht der HERR; und all ihrer Hände Werk und was sie opfern ist unrein. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 17
Denn ich plagte euch mit Dürre, Brandkorn und Hagel in all eurer Arbeit; dennoch kehrtet ihr euch nicht zu mir, spricht der HERR. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 18
So schauet nun darauf von diesem Tage an und zuvor, nämlich von dem vierundzwanzigsten Tage des neunten Monats bis an den Tag, da der Tempel gegründet ist; schauet darauf! Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 19
Denn kein Same liegt mehr in der Scheuer, so hat auch weder Weinstock, Feigenbaum, Granatbaum noch Ölbaum getragen; aber von diesem Tage an will ich Segen geben. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 21
Sage Serubabel, dem Fürsten Juda's, und sprich: Ich will Himmel und Erde bewegen Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 22
...und will die Stühle der Königreiche umkehren und die mächtigen Königreiche der Heiden vertilgen und will die Wagen mit ihren Reitern umkehren, dass Ross und Mann fallen sollen, ein jeglicher durch des andern Schwert. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 23
Zur selben Zeit, spricht der HERR Zebaoth, will ich dich, Serubabel, du Sohn Sealthiels, meinen Knecht, nehmen, spricht der HERR, und will dich wie einen Siegelring halten; denn ich habe dich erwählt, spricht der HERR Zebaoth. Haggai 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4
Und der HERR sprach zu ihm: Heiße ihn Jesreel; denn es ist noch um eine kleine Zeit, so will ich die Blutschulden in Jesreel heimsuchen über das Haus Jehu und will mit dem Königreich des Hauses Israel ein Ende machen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5
Zur selben Zeit will ich den Bogen Israels zerbrechen im Tal Jesreel. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6
Und sie ward abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und er sprach zu ihm: Heiße sie Lo-Ruhama; denn ich will mich nicht mehr über das Haus Israel erbarmen, dass ich ihnen vergäbe. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7
Doch will ich mich erbarmen über das Haus Juda und will ihnen helfen durch den HERRN, ihren Gott; ich will ihnen aber nicht helfen durch Bogen, Schwert, Streit, Rosse oder Reiter. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 9
Und er sprach: Heiße ihn Lo-Ammi; denn ihr seid nicht mein Volk, so will ich auch nicht der Eure sein. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10
Es wird aber die Zahl der Kinder in Israel sein wie der Sand am Meer, den man weder messen noch zählen kann. Und es soll geschehen an dem Ort, da man zu ihnen gesagt hat: "Ihr seid nicht mein Volk", wird man zu ihnen sagen: "O ihr Kinder des lebendigen Gottes!" Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 11
Denn es werden die Kinder Juda und die Kinder Israel zuhauf kommen und werden sich miteinander an ein Haupt halten und aus dem Lande heraufziehen; denn der Tag Jesreels wird ein großer Tag sein. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 2
Sprecht das Urteil über eure Mutter-sie sei nicht mein Weib, und ich will sie nicht haben! Heißt sie ihre Hurerei von ihrem Angesichte wegtun und ihre Ehebrecherei von ihren Brüsten, Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 3
...auf dass ich sie nicht nackt ausziehe und darstelle, wie sie war, da sie geboren ward, und ich sie nicht mache wie ein dürres Land, dass ich sie nicht Durstes sterben lasse Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 4
...und mich ihrer Kinder nicht erbarme, denn sie sind Hurenkinder; Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 5
...denn ihre Mutter ist eine Hure, und die sie getragen hat, hält sich schändlich und spricht: Ich will meinen Buhlen nachlaufen, die mir geben Brot, Wasser, Wolle, Flachs, Öl und Trinken. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 6
Darum siehe, ich will deinen Weg mit Dornen vermachen und eine Wand davorziehen, daß sie ihren Steig nicht finden soll; Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 7
...und wenn sie ihren Buhlen nachläuft, dass sie dich nicht ergreifen, und wenn sie dich sucht, sie nicht finden könne und sagen müsse: Ich will wiederum zu meinem vorigen Mann gehen, da mir besser war, denn mir jetzt ist. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 8
Denn sie will nicht wissen, dass ich es sei, der ihr gibt Korn, Most und Öl und ihr viel Silber und Gold gegeben hat, das sie haben Baal zu Ehren gebraucht. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 9
Darum will ich mein Korn und meinen Most wieder nehmen zu seiner Zeit und ihr meine Wolle und meinen Flachs entziehen, damit sie ihre Blöße bedeckt. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 10
Nun will ich ihre Schande aufdecken vor den Augen ihrer Buhlen, und niemand soll sie von meiner Hand erretten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 11
Und ich will ein Ende machen mit allen ihren Freuden, Festen, Neumonden, Sabbaten und allen ihren Feiertagen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 12
Ich will ihre Weinstöcke und Feigenbäume wüst machen, weil sie sagt: "Das ist mein Lohn, den mir meine Buhlen gegeben." Ich will einen Wald daraus machen, dass es die wilden Tiere fressen sollen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 13
Also will ich heimsuchen über sie die Tage der Baalim, denen sie Räuchopfer tut und schmückt sich mit Stirnspangen und Halsbändern und läuft ihren Buhlen nach und vergisst mein, spricht der HERR. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14
Darum siehe, ich will sie locken und will sie in die Wüste führen und freundlich mit ihr reden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 15
Da will ich ihr geben ihre Weinberge aus demselben Ort und das Tal Achor zum Tor der Hoffnung. Und daselbst wird sie singen wie zur Zeit ihrer Jugend, da sie aus Ägyptenland zog. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 16
Alsdann spricht der HERR, wirst du mich heißen "mein Mann" und mich nicht mehr "mein Baal" heißen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 17
Denn ich will die Namen der Baalim von ihrem Munde wegtun, dass man ihrer Namen nicht mehr gedenken soll. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 18
Und ich will zur selben Zeit ihnen einen Bund machen mit den Tieren auf dem Felde, mit den Vögeln unter dem Himmel und mit dem Gewürm auf Erden und will Bogen, Schwert und Krieg vom Lande zerbrechen und will sie sicher wohnen lassen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 19
Ich will mich mit dir verloben in Ewigkeit; ich will mich mit dir vertrauen in Gerechtigkeit und Gericht, in Gnade und Barmherzigkeit. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 20
Ja, im Glauben will ich mich mit dir verloben und du wirst den HERRN erkennen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 21
Zur selben Zeit, spricht der HERR, will ich erhören, ich will den Himmel erhören und der Himmel soll die Erde erhören, Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 23
Und ich will sie mir auf Erden zum Samen behalten und mich erbarmen über die, so in Ungnaden war, und sagen zu dem, das nicht mein Volk war: Du bist mein Volk; und es wird sagen: Du bist mein Gott. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1
Und der HERR sprach zu mir: Gehe noch einmal hin und buhle um ein buhlerisches und ehebrecherisches Weib, wie denn der HERR um die Kinder Israel buhlt, und sie sich doch zu fremden Göttern kehren und buhlen um eine Kanne Wein. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 2
Und ich ward mit ihr eins um fünfzehn Silberlinge und anderthalb Scheffel Gerste Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 3
...und sprach zu ihr: Halt dich als die Meine eine lange Zeit und hure nicht und gehöre keinem andern an; denn ich will mich auch als den Deinen halten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 5
Darnach werden sich die Kinder Israel bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen und werden mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen in der letzten Zeit. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 3
Darum wird das Land jämmerlich stehen, und allen Einwohnern wird's übel gehen; denn es werden auch die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer weggerafft werden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 4
Doch man darf nicht schelten noch jemand strafen; denn dein Volk ist wie die, so den Priester schelten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 5
Darum sollst du bei Tage fallen und der Prophet des Nachts neben dir fallen; also will ich deine Mutter zu Grunde richten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 6
Mein Volk ist dahin, darum dass es nicht lernen will. Denn du verwirfst Gottes Wort; darum will ich dich auch verwerfen, dass du nicht mein Priester sein sollst. Du vergisst das Gesetz deines Gottes; darum will ich auch deine Kinder vergessen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 7
Je mehr ihrer wird, je mehr sie wider mich sündigen; darum will ich ihre Ehre zu Schanden machen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 9
Darum soll es dem Volk gleich wie dem Priester gehen; denn ich will ihr Tun heimsuchen und ihnen vergelten, wie sie verdienen, Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 10
...dass sie werden essen, und nicht satt werden, Hurerei treiben und sich nicht ausbreiten, darum dass sie den HERRN verlassen haben und ihn nicht achten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 13
Oben auf den Bergen opfern sie, und auf den Hügeln räuchern sie, unter den Eichen, Linden und Buchen; denn die haben feinen Schatten. Darum werden eure Töchter auch zu Huren und eure Bräute zu Ehebrechrinnen werden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 14
Und ich will's auch nicht wehren, wenn eure Töchter und Bräute geschändet werden, weil ihr einen andern Gottesdienst anrichtet mit den Huren und opfert mit den Bübinnen. Denn das törichte Volk will geschlagen sein. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 15
Willst du, Israel, ja huren, dass sich doch nur Juda nicht auch verschulde. Geht nicht hin gen Gilgal und kommt nicht hinauf gen Beth-Aven und schwört nicht: So wahr der HERR lebt! Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 17
Denn Ephraim hat sich zu den Götzen gesellt; so lass ihn hinfahren. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 18
Sie haben sich in die Schwelgerei und Hurerei gegeben; ihre Herren haben Lust dazu, dass sie Schande anrichten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 2
Mit ihrem Schlachten vertiefen sie sich in ihrem Verlaufen; darum muss ich sie allesamt strafen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 3
Ich kenne Ephraim wohl, und Israel ist vor mir nicht verborgen, dass Ephraim nun eine Hure und Israel unrein ist. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 4
Sie denken nicht daran, dass sie sich kehren zu ihrem Gott; denn sie haben einen Hurengeist in ihrem Herzen, und den HERRN kennen sie nicht. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 5
Und die Hoffart Israels zeugt wider sie ins Angesicht. Darum sollen beide, Israel und Ephraim, fallen um ihrer Missetat willen; auch soll Juda samt ihnen fallen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 6
Alsdann werden sie kommen mit ihren Schafen und Rindern, den HERRN zu suchen, aber ihn nicht finden; denn er hat sich von ihnen gewandt. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 9
Denn Ephraim soll zur Wüste werden zu der Zeit, wann ich sie strafen werde. Davor habe ich die Stämme Israels treulich gewarnt. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 10
Die Fürsten Juda's sind gleich denen, so die Grenze verrücken; darum will ich meinen Zorn über sie ausschütten wie Wasser. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 11
Ephraim leidet Gewalt und wird geplagt; daran geschieht ihm recht, denn er hat sich gegeben auf Menschengebot. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 12
Ich bin dem Ephraim wie eine Motte und dem Hause Juda wie eine Made. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 13
Und da Ephraim seine Krankheit und Juda seine Wunde fühlte, zog Ephraim hin zu Assur und schickte den König Jareb; aber er kann euch nicht helfen noch eure Wunde heilen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 14
Denn ich bin dem Ephraim wie ein Löwe und dem Hause Juda wie ein junger Löwe. Ich, ich zerreiße sie und gehe davon; ich führe sie weg, und niemand kann sie retten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 15
Ich will wiederum an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen; wenn's ihnen übel geht, so werden sie mich suchen und sagen: Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 2
Er macht uns lebendig nach zwei Tagen; er wird uns am dritten Tag aufrichten, dass wir vor ihm leben werden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 4
Was soll ich dir tun, Ephraim? was soll ich dir tun, Juda? Denn eure Liebe ist wie eine Morgenwolke und wie ein Tau, der frühmorgens vergeht. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 5
Darum schlage ich sie durch die Propheten und töte sie durch meines Mundes Rede, dass mein Recht wie das Licht hervorkomme. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 6
Denn ich habe Lust an der Liebe, und nicht am Opfer, und an der Erkenntnis Gottes, und nicht am Brandopfer. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 7
Aber sie übertreten den Bund wie Adam; darin verachten sie mich. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 9
Und die Priester samt ihrem Haufen sind wie die Räuber, so da lauern auf die Leute und würgen auf dem Wege, der gen Sichem geht; denn sie tun, was sie wollen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 10
Ich sehe im Hause Israel, davor mir graut; denn da hurt Ephraim und verunreinigt sich Israel. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 11
Aber auch Juda wird noch eine Ernte vor sich haben, wenn ich meines Volks Gefängnis wenden werde. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 1
Wenn ich Israel heilen will, so findet sich erst die Sünde Ephraims und die Bosheit Samarias, wie sie Lügen treiben und Diebe einsteigen und Räuber draußen plündern; Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 2
...dennoch wollen sie nicht merken, dass ich alle ihre Bosheit merke. Ich sehe aber ihr Wesen wohl, das sie allenthalben treiben. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 4
...und sind allesamt Ehebrecher gleichwie ein Backofen, den der Bäcker heizt, wenn er hat ausgeknetet und lässt den Teig durchsäuern und aufgehen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 5
Heute ist unsers Königs Fest sprechen sie, da fangen die Fürsten an, vom Wein toll zu werden; so zieht er die Spötter zu sich. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 6
Denn ihr Herz ist in heißer Andacht wie ein Backofen, wenn sie opfern und die Leute betrügen; ihr Bäcker schläft die ganze Nacht, und des Morgens brennt er lichterloh. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 7
Allesamt sind sie so heißer Andacht wie ein Backofen, also daß ihre Richter aufgefressen werden und alle ihre Könige fallen; und ist keiner unter ihnen, der mich anrufe. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 8
Ephraim mengt sich unter die Völker; Ephraim ist wie ein Kuchen, den niemand umwendet. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 9
Fremde fressen seine Kraft, doch will er's nicht merken; er hat auch graue Haare gekriegt, doch will er's nicht merken. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 10
Und die Hoffart Israels zeugt wider sie ins Angesicht; dennoch bekehren sie sich nicht zum HERRN, ihrem Gott, fragen auch nicht nach ihm in diesem allem. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 11
Denn Ephraim ist wie eine verlockte Taube, die nichts merken will. Jetzt rufen sie Ägypten an, dann laufen sie zu Assur. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 12
Aber indem sie hin und her laufen, will ich mein Netz über sie werfen und sie herunterholen wie die Vögel unter dem Himmel; ich will sie strafen, wie man predigt in ihrer Versammlung. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 13
Weh ihnen, dass sie von mir weichen! Sie müssen verstört werden; denn sie sind von mir abtrünnig geworden! Ich wollte sie wohl erlösen, wenn sie nicht wider mich Lügen lehrten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 14
So rufen sie mich auch nicht an von Herzen, sondern Heulen auf ihren Lagern. Sie sammeln sich um Korn und Mosts willen und sind mir ungehorsam. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 16
Sie bekehren sich, aber nicht recht, sondern sind wie ein falscher Bogen. Darum werden ihre Fürsten durchs Schwert fallen; ihr Drohen soll in Ägyptenland zum Spott werden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 2
Dann werden sie zu mir schreien: Du bist mein Gott; wir, Israel, kennen dich! Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 4
Sie machen Könige, aber ohne mich; sie setzen Fürsten, und ich darf es nicht wissen. Aus ihrem Silber und Gold machen sie Götzen, dass sie ja bald ausgerottet werden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 5
Dein Kalb, Samaria, verwirft er; mein Zorn ist über sie ergrimmt. Es kann nicht lange anstehen, sie müssen gestraft werden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 7
Denn sie säen Wind und werden Ungewitter einernten; ihre Saat soll nicht aufkommen und ihr Gewächs kein Mehl geben; und ob's geben würde, sollen's doch Fremde fressen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 10
Dieselben Heiden will ich nun über sie sammeln; sie sollen der Last des Königs der Fürsten bald müde werden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 12
Wenn ich ihm gleich viel tausend Gebote meines Gesetzes schreibe, so wird's geachtet wie eine Fremde Lehre. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 14
Israel vergisst seines Schöpfers und baut Paläste; so macht Juda viel feste Städte; aber ich will Feuer in seine Städte schicken, welches soll seine Häuser verzehren. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 1
Du darfst dich nicht freuen, Israel, noch rühmen wie die Völker; denn du hurst wider deinen Gott und suchst damit Hurenlohn, dass alle Tennen voll Getreide werden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 2
Darum sollen dich Tenne und Kelter nicht nähren, und der Most soll dir fehlen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 3
Sie sollen nicht bleiben im Lande des HERRN, sondern Ephraim muss wieder nach Ägypten und muss in Assyrien Unreines essen, Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 4
...wo sie dem HERRN kein Trankopfer vom Wein noch etwas zu Gefallen tun können. Ihr Opfer soll sein wie der Betrübten Brot, an welchem unrein werden alle, die davon essen; denn ihr Brot müssen sie für sich selbst essen, und es soll nicht in des HERRN Haus gebracht werden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 8
Die Wächter in Ephraim hielten sich vormals an meinen Gott; aber nun sind sie Propheten, die Stricke legen auf allen ihren Wegen durch die feindselige Abgötterei im Hause ihres Gottes. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 10
Ich fand Israel in der Wüste wie Trauben und sah eure Väter wie die ersten Feigen am Feigenbaum; aber hernach gingen sie zu Baal-Peor und gelobten sich dem schändlichen Abgott und wurden ja so greulich wie ihre Buhlen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 11
Darum muss die Herrlichkeit Ephraims wie ein Vogel wegfliegen, daß sie weder gebären noch tragen noch schwanger werden sollen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 12
Und ob sie ihre Kinder gleich erzögen, will ich sie doch ohne Kinder machen, dass keine Leute mehr sein sollen. Auch weh ihnen, wenn ich von ihnen gewichen bin! Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 13
Ephraim, wie ich es ansehe, ist gepflanzt und hübsch wie Tyrus, muss aber nun seine Kinder herauslassen dem Totschläger. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 15
Alle ihre Bosheit geschieht zu Gilgal, daselbst bin ich ihnen feind; und ich will sie auch um ihres bösen Wesens willen aus meinem Hause stoßen und ihnen nicht mehr Liebe erzeigen; denn alle Ihre Fürsten sind Abtrünnige. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 16
Ephraim ist geschlagen; ihre Wurzel ist verdorrt, dass sie keine Frucht mehr bringen können. Und ob sie gebären würden, will ich doch die liebe Frucht ihres Leibes töten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 17
Mein Gott wird sie verwerfen, darum dass sie ihn nicht hören wollen; und sie müssen unter den Heiden in der Irre gehen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 3
Alsdann müssen sie sagen: Wir haben keinen König, denn wir fürchteten den HERRN nicht; was kann uns der König nun helfen? Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 4
Sie reden und schwören vergeblich und machen einen Bund, und solcher Rat grünt auf allen Furchen im Felde wie giftiges Kraut. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 5
Die Einwohner zu Samaria sorgen um das Kalb zu Beth-Aven; denn sein Volk trauert darum, und seine Götzenpfaffen zittern seiner Herrlichkeit halben; denn sie wird von ihnen weggeführt. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 6
Ja, das Kalb wird nach Assyrien gebracht zum Geschenke dem König Jareb. Also muss Ephraim mit Schanden stehen und Israel schändlich gehen mit seinen Vornehmen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 8
Die Höhen zu Aven sind vertilgt, durch die sich Israel versündigte; Disteln und Dornen wachsen auf ihren Altären. Und sie werden sagen: Ihr Berge bedeckt uns! und: Ihr Hügel, fallt über uns! Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 9
Israel, du hast seit der Zeit Gibeas gesündigt; dabei sind sie auch geblieben. Aber es soll sie ein Streit, nicht gleich dem zu Gibea, ergreifen, so wider die bösen Leute geschah; Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 10
...sondern ich will sie züchtigen nach meinem Wunsch, dass alle Völker sollen über sie versammelt kommen, wenn ich sie werde strafen um ihre zwei Sünden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 11
Ephraim ist ein Kalb, gewöhnt, dass man es gern drischt. Ich will ihm über seinen schönen Hals fahren; ich will Ephraim retten, Juda soll pflügen und Jakob eggen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 14
Weil du dich denn verlässt auf dein Wesen und auf die Menge deiner Helden, so soll sich ein Getümmel erheben in deinem Volk, dass alle deine Festen verstört werden, gleichwie Salman verstörte das Haus Arbeels zur Zeit des Streits, da die Mutter samt den Kindern zu Trümmern ging. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 1
Da Israel jung war, hatte ich ihn lieb und rief ihn, meinen Sohn, aus Ägypten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 2
Aber wenn man sie jetzt ruft, so wenden sie sich davon und opfern den Baalim und räuchern den Bildern. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 3
Ich nahm Ephraim bei seinen Armen und leitete ihn; aber sie merkten es nicht, wie ich ihnen half. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 4
Ich ließ sie ein menschlich Joch ziehen und in Seilen der Liebe gehen und half ihnen das Joch an ihrem Hals tragen und gab ihnen Futter. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 5
Sie sollen nicht wieder nach Ägyptenland kommen, sondern Assur soll nun ihr König sein; denn sie wollen sich nicht bekehren. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 7
Mein Volk ist müde, sich zu mir zu kehren; und wenn man ihnen predigt, so richtet sich keiner auf. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 8
Was soll ich aus dir machen, Ephraim? Soll ich dich schützen, Israel? Soll ich nicht billig ein Adama aus dir machen und dich wie Zeboim zurichten? Aber mein Herz ist andern Sinnes, meine Barmherzigkeit ist zu brünstig, Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 9
...dass ich nicht tun will nach meinem grimmigen Zorn, noch mich kehren, Ephraim gar zu verderben. Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch und bin der Heilige unter dir; ich will aber nicht in die Stadt kommen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 11
Und die in Ägypten werden auch erschrocken kommen wie die Vögel, und die im Lande Assur wie Tauben; und ich will sie in ihre Häuser setzen, spricht der HERR. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 12
In Ephraim ist allenthalben Lügen wider mich und im Hause Israel falscher Gottesdienst. Aber auch Juda hält nicht fest an Gott und an dem Heiligen, der treu ist. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 1
Ephraim weidet sich am Winde und läuft dem Ostwind nach und macht täglich der Abgötterei und des Schadens mehr; sie machen mit Assur einen Bund und bringen Balsam nach Ägypten. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 6
So bekehre dich nun zu deinem Gott, und halte Barmherzigkeit und Recht und hoffe stets auf deinen Gott. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 8
Und Ephraim spricht: Ich bin reich, ich habe genug; man wird in aller meiner Arbeit keine Missetat finden, die Sünde sei. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 9
Ich aber, der HERR, bin dein Gott aus Ägyptenland her, und der dich noch in den Hütten wohnen läßt, wie man zur Festzeit pflegt, Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 10
...und rede zu den Propheten; und ich bin's, der so viel Weissagung gibt und durch die Propheten sich anzeigt. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 11
In Gilead ist Abgötterei, darum werden sie zunichte; und in Gilgal opfern sie Ochsen, darum sollen ihre Altäre werden wie die Steinhaufen an den Furchen im Felde. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 1
Da Ephraim Schreckliches redete, ward er in Israel erhoben, darnach versündigten sie sich durch Baal und wurden darüber getötet. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 2
Aber nun machen sie der Sünden viel mehr und aus ihrem Silber Bilder, wie sie es erdenken können, nämlich Götzen, welche doch eitel Schmiedewerk sind. Dennoch predigen sie von denselben: Wer die Kälber küssen will, der soll Menschen opfern. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 4
Ich bin aber der HERR, dein Gott, aus Ägyptenland her; und du solltest ja keinen andern Gott kennen denn mich und keinen Heiland als allein mich. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 5
Ich nahm mich ja deiner an in der Wüste, im dürren Lande. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 6
Aber weil sie geweidet sind, dass sie satt geworden sind und genug haben, erhebt sich ihr Herz; darum vergessen sie mein. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 7
So will ich auch werden gegen sie wie ein Löwe, und wie ein Parder auf dem Wege will ich auf sie lauern. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 8
Ich will ihnen begegnen wie ein Bär, dem seine Jungen genommen sind, und will ihr verstocktes Herz zerreißen und will sie daselbst wie ein Löwe fressen; die wilden Tiere sollen sie zerreißen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 9
Israel, du bringst dich in Unglück; denn dein Heil steht allein bei mir. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 10
Wo ist dein König hin, der dir helfen möge in allen deinen Städten? und deine Richter, von denen du sagtest: Gib mir Könige und Fürsten? Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 11
Wohlan, ich gab dir einen König in meinem Zorn, und will ihn dir in meinem Grimm wegnehmen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 13
Denn es soll ihm wehe werden wie einer Gebärerin. Er ist ein unverständig Kind; denn wenn die Zeit gekommen ist, so will er die Mutter nicht brechen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 14
Aber ich will sie erlösen aus der Hölle und vom Tod erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Hölle ich will dir eine Pestilenz sein. Doch ist der Trost vor meinen Augen verborgen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 15
Denn wenn er auch zwischen Brüdern Frucht bringt, so wird doch ein Ostwind des HERRN aus der Wüste herauffahren, dass sein Brunnen vertrocknet und seine Quelle versiegt; und er wird rauben den Schatz alles köstlichen Gerätes. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 1
Bekehre dich, Israel, zu dem HERR, deinem Gott; denn du bist gefallen um deiner Missetat willen. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 3
Assur soll uns nicht helfen; wir wollen nicht mehr auf Rossen reiten, auch nicht mehr sagen zu den Werken unsrer Hände: "Ihr seid unser Gott"; sondern lass die Waisen bei dir Gnade finden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 4
So will ich ihr Abtreten wieder heilen; gerne will ich sie lieben; denn mein Zorn soll sich von ihnen wenden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 5
Ich will Israel wie ein Tau sein, dass er soll blühen wie eine Rose, und seine Wurzeln sollen ausschlagen wie der Libanon Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 6
...und seine Zweige sich ausbreiten, dass er sei schön wie ein Ölbaum, und soll so guten Geruch geben wie der Libanon. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 7
Und sie sollen wieder unter einem Schatten sitzen; von Korn sollen sie sich nähren und blühen wie der Weinstock; sein Gedächtnis soll sein wie der Wein am Libanon. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 8
Ephraim, was sollen mir weiter die Götzen? Ich will ihn erhören und führen; ich will sein wie eine grünende Tanne; an mir soll man deine Frucht finden. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 9
Wer ist weise, der dies verstehe, und klug, der dies merke? Denn die Wege des HERRN sind richtig, und die Gerechten wandeln darin; aber die Übertreter fallen darin. Hosea 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 10
Das Feld ist verwüstet, und der Acker steht jämmerlich; das Getreide ist verdorben, der Wein steht jämmerlich und das Öl kläglich. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 11
Die Ackerleute sehen jämmerlich, und die Weingärtner heulen um den Weizen und die Gerste, dass aus der Ernte auf dem Felde nichts werden kann. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 12
So steht der Weinstock auch jämmerlich und der Feigenbaum kläglich; dazu die Granatbäume, Palmbäume, Apfelbäume und alle Bäume auf dem Felde sind verdorrt; denn die Freude der Menschen ist zu Jammer geworden. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 16
Ist nicht die Speise vor unsern Augen weggenommen und vom Hause unsers Gottes Freude und Wonne? Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 18
O wie seufzt das Vieh! Die Rinder sehen kläglich, denn sie haben keine Weide, und die Schafe verschmachten. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 19
HERR, dich rufe ich an; denn das Feuer hat die Auen in der Wüste verbrannt, und die Flamme hat alle Bäume auf dem Acker angezündet. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 2
Ein finstrer Tag, ein dunkler Tag, ein wolkiger Tag, ein nebliger Tag; gleichwie sich die Morgenröte ausbreitet über die Berge, kommt ein großes und mächtiges Volk, desgleichen vormals nicht gewesen ist und hinfort nicht sein wird zu ewigen Zeiten für und für. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 6
Die Völker werden sich vor ihm entsetzen, aller Angesichter werden bleich. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 7
Sie werden laufen wie die Riesen und die Mauern ersteigen wie die Krieger; ein jeglicher wird stracks vor sich daherziehen und sich nicht säumen. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 8
Keiner wird den andern irren; sondern ein jeglicher wird in seiner Ordnung daherfahren und werden durch die Waffen brechen und nicht verwundet werden. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 11
Denn der HERR wird seinen Donner vor seinem Heer lassen her gehen; denn sein Heer ist sehr groß und mächtig, das seinen Befehl wird ausrichten; denn der Tag des HERRN ist groß und sehr erschrecklich: wer kann ihn leiden? Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 12
Doch spricht auch jetzt der HERR: Bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen! Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 13
Zerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider, und bekehret euch zu dem HERRN, eurem Gott! denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und ihn reut bald der Strafe. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14
Wer weiß, es mag ihn wiederum gereuen, und er mag einen Segen hinter sich lassen, zu opfern Speisopfer und Trankopfer dem HERRN, eurem Gott. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 17
Lasset die Priester, des Hauses Diener, weinen zwischen Halle und Altar und sagen: HERR, schone deines Volkes und lass dein Erbteil nicht zu Schanden werden, dass Heiden über sie herrschen! Warum willst du lassen unter den Völkern sagen: Wo ist nun ihr Gott? Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 19
Und der HERR wird antworten und sagen zu seinem Volk: Siehe, ich will euch Getreide, Most und Öl die Fülle schicken, dass ihr genug daran haben sollt, und will euch nicht mehr lassen unter den Heiden zu Schanden werden, Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 20
… und will den von Mitternacht fern von euch treiben und ihn in ein dürres und wüstes Land verstoßen, sein Angesicht hin zum Meer gegen Morgen und sein Ende hin zum Meer gegen Abend. Er soll verfaulen und stinken; denn er hat große Dinge getan. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 21
Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der HERR kann auch große Dinge tun. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 22
Fürchtet euch nicht, ihr Tiere auf dem Felde; denn die Auen in der Wüste sollen grünen und die Bäume ihre Früchte bringen, und die Feigenbäume und Weinstöcke sollen wohl tragen. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 23
Und ihr, Kinder Zions, freut euch und seid fröhlich im HERRN, eurem Gott, der euch Lehrer zur Gerechtigkeit gibt und euch herabsendet Frühregen und Spätregen wie zuvor, Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 25
Und ich will euch die Jahre erstatten, welche die Heuschrecken, Käfer, Geschmeiß und Raupen, mein großes Heer, so ich unter euch schickte, gefressen haben; Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 26
...dass ihr zu essen genug haben sollt und den Namen des HERRN, eures Gottes, preisen, der Wunder unter euch getan hat; und mein Volk soll nicht mehr zu Schanden werden. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 27
Und ihr sollt erfahren, dass ich mitten unter Israel sei und dass ich, der HERR, euer Gott sei und keiner mehr; und mein Volk soll nicht mehr zu Schanden werden. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 28
Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen; eure Ältesten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichter sehen; Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 29
...auch will ich mich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 30
Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf; Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 31
...die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1
Denn siehe, in den Tagen und zur selben Zeit, wann ich das Gefängnis Juda's und Jerusalems wenden werde, Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 2
...will ich alle Heiden zusammenbringen und will sie in das Tal Josaphat hinabführen und will mit ihnen daselbst rechten wegen meines Volks und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heiden zerstreut und sich mein Land geteilt Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 4
Und ihr von Tyrus und Sidon und alle Kreise der Philister, was habt ihr mit mir zu tun? Wollt ihr mir trotzen? Wohlan, trotzet ihr mir, so will ich's euch eilend und bald wiedervergelten auf euren Kopf. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 7
Siehe, ich will sie erwecken aus dem Ort, dahin ihr sie verkauft habt, und will's euch vergelten auf euren Kopf. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 8
Und will eure Söhne und Töchter wiederum verkaufen durch die Kinder Juda; die sollen sie denen in Reicharabien, einem Volk in fernen Landen, verkaufen; denn der HERR hat's geredet. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 10
Macht aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Sicheln Spieße! der Schwache spreche: Ich bin stark! Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 12
Die Heiden werden sich aufmachen und heraufkommen zum Tal Josaphat; denn daselbst will ich sitzen, zu richten alle Heiden um und um. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 13
Schlagt die Sichel an, denn die Ernte ist reif; kommt herab, denn die Kelter ist voll, und die Kufen laufen über; denn ihre Bosheit ist groß. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 15
Sonne und Mond werden sich verfinstern, und die Sterne werden ihren Schein verhalten. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 17
Und ihr sollt es erfahren, dass ich, der HERR, euer Gott, zu Zion auf meinem heiligen Berge wohne. Alsdann wird Jerusalem heilig sein und kein Fremder mehr durch sie wandeln. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 20
Aber Juda soll ewiglich bewohnt werden und Jerusalem für und für. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 21
Und ich will ihr Blut nicht ungerächt lassen. Und der HERR wird wohnen zu Zion. Joel 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 5
Weh denen, so am Meer hinab wohnen, dem Volk der Krether! Des HERRN Wort wird über euch kommen, du Kanaan, der Philister Land; ich will dich umbringen, dass niemand mehr da wohnen soll. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 7
Und dasselbe soll den übrigen vom Hause Juda zuteil werden, dass sie darauf weiden sollen. Des Abends sollen sie sich in den Häusern Askalons lagern, wenn sie nun der HERR, ihr Gott, wiederum heimgesucht und ihr Gefängnis gewendet hat. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 8
Ich habe das Schmähen Moabs und das Lästern der Kinder Ammon gehört, womit sie mein Volk geschmäht und auf seinen Grenzen sich gerühmt haben. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 9
Wohlan, so wahr ich lebe! spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, Moab soll wie Sodom und die Kinder Ammon wie Gomorra werden, ja wie ein Nesselstrauch und eine Salzgrube und eine ewige Wüste. Die übrigen meines Volkes sollen sie berauben, und die Übriggebliebenen meines Volkes sollen sie erben. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 10
Das soll ihnen aber begegnen für ihre Hoffart, dass sie des HERRN Zebaoth Volk geschmäht und sich gerühmt haben. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 11
Schrecklich wird der HERR über sie sein, denn er wird alle Götter auf Erden vertilgen; und sollen ihn anbeten alle Inseln der Heiden, ein jeglicher an seinem Ort. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 14
...dass darin sich lagern werden allerlei Tiere bei Haufen; auch Rohrdommeln und Igel werden wohnen in ihren Säulenknäufen, und Vögel werden in den Fenstern singen, und auf der Schwelle wird Verwüstung sein; denn die Zedernbretter sollen abgerissen werden. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 15
Das ist die fröhliche Stadt, die so sicher wohnte und sprach in ihrem Herzen: Ich bin's, und keine mehr. Wie ist sie so wüst geworden, dass die Tiere darin wohnen! Und wer vorübergeht, pfeift sie an und klatscht mit der Hand über sie. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 1
Weh der greulichen, unflätigen, tyrannischen Stadt! Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 2
Sie will nicht gehorchen noch sich züchtigen lassen; sie will auf den HERRN nicht trauen noch sich zu ihrem Gott halten. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 3
Ihre Fürsten sind unter ihnen brüllende Löwen und ihre Richter Wölfe am Abend, die nichts bis auf den Morgen übriglassen. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 4
Ihre Propheten sind leichtfertig und Verächter; ihre Priester entweihen das Heiligtum und deuten das Gesetz freventlich. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 5
Der HERR, der unter ihnen ist, ist gerecht und tut kein Arges. Er lässt alle Morgen seine Rechte öffentlich lehren und lässt nicht ab; aber die bösen Leute wollen sich nicht schämen lernen. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 6
Ich habe Völker ausgerottet, ihre Schlösser verwüstet und ihre Gassen so leer gemacht, dass niemand darauf geht; ihre Städte sind zerstört, dass niemand mehr da wohnt. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 7
Ich ließ dir sagen: Mich sollst du fürchten und dich lassen züchtigen! so würde ihre Wohnung nicht ausgerottet und der keines kommen, womit ich sie heimsuchen werde. Aber sie sind fleißig, allerlei Bosheit zu üben. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 8
Darum, spricht der HERR, müsset ihr mein auch harren, bis ich mich aufmache zu seiner Zeit, da ich auch rechten werde und die Heiden versammeln und die Königreiche zuhauf bringen, meinen Zorn über sie zu schütten, ja, allen Zorn meines Grimmes; denn alle Welt soll durch meines Eifers Feuer verzehrt werden. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 9
Alsdann will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle sollen des HERRN Namen anrufen und ihm einträchtig dienen. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 11
Zur selben Zeit wirst du dich nicht mehr schämen alles deines Tuns, womit du wider mich übertreten hast; denn ich will die stolzen Heiligen von dir tun, dass du nicht mehr sollst dich überheben auf meinem heiligen Berge. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 12
Ich will in dir lassen übrigbleiben ein armes, geringes Volk; die werden auf des HERRN Namen trauen. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 13
Die übrigen in Israel werden kein Böses tun noch Falsches reden, und man wird in ihrem Munde keine betrügliche Zunge finden; sondern sie sollen weiden und ruhen ohne alle Furcht. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 14
Jauchze, du Tochter Zion! Rufe, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem! Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 15
...denn der HERR hat deine Strafe weggenommen und deine Feinde abgewendet. Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unglück mehr fürchten darfst. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 16
Zur selben Zeit wird man sprechen zu Jerusalem: Fürchte dich nicht! und zu Zion: Lass deine Hände nicht lass werden! Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 17
...denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland; er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein und vergeben und wird über dir mit Schall fröhlich sein. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 18
Die Geängsteten, so auf kein Fest kommen, will ich zusammenbringen; denn sie gehören dir zu und müssen Schmach tragen. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 19
Siehe, ich will's mit allen denen aus machen zur selben Zeit, die dich bedrängen, und will den Hinkenden helfen und die Verstoßenen sammeln und will sie zu Lob und Ehren machen in allen Landen, darin man sie verachtet. Zephanja 
Teil/Testament: Altes Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 20
Zu der Zeit will ich euch hereinbringen und euch zu der Zeit versammeln. Denn ich will euch zu Lob und Ehren machen unter allen Völkern auf Erden, wenn ich euer Gefängnis wenden werde vor euren Augen, spricht der HERR. Zephanja 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 1
Die erste Rede habe ich getan, lieber Theophilus, von alle dem, das Jesus anfing, beides, zu tun und zu lehren, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 3
...welchen er sich nach seinem Leiden lebendig erzeigt hatte durch mancherlei Erweisungen, und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 4
Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche ihr habt gehört (sprach er) von mir; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 5
...denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 6
Die aber, so zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: HERR, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 7
Er aber sprach zu ihnen: Es gebührt euch nicht, zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 13
Und als sie hineinkamen, stiegen sie auf den Söller, da denn sich aufhielten Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, des Alphäus Sohn, und Simon Zelotes und Judas, des Jakobus Sohn. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 1 | Vers: 25
...dass einer empfange diesen Dienst und Apostelamt, davon Judas abgewichen ist, dass er hinginge an seinen Ort. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 3
Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeglichen unter ihnen; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 6
Da nun diese Stimme geschah, kam die Menge zusammen und wurden bestürzt; denn es hörte ein jeglicher, dass sie mit seiner Sprache redeten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 7
Sie entsetzten sich aber alle, verwunderten sich und sprachen untereinander: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 8
Wie hören wir denn ein jeglicher seine Sprache, darin wir geboren sind? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 12
Sie entsetzten sich aber alle und wurden irre und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 15
Denn diese sind nicht trunken, wie ihr wähnet, sintemal es ist die dritte Stunde am Tage; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 17
"Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, ich will ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Ältesten sollen Träume haben; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 18
...und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in denselben Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 19
Und ich will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 20
...die Sonne soll sich verkehren in Finsternis und der Mond in Blut, ehe denn der große und offenbare Tag des HERRN kommt. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 22
Ihr Männer von Israel, höret diese Worte: Jesum von Nazareth, den Mann, von Gott unter euch mit Taten und Wundern und Zeichen erwiesen, welche Gott durch ihn tat unter euch (wie denn auch ihr selbst wisset), Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 24
Den hat Gott auferweckt, und aufgelöst die Schmerzen des Todes, wie es denn unmöglich war, dass er sollte von ihm gehalten werden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 25
Denn David spricht von ihm: "Ich habe den HERRN allezeit vorgesetzt vor mein Angesicht; denn er ist an meiner Rechten, auf dass ich nicht bewegt werde. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 26
Darum ist mein Herz fröhlich, und meine Zunge freuet sich; denn auch mein Fleisch wird ruhen in der Hoffnung. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 27
Denn du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen, auch nicht zugeben, daß dein Heiliger die Verwesung sehe. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 28
Du hast mir kundgetan die Wege des Lebens; du wirst mich erfüllen mit Freuden vor deinem Angesicht." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 29
Ihr Männer, liebe Brüder, lasset mich frei reden zu euch von dem Erzvater David. Er ist gestorben und begraben, und sein Grab ist bei uns bis auf diesen Tag. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 31
...hat er's zuvor gesehen und geredet von der Auferstehung Christi, dass seine Seele nicht dem Tode gelassen ist und sein Fleisch die Verwesung nicht gesehen hat. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 34
Denn David ist nicht gen Himmel gefahren. Er spricht aber: "Der HERR hat gesagt zu meinem HERRN: Setze dich zu meiner Rechten, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 35
...bis dass ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 41
Die nun sein Wort gern annahmen, ließen sich taufen; und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 43
Es kam auch alle Seelen Furcht an, und geschahen viel Wunder und Zeichen durch die Apostel. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 46
Und sie waren täglich und stets beieinander einmütig im Tempel und brachen das Brot hin und her in Häusern, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 2 | Vers: 47
...nahmen die Speise und lobten Gott mit Freuden und einfältigem Herzen und hatten Gnade beim ganzen Volk. Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 2
Und es war ein Mann, lahm von Mutterleibe, der ließ sich tragen; und sie setzten ihn täglich vor des Tempels Tür, die da heißt "die schöne", dass er bettelte das Almosen von denen, die in den Tempel gingen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 6
Petrus aber sprach: Gold und Silber habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth stehe auf und wandle! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 7
Und griff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Alsobald standen seine Schenkel und Knöchel fest; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 11
Als aber dieser Lahme, der nun gesund war, sich zu Petrus und Johannes hielt, lief alles Volk zu ihnen in die Halle, die da heißt Salomos, und wunderten sich. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 17
Nun, liebe Brüder, ich weiß, dass ihr's durch Unwissenheit getan habt wie auch eure Obersten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 20
...auf dass da komme die Zeit der Erquickung von dem Angesichte des HERRN, wenn er senden wird den, der euch jetzt zuvor gepredigt wird, Jesus Christus, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 22
Denn Moses hat gesagt zu den Vätern: "Einen Propheten wird euch der HERR, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern gleich wie mich; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 23
Und es wird geschehen, welche Seele denselben Propheten nicht hören wird, die soll vertilgt werden aus dem Volk." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 3 | Vers: 26
Euch zuvörderst hat Gott auferweckt seinen Knecht Jesus und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, dass ein jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 5
Als es nun kam auf den Morgen, versammelten sich ihre Obersten und Ältesten und Schriftgelehrten gen Jerusalem, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 7
...und stellten sie vor sich und fragten sie: Aus welcher Gewalt oder in welchem Namen habt ihr das getan? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 9
…so wir heute werden gerichtet über dieser Wohltat an dem kranken Menschen, durch welche er ist geheilt worden, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 13
Sie sahen aber an die Freudigkeit des Petrus und Johannes und verwunderten sich; denn sie waren gewiss, dass es ungelehrte Leute und Laien waren, kannten sie auch wohl, dass sie mit Jesu gewesen waren. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 14
Sie sahen aber den Menschen, der geheilt worden war, bei ihnen stehen und hatten nichts dawider zu reden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 16
Was wollen wir diesen Menschen tun? Denn das offenbare Zeichen, durch sie geschehen, ist allen kund, die zu Jerusalem wohnen, und wir können's nicht leugnen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 17
Aber auf dass es nicht weiter einreiße unter das Volk, lasset uns ernstlich sie bedrohen, dass sie hinfort keinem Menschen von diesem Namen sagen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 18
Und sie riefen sie und geboten ihnen, dass sie sich allerdinge nicht hören ließen noch lehrten in dem Namen Jesu. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 19
Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen: Richtet ihr selbst, ob es vor Gott recht sei, dass wir euch mehr gehorchen denn Gott. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 20
Wir können's ja nicht lassen, dass wir nicht reden sollten, was wir gesehen und gehört haben. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 21
Aber sie drohten ihnen und ließen sie gehen und fanden nicht, wie sie sie peinigten, um des Volkes willen; denn sie lobten alle Gott über das, was geschehen war. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 22
Denn der Mensch war über vierzig Jahre alt, an welchem dies Zeichen der Gesundheit geschehen war. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 25
...der du durch den Mund Davids, deines Knechtes, gesagt hast: "Warum empören sich die Heiden, und die Völker nehmen vor, was umsonst ist? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 26
Die Könige der Erde treten zusammen, und die Fürsten versammeln sich zuhauf wider den HERRN und wider seinen Christus": Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 27
...wahrlich ja, sie haben sich versammelt über deinen heiligen Knecht Jesus, welchen du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und dem Volk Israel, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 30
und strecke deine Hand aus, dass Gesundheit und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 31
Und da sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, da sie versammelt waren; und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und redeten das Wort Gottes mit Freudigkeit. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 4 | Vers: 35
...und legten es zu der Apostel Füßen; und man gab einem jeglichen, was ihm not war. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 4
Hättest du ihn doch wohl mögen behalten, da du ihn hattest; und da er verkauft war, war es auch in deiner Gewalt. Warum hast du denn solches in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott gelogen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 7
Und es begab sich über eine Weile, bei drei Stunden, dass sein Weib hineinkam und wusste nicht, was geschehen war. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 9
Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr denn eins geworden, zu versuchen den Geist des HERRN? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden dich hinaustragen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 12
Es geschahen aber viel Zeichen und Wunder im Volk durch der Apostel Hände; und sie waren alle in der Halle Salomos einmütig. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 13
Der andern aber wagte keiner, sich zu ihnen zu tun, sondern das Volk hielt groß von ihnen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 15
...also dass sie die Kranken auf die Gassen heraustrugen und legten sie auf Betten und Bahren, auf dass, wenn Petrus käme, sein Schatten ihrer etliche überschattete. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 22
Die Diener aber kamen hin und fanden sie nicht im Gefängnis, kamen wieder und verkündigten Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 26
Da ging hin der Hauptmann mit den Dienern und holten sie, nicht mit Gewalt; denn sie fürchteten sich vor dem Volk, dass sie gesteinigt würden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 28
...und sprach: Haben wir euch nicht mit Ernst geboten, dass ihr nicht solltet lehren in diesem Namen? Und sehet, ihr habt Jerusalem erfüllt mit eurer Lehre und wollt dieses Menschen Blut über uns führen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 36
Vor diesen Tagen stand auf Theudas und gab vor, er wäre etwas, und hingen an ihm eine Zahl Männer, bei vierhundert; der ist erschlagen, und alle, die ihm zufielen, sind zerstreut und zunichte geworden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 38
Und nun sage ich euch: Lasset ab von diesen Menschen und lasset sie fahren! Ist der Rat oder das Werk aus den Menschen, so wird's untergehen; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 39
...ist's aber aus Gott, so könnet ihr's nicht dämpfen; auf dass ihr nicht erfunden werdet als die wider Gott streiten wollen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 40
Da fielen sie ihm zu und riefen die Apostel, stäupten sie und geboten ihnen, sie sollten nicht Reden in dem Namen Jesu, und ließen sie gehen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 41
Sie gingen aber fröhlich von des Rats Angesicht, dass sie würdig gewesen waren, um seines Namens willen Schmach zu leiden, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 5 | Vers: 42
...und hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hin und her in Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesu Christo. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 1
In den Tagen aber, da der Jünger viele wurden, erhob sich ein Murmeln unter den Griechen wider die Hebräer, darum dass ihre Witwen übersehen wurden in der täglichen Handreichung. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 2
Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es taugt nicht, dass wir das Wort Gottes unterlassen und zu Tische dienen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 8
Stephanus aber, voll Glaubens und Kräfte, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 9
Da standen etliche auf von der Schule, die da heißt der Libertiner und der Kyrener und der Alexanderer, und derer, die aus Zilizien und Asien waren, und befragten sich mit Stephanus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 10
Und sie vermochten nicht, zu widerstehen der Weisheit und dem Geiste, aus welchem er redete. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 11
Da richteten sie zu etliche Männer, die sprachen: Wir haben ihn gehört Lästerworte reden wider Mose und wider Gott. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 13
...und stellten falsche Zeugen dar, die sprachen: Dieser Mensch hört nicht auf, zu reden Lästerworte wider diese heilige Stätte und das Gesetz. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 6 | Vers: 15
Und sie sahen auf ihn alle, die im Rat saßen, und sahen sein Angesicht wie eines Engels Angesicht. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 2
Er aber sprach: Liebe Brüder und Väter, höret zu. Der Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, da er noch in Mesopotamien war, ehe er wohnte in Haran, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 3
...und sprach zu ihm: Gehe aus deinem Lande und von deiner Freundschaft und zieh in ein Land, das ich dir zeigen will. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 5
...und gab ihm kein Erbteil darin, auch nicht einen Fuß breit, und verhieß ihm, er wollte es geben ihm zu besitzen und seinem Samen nach ihm, da er noch kein Kind hatte. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 7
...und das Volk, dem sie dienen werden, will ich richten, sprach Gott; und darnach werden sie ausziehen und mir dienen an dieser Stätte. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 11
Es kam aber eine teure Zeit über das ganze Land Ägypten und Kanaan und große Trübsal, und unsere Väter fanden nicht Nahrung. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 16
Und sie sind herübergebracht nach Sichem und gelegt in das Grab, das Abraham gekauft hatte ums Geld von den Kindern Hemor zu Sichem. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 17
Da nun die Zeit der Verheißung nahte, die Gott Abraham geschworen hatte, wuchs das Volk und mehrte sich in Ägypten, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 18
...bis dass ein anderer König aufkam, der nichts wusste von Joseph. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 19
Dieser trieb Hinterlist mit unserm Geschlecht und behandelte unsre Väter übel und schaffte, dass man die jungen Kindlein aussetzen musste, dass sie nicht lebendig blieben. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 25
Er meinte aber, seine Brüder sollten's verstehen, dass Gott durch seine Hand ihnen Heil gäbe; aber sie verstanden's nicht. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 27
Der aber seinem Nächsten Unrecht tat, stieß in von sich und sprach: Wer hat dich über uns gesetzt zum Obersten und Richter? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 28
Willst du mich auch töten, wie du gestern den Ägypter getötet hast? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 31
Da es aber Mose sah, wunderte er sich des Gesichtes. Als er aber hinzuging zu schauen, geschah die Stimme des HERRN zu ihm: Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 32
Ich bin der Gott deiner Väter, der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Mose aber ward zitternd und wagte nicht anzuschauen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 34
Ich habe wohl gesehen das Leiden meines Volkes, das in Ägypten ist, und habe ihr Seufzen gehört und bin herabgekommen, sie zu erretten. Und nun komm her, ich will dich nach Ägypten senden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 35
Diesen Mose, welchen sie verleugneten, da sie sprachen: Wer hat dich zum Obersten und Richter gesetzt? den sandte Gott zu einem Obersten und Erlöser durch die Hand des Engels, der ihm erschien im Busch. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 36
Dieser führte sie aus und tat Wunder und Zeichen in Ägypten, im Roten Meer und in der Wüste vierzig Jahre. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 37
Dies ist der Mose, der zu den Kindern Israel gesagt hat: "Einen Propheten wird euch der HERR, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern gleichwie mich; den sollt ihr hören." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 39
...welchem nicht wollten gehorsam werden eure Väter, sondern stießen ihn von sich und wandten sich um mit ihren Herzen nach Ägypten Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 40
...und sprachen zu Aaron: Mache uns Götter, die vor uns hin gehen; denn wir wissen nicht, was diesem Mose, der uns aus dem Lande Ägypten geführt hat, widerfahren ist. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 41
Und sie machten ein Kalb zu der Zeit und brachten dem Götzen Opfer und freuten sich der Werke ihrer Hände. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 42
Aber Gott wandte sich und gab sie dahin, das sie dienten des Himmels Heer; wie denn geschrieben steht in dem Buch der Propheten: "Habt ihr vom Hause Israel die vierzig Jahre in der Wüste mir auch je Opfer und Vieh geopfert? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 43
Und ihr nahmet die Hütte Molochs an und das Gestirn eures Gottes Remphan, die Bilder, die ihr gemacht hattet, sie anzubeten. Und ich will euch wegwerfen jenseit Babylon." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 45
...welche unsre Väter auch annahmen und mit Josua in das Land brachten, das die Heiden innehatten, welche Gott ausstieß vor dem Angesicht unsrer Väter bis zur Zeit Davids. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 48
Aber der Allerhöchste wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, wie der Prophet spricht: Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 49
Der Himmel ist mein Stuhl und die Erde meiner Füße Schemel; was wollt ihr mir denn für ein Haus bauen? spricht der HERR, oder welches ist die Stätte meiner Ruhe? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 50
Hat nicht meine Hand das alles gemacht?" Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 52
Welchen Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben getötet, die da zuvor verkündigten die Zukunft dieses Gerechten, dessen Verräter und Mörder ihr nun geworden seid. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 53
Ihr habt das Gesetz empfangen durch der Engel Geschäfte, und habt's nicht gehalten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 55
Wie er aber voll heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesum stehen zur Rechten Gottes Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 56
...und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 7 | Vers: 60
Er kniete aber nieder und schrie laut: HERR, behalte ihnen diese Sünde nicht! Und als er das gesagt, entschlief er. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 1
Saulus aber hatte Wohlgefallen an seinem Tode. Es erhob sich aber zu der Zeit eine große Verfolgung über die Gemeinde zu Jerusalem; und sie zerstreuten sich alle in die Länder Judäa und Samarien, außer den Aposteln. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 6
Das Volk aber hörte einmütig und fleißig zu, was Philippus sagte, und sah die Zeichen, die er tat. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 7
Denn die unsauberen Geister fuhren aus vielen Besessenen mit großem Geschrei; auch viele Gichtbrüchige und Lahme wurden gesund gemacht. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 12
Da sie aber den Predigten des Philippus glaubten vom Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi, ließen sich taufen Männer und Weiber. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 13
Da ward auch Simon gläubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er sah die Zeichen und Taten, die da geschahen, verwunderte er sich. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 19
...und sprach: Gebt mir auch die Macht, dass, so ich jemand die Hände auflege, derselbe den Heiligen Geist empfange. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 21
Du wirst weder Teil noch Anfall haben an diesem Wort; denn dein Herz ist nicht rechtschaffen vor Gott. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 23
Denn ich sehe, du bist voll bitterer Galle und verknüpft mit Ungerechtigkeit. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 24
Da antwortete Simon und sprach: Bittet ihr den HERRN für mich, dass der keines über mich komme, davon ihr gesagt habt. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 25
Sie aber, da sie bezeugt und geredet hatten das Wort des HERRN, wandten sich wieder um gen Jerusalem und predigten das Evangelium vielen samaritischen Flecken. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 29
Der Geist aber sprach zu Philippus: Gehe hinzu und halte dich zu diesem Wagen! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 31
Er aber sprach: Wie kann ich, so mich nicht jemand anleitet? Und ermahnte Philippus, dass er aufträte und setzte sich zu ihm. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 32
Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser: "Er ist wie ein Schaf zur Schlachtung geführt; und still wie ein Lamm vor seinem Scherer, also hat er nicht aufgetan seinen Mund. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 33
In seiner Niedrigkeit ist sein Gericht aufgehoben. Wer wird aber seines Lebens Länge ausreden? denn sein Leben ist von der Erde weggenommen." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 34
Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet solches? von sich selber oder von jemand anders? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 36
Und als sie zogen der Straße nach, kamen sie an ein Wasser. Und der Kämmerer sprach: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, dass ich mich taufen lasse? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 37
Philippus aber sprach: Glaubst du von ganzem Herzen, so mag's wohl sein. Er antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 8 | Vers: 39
Da sie aber heraufstiegen aus dem Wasser, rückte der Geist des HERRN Philippus hinweg, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 2
...und bat ihn um Briefe gen Damaskus an die Schulen, auf dass, so er etliche dieses Weges fände, Männer und Weiber, er sie gebunden führte gen Jerusalem. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 3
Und da er auf dem Wege war und nahe an Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 4
...und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 5
Er aber sprach: HERR, wer bist du? Der HERR sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, wider den Stachel zu lecken. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 6
Und er sprach mit Zittern und Zagen: HERR, was willst du, dass ich tun soll? Der HERR sprach zu ihm: Stehe auf und gehe in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 8
Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen auftat, sah er niemand. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn gen Damaskus; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 9
...und er war drei Tage nicht sehend und aß nicht und trank nicht. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 10
Es war aber ein Jünger zu Damaskus mit Namen Ananias; zu dem sprach der HERR im Gesicht: Ananias! Und er sprach: Hier bin ich, HERR. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 12
...und hat gesehen im Gesicht einen Mann mit Namen Ananias zu ihm hineinkommen und die Hand auf ihn legen, dass er wieder sehend werde. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 13
Ananias aber antwortete: HERR, ich habe von vielen gehört von diesem Manne, wieviel Übles er deinen Heiligen getan hat zu Jerusalem; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 16
Ich will ihm zeigen wieviel er leiden muss um meines Namens willen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 17
Und Ananias ging hin und kam in das Haus und legte die Hände auf ihn und sprach: Lieber Bruder Saul, der HERR hat mich gesandt (der dir erschienen ist auf dem Wege, da du her kamst), dass du wieder sehend und mit dem heiligen Geist erfüllt werdest. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 19
...und stand auf, ließ sich taufen und nahm Speise zu sich und stärkte sich. Saulus aber war eine Zeitlang bei den Jüngern zu Damaskus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 21
Sie entsetzten sich aber alle, die es hörten, und sprachen: Ist das nicht, der zu Jerusalem verstörte alle, die diesen Namen anrufen, und darum hergekommen, dass er sie gebunden führe zu den Hohenpriestern? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 26
Da aber Saulus gen Jerusalem kam, versuchte er, sich zu den Jüngern zu tun; und sie fürchteten sich alle vor ihm und glaubten nicht, dass er ein Jünger wäre. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 27
Barnabas aber nahm ihn zu sich und führte ihn zu den Aposteln und erzählte ihnen, wie er auf der Straße den HERRN gesehen und er mit ihm geredet und wie er zu Damaskus den Namen Jesus frei gepredigt hätte. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 29
Er redete auch und befragte sich mit den Griechen; aber sie stellten ihm nach, dass sie ihn töteten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 31
So hatte nun die ganze Gemeinde Frieden durch ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich und wandelte in der Furcht des HERRN und ward erfüllt mit Trost des Heiligen Geistes. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 33
Daselbst fand er einen Mann mit Namen Äneas, acht Jahre lang auf dem Bette gelegen, der war gichtbrüchig. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 34
Und Petrus sprach zu ihm: Äneas, Jesus Christus macht dich gesund; stehe auf und bette dir selber! Und alsobald stand er auf. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 35
Und es sahen ihn alle, die zu Lydda und in Saron wohnten; die bekehrten sich zu dem HERRN. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 37
Es begab sich aber zu der Zeit, dass sie krank ward und starb. Da wuschen sie dieselbe und legten sie auf den Söller. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 38
Nun aber Lydda nahe bei Joppe ist, da die Jünger hörten, dass Petrus daselbst war, sandten sie zwei Männer zu ihm und ermahnten ihn, dass er sich's nicht ließe verdrießen, zu ihnen zu kommen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 40
Und da Petrus sie alle hinausgetrieben hatte, kniete er nieder, betete und wandte sich zu dem Leichnam und sprach: Tabea, stehe auf! Und sie tat ihre Augen auf; und da sie Petrus sah, setzte sie sich wieder. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 9 | Vers: 41
Er aber gab ihr die Hand und richtete sie auf und rief die Heiligen und die Witwen und stellte sie lebendig dar. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 3
Der sah in einem Gesicht offenbarlich um die neunte Stunde am Tage einen Engel Gottes zu sich eingehen, der sprach zu ihm: Kornelius! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 14
Petrus aber sprach: O nein, HERR; denn ich habe noch nie etwas Gemeines oder Unreines gegessen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 15
Und die Stimme sprach zum andernmal zu ihm: Was Gott gereinigt hat, das mache du nicht gemein. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 17
Als aber Petrus sich in sich selbst bekümmerte, was das Gesicht wäre, das er gesehen hatte, siehe, da fragten die Männer, von Kornelius gesandt, nach dem Hause Simons und standen an der Tür, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 19
Indem aber Petrus nachsann über das Gesicht, sprach der Geist zu ihm: Siehe, drei Männer suchen dich; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 20
...aber stehe auf, steig hinab und zieh mit ihnen und zweifle nicht; denn ich habe sie gesandt. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 21
Da stieg Petrus hinab zu den Männern, die von Kornelius zu ihm gesandt waren, und sprach: Siehe, ich bin's, den ihr sucht; was ist die Sache, darum ihr hier seid? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 22
Sie aber sprachen: Kornelius, der Hauptmann, ein frommer und gottesfürchtiger Mann und gutes Gerüchts bei dem ganzen Volk der Juden, hat Befehl empfangen von einem heiligen Engel, dass er dich sollte fordern lassen in sein Haus und Worte von dir hören. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 23
Da rief er sie hinein und beherbergte sie. Des anderen Tages zog Petrus aus mit ihnen, und etliche Brüder von Joppe gingen mit ihm. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 26
Petrus aber richtete ihn auf und sprach: Stehe auf, ich bin auch ein Mensch. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 27
Und als er sich mit ihm besprochen hatte, ging er hinein und fand ihrer viele, die zusammengekommen waren. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 28
Und er sprach zu ihnen: Ihr wisset, wie es ein unerlaubtes Ding ist einem jüdischen Mann, sich zu tun oder zu kommen zu einem Fremdling; aber Gott hat mir gezeigt, keinen Menschen gemein oder unrein zu heißen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 29
Darum haben ich mich nicht geweigert zu kommen, als ich ward hergefordert. So frage ich euch nun, warum ihr mich habt lassen fordern? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 30
Kornelius sprach: Ich habe vier Tage gefastet, bis an diese Stunde, und um die neunte Stunde betete ich in meinen Hause. Und siehe, da stand ein Mann vor mir in einem hellen Kleid Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 33
Da sandte ich von Stund an zu dir; und du hast wohl getan, dass du gekommen bist. Nun sind wir alle hier gegenwärtig vor Gott, zu hören alles, was dir von Gott befohlen ist. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 34
Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach: Nun erfahr ich mit der Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 41
...nicht allem Volk, sondern uns, den vorerwählten Zeugen von Gott, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den Toten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 42
Und hat uns geboten, zu predigen dem Volk und zu zeugen, dass er ist verordnet von Gott zum Richter der Lebendigen und der Toten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 45
Und die Gläubigen aus den Juden, die mit Petrus gekommen waren, entsetzten sich, dass auch auf die Heiden die Gabe des heiligen Geistes ausgegossen ward; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 47
Mag auch jemand das Wasser wehren, dass diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben gleichwie auch wir? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 10 | Vers: 48
Und befahl, sie zu taufen in dem Namen des HERRN. Da baten sie ihn, dass er etliche Tage dabliebe. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 5
Ich war in der Stadt Joppe im Gebete und war entzückt und sah ein Gesicht, nämlich ein Gefäß herniederfahren, wie ein großes leinenes Tuch mit vier Zipfeln, und niedergelassen vom Himmel, das kam bis zu mir. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 6
Darein sah ich und ward gewahr und sah vierfüßige Tiere der Erde und wilde Tiere und Gewürm und Vögel des Himmels. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 7
Ich hörte aber eine Stimme, die sprach zu mir: Stehe auf, Petrus, schlachte und iss! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 8
Ich aber sprach: O nein, HERR; denn es ist nie etwas Gemeines oder Unreines in meinen Mund gegangen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 9
Aber die Stimme antwortete mir zum andernmal vom Himmel: Was Gott gereinigt hat, das mache du nicht gemein. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 11
Und siehe von Stund an standen drei Männer vor dem Hause, darin ich war, gesandt von Cäsarea zu mir. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 12
Der Geist aber sprach zu mir, ich sollte mit ihnen gehen und nicht zweifeln. Es kamen aber mit mir diese sechs Brüder, und wir gingen in des Mannes Haus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 15
Indem aber ich anfing zu reden, fiel der heilige Geist auf sie gleichwie auf uns am ersten Anfang. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 16
Da dachte ich an das Wort des HERRN, als er sagte: "Johannes hat mit Wasser getauft; ihr aber sollt mit dem heiligen Geist getauft werden." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 17
So nun Gott ihnen die gleiche Gabe gegeben hat wie auch uns, die da glauben an den HERRN Jesus Christus: wer war ich, dass ich konnte Gott wehren? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 19
Die aber zerstreut waren in der Trübsal, so sich über Stephanus erhob, gingen umher bis gen Phönizien und Zypern und Antiochien und redeten das Wort zu niemand denn allein zu den Juden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 20
Es waren aber etliche unter ihnen, Männer von Zypern und Kyrene, die kamen gen Antiochien und redeten auch zu den Griechen und predigten das Evangelium vom HERRN Jesus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 21
Und die Hand des HERRN war mit ihnen, und eine große Zahl ward gläubig und bekehrte sich zu dem HERRN. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 11 | Vers: 29
Aber unter den Jüngern beschloss ein jeglicher, nach dem er vermochte, zu senden eine Handreichung den Brüdern, die in Judäa wohnten; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 1
Um diese Zeit legte der König Herodes die Hände an etliche von der Gemeinde, sie zu peinigen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 7
Und siehe, der Engel des HERRN kam daher, und ein Licht schien in dem Gemach; und er schlug Petrus an die Seite und weckte ihn und sprach: Stehe behende auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 8
Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und tu deine Schuhe an! Und er tat also. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um dich und folge mir nach! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 9
Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass ihm wahrhaftig solches geschähe durch den Engel; sondern es deuchte ihn, er sähe ein Gesicht. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 10
Sie gingen aber durch die erste und andere Hut und kamen zu der eisernen Tür, welche zur Stadt führt; die tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen hin eine Gasse lang; und alsobald schied der Engel von ihm. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 11
Und da Petrus zu sich selber kam, sprach er: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der HERR seinen Engel gesandt hat und mich errettet aus der Hand des Herodes und von allen Warten des jüdischen Volkes. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 12
Und als er sich besann, kam er vor das Haus Marias, der Mutter des Johannes, der mit dem Zunamen Markus hieß, da viele beieinander waren und beteten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 14
Und als sie des Petrus Stimme erkannte, tat sie das Tor nicht auf vor Freuden, lief aber hinein und verkündigte es ihnen, Petrus stünde vor dem Tor. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 16
Petrus klopfte weiter an. Da sie aber auftaten, sahen sie ihn und entsetzten sich. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 18
Da es aber Tag ward, war eine nicht kleine Bekümmernis unter den Kriegsknechten, wie es doch mit Petrus gegangen wäre. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 19
Herodes aber, da er ihn forderte und nicht fand, ließ die Hüter verhören und hieß sie wegführen; und zog von Judäa hinab gen Cäsarea und hielt allda sein Wesen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 20
Denn er gedachte, wider die von Tyrus und Sidon zu kriegen. Sie aber kamen einmütig zu ihm und überredeten des Königs Kämmerer, Blastus, und baten um Frieden, darum dass ihre Lande sich nähren mußten von des Königs Land. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 21
Aber auf einen bestimmten Tag tat Herodes das königliche Kleid an, setzte sich auf den Richtstuhl und tat eine Rede zu ihnen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 22
Das Volk aber rief zu: Das ist Gottes Stimme und nicht eines Menschen! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 23
Alsbald schlug ihn der Engel des HERRN, darum dass er die Ehre nicht Gott gab; und ward gefressen von den Würmern und gab den Geist auf. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 24
Das Wort Gottes aber wuchs und mehrte sich. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 12 | Vers: 25
Barnabas aber und Saulus kehrten wieder von Jerusalem, nachdem sie überantwortet hatten die Handreichung, und nahmen mit sich Johannes, mit dem Zunamen Markus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 1
Es waren aber zu Antiochien in der Gemeinde Propheten und Lehrer, nämlich Barnabas und Simon, genannt Niger, und Luzius von Kyrene und Manahen, der mit Herodes dem Vierfürsten erzogen war, und Saulus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 2
Da sie aber dem HERRN dienten und fasteten, sprach der heilige Geist: Sondert mir aus Barnabas und Saulus zu dem Werk, dazu ich sie berufen habe. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 7
...der war bei Sergius Paulus, dem Landvogt, einem verständigen Mann. Der rief zu sich Barnabas und Saulus und begehrte, das Wort Gottes zu hören. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 10
...und sprach: O du Kind des Teufels, voll aller List und aller Schalkheit, und Feind aller Gerechtigkeit, du hörst nicht auf, abzuwenden die rechten Wege des HERRN; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 11
...und nun siehe, die Hand des HERRN kommt über dich, und du sollst blind sein und die Sonne eine Zeitlang nicht sehen! Und von Stund an fiel auf ihn Dunkelheit und Finsternis, und er ging umher und suchte Handleiter. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 12
Als der Landvogt die Geschichte sah, glaubte er und verwunderte sich der Lehre des HERRN. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 13
Da aber Paulus und die um ihn waren, von Paphos schifften, kamen sie gen Perge im Lande Pamphylien. Johannes aber wich von ihnen und zog wieder gen Jerusalem. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 14
Sie aber zogen weiter von Perge und kamen gen Antiochien im Lande Pisidien und gingen in die Schule am Sabbattage und setzten sich. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 20
Darnach gab er ihnen Richter vierhundert und fünfzig Jahre lang bis auf den Propheten Samuel. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 22
Und da er denselben wegtat, richtete er auf über sie David zum König, von welchem er zeugte: "Ich habe gefunden David, den Sohn Jesse's, einen Mann nach meinem Herzen, der soll tun allen meinen Willen." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 25
Da aber Johannes seinen Lauf erfüllte, sprach er: "Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber siehe, er kommt nach mir, des ich nicht wert bin, dass ich ihm die Schuhe seiner Füße auflöse." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 27
Denn die zu Jerusalem wohnen und ihre Obersten, dieweil sie diesen nicht kannten noch die Stimme der Propheten (die alle Sabbate gelesen werden), haben sie dieselben mit ihrem Urteil erfüllt. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 33
...dass sie Gott uns, ihren Kindern, erfüllt hat in dem, dass er Jesum auferweckte; wie denn im zweiten Psalm geschrieben steht: "Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 34
Dass er ihn aber hat von den Toten auferweckt, dass er hinfort nicht soll verwesen, spricht er also: "Ich will euch die Gnade, David verheißen, treulich halten." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 35
Darum spricht er auch an einem andern Ort: "Du wirst es nicht zugeben, dass dein Heiliger die Verwesung sehe." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 37
Den aber Gott auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 38
So sei es nun euch kund, liebe Brüder, dass euch verkündigt wird Vergebung der Sünden durch diesen und von dem allem, wovon ihr nicht konntet im Gesetz Mose's gerecht werden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 40
Seht nun zu, dass nicht über euch komme, was in den Propheten gesagt ist: Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 41
"Seht, ihr Verächter, und verwundert euch und werdet zunichte! denn ich tue ein Werk zu euren Zeiten, welches ihr nicht glauben werdet, so es euch jemand erzählen wird." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 46
Paulus aber und Barnabas sprachen frei und öffentlich: Euch musste zuerst das Wort Gottes gesagt werden; nun ihr es aber von euch stoßet und achtet euch selbst nicht wert des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 13 | Vers: 47
Denn also hat uns der HERR geboten: "Ich habe dich den Heiden zum Licht gesetzt, dass du das Heil seist bis an das Ende der Erde." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 3
So hatten sie nun ihr Wesen daselbst eine lange Zeit und lehrten frei im HERRN, welcher bezeugte das Wort seiner Gnade und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 4
Die Menge aber der Stadt spaltete sich; etliche hielten's mit den Juden und etliche mit den Aposteln. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 5
Da sich aber ein Sturm erhob der Heiden und der Juden und ihrer Obersten, sie zu schmähen und zu steinigen, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 11
Da aber das Volk sah, was Paulus getan hatte, hoben sie ihre Stimme auf und sprachen auf lykaonisch: Die Götter sind den Menschen gleich geworden und zu uns herniedergekommen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 15
...und sprachen: Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen gleichwie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen falschen zu dem lebendigen Gott, welcher gemacht hat Himmel und Erde und das Meer und alles, was darinnen ist; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 17
...und doch hat er sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat uns viel Gutes getan und vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, unsere Herzen erfüllt mit Speise und Freude. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 18
Und da sie das sagten, stillten sie kaum das Volk, dass sie ihnen nicht opferten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 22
...stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, dass sie im Glauben blieben, und dass wir durch viel Trübsale müssen in das Reich Gottes gehen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 26
Und von da schifften sie gen Antiochien, woher sie verordnet waren durch die Gnade Gottes zu dem Werk, das sie hatten ausgerichtet. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 14 | Vers: 28
Sie hatten aber ihr Wesen allda eine nicht kleine Zeit bei den Jüngern. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 1
Und etliche kamen herab von Judäa und lehrten die Brüder: Wo ihr euch nicht beschneiden lasset nach der Weise Mose's, so könnt ihr nicht selig werden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 2
Da sich nun ein Aufruhr erhob und Paulus und Barnabas einen nicht geringen Streit mit ihnen hatten, ordneten sie, dass Paulus und Barnabas und etliche andere aus ihnen hinaufzögen gen Jerusalem zu den Aposteln und Ältesten um dieser Frage willen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 5
Da traten auf etliche von der Pharisäer Sekte, die gläubig geworden waren, und sprachen: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten zu halten das Gesetz Mose's. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 6
Aber die Apostel und die Ältesten kamen zusammen, über diese Rede sich zu beraten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 7
Da man sich aber lange gestritten hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Ihr Männer, liebe Brüder, ihr wisset, das Gott lange vor dieser Zeit unter uns erwählt hat, dass durch meinen Mund die Heiden das Wort des Evangeliums hörten und glaubten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 8
Und Gott, der Herzenskündiger, zeugte über sie und gab ihnen den heiligen Geist gleichwie auch uns Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 11
Sondern wir glauben, durch die Gnade des HERRN Jesu Christi selig zu werden, gleicherweise wie auch sie. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 12
Da schwieg die ganze Menge still und hörte zu Paulus und Barnabas, die da erzählten, wie große Zeichen und Wunder Gott durch sie getan hatte unter den Heiden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 16
"Darnach will ich wiederkommen und will wieder bauen die Hütte Davids, die zerfallen ist, und ihre Lücken will ich wieder bauen und will sie aufrichten, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 17
...auf dass, was übrig ist von Menschen, nach dem HERRN frage, dazu alle Heiden, über welche mein Name genannt ist, spricht der HERR, der das alles tut." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 19
Darum urteile ich, dass man denen, so aus den Heiden zu Gott sich bekehren, nicht Unruhe mache, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 20
...sondern schreibe ihnen, dass sie sich enthalten von Unsauberkeit der Abgötter und von Hurerei und vom Erstickten und vom Blut. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 22
Und es deuchte gut die Apostel und Ältesten samt der ganzen Gemeinde, aus ihnen Männer zu erwählen und zu senden gen Antiochien mit Paulus und Barnabas, nämlich Judas, mit dem Zunamen Barsabas, und Silas, welche Männer Lehrer waren unter den Brüdern. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 24
Dieweil wir gehört haben, dass etliche von den Unsern sind ausgegangen und haben euch mit Lehren irregemacht und eure Seelen zerrüttet und sagen, ihr sollt euch beschneiden lassen und das Gesetz halten, welchen wir nichts befohlen haben, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 36
Nach etlichen Tagen aber sprach Paulus zu Barnabas: Lass uns wiederum ziehen und nach unsern Brüdern sehen durch alle Städte, in welchen wir des HERRN Wort verkündigt haben, wie sie sich halten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 37
Barnabas aber gab Rat, dass sie mit sich nähmen Johannes, mit dem Zunamen Markus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 38
Paulus aber achtete es billig, dass sie nicht mit sich nähmen einen solchen, der von ihnen gewichen war in Pamphylien und war nicht mit ihnen gezogen zu dem Werk. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 15 | Vers: 39
Und sie kamen scharf aneinander, also dass sie voneinander zogen und Barnabas zu sich nahm Markus und schiffte nach Zypern. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 3
Diesen wollte Paulus mit sich ziehen lassen und nahm und beschnitt ihn um der Juden willen, die an den Orten waren; denn sie wussten alle, dass sein Vater war ein Grieche gewesen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 5
Da wurden die Gemeinden im Glauben befestigt und nahmen zu an der Zahl täglich. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 7
Als sie aber kamen an Mysien, versuchten sie, durch Bithynien zu reisen; und der Geist ließ es ihnen nicht zu. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 9
Und Paulus erschien ein Gesicht bei der Nacht; das war ein Mann aus Mazedonien, der stand und bat ihn und sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 10
Als er aber das Gesicht gesehen hatte, da trachteten wir alsobald, zu reisen nach Mazedonien, gewiss, dass uns der HERR dahin berufen hätte, ihnen das Evangelium zu predigen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 12
...und von da gen Philippi, welches ist die Hauptstadt des Landes Mazedonien und eine Freistadt. Wir hatten aber in dieser Stadt unser Wesen etliche Tage. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 15
Als sie aber und ihr Haus getauft ward, ermahnte sie uns und sprach: So ihr mich achtet, dass ich gläubig bin an den HERRN, so kommt in mein Haus und bleibt allda. Und sie nötigte uns. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 18
Solches tat sie manchen Tag. Paulus aber tat das wehe, und er wandte sich um und sprach zu dem Geiste: Ich gebiete dir in dem Namen Jesu Christi, dass du von ihr ausfahrest. Und er fuhr aus zu derselben Stunde. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 21
...und verkündigen eine Weise, welche uns nicht ziemt anzunehmen noch zu tun, weil wir Römer sind. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 26
Schnell aber ward ein großes Erdbeben, also dass sich bewegten die Grundfesten des Gefängnisses. Und von Stund an wurden alle Türen aufgetan und aller Bande los. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 27
Als aber der Kerkermeister aus dem Schlafe fuhr und sah die Türen des Gefängnisses aufgetan, zog er das Schwert aus und wollte sich selbst erwürgen; denn er meinte die Gefangenen wären entflohen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 28
Paulus rief aber laut und sprach: Tu dir nichts Übles; denn wir sind alle hier! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 29
Er forderte aber ein Licht und sprang hinein und ward zitternd und fiel Paulus und Silas zu den Füßen Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 30
...und führte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was soll ich tun, dass ich selig werde? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 33
Und er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen ab; und er ließ sich taufen und alle die Seinen alsobald. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 34
Und führte sie in sein Haus und setzte ihnen einen Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er an Gott gläubig geworden war. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 37
Paulus aber sprach zu ihnen: Sie haben uns ohne Recht und Urteil öffentlich gestäupt, die wir doch Römer sind, und uns ins Gefängnis geworfen, und sollten uns nun heimlich ausstoßen? Nicht also; sondern lasset sie selbst kommen und uns hinausführen! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 16 | Vers: 38
Die Stadtdiener verkündigten diese Worte den Hauptleuten. Und sie fürchteten sich, da sie hörten, dass sie Römer wären, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 1
Nachdem sie aber durch Amphipolis und Apollonia gereist waren, kamen sie gen Thessalonich; da war eine Judenschule. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 3
...tat sie ihnen auf und legte es ihnen vor, dass Christus musste leiden und auferstehen von den Toten und dass dieser Jesus, den ich (sprach er) euch verkündige, ist der Christus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 4
Und etliche unter ihnen fielen ihm zu und gesellten sich zu Paulus und Silas, auch der gottesfürchtigen Griechen eine große Menge, dazu der vornehmsten Weiber nicht wenige. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 5
Aber die halsstarrigen Juden neideten und nahmen zu sich etliche boshafte Männer Pöbelvolks, machten eine Rotte und richteten einen Aufruhr in der Stadt an und traten vor das Haus Jasons und suchten sie zu führen vor das Volk. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 6
Da sie aber sie nicht fanden, schleiften sie den Jason und etliche Brüder vor die Obersten der Stadt und schrieen: Diese, die den ganzen Weltkreis erregen, sind auch hergekommen; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 7
...die herbergt Jason. Und diese alle handeln gegen des Kaisers Gebote, sagen, ein anderer sei der König, nämlich Jesus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 11
Diese aber waren edler denn die zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, ob sich's also verhielte. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 12
So glaubten nun viele aus ihnen, auch der griechischen ehrbaren Weiber und Männer nicht wenige. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 13
Als aber die Juden von Thessalonich erfuhren, dass auch zu Beröa das Wort Gottes von Paulus verkündigt würde, kamen sie und bewegten auch allda das Volk. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 17
Und er redete zu den Juden und Gottesfürchtigen in der Schule, auch auf dem Markte alle Tage zu denen, die sich herzufanden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 18
Etliche aber der Epikurer und Stoiker Philosophen stritten mit ihm. Und etliche sprachen: Was will dieser Lotterbube sagen? Etliche aber: Es sieht, als wolle er neue Götter verkündigen. (Das machte, er hatte das Evangelium von Jesu und von der Auferstehung ihnen verkündigt.) Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 19
Sie nahmen ihn aber und führten ihn auf den Gerichtsplatz und sprachen: Können wir auch erfahren, was das für eine neue Lehre sei, die du lehrst? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 21
(Die Athener aber alle, auch die Ausländer und Gäste, waren gerichtet auf nichts anderes, denn etwas Neues zu sagen oder zu hören.) Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 22
Paulus aber stand mitten auf dem Gerichtsplatz und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr in allen Stücken gar sehr die Götter fürchtet. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 23
Ich bin herdurchgegangen und habe gesehen eure Gottesdienste und fand einen Altar, darauf war geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verkündige ich euch denselben, dem ihr unwissend Gottesdienst tut. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 24
Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darinnen ist, er, der ein HERR ist Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln mit Händen gemacht; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 25
...sein wird auch nicht von Menschenhänden gepflegt, als der jemandes bedürfe, so er selber jedermann Leben und Odem allenthalben gibt. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 27
...dass sie den HERRN suchen sollten, ob sie doch ihn fühlen und finden möchten; und fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeglichen unter uns. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 28
Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch etliche Poeten bei euch gesagt haben: "Wir sind seines Geschlechts." Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 29
So wir denn göttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen, die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 31
...darum dass er einen Tag gesetzt hat, an welchem er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit durch einen Mann, in welchem er's beschlossen hat und jedermann vorhält den Glauben, nachdem er ihn hat von den Toten auferweckt. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 32
Da sie hörten die Auferstehung der Toten, da hatten's etliche ihren Spott; etliche aber sprachen: Wir wollen dich davon weiter hören. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 17 | Vers: 34
Etliche Männer aber hingen ihm an und wurden gläubig, unter welchen war Dionysius, einer aus dem Rat, und ein Weib mit Namen Damaris und andere mit ihnen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 2
...und fand einen Juden mit Namen Aquila, von Geburt aus Pontus, welcher war neulich aus Italien gekommen samt seinem Weibe Priscilla (darum dass der Kaiser Klaudius geboten hatte allen Juden, zu weichen aus Rom). Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 3
Zu denen ging er ein; und dieweil er gleiches Handwerks war, blieb er bei ihnen und arbeitete. (Sie waren aber des Handwerks Teppichmacher). Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 6
Da sie aber widerstrebten und lästerten, schüttelte er die Kleider aus und sprach: Euer Blut sei über euer Haupt! Rein gehe ich von nun an zu den Heiden. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 7
Und machte sich von dannen und kam in ein Haus eines mit Namen Just, der gottesfürchtig war; dessen Haus war zunächst an der Schule. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 8
Krispus aber, der Oberste der Schule, glaubte an den HERRN mit seinem ganzen Hause; und viele Korinther, die zuhörten, wurden gläubig und ließen sich taufen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 9
Es sprach aber der HERR durch ein Gesicht in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede, und schweige nicht! Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 10
...denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 12
Da aber Gallion Landvogt war in Achaja, empörten sich die Juden einmütig wider Paulus und führten ihn vor den Richtstuhl Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 14
Da aber Paulus wollte den Mund auftun, sprach Gallion zu den Juden: Wenn es ein Frevel oder eine Schalkheit wäre, liebe Juden, so höre ich euch billig; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 15
...weil es aber eine Frage ist von der Lehre und von den Worten und von dem Gesetz unter euch, so seht ihr selber zu; ich denke darüber nicht Richter zu sein. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 16
Und trieb sie von dem Richtstuhl. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 17
Da ergriffen alle Griechen Sosthenes, den Obersten der Schule, und schlugen ihn vor dem Richtstuhl; und Gallion nahm sich's nicht an. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 20
Sie baten ihn aber, dass er längere Zeit bei ihnen bliebe. Und er willigte nicht ein, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 21
...sondern machte seinen Abschied mit ihnen und sprach: Ich muss allerdinge das künftige Fest in Jerusalem halten; will's Gott, so will ich wieder zu euch kommen. Und fuhr weg von Ephesus Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 23
Und verzog etliche Zeit und reiste weiter und durchwandelte nacheinander das galatische Land und Phrygien und stärkte alle Jünger. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 26
Dieser fing an, frei zu predigen in der Schule. Da ihn aber Aquila und Priscilla hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch fleißiger aus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 18 | Vers: 28
Denn er überwand die Juden beständig und erwies öffentlich durch die Schrift, dass Jesus Christus sei. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 1
Es geschah aber, da Apollos zu Korinth war, dass Paulus durchwandelte die oberen Länder und kam gen Ephesus und fand etliche Jünger; Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 5
Da sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des HERRN Jesu. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 8
Er ging aber in die Schule und predigte frei drei Monate lang, lehrte und beredete sie vom Reich Gottes. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 9
Da aber etliche verstockt waren und nicht glaubten und übel redeten von dem Wege vor der Menge, wich er von ihnen und sonderte ab die Jünger und redete täglich in der Schule eines, der hieß Tyrannus. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 11
...und Gott wirkte nicht geringe Taten durch die Hände Paulus, Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 12
...also dass sie auch von seiner Haut die Schweißtüchlein und Binden über die Kranken hielten und die Seuchen von ihnen wichen und die bösen Geister von ihnen ausfuhren. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 13
Es unterwanden sich aber etliche der umherziehenden Juden, die da Beschwörer waren, den Namen des HERRN Jesus zu nennen über die da böse Geister hatten, und sprachen: Wir beschwören euch bei dem Jesus den Paulus predigt. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 15
Aber der böse Geist antwortete und sprach: Jesus kenne ich wohl, und von Paulus weiß ich wohl; wer seid ihr aber? Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 16
Und der Mensch, in dem der böse Geist war, sprang auf sie und ward ihrer mächtig und warf sie unter sich, also dass sie nackt und verwundet aus demselben Hause entflohen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 19
Viele aber, die da vorwitzige Kunst getrieben hatten, brachten die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich und überrechneten, was sie wert waren, und fanden des Geldes fünfzigtausend Groschen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 21
Da das ausgerichtet war, setzte sich Paulus vor im Geiste, durch Mazedonien und Achaja zu ziehen und gen Jerusalem zu reisen, und sprach: Nach dem, wenn ich daselbst gewesen bin, muss ich auch nach Rom sehen. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 23
Es erhob sich aber um diese Zeit eine nicht kleine Bewegung über diesem Wege. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 24
Denn einer mit Namen Demetrius, ein Goldschmied, der machte silberne Tempel der Diana und wandte denen vom Handwerk nicht geringen Gewinnst zu. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 26
...und ihr sehet und höret, dass nicht allein zu Ephesus sondern auch fast in ganz Asien dieser Paulus viel Volks abfällig macht, überredet und spricht: Es sind nicht Götter, welche von Händen gemacht sind. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 27
Aber es will nicht allein unserm Handel dahin geraten, dass er nichts gelte, sondern auch der Tempel der großen Göttin Diana wird für nichts geachtet werden, und wird dazu ihre Majestät untergehen, welcher doch ganz Asien und der Weltkreis Gottesdienst erzeigt. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 30
Da aber Paulus wollte unter das Volk gehen, ließen's ihm die Jünger nicht zu. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 31
Auch etliche der Obersten in Asien, die des Paulus gute Freunde waren, sandten zu ihm und ermahnten ihn, dass er sich nicht begäbe auf den Schauplatz. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 32
Etliche schrieen so, etliche ein anderes, und die Gemeinde war irre, und die meisten wussten nicht, warum sie zusammengekommen waren. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 33
Etliche vom Volk zogen Alexander hervor, da ihn die Juden hervorstießen. Alexander aber winkte mit der Hand und wollte sich vor dem Volk verantworten. Apostelgeschichte 
Teil/Testament: Neues Testament | Buch/Brief: NA | Kapitel: 19 | Vers: 34
Da sie aber innewurden, dass er ein Jude war, erhob sich eine Stimme von allen, und schrieen bei zwei Stunden: Groß ist die Diana der Epheser! Apostelgeschichte 
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