Die Welt der Zitate und Weisheiten. Von einem Zitat zu tausenden. Wir wünschen viel Spaß  
D i e    W e l t    d e r    Z i t a te    u n d    A p h o r i s m e n

Wählen Sie ein Thema









Top Suchwörter

Liebe Philosophie ad adlai auto e einstein feind gott hans hass hund ich katze kind leben lichtenberg test wissen

Webroll

» Wandtattoos
» Presseportal für deutsche Pressemitteilungen nach Bereichen sortiert.

Aktuelles

Im Portal Zitate24 sind aktuell
6859 Zitate von 696 Autoren online.

Unsere Zitate, Aphorismen werden stetig erweitert.

Zitate Feed  RSS-Feed



Empfehlungen

» RC Flugmodelle
» Klassik Musik




Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

1830 - 1916

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


144 Zitate in der Datenbank

Informationen:



Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#87)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#202)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Autoren, die bestohlen werden, sollten sich darüber nicht beklagen, sondern freuen. In einer Gegend, in der Waldfrevel nicht vorkommt, hat er Wald keinen Wert.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#218)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Man sagt "in jungen Jahren"
und "in alten Tagen".
Weil die Jugend, Jahre,
und das Alter nur noch Tage vor sich hat.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#398)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen; weit schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#616)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Jeder Künstler soll es der Vogelmutter nachmachen, die sich um ihre Brut nicht mehr kümmert, sobald sie flügge geworden ist.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#729)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Kunst ist im Niedergang begriffen, die sich von der Darstellung der Leidenschaft zu der des Lasters wendet.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#738)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Alter verklärt oder versteinert.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#824)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Alles, was du sagen willst, sagen können, wie du willst, ist Talent

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3745)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Alte Diener sind kleine Tyrannen, an welche die große Tyrannin Gewohnheit uns knüpft.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3746)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3747)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Auch das kleinste Licht hat sein Atmosphärchen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3748)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ausnahmen sind nicht immer Bestätigungen der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3749)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Dafür, daß uns am Lob nichts liegt, wollen wir besonders gelobt sein

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3750)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Das Erfundene kann vervollkommnet, das Geschaffene nur nachgeahmt werden.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3751)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3752)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Das unfehlbare Mittel, Autorität über die Menschen zu gewinnen, ist, sich ihnen nützlich zu machen

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3753)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der gesunde Menschenverstand ist der größte Feind der Phantasie und doch ihr bester Berater.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3754)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3755)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die kleinen Miseren des Lebens helfen uns manchmal über sein großes Elend hinweg.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3756)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3757)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Sittlichkeit verfeinert die Sitte und die Sitte wiederum die Sittlichkeit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3758)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Skizze sagt uns oft mehr als das ausgeführte Kunstwerk, weil sie uns zum Mitarbeiter macht.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3759)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3760)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ein Aphorismus ist der letzte Ring einer langen Gedankenkette

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3761)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ein Urteil läßt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3762)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3763)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es gibt mehr naive Männer als naive Frauen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3764)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3765)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3766)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3767)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Heitere Resignation - es gibt nichts Schöneres.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3768)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Im Unglück finden wir meistens die Ruhe wieder, die uns durch die Furcht vor dem Unglück geraubt wurde.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3769)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


In der Fähigkeit, einen edlen Wunsch intensiv und heiß zu nähren, liegt etwas wie Erfüllung.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3770)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Je ungebildeter ein Mensch, desto schneller ist er mit einer Ausrede fertig.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3771)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Kinder und Greise fabeln. Die Ersten, weil ihr Verstand die Herrschaft über die Phantasie noch nicht gewonnen, die Zweiten, weil er sie verloren hat.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3772)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Menschen, die viel von sich sprechen, machen - so ausgezeichnet sie übrigens sein mögen - den Eindruck der Unreife.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3773)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Mut des Schwachen, Milde des Starken - beide anbetungswürdig!

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3774)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Natur ist Wahrheit; Kunst ist die höchste Wahrheit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3775)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Nichts Besseres kann der Künstler sich wünschen als grobe Freunde und höfliche Feinde.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3776)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum erstenmal, und du bist unsterblich

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3777)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Sehr geringe Unterschiede begründen manchmal sehr große Verschiedenheiten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3779)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Suche immer zu nützen! Suche nie, dich unentbehrlich zu machen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3780)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Traurigkeit ist Stille, ist Tod; Heiterkeit ist Regsamkeit, Bewegung, Leben.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3781)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Unsere Fehler bleiben uns immer treu, unsere guten Eigenschaften machen alle Augenblicke kleine Seitensprünge

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3782)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Viele Leute glauben, wenn sie einen Fehler eingestanden haben, brauchten sie ihn nicht mehr abzulegen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3783)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3784)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3785)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Was noch zu leisten ist, das bedenke; was du schon geleistet hast, das vergiss.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3786)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn die Nachtigallen aufhören zu schlagen, fangen die Grillen an zu zirpen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3787)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3788)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn man das Dasein als eine Aufgabe betrachtet, dann vermag man es immer zu ertragen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3789)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn man ein Seher ist, braucht man kein Beobachter zu sein.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3790)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wer nichts weiß, muss alles glauben.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3791)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3792)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Alberne Leute sagen Dummheiten, gescheite Leute machen sie.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3793)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Am unbarmherzigsten im Urteil über fremde Kunstleistungen sind die Frauen mittelmäßiger Künstler.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3794)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


An Rheumatismus und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen ist.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3795)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ausdauer ist eine Tochter der Kraft, Hartnäckigkeit eine Tochter der Schwäche, nämlich - der Verstandesschwäche.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3796)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Begeisterung spricht nicht immer für den, der sie erweckt, und immer für den, der sie empfindet.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3797)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Begreifen - geistiges Berühren. Erfassen - geistiges Sichaneignen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3798)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Bewunderung der Tugend ist Talent zur Tugend.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3799)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Bis zu einem gewissen Grade selbstlos sollte man schon aus Selbstsucht sein.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3800)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Bitter ist der Tadel, aus dem wir mit dem besten Willen keinen Nutzen ziehen können.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3801)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3802)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3803)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzbaren Worten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3804)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Ignorant weiß nichts, der Parteimann will nichts wissen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3805)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Klügere gibt nach. Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3806)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3807)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3808)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die größte Gewalt über einen Mann hat die Frau, die sich ihm zwar versagt, ihn aber in dem Glauben zu erhalten versteht, dass sie seine Liebe erwidere.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3809)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3810)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Liebe überwindet den Tod, aber es kommt vor, daß eine kleine üble Gewohnheit die Liebe überwindet.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3811)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die meiste Nachsicht übt der, der die wenigste braucht.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3812)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3813)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Menschen, die wir am meisten verwöhnen, sind nicht immer die, die wir am meisten lieben.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3814)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die uns gespendete Liebe, die wir nicht als Segen und Glück empfinden, empfinden wir als eine Last.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3815)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Vergnügungssucht ist unersättlich und frißt am liebsten - das Glück.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3816)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Willenskraft der Schwachen heißt Eigensinn.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3817)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3818)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Du kannst so rasch sinken, daß du zu fliegen meinst.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3819)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ein Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3820)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3821)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Eine gescheite Frau hat Millionen geborener Feinde: alle dummen Männer.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3822)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Einen Menschen kennen, heißt ihn lieben oder ihn bedauern.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3823)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Erfolg ist der Ruhm der kleinen Leute.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3824)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es fällt uns sehr schwer, denjenigen, der uns bewundert, für einen Dummkopf zu halten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3825)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es gibt Fälle, in denen vernünftig sein, feig sein heißt.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3826)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es gibt Menschen im Zopfstil: Viele hübsche Einzelheiten, das Ganze abgeschmackt.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3827)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3828)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es glaube doch nicht jeder, der imstande war, seine Meinung von einem Kunstwerk aufzuschreiben, er habe es kritisiert.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3829)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es hat noch niemand etwas Ordentliches geleistet, der nicht etwas Außerordentliches leisten wollte.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3830)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es ist schlimm, wenn zwei Eheleute einander langweilen; viel schlimmer jedoch ist es, wenn nur einer von ihnen den anderen langweilt.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3831)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3832)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ganz aufgehen in der Familie heißt, ganz untergehen

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3833)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3834)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Geduld mit der Streitsucht der Einfältigen! Es ist nicht leicht zu begreifen, dass man nicht begreift.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3835)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewußtseins.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3836)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Gespräch ist gegenseitige distanzierte Berührung.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3837)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Haben und nicht geben ist in manchen Fällen schlimmer als stehlen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3838)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Ihr jubelt über die Macht der Presse - graut euch nie vor ihrer Tyrannei?

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3839)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Im Entwurf zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3840)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


In der Jugend lernt, im Alter versteht man.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3841)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


In einem guten Buche stehen mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hineinzuschreiben meinte.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3842)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Je kleiner ein Sandkörnlein ist, desto sicherer hält es sich für die Achse der Welt.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3843)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Jung sein ist schön, alt sein ist bequem

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3844)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Kein Toter ist so gut begraben wie eine erloschene Leidenschaft.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3845)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Lieber von einer Hand, die wir nicht drücken möchten, geschlagen, als von ihr gestreichelt werden.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3846)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten und Widerspruch ertragen kann.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3847)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Man darf anders denken als seine Zeit, aber man darf sich nicht anders kleiden.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3848)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3849)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Man wird vom Schicksal hart oder weich geklopft, es kommt auf das Material an.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3850)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3851)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3852)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden was wir erleben macht unser Schicksal aus.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3853)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Nur der Denkende erlebt sein Leben, an Gedankenlosen zieht es vorbei.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3854)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Sich mit wenigem begnügen ist schwer, sich mit vielem begnügen unmöglich.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3855)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Siege, aber triumphiere nicht.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3856)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Solange man selbst redet, erfährt man nichts.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3857)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


So mancher meint ein gutes Herz zu haben und hat nur schwache Nerven.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3858)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Über das Kommen mancher Leute tröstet uns nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3859)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Überlege einmal, bevor du gibst, zweimal, bevor du annimmst, und tausendmal, bevor du verlangst.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3860)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Und ich habe mich so gefreut! sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut - ist das nichts?

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3861)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Vertrauen ist Mut, und Treue ist Kraft.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3862)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Vorurteil stützt die Throne, Unwissenheit die Altäre.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3863)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn alberne Leute sich bemühen, ein Geheimnis vor uns zu verbergen, dann erfahren wir es gewiss, so wenig uns auch danach gelüstet.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3864)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn die Großmut vollkommen sein soll, muss sie eine kleine Dosis Leichtsinn enthalten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3865)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3866)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn der Moment gekommen ist, in dem man könnte, ist dem Moment vorüber, in dem man kann.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3867)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3868)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wie teuer du eine schöne Illusion auch bezahlt hast, du hast doch einen guten Handel gemacht.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3869)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wir müssen immer lernen, zuletzt auch noch sterben lernen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3870)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wir Österreicher besonders müssen es durch unsere Werke bestätigen, daß wir zu Deutschland gehören. Was wir sind, sind wir durch deutschen Geist geworden, durch deutsche Bildung, und trotzen dem Versuche, den man anstellt, uns das vergessen zu machen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3871)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wir sind leicht bereit, uns selbst zu tadeln, unter der Bedingung, dass niemand einstimmt.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3872)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wir unterschätzen das, was wir haben und überschätzen das, was wir sind.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3873)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wir verlangen sehr oft nur deshalb Tugenden von anderen, damit unsere eigenen Fehler sich bequemer breitmachen können.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3874)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3875)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3876)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Zwischen Können und Tun liegt ein großes Meer und auf seinem Grunde gar oft die gescheiterte Willenskraft.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#3877)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#6562)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#6787)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wir sind für nichts so dankbar, wie für Dankbarkeit.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#6788)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin


Wohl jedem, der nur liebt, was er darf, und nur hasst, was er soll.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (#6809)Detailansicht

österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin