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Marc Aurel

121-180

römischer Kaiser


36 Zitate in der Datenbank

Informationen:



Alles was du siehst, wird die Natur bald verwandeln und aus diesem Stoff andere Dinge schaffen und aus deren Stoff wiederum andere, damit die Welt immer verjüngt werde.

Marc Aurel (#3115)Detailansicht

römischer Kaiser


Alles, was etwas Gemeinsames hat, strebt zum Verwandtem.

Marc Aurel (#3116)Detailansicht

römischer Kaiser


Bald - und du hast alles vergessen. Bald - und alles hat dich vergessen.

Marc Aurel (#3117)Detailansicht

römischer Kaiser


Betrachte die ganze Natur, wovon du nur ein winziges Stücklein bist, und das ganze Zeitmaß von welchem nur ein kurzer und kleiner Abschnitt dir zugewiesen ist, und das Schicksal, wovon das deinige nur ein Bruchteil bildet.

Marc Aurel (#3118)Detailansicht

römischer Kaiser


Der Tod ist ebenso, wie die Geburt, ein Geheimnis der Natur, hier Verbindung, dort Auflösung derselben Grundstoffe.

Marc Aurel (#3119)Detailansicht

römischer Kaiser


Die beste Art, sich zu rächen ist, nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten

Marc Aurel (#3120)Detailansicht

römischer Kaiser


Die Natur hat ebenso das Ende eines jeden Dinges zum Ziel wie seinen Anfang oder seine Fortsetzung, gleichsam wie der, der einen Ball aufwirft.

Marc Aurel (#3121)Detailansicht

römischer Kaiser


In der Tat, wenn wir das meiste, was in unserem Reden und Tun unnötig ist, wegließen, so würden wir mehr Muße und weniger Unruhe haben.

Marc Aurel (#3122)Detailansicht

römischer Kaiser


Lass die Einbildung schwinden, und es schwindet die Klage, dass man dir Böses getan.

Marc Aurel (#3123)Detailansicht

römischer Kaiser


Mach einmal den Versuch, wie es sich als rechtschaffener Mensch lebt, der mit dem vom Weltganzen ihm erteilten Schicksal zufrieden ist und in seiner eigenen rechtschaffenen Handlungsweise und seiner wohlwollenden Gesinnung sein Glück findet.

Marc Aurel (#3124)Detailansicht

römischer Kaiser


Nichts begegnet einem, was er von Natur nicht zu ertragen vermag.

Marc Aurel (#3125)Detailansicht

römischer Kaiser


Nun ist es da nicht besser, das was in deiner Macht steht, mit Freiheit zu gebrauchen, als dich zu dem, was nicht in deiner Macht steht, mit sklavischer Erniedrigung hinreißen zu lassen?

Marc Aurel (#3126)Detailansicht

römischer Kaiser


Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen! Er bleibt stehen, und rings um ihn legen sich die angeschwollenen Gewässer.

Marc Aurel (#3127)Detailansicht

römischer Kaiser


Tu nicht, als wenn du Tausende von Jahren zu leben hättest. Der Tod schwebt über deinem Haupte. So lange du noch lebst, so lange du noch kannst, sei ein rechtschaffener Mensch.

Marc Aurel (#3128)Detailansicht

römischer Kaiser


Übe dich auch in den Dingen, an denen du verzweifelst.

Marc Aurel (#3129)Detailansicht

römischer Kaiser


Und wirklich sind auch all unsere Begriffe veränderlich. Denn wo ist ein Mensch, der sich niemals in seinen Urteilen geändert hat?

Marc Aurel (#3130)Detailansicht

römischer Kaiser


Was außerhalb meiner Denkkraft liegt, muss sie nicht berühren. Fühle das und du stehst fest da. Von dir selbst hängt es ab, ein neues Leben zu beginnen. Betrachte nur die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher ansahst. Denn das heißt eben: ein neues Leben beginnen.

Marc Aurel (#3131)Detailansicht

römischer Kaiser


Wie könnte etwas durch Lob erst gut oder durch Tadel schlecht werden? Verlieren denn ein Smaragd etwas von seinem Werte, wenn er nicht gelobt wird? Oder Gold, Elfenbein, Purpur, ein Messer, ein Blümchen, ein Bäumchen?

Marc Aurel (#3132)Detailansicht

römischer Kaiser


Wie wichtig ist es doch, sich bei Delikatessen und ähnlichen Speisen vorzustellen, dass dieses die Leiche eines Fischs, jenes die Leiche eines Vogels oder Schweines ist, ebenso, dass der Falerner der Saft einer Traube ist und das Purpurgewand die Wolle eines Schafes mit Blut einer Muschel benetzt.

Marc Aurel (#3133)Detailansicht

römischer Kaiser


Allem stimme ich zu, was mit dir, o Kosmos, übereinstimmt. Nichts kommt mir zu früh oder zu spät, was dir zur rechten Zeit kommt. Alles, was deine Jahreszeiten bringen, ist mir reife Frucht.

Marc Aurel (#3134)Detailansicht

römischer Kaiser


Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farben deiner Gedanken an.

Marc Aurel (#3135)Detailansicht

römischer Kaiser


Das Glück deines Lebens wird bestimmt von der Beschaffenheit deiner Gedanken.

Marc Aurel (#3136)Detailansicht

römischer Kaiser


Des Menschen Gedanken färben seine Seele.

Marc Aurel (#3137)Detailansicht

römischer Kaiser


Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung; sie ist Ausdruck des Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität. Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit.

Marc Aurel (#3138)Detailansicht

römischer Kaiser


Ein guter Mensch ist zuverlässiger als eine steinerne Brücke.

Marc Aurel (#3139)Detailansicht

römischer Kaiser


Ergib dich nicht der Stimmung dessen, der dich beleidigt, und folge nicht dem Weg, auf den er dich schleppen möchte.

Marc Aurel (#3140)Detailansicht

römischer Kaiser


Es ist dumm, sich über die Welt zu ärgern. Es kümmert sie nicht.

Marc Aurel (#3141)Detailansicht

römischer Kaiser


Jenes eilt ins Dasein, dieses aus dem Dasein und von dem, was im Werden begriffen ist, ist manches schon wieder verschwunden.

Marc Aurel (#3142)Detailansicht

römischer Kaiser


Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.

Marc Aurel (#3143)Detailansicht

römischer Kaiser


Vergiss nicht, man benötigt nur wenig um ein glückliches Leben zu führen.

Marc Aurel (#3144)Detailansicht

römischer Kaiser


Verachtet mich jemand? Das ist seine Sache! Ich will nur kein Mensch sein, der Verachtung verdient.

Marc Aurel (#3145)Detailansicht

römischer Kaiser


Verzweiflung befällt zwangsläufig die, deren Seele aus dem Gleichgewicht ist.

Marc Aurel (#3146)Detailansicht

römischer Kaiser


Was du durch gutes Glück erhältst, nimm ohne Stolz an; was du verlierst, gibt auf, ohne zu trauern.

Marc Aurel (#3147)Detailansicht

römischer Kaiser


Wie lächerlich und weltfremd ist der, der sich über irgendetwas wundert, das im Leben vorkommt.

Marc Aurel (#3148)Detailansicht

römischer Kaiser


Wir sind zum Zusammenwirken geboren wie die Füße, Hände, die Augen, die Lider, die Reihe der oberen und der unteren Zähne.

Marc Aurel (#3149)Detailansicht

römischer Kaiser


Wir wollen immer wie in den Bergen leben.

Marc Aurel (#3150)Detailansicht

römischer Kaiser