
Johann Gottfried Herder1744 - 1803
deutscher Philosoph und Theologe
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Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Herder
Alle wissen wir, dass die Echo uns nur den Schall unsrer Worte zurückgibt, dass, wie wir fragen, sie uns antworte. Johann Gottfried Herder (#3295) deutscher Philosoph und Theologe
Das Menschengeschlecht wird nicht vergehen, bis dass alles geschehe! Bis der Genius der Erleuchtung die Erde durchzogen! Johann Gottfried Herder (#3297) deutscher Philosoph und Theologe
Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist um so gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist. Johann Gottfried Herder (#3298) deutscher Philosoph und Theologe
Der tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken. Johann Gottfried Herder (#3300) deutscher Philosoph und Theologe
Je mehr die Kultur der Länder zunimmt, desto enger wird die Wüste, desto seltner ihre wilden Bewohner. Johann Gottfried Herder (#3302) deutscher Philosoph und Theologe
Keine zwei Dinge konnten einander an sich fremder sein, als das römische Papsttum und der Geist deutscher Sitten. Johann Gottfried Herder (#3303) deutscher Philosoph und Theologe
Vorübergehend ist also alles in der Geschichte, die Aufschrift ihres Tempels heißt: Nichtigkeit und Verwesung. Johann Gottfried Herder (#3306) deutscher Philosoph und Theologe
Wer sich hinsetzt und eine trockene Lehre, einen dünnen Sittenspruch in eine Schale nähet, dem ist die wahre Fabelmuse nie erschienen. Johann Gottfried Herder (#3308) deutscher Philosoph und Theologe
Wir lieben immer mehr das Halbe als das Ganze, den versprechenden Morgen als den Mittag in höchster Sonnenhöhe. Johann Gottfried Herder (#3309) deutscher Philosoph und Theologe
Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte: die Tätigkeit, in die unsere Seele sich auf ihre eigne weitere Laufbahn wirft, überwindet die Empfindbarkeit über das, was man verlässt. Johann Gottfried Herder (#3312) deutscher Philosoph und Theologe
Was der Frühling nicht säte, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen. Johann Gottfried Herder (#3313) deutscher Philosoph und Theologe
Wer für andere nur weiß, der trägt wie ein Blinder die Fackel, leuchtet voran und geht selber in ewiger Nacht. Johann Gottfried Herder (#3314) deutscher Philosoph und Theologe
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