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Ekkehart Mittelberg

* 1938

Literaturwissenschaftler


59 Zitate in der Datenbank

Informationen:

Der Literaturwissenschaftler Dr. Ekkehart Mittelberg gibt beim Cornelsen-Verlag (Berlin) die Reihe "Klassische Schullektüre" heraus. Über weitere Veröffentlichungen informiert seine homepage: http://www.drmittelberg.de.tf



\" Wer sich nicht versuchen lässt, versucht nichts.\"

Ekkehart Mittelberg (#1127)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


"Was ist der Unterschied zwischen der Relativitätstheorie und einer rätselhaften Frau.
Sehr kluge Männer begreifen die Relativitätstheorie."

Ekkehart Mittelberg (#1128)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


„Habe alles, was du gibst, aber gib nicht alles, was du hast.“

Ekkehart Mittelberg (#1132)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


"Demokratie ist Legitimationstheater vor dem Vorhang. Dahinter werden die Hedgefonds abgewickelt, also maßgebliche Entscheidungen getroffen."

Ekkehart Mittelberg (#1140)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


"Wer tollkühn ist und niemals Angst hat, beweist keinen Mut."

Ekkehart Mittelberg (#1142)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


"Kein Chirurg kann das wichtigste Merkmal der Schönheit implantieren: die Anmut."

Ekkehart Mittelberg (#1143)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


"Die Lüge ist die Schwester der Nachricht."

Ekkehart Mittelberg (#1144)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


"Im positiven Falle ist die Zukunft eines Menschen eine korrigierte Auflage seiner Vergangenheit."

Ekkehart Mittelberg (#1153)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wer hofft, etwas zu werden, sollte prüfen, ob er nicht schon etwas ist.

Ekkehart Mittelberg (#1221)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Große Konzerne sind Arbeitgeber und Freiheitgeber. Wenn sie keine Arbeit mehr geben, setzen sie frei.

Ekkehart Mittelberg (#1222)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Preisfrage: Was ist das Ergebnis, wenn zwei Nihilisten miteinander philosophieren: nichts oder Nihilismus?

Ekkehart Mittelberg (#1223)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Gleichgültigkeit straft mehr als Hass.

Ekkehart Mittelberg (#1224)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Einige alte Wörter sterben aus. Von diesen ist nach einer Umfrage (2007) den Deutschen \"Kleinod\" am liebsten. Lieber Kleinode als Denglisch!

Ekkehart Mittelberg (#1225)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


In denselben Strom vermag man nicht zweimal zu steigen’ (Heraklit). Aber oft steigen dieselben zweimal in den gleichen Strom!

Ekkehart Mittelberg (#1226)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Wille zur Veränderung fehlt. Das Ergebnis dieser fatalistischen Einstellung wird oft ,Schicksal’ genannt.

Ekkehart Mittelberg (#1227)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Es ist fast jedem möglich, jeden Tag jemandem ein ehrlich gemeintes Kompliment zu machen.

Ekkehart Mittelberg (#1228)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Was erörtert der Psychotherapeut an seinem Stammtisch? Eine Frau, die Beziehungsprobleme logisch lösen will

Ekkehart Mittelberg (#1229)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wer zuletzt lacht, ist verklemmt oder er hat nichts verstanden.

Ekkehart Mittelberg (#1230)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wer als Aphoristiker Konsens erzielen will, wäre besser Diplomat geworden.

Ekkehart Mittelberg (#1231)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Selbstironische wirft seinen Neidern das Fangnetz zu.

Ekkehart Mittelberg (#1232)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Es ist so leicht, als klug oder dumm zu erscheinen. Als klug gilt, wer bei einem Meinungsstreit rechtzeitig einlenkt, als dumm, wer an einer falschen These zu lange festhält.

Ekkehart Mittelberg (#1233)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Autoren, die sich nur dem Geist verpflichtet fühlen, werden selten verlegt.

Ekkehart Mittelberg (#1234)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Verlage sind dem Geist verpflichtet und dem literarischen Markt.

Ekkehart Mittelberg (#1235)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Die Lüge ist die Schwester der Nachricht.

Ekkehart Mittelberg (#1238)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Kein Chirurg kann das wichtigste Merkmal der Schönheit implantieren: die Anmut.

Ekkehart Mittelberg (#1239)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Was ist der Unterschied zwischen der Relativitätstheorie und einer rätselhaften Frau.
Sehr kluge Männer begreifen die Relativitätstheorie.

Ekkehart Mittelberg (#1240)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Was unterscheidet Rezensenten von rezensierten Autoren? Rezensenten haben weniger Platz für ihre Unzulänglichkeiten.

Ekkehart Mittelberg (#1760)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Man muss entweder sehr reich oder resistent gegen Macht sein, um das Axiom der Demokratie zu verwirklichen: die freie Meinungsäußerung.

Ekkehart Mittelberg (#1761)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Träumen und Denken. Das eine belebt das andere.

Ekkehart Mittelberg (#1762)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Natur lehrt Widerstand: Unbezwingbar ist das Rohr im Wind.
Unermüdlich die aufsteigende Lerche.

Ekkehart Mittelberg (#1763)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Besser etwas Sinnvolles erfolglos betreiben als etwas Sinnloses erfolgreich.

Ekkehart Mittelberg (#1764)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Melancholie leidet an der Vergänglichkeit. Aber es bleibt der Abglanz des Schönen.

Ekkehart Mittelberg (#1765)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Man muss nur das Niveau verflachen, damit sich alle wiederfinden. Die Ausgegrenzten schweigen.

Ekkehart Mittelberg (#1766)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Neid der meisten erstreckt sich auf jene, die ein wenig mehr besitzen als sie selbst. Wer Kapital in großem Stil akkumuliert, wird zum Helden von Human Interest Stories. Er wird bestaunt wie der Kalif von Bagdad.

Ekkehart Mittelberg (#1767)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Die Klassiker fanden Trost beim Anblick von Mond und Sternen. Moderne Menschen denken dabei eher an ihre Verlorenheit in der Unendlichkeit des Universums.

Ekkehart Mittelberg (#1768)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Angst erzeugen und Angst beschwichtigen. Damit macht die Boulevardpresse ihre LeserInnen süchtig.

Ekkehart Mittelberg (#1769)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Die Boulevardpresse gibt vor, die Bedürfnisse ihrer LeserInnen zu befriedigen, die sie selbst geschaffen hat.

Ekkehart Mittelberg (#1770)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Immer wenn ein Düsenjäger die Schallmauer durchbricht, denke ich, dass der Fortschritt eine Schnecke ist.

Ekkehart Mittelberg (#1771)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Wind der Zeit deckt seinen Flugsand über manches Unglück.

Ekkehart Mittelberg (#1772)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Alle Süchte dauern an, wenn sie erfüllt werden. Nur die Sehnsucht nicht.

Ekkehart Mittelberg (#1773)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Klimawandel! Wir tanzen auf einem Vulkan. Was mich erschüttert, ist die Gelassenheit von beschwichtigenden Forschern, die sich die verheerenden Folgen eines möglichen Irrtums nicht vor Augen halten.

Ekkehart Mittelberg (#1820)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Weg ist das Ziel, aber nur, wenn man das Ziel nicht vergisst.

Ekkehart Mittelberg (#1821)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Jeden Tag Meldungen von Naturkatastrophen, Korruption, politischem Versagen. Würde Epikur heute seinen Wahlspruch "Lebe im Verborgenen" aufgeben? Ich denke, er würde sein Ansehen für die Nachgeborenen gezielt einsetzen, um ihnen eine Chance zu geben.

Ekkehart Mittelberg (#1822)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Justitia fällt die Waage aus der Hand. Sie reißt die Augenbinde ab und schwingt zornig das Richtschwert! Staatsanwälte machen einen Deal mit Angeklagten.

Ekkehart Mittelberg (#1823)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wir leben unter einem Himmel. Aber das bedeutet nicht Gleichheit. Selbst wenn es meteorologische Unterschiede nicht gäbe, würden dieselben Wolken unterschiedlich wahrgenommen.

Ekkehart Mittelberg (#1824)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Alle wollen sie: die Freiheit. Sie ist ein Chamäleon. Will man sie allgemeinverbindlich definieren, hat sie schon ihre Gestalt gewechselt.

Ekkehart Mittelberg (#1825)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wer alles bezweifelt, kann niemandem vertrauen.

Ekkehart Mittelberg (#1826)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der anwachsende Gesellschaftsklatsch in Nachrichtenmagazinen zeigt, dass Einsamkeit und Entpolitisierung zunehmen.

Ekkehart Mittelberg (#1828)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Für alle unschuldigen Zivilisten, die im Kampf gegen Terrorismus getötet werden, wachsen neue Terroristen nach.

Ekkehart Mittelberg (#1829)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Kalif Harun al Raschid mischte sich unerkannt unter seine Untertanen, um die Meinung des Volkes zu erfahren. Heutige Politiker begeben sich in handverlesene Zirkel, um ihre eigene Meinung zu hören.

Ekkehart Mittelberg (#1830)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Dem Erreger von Unmut mit Freimut antworten und auf Weiteres mit Gleichmut reagieren.

Ekkehart Mittelberg (#5165)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Solange schöne Menschen schweigen, bleiben sie schön.

Ekkehart Mittelberg (#5166)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Nur wenige erscheinen noch schöner, wenn sie gesprochen haben.

Ekkehart Mittelberg (#5167)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wodurch leben die großen Dichter und Philosophen im Volke weiter. Durch ihre Werke? Die kennen nur wenige. Durch ihre Aphorismen? Die kennen einige.

Ekkehart Mittelberg (#5168)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Heuschrecken’ profitieren vom Klimawandel.

Ekkehart Mittelberg (#5169)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Spitzenmanager sind nicht mehr tragbar, wenn die Erträge der Aktionäre nicht stimmen. Sie wechseln das Unternehmen. Die persönlichen Erträge stimmen weiterhin.

Ekkehart Mittelberg (#5170)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Totschweigen ist die wirkungsvollste Waffe gegen unliebsame Kritik.

Ekkehart Mittelberg (#5171)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Wer immer auf den Bildschirm blickt und nie in die Natur, verliert die Wirklichkeit. Der Umkehrschluss gilt auch.

Ekkehart Mittelberg (#5172)Detailansicht

Literaturwissenschaftler


Der Klügere gibt nach. Der Klügste wartet, bis der Klügere nachgegeben hat, um dessen Position zu übernehmen.

Ekkehart Mittelberg (#5173)Detailansicht

Literaturwissenschaftler