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Charles-Louis de Montesquieu

18. Januar 1689 - 10. Februar 1755

französischer Schriftsteller


33 Zitate in der Datenbank

Informationen:

auch bekannt als Montesquieu


http://de.wikipedia.org/wiki/Charles-Louis_de_Montesquieu



Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.

Charles-Louis de Montesquieu (#6699)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Bei jungen Frauen ersetzt die Schönheit den Geist, bei alten der Geist die Schönheit.

Charles-Louis de Montesquieu (#6700)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Die Blätter fallen jeden Winter von den Bäumen. Fünf oder sechs bleiben am Baum hängen und werden zum Spielball der Winde.

Charles-Louis de Montesquieu (#6701)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Die christliche Demut ist ebenso ein Dogma der Philosophie wie der Religion.

Charles-Louis de Montesquieu (#6702)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Die Frömmigkeit entspringt dem Wunsch, um jeden Preis in der Welt eine Rolle zu spielen.

Charles-Louis de Montesquieu (#6703)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Überall, wo Geld ist, sind auch Juden.

Charles-Louis de Montesquieu (#6704)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Eine ewige Erfahrung lehrt, dass jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu missbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt

Charles-Louis de Montesquieu (#6705)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Eine Regierung braucht nur unbestimmt zu lassen, was Verrat ist, und sie wird zur Despotie.

Charles-Louis de Montesquieu (#6706)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Es gehört nicht viel Geist dazu, alles zu verwirren, viel aber, alles auszugleichen.

Charles-Louis de Montesquieu (#6707)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Freiheit gibt es auch nicht, wenn die richterliche Befugnis nicht von der legislativen und von der exekutiven Befugnis geschieden wird. Die Macht über Leben und Freiheit der Bürger würde unumschränkt sein, wenn jene mit der legislativen Befugnis gekoppelt wäre; denn der Richter wäre Gesetzgeber. Der Richter hätte die Zwangsgewalt eines Unterdrückers, wenn jene mit der exekutiven Gewalt gekoppelt wäre.

Charles-Louis de Montesquieu (#6708)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Ich habe stets beobachtet, daß man, um Erfolg zu haben in der Welt, närrisch scheinen und weise sein muß.

Charles-Louis de Montesquieu (#6709)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Ich kann dir versichern: Ich stellte diese Christen oft auf die Probe. Ich fragte sie aus, um zu sehen, ob sie irgendeine Vorstellung vom großen Ali, dem schönsten aller Menschen, hätten. Ich fand, sie hatten nie davon sprechen hören.

Charles-Louis de Montesquieu (#6710)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Ich würde aufwendige Begräbnisse verbieten; man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.

Charles-Louis de Montesquieu (#6711)Detailansicht

französischer Schriftsteller


In einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es Gesetze gibt, kann Freiheit nur darin bestehen, das tun zu können, was man wollen darf. […] Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.

Charles-Louis de Montesquieu (#6712)Detailansicht

französischer Schriftsteller


In einer Despotie ist es gleich gefährlich, wenn jemand gut oder schlecht denkt; es genügt, daß er denkt, um den Führer der Regierung zu beunruhigen.

Charles-Louis de Montesquieu (#6713)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Jeden Augenblick entstehen neue Tierarten, und ich glaube, dass jeden Augenblick einige zugrunde gehen.

Charles-Louis de Montesquieu (#6714)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Jedes träge Volk ist ernst; denn die, welche nicht arbeiten, betrachten sich als die Gebieter derer, die arbeiten.

Charles-Louis de Montesquieu (#6715)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Man müsste die Geistesblitze aus den Irrenhäusern sammeln, man fände viele.

Charles-Louis de Montesquieu (#6716)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Nur die wertvollen Menschen bleiben bei ihresgleichen in guter Stimmung.

Charles-Louis de Montesquieu (#6717)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Republiken enden durch Luxus, Monarchien durch Armut.

Charles-Louis de Montesquieu (#6718)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Sehr heftig Verliebte sind für gewöhnlich verschwiegen.

Charles-Louis de Montesquieu (#6719)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Sobald in ein und derselben Person oder derselben Beamtenschaft die legislative Befugnis mit der exekutiven verbunden ist, gibt es keine Freiheit.

Charles-Louis de Montesquieu (#6720)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Unbedingter Gehorsam setzt Unwissenheit bei den Gehorchenden voraus.

Charles-Louis de Montesquieu (#6721)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Da die Menschen schlecht sind, ist das Gesetz notwendig, um sie für besser anzusehen, als sie sind.

Charles-Louis de Montesquieu (#6722)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Um in der Welt nicht entehrt zu werden, genügt es, nur ein halber Dummkopf und ein halber Schurke zu sein.

Charles-Louis de Montesquieu (#6723)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Viele gibt es, denen bekannt zu sein, seine großen Nachteile hat.

Charles-Louis de Montesquieu (#6724)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wenn ein Mensch im Ruf der Redlichkeit und Menschlichkeit steht, so kommt es vor, dass man ihn ausnutzen möchte; man kommt ihm mit Vorschlägen, die man keinem anderen machen würde. Man zählt auf seine Großmut.

Charles-Louis de Montesquieu (#6725)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wenn es einen Gott gibt, […] muss er notwendigerweise gerecht sein; denn andernfalls wäre er das schlechteste und unvollkommenste von allen Wesen.

Charles-Louis de Montesquieu (#6726)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wenn man übrigens ihre Religion näher untersucht, findet man darin eine Art Keim unserer Dogmen. […] Ich hörte von einem Buch ihrer Gelehrten reden, mit dem Titel »Der Triumph der Polygamie«, in welchem ein Gebot der Polygamie für die Christen nachgewiesen wird.

Charles-Louis de Montesquieu (#6727)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wer mit den Tugenden und Kenntnissen, die er erwirbt, seine Seele vervollkommnet, gleicht den Menschen des Mythos, die alles Sterbliche ablegten, indem sie sich von Ambrosia ernährten. Wer aber das Außerordentliche des Wesens nur auf äußere Eigenschaften gründet, gleicht den Titanen, die sich für Götter hielten, weil sie groß gewachsen waren.

Charles-Louis de Montesquieu (#6728)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Zur Schande der Menschen muss ich es aussprechen: Das Gesetz verbietet unseren Fürsten den Weingenuss; dabei trinken sie ihn in einem Unmaß, das sie aus der Menschheit selbst ausschließt; umgekehrt ist sein Genuss den Christenfürsten erlaubt, und man stellt fest, dass er ihnen in keiner Weise schadet.

Charles-Louis de Montesquieu (#6729)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Wenn die Schönheit nach der Herrschaft greift, versagt den Frauen der Verstand. Und wenn der Verstand reif dafür ist, ist die Schönheit dahin.

Charles-Louis de Montesquieu (#6730)Detailansicht

französischer Schriftsteller


Ein wahrhaftig tugendhafter Mann würde noch dem entferntesten Fremden so schnell zur Hilfe kommen wie zu seinem eigenen Freund. Wenn Menschen ideal tugenhaft wären, würden sie keine Freunde haben.

Charles-Louis de Montesquieu (#6731)Detailansicht

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